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Hrud

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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ein sezierter Hrud 7 S.75

Die Hrud sind ein Volk von Xenos.16

"Das Kreischen eines sterbenden Hrud war ein unmögliches Geräusch. Es erinnerte an die letzten Zuckungen einer sterbenden Welt und die unendliche Erschöpfung eines Sterns in den letzten Zügen. Es war der Todesschrei der Zeit selbst."17 K.3

Allgemeines

Im Imperium sind für die Hrud auch die Bezeichnungen Troglydium hrudii7 S.76 und Temporaferrox6 S.117 gebräuchlich. Imperiale Raummatrosen verwenden für die Hrud den Spitznamens bendies.7 S.77 Die Eldar nennen sie Feith-mhor, Die zeitlosen Schatten.21 K.12

Die biologische Klassifikation hrudii ist quasi nur pro-forma, da einzigartig: Weder sind mit den Hrud genetisch verwandte Lebensformen, noch eine Heimatwelt bekannt.7 S.76

Bemerkenswerterweise gibt es unter jenen imperialen Bürgern, die von den Hrud wissen, keinen Zweifel, dass sie existieren, obwohl niemand mehr über sie weiß als ein paar Gerüchte.7 S.79 Auf imperialen Raumschiffen sind die Hrud ein Teil der Folklore. Jeder weiß von ihrer Existenz als Blinde Passagere, aber gesehen hat sie noch keiner. Wenn irgendetwas Mysteriöses passiert, dann sagt man scherzhaft, die bendies seien Schuld.7 S.77

Im Kampf gegen das Imperium setzen die Tau Hrud als Söldner ein.1

Die Magi-Temporis interessieren sich für die Hrud, deren Fachgebiet ist die Zeit und deren Manipulation. Die Waffentechnologie ist für die Magi interessant und die Möglichkeiten negative temporale Effekte bei Warpreisen zu neutralisieren. Einige der Magi glauben sogar daran, dass die Hrud ein Ableger der Menschheit seien, aber nicht-linear lebten. Das bedeutet, sie würden sich nicht durch den Raum, sondern die Zeit bewegen und ihre Wanderungen würden nicht an einem Ort, sondern zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfinden.17 K.5

Beschreibung

Über die Anatomie der Hrud ist nicht viel bekannt, da sich ihr Gewebe unmittelbar nach dem Tod zu verflüssigen beginnt.7 S.76 Dabei entwickelt sich ein widerwärtiger Gestank.7 S.77 Bekannt ist, dass ein Hrud mehrere Herzen besitzt.13 K.1

Ein Hrud ist humanoid, mit einem Kopf, zwei Armen und zwei Beinen. Anstelle länglicher, hebelartiger Knochen besteht das Skelett eines Hrud jedoch aus miteinander verbundenen Wirbeln, sodass Arme und Beine beweglich sind, wie die Wirbelsäule eines Menschen.7 S.76 Wenn ein Hrud rennt, nimmt er manchmal einen drei- oder viergliedrigen Gang ein.17 K.3 Zur Lagerung des Torsos besitzen die Hrud auch eine Wirbelsäule. Durch die Wirbelstruktur können Wirbelsäule, Gliedmaßen und Genick nicht nur frei gebeugt, sondern auch durch Zusammenziehen verkürzt werden. Die Wirbel greifen dann ineinander und verhaken sich zu einer steifen, belastbaren Struktur. Auf den Schultern besitzt ein Hrud Schulterpanzer in Form von großen Schuppen aus einer Siliziumverbindung. Die Knochensubstanz besteht einer unbekannten, mit Silikon verwandten, harzartigen Verbindung. Muskulatur und Blutversorgung liegen in Schichten um die Knochen. Eine Hand besitzt vier Finger, die wie die Ecken eines Vierecks angeordnet sind.7 S.76 Eine andere Quelle bezeichnet die Hände als Klauen, diese könnten jedoch auf eine Art von Kriegerklasse beschränkt sein.17 K.6
Der Schädel ist ein Endoskelett. Die Augen sind groß und vom Aufbau menschlichen Augen ähnlich. Sie sind farbenblind, besitzen aber eine sehr gute Auflösung für Hell-Dunkel-Kontraste.7 S.76 Die Augen wirken riesig und schwarz, da sie beinahe gänzlich von den Pupillen ausgefüllt sind.17 K.6, K.8 Gehör und Orientierungssinn sind ebenfalls sehr gut und an ein Leben in Finsternis angepasst. Es existiert nur ein Nasenloch, der Geruchssinn ist vermutlich unterentwickelt.7 S.76 Die Zähne sind spitz.7 S.75
Die äußerste Körperschicht besteht aus abgestorbenem Zellmaterial, chemischen Abfallprodukten des Körpers und verschiedenen bakteriellen Kolonien.7 S.76 Zusammen mit einer hohen Feuchtigkeit entsteht dadurch eine Art Schleimschicht, auf den haarlosen Körpern.17 K.6 Diese Schicht erzeugt nicht nur Wärme durch Kompostierung, sie ist auch eine Art leichte Panzerung. Nur die Fingerspitzen sind nicht davon bedeckt.7 S.76
Giftige Körperabfälle werden zu den Schulterplatten geleitet, wo auch eine Unzahl mikrobiologischer Kolonien sitzt: Bakterien, Viren, Pilze und unbekannte, exotische Biostrukturen. Von den Schulterplatten führen Gefäße zu den Fingern, sodass die Hrud damit verschiedene giftige Substanzen abgeben können.7 S.76
Hrud sind etwas größer als gewöhnliche Menschen, aber kleiner als ein Space Marine. Sie sind von der Physis betracht relativ schwach.17 K.6

