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Todesbote (C'tan)

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Der Todesbote

Der Todesbote1 (Engl.: Nightbringer, Heyne-Übersetzung: Weltentod), auch bekannt unter den Namen Aza´gorod3, Kaelis Ra - Zerstörer des Lichts, bei den Eldar, und bei den Menschen schlicht der Schnitter1 ist einer der noch lebenden C'tan.1;3

Allgemeines

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie dass die Energiekreatur die als der Todesbote bekannt wurde ausgerechnet von jenem Stern geboren wurde und in dessen Photosphäre lebte dem die Necrontyr ihre harte kurze Lebensspanne verdankten. Er war der erste der C'tan, dem sie Gestalt gaben, um Die Alten zu vernichten. Als Erscheinung wählte er sich die Verkörperung des Todes.1 Wirbelnde schwarze, verottende Roben, ein Mantel aus geisterhafter Finsternis der seine wahre Form verhüllt sodass aus der nebulösen Silhuette nur zwei in Bandagen gehüllte verrottende Arme ragen von denen einer eine gigantische Sense aus unnatürlicher Dunkelheit hält während der Andere in einer Hand endet die lange mit Grabschmutz befleckte Klauen besitzt. Das Gesicht ist hager und zerfallend mit zwei schwarzen Löchern anstelle der Augen in denen ein gebliches Glühen ist.1;2 (Anmerkung: Die Aussehensbeschreibung im Necron-Codex ist Teil eines kurzen Auszugs aus dem Roman Nightbringer.)

Kaum war er gerufen worden, fing er an sie zu töten da der Genuss ihrer Angst und ihrer Ehrfurcht sowie die Essenz ihres Leidens und Entsetzens sehr nach seinem Geschmack war, und nur durch Schwüre und Unterwerfungen konnten sie ihn stoppen. Sie sagten ihm, daß es noch viele andere gäbe, die er töten könne, unendlich viele Völker. So fing er an, mit den Necrontyr als Sklaven, die anderen Völker zu verzehren.1

Er ist sehr sadistisch und ergötzt sich noch mehr als die anderen C'tan daran Lebewesen zu töten und sich an ihren Essenzen zu laben wobei er sich nicht nur am Zufügen von Qualen während des Fressens, sondern auch rein am Quälen selbst erfreut. Zwar begehrte und bekam er wie die anderen C'tan Sklaven und Verehrer aber seine Gegenwart brachte blutrünstige entsetzliche Visionen über sie was viele nach kurzer Zeit in mörderischen Wahnsinn trieb. Zu den Fähigkeiten des Todesboten gehört die Macht über den Tod, bei seiner Gestaltwerdung brachte er auch jene verfluchte Todesart mit die das Volk der Necrontyr plagte. Er besitzt die Fähigkeit, über seine Augen seinen Opfern die Lebenskraft auszusaugen und von ihm verletztes Gewebe stirbt sofort und ohne eine Möglichkeit der Regeneration ab. Zudem verströmt er seine Macht durch seine Necrodermis und ist in der Lage diese durch seine Sense oder Blick zu ätherischen Sturmwinden zu kanalisieren. Zwar kann er sich immer noch auch von den Energien der Sterne ernähren, doch da er auf dessen Geschmack gebracht wurde ist nur noch Tod in der Lage seinen Hunger zu stillen.1

Der Todesbote ist der wohl mächtigste C'tan, der existiert. Mit seinem Raumschiff das von einem Teil seiner Macht erfüllt war vernichtete er früher aus einer Laune heraus ganze Sternensysteme. Als das Ausmaß der Zerstörung durch den immer länger werdenden Krieg mit Den Alten immer größer wurde, fraß und vernichtete er nur noch nach seinem Gutdünken und wandte sich mehr und mehr von den eigentlichen Kampfgründen ab. Die jungen Völker und deren Zivilisationen heimsuchend griff er in deren Geister um den Samen für deren dunkelste Ängste auszubringen und ist die Ursache, warum sie Angst vor dem Tod haben. Einzig die Orks blieben dieser Zeit von ihm verschont und haben deswegen keinerlei Angst vor dem Sterben. In ihre kollektive Psyche ist die Urangst vor dem Tod einfach nicht eingepflanzt. Er wurde vom Gaukler dazu gebracht, andere C'tan zu verschlingen, weil deren Lebensenergien am schmackhaftesten seinen[sie mehr Energie hergeben als normale Wesen]. Er hat, wie auch der Eremit und wohl auch einige Andere, etliche der anderen C'tan getötet, bis nur noch vier übrig blieben. (Anmerkung: Warum er wie dieser davon nicht wahnsinnig wurde ist unbekannt. Als dann Die Alten wieder angriffen und dazu eine Enslaverplage ausbrach, zogen sich die C'tan in ihre Stasisgrüfte zurück.1

Als der Todesbote sich in seine Stasisgruft zurückziehen wollte, wurde er Opfer einer Intrige des Gauklers. Dieser hatte die Koordinaten der Gruft an die Feinde des Todesboten verraten. Sie rückten mit einer Armada an um ihn zu vernichten auch wenn diese direkte Weise erfolglos blieb. Jedoch waren sie in der Lage seine stärkste Waffe1, sein Raumschiff2, in den Warp zu stoßen was ihn seiner Energiequellen beraubte welche er brauchte, um seinen Schlaf zu überleben. Er wütete schrecklich unter seinen Feinden und ließ sie langsam dahinsiechen und ging in seine Gruft und vegetierte langsam zwischen Leben und Tod, von den knappen schwindenden Brocken bereits absorbierter Energie zehrend, bis die jungen Völker ihm unwissentlich neue Energie gaben und er sich wieder erheben konnte.1

Nach seinem Schlaf, der 60 Millionen Jahre dauerte2, wurde der Todesbote auf der Welt Pavonis1 von einem abtrünnigen Geschäftsmann und Dark Eldar geweckt. Mehrere Space Marine-Trupps unter Führung von Captain Uriel Ventris von den Ultramarines konnten das Erwachen und anschließende Entkommen des Todesboten nicht verhindern, da sie sich entschlossen, stattdessen das Flaggschiff des Todesboten auf ewig im Warp stranden zu lassen. Die Entscheidung wurde gefällt, da das Schiff in der Lage schien, jedes beliebige Ziel vernichten zu können. Die Stasisgruft des Todesboten wurde dabei von den Ultramarines zerstört, es ist unklar ob der Todesbote eine neue Stasisgruft bezogen hat oder ob er nun sehr verwundbar geblieben ist. 3 Monate später zerstörte der Todesbote den 70.000 Lichtjahre von Pavonis entfernten Stern Cyclo, als er seine gesamte Energie absaugte2 wodurch er nach weiteren sternenhaften Mahlzeiten wieder seine volle Stärke erlangte.1

Miniatur

Für den Todesboten wurde bislang eine Miniatur veröffentlicht.

Todesbote

Quellen