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Servitor

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Kampfservitor-Artwork: Andrea Uderzo4 s.377

Allgemein

Servitoren sind den Robotern der Legio Cybernetica nicht unähnlich. Wie diese sind sie für spezielle Aufgaben konzipiert und programmiert worden, jedoch mit dem Unterschied, dass sie kybernetisch aufgewertete Menschen sind. Sie besitzen keinen eigenen Willen, sondern sind den Befehlen ihres Meisters unterworfen. Manche sind stärker als normale Menschen und verfügen über ausgeprägtere Reflexe und höhere Wahrnehmungsfähigkeiten. Außerdem können sie auch bei widrigsten Umwelteinflüssen und an Orten eingesetzt werden, welche für normale Menschen tödlich wären.1Quelle?

Servitoren werden bei fast allen imperialen Institutionen eingesetzt, hauptsächlich natürlich vom Adeptus Mechanicus und dem Adeptus Astartes,11 K.1 aber auch im Gefolge eines Inquisitors.1Quelle?

Der Vorteil von Servitoren im Kampf ist, dass sie ohne Angst ihre Aufgabe erfüllen, und wenn es ihr Leben kosten sollte. Diese Sturheit ist aber gleichzeitig auch ihr größter Nachteil: Solange Schlachtfeld und Feind klar definiert sind, sind sie sehr gefährliche Gegner. Aber wenn es dem Feind gelingt, sie zu verwirren (durch Umgehungsmanöver oder sonstige Tricks) oder ihre Erwartungshaltung zu täuschen, sind sie leichte Beute. Sie können nämlich nicht von den Befehlen abweichen und improvisieren.2 K.6
Servitoren haben kein Schmerzempfinden: Dieser Hirnbereich wird als einer der Ersten bei der Umwandlung verödet.8 K.11

Die selbe Sturheit ist auch der Grund, wieso man sie bei der Arbeit beaufsichtigen muss: Ein Servitor hört nicht auf zu arbeiten, wenn er erschöpft ist. Ein Servitor reagiert nicht auf Müdigkeit, Hunger und Durst und so kann es sein, dass er sich zu Tode schuftet, wenn man nicht aufpasst.9 K.4

Die Erschaffung von Servitoren basiert, zumindest im Adeptus Mechanicus, auf religiösen Gründen: Damit sollen unnütze Personen in den Augen des Omnissiah zu etwas Nützlichem gemacht werden.2 K.7 Dazu gehören auch Leibeigene, die sich mit ihrer Sklavenrolle nicht abfinden wollen und protestieren.8 K.7 Allgemein werden Servitoren entweder aus speziell gezüchteten Eizellen hergestellt oder aus Schwerverbrechern, deren Umwandlung als abschreckendes Beispiel dienen soll.3 S.45 Bei der Herstellung aus einem Menschen werden die höheren Hirnfunktionen und das psionische Bewusstsein beseitigt, sodass nur eine leere Hülle ohne Persönlichkeit übrigbleibt, bereit zur Programmierung.5 S.145; A
Manche Servitoren werden über ein Sprach-Interface gesteuert, das stur nur auf bestimmte Befehls-Worte reagiert,2 K.1 während andere mit ganzen Sätzen kommunizieren können.6 K.14

Servitoren besitzen noch ein, wenn auch sehr eingeschränktes, Selbstbewusstsein. Sie sind über die Datenkanäle des Adeptus Mechanicus miteinander verbunden, allerdings eher auf der Instinktebene. Dadurch bekommen sie auch mit, was technologisch um sie herum vorgeht, aber ihnen fehlen der Wille und die Möglichkeiten, sich mitzuteilen. Servitoren mögen es nicht, über normale Menschen nachzudenken, weil es sie daran erinnert, was sie einmal waren und was sie verloren haben.8 K.18
Es ist ein Fall bekannt, in dem ein Servitor, ehemals Ismael de Roeven, seine Persönlichkeit und Erinnerungen wenigstens teilweise wiedererlangte. Dies geschah, als sich sein Gehirn nach einer nicht-reparierten Beschädigung der Cranium-Implantate umkonfigurierte, um selbst die Beschädigungen auszugleichen. Ebenfalls half die mentale Stimulation und psychologische Betreuung durch ehemalige Freunde.8 K.18

Irreparabel beschädigte Servitoren, oder solche bei denen die Umwandlung vom Mensch zum Servitor fehlgeschlagen ist, werden meist einfach auf eine Müllhalde geworfen. Manchmal sind diese Servitoren noch so weit intakt, dass sie weiterhin versuchen, ihrer Aufgabe nachzukommen oder dass sie ziellos durch die Gegend wandern, bis sie zusammenbrechen. Einige dieser defekten Servitoren besitzen aber noch genügend Instinkte, um sich zu Rotten zusammenzuschließen. Dann ziehen sie wie Raubtiere durch die Gegend, auf der Suche nach Fleisch und Energie, um sich am Leben zu erhalten. Diese verwilderten Servitoren müssen regelmäßig durch Bejagung dezimiert werden.7 T1K1

