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Warhammer 40.000: Dawn of War - Soulstorm

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Soulstorm Titelbild

Die dritte Erweiterung zu Warhammer 40.000: Dawn of War erschien am 7. März 2008 und trägt den Namen Soulstorm.

Das Computerspiel ist Dark Crusade sehr ähnlich, unterscheidet sich aber für den Spieler in zwei elementaren Punkten: Zum einen wurden durch eine Vielzahl kleiner Verbesserungen und Neuerungen Spielbalance und Spielspaß spürbar erhöht. Andererseits wurde weit weniger Wert auf eine schlüssige und spannende Hintergrundgeschichte gelegt. (Es tauchen sogar noch Reste alter Fluff-Informationen aus Dark Crusade auf.)

Neuerungen

Wie auch Dark Crusade, ist das Spiel ohne das Grundspiel und eine der beiden Addons spielbar. Allerdings hat der Spieler dann im Mehrspielermodus nur die Auswahl zwischen den 2 neuen Fraktionen aus Soulstorm: den Dark Eldar und den Adeptus Sororitas.

Erstmals können Lufteinheiten eingesetzt werden, wodurch das Spiel noch mehr Möglichkeiten bietet.

Das "Meta-Spielprinzip", das Dawn of War Dark Crusade eingeführt hat, wird bei Dawn of War: Soulstorm weiter ausgebaut: damit können die Schlachten auch auf interplanetarer Ebene ausgetragen werden, was konkret bedeutet dass dieses Mal um ein ganzes Sternensystem, hier bei handelt es sich um das Kaurava-System, gekämpft wird.

In Mehrspielergefechten ist die Produktionsrate der sekundären Ressource stark gesenkt, gegenüber den Kampagnen. Dadurch wird das Erforschen von Upgrades schwieriger und ein offensiver Spielstil wird gefördert.

Hintergrundgeschichte

Kriegführende Parteien

  • Tau:
    Shas'o Or'es'Ka wurde mit mindestens zwei Kadern der Fal'shia-Sept und einigen Barrakudas in das Kaurava-System geschickt, um dort einen wissenschaftlichen Stützpunkt der Tau zur Erforschung und Eindämmung des Warpsturms aufzubauen. Gleichzeitig soll mit der Eroberung der Kaurava-Systems eine weitere Expansion vorbereitet werden. Zu diesem Zweck wird auf dem Mond Orridune ein großer Militärstützpunkt namens Nan Yanoi (Schwertmond) errichtet. Er ist mit schweren Verteidigungsanlagen, einem Orbitalverteidigungssystem aus Ionenkanonen und einer Ar'Ka-Kanone ausgerüstet. Die Kampfhandlungen brechen allerdings aus, bevor alle Lücken im Verteidigungswall geschlossen werden können. Immerhin sind auf Nan Yanoi drei Leitstrahlen aktiv, die eine große Tau-Flotte unter dem Kommando des Himmlischen Aun'Ro'Yr durch den Warpsturm hierherlotsen werden.
  • Imperiale Armee:
    General Vance Stubbs und seine 252. Kauravan Conservators sehen sich nach Jahrhunderten der Ruhe mit Xenos konfrontiert. Er muss vorsichtig sein, denn die eingetroffenen imperialen Verstärkungen misstrauen der Imperialen Armee und könnten sich entschließen, sein Regiment anzugreifen. Leider hat sein Regiment in den anfänglichen Kämpfen drei Viertel der Truppen verloren, unter denen sich sämtliche Baneblades befanden. Deswegen hat das 252. Nachschubkonvois eingerichtet, um so schnell wie möglich weitere Baneblades produzieren zu können. Um die Verteidigung zu unterstützen, wurde ein gewaltiges Artillerie-Geschütz, der Magnus-Basilisk aufgebaut.
  • Necrons:
    Was genau die Necrons erweckte, ist unklar. War es das Vermessungsteam ein paar Monate zuvor, oder der Warpsturm selbst... Tief im Sand erwachte ein riesiges Necronkonstrukt, eine abscheuliche Maschine, deren Energien die Necrons von Kaurava II zum Leben erweckten. Kanalisiert wurden diese Energien von vier Monolithen. Wie wichtig diese Welt war, zeigte, dass der Gaukler bereit war, sich im Necronlord dieser Welt zu inkarnieren um sie zu beschützen.
  • Chaos Space Marines:
    Zeitgleich mit dem Warpsturm erschien Chaosgeneral Firaeveus Carron mit einer Streitmacht der Alpha Legion. Sie wollen das gesamte System zu den Chaosgöttern bekehren. Der Warpsturm reicht auf Kaurava IV bis zur Halbinsel Iseult hinunter und dort hat die Alpha Legion ihre Bastion errichtet: Eine große Basis, gehüllt in eine Chaos-Barriere, die jeden und alles zerstört, das nicht völlig den Chaosgöttern ergeben ist. Diese Barriere wird von fünf blutigen, steinernen Schreinen erzeugt, die außerhalb der Barriere liegen.
  • Eldar:
    Um den Necrons, dem Chaos und den Dark Eldar Einhalt zu gebieten, kam Runenprophetin Caerys von Ulthwé mit einer Eldar-Streitmacht. Sie beziehen eine alte Eldar-Festung in der Region Essel ir-Tanil (später Oberwüste genannt). Es handelt sich um eine Festung der Illusionen: Die Gebäude der Basis werden getarnt und obendrein durch Warpportale ständig versetzt. Zusätzlich wurden in der Landschaft Projektoren versteckt, die Felsklippen simulieren, und außerdem haben die Eldar noch ein Netzwerk schwerer Geschütztürme aufgebaut. Während der Gegner nun damit beschäftigt ist, sich an all diesen Hindernissen zur Basis der Eldar vorzukämpfen, wollen sie ihn durch versteckte Warpportale aus dem Hinterhalt angreifen.
  • Orks:
    Gorgutz Koppjäga ist mit seinem Waaagh auf Kaurava II gelandet und versucht, die dortigen Orks seinem Waaagh hinzuzufügen, bevor er seinen Waaagh fortsetzt. Schon seit Jahrhunderten besitzen die Brokknboyz in den Brokknbergen eine Festung: eine große Höhle, die am Ende mehrer Hohlwege liegt, die die Orks mit allerlei Truppen und Geschütztürmen abgesichert haben. Die größte Schwäche ist jedoch der Todespunkt: eine große freie Fläche inmitten der Verteidigungsanlagen.
  • Space Marines:
    Captain Indrick Boreale wurde mit 5 Kompanien der Blood Ravens ins Kaurava-System geschickt, um dort die Orks auf Kaurava II und die Chaos Space Marines auszurotten. Dazu richtete er auf Kaurava II seine Basis ein. Er beschloss jedoch, sich nicht auf eine stationäre Verteidigung zu verlassen. Während die Panzer und ein Teil der Space Marines die Festung bewachte, blieb der Hauptteil der Streitmacht auf den Raumschiffen, um jederzeit mit Landungskapseln zuschlagen zu können.
  • Adeptus Sororitas:
    Eine Streitmacht des Ordens der Heiligen Rose ist ins Kaurava-System gekommen, um es von Ketzerei und Korruption zu befreien. (Es wird befürchtet, dass die Sororitas in ihrem Fanatismus auch andere imperiale Institutionen angreifen werden.) Sie werden angeführt von Principalis Selena Agna und begleitet von Konfessor Turgenum March und der Lebendigen Heiligen Sankt Anais. Da die Sororitas einfach nicht an einen Angriff gegen sie glauben, haben sie ihr Hauptquartier auf Kaurava I auch nicht durch Befestigungsanlagen gesichert. Immerhin haben sie über den gesamten Sama-Distrikt kleinere Stützpunkte verteilt. Außerdem fühlen sie sich durch die Lebendige Heilige und ihre Aura der Unantastbarkeit genügend geschützt.
  • Dark Eldar:
    Archon Tahril von der Kabale des Schwarzen Herzens kam, um die allgemeine Verwirrung auszunutzen, und an möglichst viele Gefangene zu gelangen. Auf Lacunae wuchs die Siedlung der Dark Eldar schnell heran. Kleine Lager gruppierten sich zwischen Käfig- und Foltergärten, die von Haemonculus Grumenael angelegt worden waren. Die Siedlung wurde schließlich so groß, dass Asdrubael Vect persönlich zum Aufseher wurde.