Über die Fortpflanzung ist nur bekannt, dass die Gebärmutter bei weiblichen Hrud im Unterleibsbereich liegt und mit einer Art Stummelschwanz verbunden ist.7 S.76

Die Kleidung besteht üblicherweise nur aus einem verrottenden Mantel.7 S.79 Einige tragen darunter aber eine flexible und eng an ihre Gliedmaßen anliegende Rüstung.17 K.6

Die Hrud besitzen die Fähigkeit, ihre Anwesenheit zumindest teilweise zu verschleiern. Sie sind nicht unsichtbar, aber ihr Körper ist nur noch verschwommen zu erkennen, wie bei einem Geist. Diese Tarnung funktioniert selbst bei grellem Licht. Die Ursache dieses Effekts, ob er psionisch ist, oder ein chemischer Angriff auf die Sinnesorgane der Beobachter, oder sonstigen Ursprungs, ist unbekannt.7 S.77,S.79 Der Effekt wirkt sogar wenn der Hrud in einem Stasisfeld gefangen ist. Dann scheint sich der Hrud subtil zu bewegen.21 K.12 Der Hrud-Begriff für diese Fähigkeit ist ssaak.7 S.78

Kultur

Die Hrud errichten ihre Siedlungen immer in der Nähe großer Städte. Diese Siedlungen bestehen aus einer Reihe von Tunneln, in diesen wird häufig auf Türen verzichtet.17 K.3 Manche Siedlungen richten sich auch in den unbewohnten Zwischendecks von Raumschiffen ein.7 S.78 Eine Siedlung besteht dabei aus gestohlenen Metallplatten, Lehm, Schmutz...21 K.12

Die Xenos bevorzugen dort indirektes und nur schwaches Licht.17 K.3 Ihre Angriffe führen sie zumeist ebenfalls bei Nacht.17 K.2 Berichte zeigen auf, dass sich Hrud scheinbar zum Wasser hingezogen fühlen und in Wasserläufen und Kanälen reisen. Was sie dort tun, ist jedoch unbekannt, dass sie immer kurz nach betreten des Wassers verschwanden.17 K.2

Das Volk der Hrud ist in Stämme eingeteilt, und es wird auch darauf geachtet, dass sie erhalten bleiben. Die Stämme haben untereinander nur selten Kontakt.7 S.78
Den Hrud sind ihre Geschichte, ihre Ahnen und ihre Familien sehr wichtig. Sie haben ein exzellentes Gedächtnis und verbringen manchmal Tage am Stück damit, von den verschiedenen Wanderungen ihres Volkes zu erzählen. Generell legen die Hrud viel Wert auf Informationen und haben in ihren Aufzeichnungsgeräten ganze Bibliotheken zur Geschichte, Kultur und Technologie ihres Volkes zusammengetragen.7 S.78 Greift man diese Archive an, kann man Hrud gezielt anlocken, da sie auf deren Zerstörung häufig mit wütenden Anstürmen reagieren.17 K.3

