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Koorland

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Koorland war Space Marine der Imperial Fists und Lord Commander des Imperiums.

“You misunderstand me, brothers. I was not the only surviving officer at Ardamantua. I was the only survivor.“
+++ Koorland an die Ordensmeister der Nachfolgeorden +++11 K.14

Allgemeines

Koorland1 Cover

Koorland, von seinen Brüdern bei seinem Wallnamen Massaker (Original: Slaughter) genannt, war 544.M32, während der Ereignisse, die als Krieg gegen die Bestie in die imperiale Geschichtsschreibung des 32.Jahrtausends eingingen, Zweiter Captain der Kompanie Dämmerungswall der Imperial Fists.1 K.1

Im Kampf führte Koorland ein zweihändiges Energieschwert, das während der Belagerung des Imperialen Palastes von Emetris getragen worden war.1 K.2

Geschichte

Ardamantua

Als Zweiter Captain der Imperial Fists bekämpfte er die Chromaten auf Ardamantua.1 K.1 Der Einsatz brachte (was Koorlands als übertrieben empfang) zunächst neunzig, später sogar hundert Prozent der Kampfstärke der Imperial Fists zum Einsatz und war politisch motiviert: In einer längeren Friedensperiode auf den Kernwelten des Imperiums war es schwierig, ein stehendes Heer wie die Imperial Fists zu rechtfertigen, so dass sie losgeschickt wurden, um einen Sieg zu erkämpfen, den die Bevölkerung feiern konnte. Erst später erkannte das Imperium die Gefährlichkeit der Situation auf Ardamantua.1 K.2, K.13 Als die Flotte der Imperial Fists im System katastrophale Verluste durch Gravitationsphänomene erlitt, deren Ursprünge zunächst mysteriös blieben, befand sich Koorland auf der Oberfläche des Planeten und kämpfte mit seiner eigenen und drei anderen Kompanien im Blasennest der Chromaten. Dabei rettete er das Leben des ebenso abgeschnittenen Magos Phaeton Laurentis.1 K.10 Als klar wurde, dass die Gravitationsstürme die Auswirkung des Transits eines orkischen Angriffsmondes in das System waren, wurden Koorland und die Überlebenden der Imperial Fists von einer Invasionsstreitmacht von Orks überrannt, wobei Koorland in den Besitz eines Teleportpeilsenders kam.1 K.33

Das Adeptus Mechanicus sandte ein einzelnes Schiff nach Ardamantua. Zufällig war es in der Lage die Lebenzeichen zweier Objekte wahrzunehmen. Die Techpriester gruben in der Folge Magos Phaeton Laurentis und die Schutz-Kokons dreier Imperial Fists aus.2 K.10 Alle drei starben beim Versuch sie wiederzubeleben.2 K.13 Nach einer Neujustierung der Sensoren gelang es dem Mechanicus ein viertes Lebenzeichen an Bord des im Raum treibenden Schiffswracks der Amkulon zu orten.2 K.13 Zusätzlich konnten sie die Begleiterscheinungen einer Teleportation aufzeichnen. Koorland hatte sich im Notfall wegteleportiert, jedoch war seine Materialisierung durch den Angriffsmond blockiert worden, als dessen Folgeerscheinungen nachließen, konnte der Zweite Captain materialisieren.2 K.13, K.21

Koorland wechselte dann vom Schiff des Mechanicus auf die Achilles, die ihn nach Terra bringen sollte. Auf diesem Schiff fasste er den Entschluss eine astropathische Sendung zu verfassen, die streng genommen Verrat am Imperium war, aber die Rogal Dorn zum Schutz dessen eingerichtet hatte, der Letzte Wall sollte sich sammeln.11 K.6 Er übernahm die Kontrolle über die Achilles und flog mit ihr ins Phall-System.11 K.8

"The rest of the Chapter perished, but you survived. That makes you not remarkable but miraculous. Surely you have the blessing of the Emperor."
+++ Leutnant Greydove +++11 K.14