Alternative Enden

Aus Dawn of War 2 lässt sich schliessen, dass die Blood Ravens in der Schlacht um das Kaurava-System verloren haben.

Für eine detailliertere Geschichte des Kaurava-Systems, siehe den dortigen Artikel.

Sieg der Necrons

Die Necrons überrannten die Festung der Alpha Legion und zerstörten ihre Kathedrale. Der Verbleib von Firaeveus Carron ist unbekannt: Er wurde zuletzt gesehen, wie er mit dem Necronlord persönlich kämpfte, aber da er von Necronkriegern umringt war, ist er wohl nicht entkommen. Die imperialen Truppen, die Eldar und die Tau horchten auf, als sie von der Niederlage der Alpha Legion hörten. Würden sie die Necrons aufhalten können?
Das Lager der Dark Eldar war auf eine ernsthafte Konfrontation nicht vorbereitet. Sie standen zwar permanent unter Waffen, besaßen aber keine befestigten Stellungen, sodass der Frontalangriff der Necrons sie Stück für Stück überrannte. Asdrubael Vect griff mit seinem Boten der Zerstörung persönlich in die Schlacht ein, musste sich aber immer wieder zurückziehen, da er nicht sein eigenes Leben riskieren wollte. Als die Necrons schließlich den Boten der Zerstörung zerstörten, floh er durch das Warpportal zurück ins Netz der Tausend Tore. Archon Tahril war außer sich: Wenn Vect doch nur gestorben wäre, dann könnte er die Herrschaft über die Kabale übernehmen! So aber blieb ihm ebenfalls nur die Flucht. (Anmerkung: Eine Textstelle lässt sich so interpretieren, dass nicht alle Dark Eldar getötet, sondern einige selbst in Necrons umgewandelt wurden.)
Obwohl Gorgutz Koppjäga sie als Weichlinge beschimpfte, leisteten die Brokknboyz selbst für Ork-Verhältnisse harten Widerstand. Aber auch sie hatten gegen die Flut der Necrons keine Chance. Als die Necrons schließich die letzte Stellung der Orks überrannten, tötete Gorgutz in einem Wutanfall den Boss der Brokknboyz und setzte sich dann mit seinen eigenen Boyz in einer Rakete ab. (Anmerkung: Eine Textstelle lässt sich so interpretieren, dass nicht alle Orks getötet, sondern einige selbst in Necrons umgewandelt wurden.)
Da die Verteidigungsanlagen der Tau noch nicht komplett waren, konnte eine kleine Einheit eindringen und eine Sturmbasis errichten. Die Tau kämpften tapfer, waren aber den Necrons nicht gewachsen. Als der Himmlische Aun'Ro'Yr starb, verloren sie ihren Kampfesmut und wurden in kürzester Zeit abgeschlachtet. Niemand überlebte. Nach dieser Niederlage kamen die Tau-Strategen zu der Erkenntnis, dass sie die Philosophie des Geduldigen Jägers missachtet, und diese Operation in Eile und Selbstüberschätzung durchgeführt hatten.
Die Necrons überrannten die Stellungen der Blood Ravens und ließen niemanden am Leben. Fast niemanden. Captain Indrick Boreale lag im Sterben und dachte verzweifelt daran, wie das Imperium aus dieser Niederlage lernen könnte, als er eine kalte Hand auf seinem Arm spürte. Er würde heute nicht sterben, sondern als unsterblicher Diener der Necrons enden.
All die Täuschungsmanöver der Eldar konnten die Necrons zwar hin-, aber nicht aufhalten. Langsam aber sicher rückten sie gegen die zentrale Basis der Eldar vor und zerstörten sie schließlich. Runenprophetin Caerys und die wenigen Überlebenden mussten mit einem Warpportal fliehen. Die Eldar würden nicht mehr nach Kaurava III zurückkehren; jemand anders würde in Zukunft die Necrons hier bekämpfen müssen. Caerys musste erkennen, dass sie sich zu sehr von den anderen Völkern hatte ablenken lassen, sodass die Necrons zu stark werden konnten. Die Necrons löschten alles Leben auf Kaurava III aus und zerstörten alles was irgendwie auf die Eldar hindeutete, sogar die geheimen Vorratslager, die sie fanden.
Die Necrons gerieten durch die Unmengen an Truppen der Sororitas in Bedrängung, konnten sie aber nach längerem Kampf zurückdrängen. Schließlich stand nur noch die unsterbliche Lebende Heilige Anais ihnen im Weg, aber auch sie fiel, als die Necrons alle Schreine zerstörten. Als Pincipalis Agna dies sah, beschloss sie, dass alle Sororitas als Märtyrerinnen sterben sollten und sprengte das Hauptquartier mit Brandbomben: Alle kamen um, entweder durch die Flammen oder durch die Necrons.
Die 252. Kauravan Conservators wurden von den Necrons regelrecht überrannt. General Vance Stubbs musste fliehen, schwor den Necrons aber Rache. Alle die nicht mit ihm flohen kamen um und bereits einen Tag nach der Schlacht waren die Leichen nicht mehr auffindbar. In Kaurav-City errichteten die Necrons eine Basis mit Monolithen und Necron-Generatoren.
Das Kaurava-System gehört nach Jahrtausenden wieder Necrons. Auf allen Welten haben sie alles intelligente Leben ausgerottet. Gruftschiffe werden als Verteidiger installiert, andere beginnen mit Feldzügen in die nähere Umgebung. In vielen Systemen eilen die Necrons von Sieg zu Sieg, denn der Gaukler ist stets an ihrer Seite.