Von Zeit zu Zeit unternehmen die Hrud eine Massenmigration. Möglicherweise wird sie durch Überbevölkerung ausgelöst. Ein Teil des Stammes spaltet sich ab und schmuggelt sich an Bord von Raumschiffen oder sogar Space Hulks, um eine neue Heimat zu suchen. Die Auswanderer nehmen dabei Kopien das angesammelten Wissens des Stammes mit.7 S.78
Grundsätzlich sind die Hrud nicht gewaltätig und eine Art von Kriegerklasse kommt scheinbar nur dann zum Einsatz, wenn das Leben der Jungen, Alten und Versehrten auf Wanderungen, oder in den Höhlen unmittelbar bedroht wird.17 K.8, K.10

Die Schrift der Hrud besteht aus Glyphen und Pictogrammen.7 S.79

Religion

Die Hrud beten ein Pantheon von Göttern an, die Slah-haii, von denen nur noch einer am Leben sein soll: Qah - "he who lingers".7 S.78

Inquisitor Maturin Ralei fand in einer verlassenen Hrud-Siedlung unter der Makropole von Aggavaria Wandmalereien, die Figuren darstellten, die verblüffend den Eldargöttern ähnelten. Er spekulierte, die Götter der Hrud wären mit den Göttern der Eldar identisch.7 S.79

Sprache

  • juuntak - Siedlung der Hrud 7 S.78
  • poh-ha - Massenwanderung der Hrud 7 S.78
  • Raheed - "masstribe" (Hauptstamm?, Mutterstamm?) 7 S.78
  • Raheed-skoh - die letzte Schlacht gegen die Yaam-khoh (ein mythologisches, apokalyptisches Ereignis) 7 S.78
  • Slah-haii - "most ancient" (vermutlich mit den Alten identisch) 7 S.78
  • ssaak - "see mist" (Sehnebel), das Verzerrerfeld der Hrud 7 S.78
  • Yaam-khoh - "mirror devils" (Feinde der Slah-haii) 7 S.78
  • zanhaad - Sklave? Haustier? 7 S.78

Technologie

spekulative, künstlerische Darstellung eines Hrud ohne Kleidung und Tarnfeld 7 S.80

Die Hrud sind Plünderer und exzellente Techniker.7 S.78 Sie sind in der Lage, aus dem Abfall und Schrott, den sie so finden, allerlei Waffen und Geräte zu basteln.7 S.78 Die Hrud verwenden auch Gegenstände anderer Spezies: Bei einem Hrud wurden sowohl ein Dark Eldar-Dolch als auch eine imperiale Bionik gefunden, die man ihm sogar als Ersatz für einen verlorenen Arm angepasst hatte.7 S.76

Eine der Waffen der Hrud ist das Hrud-Gewehr. Es handelt sich um eine Plasmawaffe.14 Das Besondere ist, dass der Plasmaschuss sich in einem Kontinuum zwischen Realraum und Warp befindet, wodurch er alle Verteidigungsmaßnahmen umgeht. Die Technologie dahinter ist dem Imperium unbegreiflich. Trotzdem werden Hrud-Gewehre auf dem imperialen Schwarzmarkt verkauft, da sie ideale Waffen für Assassinen darstellen.8
Andere Waffen sind Waffen mit grünen Strahlen und verschiedene Temporalwaffen, beispielsweise Schwerter, die andere bei Berührung altern lassen, oder hochkonzentrierte Temporalwirbel gegen Cybots und Panzer.17 K.5, K.6 Es existieren auch Berichte über Doppelklingen aus reinem Licht.17 K.6

Ein Objekt unbekannten Nutzens ist ein Prisma aus Kristall, beschriftet mit Runen.7 S.76

Die Hrud legen auch Zeitminen, dies sind Sprengfallen, die außerhalb der Zeit verborgen sind, bis eine unglückliche Person ihren Standort passiert.17 K.3

Die Xenos verfügen auch über Läufer mit biegsamen Gliedern und rundlichen Kanonen. Diese müssen vor dem Feuern mit ihren Energiewaffen, erst einen sicheren Stand einnehmen.17 K.8

