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Slaanesh

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Symbol Eigenschaften

Symbol des Slaanesh

Name: Slaanesh
Aspekt: Ausschweifungen, Perversitäten, Quälereien und Ekstase
Anhänger: Perverse, Soziopathen
Legion : Emperor's Children
Großer Dämon: Hüter der Geheimnisse
niedere Dämonen: Dämonetten
Dämonenbestien: Slaaneshbestien, Slaaneshpferde
Chaoserzfeind: Khorne
Heilige Zahl: Sechs
Slaanesh (altes Artwork)

Slaanesh (Beinamen: Prinz der Ausschweifung, Fürst der Dekadenz, Prinz des Chaos, Prinz der Missetaten4, Prinz der Lust5) ist einer der vier mächtigsten Chaosgötter (die anderen drei sind Nurgle, Khorne und Tzeentch).

Die Eldar glauben, Slaanesh wäre weiblich.7 K.9

Allgemeines

Den Chroniken des realen Universums zufolge ist Slaanesh der jüngste der Chaosgötter. Er wurde im Augenblick des Falls der Eldar mit solch einer Gewalt geboren, daß sich der Wirbel des Chaos bildete und die Warpstürme um Terra weggefegt wurden.1 Aufgrund ihrer Unsterblichkeit und ihres Fortschrittes wurden die Eldar zunehmend korrupter und dekadenter. Geblendet und verführt von Dämonen wie Shaha Gaathon steigerten die Eldar ihre Gefühle so stark, daß am Ende Slaanesh entstand (siehe Fall der Eldar).2 Im Warp stellt sich dies anders dar: In dieser zeitlosen Dimension existiert keine strenge Kette kausaler Ereignisse wie im Realraum. Im Warp hat Slaaneshs Essenz schon immer existiert, zugleich aber wurde er noch nicht einmal geboren oder hat je Gestalt angenommen.3 S.7

Der Chaosgott erscheint mal männlich, mal weiblich, allerdings immer von intensiver, makelloser Schönheit. Jeder, der ihn anblickt, will sich ihm unterwerfen. Slaanesh ist die Manifestation der Dekadenz und des Verlangens. Er stellt den Willen des Menschen dar, die Grenzen in Missachtung jeglicher Moral und Ethik zu dehnen und zu verletzten. Seine Anhänger findet er in jenen, die absolut perfekt sein wollen. So kann er Menschen zu den schönsten Gestalten werden lassen, die alle anderen beneiden werden oder zum Beispiel einen Kämpfer in einen vollkommenen Krieger verwandeln. Allerdings wird diese Perfektion seinen Dienern schnell langweilig und sie gewöhnen sich daran. Schließlich wollen sie noch mehr, noch intensivere Erfahrungen und geraten am Ende in einen Teufelskreis, an dessen Ende der dunkle Prinz ihre Seele verschlingt. Aus diesem Grund ist Slaanesh mit Khorne verfeindet. Slaanesh quetscht die Essenz seiner Opfer wie aus einer Frucht und labt sich an jedem Tropfen, während Khorne alleine der Schädel für seinen Thron, am besten gepaart mit viel Blutvergießen, genügt.1

Im Zusammenhang mit Slaanesh stehen die Symbole "Das Siegel der Dekadenz" und "Die Entfesselte Hand".9 K.10

Slaaneshs Reich im Warp

Slaaneshs Palast 3 S.10

Slaanesh ist der einzige Gott, der es liebt, Besucher in sein Reich zu locken, welches in Form von sechs konzentrischen Ringen angelegt ist. Der Palast der Freuden steht dabei im Zentrum. Jeder dieser Ringe ist gleichzeitig Ausdruck eines Aspekts Slaaneshs und ein Verteidigungsmechanismus. Jeder dieser Ringe stellt ein Gebiet dar, das ein Paradies zu sein scheint und es verlangt unglaubliche Willenskraft, sie zu durchqueren. Nur die Wenigsten, seien sie Sterbliche oder Dämonen, vollbringen das.3 S.10
In seinem Reich gibt es beispielsweise Wiesen aus Gold und Silber, durch die Flüsse aus Muttermilch und duftenden Ölen fließen. Hier wandern Herden von Slaaneshpferden umher.3 S.41

