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Sklave

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Dieser Artikel soll einen Überblick über das Themengebiet der Sklaverei in der Galaxis geben.

Imperium

Es gibt im Imperium sowohl legale, als auch illegale Sklaverei.

illegale Sklaverei

Sklavenhandel und Sklavenjagd sind im Imperium illegal.1 S.343; 2
Anmerkung: Möglicherweise sind Mutanten typischerweise in diesem Geschäftsbereich tätig.2; 3 K.9

Sklavenjäger überfallen gerne abgelegene Welten. Sie können für das Imperium zu einem echten Ärgernis werden, wenn z.B. ihre Jagd die Rekrutierung von Soldaten für die Imperiale Armee bedroht.4 S.77 Sie verwenden beispielsweise Totschläger, um Opfer niederzuschlagen4 S.61, Netzwerfer, um fliehende Personen einzufangen5 S.68, oder den Synapse Disruptor (eine geschmuggelte Xenos-Waffe), um Personen durch Schmerzen zu paralysieren5 S.68. Auch Ogryns werden versklavt.4 S.77
Manchmal machen die Sklavenjäger es sich einfach: Sie geben einfach vor, sie würden Arbeitskräfte für Arbeiten auf ihrem Raumschiff im Orbit suchen und bieten eine warme Mahlzeit als Vorschuss an.6
In den gesetzlosen, aber von Menschen bewohnten, Gegenden knapp außerhalb des Imperiums sind Sklavenhändler, Piraten, Söldner und Schmuggler zu finden. Hier wird auch mit Xenos Handel getrieben.7 S.318

Ein ähnliches Betätigungsfeld sind die Organhändler, die Personen entführen und dann im wahrsten Sinne des Wortes ausschlachten, um ihr Fleisch und ihre Organe für Servitoren und als Transplantate zu verkaufen.4 S.12

Sklaven werden nicht nur als Arbeitskräfte benutzt, sondern manchmal auch gezielt als Gladiatoren.3 K.20 Auch Frauen werden dafür entführt, auch wenn sie nicht für den Kampf geeignet sind: zur Züchtung von Gladiatoren.8 K.7

Unregistrierte, jungfäuliche Psioniker sind auf dem Schwarzmarkt ein Vermögen wert. Es kann sogar vorkommen, dass korrupte Beamte des Adeptus Administratums Sklavenhändler anheuern, um solche Psioniker zu entführen, bevor die Schwarzen Schiffe sie abholen können.3 K.2

Manchmal gibt der Besitzer seinen Sklaven neue Namen. Diese Namen sind dabei an Tugenden angelehnt und sollen den Sklaven als Vorbild dienen.9 K.6

legale Sklaverei

Einzig allein imperiale Institutionen haben die Erlaubnis, Sklaven zu kaufen. Diese Sklaven sind dabei ehemalige Deserteure, Rebellen, Ketzer, Sezessionisten... Das Adeptus Mechanicus kauft solche Sklaven für die Umwandlung in Servitoren, das Departmento Munitorum für die Straflegionen, die Imperiale Flotte benötigt Matrosen... Die Ausnahme sind Mutanten. Mutanten dürfen ihre Welt nicht verlassen.10 K.1
Auch zu Zeiten des Großen Kreuzzuges waren Sklaverei und Leibeigenschaft scheinbar eine Alltäglichkeit: Es gab sie bei der Imperial Fists-Legion 11, den Ultramarines 12, der Imperialen Garde (z.B. den Outremars u.a. 13 T1K6)... (Anmerkung: Die Ironie ist, dass diese Zeit als der Anbeginn eines neuen Goldenen Zeitalters der Menschheit propagiert wurde.)

