Servoschädel.jpg

ALERT Lexicanum is improving!

For the next several days Lexicanum will be upgrading to become more friendly on mobile devices. There may some very short periods of downtime, and article updates will not be available during this period.We will be back to normal shortly.

Thousand Sons

Aus Lexicanum
Wechseln zu: Navigation, Suche
Servoschädel.jpg Achtung Adept des LEXICANUM!

Dieser Artikel ist sehr kurz und vermutlich inhaltlich unvollständig.
Du kannst das LEXICANUM unterstützen, indem Du den Artikel jetzt bearbeitest!


Schreib- u. Leseservitoren mit Schädel.jpg Achtung Adept des LEXICANUM!

Die in diesem Artikel wiedergegebenen
Informationen müssen noch mittels
Fußnoten den jeweiligen Quellen
zugeordnet werden.
Hilf mit, indem Du kontrollierst und
Quellen zuordnest und einträgst.


Marine Daten Ordenssymbol
Thousand Son
Name der Legion: Thousand Sons
Legionssymboliken
Primarch: Magnus der Rote1,2
Chaoshingabe: Tzeentch
Nachfolgeorden: Keine
Gründung: Erste Gründung1,2 Miniatur
Heimatplanet: Prospero1,2
Thousand sons legion-marines.JPG
Farben: vor dem Großen Bruderkrieg rot und gold2a K.4, jetzt Blau mit gelben Akzenten8
Schlachtruf: "Staub und Asche!" (im Flüsterton)

Die Thousand Sons sind die 15. Legion der Ersten Gründung.

Geschichte

Farbschema vor dem Großen Bruderkrieg

Großer Kreuzzug

Die Gensaat der Thousand Sons wurde zu einer Zeit geschaffen, als die Warpstürme am Ende des Weltenbrandes noch einmal stärker wurden. Es kam auf Terra zu vermehrten Fällen von Wahnsinn, Gewalt und Selbstmorden.2c K.22

Die Thousand Sons wurden noch auf Terra gegen Widerstandsnester eingesetzt, um ihre Stärke zu testen.2c K.22

Im 5. Jahr des Großen Kreuzzuges erwachten bei den Thousand Sons bedingt durch die Gensaat psionische Kräfte, allerdings kurz darauf auch der Flesh-change. Als klar wurde, dass die Thousand Sons Psioniker waren, wurden sie von den anderen Legionen als Hexer verunglimpft.2c K.22 Hinzu kam, dass angeblich Psioniker den Weltenbrand ausgelöst hatten, sodass Psioniker unter dem Stigma litten, beinahe die Menschheit ausgerottet zu haben.2c K.19
Mit der Zeit wurden ihre Psi-Kräfte starker, aber die Fälle von Flesh-change nahmen ebenfalls rasant zu. Die Thousand Sons steuerten unaufhaltsam auf ein Aussterben zu und es wurde überlegt, sie aufzulösen und aus den imperialen Archiven zu löschen. Die Thousand Sons gingen dazu über, ihre betroffenen Brüder in Stasis zu versetzen, in der Hoffnung, dass es irgendwann in der Zukunft ein Heilmittel geben würde.2c K.22

Dann fand der Imperator Magnus. Der Imperator und die Thousand Sons landeten auf Prospero. Die Thousand Sons wussten, sie waren dem Untergang geweiht, sie waren aber auch glücklich, ihren Primarchen gefunden zu haben.2c K.22 Nachdem Magnus vom Imperator gefunden wurde und in dessen Dienste trat, übernahm er das Kommando über die Legion mit den Worten: "As I am your son, they shall become mine."2c K.1 Einen Tag nach der Abreise des Imperators von Prospero brach der Flesh-change schlimmer aus als zuvor.2c K.22
Magnus rettete die Thousand Sons, allerdings hatte die Rettung ein dunkles Geheimnis: Die Schäden an der Gensaat waren zu groß gewesen, die Korruption zu komplex, die Mutationen schritten zu schnell voran. Magnus ließ sich zu einer Verzweiflungstat hinreißen und schloss einen schrecklichen Pakt, um die Thousand Sons zu retten.2c K.20
Diejenigen Thousand Sons, die zu stark vom Flesh-change betroffen waren, waren nicht mehr zu retten, aber der Rest wurde geheilt und wiederhergestellt. Nur etwas weniger als 1000 Thousand Sons hatten überlebt.2c K.22
Erst als der Große Kreuzzug bereits über hundert Jahre dauerte, konnten die Thousand Sons sich ihm als vollwertige kämpfende Einheit anschließen.2c K.1
Der Aufbruch der geretteten Legion von Prospero war prächtig und triumphal.2c K.21

