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Blood Pact (Roman): Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 7. Dezember 2013, 18:26 Uhr

Blood Pact ist der zwölfte Roman der Gaunt's Ghosts-Reihe von Dan Abnett.

Buchinformation

Cover
  • Art: Hardcover
  • Seitenzahl: 416 Seiten
  • Übersetzer: Original
  • Verlag: Black Library
  • Erscheinungsdatum: November 2009
  • ISBN: 1844166929



Inhaltsangabe

Nach den schweren Kämpfen um das Bollwerk Hinzerhaus auf der Festungswelt Jago, wurde das 1. Tanith von der zweiten Front abberufen und auf Balhaut stationiert. Für Kommissar-Oberst Ibram Gaunt, der sich von den schweren Verletzungen, die ihm vom Blutpakt während seiner Gefangenschaft auf Jago zugefügt worden waren, dank neuer Augen-Implantate erholt hatte, und das Regiment ist es der erste Posten weit weg von allen Fronten seit zwölf Jahren.

780.M41, im 25. Jahr des Sabbat-Kreuzzuges, ist das 1. Tanith bereits ein Jahr auf Balhaut, wo einst Kriegsherr Slaydo im Sturm auf die Oligarchy starb, stationiert. Mit dem in den gleichen Baracken untergebrachten 52. Bremenen kommt es immer häufiger zu Auseinandersetzungen und die Kommissare Ludd und Hark haben alle Hände voll zu tun die gelangweilten Soldaten unter Kontrolle zu behalten, während die Offiziere und Gaunt regelmäßig abkommandiert werden um die Männer eines frisch ausgehobenen Regiments, des 1. Kapaj, zu unterweisen.

Major Rawne, die Hauptleute Daur und Meryn, die Soldaten Banda, Cant und Leyr sowie Sergeant Varl fühlten sich dermaßen unterfordert, dass sie minutiös einen Coup planten und ausführten, bei dem sie ein illegales Spiellokal - das Zolunders - ausraubten. Bei dem Versuch mit ihrer Beute zu entkommen wurden sie jedoch verhaftet und in das lokale Hauptquartier des Kommissariats in Balopolis gebracht. Dort hielt sich zum selben Zeitpunkt ein wichtiger Gefangener des Imperiums auf. Mabbon Etogaur, ein hochrangiger Offizier des Blutpaktes, der Archon Urlock Gaur verraten und sich Magister Anakwanar Sek angeschlossen hatte. Mabbon war zu der Zeit, als Gaunt mit einem Infiltrationsteam auf der Welt Gereon im Einsatz war um den gefangenen Lord General Noches Sturm zu eliminieren, ebenfalls dort gewesen um die Sons of Sek auszubilden. Während der Befreiung Gereons durch Verbände der zweiten Front unter dem Befehl von Lord General Barthol Van Voytz fiel er den imperialen Streitkräften in die Hände. Er war bereit für den Kriegsverlauf wertvolle Informationen preiszugeben, wollte allerdings nur mit Kommissar-Oberst Gaunt darüber reden.

Während Gaunt erste Gespräche mit dem Gefangenen führte und die Inquisition, vertreten durch Inquisitor Handro Rime, vom Ordo Hereticus, mit Isiah Mercure, dem Chef des Nachrichtendienstes des Kommissariats, um die Zuständigkeit in diesem Fall stritt, stürmte ein Stoßtrupp des Blutpaktes das Hauptquartier. Die 34 Chaoskultisten, angeführt von Baltasar Eyl Damogaur, hatten sich in Tiefschlafkammern an Bord des Frachters Solace an den imperialen Autoritäten unbemerkt auf die Welt geschmuggelt. Verstärkt wurden die Angreifer durch eine Chaoshexe, mit deren Hilfe eine Art Schleier in Form massiver Schneefälle über die Stadt gelegt wurde, der verhinderte, dass der Angriff vorschnell bemerkt und Großalarm ausgelöst wurde. Außerdem beschwor sie durch das Opfer eines der Blutpaktsoldaten einen blood wolf, eine Warpkreatur ähnlich einem Wirewolf.

