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Warhammer 40k - Lexicanum β

Brettspiel

Ein Brettspiel ist ein Gesellschaftsspiel, das auf einem Spielbrett gespielt wird, normalerweise mit Figuren und oft mit zusätzlichem Material. Es existieren einige Unterschiede zwischen einfachen und komplexen Brettspielen, sowohl in Regelumfang als auch in Regelmechanismen und Spielthema. Dieser Artikel beschränkt sich auf die komplexen Brettspiele mit den Thematiken Strategie und Taktik.


Ursprung

Wie Tabletops basieren die meisten komplexen Brettspiele auf dem Kriegsspiel und drehen sich daher um die Themen militärische Strategie und Taktik, d.h. den Einsatz von Truppen in Schlachten (oder einzelnen Kämpfern in Gefechten), um den Sieg zu erringen.

Spieler

Einige wenige komplexe Brettspiele können alleine gespielt werden, die meisten benötigen jedoch mindestens zwei Spieler, wobei das übliche Maximum bei 4-6 liegt. Die Spieler spielen jeweils eine oder mehrere Seiten/Fraktionen, die gegeneinander antreten, wobei ab mehr als 2 Spielern oft die Möglichkeit besteht, Bündnisse mit Mitspielern einzugehen und sogar als Mannschaft zu gewinnen. Andere Spiele verlangen einen einzelnen Sieger und erlauben so nur temporäre Bündnisse, wiederum andere ermutigen einen Kampf jeder gegen jeden und verhindern so mögliche Kooperationen.

Regeln

Die Regeln eines komplexen Brettspiels räumen den üblicherweise unvermeidbaren Kämpfen und Schlachten viel Platz ein. Dabei werden die Truppen auf dem Schlachtfeld über Felder bewegt, und beim Aufeinandertreffen kommt es zum Kampf, der anhand von Würfeln als Zufallssimulatoren entschieden wird. Truppen haben dabei in der Regel als Zahlen dargestellte Kampfwerte, die bestimmen, welche Wurfergebnisse man benötigt, um Armeen oder Teile davon zu vernichten oder zurückzutreiben, wieviel Treffer eine Einheit aushält etc. Natürlich gibt es auch unzählige alternative Kampfsysteme: So können alle Truppen dieselben Werte haben und sich stattdessen durch die Anzahl der im Kampf erlaubten Würfelwürfe unterscheiden, oder spezielle Spielkarten, die Ereignisse, Waffen oder Taktiken darstellen, können eingesetzt werden. Wie bei Tabletops können unzählige Umstände den Kampf beeinflussen, wie das Gelände, Ausrüstung und Moral der Truppen oder der Befehlshaber.

Im Gegensatz zu Tabletops, die sich nahezu ausschließlich mit Truppenauswahl und dem eigentlichen Gefecht befassen, ist man bei Brettspielen meist auch noch vor zusätzliche Aufgaben gestellt, wie z.B. Rekrutierung, Spionage, Nachschub und Wirtschaft. Diese sind nicht immer sekundär, sondern können einen Großteil des Spiels ausmachen oder sogar die Kämpfe in den Hintergrund treten lassen.

Spielablauf

Während des Spiels verschieben die Spieler abwechselnd ihre Truppen auf den Feldern des Spielbretts, Rekrutieren neue Truppen und steuern andere Bereiche (jeweils sofern möglich). Treffen Truppen aufeinander, kommt es zum Kampf. Das Spiel endet, wenn ein Spieler sein Ziel erfüllt und damit gesiegt hat, meist das Erobern oder Verteidigen bestimmter Gebiete oder das Vernichten einer Mindestanzahl an Truppen des Feindes.

Material

Brettspiele werden gewöhnlich in Boxen unterschiedlicher Größe verkauft und sind meist dazu gedacht, sofort nach dem Öffnen gespielt zu werden, anders als Tabletops und Rollenspiele, die mitunter eine lange Vorbereitungszeit erfordern. Das Spielmaterial besteht in der Regel aus dem Spielbrett (stellt das umkämpfte Gebiet dar), Würfeln und Spielfiguren aus Plastik oder Spielsteinen aus Pappe, Plastik oder Holz (stellen z.B. die Truppen dar). Viele Spiele verfügen auch zusätzlich über spezielle Spielkarten.

Die Spielfiguren eines Brettspiels sind normalerweise nicht mit den Miniaturen eines Tabletops zu vergleichen. Sie sind oft abstrakter und weniger detailliert, weshalb sich die wenigsten Spieler die Mühe machen, sie anzumalen oder gar umzubauen.

Brettspiele aus dem Warhammer 40.000-Universum

Für Warhammer 40.000 gab es, insbesondere in den 90er Jahren, eine Reihe von Brettspielen:


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