Sieg der Tau

In einem Zermürbungskampf nahm Or'es'Ka die ineffiziente Verteidigung der Space Marines Stück für Stück auseinander und zerstörte ihre Basis. Indrick Boreale fand dabei den Tod. In einer Ansprache danach, lobte Or'es'Ka die Tapferkeit der Blood Ravens.
Or'es'Ka hatte schon öfter gegen Orks gekämpft und konnte diese Erfahrung hier verwenden. Die Tau waren in der Unterzahl, besaßen aber bessere Strategie und Waffen, sodass die Orks letztendlich chancenlos waren. Gorgutz Koppjäga entkam dem Gemetzel, tötete vorher aber noch den Boss der Brokknboyz in einem Wutanfall. Und während Feuerkrieger und Kroot die verbliebenen Orks noch durch die Brokknberge hetzten, begannen die Tau schon mit Vermessungsarbeiten, um die Festung der Orks in eine ihrer eigenen Basen zu verwandeln.
Die Tau betrachteten den Kampf gegen die fanatischen Sororitas als Sinnbild für ihren Kampf gegen das Imperium. Allerdings waren die Sororitas so fanatisch, dass die Tau keine einzige als Kriegsgefangene nehmen konnten. Wer nicht im Kampf starb, starb durch die selbstgelegten Brandbomben nachdem die Lebende Heilige Anais getötet und die Niederlage unausweichlich war. Die Tau waren von dem Unverwundbarkeitsschild und den Wundern fasziniert und suchten in der verwüsteten Festung der Sororitas nach einer dahintersteckenden Technologie, fanden jedoch keine.
Die Imperiale Armee interessierte die Tau nicht besonders, aber ihre Einrichtungen schon. Eine intakte Eroberung der Infrastruktur und Verwaltung von Kaurava I würde den Tau die Besiedlung erheblich erleichtern, also griffen sie doch das 252. Kauravan Conservator an. Der Sieg gelang ihnen durch überlegene Taktik und Effizienz. Danach übernahmen die Tau die Gebäude des Regiments und nahmen sogar Freiwillige, die nicht mehr dem Imperium dienen wollten, als Gue'vesa-Hilfstruppen auf.
Die Tau glaubten, aus dem Kronuskrieg gelernt zu haben, wie man mit Necrons umgeht. Dennoch befürchtete Or'es'Ka Überraschungen. Mit der Vernichtung der vier zentralen Monolithen stellte das Necronkonstrukt seine Arbeit ein, wodurch alle Necrons dieser Welt wieder in den Schlaf geschickt wurden. Danach wurde diese Nekropolis von den Tau rituell vernichtet und schließlich versiegelt. Kurz darauf holte sich der Sand wieder, was die Necrons freigelegt hatten.
Or'es'Ka war von den Handlungen Caerys' verwirrt, da er nicht wissen konnte, dass die Eldar und Necrons seit Urzeiten Todfeinde sind. Gleichzeitig konnte er in ihren Handlungen auch keine Strategie entdecken, da die Eldar sich von Visionen der Zukunft leiten ließen. Er entschloss sich, sie dennoch anzugreifen. Mit überlegener Taktik und Disziplin wurden die Eldar in die Flucht geschlagen. Or'es'Ka befahl allerdings, nicht auf fliehende Eldar zu schießen. Er wollte kein böses Blut zwischen ihren Völkern, damit sich die Eldar eines Tages doch dem Höheren Wohl anschließen könnten. Zur Sicherheit ließ aber nach der Schlacht trotzdem alle Warpportale zerstören.
Or'es'Ka sah die Alpha Legion als eine zu große Bedrohung für die künftige Sept, also befahl er einen Angriff. Dazu konzentrierte er seine gesamte Streitmacht und dieser Gewalt waren nicht einmal die Chaos Space Marines gewachsen. Indem die Tau die Chaosschreine zerstörten, konnten sie in die Basis der Alpha Legion eindringen und sie zerstören. Firaeveus Carron versuchte zu fliehen, wurde aber abgefangen und Or'es'Ka tötete ihn in einem Duell. Anschließend ließ er die Festung der Alpha Legion mit der Ar'Ka-Kanone bombardieren, bis er sicher war, dass nichts und niemand überlebt hatte.
Or'es'Ka war nicht bereit, die Brutalität der der Dark Eldar in einer zukünftigen Sept zu tolerieren. Also befahl er angewidert sobald er konnte einen Angriff auf die Dark Eldar. Mit der Vernichtung von Asdrubael Vects Boten der Zerstörung war die Kampfmoral der Dark Eldar gebrochen und sie flohen durch das Warpportal zurück ins Netz der Tausend Tore. Archon Tahril war außer sich: Wenn Vect doch nur gestorben wäre, dann könnte er die Herrschaft über die Kabale übernehmen! So aber blieb ihm ebenfalls nur die Flucht. Or'es'Ka sagte nach der Schlacht, dass es unglaublich sei, dass dieses bösartige Volk mit den Weltenschiff-Eldar verwandt sei, die eines Tages vielleicht das Höhere Wohl finden könnten.
Mit der Zerschlagung von acht Armeen hat Or'es'Ka den Wert seiner Strategie "Großer Schlag, Große Kraft" demonstriert, sodass das Tau-Oberkommando nun diskutiert sie in die Standard-Kriegsführung zu übernehmen. Der Warpsturm hatte sich inzwischen aufgelöst. Im Kaurava-System ließ er zunächst Nan Yanoi ausbauen. Anschließend starteten die Tau ein großes Kolonisierungsprojekt, dass Kaurava in eine Sept der Tau verwandelte. Or'es'Ka blieb nicht im Kaurava-System, sondern Aun'Ro'Yr übernahm die Verwaltung des Systems.

