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Vereinigungskrieg

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Der Vereinigungskrieg (engl. Unification War), manchmal auch Die Vereinigungskriege, bezeichnet die Eroberung Terras durch den Imperator mit Hilfe der Donnerkrieger und der ersten Space Marines und sein Ende markiert den Beginn des Großen Kreuzzugs.

Allgemeines

Vorgeschichte

In der Zeit, welche als das Zeitalter des Weltenbrandes bezeichnet wird, brachen gewaltige Warpstürme über große Teile der Galaxie herein. Warpreisen waren unmöglich geworden und viele kolonisierte Sternensysteme und Planeten dadurch isoliert. Sie mussten mit dem auskommen, was ihnen geblieben war. Unzählige Planeten waren auf regelmäßige Rohstoff- und Nahrungslieferungen von Nachbarplaneten und -systemen angewiesen, und als diese nun ausblieben, brachen schnell Kriege um die Kontrolle der letzten, verbliebenen Ressourcen aus, so auch auf Terra.5 S.14

Terra wurde im Weltenbrand von Kriegsfürsten, Massenmördern, religiösen Fanatikern und Demagogen beherrscht. Unentwegt herrschte Krieg und Reiche kamen und gingen pausenlos.4 S.15 Viele Fraktionen setzten biologisch und bionisch verbesserte Supersoldaten ein. Die älteste Erwähnung ist im Horiax Treatise, etwa M25. Die Donnerkrieger des Imperator erwiesen sich jedoch allen anderen als überlegen und wiesen eine bis dahin nie gekannte körperliche Kraft auf.4 S.26 Ein Verbündeter des Imperators war der Terrawatt Clan, der sich zu Beginn des Weltenbrandes in das Innere einer Tempelanlage im Ural zurückgezogen hatte. Als sie den Tempel wieder verliessen, befand sich die Welt in den Vereinigungskriegen, Abgesandte vieler Regierungen und Tyrannen kamen zu ihnen und baten, bettelten oder forderten ihre Technologie. Auch der Imperator erschien, zuerst machten sie sich über ihn lustig, bis er versprach alles Wissen, dass er erobern würde, mit ihnen zu teilen. Begierig auf teilweise längst vergessenes Wissen, schlossen sie sich dem Imperium an. Aus den Lagern des Clans stammten viele Waffen, die das Imperium im Vereinigungskrieg einsetzte.13 K.5 Laut eigenen Aussagen war es ihre Technologie, die zur Schaffung der Proto-Astartes genutzt wurde, dies wurde vom Mechanicum gänzlich bestritten.13 K.5

Die Eroberung Terras durch die Truppen des Imperators war etwa 800 Jahre vor dem Großen Kreuzzug, während des Weltenbrands, bereits im Gange.10 T1K3 Der Imperator war zunächst auch nur ein weiterer von Terras Kriegsfürsten, aber er herrschte in seinem Gebiet, indem er Gerechtigkeit und Rationalität verbreitete.5 S.14; 12 S.13

Vereinigungskriege

Mit Hilfe seiner Donnerkrieger und Soldaten begann der Imperator die schrittweise Eroberung Terras.5 S.133 Zu seinem Schutz schuf er die genetisch verbesserten Legio Custodes.12 S.38

Narthan Dume war ein brutaler Tyrann, der Pogrome und Datensäuberungen durchführen ließ. Eine Gruppe Wissenschaftler und Gelehrter stahl einige besonders wertvolle Daten aus seiner Bibliothek bevor er sie löschen konnte und versteckten sich dann im Kaukasus-Gebirge in kleinen Refugien. Es gab später das Gerücht, die Daten hätten noch aus einer Zeit vor dem Dunklen Zeitalter der Technologie gestammt. (Als eine archäologische Expedition mit Kasper Hawser diese Refugien während des Großen Kreuzzuges untersuchte, fand sie alle Aufzeichnungen als vom Alter zerstört vor.)17 K.1

Für den Angriff seiner Thunder Warriors auf das Panpacific Empire von Narthan Dume verstärkte der Imperator seine Armee mit angeworbenen Verbündeten, darunter eine große Militärformation namens Caucasian Lewies, und mehrere Söldner-Clans. Nach der Eroberung Baktrias ließ der Imperator in Pash ein Fest abhalten, um seinen Verbündeten zu danken. Bei dieser Gelegenheit begegnete er John Grammaticus, der Frontoffizier bei den Caucasian Lewies war.6 T1K3

Etwa hundert Jahre vor dem Ende der Vereinigungskriege verbündete sich das Achaemenid Empire mit dem Imperator, was ihm eine Invasion der Donnerkrieger ersparte. Das Achaemenid Empire blieb im Vereinigungskrieg auch von Atomschlägen verschont.16 K.22

