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Prospero

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Karte Basisdaten
Galaxie karte Prospero.jpg Name: Prospero
Segmentum: Segmentum Solar Quelle?
Sektor: unbekannt
Subsektor: unbekannt
System: unbekannt
Bevölkerung: ausgelöscht
Zugehörigkeit: ehemals Imperium 2
Kategorie: ehemaliger Legionsheimatplanet
Tributrate: keine



Prospero war der Heimatplanet der Thousand Sons.2 K.21

Von Prospero stammte eine Einheit der Imperialen Garde, die Prosperine Spireguard.2 K.23

Er wurde während des Großen Bruderkriegs, im Nachfeld des Angriffes der Space Wolves vernichtet und ist heute ein komplett toter Planet, von der Inquisition für Purgatus erklärt. Einzig ein Teil der Stadt des Lichts konnte von den Thousand Sons in den Warp gezogen werden und kam schließlich auf dem Planet der Zauberer - der neuen Heimatwelt - im Wirbel des Chaos zum Ruhen.Quelle?

Allgemeines

vor der Zerstörung

Prospero vor den Verwüstungen

Der Planet war erdähnlich, mit prächtigen Bergen, riesigen Wäldern und Meeren voller Leben.2 K.16
Eine Besonderheit war das einheimische, psionisch begabte Raubtier Psychneuein.2 K.16

Um Prospero kreisten Orbitaldocks2 K.26 und orbitale Verteidigungsplattformen2 K.27. Die Raptora unterhielten zu jeder Zeit einen psionischen Schutzschild über Tizca, dessen gigantische Leistungsfähigkeit Tizca zur bestgeschützten Stadt des gesamten Imperiums machte. Tizca verfügt aber über keine Flaks, da niemand je geglaubt hat, ein Angreifer würde es bis hierher schaffen.2 K.27
Prospero besaß eine Luftwaffe, die Sky Guard. Sie besaß ihre Stützpunkte im Süden Tizcas und bestand aus scheibenförmigen Schwebern mit zwei Piloten. Die Schweber waren mit Strahlenkanonen und Raketenwerfern bewaffnet.2 K.27

Bedeutende Orte:

  • Tizca - Hauptstadt
  • Reflecting Caves - unterhalb von Tizca; hier wurden Kristalle abgebaut2 K.12,K.16; beispielsweise die Kristalle, die von den Thousand Sons als psionische Relais verwendet wurden; manchmal wurden die Kristalle direkt verwendet, manchmal vorher von einem Kristallzüchter weitergewachsen2 K.12
  • Desolation of Prospero - die gesamte Gegend außerhalb Tizcas; hier liegen die Ruinen untergegangener Städte2 K.22; der Name ist irreführend, denn die Natur ist dort sehr schön2 K.17

Neben Tizca liegen Berge. Die Bewohner von Prospero hatten in den dortigen Höhlen gewaltige hydroponische Anlagen errichtet, um die Stadt als Selbstversorger zu ernähren. Ahzek Ahriman hatte dort später Wein angebaut, mit einer Weintrauben-Genprobe die er in Heretaunga Bay auf Terra gesammelt hatte.2 K.16 Tizca lag auch in der Nähe eines Meeres.2 K.21

Die Einwohner von Prospero waren durchgehend von schlankem Wuchs und gutaussehend.2 K.21

In tizcanischem Prosperinisch lautete die Übersetzung für Captain Cua Th'ru'quei. Die wörtliche Übersetzung dieses Begriffs lautet "Führer von Seelen".4 K.3

Es war unter der intellektuellen Elite Prosperos üblich, die eigenen Knochen nach dem Tod der Legion der Thousand Sons zu hinterlassen, damit diese daraus rituelle Werkzeuge fertigen konnte die sie auf ihren Reisen begleitete. Damit wurde die Person nach allgemeinem Glauben quasi im All beerdigt und konnte noch im Tod etwas zum Wohl der Menschheit beitragen.4 K.15
Die Einwohner Prosperos praktizierten Taijiquan.2 K.21
Eine traditionelle prosperinische Waffe war das Jamdhara.4 K.15
Vermutlich waren Psioniker ein Bestandteil des Alltagslebens. Im Café Voisanne's bekam man das, was man wollte, ohne dass man es bestellen musste.2 K.21

nach der Zerstörung

Nach seiner Zerstörung war Prospero eine lebensfeindliche Einöde, eine Aschewüste aus der vereinzelt Kristalle ragen. Der Regen ist stark sauer und toxisch.6