Sieg der Blood Ravens

Die Brokknboyz waren die härtesten Orks gegen die die Blood Ravens bis dahin gekämpft hatten. Da war nicht nur die Schwierigkeit, die Festung zu stürmen. Gorgutz Koppjäga wurde auch mit jeder Schlacht ein besserer Stratege. Die Orks wurden aber letztendlich von den Space Marines überwältigt. Gorgutz Koppjäga tötete in einem Wutanfall den Boss der Brokknboyz und setzte sich dann mit einer Rakete ab. Die Blood Ravens rotteten schließlich alle Orks von Kaurava II aus.
Mit dem Tod Aun'Ro'Yrs brach die Disziplin der Tau zusammen. Die Tau wurden überwältigt und Or'es'Ka starb. Für Indrick Boreale stand die Festung der Tau mit ihrer Xenos-Technologie und stationären Verteidigung für alles schlechte in der Welt. Ihre Zerstörung bedeutete für ihn, dass die Menschheit in der Lage war, alles zu erobern. Die Tau interpretierten die Niederlage so, dass sie einfach nicht rigoros genug gewesen waren. Indrick Boreale mochte keine statischen Verteidigungen und so ließ er gerade genug Männer zurück, um die Basis zu verteidigen. Er war der Ansicht, sie könnte eines Tages vielleicht ein Lager für das Adeptus Mechanicus abgeben. (Anmerkung: Es wird nicht erwähnt, ob die Tau alle getötet wurden, oder ob welche entkamen.)
Die Blood Ravens griffen das 252. Kauravan Conservator an, weil sie unter dem Verdacht standen, etwas mit dem Auftauchen des Warpsturms zu tun zu haben. Außerdem weigerten sie sich, die Autorität der Space Marines anzuerkennen. Die Blood Ravens zerstörten das Hauptquartier des Regiments und zwangen General Vance Stubbs zur Flucht. Das Regiment war nun ohne Führung und Indrick Boreale befahl, die Kämpfe einzustellen. Das 252. Kauravan Conservator wurde von ihnen freundlich behandelt und zum Oberkommando zurückgeschickt. Aber wahrscheinlich würden nur wenige die Befragung durch die Inquisition überleben. Die Blood Ravens übernahmen die Munitionsdepots und Fabriken des Regiments und bereiteten sich darauf vor, temporär die Verwaltung über die Kaurava-Welten zu übernehmen.
Die Sororitas waren zwar theoretisch Verbündete, allerdings hatten sie wie die Blood Ravens den Befehl, keinerlei Widerstand zu akzeptieren. Nachdem die Sororitas die Blood Ravens angegriffen hatten, befahl Indrick Boreale also sie zu neutralisieren. Die Sororitas hatten gegen die Space Marines keine Chance und wurden überwältigt. Die Lebendige Heilige St. Anais wurde getötet. Die Principalis wollte die Niederlage nicht eingestehen, und ließ die Festung mit Brandbomben in die Luft jagen. Damit waren die Sororitas kampfunfähig. Die Überlebenden wurden von den Space Marines mit Hochachtung behandelt. Sie organisierten für sie die medizinische Versorgung und ihre Rückkehr zum Konvent Sanctorum auf Ophelia VII. (Anmerkung: Ob die Principalis und Mitglieder der Ekklesiarchie starben, wird nicht erwähnt.)
Es ist der Wunsch jedes Space Marines, sich für den Verrat des Großen Bruderkriegs zu rächen. So konnten die Blood Ravens es nicht erwarten, gegen die Alpha Legion anzutreten. In der Tat schwankte während der Schlacht kein einziger Blood Raven im Glauben. Indem sie die Schreine zerstörten, konnten die Blood Ravens das Chaosfeld aufheben und die Basis der Alpha Legion zerstören. Firaeveus Carron versuchte zu fliehen, wurde aber von Indrick Boreale und einigen Grey Knights abgefangen. Indrick Boreale tötete ihn schließlich in einem Duell. Die Blood Ravens erwarben mit diesem Sieg großen Ruhm, denn am diesem Tag wurde Geschichte geschrieben.
Die Blood Ravens verachteten die hinterhältigen Dark Eldar und so beschlossen sie, sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Sie schlichen sich an die Basis der Dark Eldar, um sie dann überraschend mit aller Gewalt zu zerschmettern. Asdrubael Vect und Tahril mussten ins Netz der Tausend Tore fliehen. Viele der geretteten Blood Ravens waren von den Dark Eldar so verstümmelt worden, dass sie nicht mehr dienstfähig waren. Die anderen Blood Ravens sahen darin aber keinen Makel für ihren Glauben oder ihre Loyalität zu Orden und Imperium. Deswegen wurden die Geretteten zur medizinischen Behandlung aus dem Kaurava-System geschafft, und natürlich zur Begutachtung durch die Inquisition.
Obwohl Caerys von Ulthwé eine wertvole Verbündete hätte sein können, war sie genauso eine Bedrohung für den Herrschaftsanspruch der Blood Ravens. Deswegen griff Indrick Boreale sie ohne zu zögern an. Indrick Boreale wusste, dass er Caerys an Taktik und Kampferfahrung unterlegen war, aber er glaubte an die Überlegenheit der Space Marines. Die Eldar wurden geschlagen und mussten wieder ins Netz der Tausend Tore fliehen. Danach fanden die Blood Ravens Spuren, die auf eine frühere Anwesenheit der Eldar hindeuteten. Sie fanden auch heraus, dass die Basis der Eldar praktisch nur aus ein paar Vorratslagern bestand, da sie sich hauptsächlich auf ihre Verbindungen zum Netz der Tausend Tore verließen.
Die Blood Ravens waren für die Necrons keine unbekannten Gegner und genauso andersherum. Anders als auf Kronus, fanden die Blood Ravens auf Kaurava III kein unterirdisches Labyrinth, sondern eine gewaltige Stadt, die die Necrons mit Energie versorgte. Sogar der Gaukler inkarnierte sich im Necronlord um gegen die Blood Ravens zu kämpfen, aber die Blood Ravens zerstörten die zentralen Monolithen und legten die große Maschine lahm. Dadurch wurden alle Necrons deaktiviert. Anschließend durchkämmten die Blood Ravens die Wüste, um jeden Necron zu zerstören. Und danach wurden noch Sprengkommandos ausgeschickt, die alles Verdächtige vernichteten.
Es war keine Überraschung, dass die Space Marines diesen Konflikt überlebten. Leider waren sie durch ihre Befehle gezwungen gewesen, auch die Imperiale Armee und Sororitas anzugreifen. Wenige Tage nach dem Sieg über die Chaosmächte verschwand der Warpsturm. Im Ödland wurde ein neues Festungskloster errichtet: Borealum. Frische Imperiale Gardisten wurden eingeflogen, um eine neue und bessere Garnison auszuheben. Doch diesmal würde von Anfang an die Ekklesiarchie ein Auge auf sie haben, um Häresie vorzubeugen.