Letzter Wall

Im Phall-System wechselte Koorland an Bord des Schlachtkreuzers Abhorrence. Dort trafen Koorland (Captain der Imperial Fists), Bohemond (Grossmarschall der Black Templars), Issachar (Ordensmeister der Excoriators), Maximus Thane (Ordensmeister der Fists Exemplar) und Quesadra (Ordensmeister der Crimson Fists) aufeinander. Koorland offenbarte, dass er der letzte Überlebende der Imperial Fists war und seinen Wunsch, die Orden der VII. Legion zu vereinigen, um gemeinsam zurückzuschlagen, jeder Orden sollte jedoch seine Identität beibehalten. Aufgrund seines Ranges und als Ordensmeister mit der längsten Dienstzeit forderte Bohemond das Kommando. Als kurze Zeit später die Nachricht, von in Richtung Terra vorrückenden Orks, die Ordensmeister erreichte, forderte Koorland im Namen von Rogal Dorn und der VII. Legion das Kommando. Bevor Bohemond etwas erwidern konnte, versprach Thane dem Imperial Fist Gefolgschaft, direkt gefolgt von Issachar. Quesadra stimmte danach zu. Bohemond akzeptierte schließlich auch, mit einem implizierten Hinweis, Koorland möge lieber gut kommandieren.3 K.4 Eine weitere Nachricht von einem Angriffsmond über Terra verleitete Koorland beinahe dazu, den Aufbruch zur Thronwelt zu befehlen, doch Thanes Worte überzeugten ihn, innezuhalten und einen Plan zu erstellen, sowie Informationen zu sammeln, bevor er blindlings los rannte.3 K.9

Terra

Koorland sammelte seine Truppen und führte schätzungsweise 4.000 Space Marines gesammelt ins Sol-System und den Angriff auf den Angriffsmond.4 K.5 Die hohen Senatoren Drakan Vangorich und Lastan Neemagiun Veritus nahmen als einzige Kontakt zu ihm auf und baten ihn, seine Truppen zuerst zum Mars zu führen, um den Manufactor Principalis zum Handeln zu bewegen.4 K.7
Kurze Zeit darauf begann eine gemeinsame Flotte aus sieben Schlachtkreuzern, vierzehn Angriffskreuzern und zahlreichen weiteren Kampfschiffen des Letzten Walls, unterstützt von einer Mechanicus-Arche plus deren Begleitschiffen, den Angriff. Die Hauptgravitationswaffe der Orks wütete verheerend, bis sie von den frisch eingetroffenen Iron Knights ausgeschaltet wurde, die danach die Fists Exemplar bei der Blockade von Orkflügen in Richtung Terra unterstützten.4 K.9 Als Koorland sich auf den Mond teleportierte, wurde er von einem Trupp aus allen Orden begleitet.4 K.10 Bei der Zerstörung des Teleporter-Tores begleitete Thane Koorland, mit vierzig seiner Terminatoren der Fists Exemplar. Vor der erfolgreichen Notfall-Teleportation vom Mond fiel Ordensmeister Malfons der Iron Knights im Kampf.4 K.11
Nach den Kämpfen waren noch dreitausend Space Marines des Letzten Walles übrig.4 K.15 Die Fists Exemplar stellten die Hälfte der verbliebenen Flotte.5 K.5

Der amtierende Lord Guilliman Udin Macht Udo befahl den Orden auf Terra zu landen, sich dort feiern zu lassen und vor dem Hohen Senat ihren Treueschwur zu erneuern. Damit sollten sie alle Zweifel ausräumen, eine eigene Agenda zu verfolgen und die Macht übernehmen zu wollen. Jeder Orden sollte zudem Astartes an Koorland abtreten, um die Wälle des Imperialen Palastes mit Marines in der Rüstungen der Imperial Fists zu besetzen und deren Unbesiegbarkeit zu zeigen.4 K.15 Das neue Shield Corps für Koorland bestand aus den Veteranen der Fists Exemplar, Black Templars, Crimson Fists, Excoriators und Iron Knights.5 K.2 Die Orden führten zudem eine 3000 Marine starke Parade auf Terra, die größten Ansammlung von Space Marines seit hunderten von Jahren auf der Thronwelt.4 K.16