Während des Großen Kreuzzuges setzten die Iron Warriors Servitoren ein, die aus Ogryns geschaffen worden waren. Diese dienten zum Verladen der großen Artilleriegranaten der Stor-Bezashk.10 K.3

Typen

Es gibt hunderte Unterarten von Servitoren, welche an ihre speziellen Aufgaben angepasst sind. Hier sind nun die am meisten im Imperium anzutreffenden aufgeführt.

Technische Servitoren

Technische Servitoren sind für Reparaturen und das Warten von Maschinen entwickelt worden. Sie sind meist im Gefolge von Techpriestern oder Techmarines anzutreffen, um diese bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Das Adeptus Mechanicus benutzt viele Arten dieser Servitoren und so bilden diese bei weitem die zahlreichste Variante.1Quelle?

Medizinische Servitoren

Diese Art von Servitoren sind zur Unterstützung der Imperialen Mediziner erschaffen worden, sie können für eine Vielzahl medizinischer Aufgaben konfiguriert werden. Medizinische Servitoren trifft man bei den Apothecarii der Space Marines oder im Dienste eines Magos Biologis des Adeptus Mechanicus.1Quelle?

Schreibservitoren

Schreibservitoren sind zum Schreiben oder Vervielfältigen von Texten und Schriftstücken entwickelt worden. Sie werden vor allem im Administratum und in den Imperialen Archiven eingesetzt.1Quelle?

Kampfservitoren

Kampfservitoren bilden die Nahkampfvariante der Servitoren. Sie sind mit den verschiedensten Nahkampfwaffen und Rüstungen ausgestattet und werden somit zu einem zähen Gegner. Häufig ist diese Art von Servitoren im Dienste der Inquisition oder auch verschiedener Orden der Space Marines anzutreffen. Zu dieser Kategorie zählen auch die Arco-Flagellanten.1Quelle?

Sie erhalten Steroide für zusätzliche Muskelmasse und implantierte Muskelverstärker. Außerdem wird bei ihnen Pneumatik für noch höhere Körperkraft verbaut.8 K.17

Theta-Klasse

Kampfserviroten der Theta-Klasse kommen in den Trainingskäfigen der Ultramarines zum Einsatz. Es gilt die strikte Regelung, dass nur vollwertige Brüder mit ihnen trainieren, da sie für Neophyten zu starke Gegner wären.11 K.1

Waffenservitoren

Waffenservitoren sind für Defensiv- und Offensivoperationen über mittlere bis weite Distanzen konzipiert worden. Dafür können sie mit einer Vielzahl von Waffenkonfigurationen ausgestattet werden, von Boltern bis zu schweren Laserkanonen. Sie verfügen über hochentwickelte Sensoren und Zielsysteme, so dass ihre Trefferquote weit über der eines normalen Menschen liegt.1Quelle?

Cenobiten

Cenobiten sind spezielle Servitoren der Black Templars. Sie sind - wie bei anderen Orden auch - in der Regel Neophyten, die es nicht geschafft haben, Paladin zu werden und irreparable geistige Schäden erlitten. Sie helfen den Ordenspriestern die Reinheit der Ordenskapellen zu erhalten. In der Schlacht begleiten sie die Ordenspriester und tragen Ordensreliquien, welche die Krieger zu noch größerem Eifer antreiben.1Quelle?

Death Servitors

Die Death servitors (Heyne-Übersetzung: Todesservitoren) wurden von den Dunklen Mechanicus von Chaeroneia speziell für den Zweck konstruiert, damit Dämonen von ihnen Besitz ergreifen können, um im Realraum zu bleiben. Sie sind außerdem schwer bewaffnet und waren als Wachtruppen und Elite-Infanterie gedacht. 2Quelle?

Janus Simulacra

Die Janus Simulacra sind Servitoren die fast komplett aus Maschinen-Anteilen bestehen, weswegen sie hart an Technohäresie grenzen. Sie ähneln in Aussehen und Benehmen stark einem echten Menschen und werden von den Reichen und Mächtigen des Imperiums als Spielzeuge benutzt.5 S.141

Ähnliche Konstrukte

Beispiele

Cenobit mit Standarte
Kampfservitor
Cenobiten mit Tempelfragment und Weihwassersprenklern

Modelle

1. und 2. Edition

3. und 4. Edition

Anmerkung

  • A Auch die Obliviates werden hergestellt, indem den Opfern die Persönlichkeit geraubt wird. Aber die gelten als Technohäresie.

Quellen