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Meric Voyen

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Meric Voyen war der Senior-Apothecarius der 7. Großkompanie der Death Guard und unterstand somit Nathaniel Garro.1 K.1, 5 A

Beschreibung

Voyen war von breiter Statur. Er war von ruhigem Charakter und mochte keine Selbstdarstellung.1 K.1 Er war Mitglied im Kriegerbund der Death Guard.1 K5 Als Waffe trug er eine Boltpistole.1 K.12

Er hatte mit Pyr Rahl einen Wettkampf am Laufen, wer bei gemeinsamen Kampfeinsätzen als Erster einen Gegner tötet.1 K.5

Geschichte

Den fortgeschrittenen Teil seiner Ausbildung zum Apothekarius absolvierte Meric Voyen bei einem Magos Biologis des Adeptus Mechanicus. An einem der Tage gab es dabei eine Vorführung über die Wirkungsweise verschiedener Kampfstoffe. Dazu wurden verurteilte Kriminelle Giften und Viren ausgesetzt, einer beispielsweise auch dem Lebensfresser-Virus.1 K.8

Kurz vor dem Ausbruch der Horus Häresie war Meric Voyen ein Veteran und Apothekarius im Kommandotrupp von Captain Nathaniel Garro.1 K.1

Kurz vor dem Angriff auf Istvaan Extremis benahm sich Meric Voyen während eines Gesprächs merkwürdig kurz angebunden. Andus Hakur stellte ihn zur Rede und fand in seiner Handfläche ein Logen-Medaillon. Der Kommandotrupp stellte ihn daraufhin bestürzt zur Rede, aber Voyen entgegnete, sie würden das Wesen der Kriegerbünde missverstehen und wären mit ihrer Meinung sowieso in der Minderheit. In diesem Moment kam Garro herein und schickte alle hinaus, damit er allein mit Voyen reden konnte. Garro erklärte, wie sehr dieser Vertrauensbruch ihre Freundschaft belastete und ihn anderen gegenüber als unfähig hinstellen konnte. Er überließ Voyen die Wahl, ob er im Kommandotrupp und im Kriegerbund bleiben würde. Als Voyen erklärte, er wolle in beiden bleiben, musste er Garro schwören, sich von ihr abzuwenden, falls sie sich je gegen den Imperator erheben würde. Danach rief Garro den restlichen Kommandotrupp wieder herein und erklärte, Voyen würde bei ihnen bleiben. Das Thema Kriegerbünde ignorierte er demonstrativ, also tat der Rest es ihm gleich, auch wenn sie Voyen nicht vergeben konnten.1 K.5

Meric Voyen nahm auch an der Schlacht von Istvaan Extremis teil.1 K.6

Als Garro auf die Eisenstein versetzt wurde, ging auch Voyen als teil des Kommandotrupps mit. Im Hangar wurde Garro misstrauisch, dass Ignatius Grulgor einen überzähligen Stormbird mitgebracht hatte und befahl seinem Housecarl Kaleb Arin, die Fracht auszuspionieren. Voyen war der Einzige ohne direkten Auftrag und so beschloss er, ebenfalls zu spionieren. Die Kisten wurden entladen und auf das Waffendeck geschafft. Als sie geöffnet waren, machte Kaleb Arin durch Ungeschick durch ein Geräusch auf sich aufmerksam. Voyen zog ihn im letzten Moment auf einen Querbalken unter der Decke und rettete ihm so das Leben. Voyen erkannte den Inhalt der Kisten als das Lebensfresser-Virus wieder und befahl Kaleb, sofort Garro zu suchen.1 K.7 Als Kaleb mit Nathaniel Garro und Tollen Sendek zurückkehrte, bot Voyen sich an, zu vermitteln, in der Hoffnung, dass seine und Grulgors Bindung als Logenbrüder eng genug wäre, damit die Situation nicht in Gewalt ausartete. Garro lehnte ab, da Voyen nicht wissen konnte, wie ernst die Lage wirklich war. Garro forderte von Grulgor eine Erklärung und dieser antwortete, er würde nicht länger dem Imperator, sondern nur noch Horus und Mortarion dienen. Schließlich zog Grulgor eine Waffe und der Kampf begann. Ein Schuss Grulgors, der eigentlich Garro gegolten hatte, beschädigte als Querschläger eine der Glaskugeln mit dem Virus. Voyen zog Sendek sofort zurück in den Gang, während Kaleb den Notschalter für das Explosionsschott betätigte und Garro sich noch knapp unten durchrollen konnte, bevor die Sektion luftdicht versiegelt wurde.1 K.8