Sieg der Adeptus Sororitas

Die Sororitas hatten das 252. Kauravan Conservator-Regiment sowieso im Verdacht, durch Häresie etwas mit dem Auftauchen des Warpsturms zu tun zu haben. Die Weigerung des Regiments, sich der Befehlsgewalt der Sororitas zu unterwerfen, war nur der letzte Beweis für ihre Verdorbenheit. Principalis Selena Agna entschloss sich, ohne zu zögern anzugreifen. Das Regiment wurde zerschlagen und General Vance Stubbs war gezwungen zu fliehen, schwor aber Rache. Für die Sororitas hatte die offensichtliche Feigheit der imperialen Soldaten ihren Verdacht bestätigt.
Die Dark Eldar waren genau die blutrünstigen Xenos für die die Sororitas sie gehalten hatten. Deswegen mussten sie ausgerottet und der Mond Lacunae mit Feuer gereinigt werden. Asdrubael Vect und Tahril mussten fliehen.
Treu im Glauben marschierten die Sororitas zur Festung der Alpha Legion. Sie sahen tote imperiale Soldaten, Space Marines und Sororitas, die als Trophäen aufgehängt worden waren, aber sie schwankten nicht. Mit Feuer wurde die Alpha Legion zurück in den Warp getrieben. Firaeveus Carron wurde zuletzt gesehen, wie er sich mit Selena Agna duellierte, aber auch er entkam irgendwie. Nach ihrem Sieg stellten die Sororitas das Gebiet unter Quarantäne, um es aus der Ferne zu überwachen.
Die Tau waren die größte Bedrohung für die Sororitas im Kaurava-System, da sie in ihrem Festungsmond unangreifbar sein würden. Turgenum March riet Selena Agna, einfach auf den Imperator zu vertrauen und alles würde gut werden. Tatsächlich ergab sich eine Gelegenheit, sich nach Nan Yanoi zu schleichen und dort eine Sturmbasis zu errichten. Die Tau wurden geschlagen und der Mond mit Feuer gereinigt. Or'es'Ka und Aun'Ro'Yr wurden getötet und ihre Totenschädel zu Ehren des Imperators geopfert. Einige Technologien der Tau wurden an den Ordo Xenos geschickt, der Rest fast vollständig vernichtet.
Die Patt-Situation mit den Orks war eigentlich untragbar. Als sie auch noch in die Waaagh-Phase eintraten, konnten sie nicht länger ignoriert werden. Mit Feuer wurden die Orks bekämpft und ausgerottet. Die Sororitas sahen den Sieg als Beweis ihres Glaubens. Gorgutz Koppjäga selbst entkam, sodass Selena Agna dachte, der Imperator wolle sie demütigen, damit sie nicht zu stolz werden würde.
Turgenum March riet Selena Agna, jeden Widerstand gegen die Autorität der Sororitas als Ketzerei zu betrachten. Deswegen zogen sie schließlich auch gegen die Blood Ravens in den Kampf. Obwohl die Sororitas an Stärke unterlegen waren, gewannen sie mit Feuer und Glaubensakten. Mit den überlebenden Blood Ravens waren die Sororitas gnädig: Sie wurden schnell und schmerzlos exekutiert und keinen inquisitorischen Methoden unterworfen. Das war tragisch, aber der Verdacht der Ketzerei war nun mal auf sie gefallen.
Jede Sororita wünscht sich nichts anderes, als für den Imperator als Märtyrerin zu sterben. Deswegen waren die untoten Necrons für sie besondere Abscheulichkeiten. Mit Feuer und Glaubensakten wurden sie besiegt. Die vier Monolithen, die die große Maschine umringten wurden zerstört, sodass die Necrons hilflos zu Boden gingen. Selbst als der Gaukler erschien, konnte er die Sororitas nicht aufhalten. Die ganze abscheuliche Stadt der Necrons wurde verbrannt.
Principalis Selena Agna erklärte die Eldar wegen ihres Alters und Einflusses zu den natürlichen Feinden des Imperiums. Listen und Betrügereien standen gegen Glaube und Feuer. Nach dem Sieg der Sororitas wurde die Eldar-Festung gesäubert und fast alle Technologie verbrannt oder weggeschafft.
Turgenum March hatte zu Beginn des Feldzugs erklärt, er wäre nicht überrascht, wenn das ganze System von Korruption gereinigt werden müsse. Und so kam es auch. Überall begegnete den Sororitas Schwäche und Unglaube. Viele wurden von den Sororitas in einer Feldinquisition hingerichtet. Nach dem Sieg über die Alpha Legion verschwand der Warpsturm. Das Kaurava-System wurde zum Territorium des Adeptus Sororitas ernannt. Die Reliquien aus dem Kaurava-Feldzug wurden in sechs großen Städten ausgestellt, von denen jede einem der kämpferischen Orden der Sororitas gewidmet war. Viele Millionen sororita kamen in das "Heilige Kaurava", um dort zu beten und sich vorzubereiten.

Sieg der Orks

Gorgutz Koppjäga hielt die Blood Ravens für gefährliche Gegner, und tatsächlich töteten sie viele seiner Orks, bevor sie zermatscht wurden. Indrick Boreale kam dabei ebenfalls um. Seine Boyz konnten viele Schädel erbeuten und für die Mekz gab es viel neue Ausrüstung. Die mutigsten aus diesem Gemetzel wurden von Gorgutz zu seiner Leibwache ernannt.
Von den Tau fühlte sich Gorgutz provoziert: Zunächst einmal war ihr Stützpunkt direkt über seinem und da war noch die Ar'Ka-Kanone, mit der sie aus der Entfernung zuschlagen konnten. So wichtig war das alles aber nicht, denn Gorgutz hätte soundso angegriffen. Die Verteidigung ihres Stützpunkts war noch nicht komplett und so konnten die Orks durch eine Bresche hineinströmen. Aun'Ro'Yr kam dabei auch um. Noch während die Orks plünderten, erklärte Gorgutz die Ar'Ka-Kanone zu seinem persönlichen Eigentum.
Im Kampf gegen die Sororitas sah Gorgutz Dinge, die nie für möglich gehalten hätte. Er vermutete sie hätten ebenfalls eine Art Waaagh, obwohl jeder weiß, dass man ohne ordentliche Banner keinen Waaagh führen kann. Seine Mekz konnten viel Ausrüstung erbeuten. St. Anais starb im Kampf. Gorgutz war von ihren Flügeln so begeistert, dass er seine besten Mekz beauftragte, ihm etwas ähnliches zu bauen.
Für einen kurzen Moment bestand die Gefahr, dass die Verteidigung der 252. Kauravan Conservators halten könnte, aber dann wurden sie von den Orks überrant. Viele Orks starben, aber am Ende wurden die Rosahäute zerstampft. Vance Stubbs musste fliehen. Dies war der erste Sieg der Borkknboyz auf Kaurava I und entsprechend war er für die Orks ein Moralschub. Viele Kanonen und Panzer der Imperialen Armee wurden erbeutet.
Gorgutz hatte gehört, dass die Alpha Legion sehr mächtig wäre, also war er begierig darauf, sich mit ihnen zu messen. Die Schrecken des Chaos standen gegen die Stärke der Orks und die Orks siegten. Firaeveus Carron wurde zuletzt im Kampf mit Gorgutz gesehen, sein weiteres Schicksal ist unbekannt. Für Gorgutz' Boyz gab es viele Schädeltrophäen. Inzwischen löste sich das Auge des Warpsturms über Kaurava IV auf und die Orks errichteten genau dort ein Waaaghbanna.
Die Dark Eldar hatten keine Verteidigung aufgebaut und so waren sie chancenlos. Nachdem der Bote der Zerstörung abgeschossen war, mussten Asdrubael Vect und ArchonTahril fliehen. Nach der Schlacht erfanden die Orks ein neues Spiel: Dark Eldar wurden in ihre eigenen Käfige gesperrt und dann wurde mit ihnen ein Weitwerfen veranstaltet. Einige Bosse versuchten erfolglos Warpbestien zu zähmen. Gorgutz machte dem ganzen Spaß schließlich ein Ende, da der Waaagh noch weitergehen müsse.
Gorgutz hatte gelernt, dass die Eldar Ärger bedeuteten und dass man sie besser bei jeder Gelegenheit erschlug. So griffen die Orks die Ulthwé-Eldar an und sie konnten sich mit ihrer Stärke gegen die Verschlagenheit der Eldar durchsetzen. Caerys und einige andere entkamen, aber das war Gorgutz egal: Er hatte gesiegt. Die Orks entdeckten die verborgenen Eldar-Vorratslager und zerstörten die meisten.
Für Gorgutz waren die Necrons eine Art Mekz. Viele seiner Boyz hatten Angst vor den Necrons, aber Gorgutz sorgte einfach dafür, dass sie vor ihm mehr Angst hatten. Diese Schlacht war für Gorgutz ein Beweis, dass die Brokknboyz ihre Squigs wert waren. Die vier zentralen Monolithen wurden zerstört und die große Maschine der Necrons hörte auf zu funktionieren. Die Necrons waren besiegt. Zwar war auch der Gaukler aufgetaucht und hatte den Orks ordentlich den Kopf verdreht, aber sie hatten durchgehalten und gesiegt.
Die Brokknboyz hatten davon geträumt, einst das Kaurava-System zu erobern und Gorgutz Koppjäga hatte sie zum Sieg geführt. Nach der Phase der Kämpfe folgte zuerst eine Phase der Plünderung und dann der Besiedlung. Viele Klans tauchten auf und beanspruchten ganze Landstriche. Nur Gorgutz verhinderte interne Kleinkriege. Für ihn war das Kaurava-System mit seinen Minen, Fabriken und Orks vor allem eines: Ausgangspunkt eines neuen Waaaghs.

