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Furious Abyss

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Die Furious Abyss war ein Kriegsschiff der Abyss-Klasse, das in den späten Jahren des Großen Kreuzzuges bzw. den Anfängen des Großen Bruderkrieges gebaut wurde.1 K.1

Allgemeines

Die Furious Abyss war zu ihrer Zeit das größte jemals im Imperium gebaute Schiff.1 K.1 Sie war dreimal so groß wie ein Kreuzer und sogar deutlich größer als ein Schlachtschiff der Imperator-Klasse.1 K.4

Der Bug war stumpf.1 K.1 Er bestand größtenteils aus ungenutzten Hohlräumen, sodass er problemlos starkes Geschützfeuer absorbieren konnte und selbst dahinter befanden nur Sektionen in denen sich entbehrliches Schiffspersonal aufhielt.1 K.5 Aus dem Oberdeck wuchsen drei nebeneinanderliegende Decks, sodass die Furious Abyss in der Draufsicht wie ein Dreizack aussah.1 K.1 Die Galionsfigur war ein gewaltiges Buch, gefertigt aus Silber und Gold, bedeckt mit von Lorgar ausgewählten Texten in meterhohen Buchstaben.1 K.1 Die Triebwerksdüsen waren sechseckig.1 K.1 Trotz ihrer einzigartigen Konstruktion trug die Furious Abyss deutliche Design-Elemente des Mechanicums und der Legionen.1 K.4

Die Panzerung war sehr dick, aus Adamantium und reich verziert.1 K.1,K.3 Die gesamte Schiffsoberfläche war über und über mit Geschützstellungen, Torpedoschächten, Antennen und Fenstern bedeckt.1 K.1 Die Flanken waren mit Breitseiten-Geschützen bedeckt, an Bug und Heck gab es jeweils mehrere Torpedoschächte.1 K.4 An der Unterseite befanden sich Dutzende Jägerhangars.1 K.1 Die Jäger waren V-förmig, mit nach vorne weisenden Flügelspitzen und dunkelrot lackiert.1 K.6
Die Sensoren waren sehr fortschrittlich.1 K.5

Die Brücke war eine gewaltige Halle. Die Cogitatoren standen wie Säulen herum. Die Arbeitsstationen der Mannschaft waren in Gruben im Boden. Im Zentrum befand sich auf einer Erhöhung der Kommandothron, der für die Körpermaße eines Space Marines mit Servorüstung ausgelegt war. Vor ihm lag ein Strategiums-Tisch aus dem ein mechanischer Mechanismus ausgefahren werden konnte, der die Positionen verschiedener Raumschiffe mit rotierenden Messingringen darstellen konnte. Am vorderen Ende der Brücke befanden sich drei gewaltige Bildschirme. In der Decke war ein zusätzliches Deck eingelassen, in dem die Astropathen und der Navigator arbeiteten.1 K.3
Es gab einen Versamlungsraum, der mit Steinplatten ausgekleidet und wie eine Kathedrale gestaltet war. In die Steinplatten am Boden waren Passagen des Book of Lorgar eingemeißelt.1 K.4 Daneben gab es noch viele weitere Schreine und Tempel an Bord.1 K.13
Es gab an Bord eine Art Museum. Es war ein gigantischer, aber niedriger, Raum, in dem Gemälde, Fresken und Wandteppiche die Geschichte Lorgars auf Colchis darstellten. Es gab hier auch mehrere ausgestellte Gegenstände, darunter die legendäre Kettenaxt Brazentooth.1 K.13

Der Maschinenraum war eine gigantische Halle. Am Rand befanden sich gewaltige Kolben und in der Mitte hing ein dichtes Netzwerk aus Stegen und Gerüsten über einer Masse von Maschinen. Einige Rohre waren mit Texten in Hochgotisch verziert und von den Laufstegen hingen Ordens-Banner der Word Bearers.1 K.10