Bei dem Krieg auf der Kamenka Troika verloren 873 Thousand Sons ihr Leben. Dieses Ereignis brachte Magnus dazu, die Thousand Sons von zehn auf neun Gefolgschaften zu verkleinern.2c K.2

Magnus, Jaghatai Khan und Sanguinius erfanden die Position der Scriptoren, um die Psioniker in den Reihen der Astartes zu kontrollieren, auszubilden und zu nutzen. Die Thousand Sons erhielten schließlich von mehreren Primarchen die Erlaubnis, ihnen beim Aufbau eigener Scriptorien zu helfen. Dies war nicht unkontrovers, da viele immer noch Vorurteile gegenüber Psionikern hatten. Die Thousand Sons ignorierten die Anfeindungen, da der Imperator ihre Arbeit gebilligt hatte.2c K.19 Die V. Legion bezeichnete die Scriptoren der XV. Legion häufig als Zauberer, wobei letztere die Kunst der Sturmseher als Wettermagie bezeichneten. Beide Gruppen hatten Achtung voreinander, wobei die Thousand Sons häufig versuchten, die White Scars zu überzeugen, ihr volles Potenzial zu ermitteln. Vorallem zwischen Ahzek Ahriman und Targutai Yesugei gab es diesbezüglich häufig Diskussionen.2h K.16

Die meisten Thousand Sons mochten die Memoratoren nicht, aber das hatte nichts damit zu tun, dass sie Zivilisten waren: Den Thousand Sons lag einfach nichts daran, dass die Taten ihrer Legion für die Nachwelt festgehalten wurden. Sie sahen so etwas als Eitelkeit an.2c K.1 In der gesamten Legion der Thousand Sons gab es nur 42 Memoratoren. Drei von ihnen (Lemuel Gaumon, Camille Shivani und Kallista Eris) spekulierten, sie wären nicht wegen ihrer Talente angenommen worden, sondern weil sie selbst schwache Psioniker waren.2c K.9

Die XV. Legion hatte einige Konflikte mit den Navis Nobilite, da die Legionäre bei kurzen Warpreisen dazu neigten, ihre Schiffe mithilfe ihrer psionischen Fähigkeiten selber zu leiten, anstatt auf die Navigatoren zurückzugreifen.2h K.13

Der Großteil der Thousand Sons gehörte zur 28. Expeditionsflotte. Es gab einige kleinere Einheiten, die in der Galaxis operierten. Beispielsweise begleitete eine Mentor-Kompanie unter Sotekis die World Eaters und unterstützte sie beim Feldzug in den Golgothan Deeps. Kenaphia's Thunder Bringers kämpften eine Zeit lang an der Seite der Iron Warriors.2c K.16 Die 7. Gefolgschaft unter Phael Toron war gegen Endes des Großen Kreuzzuges als Garnison auf Prospero.2c K.15

In den Jahren vor dem Großen Bruderkrieg änderten sich die Strömungen des Warp. Die Corvidae der Thousand Sons hatten immer mehr Probleme, die Zukunft vorherzusagen. Gleichzeitig wurden die Fähigkeiten der Pyrae gestärkt. Die Geomancer der Legion sagten einen großen Sturm im Warp voraus, konnten aber nicht sagen, woher er kam.2c K.3 Nach Aghoru wurden die Fähigkeiten der Corvidae wieder etwas stärker.2c K.11
Auf Aghoru erteilte Magnus Ahzek Ahriman den Auftrag, das psionische Talent des Memorators Lemuel Gaumon zu fördern, quasi als Probelauf für ein zukünftiges Schulungsprogramm der Thousand Sons.2c K.3