Entropiefelder

Die Technologie der Hrud basiert auf dem Warp. Es heißt, sie könnten damit zwischen verschiedenen Welten wandern und den Lauf der Zeit beeinflussen.8, 17 K.3 Es ist unbekannt, ob die Hrud die Zeitverzerrung absichtlich als Waffe benutzen, oder ob sie nur ein Nebeneffekt ihrer Anwesenheit ist. Während der Schlacht von Gholghis schien es, als würden sie Sie als Erstschlagswaffe benutzen wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, um den Gegner zu schwächen: Alles, was von diesem Entropie-Feld eingehüllt wird, altert mit sehr hoher Geschwindigkeit: Rüstungen verrosten, Bolter fangen an zu klemmen, Festungen zerfallen und Lebewesen altern rasend schnell und sterben dann. Selbst Space Marines altern massiv, bis auch sie Altersschwäche zeigen.5 Es gibt aber auch Berichte über Situationen in denen die Zeit rückwärtslief. Wenn tausende Hrud zusammenkommen sind zudem willkürliche Zeitsprünge wahrgenommen worden.17 K.8 So alterte während der Kämpfe auf Gholghis Kriegsschmied Dantioch um geschätzt 3000 Jahre, wobei er zwischenzeitlich auch wieder ein Junge vor seiner Rekrutierung war.17 K.8, K.11

Die Hrud werden durch das Entropiefeld beinahe vollständig verdeckt und sind beim Stillstehen praktisch unsichtbar. Da diese Felder eine große Hitze produzieren, sind die Xenos mithilfe von Thermalsicht aufspürbar, da sie aber stark auf ihre Umgebung abstrahlen, ist die genaue Position des Wesens ungewiss.17 K.3 Durch den Effekt des Feldes wird Licht ein wenig zum blauen Ende des Spektrums verschoben, wodurch ein leichter umgebender Schimmer entsteht.17 K.3 Das Feld hat einen Durchmesser von etwa 1,5m und die Stärke kann mithilfe eines an der Hüfte getragenen Gerätes verändert werden.17 K.8 Das entropische Feld hat auch anderweitige Eigenschaften, beispielsweise verbraucht es Sauerstoff, was den Einsatz von Flammenwerfern gegen die Hrud erschwert,17 K.3 zudem kann es Geschosse von ihrer Bahn ableiten, oder sorgt dafür das Treibladungen schneller ausbrennen, sich Sprengmittel zersetzen oder Geschosshülsen zerfallen.17 K.3, K.8

999.M30 gelang es den Iron Warriors in größeren Rahmen die entropischen Felder zu neutralisieren, indem sie ein gigantisches Stasisfeld als Temporalbombe zündeten, woraufhin die körperlich überlegenen Legionäre, die Kämpfe schnell für sich entschieden.17 K.6

Bei der Hrudwanderung, die zum Death of Haakonath führte, wurden auch massive Raumverzerrungen beobachtet, die große Zerstörungen anrichteten.4 999.M30 alterte gar ein Stern zu einem Roten Riesen, als Millionen von Hrud ein System passierten.17 K.10

Raumschiffe

Die Schiffe der Hrud sind denen des Imperiums grundsätzlich unterlegen, doch kommt die Imperiale Flotte selten dazu, diesen Vorteil auszuspielen. Die Zeiteffekte der Xenos wirken nämlich auch im Weltraum und dort um so stärker, desto mehr Hrud sich an einem Ort befinden. Das sorgt häufig dafür, dass die imperialen Schiffe bei Kontakt altern und ihre Besatzungen teilweise zu Staub zerfallen.17 K.8 Die entropischen Felder der Raumschiffe wirken zudem als Schutzschilde, die nur von Novakanonen und Laserkanonen zuverlässig durchdrungen werden, erstere müssen dafür aber noch vor dem Zielschiff gezündet werden.17 K.10

Die Migrationsschiffe der Hrud sind Zusammenballungen aus plattenbewehrter Pilzmasse.17 K.10

Auf den Planeten Gugann, Jupor, Hranenen und Voltis lösten die Xenos ihr gesamtes Höhlennetzwerk aus den Planeten und brachten es als eine Art Raumschiff zum fliegen. Die kleinen Schiffe der Hrud dockten dort mit Lichtbögen an, dann wurde die gesamte Anballung durch ein eigens geschaffenes Loch in der Raum-Zeit wegteleportiert.17 K.10

Geschichte

"Ich weigere mich, mich diesen Kreaturen zu beugen. Mein Befehl lautet, sie zu vernichten, also werden sie vernichtet werden!
Wenn wir unsere Strategie nicht anpassen, werden wir unterliegen."

