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Warhammer 40k - Lexicanum β

Servoschädel.jpg Achtung Adept des LEXICANUM!

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Kelbor-Hal war Manufactor Principalis des Mechanicums zur Zeit des Großen Bruderkriegs. Er schlug sich auf die Seite Horus' und unterstützte die abtrünnigen Legionen mit der Technologie des Kultes. 1 K.1

Beschreibung

Sein Körper war zu 87,6% bionisch und groß gebaut. Er besaß viele Mechadendriten, mit Sägen, Klingen und Werkzeugen. Als sein Gehirn immer mehr durch einen Cogitator ersetzt wurde, verlor er immer mehr die Fähigkeit, Emotionen zu empfinden. Sein Gesicht war völlig unmenschlich, mit grün glühenden Augen. Er besaß aber ein künstliches Menschengesicht, dass er vor Gesprächen mit Untergebenen anlegte.2 T1K4,T1K5 So sehr wie er die Präzision von Maschinen liebte, so sehr verabscheute er die menschlichen Schwächen. Es kam vor, dass er bei Diskussionen abdriftete, um über die Fehlbarkeiten des "menschlichen Faktors" zu schimpfen.2 T1K5

Lukas Chrom hatte ihm als Zeichen ihres Paktes einen extrem fortschrittlichen Roboter geschenkt, den Kelbor-Hal als Leibwächter benutzte: Er war humanoid, schwarz und ohne besondere körperliche Merkmale. In den Fingern besaß er mehrere Digitalwaffen und in den Gliedmaßen ausfahrbare Energieklingen.2 T1K4

Er begriff sich selbst nicht als Diener des Chaos. Für ihn war das Chaos nur ein Werkzeug, um das Mechanicum zu stärken, damit es seine Unabhängigkeit vom Imperium erkämpfen konnte.2 T2K7

Geschichte

Seine persönliche Schmiede auf dem Mars war Olympus Mons.2 T1K5

Als der Imperator als der Omnissiah erkannt wurde, war Kelbor-Hal gemäß seinem Glauben an den Maschinengott gezwungen, ihn auch anzuerkennen. Das tat er aber nur öffentlich, für ihn war der Imperator nur ein Usurpator.2 T1K4
Bald darauf begab sich der Imperator mit Kelbor-Hal und einigen Custodes in das Labyrinth unter dem Olympus Mons, zu den Vaults of Moravec. Dort beging der Imperator aus der Sicht Kelbor-Hals das Sakrileg, dem Wissen im Wege zu stehen, indem er die verschlossenen Vaults noch zusätzlich versiegelte. Hinzu kam die weitere Beleidigung, dass er auf Kelbor-Hals Speicher zugriff und den Weg zu den Vaults löschte, den Kelbor-Hal heimlich aufgezeichnet hatte. Kelbor-Hal musste ihm schwören, dass niemand jemals die Vaults of Moravec öffnen würde. Danach brach der Imperator sofort zum Großen Kreuzzug auf.2 T1K6

Kelbor-Hal entdeckt so viele alte Technologien wie kein anderer Manufactor Principalis vor ihm und unter ihm gab es die längste Periode von stetig steigendem Produktionsausstoß.2 T1K4

Als Horus beschloss, den Imperator zu stürzen, wusste er, dass er die Unterstützung des Mechanicums brauchen würde. Unmittelbar vor dem Angriff auf die Rebellen von Istvaan III tauschte Horus mit Kelbor-Hal mehrere stark codierte Nachrichten aus. Die astropathische Verbindung war aber wegen heraufziehender Warpstürme schlecht.4 K1 Kelbor-Hal ließ heimlich für die Word Bearers das riesige Schlachtschiff Furious Abyss in den Werften im Orbit über dem Jupiter bauen, um diese bei ihrem Plan, die Ultramarines zu vernichten, zu unterstützen.1 K.1

Kelbor-Hal bildete mit Lukas Chrom, Urtzi Malevolus, Botschafter Melgator und anderen eine Verschwörung, um die Anhänger des Imperators auf dem Mars langsam aber sicher zu schwächen.2 T1K4 Kelbor-Hal ließ von Urtzi Malevolus für Horus eine maßangefertigte schwarze Terminatorrüstung anfertigen1 K.1 und schenkte sie ihm als Zeichen seiner Loyalität4 K4.

Adept Regulus verhandelte im Namen von Horus mit Kelbor-Hal und besiegelte ihr Bündnis.2 T1K4

Einige Tage später wurde sein Stellvertreter, Fabricator Locum Kane bei ihm vorstellig und machte ihn auf die Versorgungsprobleme der Space Marine-Legionen aufmerksam. Kane hatte erkannt, dass es kein systemischer, sondern ein menschlicher Fehler war. Kelbor-Hal wollte gerade zu einer Schimpftirade ansetzen, als Kane ihn darauf hinwies, die einzigen Legionen ohne Probleme wären die, die Horus direkt unterstützten.2 T1K5 Es ist unbekannt, wie das Gespräch endete.

Kurz darauf begaben sich Regulus, Kelbor-Hal, dessen robotischer Leibwächter und mehrere Servoschädel in das Labyrinth. Zielsicher lotste Regulus sie direkt zu den Vaults of Moravec. Dort erzählte er Kelbor-Hal zunächst die wahre Geschichte über Pico della Moravec. Dann schärfte er Kelbor-Hal ein, sich den Code zur Öffnung gut einzuprägen. Regulus stieß einen Schwall Scrapcode, der Kelbor-Hals Systeme infizierte und fehlschaltete. Er brach vor Schmerzen beinahe zusammen, aber als der Schmerz abebbte, war er vom Chaos infiziert worden und er sah, dass Regulus die Vaults of Moravec geöffnet hatte. Kelbor-Hal konnte die Wesen spüren, die darin so lange geschlafen hatten.2 T1K6

Kelbor-Hal wusste, dass die Zeit der Intrigen und Manipulationen vorbei war: Er gab Legio Mortis den Marschbefehl.2 T1K6 Sie sollten Legio Tempestus zu einem Schusswechsel provozieren, was aber fehlschlug. In der Zwischenzeit schleuste Kelbor-Hal tausende Praetorian Battle-Servitors durch die Vaults of Moravec, wo sie durch das Chaos noch weiter gestärkt und verändert wurden. Lukas Chrom hatte die Hauptarbeit an dieser Armee geleistet, worüber Kelbor-Hal aber hinwegsah.Als nächstes sollten die Skitarii folgen.2 T2K1 Am Ende wurden alle Arten von Truppen, von Servitoren über Praetorians bis hin zu Gefechtsfahrzeugen, durch die Vaults geschleust und so dem Chaos ausgesetzt, verändert und gestärkt. Sogar Waffen wurden auf diese Weise modifiziert.2 T2K7

Der Mars wurde im Death of Innocence verwüstet, aber Magma City überstand die Katastrophe unbeschadet. Kelbor-Hal wollte wissen, wie sie das geschafft hatten und befahl Melgator es herauszufinden. Er fand heraus, dass eine gewisse Dalia Cythera etwas damit zu tun haben könnte.2 T2K5 Die Assassine Remiare spürte sie auf2 T2K5 und die Kaban Machine tötete sie (vermeintlich)2 T2K7. Den Tod dieses unbekannten Störfaktors nahm Kelbor-Hal als Zeichen, um seinem Dunklen Mechanicus die Säuberung des Mars zu befehligen.2 T2K7

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Quelle