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Kairos (Dämon): Unterschied zwischen den Versionen

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(Horus Häresie)
(Horus Häresie)
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Die Thousand Sons nahmen Aforgomon gefangen und brachten ihn zum [[Planet der Zauberer|Planeten der Zauberer]].{{A|2 K.3}} Dort band [[Magnus]] Aforgomon in einen der erbeuteten [[Yokai]]-Körper.{{A|2 K.7}}
 
Die Thousand Sons nahmen Aforgomon gefangen und brachten ihn zum [[Planet der Zauberer|Planeten der Zauberer]].{{A|2 K.3}} Dort band [[Magnus]] Aforgomon in einen der erbeuteten [[Yokai]]-Körper.{{A|2 K.7}}
  
Aforgomon begleitete auf Magnus' Wunsch hin Ahrimans Expedition, die die Bewusstseinssplitter des [[Primarch]]en finden sollte.{{A|2 K.7}} Während der Expedition schloss Aforgomon irgendeine Art Bündnis mit [[Lucius]] von den [[Emperor's Children]], der sich zufälligerweise auf dem Planeten der Zauberer befunden hatte und ebenfalls die Expedition begleitete.{{A|2 K.13}} Bei [[Hathor Maat]] brach der [[Fleischwandel]] aus und Aforgomon zeigte ihm, wie er ihn [[psionisch]] bekämpfen konnte. Jetzt schuldete Hathor Maat ihm ebenfalls einen Gefallen.{{A|2 K.13}} Im Rahmen der Expedition führte Aforgomon sie zu den [[Sieben Schläfer|Sieben Schläfer]]n.{{A|2 K.14}} Er nahm aber nicht an der Zeitreise in die Vergangenheit teil.{{A|2 K.16}} Bei der Rückkehr berührte Ahriman kurz Hathor Maat und hatte eine kurze Vision eines Lichtblitzes wie ein Zwillingskomet. Bald danach forderte Aforgomon den Gefallen, den Hathor Maat im schuldete: Aforgomon spannte Lucius und Hathor Maat in eine Intrige ein, das [[Buch des Magnus]] umzuschreiben, welches sich gerade im Besitz von Ahriman befand.{{A|2 K.18}} Aforgomon ging zu Ahriman und forderte von ihm die Einhaltung ihres Paktes, einen neuen Körper: ''"Der Prinz mit den Augen aus Staub, dem Herzen aus Eis, der Seele aus Spiegeln und dem Gesicht eines Gottes."'' Ahriman entgegnete, er hätte keinerlei Absicht, ihren Pakt einzuhalten, selbst wenn er wüsste, wen Aforgomon meint. Er sei jetzt mächtig und er verabscheue Aforgomon, der ohnehin kurz davor stünde, zurück in den [[Warp]] gezogen zu werden. Aforgomon warnte Ahriman, es sei gefährlich einen Pakt mit einem Dämon zu brechen. Ahriman erklärte, er breche hiermit den Pakt, griff Aforgomon an und befahl, ihn alleinzulassen.{{A|2 K.19}} Damit setzte Aforgomon seinen Plan um. Er, [[Lucius]] und [[Hathor Maat]] begaben sich auf die Brücke, wo [[Sanakht]] neben dem [[Buch des Magnus]] saß. Lucius wartete eine Weile und forderte dann Sanakht zu einer Wiederholung ihres Duells. Sanakht stimmte schließlich zu, in der Waffenkammer, aber Lucius bestand darauf hier und jetzt zu kämpfen. (Das erschien wegen Lucius kapriziöser Persönlichkeit nicht verdächtig.) Als der Kampf ausbrach war die Aufmerksamkeit aller darauf gerichtet und Hathor Maat schritt zum Buch. Er versuchte, die Tinte [[psionisch]] zu verändern, Buchstaben, Zahlen und Symbole umzuschreiben, aber das Buch besaß mächtige Schutzzauber, die alle Änderungen nach wenigen Augenblicken wieder rückgängig machten. Das Duell war schnell vorbei und Hathor Maat unternahm einen letzten verzweifelten Versuch. Am Ende machte das Buch fast alle Änderungen wieder rückgängig, bis auf eine: Eine unbedeutende Formelsequenz, die nachträglich an den Rand einer Seite gekritzelt worden war, wurde geändert.{{A|2 K.20}}
