Servoschädel.jpg

ALERT Lexicanum is improving!

For the next several days Lexicanum will be upgrading to become more friendly on mobile devices. There may some very short periods of downtime, and article updates will not be available during this period.We will be back to normal shortly.

Rynns Welt

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
Wechseln zu: Navigation, Suche
Servoschädel.jpg Achtung Adept des LEXICANUM!

Dieser Artikel ist sehr kurz und vermutlich inhaltlich unvollständig.
Du kannst das LEXICANUM unterstützen, indem Du den Artikel jetzt bearbeitest!


Bild.jpg Achtung Adept des LEXICANUM!

Dieser Artikel sollte zur Veranschaulichung mit
Darstellungen oder Bildern versehen werden.


Schreib- u. Leseservitoren mit Schädel.jpg Achtung Adept des LEXICANUM!

Die in diesem Artikel wiedergegebenen
Informationen müssen noch mittels
Fußnoten den jeweiligen Quellen
zugeordnet werden.
Hilf mit, indem Du kontrollierst und
Quellen zuordnest und einträgst.


Rynns Welt (engl.:Rynn's World) ist die Heimatwelt der Crimson Fists.4

Einleitung

Karte Basisdaten
Galaxie karte RYNNS WORLD.JPG Name: Rynns Welt
Segmentum: Segmentum Tempestus
Sektor: Loki-Sektor4
Subsektor: unbekannt
System: Rynnstar System4
Bevölkerung: ehem. 200 Mio.4
Zugehörigkeit: Imperium
Kategorie: Ordenswelt, Agrarwelt
Tributrate: Aptus Non



Wirtschaft, Besiedelung & Geografie

Rynns Welt ist eine Agrarwelt. Hauptexportartikel sind Nahrungsgüter, speziell Jadebeerenpastete. Der Planet ist recht dünn besiedelt. Er verfügt mit der Hauptstadt Rynn Primus über ein Hauptbevölkerungszentrum, dessen Stadtkern sich auf einer Insel im Fluss Pakomac erhebt. Hinzu kommen acht kleinere Siedlungen und 1468 einzelne Farmen. Im unwirtlichen Höllenklingengebirge (engl.: Hellblade Mountains) an der südlichen Kontinentalküste hatten die Crimson Fists ihre Ordensfestung errichtet.

Zu den weiteren geografischen Merkmalen von Rynns Welt zählt der Sulphur River sowie die Furneral Hills und das Desolation Valley im Bereich des Gebirges.

Geschichte

Orkinvasion

Taktische Karte

Nach dem die Crimson Fists Funkbotschaften von Waaaghboss Snagrod, dem Ärzbrandstifta von Charadon, der 989.M41 Badlanding erobert hatte und damit drohte, ihre Ordensfestung zu vernichten, empfangen hatten, war die 4. Kompanie des Ordens zu einer Strafexpedition aufgebrochen. Diese scheiterte jedoch an den Orks des Waaaghbosses Uzrog Mag-Kull. Als auf Badlanding 66 Prozent der 4. Kompanie in der von Orks besetzten Stadt Krugerport fielen, waren die Crimson Fists zum Rückzug gezwungen. Sie beschlossen, die Rückeroberung Badlandings zu verschieben, bis die Orkmassen, die sich dort für einen neuen Waaagh! sammelten, ihre Kräfte in ihren Kriegszügen erschöpft hätten.

Diese Taktik erwies sich jedoch als fatal, denn 39039898.M41 wurde Rynns Welt selbst Ziel eines Angriffs des Ärzbrandstifters, dessen Flotte todesmutig die massiven Orbitalen Verteidigungsanlagen und die planetare Luftabwehr überwand. Dabei traf eine fehlgeleitete Plasmarakete die Ordensfestung der Crimson Fists und vernichtete sie. Nur eine Handvoll Space Marines und ihr Ordensmeister Pedro Kantor entkamen der Katastrophe. Sie sollen später den Verdacht geäußert haben, daß das Desaster, durch das ihr Orden nahezu ausgelöscht wurde, nur durch Verrat von Innen - also von imperialer Seite - hätte geschehen können.