Als Skraal durch die Furious Abyss irrte, hatte er das Gefühl, das Schiff hätte irgendwie ein eigenes Bewusstsein1 K.13, als hätte das Mechanicum eine Hülle für ein Bewusstsein erschaffen, das schon vorher existierte1 K.14. Zadkiel drückte es so aus, die Psioniker an Bord seien "Parasiten" der Furious Abyss.1 K.18

Die Mannschaft bestand aus:

Sonderausstattung

Die Furious Abyss war, neben normalen Torpedos, mit neuartigen Torpedos des Mechanicums ausgestattet:

  • Ein Typ durchschlug die Schiffshülle, aber ohne direkt zu explodieren. Stattdessen setzte der Gefechtskopf sechs kleine Bomben mit Bohrmechanismen frei, die sich durch das Schiff fraßen und verteilten und erst dann explodierten. Dadurch wurden viel mehr Schiffssektionen gleichzeitig zerstört.1 K.5
  • Ein Typ sandte magnetische Pulse aus, die die Sensoren des Feindschiffes blendeten.1 K.6
  • Ein Typ besaß anstelle eines Sprengkopfes eine Abschußvorrichtung für Speere aus exotischen Metallen. Diese Speere durchbohrten ein feindliches Raumschiff glatt und kamen auf der anderen Seite wieder heraus.1 K.6

Im Bug besaß die Furious eine neuartige Waffe des Mechanicums: eine Plasma Lance. Das Geschütz war extrem stark und besaß eine für Raumkämpfe nur realitv geringe Reichweite von einigen Hundert Kilometern.1 K.6 Die Waffe befand sich hinter der Galionsfigur, die aufklappte, um die Geschützmündung freizugeben.1 K.5

Die Word Bearers brachten 16 Psioniker an Bord mit, die in den Lehren Lorgars indoktriniert waren. Sie trugen ebenfalls die dunkelrote Uniform wie alle sterblichen Diener der Word Bearers.1 K.5,K.6 Ihre Köpfe waren angeschwollen und sie wurden in 16 Alkoven gehalten, wo sie an Lebenserhaltungsysteme angeschlossen waren und mit Chemikalien vollgepumpt wurden. In ihre Schädel waren an Drähten Sonden eingelassen.1 K.6

Die Furious Abyss besaß gigantische Vorräte an Kriegsmaterial. Unter anderem waren hier über hundert Cybot-Hüllen gelagert.1 K.19

Geschichte

Das Raumschiff wurde heimlich vom Dunklen Mechanicum konstruiert, das Kriegsherr Horus gegenüber loyal war. Es wurde auf dem Schiffswerft-Mond Thule gebaut und an den Quillborn-Orden der Word Bearers übergeben.1 K.1,K.8 Die Furious Abyss wurde dabei nicht von Grund auf gebaut: Einige ihrer Komponenten waren schon Jahrzehnte zuvor auf dem Mars gefertigt worden.1 K.13
Nach der Gedenkveranstaltung zum Dienstantritt wurde die Schiffswerft von Kelbor-Hal zerstört und alle Arbeiter getötet, um sicherzustellen, dass die Existenz des Schiffes geheim blieb.1 K.1 Trotzdem verbreiteten sich schon während des Baus Gerüchte auf dem Mars, mit der Furious Abyss werde wohl das größte Kriegsschiff aller Zeiten konstruiert.2

Die Word Bearers wurden von Admiral Zadkiel kommandiert, dem seine Aufgabe wiederum von Kor Phaeron selbst gegeben wurde. Er sollte das Schiff nach Macragge fliegen und den Planeten zerstören, um die Ultramarines empfindlich zu treffen.1 K.3 Der Plan sah dabei vor, dass die Furious Abyss aus der Ferne Formaska, einen Mond Macragges, mit Zyklonentorpedos zerstören würde.1 K.15,K.17 Die Trümmer würden als Meteor-Regen auf Macragge niedergehen und die Flotte der Ultramarines im Orbit vernichten, während die Furious Abyss sich im Schutz des Trümmerfeldes an Macragge anschleichen würde, vor den bodengestützten Abwehrstationen geschützt. Im niedrigen Orbit von Macragge würde die Furious Abyss schließlich den Lebensfresser-Virus einsetzen.1 K.15