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Aforgomon begleitete auf Magnus' Wunsch hin Ahrimans Expedition, die die Bewusstseinssplitter des [[Primarch]]en finden sollte.{{A|2 K.7}} Auf [[Kamiti Sona]] entriss ein [[Dämon]] [[Dio Promus]] das Geheimnis, dass er im Auftrag [[Malcador]]s loyale [[Space Marines]] auf Eignung für ein Geheimprojekt testete und bei Versagen tötete. Der Dämon konnte die Information noch an Aforgomon weitergeben, bevor er gebannt wurde.{{A|2 K.10,K.22}} Während der Expedition schloss Aforgomon irgendeine Art Bündnis mit [[Lucius]] von den [[Emperor's Children]], der sich zufälligerweise auf dem Planeten der Zauberer befunden hatte und ebenfalls die Expedition begleitete.{{A|2 K.13}} Bei [[Hathor Maat]] brach der [[Fleischwandel]] aus und Aforgomon zeigte ihm, wie er ihn [[psionisch]] bekämpfen konnte. Jetzt schuldete Hathor Maat ihm ebenfalls einen Gefallen.{{A|2 K.13}} Im Rahmen der Expedition führte Aforgomon sie zu den [[Sieben Schläfer|Sieben Schläfer]]n.{{A|2 K.14}} Er nahm aber nicht an der Zeitreise in die Vergangenheit teil.{{A|2 K.16}} Bei der Rückkehr berührte Ahriman kurz Hathor Maat und hatte eine kurze Vision eines Lichtblitzes wie ein Zwillingskomet. Bald danach forderte Aforgomon den Gefallen, den Hathor Maat im schuldete: Aforgomon spannte Lucius und Hathor Maat in eine Intrige ein, das [[Buch des Magnus]] umzuschreiben, welches sich gerade im Besitz von Ahriman befand.{{A|2 K.18}} Aforgomon ging zu Ahriman und forderte von ihm die Einhaltung ihres Paktes, einen neuen Körper: ''"Der Prinz mit den Augen aus Staub, dem Herzen aus Eis, der Seele aus Spiegeln und dem Gesicht eines Gottes."'' Ahriman entgegnete, er hätte keinerlei Absicht, ihren Pakt einzuhalten, selbst wenn er wüsste, wen Aforgomon meint. Er sei jetzt mächtig und er verabscheue Aforgomon, der ohnehin kurz davor stünde, zurück in den [[Warp]] gezogen zu werden. Aforgomon warnte Ahriman, es sei gefährlich einen Pakt mit einem Dämon zu brechen. Ahriman erklärte, er breche hiermit den Pakt, griff Aforgomon an und befahl, ihn alleinzulassen.{{A|2 K.19}} Damit setzte Aforgomon seinen Plan um. Er, [[Lucius]] und [[Hathor Maat]] begaben sich auf die Brücke, wo [[Sanakht]] neben dem [[Buch des Magnus]] saß. Lucius wartete eine Weile und forderte dann Sanakht zu einer Wiederholung ihres Duells. Sanakht stimmte schließlich zu, in der Waffenkammer, aber Lucius bestand darauf hier und jetzt zu kämpfen. (Das erschien wegen Lucius kapriziöser Persönlichkeit nicht verdächtig.) Als der Kampf ausbrach war die Aufmerksamkeit aller darauf gerichtet und Hathor Maat schritt zum Buch. Er versuchte, die Tinte [[psionisch]] zu verändern, Buchstaben, Zahlen und Symbole umzuschreiben, aber das Buch besaß mächtige Schutzzauber, die alle Änderungen nach wenigen Augenblicken wieder rückgängig machten. Das Duell war schnell vorbei und Hathor Maat unternahm einen letzten verzweifelten Versuch. Am Ende machte das Buch fast alle Änderungen wieder rückgängig, bis auf eine: Eine unbedeutende Formelsequenz, die nachträglich an den Rand einer Seite gekritzelt worden war, wurde geändert.{{A|2 K.20}}
  
