Servoschädel.jpg

ALERT Lexicanum is improving!

For the next several days Lexicanum will be upgrading to become more friendly on mobile devices. There may some very short periods of downtime, and article updates will not be available during this period.We will be back to normal shortly.

Schwarmflotte Jormungandr

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Schwarmflotte Jormungandr ist eine kleinere Schwarmflotte der Tyraniden, die ebenso wie die Schwarmflotten Behemoth und Kraken in das Segmentum Ultima eingedrungen ist.

Allgemeines

Jormungandr unterschied sich stark von anderen Schwarmflotte in ihrem Verhalten: sie griff wesentlich weiter im galaktischen Norden an und nutzte subtilere Taktiken, um ihre Beutewelten zu verschlingen. Ihre Schwarmschiffe fingen Asteroiden und Raumtrümmer ein und schleuderten sie auf ihr Ziel, sodass die Verteidigunsanlagen des Planeten überlastet wurden und deutlich mehr Landungssporen die Oberfläche erreichten.2a

In diesen Sporen waren Venatoren-Rotten, Morgone und Trygone, welche sich umgehend in den Boden eingruben und so der Entdeckung entgingen. Dor ruhten sie oft mehrere Wochen und wurden erst, wenn eine kritische Anzahl erreicht war, durch ein psionischen Signal geweckt. Zeitgleich trafen dann die Bioschiffe Jormungandrs ein, um das volle Potential der folgenden Verwirrung und Zerstörung zu nutzen.2a

Geschichte

Anfangs war Jormundgandr keine besonders große Schwarmflotte, doch dank einiger ungeschützter Welten konnte sie rasch einen riesigen Vorrat an Biomasse gewinnen. Anfangs nutzte sie dies aber nicht für Angriffe auf besser verteidigte Welten, wie frühere Schwarmflotten, sondern breitete sich stattdessen wie eine gigantische Schlange um den Thalassi-Sektor herum aus und schottete ihn so innerhalb von zwei Jahren von der restlichen Galaxie ab.2a

Nach drei Monaten zog sie sich urplötzlich zusammen und griff die inneren Welten an.2a

Sephrax

Die Makropolwelt Sephrax war zu dieser Zeit in einen Krieg mit einer Piratenbande verwickelt. Die Piraten wurden von abtrünnigen Space Marines der Crimson Castellans und ihrem Erz-Kommdore Bosblut angeführt, während die loyalen Streitkräft den verbleibenden Crimson Castellans unter ihrem Ordensmeister Sojai Antiro unterstanden.2a

Das Eintreffen der Tyraniden führte schließlich zu einem inoffiziellen Waffenstillstand, sodass beide Seiten sich diesem neuen Feind entgegenstellen konnten. Trotzdem wurde Jormungandr so nur verlangsamt, aber nicht aufgehalten und sowohl Antiro als auch Bosblut fanden den Tod durch die Monster der Schwarmflotte.2a

Megyre

Auf der Fabrikwelt Megyre setzten die Verteidiger alle verfügbaren arkanen Technologien ein, um den Schwarm zu stoppen: Energiepylone, Thermalkanonen, Schmetterpeitschen und Splittersturmgewehre. Doch Jormungandr rückte unverdrossen weiter vor und selbst die Titanen der Legio Annihilatoris wurden schließlich von einem Biotitan Jormungandrs niedergerungen. Erst durch die Verteidigungsgeschütze des Manufactorum-Kompexes wurde diese Bestie getötet, aber in ihrem Todeskampf riss sie große Lücken in die Mauern der Festung. Durch diese Lücken drangen unverzüglich unzählige Venatoren und besiegelten das Schicksal von Megyre.2a

Angeführt wurde die Tyranidenstreitmacht auf Megyre vom Schwarmherrscher.2c

Schlacht um den Schwarznebel

995.M41 führte Großadmiral Vortigern Hanroth eine Flotte aus imperialen und Xenos-Schiffen gegen die Schwarmflotte Jormundgandr. Aufgrund der allgemeinen Angst vor den Tyraniden waren nicht nur imperiale Schiffe von Bakka und Sodremund, Schlachtkreuzer der Space Marines und Panzerkreuzer der imperialen Flotte anwesend, sondern auch die unterschiedlichsten Xenos: Dornenvögel der Vassalianer, Donnerbugschiffe der Donarathi, Schattenkreuzer der Cimmeriacs und sogar zwei große Schiffe der Demiurg.2a

Trotz dieser großen Flotte war es ein harter Kampf, doch dank der Disziplin der imperialen Flotte, konnte Jormundgandr besiegt werden. Telepathen lokalisierten wichtige Knotenschiffe der Tyraniden für die Salven der Schiffe und größere Bioschiffe wurden von Enterkommandos der Death Spectres geentert und zerstört.2a

Am Ende waren drei Viertel der imperialen Flotte zerstört und selbst Hanroths Flaggschiff, die Kreuzzug, war schwer beschädigt. Die Bioschiffe der Tyraniden waren alle zerstört oder wurden von interstellaren Winden verstreut.2a

Ausgang

Selbst nach der Vernichtung der Schwarmflotte schlummerten noch unzählige Bestien Jormungandrs im Boden von hunderten Welten, sodass die Schwarmflotte eines Tages wieder auferstehen wird.2a

Obliterax

Eine dieser Welten war Obliterax, wo Jormungandr erneut erwachte und die gesamte Bevölkerung absorbierte.2b

Name und Bedeutung

Der Name nimmt Bezug auf die Midgardschlange.

Quellen