+++ Perturabo über die Hrud +++17 K.5

Laut ihren Legenden wurden die Hrud vor Äonen von den Slah-haii erschaffen, ihren Göttern. Die Slah-haii wollten, dass die Hrud fruchtbar sind und im Licht der Sonne leben. Dann kam es zum Krieg zwischen den Slah-haii und den Yaam-khoh. Am Ende gab es nur noch einen der Slah-haii: Qah. Qah wusste um die Gefahr, in der die Hrud schwebten und verwandelte sie in ihre jetzige, nachtlebende Form. Vor etwa 500.000 Jahren benachrichtigte Qah die Hrud, dass er wichtige Dinge zu erledigen hätte und dass sie an Raheed-skoh wieder vereint werden würden: Der Tag, an dem sich alle Hrud-Stämme vereinen, um in die letzte Schlacht gegen die Yaam-khoh zu ziehen. Dann verschwand er.7 S.78

Während des Großen Kreuzzuges kam es im Jahr 999.M3017 K.3 zu einer massiven Hrudwanderung in der Vulpa-Enge. Das Imperium verlor die Welten Krak Fiorina und Stratopolae und sogar die Festungswelt Gholghis, die von einer halben Großkompanie Iron Warriors unter Kriegsschmied Barabas Dantioch verteidigt wurde. Nur Dantioch und Bruder Vastopol entkamen von Gholghis.5 Zur selben Zeit führte der Rest der Iron Warriors auf der anderen Seite der Sak'trada Tiefen einen Ausrottungsfeldzug gegen die Hrud, um diese massive Wanderung zu beenden.5 Die Iron Warriors hatten große Probleme, da die Hrud mysteriöse Technologien einsetzten. Es kam zu Zeit-Verzerrungen, Sonnenstürmen, Erdbeben... Der Kampf war hart und die Iron Warriors verloren 20% ihrer Stärke in dieser Kampagne. Obendrein war sie strategisch auch noch sinnlos, da sich das Gebiet völlig am Rand des Imperiums befand. Dies verschlechterte die Moral der Iron Warriors immer mehr.6 S.117 Perturabos Einsatz einer Temporalbombe auf Gugann beschleunigte die Bewegung der Xenos zu einer Milliardenstarken Migration. Dantioch forderte schließlich die Aufgabe des Feldzuges, da die Gefahr bestand, die größte bekannte Hrud-Ansammlung der Galaxis in bewohnten imperialen Raum zu treiben und damit eine jahrhundertelange Krise auszulösen.17 K.11 Die Hrud besaßen fünfzehn Hauptwelten und 84 kleinere Welten in der Vulpa-Enge. 30.000 Iron Warriors waren gestorben, bei der erfolgreichen Eroberung von dreien dieser Planeten. Perturabo arbeitete tagelang einen neuen Schlachtplan aus, den er aber aufgeben musste, als ihn Neuigkeiten von der Rebellion auf Olympia erreichten und er dorthin abzog.17 K.12 Der Primarch ließ eine kleine Einheit Iron Warriors zurück, die mit allen Mitteln gegen die Hrud kämpfen sollten, aber eigentlich völlig chancenlos waren.6 S.117

Perturabo behauptete steif und fest, die Iron Warriors hätten alle Hrud ausgerottet. Kurz nach Beginn der Horus Häresie wurden jedoch die imperialen Welten im Koranado-Ausläufer von einem unbekannten, lautlosen Gegner überrannt. Barabas Dantioch vermutete, dieser Gegner wären die Hrud.5

Mitte M32 streifte eine Hrud-Migration die Randgebiete des Segmentum Solar.18 K.6

Zu einem unbekannten Zeitpunkt deckte der Ordo Haereticus einen chronomantischen Kult auf, der die Hrud auf dem Nest-Planeten Rhidl anbetete. Die Deathwatch wurde gerufen, um die Tunnel auf Rhidl Hektar um Hektar mit Flammen zu säubern.19

Die Eldar-Exoditenwelt Ursulia war mindestens einmal Ziel eines Hrudbefalls, der vom Klingensturm Biel-Tans vernichtet wurde.20

