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Gladiator

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Gladiatoren (engl. Pitslaves oder Pitfighters) waren einfache Arbeiter oder Gang-Mitglieder in den Tiefen der Unterwelt der Makropolen Necromundas, die von gegnerischen Gangern an die Händlergilde in die Sklaverei verkauft wurden. Andere waren zahlungsunfähige Schuldner oder gesuchte Kriminelle, die von Kopfgeldjägern lebendig ergriffen und der Gilde ausgeliefert wurden. Sie sind nun Eigentum der Gildenhändler, für die sie nun in Minen und Fabriken schuften, als Träger bei Gildenkarawanen fungieren oder in den Grubenkämpfen zur Unterhaltung des johlenden Publikums gegeneinander antreten müssen. Von ihren Herren werden sie mit groben aber funktionalen Bionics modifiziert, um bei der schweren Arbeit oder den Arenakämpfen effektiver zu sein: Ein Arm - oder seltener beide - wird durch Kettensägen, Kreissägen, Felsbohrer, Greifer, Metallscheren, hydraulische Hämmer oder ähnliches ersetzt. Mit der Zeit werden ihre Körper mit Steckverbindungen zum Einstöpseln in diverse Maschinen übersät und die unglücklichen erhalten Hydrauliken und Panzerplatten implantiert, um sie robuster und leistungsfähiger zu machen, bis sie nur mehr die Karikatur eines Menschen sind, und eher Maschinen gleichen. Die extremsten Exemplare solcher Individuen schlafen unter Umständen nicht einmal mehr, sondern schalten sich für eine Ruhephase ab und führen sich die benötigte Energie über Kabel zu, statt wie normale Menschen zu essen. Gladiatorenchampions haben manchmal auch einen dritten, mechanischen Arm implantiert bekommen.

Einige Gladiatoren entkommen allerdings der Sklaverei der Handelsgilde - entweder allein, oder in einem Massenausbruch - und bilden dann Banden von Outlaws, die verzweifelt darum kämpfen in der Unterwelt zu überleben. Gladiatorengangs überfallen Gildenkarawanen, Handelsposten und Siedlungen, um sich Nahrung und die benötigten Ersatzteile, oder Verbesserungen, für ihre Implantate zu besorgen, und versuchen generell der verhassten Gilde möglichst viel Ärger zu machen. Zur Wartung und weiteren Verbesserung ihrer Implantate sind Gladiatoren - insbesondere die umfangreich modifizierten - auf einen Gladiatoren-Tech angewiesen, der, in seinem Leben vor der Sklaverei, häufig dem Haus van Saar angehörte. Deshalb achtet ein vorausschauender Gladiatorenchampion, der eine Massenflucht organisiert, auch stets darauf, dass sich ihnen ein solcher anschließt, damit sie in Freiheit eine Chance haben.

Die Gilde betrachtet solche entflohene Gladiatoren natürlich als eine schwerwiegende Bedrohung, weswegen auf jeden flüchtigen Sklaven oder Gladiator eine Kopfprämie ausgesetzt wird. Während viele Gladiatoren-Gangs aus überzeugten Freiheitskämpfern bestehen, die sich bemühen möglichst viele weitere Gladiatoren zu befreien - wie etwa die des berühmten Bull Gorge - sind andere lediglich ein Haufen skrupelloser Desperados, die kein Problem damit haben, ihrerseits Gefangene in die Hölle der Sklaverei zu verkaufen, der sie selbst entkommen sind.

Manche entkommenen Sklaven ziehen allerdings ein Dasein als Einzelgänger vor, und verdingen sich als Söldner an Gangs, sofern diese nicht in den Diensten der Gilde stehen.

Eine Sonderform unter den bionisch modifizierten Arenakämpfern des 41sten Jahrtausends stellen die sogenannten Chronogladiatoren dar.

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