Während des Fluges wurden die Word Bearers von der Fist of Macragge entdeckt. Das Schiff der Ultramarines wurde als Zielübung "genutzt" und vollständig zerstört, bevor die Furious Abyss die Reise fortsetzte.1 K.3
Das Notsignal des Astropathen der Fist of Macragge wurde jedoch von einem imperialen Außenposten auf dem Vangelis Space Port empfangen. Captain Lysimachus Cestus von den Ultramarines versammelte darauf hin eine Gruppe von Ultramarines, World Eaters, Space Wolves und Thousand Sons, um die Nachricht zu untersuchen. Er übernahm dafür den Befehl über eine Flotte bestehend aus den Kreuzern Wrathful und Boundless, dem Angriffskreuzer Waning Moon und einer Eskortschwadron aus den Fregatten Fireblade, Ferox, Ferocious und Fearless.1 K.4
Dies geschah etwa zeitgleich mit Horus' Vorbereitungen für den Angriff auf Istvaan III.1 K.2

Die Furious Abyss flog nach der Zerstörung der Fist of Macragge durch den Realraum weiter, um einen Sprungpunkt in den Tertiary Core Transit zu finden und von dort Richtung Calth weiterzureisen. Die Flotte der Wrathful konnte ihre Spur aufnehmen, wurde aber gleichfalls irgendwann von der Furious Abyss entdeckt. Die Flotte war schneller als die Furious Abyss, aber anstatt die Geschwindigkeit zu erhöhen, befahl Lord Zadkiel die Geschwindigkeit beizubehalten. Schließlich holte die Flotte die Furious Abyss ein. Verwirrt davon, ein Schiff mit Word Bearers-Insignien zu finden, befahl Cestus der Flotte, sich bei maximaler Waffenreichweite zu halten. Er funkte sie an, aber die Furious Abyss antwortete nicht. Die Fearless wurde vorgeschickt, um sie sich aus der Nähe anzusehen. Auf Vorschlag von Mhotep ging die Waning Moon auch näher heran.1 K.4
Zadkiel wollte diesen Moment auskosten und ließ einen gesicherten Kanal zur Waning Moon öffnen. Er verlangte von Mhotep in harschem Ton, zu erklären was diese Machtdemonstration solle und sich zurückzuziehen. Mhotep ließ sich nicht beeindrucken und fragte nach der Fist of Macragge, Zadkiel behauptete dieses Schiff nicht zu kennen, Mhotep bezichtigte ihn der Lüge. An dieser Stelle eröffnete Zadkiel, dass ein großer Krieg heraufziehen würde und dass ihre Legionen sich doch immer gut verstanden hatten. Auf welcher Seite würde er stehen. Mhotep antwortete schlicht, die Furious Abyss solle sich bereithalten geentert zu werden. Zadkiel ließ die Verbindung unterbrechen und das Feuer eröffnen: Die Fearless wurde mit einer Salve zerstört und die Waning Moon von Torpedos schwer getroffen. Die Boundless eilte der Waning Moon zu Hilfe, während die Wrathful mit Lanzenschlägen aus der Distanz begann. Die Furious Abyss drehte der Wrathful den schwer gepanzerten Bug zu und antwortete ebenfalls mit Lanzen. Die Strategie der Imperialen war, die Furious Abyss aus vielen Richtungen gleichzeitig anzugreifen, um sie zu verwirren. Zadkiel befahl, die Angriffe vorerst zu ignorieren und die Flieger der Boundless mit den Psionikern der Furious Abyss auszuschalten. Daraufhin kam es bei dem Personal der Flieger zu Amokläufen und Sabotagen und der Anriff musste abgebrochen werden. 