Bei der Vernichtung wurde soviel psionische Energie freigesetzt, dass der Warp hier regelrecht "vernarbt" ist. Die Geister der Verstorbenen sind immer auf dem Planeten fühlbar. Manchmal schließen sich die Seelensplitter der toten Thousand Sons und Space Wolves zusammen und erschaffen sich aus Rüstungs-Teilen und Knochen eine Art Körper mit dem sie herumwandern.6

Geschichte

Vor der Zeit des Imperiums

Bei den Herrschern des alten Prospero war es üblich, in Sarkophagen beerdigt zu werden.1 K.4
Genauere Erkenntnisse über diese Epoche sind selten. Zu Zeiten des Großen Kreuzzuges waren zwar antike Texte erhalten, aber niemand sprach mehr dieses antike Prosperianisch. Erst die psionischen Fähigkeiten von Kallista Eris erlaubten es, einige Texte zu übersetzen.2 K.21

Die genauen Ereignisse sind nicht bekannt, es wird spekuliert, dass alles mit einem außergewöhnlichen Anschwellen des Einflusses des Warps begann. Dieses Phänomen führte wahrscheinlich zum massenhaften Erwachen psionischen Potenzials in der Bevölkerung. Als Folge davon explodierte die Population der parasitären Psychneuein.2 K.16 Dies geschah während des Weltenbrandes.2 K.17
Während die Zivilisation von Prospero kollabierte, flohen die Überlebenden in eine Stadt in den Bergen, Tizca. Sie konnten die Mächtigsten ihrer Psioniker so trainieren, dass sie einen psionischen Schild um Tizca bildeten, der die Psychneuein fernhielt, die Tizca zu Tausenden belagerten. Es gelang den Überlebenden genug Technologie zu retten, um psionische Technologien und erneuerbare Energiequellen zu entwickeln. Mit ihrer Hilfe erbauten sie in den Höhlen der Berge gewaltige hydroponische Anlagen.2 K.16

Prospero war schon bald mit den Ruinen seiner Vergangenheit bedeckt, mit leerstehenden, überwucherten Städten und verlassenen Palästen seiner ehemaligen Könige. Tausende von Jahren überdauerten die Überlebenden von Tizca, geschützt durch ihre Psioniker. Trotz all der Zeit blieben die psionischen Künste unterentwickelt: Die Fähigkeiten der Psioniker Prosperos waren roh und bombastisch, ohne Subtilität oder Verständnis für die Feinheiten des Warp.2 K.16

Großer Kreuzzug

Magnus' Erscheinen auf Prospero wurde später mit dem Einschlag eines Kometen verglichen, angeblich weil er später so viele Veränderungen bewirkte.2 K.17

Innerhalb eines Jahres nach seiner Ankunft hatte Magnus alles gelernt, was die größten Gelehrten von Prospero ihm beibringen konnten und er übertraf sie sogar noch. Sein Tutor in dieser Zeit war Amon.2 K.17