Während der Kämpfe auf Ark Reach Secundus brach beim Thousand Son Hastar der Flesh-change aus. Die Thousand Sons waren schockiert, da sie geglaubt hatten, der Flesh-change wäre besiegt.2c K.13 Magnus versicherte Ahriman, Hastar wäre einfach die Ausnahme von der Regel gewesen und wollte nicht weiter darüber sprechen.2c K.15

Offenbar erachtete Magnus das Training von Lemuel Gaumon als Erfolg, denn zu einem unbekannten Zeitpunkt wurden weitere Memoratoren von den Thousand Sons in die Lehre genommen.2c K.16

Nach zwei Monaten Flugzeit erreichten die Thousand Sons Ullanor und nahmen am Triumphzug von Ullanor teil.2c K.15

Nach Ullanor flogen sie wiederum zwei Monate bis sie Hexium Minora erreichten, wo die 28. Expeditionsflotte ihre Vorräte auffrischte. Dort blieb sie sechs Monate. In dieser Zeit trafen viele verstreute Einheiten der Thousand Sons ein, nur einige Wenige waren zu weit entfernt, um sich der Legion auf die Schnelle anzuschließen.2c K.16 Am Ende dieser sechs Monate erging ein Befehl des Imperator an die Thousand Sons, an einem Konklave auf dem Planeten Nikaea teilzunehmen, wo die großen Fragen der Gegenwart debattiert werden sollten. Magnus hatte vorrausgesehen, dass große Dinge bevorstünden und glaubte, dieses Konklave würde der Wendepunkt werden an dem der Wert der Thousand Sons und der Psioniker anerkannt wird.2c K.17
Der Flug der 28. Expeditionsflotte von Hexium Minora nach Nikaea dauerte etwa ein Jahr. Magnus verteilte in dieser Zeit philosophische Probleme und Rätsel an die Thousand Sons, um ihren Geist für die unzweifelhaft bevorstehende Debatte zu schärfen.2c K.18

Beim Konzil von Nikaea verbot der Imperator den Einsatz von psionischen Kräften bei den Astartes. Magnus hatte hier auch eine Vision, in der ihm ein Dämon von der bevorstehenden Korruption von Horus berichtete und ihn verspottete, er werde es nicht verhindern können. Es werde auf Davins Mond geschehen.2c K.20

Nach dem Konzil von Nikaea zogen sich die Thousand Sons nach Prospero zurück. Sie setzten ihre esoterischen Studien einfach fort und beschleunigten sogar die psionische Ausbildung der Memoratoren, in Verletzung des Edikts des Imperators. Magnus befahl ihnen, ihre Bibliotheken nach einer Möglichkeit zu durchsuchen, einen Body of Light über extreme Distanzen auszusenden. Ahzek Ahriman, Amon und Ankhu Anen versuchten in die Zukundt zu blicken, um herauszufinden, was Magnus so beunruhigte, aber selbst ihre vereinte Macht reichte nicht aus. Magnus durchreiste währenddessen mit seinem Geist den Warp und erforschte Vergangenheit und Zukunft. Er fand heraus, dass Milliarden Schicksalsfäden seit tiefster Vergangenheit auf diesen einen Moment zugearbeitet hatten, in dem Horus korrumpiert werden würde.2c K.21
Magnus hatte keine handfesten Beweise, die er dem Imperator vorlegen konnte, und das wenige, das er zusammengetragen hatte, war unter Zuhilfenahme von Psionik gesammelt worden, was das Edikt von Nikaea verletzte. Magnus fasste den Plan, Horus selbst zu retten. Nur falls er dabei versagen würde, würde er den Imperator warnen.2c K.21

Intrige des Chaos

Legionssymbol vor der Horus Häresie

Magnus schickte seinen Geist mit einem Ritual nach Davin, um Horus zu retten2c K.23, aber er versagte2c K.24. Allerdings hatte er nun einen Beweis, den er dem Imperator präsentieren könne: Sein Wissen aus erster Hand, das er dem Imperator telepathisch übergeben könnte.2c K.24