80% der Flieger wurden zerstört, die Furious Abyss verlor nur drei Psioniker durch Überbeanspruchung. Als nächstes gingen die Fireblade, die Ferox und die Ferocious zum Angriff über, um die Waning Moon zu unterstützen. Sie schlugen schnell und hart zu, aber die Furious Abyss steckte den Schaden problemlos weg und sie wehrte sich auch nur halbherzig. Das Gefecht bekam eine plötzliche Wende als die Furious Abyss unversehens die Waning Moon mit ihrer Plasma Lance vernichtete.1 K.5 Die unerwartete Zerstörung der Waning Moon warf Admiral Kaminskas gesamten Plan über den Haufen. Während die Furious Abyss sich nun der Boundless zuwandte, versuchte diese, auf Abstand zu gehen. Dann startete die Furious Abyss ihre Flieger, was die Fregatten völlig überraschte: Sie waren davon ausgegangen, dass bei der Schiffskiller-Bewaffnung der Furious Abyss an Bord kein Platz mehr für Jägerhangars war. Die Eskortschiffe wurden von den Jägern eingekreist und dann langsam in Stücke geschossen. Alleine die Ferox wurde von über 50 Jägern angegriffen. Die Eskortschiffe versuchten, sich zurückzuziehen, aber die Flieger zerstörten den Antrieb der Ferox. Als es zu Hüllenbrüchen kam, startete diese Rettungskapseln, aber diese wurden ebenfalls von den Jägern angegriffen. Während die Fireblade weiterflog, wendete die Ferocious und versuchte die Jäger abzulenken, erhielt dabei aber einen schweren Treffer durch einen ventralen Geschützturm der Furious Abyss. Die Jäger nutzten diese Schwachstelle in der Panzerung aus und zerstörten dabei zufälligerweise die Brücke der Ferocious. Die Furious Abyss feuerte eine große Torpedosalve auf die Boundless ab. Sie bestand aus verschiedensten Neuentwicklungen und die Boundless wurde sehr schwer getroffen. Abschließend zerstörte die Furious Abyss sie mit der Plasma Lance. Die Wrathful und die Fireblade waren jedoch schon außer Reichweite und Zadkiel wollte keine weitere Zeit mit ihrer Verfolgung verschwenden.1 K.6
Erst einige Zeit später stellte sich heraus, dass Zadkiels hochmütige Strategie zu einem folgenschweren Schaden geführt hatte: Ein Glückstreffer der Waning Moon hatte den Wartungszugang zu den Treibstofftanks und eine primäre Kühlmittel-Leitung zerstört.1 K.8

Während die Furious Abyss sich auf einen erneuten Sprung in den Warp vorbereitete, inspizierte Zadkiel zusammen mit Ultis die Psioniker. Zadkiel horchte ihn dabei aus und musste feststellen, dass Ultis so fanatisch und ehrgeizig war, dass er ihn sicherheitshalber würde beseitigen müssen.1 K.6
Als die Furious Abyss dann in den Tertiary Core Transit eintrat, ließ Zadkiel eine Psionic mine abwerfen, um die Warproute hinter sich zusammenbrechen zu lassen. Er wusste nicht, ob die imperialen Schiffe der Furious Abyss folgen würden, aber er wollte sichergehen.1 K.6

Die Furious Abyss flog damit außerhalb einer stabilen Warproute, was sehr gefährlich war. Der Warp direkt um sie herum war in Aufruhr und ihr folgten mehrere Warpkreaturen.1 K.7
Ein Bündnis mit dem Dämon Wsoric wurde vorbereitet, aber Zadkiel wollte die Chaosmächte nicht zu früh um zu viele Gefälligkeiten bitten.1 K.8