Maximus Thane sympathisierte mit den im Raum stehenden Vorschlag von Issachar, die Legion neu zu bilden, da sich die Hohen Senatoren als unfähig erwiesen hatten. Koorland bat ihn, das genau zu durchdenken, bevor er eine Entscheidung traf. Lord Guilliman Udin Macht Udo schickte die Fists Exemplar fort und Koorland bat Thane, die Abwesenheit zu nutzen und die anderen Nachfolgeorden der Imperial Fists, sowie der anderen Legionen, anzusprechen und sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, für die Dauer des Krieges unter einem Kommando vereint zu kämpfen. Danach sollte sich dieser Verbund, wie einst von Roboute Guillaume gewollt, wieder auflösen.4 K.21 Aufgrund von Udos Druck, war Koorland gezwungen weite Teile der anderen Letzte Wall-Orden ebenfalls ins Phall-System zu schicken, das Thane zu seiner Operationszentrale gemacht hatte, um seine guten Absichten zu zeigen.5 K.2

Koorland übernahm derweil auf Terra die Position des Lord Commanders, unterstützt von den Lucifer Blacks, Anwar Zeck und den Inquisitor Lord Terrans. Dann führte er den Letzten Wall wieder ein.5 K.18 Stunden später kehrte Thanes angeschlagene Flotte der Fists Exemplar ins Sol-System für dringende Reparaturen zurück.5 K.23 Koorland leitete sie zum Mars um, wo die Fists Exemplar in geballter Stärke landeten, um die Herausgabe von Magos Biologis Eldon Urquidex zu fordern. Dieser hatte Nachrichten an Terra geschickt, um den Ursprungsort der Orks mitzuteilen, war vom Mechanicum aber verhaftet worden. Vor dem Tharsis Gate standen sich die Kampfgruppen der Fists Exemplar und des Mechanicus mit weniger als 50 Metern Abstand gegenüber. Thane forderte Urquidex, Van Auken forderte den Rückzug, woraufhin Thane den Vormarsch befahl. Van Auken befahl seinen Skitarii standzuhalten, als die Fists Exemplar in ihre Reihen drängten. Seine Fahrzeuge erzeugten einen Wall aus Eisen. Das zwang Thane eine Sturmlandung zu befehlen. Durch einen Zufall wurde die letzte Landungskapsel durch eigentlich als Warnung abgegebene Schüsse getroffen. Die Space Marines vermuteten einen Angriff und erwiderten das Feuer. Das zwang Thane dazu, den Angriff zu befehlen.6 K.1 Parallel führten Koorland und Manufactor Principalis Kubik im Senat ein Wortgefecht über die Lage. Als das Mechanicus immer größere Kräfte gegen ihn auffuhr, befahl Thane der Alacazar Remembered gezielte Schüsse mit dem Bombardementgeschütz. Beantwortet wurde dies, mit dem Einsatz von Mechanicus-Schiffen gegen die Flotte der Fists Exemplar. Als die Astartes durch das Tharsis Gate in Pavonis Mons eindrangen, fuhr das Mechanicus seine stationären und mächtigen Verteidigungsgeschütze aus. Thanes Antwort war die Ausweitung des Bombardements. Koorland überzeugte Kubik nachzugeben und beide Seiten sandten Befehle über das Einstellen der Kampfhandlungen.6 K.2 Vom freigelassenen Urquidex erfuhr Koorland, dass das Mechanicus ausgiebig mit der Ork-Teleportationstechnologie experimentiert hatte und das die Grünhäute auf Ullanor Majoris zu finden waren. Thane zweifelte insgeheim an seiner Eignung als Ordensmeister. Da Koorland ebenfalls unverhofft zu seiner Position gekommen war, wurden sie gute Freunde, die sich gegenseitig im Krieg Halt gaben.6 K.3