Magnus begriff, dass er hier nichts finden würde was ihn fordern würde, also wanderte er in die Einöde von Prospero. (Der Name ist irreführend: Die Landschaft war sehr schön, sie war nur verlassen.) Er wanderte vierzig Tage lang und Hunderte von Meilen und kam an zahlreichen Ruinen vorbei. Magnus kam schließlich in eine verlassene Stadt, die ihm bekannt vorkam, obwohl er sie noch nie gesehen hatte. Sie lag am Fuß einer Klippe. Nachdem Magnus durch die Ruinen gewandert war, wanderte er hinauf auf die Klippe und fand dort eine Statue, die genau auf dem Abhang balancierte. Sie war vogelartig, mit großen Flügeln und einem langen Hals und bestand aus vielfabrigem Stein. Kaum hatte Magnus die Statue gesehen, da verlor sie nach all den Jahrtausenden plötzlich das Gleichgewicht und fiel die Klippe hinunter. Der Anblick schockierte ihn und er kletterte wieder die Klippe hinunter. Dort hatte die zersplitterte Statue einen gewaltigen Teppich aus winzigen farbigen Bruchstücken hinterlassen, der ein riesiges Gebiet bedeckte. Magnus blieb ein paar Tage auf diesem Teppich aus Splittern und entdeckte eines Tages ein perfektes Dreieck, dann ein perfektes Quadrat, dann einen Rhombus, Fünfecke, Sechsecke, Zehnecke, Kreise in den verschiedensten Farbvarianten. Er begann die geometrischen Muster aufzuzeichnen und so fand ihn viele Tage später Amon. Amon war von den Formen fasziniert und begann, über sie Gedichte zu schreiben. Magnus gelangte zu der Überzeugung, dass die Muster etwas zu bedeuten hatten, dass eine tiefere Wahrheit in ihnen steckte. Magnus und Amon kehrten nach Tizca zurück, wo sie den Gelehrten von den Steinen erzählten. Diese begleiten sie schließlich zu einer Reise zurück zu den Steinen. Die Gelehrten waren ebenfalls sofort fasziniert. Manche begannen über bestimmte geometrische Formen zu schreiben, manche über Farbkombinationen. Sie sagten, eine derartige Anordnung könne nur das Werk eines Primordial Creator sein, nicht das eines Zufalls. In ihrem Enthusiasmus vernachlässigten die Gelehrten ihre mentale disziplin und die Psychneuein wurden angelockt. Die meisten Gelehrten starben durch die Mandibeln und Klauen der Männchen oder verfielen dem Wahnsinn als sie begriffen, dass die Weibchen ihnen Eier einpflanzten. Am Ende waren nur noch jene übrig, die stark genug waren, sich gegen die psionischen Angriffe der Weibchen zu wehren: Magnus, Amon und acht weitere Gelehrte. Im Angesicht des Todes erwachten Magnus Kräfte vollends und er griff die Psychneuein psionisch an. Und er war nicht alleine: Memphia und Cythega hatten die Muster in den roten Steinen gefunden und beherrschten nun Pyrokinese. Ahtep und Luxanhtep hatten in den Spiralmustern der weißen Steine Telekinese gefunden. Hastar und Imhoden hatten ein achteckiges Kronenmuster gefunden und brachten die Psychneuein innerlich zum kochen. Phanek und Thothmes hatten ein übergreifendes Muster aus Dreiecken, Quadraten und Kreisen gefunden, das von den verborgenen Gedanken in der Welt sprach. Sie verwirrten die Gedanken der Psychneuein. Amon schließlich entdeckte eine Möglichkeit, die unmittelbare Zukunft vorherzusagen.2 K.17
Nach ihrer Rückkehr nach Tizca studierten die Gelehrten, was sie gelernt hatten, und formten fünf Kulte. Magnus aber, der die Muster zuerst gemeistert hatte und am meisten über den Warp wusste, wurde Anführer aller Kulte insgesamt und begleitete ihre Forschungen. Schließlich strömten aus ganz Tizca Schüler zu den Kulten, begierig, neue Wege zu erlernen wie man den Warp meistern konnte.2 K.17

Schließlich landeten der Imperator und die Thousand Sons auf Prospero. Die Thousand Sons standen allerdings wegen des Flesh-change kurz vor dem Aussterben.2 K.22

Die Legion der Thousand Sons wurde von Magnus wiederhergestellt und brach von Prospero erneut auf, um sich dem Großen Kreuzzug anzuschließen. Der Aufbruch wurde begleitet von einem Triumphzug, jubelnden Massen und gestreuten Rosenblättern.2 K.9

In besonders schweren Fällen konnte man als Bewohner Prosperos einen Pavoni-Heiler aufsuchen.2 K.12

Während des Großen Kreuzzuges kurz vor dem Großen Bruderkrieg waren Phael Toron und die 7. Gefolgschaft auf Prospero stationiert, um den Planeten zu schützen und die Rekruten der Thousand Sons zu trainieren.2 K.15

Nach dem Konzil von Nikaea stürzten sich die Thousand Sons mit besonderem Eifer in ihre psionischen Forschungen, aber aus einem ganz besonderen Grund: ein Dämon hatte Magnus von der bevorstehenden Korrumpierung von Horus berichtet und ihn verspottet, er werde es nicht verhindern können. Magnus ließ die Thousand Sons nach der Rückkehr nach Prospero alle ihre Bibliotheken nach einer Möglichkeit durchsuchen, einen Body of Light so weit auszuschicken wie noch niemals zuvor. Er hatte keine andere Wahl, als Horus persönlich zu retten.2 K.21
Eines Tages hatte Kallista Eris eine heftige Zukunftsvision: Sie brach in einem Café zusammen und Blut floss ihr aus Augen, Nase und Mund. Mit den Raubtier-Augen einer Warpkreatur stürzte sie sich auf Lemuel Gaumon und schrie "The wolves will betray you and his war dogs will gnaw the flesh from your bones!", während sie versuchte, ihm die Augen auszukratzen und ihn zu erwürgen. Dann brach sie zusammen. Camille Shivani war noch so geistesgegenwärtig an Schreibpapier zu denken, als der Anfall in einen Schreibzwang überging.2 K.21

