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Kiavahr

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Karte Basisdaten
Galaxie karte Deliverance.jpg Name: Kiavahr
Segmentum: Segmentum Tempestus1 S.76
Sektor: Forsarr1 S.76
Subsektor: unbekannt
System: Lycaeus1 S.76
Bevölkerung: unbekannt
Zugehörigkeit: Imperium
Kategorie: Fabrikwelt3 K.6
Tributrate: unbekannt



Allgemeines

Der größte Trabant von Kiavahr ist Deliverance die Ordenswelt der Raven Guard.2 S.136 Die Titanenlegion Legio Vindictus stammt von Kiavahr.3 K.16

Kiavahr war in vor-imperialer Zeit ein Zentrum der Waffenproduktion und des Schiffsbaus. Während des Großen Kreuzzuges wurde Kiavahr zwar als Fabrikwelt klassifiziert, allerdings ist Kiavahr eher mittelmäßig in Qualität und Quantität, verglichen mit dem Ausstoß einer echten Fabrikwelt des Mechanicums.3 K.6

Die Techgilden von Kiavahr besitzen geheime Technologien, die sie sich schon damals geweigert haben, mit dem Mechanicum zu teilen. Der Großteil bezieht sich dabei auf Kraftfeld-Technologien aus den Zeitaltern vor dem Weltenbrand. Für die Raven Guard sind dabei besonders solche Technologien interessant, die es ihnen erlauben, ihre Truppen zu tarnen.2 S.278 Von Kiavahr stammen beispielsweise:

Die Welt wurde durch Jahrhunderte oder Jahrtausende der industriellen Ausbeutung in eine Ödnis verwandelt.2 S.136 Nun gibt es mutierte Tierarten, die in schleimigen Gruben, säurehaltigen Höhlen und Marschen leben.3 K.4 Die Atmosphäre ist verschmutzt.3 K.8

Bekannte Orte

Geschichte

Kiavahr wurde regiert durch Adel und Akademien-Netzwerke. Kurz nachdem die dritte facianische Dynastie durch Neorthan Chandarpax gestürzt worden war, begann Kiavahr damit, Archenschiffe zu bauen, um außerhalb des Planeten neue Kolonien zu gründen. Kiavahr war schon damals so verschmutzt, dass sehr viele Menschen ausreisen wollten. Es wurden Lotterien abgehalten, wer Kolonist werden durfte. Diese Lotterien waren allerdings manipuliert: Die herrschende Elite stellte sicher, dass sie auch in den neuen Kolonien herrschen würde.3 K.4
Als es Widerstand gegen die Gründung der vierten Dynastie gab, wurde der Mond Lycaeus zu einem Gefängnis für die Dissidenten gemacht. Dann wurde die wertvollen Mineralienlager Lycaeus' entdeckt und immer mehr Menschen wurden zu Gefangenschaft auf Lycaeus verurteilt, nicht nur Kriminelle, sondern auch deren Familien. Lycaeus war schnell nur noch dem Namen nach ein Gefängnis: In Wahrheit war er ein Sklaven-Arbeitslager.2 S.136; 3 K.4
Im Laufe der Jahrhunderte wurden aus den alten Akademien die Techgilden, die die Industrie Kiavahrs kontrollierten und mit den Rohstoffen von Lycaeus versorgten. Sie gelangten dadurch zu großem Reichtum.3 K.4

Die Techgilden herrschten schließlich über Kiavahr, jede über ihr eigenes Gebiet. Kiavahr wurde zu einem Machtzentrum der Waffenproduktion und des Schiffsbaus und die Techgilden handelten in dieser Zeit sehr erfolgreich mit den wenigen erreichbaren benachbarten Systemen.3 K.6

Primarch Corvus Corax Inkubatorkapsel landete auf Lycaeus und er befreite den Mond. Die Herrscher von Kiavahr versuchten Lycaeus zurückzuerobern, wurden aber zurückgeschlagen.3 K.9,K.16 Die Kämpfe bluteten allerdings die Rebellen nach und nach aus und die Gilden besaßen genügend Soldaten, die sie gegen Lycaeus werfen konnten. Der letzte Angriff zerstörte die Abwehrlaser von Lycaeus. Ohne weitere militärische Optionen, ließ Corax fünf Atombomben auf Kiavahr abwerfen, auf die Städte Nairhub, Toldrian Magna und Chaes. Gleichzeitig ließ er per Funk eine Warnung senden, dass er nur 5 von 1320 Atombomben benutzt hatte.3 K.16 Ohne die Rohstoffe von Lycaeus begannen die Gilden, sich gegenseitig zu bekämpfen, während sie gleichzeitig Corax einen Waffenstillstand anboten. Corax war das egal. Er ignorierte Kiavahr und seine Kämpfe: Sollten sie sich doch gegenseitig zerfleischen. Kurz darauf erschien der Imperator, traf sich mit Corax, und zusammen gliederten sie Kiavahr ins Imperium ein.3 K.9 Als dann das Mechanicum eintraf und das technologische Machtmonopol der Gilden auf Kiavahr zerschlug, das kränkte die Techgilden sehr.3 K.6