Durch die Schäden aus der Schlacht war die Furious Abyss gezwungen, einen Zwischenstopp beim Flottenstützpunkt Bakka einzulegen, um Reparaturen durchführen zu lassen. Zadkiel ließ ein Ritual durchführen, bei dem acht Astropathen einen Psioniker als Sprachrohr benutzen und konferierte mit Kor Phaeron. Er berichtete ihm, dass die Furious Abyss für einige Stunden bei Bakka anlegen müsste, um einen Schaden zu reparieren.1 K.8
Um Ultis loszuwerden, setzte Zadkiel ihn als Kommandanten des Scholar Coven der Quillborn ein, und teilte ihn für den Außeneinsatz auf Bakka ein.1 K.8 (Zadkiel schickte auch Baelanos mit, mit dem Auftrag, Ultis zu töten.1 K.19)

Während die Furious Abyss bei Bakka Triumveron 14 angedockt war, gelang es Space Marines von der Wrathful, die das Ziel der Furious Abyss vorhergesehen hatte, sich anzuschleichen. Sie infiltrierten das Dock, um die Furious Abyss heimlich zu entern und zu sabotieren, wurden aber rechtzeitig entdeckt. Im Dock brachen Kämpfe aus und die Furious Abyss legte kurz darauf ab. Nur Antiges, Skraal und drei weitere World Eaters hatten es an Bord geschafft.1 K.9,K.10
Sie wurden von einer Word Bearers-Patrouille gefunden, entkamen aber durch ein großes Rohr und kamen im Maschinenraum heraus. Dort wurden sie wieder von Word Bearers überrascht und zwei der World Eaters starben. Ein Weiterer opferte sich, um die Verfolger aufzuhalten. Skraal gab ihm dazu seine Boltpistole. Skraal und Antiges standen nach einer Flucht durch die Gänge plötzlich in einer Kathedrale, wo sie von Sergeant-Commander Reskiel und weiteren Word Bearers erwartet wurden. Reskiel forderte ihre Kapitulation und Antiges spielte auf Zeit. In diesem Moment brach Skraal aus der Deckung und warf seine Kettenaxt nach Reskiel, was diesem die Hand abhackte, dann stürmte er, nur noch mit seinem Sturmschild bewaffnet, in die Menge der Word Bearers. Skraal zertrümmerte Reskiel noch das Gesicht mit dem Schild und holte sich dann seine Axt zurück. Während Antiges aus der Deckung mit seiner Boltpistole schoss, richtete Skraal unter den Word Bearers ein solches Gemetzel an, dass sie begannen, sich zurückzuziehen. Dann wurde Antiges von einem Treffer schwer verwundet. Er erkaufte Skraal die nötige Zeit, um zu fliehen.1 K.10
Zadkiel übergab Baelanos an Magos Gureod, damit dieser ihn in einen Cybot einbetten würde. Dann befahl er den Start der Furious Abyss, bevor die Wrathful herankäme oder das Dock seine Geschütztürme aktivieren würde. Einige Word Bearers und Mannschaftsmitglieder kämpften immer noch im Dock gegen die Space Wolves, wurden aber verbrannt als die Furious Abyss ihre Triebwerke startete.1 K.10

Während des Fluges informierte Reskiel Zadkiel über die aktuelle Situation und fragte nach Baelanos. Zadkiel erkannte jedoch, dass Reskiel nach Baelanos' Ausfall nur wissen wollte, wie weit er aufsteigen könnte.1 K.11
Reskiel drängte darauf, die Wrathful endlich zu vernichten, aber Zadkiel entgegnete, der Zeitplan wäre zu eng: Sie hätten keine Zeit für eine Raumschlacht. Sie würden stattdessen Wsoric einsetzen.1 K.11