Magnus beschloss, dass er den Imperator warnen musste. Er konnte die Botschaft nicht den Astropathen überlassen: Sie könnte durch Missverständnisse verfälscht werden. Er müsse dem Imperator persönlich gegenübertreten und ihm durch telepathischen Kontakt direkt zeigen, was er gesehen habe. Magnus schickte seinen Geist mit einem extrem mächtigen Ritual nach Terra, wo sein Geist aber katastrophale Zerstörungen anrichtete.2c K.25 Siehe Goldener Thron und War within the Web für Details.
Um Magnus und die Thousand Sons zu bestrafen, schickte der Imperator eine Vergeltungsflotte aus Space Wolves, Adeptus Custodes und Sororitas Silentum.2c K.26
Kurz darauf erhielt Magnus Besuch vom Dämon Choronzon. Er enthüllte ihm, dass das Chaos Magnus Eitelkeit ausgenutzt hatte, er wüsste alles über den Warp. Sie hätten ihn zu dieser vorschnellen und gefährlichen Warnung an den Imperator angestiftet. Choronzon dankte ihm, den Zündfunken des bevorstehenden Krieges entfacht zu haben.2c K.25

Magnus' Herz war gebrochen. Er war bereit, sein Todesurteil durch den Imperator zu akzeptieren und erwartete das selbe von den Thousand Sons. Magnus legte einen psionischen Schleier um Prospero, damit niemand die anfliegende Flotte im Warp bemerken würde. Er tötete sogar Baleq Uthizaar, als dieser die Wahrheit herausfand. Etwa drei Tage vor dem Angriff der Space Wolves zog er die Flotte der Thousand Sons von Prospero ab: Er teilte sie in vier Kampfgruppen, angeführt von der Photep, der Ankhtowe, der Scion of Prospero und der Kymmeru, und erteilte ihnen versiegelte Befehle. Sie sollten das System verlassen und ganz bestimmte Koordinaten anfliegen und erst dort die Befehle öffnen.2c K.26

Schlacht von Prospero

Die Space Wolves brachen über Prospero, eigentlich eine friedliche Welt von Forschern und Magiern, herein wie ein wütender Feuersturm. Leman Russ hatte vorher Magnus zur Kapitulation aufgefordert und wollte Prospero und die Thousand Sons nicht vernichten2d K11. Ob die Aufforderung ankam bleibt unklar.

Die Thousand Sons erwiesen sich trotz des Mangels an Vorbereitung den vereinten Kräften der Space Wolves, Adeptus Custodes und Sororitas Silentum als mehr als gewachsen. Leman Russ war die einzige Gefahr. Dann jedoch wandten sich ihre Tutelarii gegen die Thousand Sons und der Flesh-change brach wieder aus, wodurch sie ihre Psi-Fähigkeiten nicht mehr einsetzen konnten. Es folgte Niederlage auf Niederlage, in denen die Thousand Sons schwerste Verluste erlitten und immer weiter zurückgedrängt wurden. Magnus stellte sich Leman Russ zum Duell, um den Thousand Sons die Zeit für einen Rückzug zu erkaufen. Magnus verlor, aber im letzten Moment wirkte er einen Zauber, der die Thousand Sons und einige Gebäude Prosperos zum Planeten der Zauberer beförderte. (siehe Artikel Schlacht von Prospero für Details)
Die Space Wolves bombardierten Prospero. Zurück blieb nur schwarzer Fels und Lava.2g

Die Flotte der Thousand Sons versuchte inzwischen, mit dem Rest des Imperiums astropathischen Kontakt herzustellen, aber ihre astropathischen Codes wurden nicht mehr anerkannt und niemand war bereit, ihnen Auskunft zu geben. Kurz darauf wurde die Flotte von einem unbekannten Gegner angegriffen und zerstreute sich auf der Flucht.2g

Großer Bruderkrieg

Sechs Monate nach der Schlacht von Prospero (es gab Verzögerungen wegen starker Warpstürme) erreicht der Thousand Sons-Zerstörer Geometrie Prospero. Die Expedition wurde jedoch von World Eaters zerstört. Es gab nur einen Überlebenden: Revuel Arvida.2g Arvida überlebte die World Eaters und verbrachte die nächsten Monate auf Prospero. Er kämpfte auch gegen die Psychneuein, die sich nun nicht mehr vernichten verließen, sondern immer wieder zurückkehrten.2e K.16 Schließlich besuchte Jaghatai Khan Prospero.2e K.16 Arvida wurde von den White Scars gerettet und reiste mit ihnen an Bord der Schwertsturm.2e K.23 Arvida kämpfte einige Jahre an der Seite der White Scars und lernte seinen flesh-change durch Meditation zu normalisieren, wobei jeder Einsatz seiner psionischen Kräfte ihn wieder hervorbrechen lies. Arvida offenbarte Targutai Yesugei, dass seine Legion doch lieber den Weg der White Scars hätte folgen sollen und ihre Kräfte langsamer hätte erforschen sollen.2h K.16