Die Wachmannschaften des Hauptquartiers wurden von dem heftigen und unerwarteten Angriff komplett überrascht und zurückgedrängt. Gaunt hatte schnell realisiert, dass der Angriff dem Gefangenen galt und diesen aus seiner Zelle befreit. Mabbon wusste, das der Blutpakt gekommen war um ihn zum Schweigen zu bringen und folgte Gaunt widerstandslos. Während der Kämpfe gelang es auch Rawne und seinen Mitinsassen sich zu befreien und abzusetzen. Gaunt und sein Gefangener mussten sich dagegen ihren Weg aus dem Gebäude erkämpfen, wobei der Etogaur schwer verletzt wurde. In der Limousine, mit der Gaunt zuvor von den Baracken des 1. Tanith zum Hauptquartier gefahren war, konnten auch sie, zusammen mit Scout Wes Maggs, der Gaunt an diesem Tag als Fahrer zugeteilt war, entkommen.

In der Stadt fanden die Fliehenden einen Arzt bei dem sie zunächst Unterschlupf fanden und den verletzten Mabbon behandeln ließen. Rawne und seine Gruppe war unterdessen zum Zolanders zurückgekehrt und verschanzte sich dort. Nachdem Gaunt und Maggs jedoch von ihren Verfolgern eingeholt wurden, musste sie erneut fliehen und einen anderen Unterschlupf finden. Bei ihrem Weg durch die verlassenen Straßen der Stadt trafen sie auf Tona Criid, die eigentlich in die Stadt kam um ihr tägliches Lauftraining zu absolvieren, sich dann aber zum Hauptquartier des Kommissariats aufmachte um ihre inhaftierten Kameraden zu besuchen. Criid war während des Angriffs des Blutpaktes anwesend und traf außerhalb des Gebäudes auf die Hexe der Angreifer. Sie konnte nur knapp entkommen und flüchtete in totaler Panik ziellos in die Stadt.

In der Zwischenzeit hatte die Inquisition die Untersuchungen zu dem Angriff eingeleitet. Da nicht genau geklärt schien ob Gaunt loyal war oder während seiner Zeit auf Gereon doch irgendwie Kontakte zum Feind aufgebaut hatte, wurde die Basis des 1. Tanith komplett abgeriegelt und alle Kommunikationswege überwacht. Kommissar Hark und die Majore Kolea und Baskevyl waren sich jedoch schnell einig, dass man Gaunt helfen oder zumindest über die aktuellen Entwicklungen informieren musste. Da kein Ghost die Baracken verlassen durfte, war es großes Glück, dass sich kurze Zeit später Rawne und seine Mitstreiter aus ihrem Unterschlupf im Zolanders mittels eines unter Funkern bekannten und von den Agenten der Inquisition unbemerkten Tricks meldeten.

Inzwischen waren bereits mehrere Stunden seit dem Angriff auf das Kommissariatshauptquartier vergangen und den Soldaten des Blutpaktes lief zusehends die Zeit davon, zumal man begonnen hatte die Stadt in Alarmzustand zu versetzen und eine umfassende Suchaktion gestartet wurde, bei der nach einigem Ringen sogar einige Männer des 1. Tanith auf Grund ihrer Spezialisierung im Spurenlesen teilnehmen durften. Damogaur Eyl wies darum die Hexe an mit Hilfe des Blutes, welches von Mabbon in der Arztpraxis zurückgeblieben war, ihre Opfer ausfindig zu machen. Bei diesem Ritual gelang es ihr nicht nur Gaunts Unterschlupf zu finden sondern sogar Maggs, von dem auf Grund einer Verletzung am Ohr, die er sich während der Flucht zugezogen hatte, ebenfalls Blut zurückgeblieben war, kurzzeitig zu kontrollieren und damit fast den Etogaur zu töten.