 
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Version vom 13. Januar 2020, 18:13 Uhr

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Infos zum Großen Bruderkrieg fehlen, Begegnung mit Lion El'Jonson (Roman Der Löwe) und mit Ahriman (Roman Der Rote König)


Kairos ist ein Herrscher des Wandels und trägt den Titel Schicksalsweber.

Du solltest wissen, dass meine Essenz ein weit gefürchteter Aspekt des Pantheons ist. Das, was die Nimmergeborenen schicksalsgewoben nennen - die reine Unvorhersehbarkeit und das Chaos. Alle Zeitalter, in denen großer Wandel herrscht, sind Verkettungen von schicksalsgewobenen Momenten. Von Augenblicken, in denen auch die geringsten Entcheidungen gewaltige Auswirkungen haben. ... Meine Chaosessenz ist die Geissel für alle Seher. Deshalb ist die einzig vernünftige Reaktion auf einen schicksalsgewobenen Moment die, sich ihm zu ergeben und sich durch ihn neu formen zu lassen. Auf diese Weise wird das, was zuerst desaströs und pervers erschien, zu etwas Wunderbarem.
+++ Kairos plaudert unter dem falschen Namen Aforgomon mit Ahzek Ahriman +++ 2 K.7

Geschichte

Entstehung

Kairos 1

Tzeentch, der Wandler der Wege, ist stets darum bemüht, die Zukunft für seine Intrigen manipulieren und verändern zu können. Doch da die Zukunft unzählige Pfade, Möglichkeiten und Verstrickungen ermöglicht, war sogar er damit überfordert, sie alle komplett zu verfolgen. Diese Schwäche beschäftigte ihn sehr und er suchte nach einer Möglichkeit, das komplette Wissen über die Zukunft zu erlangen, um seinen Makel auszumerzen. So reiste der Chaosgott zum Brunnen der Ewigkeit im Zentrum der Realität um durch seine Macht das Wissen zu erlangen, das er so begehrte.1

Doch selbst Tzeentch fürchtete die Kraft des Brunnens und wagte es nicht, in ihn einzutauchen, weswegen er seine Dämonen vorschickte. Nacheinander schickte er seine mächtigsten Herrscher des Wandels hinein, aber keiner kehrte zurück. Schließlich war nur noch Kairos, zu dieser Zeit der Erste unter Tzeentchs Dienern, übrig. Auch ihn schleuderte Tzeentch ohne zu zögern in den Brunnen und anders als seine Vorgänger überlebte Kairos. Doch als er aus dem Brunnen wieder auftauchte, war sein Körper unnatürlich gealtert und verkrümmt, obwohl Dämonen ja unsterblich sind. Am auffälligsten war aber, dass er nun zwei Köpfe besaß. Trotz allem war Tzeentchs Plan erfolgreich, denn Kairos' Köpfe enthielten von da an das Wissen über die Zukunft, auch wenn der Große Dämon dabei seinen Verstand verlor.1

Seit diesem Tag sitzt Kairos, der nun den Titel Schicksalsweber trug, zur Rechten seines Herrn und fungiert als dessen Orakel. Immer wieder fängt einer seiner Köpfe dabei an, Dinge über die Zukunft zu erzählen, und neun mal neun Herrscher des Wandels haben die Aufgabe, jede Kleinigkeit zu notieren. Ab und zu gewährt Tzeentch sogar seinen getreusten Dienern, sei er Dämon oder Sterblicher, eine Audienz bei Kairos, um ihn etwas zu fragen. Damit kriegt der Erwählte die Chance, das Wissen zu erlangen, dass er immer besitzen wollte, denn Kairos weiß alles, auch wenn nur einer der Köpfe die Wahrheit spricht, während der andere dem Fragensteller genau das Gegenteil erzählen wird. So bleibt es dem Fragesteller überlassen zu entscheiden, welche Behauptung letztendlich stimmt.1

In seltenen Fällen kämpft Kairos auch für Tzeentch auf den Schlachtfeldern des Realraums. Immerhin ist er als Herrscher des Wandels ein mächtiger Magier und wegen seiner Kenntnis der Zukunft kaum zu besiegen. Trotzdem flieht Kairos oft vom Schlachtfeld wenn er unerwartet verwundet wird: Er hat Angst, Tzeentch könnte vor ihm genau diese Zukunft, in der er getötet wird, verborgen haben.1

Horus Häresie

Kairos unterhielt gefälschte Identitäten. Er war das Eiserne Oculus, ein Dämon, der in einem Metallsarg im Torquetum eingekerkert war und als Orakel diente. (In Wahrheit tat er nur so, als wäre er eingekerkert.) Er wurde von einer Kabale Hexen, den Tartaruchi bewacht und betreut, die an seinem Wissen teilhaben wollten. Die Tartaruchi unterhielten eine Armee aus Yokai: menschengroßen, humanoiden Dämonenmaschinen.2 K.1 Beispielsweise im Buch Schoyens Arcana wurde das Eiserne Oculus erwähnt.2 K.4 Im Laufe der Jahre kamen viele Gäste und Sucher zum Torquetum, Menschen und Xenos. Sie waren auf der Suche nach dem Wissen, die Zukunft zu ihrem eigenen Vorteil zu verändern und wurden deswegen von den Tartaruchi getötet.2 K.2 Die Eldar schickten Jain Zar, um den Eisernen Oculus zu töten, aber sie wurde besiegt.2 K.1