Im Imperium zählt Gehorsam gegenüber dem Imperator (und im weiteren Sinn gegenüber den imperialen Gesetzen) als höheres Gut als Menschenleben.4 S.22 Menschenleben besitzen im Imperium keinen intrinsischen Wert.4 S.22; 14 S.165f Menschen sind für das Imperium nur eine weitere Ressource, die beispielsweise von den imperialen Institutionen von Gouverneuren oder anderen örtlichen Herrschern als Tribut eingefordert wird.1 S.246; 4 S.6,S.16 Psioniker stellen dabei eine besondere Form des Tributs dar.1 S.311

Die Imperiale Flotte setzt Pressgänger ein.4 S.6; 15 K.1 Das Adeptus Mechanicus ebenso.15 K.1 Im Adeptus Mechanicus gibt es eine Unterschicht, die Bürgen, die praktisch Sklaven sind. Es handelt sich manchmal einfach um entführte imperiale Bürger und von ihnen wird erwartet, dass sie sich für den Maschinengott freudig zu Tode schuften.15 K.1,K.3
Auf Sepheris Secundus ist die Gesellschaft beispielsweise von einer extremen wirtschaftlichen Ausbeutung der unteren gesellschaftlichen Klassen bestimmt.1 S.303 Auf Scintilla gibt es degenerierte Adlige, die zum Spaß Menschenjagden veranstalten.1 S.290
Mutanten behandelt das Imperium auf zwei Arten: Ausbeutung oder Tod. Mutanten bilden auf manchen Welten eine ausgebeutete, diskriminierte, gewaltsam unterdrückte Unterschicht.16 S.9

Sklaven haben in der Doktrin des Adeptus Ministorums ein Anrecht auf geistliche Betreuung, selbst Mutanten.17
Das Adeptus Ministorum hat keine Einwände gegen Sklaverei, allerdings haben manche seiner Mitglieder Einwände gegen die Verwendung von Mutanten als Sklaven: Auf die Arbeitskraft von abscheulichen Mutanten zurückzugreifen, sei erniedrigend.17
Der Schutzheilige der Gefangenen und Sklaven ist Sankt Annard. Er war ein Richter des Adeptus Arbites und vertrat die Position, die beste Möglichkeit, die Gefangenen zu erretten, seien harte Arbeit, Gebete, Auspeitschungen und Fasten.18 S.5

Auf Tancred gibt es uralte Eigentumsgesetze, die besagen, dass ein Besitzanspruch auf beispielsweise Land, Immobilien und Sklaven nur dann bindend ist, wenn man ihn sich eintättowiert hat.8 K.4

Chaos

Sklavenhändler ist in vom Chaos beeinflussten Gesellschaften scheinbar ein normaler Beruf. Sklaven sind dort immer als Arbeitskräfte und Menschenopfer gefragt.19 K.15 Chaos-Piraten nehmen Sklaven. Sie werden entweder als Opfer getötet, zur Arbeit gezwungen, oder verkauft.7 S.320 Manche Piraten liefern Sklaven auch als Tribut ab.20 K.5
Für Sklaven gibt es viele weitere Verwendungen: als Beute für Sportjagden20 K.5, als Futter20 K.5, als Übungsgegner für Soldaten20 K.5, als Gladiatoren20 K.6, als Matrosen auf Kriegsschiffen des Chaos21 S.44...
Einen großen Sklavenmarkt gab es z.B. auf der Dämonenwelt Drakaasi.20 K.5 Xana II, eine Fabrikwelt des Dunklen Mechanicus, verkauft beispielsweise Kriegsmaschinen im Tausch gegen Rohstoffe und das Fleisch und die Seelen von Sklaven.22 S.163

Gholic Ren-Sar Valinov sah es beispielsweise so, dass das Chaos Freiheit bedeutet: Freiheit und Macht. Chaos bedeutet auch Leid, aber das müsse man relativ betrachten: Die Schwachen würden immer leiden, aber das Chaos würde als Ausgleich den Starken dafür so viel mehr geben.23 K.3