Im Verlauf des Großen Kreuzzuges erlangte der Planet nicht den Status einer vollwertigen Fabrikwelt, aber die Adepten des Mars erhöhten die Produktionszahlen der Fabriken und Schmieden. Diese waren in der Lage, große Mengen an Material herzustellen und auch das Material und die Bewaffnung der Raven Guard zu fertigen.2 S.136
Die politische Situation auf Kiavahr änderte sich nur minimal: Sklaverei wurde zwar abgeschafft und die höchste politische Authorität war nun das Mechanicum, aber die Gilden kontrollierten nach wie vor ihre Fabriken. Die Gilden hatten noch immer den Luxus und die wirtschaftliche Macht wie früher, aber nicht mehr die politische Macht.4 K.2 [[Die Gilden konnten einige ihrer technologischen Geheimnisse vor dem Mechanicum hüten und konnten so ihre Unabhängigkeit bewahren.2 S.136; 4 K.2 Die Gilden und das Mechanicum kamen wegen der unterschiedlichen Mentalität nicht miteinander zurecht: Die Gilden waren Atheisten und verachteten den Maschinenkult als Aberglauben. Zudem waren sie ein gesellschaftliches Leben aus Intrigen und subtilen Beleidungen gewohnt, und dem Mechanicum war diese Machtspielchen völlig egal.4 K.2 Für die Gilden hatte die Raven Guard die höchste Authorität inne. Kiavahr unterhielt nur mit Gryphonne IV engere Kontakte, die genauen Details sind allerdings unbekannt, aber die Legio Gryphonicus und Raven Guard kämpften während des Großen Kreuzzuges mehrfach Seite an Seite.2 S.136 Dem Mechanicum kamen wiederum die Gilden gelegen: Das Mechanicum sah die Gilden als Bindeglied zwischen sich und der Bevölkerung von Kiavahr. Ob die Bevölkerung von Kiavahr zufrieden war, das war dem Mechanicum egal: Es ging nur um Effizienz. Zudem hatte das Mechanicum Angst, gegen die Gilden vorzugehen: Es befürchtete, im Falle eines Konflikts würden die Gilden ihre technologischen Geheimnisse lieber zerstören, als sie dem Mechanicum zu überlassen.4 K.10
Gesellschaftlich rächten die Gilden sich subtil für ihre Entmachtung, indem sie die Lycaeaner diskriminierten. Sie hatten es beispielsweise schwer, Arbeit zu finden, und wurden von der Verwaltung schikaniert. Das führte zur Bildung der terroristischen Gruppe Kinder von Deliverance, die die Gilden vernichten wollte.4 K.7

Während des Großen Kreuzzuges verübten die Kinder von Deliverance Attentate, Bombenanschläge, Sabotagen und Angriffe auf Datennetze.4 K.10 Sie wurden schließlich durch eine gemeinschaftliche Ermittlung von Adeptus Arbites, Mechanicum und Raven Guard zerschlagen.4 K.19

Während des Bruderkrieges stachelte die Alpha Legion, geführt von Omegon, eine Rebellion an, da in den Reihen der alten Gilden, einige Ressentiments gegen die Fremdherrschaft vorhanden waren. Zu dieser Zeit existierten noch fünf der alten Herrscherhäuser.3 K.6 Die Raven Guard sollte der terranischen Technologie beraubt und dann zerstört werden. Kiavahr sollte loyal zu Horus stehen und schließlich sollte die Raven Guard wiederauferstehen, als maskierte Alpha Legionäre.3 K.11 Unterstützt vom Orden des Drachen brach ein Bürgerkrieg los,3 K.15 die Revolte war zwar nicht erfolgreich, aber die Alpha Legion gelangte an die Metasaat.3 K.17

996999.M41 stand das gesamte System unter der Bedrohung des Waaagh! Garaghak.1 S.77

Quellen