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Verheerung von Baal

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Die Verheerung von Baal war ein Kampf zahlreicher imperialer Orden gegen die Tyraniden.

Vorgeschichte

Die Blood Angels bekämpften viele Jahre die Tyraniden im Segmentum Ultima. Ursprünglich waren deren Schwarmflotten auf anderen Wegen unterwegs, bis sie in Richtung Roter Narbe abdrehten. Der Orden unternahm mehrere Versuche die Xenos abermals zu stoppen, aber nach zwölf Jahren wurde die Bedrohung für Baal zu groß und sie riefen bei ihren Nachfolgeorden um Hilfe.1 K.2, K.10 Auf Baal und seinen Monden begannen zur selben Zeit umfassende Befestigungsarbeiten.1 K.2

Imperiale Truppen

Unter Führung der Blood Angels versammelten sich 28 ihrer Nachfolgeorden auf Baal. Diese Orden waren: Angels Encarmine,1 K.6 Angels Excelsis,1 K.12 Angels Glorious,1 K.24 Angels Numinous,1 K.5 Angels of Light,1 K.10 Angels Penitent,1 K.6 Angels Sanguine,1 K.12 Angels Vermillion,1 K.12 Blood Drinkers,1 K.10 Blood Legion,1 K.18 Blood Swords,1 K.7 Blood Wings,1 K.14 Brothers of Jarad,1 K.24 Brothers of the Red,1 K.10 Burning Blood,1 K.24 Carmine Blades,1 K.10 Charnel Guard,1 K.10 Disciples of Blood,1 K.10 Exsanguinators,1 K.10 Flesh Eaters,1 K.10 Flesh Tearers,1 K.10 Golden Sons,1 K.10 Knights of Blood,1 K.14 Red Knights,1 K.12 Red Wings,1 K.12 Sable Brotherhood,1 K.12 Sanguine Host,1 K.24 Scions of Sanguinius1 K.24

6000 Space Marines befanden sich an Bord der Raumschiffe, 12000 auf Baal, 6000 auf Baal Secundus und 5000 auf Baal Primus. Es war die größte Ansammlung als legionsähnliche Streitmacht der Blutlinie seit dem Großen Bruderkrieg.1 K.16

Kämpfe

Als die Schwarmflotte im System ankam, wurden hunderte Space Marines von der Schwarzen Wut heimgesucht und allesamt in den Amareo Turm gebracht.1 K.15

Im System hatten vier Kampfgruppen aus beinahe drei vollzähligen Ordensflotten Stellung bezogen, um den Tyraniden einen ersten Schlag zu versetzen und sich dann schrittweise bis Baal zurückzuziehen. Es waren insgesamt 21 Schlachtkreuzer, 94 Angriffskreuzer und mehrere hundert kleinere Schiffe.1 K.16 Die vier Kampfgruppen wurden schnell zu einer einzigen, und die Abschüsse bei den Tyraniden erreichten mehr als 307 Schwarmschiffe. Dies alles war jedoch sinnlos, als an einer anderen Stelle im System weitere zehntausende Tyranidenschiffe in den Realraum übertraten. Das Imperium versuchte die Schwarmflotte Leviathan, so lange wie möglich zu schwächen. Doch die imperialen Verluste stiegen rapide.1 K.16

Der Bodenkampf auf Baal konzentrierte sich um die Ordensfestung Arx Angelicum. Als der erste Verteidigungsring durchbrochen wurde, lockten die Space Marines die Tyraniden in eine Falle. Sie hatten einen Graben rund um die Ordensfestung ausgehoben und mit Thirstwater befüllt. Hunderttausende Xenos starben, als sie Berührung mit dem Thirstwater-Organismen kamen und ihnen die gesamte Flüssigkeit aus den Körpern gesaugt wurde. Da die imperialen Geschützen die großen Bestien ausschalteten, zogen sich die Tyraniden vorerst zurück.1 K.17 Der orbitale Schutzschirm der Arx Angelicum machte es zusammen mit den Luftabwehrkanonen den Xenos unmöglich, ihre geflügelten Krieger einzusetzen.1 K.18 Das Schwarmbewusstsein ging schließlich dazu über, seine Truppen nach vorn zu schicken und die Gruben mit den Toten zu verstopfen, bis frische Tyraniden darüber hinweg rennen konnten. Die Marines und ihre menschlichen Diener kämpften erbittert. Die Todeskompanie, mit den Mitgliedern verschiedenster Orden, wurde vorgeschickt, konnte den Durchbruch aber nicht verhindern.1 K.20 Speziell mutierte Carnifexe schoben die Leichen der toten Tyraniden an den Wällen auf. Ihre Aufgabe war es Rampen zu schaffen, durch die die kleineren Xenos die Wälle überwinden könnten.1 K.21

