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Epic 40.000

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Epic 40.000 ist der Name der dritten Edition von Epic.

Das Spiel wurde von Jervis Johnson und Andy Chambers weiterentwickelt, und erschien im April 1997.

Allgemeines

Epic 40.000 war, wie der Vorgänger Epic 2. Edition, ein Tabletop, bei dem ganze Armeen zum Einsatz kamen. Dennoch änderte sich das Spielprinzip im Gegensatz zur 2. Edition grundlegend:

  • Die Armee wurde nicht mehr anhand von festen Verbandskarten (Kompanie- oder Detachmentkarten) zusammengestellt, größere Verbände konnten nunmehr relativ frei aus einer Einheitenauswahl erstellt werden.
  • Dagegen verloren diese Einheiten aber ihren individuellen Charakter, da eine Einheit nicht mehr je nach Waffe einen/mehrere individuelle/n Wert/e für Reichweite, Angriffe oder Rüstungsdurchschlag hatte, sondern nur noch einen Wert für die Feuerkraft mit einer allgemeinen Reichweite.
  • Um den Prozess des Fernkampfes zu beschleunigen, wurden die Feuerkraftwerte eines Verbandes aufaddiert und dann auf einer Tabelle nachgeschaut, wie viele Trefferwürfel verwendet werden durften. Treffer wurden dann einfach den gegnerischen Einheiten zugeordnet, sofern die Rüstung gleich dem erzielten Wurf war.
  • Als weiters Spielprinzip wurden u.a. Beschussmarken eingeführt, die Einfluss auf die Moral der Einheiten auf dem Schlachtfeld hatten.

Erfolg

Rückseite

Ziel der dritten Edition Epic 40.000, kurz auch Epic 40k genannt, sollte sein, das Spiel zu vereinfachen und zu beschleunigen. Anstatt für hunderte Einheiten viele überkomplizierten Sonderregeln oder individuelle Werte zu lernen, gab es nur noch einfache Grundwerte. Neue Spielelemente, z.B. Beschussmarken, Regeln für Feuergefechte oder Schicksalskarten, sollten dennoch das Gefecht interessanter machen, ohne jedoch das Spiel unnötig zu verkomplizieren.

Allerdings nahm die Spielergemeinde gerade diese starke Vereinfachung eher negativ auf, da das Spielgefühl offenbar stärker unter der Vereinfachung litt, als die Designer gedacht hatten. Zusätzlich kam eine nicht nachvollziehbare Produktpolitik von Games Workshop, da zum Erscheinen der Grundbox zwar alle Regeln mitgeliefert wurden, aber außer Imperiale Armee, Space Marines und Orks die Miniaturen für andere Armeen erst mit z.T. starker zeitlicher Verzögerung oder gar nicht erschienen (diverse Prototypen für z.B. Miniaturen des Chaos gingen nicht in Serie). Der Verkaufserfolg hielt sich daher in Grenzen. Epic 40.000 verschwand schnell aus den Läden und dem White Dwarf. Damit verlor das Epic-System seinen bisherigen Status als eines der drei Hauptsysteme von Games Workshop, der später von Herr der Ringe eingenommen werden sollte.

Die Fans spielten weiterhin die 2. Edition und entwickelten daraus selbstständig das noch heute existierende System NetEpic. Dies führte zur Entwicklung von Epic Armageddon durch Games Workshop.

Boxinhalt

Coverbild der Box