Ein unbekannter Thousand Son schloss sich den Knights Errant an.2f

Legionäre im Kampf

Die Thousand Sons nahmen im Großen Bruderkrieg am Angriff auf Terra teil und kämpften vor dem Imperialen Palast.13 K.9

danach

Schon kurz nach der Schlacht von Prospero fasste Ahzek Ahriman den Plan, die Thousand Sons vom außer Kontrolle geratenen Flesh-change zu befreien. Er wollte mit dem Wissen aus dem Book of Magnus einen mächtigen Zauber konstruieren, um dies zu tun.2c K.31

Nach dem Großen Bruderkrieg setzte Ahriman seinen Plan um.13 K.9 Seine Kabale innerhalb der Thousand Sons führte den Zauber des Ahriman durch. Iskandar Khayon gehörte anfänglich zu Ahrimans Kabale, versuchte aber dann ihn aufzuhalten. Er machte sogar Jagd auf die Mitglieder von Ahrimans Kabale und konnte einige töten, aber Ahriman konnte den Zauber dennoch durchführen.14 K.7
Auf dem Höhepunkt des Rituals entglitt Ahriman die Kontrolle, ohne dass er es bemerkte. Khayon versuchte, ihn aufzuhalten, aber vergeblich.13 K.14

Die Thousand Sons wurden verwandelt: Bei einem kleinen Teil wurden die psionischen Fähigkeiten verändert und gestärkt, der Großteil wurde in Rubricae verwandelt.Quelle? Ahrimans Zauber ließ gerade einmal 100 Thousand Sons übrig, der gesamte Rest der Legion wurde zu den Rubricae. Dies war weniger als ein Hundertstel der noch existenten Legion.11 K.2,K.3

Magnus tobte, als er vom Wirken Ahrimans erfuhr und machte für all das Elend, welches seine Legion getroffen hatte, den Imperator verantwortlich und schwor ihm ewige Rache. Ahrimans Zauber hat letzten Endes die Legion der Thousand Sons endgültig zu einer Chaos-Legion werden lassen.Quelle?
Ahriman verschwand und lange Zeit glaubte man, er sei in den Wirren im Wirbel des Chaos umgekommen. Amon glaubte allerdings, dass Ahzek Ahriman noch lebte, und machte sich auf die Suche nach ihm.14 K.7

Heimatwelt

Die Heimatwelt der Thousand Sons war Prospero.Quelle?

Von wurde auch die Prospero Spireguard rekrutiert, die den Thousand Sons als Hilfstruppen diente.2a K.4

Gensaat

Die Besonderheit der Gensaat der Thousand Sons ist, dass sie sehr viele der Thousand Sons zu Psionikern machte. Die Gensaat ist aber auch für den Flesh-change verantwortlich.2c K.22

Organisation und Kultur

vor Horus-Häresie

Zu Zeiten des Großen Kreuzzuges war die Legion der Thousand Sons in 9 Großkompanien organisiert,2c DP Gefolgschaft (orig.: Fellowships) genannt.2e K.18 Die Thousand Sons nannten diese Gruppierung in eine Gruppe von Neun ein Pesedjet. Weil die Thousand Sons aus 9 Gefolgschaften bestanden, hatten sie eine Vorliebe für Zusammenhänge, in denen die Zahl 9 auftauchte.2c K.2

Gegen Ende des Großen Kreuzzugs war die Legion der Thousand Sons etwa 12.000-15.000 Mann stark. (Schätzung; Details nicht bekannt) 2c K.31
Nach der Schlacht von Prospero lebten noch 1242 Thousand Sons.2c K.31