Kallista Eris wurde in die Pyramid of Apothecaries gebracht, wo sie 3 Tage im Koma lag. Ankhu Anen schloss sie an Geräte an, die sie vor dem Warp abschirmten. In ihrer Vision hatte sie Tizca brennen gesehen. In den Wolken war eine Bestie gewesen und in der Ferne hörte man Heulen. Glassplitter regneten und in jedem blickte ein Auge auf sie. Sie hatte diese Vision schon vorher gehabt und war fest überzeugt, dass die Zerstörung Prosperos unmittelbar bevorstand.2 K.23
Kurz danach erreichte Khalophis mit Camille Shivani das Krankenhaus.2 K.23

Etwa zur selben Zeit führte Magnus das Ritual durch, mit dem er Horus retten wollte. Es fand in den Reflecting Caves statt. Magnus wurde von Weihrauch begleitet eingeölt und legte sich dann, von weiteren rituellen Handlungen begleitet, auf einen Altar. Der Altar war von fünf Kreisen umgeben, in denen unbekannte Wörter standen. In der Höhle befanden sich tausende Thralls, die leuchtende Kristalle hielten und magische Formeln murmelten. Ahzek Ahriman trug ebenfalls Formeln aus dem Buch des Magnus vor. Als Verbindung zu Horus benutzte Magnus das Amulett Moon Wolf, das Horus ihm einst als Souvenir geschenkt hatte. An dieser Stelle begann Magnus' Schulter zu bluten, eine sympathische Wunde zu Horus' Wunde durch das Anathame. Magnus sagte, er werde neun Tage unterwegs sein und das Ritual dürfe nicht unterbrochen werden. Nach weiteren rituellen Handlungen stieß Phael Toron Magnus auf dem Höhepunkt des Rituals einen Dolch in die Brust und mit einem gewaltigen Lichtausbruch schoß Magnus' Body of Light davon.2 K.23
Mit Magnus' Abreise regnete es jeden Morgen in Tizca, was eigentlich sehr selten geschah und die Meteorologen hatten keine Erklärung, woher der Regen kam. Am sechsten Tag kam es zu einer Art Massenhysterie: Leute zogen sich im Regen nackt aus und begannen dann, nackt herumzutollen und zu tanzen. Sie waren nicht bei Verstand. Da Tizca keine stehende Polizei besaß, musste die Prospero Spireguard die Leute abführen. Am siebten Tag erkrankten einige der Tänzer an einer tödlichen, viralen Grippe. Am achten Tag kam es zu einer Massenschlägerei, als die Leute einen Impfstoff dagegen forderten. 63 Leute starben. Am neunten Tag lichteten sich die Wolken und ein Sonnenstrahl brach durch sie genau auf den Obelisken im Zentrum des Occulum Square. Magnus' Body of Light war zurückgekehrt. Während der ganzen Zeit hatten die Captains der Thousand Sons in der Höhle nicht gegessen, getrunken, geschlafen oder miteinander geredet. Nur 18 der Thralls hatten das Ritual überlebt.2 K.24
Magnus berichtete von seinem Versagen, von Erebus aus Lorgars Legion. Die Word Bearers seien die Diener einer Macht im Warp namens Chaos und er hätte erst jetzt von der Existenz des Chaos erfahren. (Das war eine Lüge, wie Ahzek Ahriman mit Schrecken erkannte. Magnus hatte schon vorher von der Existenz dieses Chaos gewusst.) Jetzt hätte er einen Beweis, den er dem Imperator präsentieren könne. Die Captains sollten auf weitere Anweisungen warten, aber inzwischen solle Ahriman die Fähigkeiten der Corvidae nutzen, um die Zukunft herauszufinden. Egal was nötig sei, egal welche Opfer es kosten würde, Ahriman müsse mehr über die Zukunft erfahren.2 K.24