Caldera

Koorland plante einen Angriff auf Ullanor und Inquisitor Veritus teilte ihm mit, auf Caldera könne er möglicherweise Primarch Vulkan finden.6 K.3 Also begab er sich, mit den Fists Exemplar, zur Welt, begleitet von Regimentern der Imperialen Armee und Flottenkontingenten des Mechanicus. Die Flotte sollte die Orks ablenken, während die Marines auf den Planeten vordrangen.6 K.4 Die gesamte Bodenstreitmacht stieß im Rücken der Orks nach Nordosten vor, wo diese sich in Kämpfen gegen Vulkan befanden.6 K.5 Die Kämpfe waren schwer und verlustreich.6 K.6 Mit ihren Kämpfen erlaubten die imperialen Streitkräfte es Koorland und zwanzig Terminatoren, per Thunderhawk Vulkan zu erreichen und dessen Schlacht zu gewinnen.6 K.7 Vulkan führte persönlich einen Angriff auf das Kommandozentrum der Gravitationswaffe auf Caldera an, während die anderen imperialen Truppen, zu ihm eilten, um ihn abzusichern. Als der Magos Dominus und Vulkan ihre Aufgaben erfüllt hatten, zogen sich die Überlebenden imperialen Truppen zurück, sie hatten auf Caldera gesiegt.6 K.9

Erste Schlacht um Ullanor

Als Vulkan auf Terra den Hohen Senatoren im Monitus gegenüber trat, tat er dies in Anwesenheit von Koorland für die Imperial Fists, Valefor für die Blood Angels, Macrinus für die Ultramarines, Asger Warfist für die Space Wolves und Adnachiel für die Dark Angels.6 Epilog
Der finale imperiale Kriegsrat vor dem Aufbruch nach Ullanor bestand aus folgenden Personen: Primarch Vulkan, Lord Commander Koorland der Imperial Fists, Captain Valefor der Blood Angels, Wolfslord Asger der Space Wolves, Ordensmeister Odaenathus der Ultramarines, Grossmeister Sachael der Dark Angels, Grossmarschall Bohemond der Black Templars, Ordensmeister Quesadra der Crimson Fists, allen hohen Senatoren und Drakan Vangorich.7 K.1