Als parallele Organisation dazu, waren die Thousand Sons in mehrere Kulte unterteilt, die sich auf verschiedene psionische Disziplinen spezialisiert hatten.2c K.2 Darüberhinaus wurde die Bildung informeller kleinerer Zirkel aus Schülern und Mentoren ermutigt.13 K.4 Der Order of Ruin war ein solcher Zirkel. Sie waren auf die Kunst der Zerstörung spezialisiert.14 K.2
Magnus besaß noch eine Gruppe von Ratgebern, die er sich aus den Thousand Sons wählte, um mit ihnen aktuelle Angelegenheiten der Legion zu diskutieren. Diese Gruppe hieß Rehahti.2c K.3

Die Thousand Sons besaßen auch Roboter der Legio Cybernetica (mindestens neun Cataphracte), allerdings kümmerten sich ihre eigenen Techmarines um sie und sie verwendeten nicht die von der Legio Cybernetica angebotene Programmierung, sondern steuerten sie über eingebaute, psionisch aktive Kristalle selbst aus der Ferne.2c K.12

Die Thousand Sons waren nicht nur Krieger, sondern auch Gelehrte. Sie interessierten sich auch für Philosophie, Mathematik, Okkultismus, Psychologie, Numerologie...2c K.2 Ahzek Ahriman glaubte, die Legion würde deswegen solche Interessen ermutigen, um die Space Marines der Thousand Sons für die Zeit vorzubereiten, wenn alle Kriege gewonnen wären und eine neue Beschäftigung für sie gefunden werden musste.2c K.16 Diese Gelehrsamkeit führte allerdings auch zu Arroganz und Hybris und der Haltung, dass sie wegen ihrer Intelligenz und Fähigkeiten auf andere herabblickten. Sie glaubten, sie wüssten besser als alle anderen Bescheid und sie wären die Architekten des Schicksals.2c K.24
In ihrem Sprachgebrauch bevorzugten sie Begriffe mit historischer und/oder hintergründiger Bedeutung.2c K.2 Sie benutzten auch die altägyptische Kultur als Vorbild für Verzierungen und Waffen. So waren die Helme mancher Servorüstungen beispielsweise mit einem Deshret verziert oder sie benutzten Sekhem-Szepter als rituelle Waffen.2c K.3 Die Captains der Thousand Sons trugen Heqa-Stäbe als Zeichen ihres Ranges.2c K.2 Die Legionsbanner trugen Motive wie Skarabäen und Falken.2c K.6
In die Servorüstung jedes Thousand Son war ein Jade-Skarabäus eingelassen, aber keiner von ihnen kannte den tieferen Grund, nur Magnus. Sie waren alle aus Material aus den Reflecting Caves gefertigt worden und dienten als psionische Fokuse.2c K.31

Es war bei den Thousand Sons üblich, dass angehende Captains einige Zeit bei einer anderen Legion verbrachten, um zu lernen.2c K.6

Einige der Legions-Diener waren Eunuchen. Diese besaßen durch Gen-Manipulation mehr Muskelmasse.2c K.6

nach Horus-Häresie

Die Thousand Sons haben das Imperium mit einem gewaltigen Netzwerk unterwandert: Sie beeinflussen und kontrollieren aus der Ferne Psioniker in tausenden Chaoskulten und Zellen im gesamten Imperium.14 K.11

Zumindest Ahzek Ahrimans Streitmacht verwendete normalsterbliche Psioniker, die ihnen bei Ritualen zusätzliche psionische Energie gaben.14 K.6 Sie hießen Akolythen und trugen weiße Roben. Ihre Arbeit war anstrengend: Sie alterten schnell und manche waren schwachsinnig.14 K.7

Kampfdoktrinen

Die Thousand Sons waren mental sehr diszipliniert und Experten darin, ihre wahren Gefühle zu verschleiern.2a K.5 Magnus legte bei der Ausbildung seiner Space Marines stets besonders hohen Wert auf die Formung des Geistes.2a K.6 Sie waren daher außergewöhnlich fähige Psioniker.2a K.7 Während des Großen Kreuzzuges gewöhnten sich die Thousand Sons immer mehr daran, als Psioniker zu kämpfen. Wie Space Marines zu kämpfen, wurde ihnen langsam fremd, auch wenn sie es nie verlernten.2c K.2
Die Ausnahme war die 7. Fellowship unter Phael Toron: Sie verpassten die Wandlung ihrer Legion hin zu dieser Kampfesweise und gewöhnten sich auch später nicht daran. Sie kämpften weiterhin wie typische Space Marines.2c K.29

