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Choronzon

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Choronzon war ein mächtiger Dämon des Tzeentch.

Er hatte die Beinamen Dweller in the Abyss und Daemon of Dispersion.1 K.10

Allgemeines

Im Warp war er ein gewaltiger, monströser Schatten.1 K.25

Auf Aghoru präsentierte er sich Magnus als schwarze Schlange mit einem bunten Flügelpaar.1 K.10

Geschichte

Als die Thousand Sons wegen des Fehlers ihrer Gensaat im Sterben lagen, suchte Magnus im Warp nach einem Heilmittel. Schließlich rief er im Warp verzweifelt um Hilfe, er bettelte, und bot seine Seele im Tausch an. Choronzon antwortete und präsentierte sich Magnus in seiner Gestalt als gewaltiger Schatten. Er gab aber nicht seinen Namen an. Magnus erkannte nicht, mit wem er sich einließ: Er wusste nichts von Dämonen und Chaos. Choronzon erklärte sich bereit, den Tod der Thousand Sons aufzuschieben, im Tausch gegen Magnus' Seele.1 K.25

Als die Siegel des Netzes der Tausend Tore auf Aghoru versagten, konnte die Korruption des Chaos auf den Planeten gelangen.1 K.9 Choronzon ergriff dabei Besitz von Yatiri.1 K.10
Magnus führte eine gemischte Streitmacht Thousand Sons und Space Wolves in den heiligen Berg, zum Portal des Netzes der Tausend Tore. Dort griff Choronzon ihn an. Magnus wehrte den Angriff mit Leichtigkeit ab, daraufhin zog Choronzon ihn in den Warp. Magnus hätte Choronzon töten können, wollte ihn aber noch aushorchen. Während Magnus mit seiner Macht und seinem Wissen über den Warp prahlte, verspotte Choronzon ihn: Magnus hätte aus einem vergifteten Kelch getrunken, seine Macht sei nur geliehen, er würde nach dem Willen eines unsichtbaren Meisters tanzen. Magnus nannte ihn einen Lügner, aber Choronzon entgegnete, wozu lügen wenn die Wahrheit doch so viel schrecklicher sei. Er frohlockte offen über Magnus' Arroganz. Oh, was für eine hübsche Beute Magnus sein werde. Magnus brach ihm das Genick.1 K.10

Während des Konzils von Nikaea schickte ein Dämon Magnus eine Vision. Er zeigte ihm Horus' bevorstehende Korrumpierung auf Davin und verspottete ihn, er werde es nicht aufhalten können.1 K.20

Nachdem Magnus damit gescheitert war, Horus auf Davin zu retten, beschloss er, den Imperator zu warnen. Und er würde die Warnung nicht als astropathische Botschaft nach Terra schicken, sondern mit seinem Geist persönlich nach Terra reisen und ihm die Beweise direkt telepathisch überreichen. Magnus wähnte sich der Meister des Warp und benutzt einen Zauber gewaltiger Kraft für die Reise. In seiner Arroganz und Naivität hatte Magnus seine Fähigkeiten überschätzt: Sein Geist kam inmitten eines Labors des Imperators auf Terra an und richtete schwerste Verwüstungen an. (Siehe Artikel Goldener Thron für Details.) Magnus überbrachte die Warnung von Horus' Verrat, aber in Anbetracht der Tatsache, dass er das größte Projekt des Imperators zerstört und das Edikt von Nikaea gebrochen hatte, wurde die Warnung zur Nebensächlichkeit. Magnus erkannte mit Grauen, was er angerichtet hatte, verlor die Kontrolle über den Zauber und wurde nach Prospero zurückgerissen.1 K.25
Kurz darauf kontaktierte ihn Choronzon mit einer Vision, als Magnus Spiegelbild. Er erklärte, sie hätten Magnus' Eitelkeit benutzt, um ihm eine Falle zu stellen, aber nicht um ihn zu vernichten. Er wäre der ursprüngliche Auserwählte des Chaos gewesen, um den ewigen Zyklus von Zerstörung und Wiedergeburt anzutreiben, nicht Horus. Horus sei eine klägliche zweite Wahl. Als Magnus zu mächtig wurde, hatten sie ihren Plan ändern müssen, aber er hätte immer gewusst, dass Magnus einst zu ihnen gehören würde. Choronzon dankte ihm dafür, den Zündfunken entfacht zu haben. Dann enthüllte er seine Identität: Er war der Dämon, der für Magnus die Thousand Sons gerettet hatte und der sich Magnus auf Aghoru als Choronzon vorgestellt hatte. Ihr Handel sei nun beendet, die Zeit der Thousand Sons sei abgelaufen und Magnus müsse wie versprochen mit seiner Seele bezahlen. Magnus war bereit sich zu opfern, aber seine Legion müsse überleben. Der Dämon fragte, wieso er und die Thousand Sons überhaupt dem Imperator dienen wollten, wo er ihnen doch die Nutzung des Warp verboten hatte. Zum Abschluss informierte er Magnus über die anreisende Flotte der Space Wolves, was Magnus im Warp selbst sah. In einem Wutanfall zerstörte er den Spiegel in dem Choronzon erschienen war mit einer mächtigen Explosion. Der Dämon bot ihm noch an, die Flotte der Space Wolves zu vernichten, aber Magnus weigerte sich.1 K.25

Quelle