Skraal wanderte durch die Furious Abyss, immer in Bewegung, immer auf der Flucht, immer auf der Suche nach einem Ziel für die Sprengsätze, die er immer noch mit sich herumschleppte. Er sah dabei viele verschiedene Bereiche. Er kam in ein Museum der Word Bearers, wo Zadkiel ihn über Überwachungskameras beobachtete. Zadkiel redete auf Skraal ein, die World Eaters wären nur Sklaven des Imperiums und Angron und Lorgar wären enge Freunde, er solle sich ihnen anschließen. Es stünde geschrieben, dass die World Eaters sich der Sache Lorgars anschließen würden. Skraal blieb von dem Gerede unbeeindruckt. Er griff sich die schwere Kettenaxt Brazentooth und riss mit ihr ein Loch in die Wand und floh.1 K.13
Unmittelbar danach ließ Zadkiel von Astropath Kyrszan das Ritual abhalten, mit dem der Pakt mit dem Dämon Wsoric besiegelt wurde. Man hatte die Leiche des Ultramarines Antiges auf bestimmte Weise aufgeschnitten, mit ihrem Blut Symbole auf den Boden gezeichnet und das Blut mit Erde von Colchis vermischt und mit der Paste einen Kreis auf den Boden geschmiert.1 K.13 Bei dem Ritual wurde Antiges' Leiche inklusive Rüstung in Teile zerschnitten. Außerdem wurde sein Kopf an Wsoric übergeben, er hatte ihn "benötigt".1 K.15
In den folgenden Stunden war der Warp um die Furious Abyss auf eine merkwürdige Weise aufgewühlt, aber es legte sich wieder.1 K.13

Navigatorin Esthemya bemerkte, dass die Furious Abyss immer noch von der Wrathful verfolgt wurde. Eine Astropathin der Furious Abyss erhielt eine Botschaft von Kor Phaeron. Sie schrieb in ihr Logbuch und als es voll war, schrieb sie mit ihrem Blut an ihre Zimmerwände bis sie tot war. Ein Teil der Botschaft besagte, dass sich die Ultramarines fast komplett bei Calth sammelten.1 K.14

Zadkiel ließ Ordenspriester Ikthalon aus den Überresten von Antiges' Leiche die Zukunft vorhersagen. Zufälligerweise wurde der Transport von Skraal beobachtet und die folgenden Ereignisse von ihm belauscht. Ikthalon und Reskiel ließen die Leichenstücke in einen anderen Saal bringen. Er las aus den Eingeweiden, dass Macragge ahnungslos war und die Route der Furious Abyss war vorgezeichnet. Bei Calth würde es nur die Probleme geben, die Kor Phaeron selbst erzeugen würde. Und eine Äderung auf Antiges' Lunge symbolisierte Roboute Guillaume als gewöhnlichen Menschen, nicht als Primarchen. In diesem Moment las Ikthalon aus den Eingeweiden, dass sie belauscht wurden und gab Alarm, aber Skraal konnte unentdeckt fliehen.1 K.15

Kor Phaeron erfuhr, dass die Furious Abyss immer noch verfolgt wurde und war außer sich: Die Word Bearers würden zwar bei Calth siegen, aber wenn die Furious Abyss ihre Mission nicht abschließen würde, würden sie das nur unter sehr schweren Verlusten tun. Er befahl dem Chapter of the Void mittels Psionikern einen Warpsturm um die Furious Abyss zu erzeugen, um den Verfolger abzuschütteln.1 K.16
Zadkiel wunderte sich zunächst, wo der Warpsturm so plötzlich her kam, schlussfolgerte es dann aber rasch. Die Furious Abyss verlor die Wrathful schnell aus den Augen, aber Zadkiel wollte nicht auf eine Bestätigung ihrer Zerstörung warten, sondern befahl den Weiterflug mit voller Geschwindigkeit.1 K.16