Bereits während des Weltenbrandes errichtete der Imperator ein Labor zur Erschaffung der Primarchen, welche ihm bei zukünftigen Eroberung der Galaxis helfen sollten12 S.36 Doch die Primarchen verschwanden noch im Kleinkindalter mitsamt ihrer Inkubatorkapseln aus dem Forschungslabor im dem sie erschaffen wurden und verteilten sich über die ganze Galaxis. Ob dies ein Akt des Imperators selbst war, eine unvorhergesehene Katastrophe oder der Einfluss der Chaosgötter, ist nicht bekannt.5 S.14

Gegen Ende der Vereinigungskriege kamen auch die ersten Legionäre der Space Marines zum Einsatz,5 S.133; 11 S.105 die ihre Rekruten sowohl aus loyalen aber auch besiegten Regionen bezogen.5 S.65 Die Space Marines waren den Donnerkriegern genetisch überlegen und wurden vom Imperator und seinen besten Genetikern in den Kellerlaboren seiner Festung geschaffen.12 S.22

Einige Städte und Gebiete ergaben sich dem Imperator im Glauben daran, dass das Imperium lediglich zeitweilig Bestand haben würde, oft führten sie im Geheimen eigentlich verbotene Handlungen fort, wie beispielsweise Genexperimente oder die Erschaffung starker Psioniker.5 S.93

Als letzte Schlacht des Vereinigungskrieges gilt der Angriff des Imperiums auf die Caucasus Wastes. Der Imperator sammelte dafür sechs komplette Proto-Legionen, die Legio Custodes und zahlreiche Tributarmeen.5 S.133 Mit dem Sieg der zukünftigen Salamanders in den Tempest Galleries wurde der Imperator zum Herrscher über Terra.5 S.132 Nach der Eroberung Terras erlaubte der Imperator einhundert Regimentern das Fortbestehen, sofern sie bereit waren, ihm Treue zu schwören. Aus diesen hundert Regimentern bildeten sich die sogenannten Old Hundred, welche die ältesten Regimenter der späteren Imperialen Garde darstellten.10 T1K1 Nachdem er Terra unter seinem Banner vereint hatte, brach der Imperator zunächst zum Mars auf und schmiedete eine Allianz mit dem Mechanicum. Derart gestärkt stand dem Beginn des Großen Kreuzzuges nichts mehr im Weg. Die Rückeroberung des verlorenen Reiches der Menschheit konnte beginnen.12 S.14

Als der Vereinigungskrieg für beendet erklärt wurde, war der Imperator "nur" der mächtigste Herrscher auf Terra. Es gab noch Religionsfanatiker oder Tyrannen oder einfach nur kleine Staaten und Adelsfamilien, die sich ihre Unabhängigkeit bewahren wollten, aber ein militärischer Sieg über das Imperium war ihnen unmöglich.17 K.1
Die folgenden Jahrzehnte, zu Zeiten des Großen Kreuzzuges, unternahm das Imperium unermüdlich diplomatische Anstrengungen, die letzten unabhängigen Staaten Terras durch Bündnisse und Verträge dem Imperium anzuschließen, aber viele wollten einfach nicht. Die Geduld des Imperators war auch nicht grenzenlos, und so eroberte er diese Staaten nach und nach militärisch.17 K.1
Es gab oft Aufstände gegen den Imperator. Kam es zu einem solchen oder wurden Verstöße gegen die Gesetze des Imperiums offenbar, kamen bei Bedarf auch die Space Marines zum Einsatz. Ein Beispiel dafür ist die Entfesselung der späteren Night Lords gegen die Saragorn Enclave.5 S.93 Auch die Thousand Sons wurden gegen Rebellen eingesetzt.16 K.22
Obwohl das Zeitalter der Kriege auf Terra immer noch nicht vorbei war, lehrten die imperialen Schulbücher, mit dem Ende des Vereinigungskrieges sei ein Zeitalter des Friedens und des Wiederaufbaus auf Terra angebrochen.17 K.1

Selbst kurz nach dem 150. Jahr des Großen Kreuzzuges gab es immer noch Kämpfe auf Terra. Dabei eroberte das Imperium die Gegend Böotien von der Yeselti-Familie. Sie waren keine Tyrannen, sie wollten einfach nur ihre Unabhängigkeit behalten. Die Imperiale Garde marschierte ein und es kam zu brutalen Gefechten. Als die Kollateralschäden inakzeptabel wurden, wurde der imperiale Kommandeur abgesetzt und der Imperator schickte die Thousand Sons, um den Krieg zu beenden.17 K.1

Kriegsparteien

Verbündete des Imperiums

Feinde des Imperiums

"Extinction or service, the choice offered by all conquerors and tyrants."
+++ Meinung der Selenar Cults zur imperialen Forderung einer Kapitulation +++18 T2K1

Im Vereinigungskrieg bildeten sich im Laufe der Zeit große Machtblöcke aus, die gegeneinander und gegen die Truppen des Imperators kämpften, es gab aber ebenso einzelne Städte die Widerstand leisteten.5 S.132; S.150 Ihre Existenz endete mit der jeweiligen Eroberung durch den Imperator oder der scheinbaren Unterwerfung.5 S.93

Schlachten

Quellen