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Enothis

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Enothis ist ein Planet in der Khan-Gruppe, welche ein Teil des Sabbat-Clusters ist.

Einleitung

Karte Basisdaten
Galaxie karte SegmentumPaci.jpg Name: Enothis
Segmentum: Segmentum Pacificus3
Sektor: Sabbatwelten
Subsektor: Khan-Gruppe
System: unbekannt
Bevölkerung: unbekannt
Zugehörigkeit: Imperium3
Kategorie: Zivilisierte Welt3
Tributrate: unbekannt
Produktionsrate: unbekannt3



Geschichte

Enothis ist eine Welt im Sabbat-Cluster, die vermutlich mit den anderen Welten dieser Region im 35. Millenium durch imperiale Siedler kolonisiert wurde, nachdem die Beati, die Heilige Sabbat, in einem langjährigen Kreuzzug diese Welten vom Makel des Chaos befreit hat. In den 600er und 700er Jahren des 41. Milleniums wurden die Sabbat-Welten Archon Nadzybar überrannt. Irgendwie gelang es Enothis, unabhängig zu bleiben, bis der Sabbat-Kreuzzug unter Kriegsherr Macaroth Anfang der 770er Jahre auch die Khan-Gruppe erreichte. Um die imperiale Front zu destabilisieren, befahl der neue Archon Urlock Gaur seinen fähigsten Magistern, Enok Innokenti, Shebol Red-Hand und Anakwanar Sek, einen Angriff auf die schwache Flanke des Kreuzzugs zu starten, während er selbst den Hauptangriff des Kreuzzugs im Cabal-System bei Morlond stoppte. Der Flankenangriff in 771.M41 überrollte die Khan-Gruppe und Enothis wurde vom Erzfeind heimgesucht und erobert.2

Wohlwissend, dass ein Verlust der Khan-Gruppe eine direkte Bedrohung der Nachschublinien wäre und somit des gesamten Kreuzzugs, schickte Macaroth Lord Militant Humel mit der 9. Armee nach Enothis, um den strategisch wichtigen Planeten zurückzuerobern. Hierbei arbeiteten die imperialen Truppen mit der Regierung von Enothis, dem Commonwealth, zusammen. Nach anfänglichen Erfolgen, die dazu führten, dass der imperiale Vormarsch bis zu den Trinity Hives, der Hochburg des Chaos auf Enothis, vorstoßen konnte, wurde der imperiale Angriff zum Stehen gebracht und - in Folge einer enormen Verstärkung des Chaos auf Enothis durch Magister Sek persönlich - zurückgeschlagen. Dies hatte einen langsamen Rückzug zur Zophonian Coast, dem Kerngebiet des Imperiums auf Enothis zur Folge, wo sich die Imperialen erhofften, neue Kräfte tanken zu können und den Angriff des Chaos auf die Küstenregion zurückschlagen zu können. Der geordnete Rückzug der Imperialen wurde schnell zu einer chaotischen und panischen Flucht durch die Innere Wüste, bei der die imperialen Truppen ständigen Fliegerangriffen ausgesetzt waren.3

Schließlich gelang es dem Imperium unter Admiral Ornoff, der 773.M41 das Kommando von Humel übernommen hatte1b, in der Schlacht über der Zophonischen See am 270. Tag des Jahres 773.M41, den Luftstreitkräften des Chaos einen entscheidenden Schlag zu verpassen. Diese Schlacht hatte zur Folge, dass das Imperium die Lufthoheit zurückerlangte. In 774.M41 gelang es dann schließlich der Imperialen Armee unter Humel die Chaos-Truppen mit der Hilfe von Verstärkungen aus der Khan-Gruppe und dem Wissen um die wiedergeborene Heilige Sabbat das Chaos zurückzuschlagen. Der Planet gelangte schließlich am 62. Tag des Jahres 774.M41 durch die Rückeroberung der Trinity Hives, Hochburg des Chaos auf Enothis, wieder in die feste Hand des Imperiums. Anakwanar Sek war zu diesem Zeitpunkt längst vom Planeten geflohen.1d

Geographie

Im Nordwesten von Enothis lag das Northern Commonwealth, welches im Osten an den Western Enothic Ocean grenzte und im Westen an die Lacunan Sea. Im Süden erstreckte sich quasi ein Binnenmeer, welches aus der Zophonischen See und der Sea of Ezra bestand, welche sich westlich der Straße von Jabez und südlich des Northern Commonwealth befinden. An der Südküste des Commonwealths befindet sich die Stadt Enothopolis an der Mündung des Flusses Ursbond, welcher weit in die Landmasse hineinragt. Schließlich wird die Straße von Jabez im Norden durch die Stadt Tamuda, im Süden durch die Stadt St. Hagen gesäumt.

Das Northern Commonwealth ist durch eine 3000 Kilometer breite Landbrücke mit dem Rest des Kontinents verbunden, an deren südliches Ende die Stadt Ingeburg am Delta des Flusses Festus liegt, welcher gen Südwesten fließt. Im Osten der Zophonischen See befinden sich zwei wichtige Inseln, die Makropol-Insel von Zophos und die Makropol-Insel von Limbus, welche die beiden Meere voneinander trennen. Die Südküste der Zophonischen See ist geprägt durch die Mündung des südwärts reichenden Flusses Lida, welcher ein ausgeprägtes Delta besitzt, an dessen östlichem Rand die Stadt Ezraville liegt. Schließlich liegen im Osten der Sea of Ezra die Mittwinter-Inseln in der Nähe der Südküste, gegenüber der Stadt Theda.

Ungefähr 3000 Kilometer von der Südküste erstreckt sich parallel zu dieser eine gewaltige Bergkette, die Makanite-Berge. Sie schirmen die Südküste quasi von dem rauen Klima der südlich der Berge gelegenen Inneren Wüste ab, die bis zu den Trinity Hives weit im Süden reicht. Östlich der Berge liegt der Gocel-See, von dem aus der Fluss Saroja in den Westlichen Ozean fließt.1a

Sonstiges

Die Wende im Krieg gegen das Chaos wurde unter anderem durch das 20. Phantine herbeigeführt, welche die einzigartige Eigenschaft besitzen, zur imperialen Armee zu gehören und nicht zur Imperialen Flotte, obwohl sie ein nahezu reines Fliegerregiment sind.1c

Quellen