Während der Horus Häresie kam Ahzek Ahriman mit einer kleinen Streitmacht der Thousand Sons zum Torquetum, angeblich um das Orakel zu befragen, in Wahrheit um es zu entführen. Im Gespräch mit Ahriman gab Kairos den Namen Aforgomon an. Er wusste, die Thousand Sons wollten ihn entführen, er wusste, die Tartaruchi wollten die Thousand Sons töten und würden es ohne seine Einmischung auch schaffen. Also rettete er Ahriman das Leben, damit er ihm einen dämonischen Pakt anbieten konnte, um die anderen Thousand Sons zu retten. Ahrimans Gegenleistung würde er später verlangen.2 K.2
Die Thousand Sons nahmen Aforgomon gefangen und brachten ihn zum Planeten der Zauberer.2 K.3 Dort band Magnus Aforgomon in einen der erbeuteten Yokai-Körper.2 K.7

Aforgomon begleitete auf Magnus' Wunsch hin Ahrimans Expedition, die die Bewusstseinssplitter des Primarchen finden sollte.2 K.7 Auf Kamiti Sona entriss ein Dämon Dio Promus das Geheimnis, dass er im Auftrag Malcadors loyale Space Marines auf Eignung für ein Geheimprojekt testete und bei Versagen tötete. Der Dämon konnte die Information noch an Aforgomon weitergeben, bevor er gebannt wurde.2 K.10,K.22 Während der Expedition schloss Aforgomon irgendeine Art Bündnis mit Lucius von den Emperor's Children, der sich zufälligerweise auf dem Planeten der Zauberer befunden hatte und ebenfalls die Expedition begleitete.2 K.13 Bei Hathor Maat brach der Fleischwandel aus und Aforgomon zeigte ihm, wie er ihn psionisch bekämpfen konnte. Jetzt schuldete Hathor Maat ihm ebenfalls einen Gefallen.2 K.13 Im Rahmen der Expedition führte Aforgomon sie zu den Sieben Schläfern.2 K.14 Er nahm aber nicht an der Zeitreise in die Vergangenheit teil.2 K.16 Bei der Rückkehr berührte Ahriman kurz Hathor Maat und hatte eine kurze Vision eines Lichtblitzes wie ein Zwillingskomet. Bald danach forderte Aforgomon den Gefallen, den Hathor Maat im schuldete: Aforgomon spannte Lucius und Hathor Maat in eine Intrige ein, das Buch des Magnus umzuschreiben, welches sich gerade im Besitz von Ahriman befand.2 K.18 Aforgomon ging zu Ahriman und forderte von ihm die Einhaltung ihres Paktes, einen neuen Körper: "Der Prinz mit den Augen aus Staub, dem Herzen aus Eis, der Seele aus Spiegeln und dem Gesicht eines Gottes." Ahriman entgegnete, er hätte keinerlei Absicht, ihren Pakt einzuhalten, selbst wenn er wüsste, wen Aforgomon meint. Er sei jetzt mächtig und er verabscheue Aforgomon, der ohnehin kurz davor stünde, zurück in den Warp gezogen zu werden. Aforgomon warnte Ahriman, es sei gefährlich einen Pakt mit einem Dämon zu brechen. Ahriman erklärte, er breche hiermit den Pakt, griff Aforgomon an und befahl, ihn alleinzulassen.2 K.19 Damit setzte Aforgomon seinen Plan um. Er, Lucius und Hathor Maat begaben sich auf die Brücke, wo Sanakht neben dem Buch des Magnus saß. Lucius wartete eine Weile und forderte dann Sanakht zu einer Wiederholung ihres Duells. Sanakht stimmte schließlich zu, in der Waffenkammer, aber Lucius bestand darauf hier und jetzt zu kämpfen. (Das erschien wegen Lucius kapriziöser Persönlichkeit nicht verdächtig.) Als der Kampf ausbrach war die Aufmerksamkeit aller darauf gerichtet und Hathor Maat schritt zum Buch. Er versuchte, die Tinte psionisch zu verändern, Buchstaben, Zahlen und Symbole umzuschreiben, aber das Buch besaß mächtige Schutzzauber, die alle Änderungen nach wenigen Augenblicken wieder rückgängig machten. Das Duell war schnell vorbei und Hathor Maat unternahm einen letzten verzweifelten Versuch. Am Ende machte das Buch fast alle Änderungen wieder rückgängig, bis auf eine: Eine unbedeutende Formelsequenz, die nachträglich an den Rand einer Seite gekritzelt worden war, wurde geändert.2 K.20

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Quelle