Als die Furious Abyss im System ankam, wurde sie von den Ultramarines gerufen, antwortete aber nicht. Zadkiel befahl den Abschuss von Zyklonentorpedos, um den Mond Formaska zu sprengen, die erste Phase des Angriffsplanes. Es gab jedoch Probleme mit den Blenden der Torpedoschächte und das gab der Wrathful die Zeit für einen letzten Angriff. Die Raumschlacht war sehr kurz und die ohnehin schon schwer beschädigte Wrathful wurde zu einem treibenden Wrack zusammengeschossen. Das war jedoch nur ein Ablenkungsmanöver damit die verbliebenen Space Marines der Wrathful mit Shuttles auf Enterreichweite anfliegen konnten.1 K.17 Es waren insgesamt 15 Shuttles, mit Space Marines und Wachmannschaften von der Wrathful, aber die meisten Shuttles wurden abgeschossen, bevor sie anlegen konnten.1 K.17,K.18

Lysimachus Cestus, Excelinor, Pytaron und Lexinal schafften es als einzige direkt in das Torpedo-Geschützdeck, wo sie sich zu den Zyklonentorpedos vorzukämpfen versuchten. Es kam zu Kämpfen mit der Mannschaft und Wachen, aber keine Word Bearers außer Malforian, den Cestus tötete.1 K.18
Das Shuttle mit Brynngar Sturmdreng wurde beschädigt und krachte in die Furious Abyss. Brynngar und seine Blutwölfe wurden ohnmächtig und gelangten irgendwie an Bord.1 K.19

Da die Torpedos nicht abgefeuert werden konnten, solange auf dem Deck gekämpft wurde, befah Zadkiel Reskiel de Jagd nach Skraal abzubrechen und alle verfügbaren Kräfte zum Torpedodeck zu führen. Ikthalon sollte die Psioniker der Furious Abyss für einen psionischen Angriff auf das Deck wecken.1 K.18
Cestus konnte noch einen Teil der zyklonischen Sprengköpfe sprengen, und sich aus der Halle retten, bevor die Psioniker anfingen, jeden auf dem Deck mit albtraumhaften Visionen zu bestürmen. Durch die Explosion wurden viele Zugänge zerstört, was die Word Bearers behinderte.1 K.18
Brynngar und seine Blutwölfe hatten Visionen, sie wären Wölfe, die gegeneinander bis zum Tod kämpfen würden. Als die Visionen der Psioniker abklangen, stellte Brynngar fest, dass er alle seine Kameraden getötet hatte.1 K.19
Die Visionen endeten, als die Psioniker durch Überlastung starben.1 K.20

Brynngar Sturmdreng gelangte zufällig in die Waffenkammer. Dort lief ihm Magos Gureod über den Weg, den er tötete. Dann wurde Baelanos auf ihn aufmerksam. Seine Umwandlung in einen Cybot war noch nicht beendet, ihm fehlten noch Panzerung und ein Arm und er sprach wie im Delirium. Er griff Brynngar trotzdem an. Baelanos erlangte seine geistigen Fähigkeiten während des Kampfes immer mehr wieder und kämpfte immer besser. Brynngar konnte die Panzerung über dem amniotischen Tank öffnen, aber bevor er diese Schwachstelle ausnutzen konnte, war Baelanos schon dabei, ihn zu töten. Im letzten Moment schoss Skraal aus dem Hinterhalt und beschädigte den Tank. Baelanos geriet in Panik und Brynngar konnte sich wieder aufraffen und die Blase zerschlagen. Er hackte Baelanos in Stücke und fiel dann kurz in Ohnmacht.1 K.19
Als Lysimachus Cestus erwachte, stellte er fest, dass sein letzter Ultramarines-Bruder tot war. Cestus war während der Visionen orientierungslos durch die Furious Abyss gekrochen. Er untersuchte einen Tempel des Chaos, als fünf Word Bearers seiner Blutspur folgten. Als sie sich aufteilten, um ihn zu suchen, griff er aus dem Hinterhalt an und konnte sie alle töten.1 K.19
Während Brynngar kurz ohnmächtig war, stieß Lysimachus Cestus zu ihm und Skraal.1 K.19 Lysimachus Cestus eröffnete, ihre letzte Chance wäre, den Reaktor der Furious Abyss zu sprengen und sie zu zerstören. Er kenne den Weg dorthin. Brynngar Sturmdreng wusste, er hatte dieses Wissen von Mhotep und erklärte, nach der Zerstörung der Furious Abyss wäre ihre Freundschaft endgültig beendet.1 K.20