Da die normalen Methoden der Corvidae versagten, waren sie gezwungen, zu extremen Mitteln zu greifen: Ahzek Ahriman, Amon und Ankhu Anen gingen zum Krankenbett von Kallista Eris und fuhren die Geräte, die sie vom Warp isolierten und so ihre Zukunftsvisionen verhinderten, langsam herunter. Dadurch begann sie in Trance folgende Visionen von sich zu geben:
"A million shards of glass, a million times a million. All broken, all shattered glass. The eye in the glass. It sees and it knows, but it does nothing…"
"It’s too late… the Wolf is at the door and it hungers for blood. Oh, Throne… no, the blood! The Ravens, I see them too. The lost sons and a Raven of blood. They cry out for salvation and knowledge, but it is denied! A brother betrayed, a brother murdered. The worst mistake for the noblest reason! It cannot happen, but it must!"
Als Amon die Geräte vollständig deaktivierte, strömten so gewaltige Energien in Kallista Eris, dass sie bei lebendigem Leib schreiend verbrannte. Ahriman, Amon und Anen sahen ihren Tod als notweniges Opfer, aber Lemuel Gaumon und Camille Shivani waren ebenfalls anwesend gewesen. Gaumon kündigte Ahriman angeekelt die Freundschaft.2 K.24

Magnus ließ ein zweites Ritual durchführen, ein sehr mächtiger Zauber, mit dem er seinen Geist nach Terra schicken wollte.2 K.25
Etwa gleichzeitig fassten Lemuel Gaumon, Camille Shivani und Mahavastu Kallimakus den Entschluss, Prospero schnellstmöglich zu verlassen. Lemuel Gaumon wollte mit den Thousand Sons nichts mehr zu tun haben, Camille Shivani hatte aus Ankhu Anen herausgelesen, dass die Thousand Sons vor irgendetwas Angst hatten und die Prophezeiung von Kallista Eris verhieß auch nichts Gutes. Sie fassten den Plan, sich an Bord des Groß-Frachters Cypria Selene davonzuschmuggeln, der in einer Woche aufbrechen würde.2 K.25
In seiner Arroganz und Naivität hatte Magnus seine Fähigkeiten überschätzt: Sein Geist kam inmitten eines Labors des Imperators auf Terra an und richtete schwerste Verwüstungen an. (Der Goldene Thron wurde beschädigt, was kurz darauf den War within the Web ausbrechen ließ.) Magnus überbrachte die Warnung von Horus' Verrat, aber in Anbetracht der Tatsache, dass er das größte Projekt des Imperators zerstört und das Edikt von Nikaea gebrochen hatte, wurde die Warnung zur Nebensächlichkeit. Magnus erkannte mit Grauen, was er angerichtet hatte, verlor die Kontrolle über den Zauber und wurde nach Prospero zurückgerissen.2 K.25

Die Schlacht um Prospero

Tizca, Hauptstadt von Prospero während der Kämpfe mit den Space Wolves

Magnus floh voller Scham in seine Gemächer und zerstörte in einem Wutanfall die Einrichtung.2 K.25
Kurz darauf kontaktierte ihn ein Dämon mit einer Vision. Er erklärte, sie hätten Magnus' Eitelkeit benutzt, um ihm eine Falle zu stellen, aber nicht um ihn zu vernichten. Er wäre der ursprüngliche Auserwählte des Chaos gewesen, um den ewigen Zyklus von Zerstörung und Wiedergeburt anzutreiben, nicht Horus. Der Dämon dankte ihm dafür, den Zündfunken entfacht zu haben. Dann enthüllte er seine Identität: Er war der Dämon, der für Magnus die Thousand Sons gerettet hatte und der sich Magnus auf Aghoru als Choronzon vorgestellt hatte. Ihr Handel sei nun beendet, die Zeit der Thousand Sons sei abgelaufen und Magnus müsse wie versprochen mit seiner Seele bezahlen. Magnus war bereit sich zu opfern, aber seine Legion müsse überleben. Der Dämon fragte, wieso er und die Thousand Sons überhaupt dem Imperator dienen wollten, wo er ihnen doch die Nutzung des Warp verboten hatte. Zum Abschluss informierte er Magnus über die anreisende Flotte der Space Wolves, was Magnus im Warp selbst sah. In einem Wutanfall zerstörte er den Spiegel in dem der Dämon erschienen war mit einer mächtigen Explosion. Der Dämon bot ihm noch an, die Flotte der Space Wolves zu vernichten, aber Magnus weigerte sich.2 K.25
Baleq Uthizzar stürmte wegen der Explosion mit einem Trupp der Scarab Occult in die Gemächer von Magnus. Magnus wollte ihn wegschicken, aber er war so sehr aus dem geistigen Gleichgewicht, dass Baleq Uthizzar seine Gedanken unwillkürlich las und alles erfuhr: von Magnus' Pakt mit Choronzon zur Rettung der Thousand Sons bis hin zum bevorstehenden Angriff der Space Wolves. Uthizzar begann sofort damit, Befehle zur Verteidigung auszugeben, aber bevor er sie jemandem mitgeben konnte, tötete Magnus ihn und die anwesenden Scarab Occult. Magnus sah für seine Verbrechen nur eine Buße gegenüber dem Imperator: Sein Tod und der der Thousand Sons.2 K.25

