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Puritaner

Aus Lexicanum
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Innerhalb der Inquisition unterscheidet man die Mitglieder allgemein hin in Puritaner und Radikale. Die Puritaner sehen die einzige Möglichkeit für das Überleben der Menschheit, des Imperiums, darin, Stärke durch Glauben und innere Reinheit zu wahren. Den radikalen Vertretern der Inquisition ist zumeist jedes Mittel Recht, um den Kampf gegen den Erzfeind zu führen, und sei es das Chaos selbst.

Für einen Außenstehenden ist es meist sehr schwer bis gar nicht vorstellbar, dass die Inquisition derart gespalten ist. Da es allerdings keine neutralen Beobachter gibt, relativiert sich das.

Allgemein

Für die puritanischen Fraktionen der Inquisition ist das Wort des Imperators Gesetz, und muss Wort für Wort befolgt werden. Sie folgen unbeirrbar den allgemeinen Glaubensgrundsätzen und wissen, dass nur durch unbeirrbaren Glauben und die Reinheit der Seele der Triumph über das Böse gemeistert werden kann.

Puritaner haben am ehesten die Unterstützung der Ekklesiarchie, die schließlich stark in die Differenzierung von Puritanern und Radikalen verstrickt ist.

Die Puritaner, allen voran die extremistischen Monodominatoren und die traditionellen Amalathianer, jagen den Makel des Radikalismus mit voller Härte. Zwar nutzen letztere das Damoklesschwert des Excommunicate Haereticus bedachter als die Ultrapuritaner, doch auch ohne zu zögern, wenn eine Häresie offenbart wurde.

Stufen des Puritanismus

Es gibt grob gesehen zwei Abstufungen

Gemäßigte Puritaner

Die gemäßigten Puritaner sind sehr auf ihre Beziehungen zu anderen Inquisitoren und den verschiedenen Imperialen Institutionen bedacht. Sie sehen Extremismus und Radikalismus als vermeidbares Übel an, und sind stolz auf den Bedacht, mit dem sie vorgehen.

Ultrapuritaner

Für die ultrapuritanischen Vertreter innerhalb der Inquisition ist jede Form von Abweichung schon verachtenswürdig, und Radikalismus gehört für sie mit Feuer und Psibolter ausgetrieben. Sie sehen schon Psikräfte als Form der Verdammnis an, und Mutanten sind nicht tolerierbar. Es gibt keine Entschuldigung für Häresie.

Die Unterschiede der Ordi

Aufgrund der verschiedenartigen Einsatzgebiete unterscheiden sich die Radikalen und Puritaner der einzelnen Ordi der Inquisition.

Ordo Malleus

Die Inquisitoren des Ordo Malleus sind am auffälligsten unter ihren Genossen. Aufgrund der Natur ihrer Arbeit, dem Kampf gegen den Dämon, ist die Gefahr der Verführung dieser Individuen auch viel größer, und äußert sich möglicherweise auch öfter. Ebenso, wie die Nutzung von Artefakten und Dämonen in ihren Kreisen verbreiteter als bei den anderen, sind auch die Puritaner unter ihnen zumeist Hardliner und Ultrapuritanisch.

Der Unterschied zwischen Puritanern und Radikalen dieses Ordos könnte nicht größer sein, da allein die zu bekämpfenden Feinde das Feindbild genau definieren.

Ordo Haereticus

Die Unterscheidung zwischen Puritanern und Radikalen ist im Ordo Haereticus nicht klar definiert, und dünn und fließend. Diese Situation wird sehr durch den Aufgabenbereich der Hexenjäger begünstigt, die Jagd nach Hexern, Ketzern und Mutanten. Es ist unbestritten, dass das Imperium Psioniker und Mutanten wie das Navis Nobilite oder die Astropathen benötigt, um zu existieren, und immerhin ist der Imperator der mächtigste Psioniker der Menschheit. Es ist nicht immer genau zu sagen, ob die Unterstützung eines zweifelhaften Kultes durch einen Inquisitor radikale oder puritanische Züge hat, da besonders im Ordo Haereticus vieles der Interpretation unterliegt.

Ordo Xenos

[bisher zu wenige Informationen]

Bekannte puritanische Fraktionen

Quellen