Sieg der Imperialen Armee

Stubbs wusste, dass nichts sein Regiment vom Verdacht der Häresie befreien würde. Er hoffte, die Xenos würden die Sororitas auslöschen, aber irgendwann konnte er es sich nicht länger leisten zu warten und griff an. Sein angeschlagenes Regiment erwies sich als stärker als die gottesfürchtigen Sororitas. St. Anais starb und die überlebenden Sororitas begingen im Angesicht der Niederlage Selbstmord. Stubbs nahm dies als Zeichen, dass der Imperator wollte, dass die Imperiale Armee das Kaurava-System erobern würde.
Es hatte schon immer Orks im Kaurava-System gegeben, aber noch nie waren sie so gut organisiert gewesen, wie unter Gorgutz Koppjäga. Aber auch das 252. besaß einen neuen Anführer: Vance Stubbs. Die Orks wurden besiegt. Als Gorgutz das mitansehen musste, tötete er den Boss der Brokknboyz in einem Wutanfall und floh dann mit einem Raumschiff. Die Abteilungen, die gegen die Orks gekämpft hatten, erhielten den Beinamen "Orkschlächter" und der Berg, auf dem die Orkfestung gestanden hatte, wurde zu "Stubbs Gipfel".
Leider war Vance Stubbs gezwungen gewesen, die Blood Ravens anzugreifen. Während der Kampfhandlungen verstarb leider Captain Indrick Boreale, da er bis zum Tod gekämpft hatte. Die überlebenden Blood Ravens wurden medizinisch behandelt und zurückgeschickt. Obwohl sie mit Respekt behandelt wurden, hinderte dies Stubbs nicht daran, die Ausrüstung und Munition der Blood Ravens einzusammeln, die noch auf dem Schlachtfeld lag.
Eine Festung der Tau im Kaurava-System war natürlich unannehmbar und so griff Stubbs auch sie an. Bei den Kampfhandlungen verstarb Aun'Ro'Yr. Die Eroberung Nan Yanois war für die Tau so traumatisch, dass sie erst Jahrhunderte später einen neuen Angriff wagten. Öffentlich zeigte sich Stubbs über die Festung der Tau verächtlich. Trotzdem schickte er heimlich Tau-Waffen und -Ausrüstung zur Analyse an das Segmentum-Kommando, um sich beliebt zu machen.
Die 252. Kauravan Conservators griffen die Basis der Alpha Legion an. Es ist unbekannt, ob sie aus verletzter Ehre so hart kämpften oder um den Verdacht der Ketzerei loszuwerden. Firaeveus Carron wurde zuletzt im Kampf mit Vance Stubbs gesehen. Alle hofften, das mit dem Sieg über das Chaos auch der Warpsturm verschwinden würde. Dieser Tag wurde zum Feiertag ernannt und das gesamte Regiment hielt eine Parade ab.
Die Dark Eldar hatten mit ihrer hit-and-run-Taktik dem Regiment schwer zugesetzt, aber auch das half ihnen nicht, als das 252. ihre Basis erreichte. Die Imperiale Armee walzte sie regelrecht nieder. Der Bote der Zerstörung von Asdrubael Vect wurde zerstört und er und Archon Tahril waren gezwungen, zurück ins Netz der Tausend Tore zu fliehen. Der Anblick ihrer toten und gefolterten Kameraden versetzte die imperialen Soldaten so in Rage, dass sie die gesamte Dark Eldar-Basis, jedes einzelne Gebäude, dem Erdboden gleichmachten.
Wenn das 252. und seine früheren Kommandeure ihre Pflichten ernster genommen hätten, hätten sie die Necrons schon Jahrhunderte früher entdeckt. Ob sie Glück hatten, oder wegen ihrer Nachlässigkeit Tadel verdienen, wird immer noch diskutiert. Als die 252. Kauravan Conservators die Necrons auf Kaurava III angriffen, gaben sie ihr Bestes. Sie zerstörten die vier zentralen Monolithen und schickten die Necrons wieder in den Schlaf. Vance Stubbs nahm sich die Ereignisse auf Kronus zum Vorbild: Er ließ jede Menge Sprengstoff herbeischaffen und sprengte dann Necron-Katakomben. Danach verbot er weitere Vermessungsaktionen auf Kaurava III.
Das 252. war von der Anwesenheit einer Eldar-Festung auf Kaurava III überrascht. Zur Strafe versetzte Vance Stubbs die Offiziere der Aufklärungstrupps zu den Fronttruppen. Beim Angriff konnte er gegen die überlegene Strategie und Technologie der Eldar nur massive Feuerkraft aufbringen, aber er siegte trotzdem. Als die gefallene Festung untersucht wurde, stellte sich heraus, dass sie älter als das Imperium war. Stubbs gab Befehl fast alle Eldar-Gebäude und -Artefakte zu zerstören. Kaurava III war so gut wie wertlos, aber er ließ in der Oberwüste trotzdem einen militärischen Außenposten einrichten.
Nach dem Sieg über alle Feinde hat sich der Warpsturm verzogen und Vance Stubbs hat große Beachtung beim Segmentum-Kommando gefunden. Kaurava IV war geeignet für eine Neu-Besiedlung, aber von Kaurava III würden sie sich fernhalten. Der Planet war einfach zu gefährlich. Wer weiß, was sonst noch unter dem Sand lauerte? Das Kaurava-System wurde einem wichtigen Knotenpunkt des Imperiums und viele Militärschulen wurden errichtet, die dem System und seiner Bevölkerung großen Ruhm einbringen sollten.