Koorland kommandierte von Bord der Alcazar Remembered aus und gab Maximus Thane die Hoheit über die Flottenkoordination der Space Marines, Imperialen Flotte, der Imperialen Armee und des Adeptus Mechanicus. Die Armada hatte etwa ein Zehntel der Größe, mit der Horus einst nach Ullanor gezogen war. Horus hatten 100.000 Legionäre, acht Millionen Soldaten, 100 Titanen und sechshundert Kriegsschiffe zur Verfügung gestanden.7 K.2
Innerhalb von zehn Tagen eroberten die Imperialen M32 bei nur minimalen Verlusten und Widerstand die Hoheit in Ullanors Raum. Dann kam es zum Kriegsrat mit allen Ordensmeistern, Captains, Admiralen und Kommodoren, plus den Kommandanten des Mechanicus. Sie vermuteten eine Falle, sahen aber keine andere Möglichkeit, als dennoch zu landen. An Bord der Alcazar Remembered versammelten sich die führenden Skriptoren der Orden und hielten ein Ritual ab, um den psionischen Nebel um Ullanor zu durchdringen und Informationen zu sammeln. Einige von ihnen wurden von der psionischen Aura der Bestie übermannt und wanden sich gegen ihre Brüder, bevor sie gestoppt werden konnten.7 K.3
Grossmarschall Bohemond befahl ohne Absprache die Landung und zwang damit die anderen zum Handeln.7 K.5 Mit der Landung der Unterstützungstruppen ließen die Orks die Falle zuschnappen und offenbarten Ullanor als Angriffsplanet, viele tausend Imperiale starben in kurzer Zeit.7 K.7 Ein Viertel der Flotte war in Minuten vernichtet.7 K.8 Die Raumschiffe setzten alle Bodentruppen ab und zogen sich dann zurück. Thane begleitete mit seinen Veteranen Koorland und Vulkan.7 K.9 Einen Tag und eine Nacht bildete eine versammelte Streitkraft aller Orden die Speerspitze des Vorstoßes auf Gorkogrod, der Palaststadt auf Ullanor. Im Kampf forderte Bohemond von Vulkan den Rang des Lord Commander. Der warf seinen Hammer hin und der Grossmarschall sollte damit ein Energiefeld zerschlagen. Er konnte ihn nicht einmal anheben, genauso wenig wie Quesadra. Dann bekam Koorland seine Chance und bat Thane und ein paar Fists Exemplar ihm zu helfen und sie erfüllten Vulkans Aufgabe. Damit machte der Primarch Bohemond klar, dass nicht der beste Kämpfer Lord Commander sein sollte, sondern der beste Anführer.7 K.10 Die Kämpfe waren hart: Von den Marines, die die Oberfläche von Ullanor erreicht hatten, war ein Drittel gefallen. Bei den imperialen Soldaten war es die Hälfte. Das Mechanicus kämpfte ebenso mit schweren Verlusten, nur noch einer handvoll Titanen und sieben Knights.7 K.14 Nach einigen Tagen harter Kämpfe erschien der Assassine Esad Wire aus dem Orkpalast und brachte die Botschaft, ein direkter Angriff sei sinnlos, da eine weitere Falle voller Orks warten würde, die alle bisher besiegten Orkarmeen übertreffen würde. Doch der Angriff musste geführt werden.7 K.15 Thane leitete von der Alcazar ein finales Bombardement auf die Schilde des Palastes und verschiedene Nahrungs- und Nachschubzentren, dann begann er mit der Koordination der Vorbereitungen für eine kurzfristige Notevakuierung.7 K.18 Die imperialen Truppen zwangen die Bestie in Erscheinung und die letzten 3.000 Legionäre aus den Orden der Fists Exemplar, Black Templars, Soul Drinkers, Ultramarines, Executioners, Dark Angels, Crimson Fists, Excoriators, Salamanders, Space Wolves, Blood Angels und Imperial Fists eilten zu dessen letzter Bastion.7 K.19 Eine gemischte Kompanie aus zweihundert Marines unter Koorland und Vulkan bildete die Speerspitze. Dann standen sie der Bestie gegenüber, die zweimal so groß wie Vulkan war.7 K.20 Quesadra und Odaenathus starben im Kampf.7 K.20, K.21 Vulkan gab sich dem Zweikampf hin und befahl Koorland den Rückzug aus dem Tempel-Garganten, was dieser weitergab.7 K.21 Dann erging der Befehl für einen gesammelten Rückzug vom Planeten. Als der Gargant explodierte, glaubte man den Primarchen zwar verloren, doch die Bestie galt als tot.7 K.22 Als die Truppen im Sol-System eintrafen, waren noch wenige hundert Astartes übrig, vielleicht zehnmal so viele Soldaten der Imperialen Armee, der Imperialen Flotte und des Mechanicus. Sie dachten gewonnen zu haben, doch dann erklang eine Vox-Schleife mit der Stimme der Bestie.7 Epilog
(siehe auch: Erste Schlacht um Ullanor)