Als die Chaosanhänger erneut die Schlinge um ihre Beute enger zogen, gelang Gaunt und seinen Gefährten nur knapp die Flucht. Dieses mal verschanzten sie sich in dem Haus eines Fotographen, der Gaunts Büro am Vortag aufgesucht hatte um ein Porträt von ihm anzufertigen. Der mittlerweile wieder zu Kräften gekommene Mabbon versiegelte das Haus vor dem Blick der Hexe, indem er mit Blut getränkte Runen an die Schwellen aller Zugänge anbrachte. Dadurch glaubten sich die Fliehenden zunächst sicher und Gaunt beschloss Criid in die Stadt zu schicken um Kontakt zu seinen alten Freund Kommissar Vaynom Blenner aufzunehmen und ein Treffen an dem Ort zu vereinbaren, von dem Gaunt sichergestellt hatte, dass er nicht mehr existiert.

Nachdem Criid den Kontakt hergestellt hatte, wurden sie und Blenner jedoch von Truppen der Inquisition, die Blenner auf Grund seines Verhältnisses zu Gaunt überwachen ließ, verhaftet. Nach einem kurzen Verhör durch Inquisitor Rime, gaben sie den Ort und Zeitpunkt des geplanten Treffens preis. Hark und die Offiziere des 1. Tanith hatten aber ebenfalls von dem Treffen erfahren, Gaunts kodierte Nachricht entschlüsselt und Rawne und seine Männer bereits auf den Weg dorthin beordert.

Gaunt, Maggs, der Gefangene Mabbon sowie der Arzt und der Fotograph, die Gaunt beide mitgenommen hatte, trafen zuerst in der Oligarchy und an der Stelle ein, wo früher der Turm des Plutokraten gestanden hatte. Gaunt selbst hatte während der Kämpfe um Balhaut die Vernichtung des Gebäudes aus strategischen Gründen angeordnet.

Da sie nicht mehr von den Runen im Haus des Fotographen verborgen wurden, konnte der Blutpakt erneut die Verfolgung aufnehmen. Als sämtliche Parteien am Treffpunkt eintrafen, kam es zu einem abschließenden Gefecht bei dem alle Mitglieder des Chaoskillerkommandos getötet wurden. Inquisitor Rime, in Wahrheit ein Agent des Anarchen Anakwanar Sek und somit auch auf den Tod Mabbons aus, enthüllte zuletzt seine wahre Identität, konnte aber auch unschädlich gemacht werden.

Mabbon gelangte wieder in imperialen Gewahrsam und enthüllte einige wichtige Informationen, woraufhin das 1. Tanith wieder an die Front für eine wichtige und gefährliche Mission beordert wurde.

Anmerkung

Der Roman widmet sich vorrangig Gaunts Vergangenheit und insbesondere seiner Dienstzeit mit dem 8. Hyrkan. An einigen Stellen hat Gaunt außerdem kurze Einblicke in die nähere Zukunft, was er zunächst auf seine neuen optischen Implantate schiebt. Ob er psionische Fähigkeiten entwickelt oder eine höhere Macht hier eingreift ist nicht bekannt.

Autor Dan Abnett wirft im Roman einige Widersprüche im Vergleich mit älteren Games Workshop Publikationen auf. So sagt Gaunt er wäre Macaroth nie begegnet, während er am Ende von Necropolis (Roman) zu diesem beordert wird. Zudem weichen Angaben zu den genauen Umstände von Slaydos Tod von bisherigen Informationen aus z. B. The Sabbat Worlds Crusade ab, laufen jedoch mit der Kurzgeschichte Regicide synchron, was damit erklärt werden kann dass ersteres einen zeitgenössischen Bericht darstellt und deshalb nur als vage bezeichnet werden kann.

Heyne-Übersetzung

Deutsches Cover