Sieg der Alpha Legion

Firaeveus Carron war die Angriffe der Dark Eldar auf seine Chaos-Anhänger bald Leid und befahl einen Angriff. Mit ihrer lockeren Organisation waren die Dark Eldar chancenlos gegen einen konzentrierten Sturmangriff auf ihre Basis. Asdrubael Vect griff mit seinem Boten der Zerstörung sogar persönlich in die Schlacht ein, aber mit seinem Abschuss waren die Dark Eldar zerschlagen. Vect und Archon Tahril mussten fliehen. Die Dark Eldar, die den Angriff überlebten, wurden Gefangene der Chaos Space Marines und wurden von ihnen in ihren eigenen Käfigen und Folterkammern gequält. (Anmerkung: Der Text war so formuliert, als ob die Dark Eldar irgendwie mit dem Chaos verbündet wären, was aber keinen Sinn macht.)
Bei der Ankunft auf Kaurava IV löschte die Alpha Legion die 253. und 254. Kauravan Conservators aus. Au ihrem Sturm durch das Kaurava-System stieß die Alpha Legion schließlich auf die 252. Kauravan Conservators in ihrer Stadtfestung. Firaeveus Carron ließ all seine Chaos Space Marines und Chaoskultisten auf die Stadt los, und das Regiment wurde zerschlagen. Vance Stubbs war gezwungen zu fliehen. Die meisten der gefangengenommenen imperialen Soldaten liefen zum Chaos über, manche freiwillig, manche nach einer kleinen Folter. Nur wenige mussten getötet werden. Die Leichen der getöteten imperialen Offiziere wurden öffentlich aufgehängt.
Die Sororitas sind ein sinnbild des Glaubens an den Gott-Imperator. Firaeveus Carron wusste, dass ein Sieg über sie, ein Sieg der Chaosgötter über den Imperator wäre. Die Sororitas wurden von der Alpha Legion besiegt und Sankt Anais getötet. Die dunklen Rituale und Gräueltaten, die die Chaos-Anhänger anschließend anrichteten, sollten an dieser Stelle besser unerwähnt bleiben. Carron ließ aber Sonden mit Aufzeichnungen davon ins All schießen, auf einer Route, wo imperiale Schiffe sie mit Sicherheit finden würden.
Firaeveus Carron wusste, dass er die Orks bald angreifen musste, bevor sie zu stark werden würden. Sein oberster Hexer bestätigte ihm das mit einer Weissagung. Angetrieben vom Chaos stürmte die Alpha Legion die Ork-Festung. Während die Chaos Space Marines die Letzten töteten, wanderte Firaeveus Carron über das Schlachtfeld. Wie erwartet: die Leiche von Gorgutz Koppjäga fehlte.
Durch eine Lücke im Verteidigungssystem konnte sich die Alpha Legion nach Nan Yanoi einschleichen und dort eine Sturmbasis errichten. Ohne Wissen über den Warp und ohne Psioniker waren die Tau chancenlos gegen das Chaos. Die Überlebenden wurden in dunklen Zeremonien getötet, sodass ganz Nan Yanoi mit Blut getränkt war. Der Leichnam des Himmlischen wurde auf die Ar'Ka-Kanone gehievt, das Einzige, das auf Befehl Firaeveus Carrons nicht geschändet worden war.
Firaeveus Carron trieb die Alpha Legion gegen ihren alten Feind: die Blood Ravens, die Space Marines. Der sterbende Indrick Boreale musste die Folterung seiner Männer mitansehen. Firaeveus Carron weihte das Ödland dem Chaos und taufte es Segraebbliut. Aber seine Männer nannten diesen Ort Ravensblood.
Firaeveus Carron wollte in der Oberwüste, wo die Eldar ihre Basis hatten, einen Tempel des Chaos errichten und griff deshalb an. Die Ausweichtaktiken der Eldar heizten seinen Zorn nur noch mehr an. Die Alpha Legion konnte allen Fallen ausweichen und zerstörte die Eldar-Festung. Nach dem Rückzug der Eldar, wurden die Überlebenden getötet und gefoltert. Und dann, als alle tot waren, wurden alle Gebäude und Lager der Eldar geplündert und zerstört.
Die Alpha Legion sah in den Necrons nicht einfach einen Gegner, sondern dass was sie fürchteten: die Stille, das Nichts. Doch die Chaosgötter erwiesen sich als stärker. Selbst als der Gaukler konnte die Alpha Legion nicht aufhalten. Als die Necrons besiegt waren, stand nichts mehr von ihrer Nekropolis. alles war Asche.
Mit dem Sieg der Alpha Legion gehört das Kaurava-System dem Chaos. Der Warpsturm wird immer größer und auf den Planeten streifen Dämonen frei umher. Die Alpha Legion benutzt das Kaurava-System als Basis, um einen großen Krieg gegen das Imperium vorzubereiten.

Sieg der Dark Eldar

Die Basis der Alpha Legion wuchs so schnell, dass sie zu einer Bedrohung für die Dark Eldar wurde. Für Tahril waren alle gegnerischen Anführer bis auf Firaeveus Carron und Caerys Narren. Mit großer Geschwindigkeit griffen die Dark Eldar an und der Anblick des Chaos heizte ihre Wut noch mehr an. Die Alpha Legion wurde ausmanövriert und abgeschlachtet. Firaeveus Carron wurde zuletzt im Kampf mit Tahril gesehen, sein Schicksal ist unbekannt. Einen Teil der Beute zweigten die Dark Eldar für ihre Meister ab, den Rest behielten sie.
Die Dark Eldar hatten den uralten Krieg ihrer Vorfahren gegen die Necrons nicht vergessen. Sie griffen an, doch die Necrons waren schlechte Opfer: Sie waren immer bewaffnet und ihre stumpfen Seelen konnten nicht gefoltert werden. Die Dark Eldar waren unaufhaltsam, und nicht einmal der Gaukler konnte sie stoppen. Nach dem Kampf wurden keine Gefangenen genommen und nicht geplündert. Die Dark Eldar zogen einfach weiter, auf der Suche nach Opfern die bluten und schreien konnten.
Ein alter Hass verband die Dark Eldar mit den Weltenschiff-Eldar. Tahril konnte dem inneren Drang nicht lange widerstehen und griff an. Die Weltenschiff-Eldar wurden in die Flucht geschlagen. Die Freude der Dark Eldar über die gefangenen Eldar war besonders groß. Tahril aber war traurig: Caerys war ihm entkommen. Ein Teil der Beute würde an ihre Meister gehen, den Rest behielten die Kämpfer.
Geschwindigkeit gegen Flammen. Verdorbenheit gegen Glauben. Die Dark Eldar griffen so schnell an, dass viele Sororitas keine Gelegenheit hatten, zu Märtyrerinnen zu werden. Sie wurden zu Gefangenen. Eine der der Schwestern wurde bis zum Wahnsinn gefoltert und dann in den Ruinen als Zeugin zurückgelassen.
Die Panzer und Artillerie der Imperialen Armee wurden für die Dark Eldar eine immer größere Bedrohung. Mit großer Geschwindigkeit schlugen sie zu und zerschlugen das Regiment. Vance Stubbs selbst floh in letzter Sekunde, schor aber Rache. Ein Teil der Beute ging an an die Meister der Dark eldar, den Rest behielten sie für sich.
Die brutalen Orks waren in der Überzahl, der Sieg über sie schwierig, aber niemals im Zweifel. Die wenigen Überlebenden wurden in den Schluchten des Gebirges zu Tode gehetzt. Ein Teil der Beute ging an die Kämpfer selbst, ein Teil würde Tribut für ihre Meister werden. Tahril msste jedoch feststellen, dass Gorgutz Koppjäga entkommen war.
Die Tau-Festung Nan Yanoi war so konzipiert um schwersten Angriffen zu widerstehen, allerdings war sie noch nicht fertiggestellt, als die Dark Eldar angriffen. sie fielen so schnell ein, dass manche Feuerkrieger nicht einmal Zeit hatten sich zu bewaffnen. Mit dem Tod Aun'Ro'Yrs war der Kampfeswille der Tau gebrochen. Die Gefangenen wurden nach Lacunae und Commorragh geschickt. Tahril ließ zur Feier des Sieges ein Bankett veranstalten, auf dem er das Herz des Himmlischen verspeiste.
Tahril hasste die Blood Ravens aus drei Gründen: Sie standen für Ordnung, für den Aufstieg der menschlichen Rasse und sie behaupteten, die besten Krieger der Galaxis zu sein. Aber zu all dem kam noch eine Beleidigung: Die bloße Idee, die Space Marines könnten gefürchteter sein als die Kabale des Schwarzen Herzens. Tahril war hocherfreut, dass die Blood Ravens so harte Gegner waren und machte ihnen auf seine Weise ein Kompliment: Er hängte den Schädel des toten Indrick Boreale an seinen Gürtel. Die Dark Eldar sollten sich noch viele Jahre an diese großartige Schlacht erinnern.
Mit dem Tod aller Gegner konnten die Dark Eldar nun nach belieben im System plündern. Sie spürten alle Flüchtlinge auf und schon bald gab es im ganzen System kein freies Leben mehr. Der Foltergarten auf Lacunae musste natürlich ausgebaut werden, um all die Massen an Gefangenen zu fassen. Als der Warpsturm verschwand und Kaurava ausgeplündert war, verschwanden auch die Dark Eldar.