Während die Orkhorden die Farmen und Siedlungen des Planeten plünderten und brandschatzten waren die Marines gezwungen, sich auf Schleichwegen in die planetare Hauptstadt Rynn Primus zurückzuziehen. Von dieser hielt jedoch lediglich das Stadtzentrum auf einer Insel im Fluss Pakomac den Orks stand, als Kantor und seine Space Marines eintrafen. Der Rest der Hauptstadt lag bereits in Trümmern, und die Orks hatten schon angefangen, Forts, Behelfsbrücken und Belagerungstürme zu errichten. Ordensmeister Pedro Kantor und seine Männer erreichten die Tore des Tunnels am Fuße des Jadebeerenhügels, der den einzigen verbliebenen Weg auf die Insel darstellte, da sämtliche Brücken bereits zerstört waren. Sie verteidigten den Zugang mehrere Stunden gegen die Orkhorden, ehe sie sich durch den Tunnel zurückzogen und diesen hinter sich sprengten. Die folgenden 18 Monate hielten die Verteidiger von Rynn Primus bzw. des kleinen Teils, der noch davon übrig war, dann Snagrods Belagerung und dem endlosen Bombardement durch die Orks stand. Diese versklavten während dessen die imperiale Bevölkerung des Planeten, und zwangen sie Kriegsgeräte wie Battlewaggonz, Fighta Bommerz und Artillerie für sich zu bauen. Nach Eintreffen imperialer Verstärkung sollte es über 10 Jahre dauern, ihm seine Eroberung wieder abzunehmen. Badlanding wartet indes noch immer auf seine Befreiung durch imperiale Truppen.

Anmerkung: Laut Imperial Armour II fiel Rynn Primus nach zweiwöchiger Belagerung komplett in die Hände der Orks, die den imperialen Gouverneur gefangen nahmen, öffentlich folterten und anschließend erdrosselten. Bei der Rückeroberung der Stadt nach dem Eintreffen der imperialen Entsatztruppen blieb in Rynn Primus angeblich kein Stein auf dem anderen. Der Belagerungsfeldzug auf Rynns Welt sollte - nach dem imperiale Verstärkung eingetroffen war - noch über 20 Jahre dauern.

Zu den ersten Truppen, die landeten gehörten Imperial Fists und White Scars, denen drei komplette Imperiale Armeen und zwei Titanenlegionen folgten. Nach anfänglichen großen Panzerschlachten zwischen Leman Russ' und Battlewaggonz in den Ebenen fuhren sich der Kämpfe fest, und es kam zum Stellungskrieg. Im Verlauf des nicht enden wollenden Krieges wurden immer wieder neue Space Marines unterschiedlicher Orden nach Rynns Welt geschickt. White Panthers, Storm Lords, Angels Encarmine, Blood Drinkers und Minotaurs landeten auf dem Planeten und wurden wieder abgezogen, ohne viel mehr erreicht zu haben als die Einnahme eines Hügels oder das Halten einer Schlachtlinie.

Die Einnahme des Höllenklingengebirges durch die 15. Imperiale Armee unter Kommissar General Mordrid van Horcic kostete über eine Million Soldaten ebenso das Leben, wie Bruder Captain Subodai von den unterstützenden Verbänden der White Scars. Im Verlauf dieser verlustreichen imperialen Offensive forderten insbesondere die orkischen Fliegerangriffe - etwa auf die Nachschubeinrichtung Castor 421 in den Furneral Hills am Rande des Desolation Valleys - einen furchtbaren Blutzoll. Die Einnahme der Brücken über den Sulphur River durch die Imperial Fists war ebenfalls nur ein kurzfristiger Erfolg, da sie von Ork Fighta Bommerz nach nur einem Tag zerstört wurden. Dabei tat sich - ebenso wie schon bei den Bomberangriffen auf Castor 421 - ein orkischer Flyboy der Da Black Barrun genannt wurde, besonders hervor.

Es wurden drei Versuche unternommen, Waaaghboss Snagrod durch imperiale Assassinen ausschalten zu lassen, was aber lediglich den Verlust der betreffenden Assassinen zur Folge hatte. Selbst ein Erfolg hätte den Krieg bestenfalls um ein oder zwei Jahre verkürzt.

Imperiale Strategen halten es für unwahrscheinlich, daß Rynns Welt - selbst wenn sie erfolgreich zurückerobert werden sollte - je wieder aufgebaut werden kann. Nach 20 Jahren Krieg ist der Planet ein Trümmerhaufen, der komplett in Ruinen liegt und dessen Oberfläche von Artilleriekratern, tausenden Meilen Schützengräben und ausgebrannten Farm-Ruinen bedeckt ist.

Quellen