Die Thousand Sons kämpften kalt und emotionslos, geistig losgelöst durch die Verwendung der niederen Enumerations. Diese Kampfesweise hatte Magnus sie gelehrt: Auch wenn sie als Space Marines brutale Krieger waren, gab es immer einen clevereren Weg zu gewinnen als rohe Gewalt.2c K.28

Die Thousand Sons legten großen Wert auf Balance: Vernunft und Übermut, Wille und Leidenschaft, Kaltherzigkeit und Zorn. Das war es, was sie als Psioniker so unübertrefflich machte, nicht rohe psionische Kraft. Der Rest des Imperiums hat diese Feinheit nie begriffen, weder vor noch nach dem Abfall der Thousand Sons.12 K.14

Im Großen Kreuzzug basierte die Strategie der Thousand Sons darauf, dass jeder Trupp und jede Gefolgschaft Psioniker verschiedener Kulte besaß und sie ihre Fähigkeiten miteinander kombinierten. Die Corvidae suchten auf dem Schlachtfeld die nahe Zukunft nach Rückschlägen und Gefahren ab und verteilten Warnungen. Sie besaßen sogar Stormhawks mit spezieller psionischer Ausrüstung um das Warnsystem effizienter zu machen und manchmal übernahm Magnus persönlich die Koordination. Da aber jede Handlung Konsequenzen hat, änderte sich die Zukunft ständig und die Corvidae mussten ständig nach neuen Gefahren suchen. Das System war nicht perfekt und es gab trotzdem ab und zu Verluste. Die Athanaeans lasen die Gedanken feindlicher Krieger und Kommandeure und verteilten ebenfalls Warnungen. Die Pavoni, Raptora und Pyrae kämpften auf jeweils ihre eigenen Weisen offensiv oder defensiv.2c K.12
Die Thousand Sons benutzten Warpkreaturen namens Tutelarii als Begleiter. Es gab eine Psi-Fähigkeit namens Channeling. Dabei projizierte ein Thousand Son eine Psi-Fähigkeit durch den Tutelarius und konnte damit beispielsweise von dessen Position aus schießen anstatt vom eigenen Standort.2c K.12

Im Zusammenhang mit dem Angriff der Space Wolves auf Prospero deutete Amon an, die Thousand Sons hätten die anfliegende Flotte noch im Warp vernichten können, vor ihrer Ankunft bei Prospero, falls die Thousand Sons vorgewarnt gewesen wären.2c K.26

Bekannter Jargon:

  • Zagaya - Speerspitzen-Formation 2c K.2
  • Mandala - kreisförmige Verteidigungsformation 2c K.2
  • Nine Bows - Angriffsformation bestehend aus drei Gruppen 2c K.2

Eine Geste der Thousand Sons war eine Fingerbewegung aus dem Zeichen von Thothmes. Sie bedeutete, man solle schweigen da der Feind in der Nähe ist.2c K.18

Magnus erwähnte in einem privaten Gespräch gegenüber Ahzek Ahriman, dass er Spione bei den Space Wolves habe und dass diese nicht einmal wüssten, für wen sie arbeiten.2c K.16

Thousand Sons Artwork.jpg

Persönlichkeiten und Helden

Captains der Gefolgschaften zur Zeit des Großen Kreuzzuges 2c


Weitere Persönlichkeiten

Für eine vollständige Liste siehe auch : Personenverzeichnis

Bekannte Einheiten

Trupps

Fahrzeuge

Raumschiffe

Für eine vollständige Auflistung der bekannten Einheiten und Fahrzeuge siehe hier.

Feldzüge und Schlachten

Großer Kreuzzug

Miniaturen

Games Workshop hat eine klassische Miniatur eines Thousand Sons produziert. Eine Truppbox mit aktuellen Miniaturen für die Thousand Sons folgte erst mit dem Erscheinen des Index Astartes Artikels im White Dwarf.

Quellen