Ganz außen liegt der Kreis der Gier. Er ist durch Marmorwände unterteilt und an jeder Ecke stehen Statuen. Überall liegen Gold, Schmuckstücke und Münzen herum, aber wer sie aufhebt, ist dazu verdammt, seine Schätze bis in alle Ewigkeit zu zählen. Die Marmorwände sind mit Juwelen besetzt, aber wer sie berührt, dessen Seele wird von den ihnen innewohnenden Dämonen gefressen. Die Statuen sind aus Gold, aber wer sie berührt, der verwandelt sich selbst in eine Statue und bleibt bei vollem Bewusstsein auf ewig so gefangen.
Dann folgt der Kreis der Völlerei. Er besteht aus einem See aus Wein in dem viele kleine Inseln liegen, die durch Brücken verbunden sind. Auf jeder Insel steht eine Tafel voller köstlicher Speisen, doch nur ein Bissen, ein Schluck und man wird so hungrig, dass man sich zu Tode fressen wird.
Dann folgt der Kreis der Sinnlichkeit. Hier laufen junge Frauen und Männer von unglaublicher Schönheit über eine grüne Wiese, doch sich mit ihnen einzulassen, bedeutet den Tod: Bei ihnen handelt es sich in Wahrheit um Dämonetten, die jeden töten, der sie berührt.
Dann folgt der Kreis der Bedeutung. Er stellt sich jedem Besucher anders dar. Kriegerische Besucher werden von einer gigantischen Armee erwartet, bereit ihnen zu dienen. Politisch veranlagten Besuchern erscheint dieser Kreis wie ein riesiger Debattiersaal, von dem aus sie Befehle erteilen und herrschen können. Hier zu bleiben, bedeutet den Wahnsinn: Jeder Befehl und jedes Bedürfnis wird erfüllt, aber der Besucher beginnt überall Widerstand und Verrat zu sehen. Während alle um ihn herum ihn bewundern und ihm dienen, wird seine Paranoia für ihn zu einem unentrinnbaren Gefängnis.
Dann folgt der Kreis der Prahlerei. Er ist ein Labyrinth aus Blumenbeeten und Dornbuschen. Ein sanfter Wind flüstert dem Besucher Erinnerungen an seine vergangenen Erfolge zu, während er sich in Teichen so sieht, wie er gerne aussehen würde. Mit jedem Schritt, den man hier voller Stolz geht, kommt man weiter vom rechten Weg ab bis man sich im Dickicht verirrt hat und feststeckt. Schließlich umschließen einen die Dornbusche, auf das man nie wieder entkommt.
Der letzte Kreis ist der Kreis der Trägheit. Er ist ein endloser Strand an einem duftenden Meer, wo die Sonne warm scheint und himmlische Chöre Schlaflieder singen. Wer hier auch nur einen Moment rastet, fällt sofort in ein Koma bis sein Körper langsam verrottet ist und zu dem weißen Sand wurde, der den Strand bildet.3 S.10f

Im Zentrum seines Reiches residiert schließlich Slaanesh, wo er umringt von seinen Dämonetten thront, die ihn massieren, streicheln und füttern dürfen.3 S.35

Eigenheiten seiner Anhänger

Die Anhänger Slaaneshs sind süchtig nach immer neuen und immer extremeren Stimuli, seien es sensorische Stimuli wie extreme Farben und laute Musik6 K.8,K.9, oder emotionale Stimuli wie das (Mit-)Fühlen von Bewunderung, Ekel, Trauer, Freude, Kampfeslust und Schmerz6 K.9,K.10,K.13.

Neben der Legion der Emperor´s Children findet Slaanesh viele Anhänger in der imperialen Oberschicht. Hier leben die Menschen im Überfluss und sehnen sich nach intensiveren Sinneserfahrungen. Am Ende sind seine Anhänger abgestumpfte Individuen, die sich mit diversen Psychopharmaka betäuben und nur noch in Phasen extremer Sinneserfahrungen, wie Schmerz, wirklich lebendig fühlen.2Quelle?

Die Anhänger Slaaneshs haben eine besondere Beziehung zu den Eldar. Sie glauben, dass es zu ihrem Besten ist, von Slaanesh verschlungen zu werden: Slaanesh liebe die Eldar und sehne sich nach ihnen. In der Nähe eines Eldar zu sein, macht sie verrückt: Sie werden wahnsinnig vor Begierde, den Eldar zu töten, und wenn man ihnen das verwehrt, haben sie keine Hemmungen sich zu erniedrigen und darum zu betteln.7 K.9

Diener des Slaanesh

Chaos Space Marines

Chaoskulte und Verräter

Quellen