Deathwatch

Koorland entwickelte die Idee, von spezialisiert zuschlagenden Trupps und ließ sich die Ideen des Officio Assassinorum von Drakan Vangorich erklären.8 K.1 Dann schlug er im hohen Senat die Schaffung einer neuen Organisation mit Mitgliedern aus einer Vielzahl von Orden vor. Diese sollten als Kill Teams operieren und zur Erfüllung ihrer Operationen vollständig autonom agieren dürfen. Unterstehen sollten sie dem Lord Commander. Die hohen Senatoren sahen darin den Versuch eines Putsches und stimmten dagegen, nur Vangorich stimmte dafür, Lastan Neemagiun Veritus und Kubik enthielten sich. Dann erwachte der Angriffsmond über Terra wieder zum Leben. In einer neuen Sitzung stimmte nur noch Ekklesiarch Mesring dagegen, Kubik und Veritus enthielten sich abermals, alle anderen stimmten für die Kill Teams.8 K.2 Mitglieder verschiedener Orden wurden in einzelnen Trupps gemischt, etwas das vor Ullanor undenkbar gewesen wäre, aber nun bittere Notwendigkeit war. Einige Marines ließen ihre Rüstung schwarz lackieren, mit Ausnahme ihres Ordenssymbols auf der rechten Schulterplatte. Die Astartes kamen im Monitus zusammen und erkannten die Vorsehung in ihren schwarzen Rüstungen. Sie wurden zur Deathwatch und Mitglieder vieler Orden, die auf Ullanor gekämpft hatten waren unter ihnen.8 K.3
Dreizehn Mitglieder der Deathwatch flogen für eine Infiltration zum Mond, begleitet von Koorland und Thane, die weiter ihre eigenen Ordensfarben trugen.8 K.3 Sie führten eine Sabotagemission durch und es gelang den Angriffsmond, ohne eigene Verluste, partiell weg zu teleportieren, bevor der Rest explodierte.8 K.4

Zwischenzeitlich offenbarte Veritus Koorland, dass noch einige Sororitas Silentum leben könnten, die er brauchen würde, um die Gefahr der Weirdboyz zu neutralisieren. Der Lord Commander schickte Thane mit Deathwatch Kill-Team Gladius, um die Schwestern zu suchen.8 K.6 Thane wurde auf seiner Suche nach den Sororitas von den Inquisitoren Veritus und Marguerethe Wienand begleitet, die beide hofften, Profit daraus zu schlagen.8 K.6 Ihre Reise führte sie nach Sacratus, im Sacratus System,8 K.7 nach Vultus, im Extorris System8 K.7 und schließlich nach Nadiries, in den westlichen Ausläufern des Segmentum Pacificus.8 K.8 Unter Thanes Kommando sprengten fünf Mitglieder der Deathwatch ein Ork-Raumschiff in die Luft und in einer Kettenreaktion deren Flotte. Dann sprengten sie auch noch einen Ork-Garganten vor der Festung der Schwestern, während Wienand diese zur Rückkehr ins Imperium überzeugte.8 K.9 Thane brachte die letzten 50 Schwestern nach Terra, wo sie ihr Schweigegelübde vor dem Imperator erneuerten.8 Epilog

Koorland erweiterte die Ränge der Deathwatch aufgrund ihrer Erfolge auch um Mitglieder von Orden, die nicht auf Ullanor gekämpft hatten.9 K.1 In der nächsten Senatssitzung forderte Koorland Schiffe. Die Inquisition war gewillt diese zu stellen, verlangte jedoch die Kontrolle über die Deathwatch. Der Lord Commander stimmte zu, jedoch mit der Bedingung sie auf Ordensgröße zu limitieren, nach dem Krieg wieder aufzulösen und einen Space Marine als Kommandanten an die Spitze zu stellen. Koorland wollte Thane die Position übertragen, da er seit Gründung der Deathwatch alle ihre Missionen geleitet hatte. Doch er wusste auch, der Senat würde Maximus Thane in dieser Rolle nicht akzeptieren, da der Ordensmeister bereits in vielen Aspekten als Koorlands rechte Hand fungierte. Als der Ekklesiarch in die Versammlung stürmte, alle wild beschuldigte und dann verkündete, die Menschheit könne nur gerettet werden, wenn die Bestie verehrt würde, erschoss Koorland ihn.9 K.3