Knapp eine Woche schloss sich Magnus in seinen Gemächern ein und ließ niemanden zu sich. Gleichzeitig legte er einen psionischen Schleier um Prospero. Niemand sollte von der ankommenden Flotte erfahren. Er war sich bewusst, dass man ihn durch eine Intrige in eine Falle gelockt hatte, in der er keine andere Wahl haben würde, als gegen das Imperium zu kämpfen. Sein letzter Akt des Widerstands sollte es werden, sich und die Thousand Sons kampflos töten zu lassen, um den Zweiflern im Tod seine Loyalität zum Imperator zu beweisen.2 K.26
Schließlich ließ er Amon zu sich. Die Leichen von Baleq Uthizzar und den Scarab Occult lagen immer noch da. Magnus und Amon flogen mit ihrem Body of Light in den Warp und Magnus zeigte ihm die anfliegende Flotte und gestand die Katastrophe, die er in seiner Arroganz heraufbeschworen hatte. Amon wollte die Thousand Sons mobilisieren und war zuversichtlich, dass die Thousand Sons mit genügend Vorbereitung die anfliegende Streitmacht schlagen könnten. Aber Magnus beharrte darauf, dass sie sich nicht wehren durften.2 K.26
Etwa zeitgleich verließen Mahavastu Kallimakus, Lemuel Gaumon, Camille Shivani und Chaiya mit falschen Identitäten Prospero, um das System an Bord des Groß-Frachters Cypria Selene zu verlassen, bevor die mysteriöse Katastrophe aus Kallista Eris' Visionen eintreffen würde.2 K.26

Als die Space Wolves, Adeptus Custodes und Sororitas Silentum angriffen, wurden die orbitalen Verteidigungsanlagen blitzschnell ausgeschaltet, und die Flotte startete ein massives Bombardement, das Tizca ausgelöscht hätte, wenn die Raptora nicht permanent ein mächtiges Kraftfeld über der Stadt gehalten hätten.2 K.27
Die Captains der Thousand Sons hielten eine psionische Konferenz ab und beschlossen, gegen Magnus' Wunsch, sich zu verteidigen. Die Space Wolves begannen derweil mit Truppenlandungen. Dank ihrer Psi-Kräfte verlief die Schlacht zunächst zum Vorteil der Thousand Sons, bis ihre Tutelarii ihnen in den Rücken fielen und der Flesh-change wieder einsetzte. Da es nun zu gefährlich war, Psi-Kräfte einzusetzen, verloren die Thousand Sons Schlacht um Schlacht. Magnus stellte sich Leman Russ zum Duell, verlor es aber durch einen Glückstreffer. Als Leman Russ ihn töten wollte, versetzte er sich, die Thousand Sons, und einige Gebäude zum Planeten der Zauberer. (siehe Artikel Schlacht von Prospero für Details)

Zum Abschluss verwüsteten die Space Wolves Prospero durch ein massives Bombardement. Alles was übrig blieb waren Lavaflüsse, schwarzer Fels und Glasstaub.5

Bruderkrieg

...

nach dem Bruderkrieg

Zu einem unbekannten Zeitpunkt kurz nach dem Großen Bruderkrieg ließ der Ordo Cyclopes der Inquisition hier einen Hinweis platzieren, eine kleine Truhe mit einem Inquisitions-Symbol, als Zeichen für andere Inquisitoren.6
Das Symbol wurde beispielsweise von Inquisitorin Selandra Iobel gefunden.6

Herkunft des Namens

Höchstwahrscheinlich stammt der Name aus dem Shakespeare-Drama "Der Sturm". Zitat aus Wiki: "[Caliban] ist gegen Ende des Stückes der Sklave des weisen Zauberers Prospero. [...] Prospero kann als Inbegriff von Kultur gedeutet werden, der seine Triebe kontrolliert." Shakespears' Caliban bei Wiki. Der "wilde Caliban" stammt damit auch aus diesem Stück.

Quellen