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The Citadel Journal

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The Citadel Journal war ein Hobby-Magazin, dass von Games Workshop und ihren Tochterfirmen veröffentlicht wurde. Ursprünglich erschien das Magazin in den 80er Jahren und war den ersten Editionen von Warhammer und anderen lizenzierten Spielen gewidmet. In den 90er Jahren wurde das Magazin neu aufgelegt und befasste sich mit den damals zahlreichen, von Games Workshop selbst produzierten Spielen.

1985-1987

Das Citadel Journal erschien ursprünglich als Aktualisierung des Citadel Compendiums, einem jährlich erscheinenden Miniaturenkatalog. Neben Neuerscheinungen von Miniaturen und anderen Citadel-Produkten, boten die Magazine Hobby-Artikel wie etwa Hintergrundartikel, Bemalanleitungen, Regeln und nachspielbare Szenarios.


1994-2002

1994 wurde das Citadel Journal neu aufgelegt und erschien acht Jahre lang bis es 2002 nach 50 Ausgaben eingestellt wurde.1

Das neue Magazin war Anfangs eine Gelegenheit für Spieleentwickler-Assistenten ihr Handwerk zu verfeinern, bevor sie sich dem White Dwarf Magazin und anschließend der Spieleentwicklung widmen durften.1

Die erste Ausgabe wurde von Gav Thorpe, Ian Pickstock und Mark Hawkins (der das Magazin nach Ausgabe 5 verließ) herausgegeben. Ihre Aufgabe war es, Artikel für alle von Games Workshop produzierten Spiele zu verfassen. Diese umfassten damals Warhammer, Warhammer 40.000, Space Hulk, Space Marine, Mighty Empires, Blood Bowl und Man O'War. Während sich das White Dwarf Magazin eher auf Neuerscheinungen konzentrierte, richtete sich das Citadel Journal mit seinem Inhalt an langjährige Hobbyisten und ihre Sammlungen.1

Nach acht Ausgaben wechselten Gav Thorpe und Ian Pickstock zu White Dwarf und das Citadel Journal wurde kurzzeitig von Gav Tyler, James Funnel und Phil Lowe übernommen. Nach Ausgabe 12 ging das Magazin an Paul Sawyer, seinem Assistenten Alex Scott und das Mail Order Team über. Sawyer führte die beliebte Artikelreihe "Dok Butchas Klinik" ein, in der Spieler regelmäßig ihre Umbauten präsentierten.1

Ab der 18. Ausgabe wurde das Magazin im Taschenbuchformat mit mehr Seiten herausgebracht.1

Nach der 22. Ausgabe, verließ Paul Sawyer das Magazin und wurde Redakteur im White Dwarf. Das Magazin wurde vom neu gegründeten Tochterunternehmen Black Library übernommen. Von da an hatte das Citadel Journal keinen festen Redakteur mehr und die Rolle wurde abwechselnd von verschiedenen Personen, wie Rick Priestley, Nigel Stillman, Andy Chambers, Andy Jones und Jervis Johnson gefüllt. Dies änderte sich erst wieder als Steve Hambrook die Stelle übernahm und das Magazin von Ausgabe 30 bis 42 leitete.1

Hambrock, der bereits seit Ausgabe 21 am Magazin mitwirkte, änderte die Philosophy des Citadel Journals. Den Lesern wurde mehr Platz eingeräumt und "by gamers for gamers!" (von Spielern für Spieler!) zur Devise des Magazins. Aufwendig bemalte Figuren und Terrain aus dem Designstudio wurden nicht mehr benutzt, da Spiele nun so gezeigt werden sollten wie sie von den Lesern selbst erlebt wurden. Das stand im Gegensatz zu den sorgsam gestalteten und inspirierend bebilderten Artikeln im White Dwarf. Ferner gab es nun eine Adresssektion für Spielclubs und die (wenig erfolgreiche) "Trading Post" Kolumne, in der Spieler gebrauchte Miniaturen kaufen und verkaufen konnten.1

Ab der 38. Ausgabe gehörte das Magazin zum Firmenableger Fanatic Games. Da Fanatic Nebenspielsysteme mit eigenen Magazinen (wie z.B. das Epic 40.000 Magazine und das Battlefleet Gothic Magazine) unterstützte, konzentrierte sich das Citadel Journal nun auf die beiden Hauptspiele Warhammer und Warhammer 40.000. Artikel richteten sich nun an erfahrenere Spieler und boten häufig aktualisierte Regeln für Figuren, die nicht mehr in neuen Codizes und Armeebüchern unterstützt wurden, als auch Varianten zu bereits bestehenden Armeelisten.1

Übersicht Citadel Journals

1994

Übersicht

1995

(*Ausgaben 7-9: Jahreszahlen wurden von der Quelle mit 1994 angegeben, eventuell erschienen sie doch erst 1995)

Übersicht

1996

Übersicht

1997

Übersicht

1998

Übersicht

1999

Übersicht

2000

Übersicht

2001

Übersicht

2001

Übersicht

Quellen