Zweite Schlacht um Ullanor

Für einen neuerlichen Angriff auf Ullanor wählte Koorland die Alcazar Remembered als Flaggschiff.9 K.6
Bei einem gesammelten Angriff auf Incus Maximal, galt es Koorlands neue Strategie zu testen.9 K.8 Sie setzten einen Weirdboy, dessen Kräfte durch eine Sororitas geschwächt waren, plötzlich den anderen Orks aus und er konnte die Kräfte nicht kanalisieren, explodierte und nahm viele Orks in einem großen Umkreis mit sich in den Tod.9 K.10
Koorland offenbarte seinen Kommandeuren, einen zweiten Schlag gegen Ullanor führen zu wollen. Ihm stand gerade einmal ein Zehntel der Schiffe vom Angriff des Primarchen zur Verfügung. Doch er wusste bereits einiges über Ullanor und die Deathwatch sollte die Boden-Luft-Verteidigungen ausschalten. Der Deathwatch als erster Welle, sollten die Fists Exemplar, Black Templars und Excoriators folgen, am Ende sollte die Imperiale Armee und das Mechanicus landen.9 K.12 Etwa 100.000 Soldaten und zwei Titanen der Legio Ultima kämpften auf dem Planeten. Thane sollte den Kampf anführen und die Orks beschäftigen, während sich Koorland ins Innere des Palastes der Bestie teleportierte.9 K.13 In den Kämpfen gab es hohe Verluste. Thane erkannte, dass sich seine und Koorlands Position durch verschiedene Taktiken und Strategien der Orks vertauscht hatten, also übernahm er den Vorstoß in Richtung Palast.9 K.14 Im Inneren des Palastes gelang es Koorlands Gruppe, mithilfe ihres Weirdboyz, eine Bestie zu töten.9 K.17 Dann offenbarte sich, dass die Orks von sechs Bestien angeführt wurden. Eine zweite Bestie, jene die Vulkan besiegt hatte, tötete Koorland und Wienand befahl den Rückzug, wobei sie von Thanes Thunderhawks ausgeflogen wurden.9 K.18
(siehe auch: Zweite Schlacht um Ullanor)

Neugründung der Imperial Fists

Die Ordensmeister Maximus Thane, Bohemond und Issachar legten Koorlands Körper an Bord der Alcazar Remembered in Stasis und gedachten ihm. Thane wollte es besser machen als Bohemond, der nach einem neuen Kreuzzug schrie und Issachar, der Terra befestigen und dort die finale Schlacht schlagen wollte.9 Epilog Mit Koorlands Tod und damit der Auslöschung der Imperial Fists versammelten sich die Nachfolgeorden aus Excoriators, Crimson Fists, Black Templars, Soul Drinkers, Executioners, Iron Knights und Fists Exemplar zu einem Fest der Klingen auf Inwit. Die Fists Exemplar waren die Sieger im vorherigen Fest gewesen und Thane rief das neue 545.M32 zum Gedenken ein. Die Ordenschampions kämpften ohne Servorüstung und nur mit einfachen Gladien, da jeder Kämpfer im Krieg gegen die Bestie gebraucht wurde, wollte man kein Risiko eingehen. Thane besiegte anerkannte Champions, wie Stormon Valdred (Black Templars), Morion Abermort (Iron Knights) und Gasparian Riguez (Crimson Fists). Der finale Kampf fand zwischen Thane und Dathan Tychor (Excoriators) statt. Während des Kampfes kam Thane eine Idee und um sie umzusetzen, brauchte er alle seine Kraft, um Tychor zu bezwingen. Thane überzeugte die Ordensmeister Issachar, Cuarrion, Euclydeas, Bohemond, Vorkogun und Verpall, die Imperial Fists mit Marines, Schiffen und Ausrüstung aus ihren eigenen Reihen neu zu schaffen. Ein Orden der Ersten Gründung durfte nicht untergehen, das Andenken musste bewahrt werden und die einfachen Menschen durften die Hoffnung nicht verlieren. Thane erhielt mit der Dornsklinge den Titel des Ordensmeisters der Imperial Fists.10 K.3

Quellen