Ein Liktor führte derweil eine Gruppe von Symbionten ins Innere der Ordensfestung. Sie hatten einen alten Zugangstunnel ausfindig gemacht, den die Blood Angels nicht mehr kannten, und den Trygonen freigelegt hatten. Das Ziel der Genestealer war die Kammer mit den Sarcophagi der Neophyten.1 K.21 Dies war jedoch nur eine Ablenkung, denn der Liktor zerstörte das Hauptziel, den Reaktor im Kern der Ordensfestung und Stromversorger des Orbitalschildes.1 K.22 Nach der Zerstörung des Schildes befahl Dante die Aufgabe der zweiten Verteidigungslinie und den Rückzug in die Ordensfestung.1 K.22 Da die Kämpfe immer härter wurden und die Opferzahlen stetig stiegen, befahl Dante schließlich den Rückzug in die Zitadelle.1 K.24

Auf den Monden fanden die Kämpfe verteilt über die ganze Oberfläche statt.1 K.23

Während der Kämpfe öffnete sich das Auge des Schreckens.1 K.30 Baal und seine beiden Monde wurde durch Energien eingehüllt. Astropathen, Navigatoren und Scriptoren brachen zusammen. Alle anderen Marines waren in mehr oder weniger großem Umfang betroffen.1 K.24 Die größten Auswirkungen spürten jedoch die Tyraniden, aufgrund ihres gemeinsamen Schwarmbewusstseins. Dieses verlor in einer gewaltsamen Trennung die Kontrolle über Trillionen der Xenos. Milliarden an Tyraniden verloren dauerhaft die Verbindung und wurden zu dummen Tieren. Allein im Baal-System starben hunderttausende Xenos als ihre Synapsen durchbrannten.1 K.24 Ka'Bandha erhielt seine Chance und trat mit einer Dämonenarmee auf Baal Primus aus dem Immaterium. Der Dämon des Khorne schlug mit seiner Axt auf den Mond und es bildete sich ein Turm aus den Schädeln der Gefallenen. Als der Turm den Warpriss berührte, fielen die Space Marines auf Baal Primus zu Boden, viele wurden zu Opfern der Schwarzen Wut. Die Dämonen eilten in die Reihen der Tyraniden, die langsam wieder zu sich kamen. Während sich die Marines in unmittelbarer Umgebung von Gabriel Seth zurückzogen, stürmten die Knights of Blood aus der Befestigung und Ordensmeister Sentor Jool stellte sich Ka'bandha.1 K.26 Der Warpsturm verschwand schließlich und nahm einen Großteil der Tyranidenflotte mit sich.1 K.26
Anstatt sich auf Baal dem Endkampf in der Ordensfestung hinzugeben, ließ Dante alle Gefangenen des Turms von Amareo hinaus und stürmte dann mit den Überlebenden Marines hinterher, mitten in die Reihen der Tyraniden. Dante sah in den Kämpfen den Sanguinor und Mitglieder der Legion of the Damned, da er sich aber im Griff von Rotem Durstes und Schwarzer Wut befand, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob sie wirklich da waren. Die Xenos waren geschwächt und es gelang Dante bis zum Hive Lord vorzudringen. Der Commander konnte ihn bezwingen, dann brach er schwer verletzt zusammen.1 K.28

Vom Öffnen des Auge des Schreckens bis zur Ankunft der Dämonen waren nur wenige Augenblicke innerhalb des Systems vergangen, in der restlichen Galaxis waren es jedoch über siebzig Jahre.1 K.26, K.30 Rettung für Baal erschien in Form von Primarch Roboute Guillaume und dem Indomitus-Kreuzzug. Die vom Warpsturm und dem Tod ihres Schwarmlords geschwächten Tyraniden konnten von Guillaumes zehntausende Mann starkem Heer, schnell dezimiert werden.1 K.29

In einem Treffen beschlossen Guillaume und Dante, das Auffüllen aller beteiligten Orden, mit Ausnahme der Knights of Blood, mit frischen Rekruten Baals und den neuen Primaris Space Marines aus Sanguinius Erblinie. Guillaume schuf zusätzlich noch gänzlich neue Orden aus der Blutlinie.1 K.30 Ihre Maßnahmen waren zwingend notwendig. Die Blood Angels umfassten noch knapp 300 Marines, einschließlich derer, die auf auf Cadia gewesen waren. Acht Orden waren vollständig ausgelöscht. Sechs waren derart dezimiert, dass sie sich nicht selbst hätten wiederherstellen können. Alle anderen hatten häufig nur ein oder zwei Kompanien übrig, kein Orden lag über halber Stärke.1 K.30
Dante wurde zum Warden of Imperium Nihilius ernannt und sollte mit allen Nachfolgeorden, das Gebiet nördlich des Großen Risses schützen. Als Guillaume vierzehn Wochen später abreiste, waren die Verluste, hauptsächlich dank der Primaris Marines, größtenteils ausgeglichen. Das Adeptus Mechanicus hatte zudem die Reparatur der Raumschiffe und den Neubau der Orbitalplattformen begonnen. Als eine Art Salut feuerten die Blood Angels bei Guillaumes Abreise mit Zyklonentorpedos auf Baal Primus, auf dem entvölkerten Mond stand bis zu diesem Zeitpunkt noch immer Ka'bandhas Schädelturm.1 K.30

Quellen