Zu einem unbekannten Zeitpunkt lebten Hrud in den Tunneln unter der Makropole von Aggavaria. Ein Junge wurde von seiner Mutter getrennt und die Hrud nahmen ihn auf.7 S.78
Als Inquisitor Ryal Braez im Rahmen einer Ermittlung die Tunnel unter der Makropole von Aggavaria untersuchte, fand er den Jungen. Die Hrud waren kurz zuvor zu einer Massenmigration aufgebrochen und hatten ihn zurückgelassen. Das Verhör des jungen Mannes lieferte dem Ordo Xenos wertvolle Einblicke in die Kultur der Hrud. Der junge Mann verstarb zwei Monate später an Entzugserscheinungen, da sein Körper sich an die chemischen Ausscheidungen der Hrud gewöhnt hatte.7 S.78

790.M41 gelang es dem Raummatrosen Selebor Matthias an Bord der Paternus Gloriem, einem Schiff der Imperator-Klasse, einen Hrud mit einer Schaufel K.O. zu schlagen.7 S.77 Der Hrud wurde gefangengenommen und an Bord der Forschungsstation Biegel-9 gebracht.7 S.5 Der Hrud auf Biegel-9 versuchte in all den Jahren nie, mit seinen Wärtern zu kommunizieren. Er wurde 6.086.805.M41 mit Cyanidgas vergiftet und anschließend von Magos Biologis Sharle Darvus seziert.7 S.77

Es gab eine Hrud-Siedlugn auf Epsilon Garanto. Dieser Planet liegt in oder in der Nähe der Geistersterne. Das Imperium schickte ein Killteam, aber der Kampf war so brutal, dass es auf beiden Seiten keine Überlebenden gab. Eine Plündererbande durchsuchte später die Ruinen und nahm alles wertvolle mit, dazu gehörte ein Hrud in einem Stasisfeld. Der Hrud wurde auf einer exklusiven, extrem illegalen Auktion angeboten, an der auch der Freihändler Roboute Surcouf teilnahm. Für den Hrud fanden sich aber keine Käufer: Erstens war die Authentizität nicht verifizierbar, zweitens waren Hrud wegen ihrer Zeitverzerrungs-Effekte als gefährlich bekannt, drittens würde man damit die Inquisition auf sich aufmerksam machen.21 K.12

Der wahnsinnige Magos Vettius Telok hielt auf seinem Planeten Exnihilio eine Siedlung Hrud gefangen: Maschinen verhinderten, dass sie abreisen konnten. Telok benötigte die Hrud als Gegengewicht zum Atem der Götter: Der Atem der Götter (die Eldar nannten diese Maschine Caoineag) war eine C'tan-Maschine, die Zeitverzerrungen erzeugte. Telok benötigte die Zeitverzerrungen der Hrud als Gegengewicht zu den Zeitverzerrungen des Atems der Götter.21 K.12 Telok wollte zum Mars reisen und dort die Herrschaft an sich reissen. Ohne die Hrud würde der Atem der Götter nicht mehr funktionieren, aber er plante stattdessen die speziellen Bedingungen des Noctis Labyrinthus als Ersatz zu benutzen.21 K.15 Als Telok den Atem der Götter von Exnihilio weg in den Orbit bringen ließ, begannen die Maschinen, die das Hrudgehege sicherten, unter dem Ansturm der Zeitverzerrungen der Hrud durchzubrennen. Nachdem die Migration der Hrud in Gang gekommen war, zerfielen die Maschinen und ihre Siedlung rasend schnell zu Staub, ebenso wie die Tausende Tonnen Gestein, auf dem ihre Siedlung gestanden hatte. Kurz bevor die Hrud Exnihilio verließen, reisten sie zum geschmolzenen Planetenkern Exnihilios und vernichteten ihn durch massivsten Alterungsprozess, um sich zu rächen.21 K.15

Konflikte

Sonstiges

Hrud (Anfang der 3.Edition)15

Die Hrud wurden zum ersten mal im Regelbuch der 3. Edition vorgestellt15, seitdem werden sie aber nur sporadisch von Games Workshop erwähnt. Erst das Hintergrundsbuch Xenology brachte viele Details über die Hrud zu Tage.7 S.75ff Im Regelbuch der 3.Edition und im Roman Kill Team werden sie noch als mit langem Schwanz beschrieben. Dieser fiel jedoch seit Xenology weg.

Starke Parallelen zu den Skaven der Warhammer-Welt, was ihre Lebensart betrifft, sind nicht von der Hand zu weisen.

Anmerkung

Quellen