Auf Dämonenwelten sind gewöhnliche Menschen, auch Chaoskultisten, nur Sklaven und Spielzeuge der Dämonen und Chaosgötter. Sie sind dazu verdammt, zum Ruhme des Chaos gewaltige aber sinnlose Projekte durchzuführen. Viele finden sich zu gewaltigen Armeen zusammen, die dann aber nicht die Feinde des Chaos sondern sich gegenseitig bekämpfen. Andere führen gewaltige religiöse Zeremonien durch, bauen Monumente oder führen völlig sinnlose Tätigkeiten durch, wie beispielsweise Sandkörner zu katalogisieren. Und dieser ganze Irrsinn kann von einem Moment zum anderen in eine andere irrsinnige und sinnlose Tätigkeit umschlagen. Alles zum Ruhme des Chaos.7 S.32
Die Chaos Space Marines indoktrinieren ihre Sklaven, das Imperium zu hassen, und formen aus ihnen Sklaven-Armeen, Hilfstruppen und Kanonenfutter. Diese Sklaven-Armeen werden wieder und wieder in blutige Schlachten gehetzt, bis nur noch die Besten übrig sind. Diejenigen, die überleben, können zu einem Diener der Chaos Space Marines aufsteigen, oder werden eventuell sogar selbst für die Umwandlung in einen Chaos Space Marine ausgewählt.7 S.32

Sklaven auf Dämonenwelten werden durch Indoktrination zu Anhängern des Chaos gemacht. Sie lernen, die Unterdrückung und Grausamkeit zu lieben. Viele arbeiten nicht in Fabriken, sondern in Millionen zählenden Gebetsrunden, wo ihre hingebungsvollen Gebete im Warp widerhallen und das Chaos stärken.7 S.326

Im Wirbel des Chaos brechen regelmäßig aus dem Warp geborene Seuchen aus. Dies kann dann zu Massensterben in einer Sklavenpopulation führen. Manche Sklaven-Raubzüge der Diener des Chaos dienen dem simplen Zweck, nach so einer Seuche die Bestände wieder aufzufüllen.19 K.1

Dark Eldar

Sklaven sind eine grundlegende und wichtige Ressource in der Gesellschaft der Dark Eldar. In Commorragh sind sie eine Währung, sie werden als Arbeitskräfte benutzt, oder langsam zu Tode gefoltert um die Dark Eldar psionisch zu nähren. Deswegen sind Piratenüberfälle für die Dark Eldar so extrem wichtig und werden regelmäßig durchgeführt, sorgfältig geplant und nur mit den besten Kriegern durchgeführt. Ein schiefgelaufener Überfall kann eine Kabale ernsthaft schwächen.24 S.5

Es wurde beobachtet, dass die Dark Eldar einen gefangenen Menschen als Übersetzer benutzten, um mit anderen Menschen zu reden.25
Gefangene werden zwar eingekerkert, aber nicht immer angekettet. Manchmal vertrauen die Dark Eldar in ihrer Arroganz darauf, dass blanke Furcht die Gefangenen unter Kontrolle hält. Das ist auch der Grund, wieso es in den Kerkern nur wenige Wächter gibt.25

Ein Beispiel für die Wichtigkeit von Sklaven ist folgender Vorfall: Einmal gab es bei der Kabal of the Broken Spine einen großen Gefangenenausbruch in Commorragh. Nach anfänglichen Erfolgen wurden die Sklaven niedergemetzelt. Allerdings hatten die Verluste an Sklaven und Material die Kabale wirtschaftlich so geschwächt, dass sie anschließend von der Kabal of the Blade's Edge ausgelöscht wurde.25

Orks

Unter den orkoiden Spezies bilden die Grots und Snotlings quasi Sklaven-Rassen, die von den Orks beherrscht werden. Die Orks besitzen sogar besondere Oddboyz, die als Sklavenaufseher spezialisiert sind: Die Treiba. Bemerkenswerterweise werden die Legenden über die historischen Ursprünge der Orks besonders unter den Treibaz gepflegt.26 S.6f

sonstige Xenos

Es gibt auch Xenos-Sklavenjäger, die schwach verteidigte imperiale Welten heimsuchen.7 S.320

Die Stryxis betätigen sich sowohl als Sklavenhändler, als auch als Sklavenhalter.27 S.354 Die Slaugth fressen Menschen und überfallen nicht nur imperiale Siedlungen, sie kaufen auch Piraten und anderen Renegaten Sklaven im Tausch gegen Xeno-Technologie ab.14 S.78

siehe auch

Siehe auch die Artikel:

Quelle