Lysimachus Cestus brachte sie zum Maschinenraum, wo sie von Reskiels Jagdtrupp verfolgt wurden. Zadkiel befahl Ikthalon, Reskiel zu unterstützen, aber dieser versuchte Zadkiel zu stürzen. Zadkiel tötete ihn und führte dann selbst Verstärkung in den Maschinenraum. Inzwischen glaubte Reskiel, er hätte die drei Space Marines eingekesselt, aber es waren nur Brynngar und Lysimachus, die den Köder spielten. Skraal griff aus dem Hinterhalt an und tötete Reskiel und seine Leute.1 K.20
Auf dem Weg tiefer in den Maschinenraum zerstörten sie Kontrollen und Kühlleitungen der sekundären Reaktoren und töteten Crewmitglieder die ihren Weg zufällig kreuzten. Nach hinten sicherten sie ihren Weg mit Sprengfallen as Draht und Granaten ab, nur die Melterbomben sparten sie sich auf. Sie wurden erst kurz vor dem Hauptreaktor wieder aufgehalten, von Zadkiel und seinen Trupps. Sie hätten nur noch durch eine Panzertür gehen müssen, aber diese Kreuzung wurde von den Word Bearers durch Heckenschützen abgedeckt. Als Skraal sah, dass sie von Zadkiel angeführt wurden, demjenigen, der versucht hatte, seine Loyalität zu brechen, demjenigen, der ihn wochenlang hatte jagen lassen, drehte er durch. Er ging ganz allein zum Sturmangriff gegen die Word Bearers über: Erst tötete er zwei mit seiner Boltpistole, dann drei weitere mit seiner Kettenaxt. Als er Zadkiel gegenüberstand, schoss dieser ihm einfach in den Hals. Skraal ging gelähmt zu Boden, konnte aber noch Zadkiels Boltpistole zerschlagen und ihm drei Finger abschneiden. Dann tötete Zadkiel ihn mit seinem Energieschwert. Diese Ablenkung hatten Brynngar und Lysimachus genutzt, um das Schott aufzubrechen. Lysimachus wollte sich mit den Sprengsätzen im Inneren des Reaktors in die Luft sprengen, aber Brynngar schickte ihn mit einem Schlag gegen den Helm zu Boden und ging selbst. Er würde sich an Lysimachus' Stelle opfern. Lysimachus wusste, Zadkiel würde nach der Explosion zu den Hangars fliehen, also lief er dorthin.1 K.20
Die Explosion führte zu einer Kettenreaktion sekundärer Reaktorexplosionen, die die Furious Abyss von innen zerfraßen. Zadkiel befahl per Funk, das Schiff zu verlassen und floh dann zu den Hangars.1 K.20

Lysimachus Cestus erreichte den Hangar kurz nach Zadkiel. Er hatte unterwegs gegen Besatzungsmitglieder kämpfen müssen, aber von den anderen Word Bearers hatte noch keiner den Hangar erreicht. Cestus und Zadkiel, beide mit einem Energieschwert bewaffnet, kämpften, aber Zadkiel war der deutlich bessere Fechter. Er verwundete Lysimachus mehrmals, eine der Wunden sollte sich später als tödlich herausstellen. Zadkiel presste Lysimachus Cestus mit seiner Klinge zu Boden, aber dieser konnte ihn von sich werfen, indem er ihm die verwundeten Finger zerquetschte und schnitt ihm gleich darauf die Schwerthand ab. Dann enthauptete Lysimachus Cestus Zadkiel. Während die Furious Abyss um ihn herum kollabierte, erlag Lysimachus Cestus seinen Wunden und starb.1 K.21

Quelle