Sieg der Eldar

Die Necrons waren der Grund, wieso die Weltenschiff-Eldar überhaupt nach Kaurava kamen. Als die Eldar einen Necronkrieger nach dem anderen töteten, sah Caerys die Zukunft endlich wieder klar. Es war eine Schlacht von großem Ruhm, und sogar der Gaukler erschien, aber vergebens. Die Necrons wurden besiegt und vergraben. Caerys wusste, dass Necrons nie endgültig besiegt werden konnten, also wurde eine Wache aufgestellt, damit sie auf ewig weiterschlafen würden.
Caerys wusste, dass die Sororitas jede Armee außerhalb des Imperiums vernichten wollten, und vielleicht auch jede darin. Sie entschied sich für einen Präventivangriff, der sich als richtig herausstellte: Sie waren fast stark genug, um den Eldar zu widerstehen. Schlussendlich begingen sie Selbstmord und auch St. Anais starb. Mit dem Sieg über die Sororitas war der Weg frei für eine fähigere Verwaltung des Systems.
Caerys war aus zwei Gründen misstrauisch gegenüber der Imperialen Armee: Zum einen waren da die Erlebnisse von Taldeer auf Lorn V, und zum anderen bestand die Möglichkeit, dass sie etwas mit dem Erwachen der Necrons oder dem Warpsturm zu tun hatten. Deswegen entschloss sich Caerys, das 252. Kauravan Conservator aus diesem Konflikt zu entfernen. Die Stellung des Regiments war exzellent verteidigt und nur in einem harten Zermürbungskampf konnte es schließlich besiegt werden. Vance Stubbs musste fliehen und schwor Rache. Am Ende konnten die Eldar die Nachschubfabriken übernehmen, um ihren Feldzug zu unterstützen.
Die Eldar zogen es normalerweise vor, die Ereignisse so zu arrangieren, dass das Imperium gegen das Chaos kämpfen musste, aber das konnten sie diesmal nicht riskieren. Zudem waren die Schnelligkeit und Wildheit der Alpha Legion ein schlechtes Zeichen. Ein gnadenloser Krieg entbrannte, in dem beide Seiten Psioniker einsetzten, aber letztlich konnte die Alpha Legion doch besiegt werden. Firaeveus Carron wurde zuletzt im Kampf mit Caerys gesehen, sein Schicksal ist unbekannt. Die Eldar errichteten Eindämmungsfelder, um die Gefahren des Warpsturms wenigstens einzugrenzen, bis sie sich ihm ganz widmen konnten.
Voller Abscheu und Furcht blicken die Weltenschiff-Eldar auf ihre Verwandten, die Dark Eldar. Krieg war unvermeidlich. Vielleicht waren die Dark Eldar in ihrer Basis einfach zu bequem geworden, jedenfalls fegten die Weltenschiff-Eldar über Lacunae hinweg, vertieben die Dark Eldar und löschten jeden Hinweis auf sie aus. Asdrubael Vect und Archon Tahril mussten fliehen. Caerys ließ sie aber absichtlich entkommen, damit die Kunde von dieser Niederlage nach Commorragh gelangen würde.
Caerys spürte die Gefahr, die von den Orks ausging, griff aber nicht an. Mit ihrem Gespür entdeckte sie verborgene feindliche Linien und griff erst dann an. Die Orks waren stärker und brutaler, aber letztlich der Strategie der Eldar unterlegen. Sie wurden besiegt, aber irgendwie entkam Gorgutz Koppjäga.
Caerys hatte Visionen von der Zukunft und in zu vielen davon führte ein Sieg der Blood Ravens hier zu Siegen der Necrons und Dark Eldar in der Zukunft. Also führten die Eldar einen kühnen Angriff gegen die Blood Ravens. Es war eine harte Schlacht, mit schrecklichen Verlusten für die Eldar, aber am Ende siegten sie.
Caerys wusste, dass sie Nan Yanoi jetzt angreifen musste, bevor die Festung unbesiegbar war. Die Eldar mussten zuschlagen, weil sie den Tau nicht vertrauen konnten, über die Necrons zu siegen. Viele Male hatte Caerys den Kaurava-Konflikt vorhergesehen. Sie wusste, dass, obwohl ein junges und närrisches Volk, die Tau vielversprechender als das Imperium waren. Die Exarchen Ulthwés waren sich einig, dass ein offener Angriff die Beziehungen zu den Tau stören konnte, aber Kaurava war wegen der Necrons einfach zu wichtig. Trotzdem wurden die Leichname von Aun'Ro'Yr und Or'es'Ka zusammen mit den Kriegsgefangenen zurückgegeben, als Zeichen des Respekts.
Nachdem all ihre Feinde besiegt waren, fegten die Eldar über die Planeten des Kaurava-Systems und beseitigten alle Spuren des Krieges. Auf Kaurava II spürten sie die letzten Orks auf und töteten sie. Als schließlich imperiale Verstärkungen eintrafen, fanden sie... nichts. Ein neues Regiment, unter strenger Aufsicht der Ekklesiarchie wurde als Garnison ausgehoben und ein Kolonisierungsprojekt wurde gestartet. Aber eines war merkwürdig: Alle Versuche Kaurava III zu besiedeln scheiterten an Überraschungsangriffen unbekannter Gegner. Dem neuen imperialen Kommandeur war dieses Versagen so peinlich, dass er irgendwann einfach aufgab. Alles was blieb, waren mysteriöse Sichtungen schlanker Xenos und merkwürdiger Bögen.

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