Garro beorderte Solun Decius und Andus Hakur samt Trupp in das Observatorium der Eisenstein, wo Voyen und Sendek zu ihnen stießen. Decius vertraute Voyen immer noch nicht und forderte Auskunft, was los sei. Voyen entgegnete, das werde Garro selbst sagen. Schließlich kam Garro mit Shipmaster Baryk Carya und Racel Vought. Garro berichtete von Horus' und Mortarions Verrat und dem bevorstehenden Bombenangriff auf die Loyalisten auf Istvaan III. Meric Voyen konnte aus eigener Erfahrung berichten, dass die Unzufriedenheit in den Kriegerbünden mit der Verwaltung auf Terra seit den Ereignissen auf Davin zugenommen hätte. Als Tirin Maas mit einer Funkbotschaft für Grulgor hereinplatzte, der Bombenabwurf sei zu beginnen und alle Hindernisse zu beseitigen, leisteten alle Anwesenden einen Eid auf Garros Schwert Libertas, die Warnung nach Terra zu bringen.1 K.8

Als die Eisenstein es in den Warp geschafft hatte, war ihr Gellar-Feld instabil und mehrere Dämonen gelangten an Bord. Die Death Guard konnte sie jedoch in einem kurzen aber heftigen Gefecht besiegen. Meric Voyen nahm nicht an diesem Kampf teil, sondern befand sich da auf den unteren Decks. Dort bemerkte er merkwürdige Vorgänge auf dem Waffendeck und machte Meldung. Bald darauf traf Nathaniel Garro mit Verstärkung ein und Meric Voyen schloss sich ihnen an. Es stellte sich heraus, dass Ignatius Grulgor und seine Space Marines wiederbelebt und zu einer Art Seuchenmarines geworden waren. Das anschließende Gefecht war brutal und zeichnete sich durch Nahkämpfe und Schusswechsel auf kurze Distanz aus. Voyen bekam einen Bolter-Streifschuss an den Schulterpanzer, der dort einen Schleimfleck hinterließ. Voyen schaffte es nur knapp einem Morgenstern aus Knochen auszuweichen, der dann einen anderen Loyalisten-Death Guard am Hals erwischte.1 K.11

Die Eisenstein konnte die Eindringlinge abschütteln, indem sie den Warp überraschend verließ. Durch den Schock starb allerdings ihr Navigator. Während der erzwungenen Ruhepause kümmerte sich Voyen um die Verwundeten, besonders um Solun Decius, der wegen Nurgles Seuchen im Koma lag. Merics Moral war am Boden: Er hatte mitansehen müssen, wie Death Guard gegen Death Guard kämpfte. Er hatte gesehen, wie tote Brüder von einer dunklen Macht wiederbelebt wurden. Und jetzt würde er mit Decius einen weiteren Bruder verlieren, weil sein Wissen und seine Ausrüstung nicht ausreichten. Er schlug Nathaniel Garro vor, Decius einen schnellen Gnadentod zu gewähren, damit er nicht unter Schmerzen dahinsiechen müsste, aber Garro durchschaute ihn: Er warf Voyen vor, er würde das nicht für Decius sondern für sich selbst verlangen, weil er es nicht ertragen könne die Verdammnis zu sehen, die durch seine Kriegerbünde eingeschleppt worden war! Obwohl Garro sich gleich darauf entschuldigte, zog Voyen sich verletzt zurück.1 K.12
Später fertigte er eine Aufstellung der Schiffsvorräte an: Selbst wenn sie einen Teil der Crew töten oder in Stasis schicken würden, hätten sie nur genug Nahrungsmittel für sieben Monate. Er war auf der Brücke, als Nathaniel Garro seinen riskanten Plan befahl, den Warpantrieb abzusprengen, damit seine Explosion ein Leuchtfeuer im Warp erzeugen würde. Meric Voyen bekam Panik und wollte Garro mit vorgehaltener Boltpistole zwingen, das Manöver abzubrechen: Das Grauen der letzten Tage hatte ihn gebrochen, all die Toten, all der Verrat, all der Brudermord, die fleischgewordene Verdammnis in der Form des wiederauferstandenen Grulgor. Garro hielt ruhig dagegen, er hätte den Glauben, dass alles gutgehen würde, und nahm ihm die Waffe gewaltlos ab.1 K.12

Als die Eisenstein von den Imperial Fists gerettet und die Überlebenden auf die Phalanx evakuiert worden waren, kümmerte er sich weiterhin um Solun Decius. Die Krankheit konnte er nicht bekämpfen, aber er versuchte wenigstens, seine Schmerzen zu lindern. Irgendwann mutierte der Virus so, dass er per Luft übertragbar war und von da ab wurde Decius völlig isoliert.1 K.14
Voyen hatte auf der Krankenstation der Phalanx ein Gespräch mit Garro: Er entschuldigte sich für sein Benehmen auf der Brücke auf der Eisenstein, bot ihm sein Kampfmesser und erklärte, er werde seine Strafe akzeptieren. Garro gab ihm das Messer zurück und antwortete, Voyens Fehler wären nicht auf Charakterfehler zurückzuführen. Schließlich gab er ihm die Lectitio Divinitatus-Drucke aus Kaleb Arins Nachlaß.1 K.14

Die Phalanx brachte die Überlebenden der Eisenstein ins Sol-System und die Space Marines wurden in der Somnus Citadel der Sororitas Silentum unter Hausarrest gestellt, da niemand wusste, ob man ihnen trauen könne.1 K.15,K.16
Solun Decius war mit seinen Kräften am Ende und übergab sich Nurgle. Als er sich in ein Monster verwandelte und zu morden begann, schickte Euphrati Keeler an Nathaniel Garro einen telepathischen Warnruf. Garro war gerade mit Meric Voyen im Übungsraum und dieser sah ihn zusammenzucken. Sekunden darauf kam Andus Hakur herein und berichtete von Tollen Sendeks Notruf. Garro befahl Voyen, hierzubleiben und sich bereitzuhalten. Er selbst brach mit einer kleinen Truppe auf, um herauszufinden, was los war.1 K.16
Garro konnte Decius nach hartem Kampf töten.1 K.16

Im Folgenden isolierte sich Voyen von seinen Brüdern. Als Garro ihn fragte, wieso er sich nicht ebenfalls auf die Abreise vorbereite, antwortete er, er müße Buße tun, so wie er es in den Schriften der Lectitio Divinitatus gelesen habe: Er wäre Mitglied des Kriegerbundes gewesen und dieser wäre am Ende für den Tod und das Grauen verantwortlich, das sie gesehen hatten. Er hätte seinen Anteil an Tod und Verrat gehabt. Er trete hiermit aus der Death Guard aus, um sich seinem Eid als Heiler zu widmen: Ihre gesamte Legion werde bald zu solchen Kreaturen wie Ignatius Grulgor und Solun Decius werden. Er trete der Apothecaria Majoris auf Terra bei, um nach einem Heilmittel zu suchen.1 K.17

Anmerkung

  • A: In Flight of the Eisenstein (Roman) (eng. Ausgabe) hat Voyen drei verschiedene Ränge. In Kapitel 3 ist er Junior-Apothecarius, während er in Kapitel 5 selbst sagt er sei Senior-Apothecarius der 7. Großkompanie. Zwischenzeitlich wird er auch nur als Apothecarius bezeichnet.

Quelle