Servoschädel.jpg

ALERT Lexicanum is improving!

For the next several days Lexicanum will be upgrading to become more friendly on mobile devices. There may some very short periods of downtime, and article updates will not be available during this period.We will be back to normal shortly.

Ogryn

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schreib- u. Leseservitoren mit Schädel.jpg Achtung Adept des LEXICANUM!

Die in diesem Artikel wiedergegebenen
Informationen müssen noch mittels
Fußnoten den jeweiligen Quellen
zugeordnet werden.
Hilf mit, indem Du kontrollierst und
Quellen zuordnest und einträgst.


Allgemeines

Nork Deddog, Ogryn-Leibwächter
Quetscha kämpft! Quetscha töten Feinde von Imperator!
+++ der Türsteher Quetscha stellt sich gegen ein Eldar-Enterkommando +++ 8 K.20


Als Ogryns (oder auch Homo sapiens gigantus) werden solche Metahumanoide bezeichnet, welche sich durch die Isolation vom Rest der Menschheit und den Bedingungen ihrer Umgebung (meist einer Todeswelt mit hoher Gravitation) zu Riesenformen entwickelt haben. Weitaus größer und stärker als ein "normaler" Mensch, scheint sich allerdings ihre Intelligenz nicht als Evolutionsvorteil erwiesen zu haben, denn Ogryns sind im allgemeinen auf dem intellektuellen Niveau eines älteren Kindes und besitzen fast immer eine eher primitive Kultur. Im Gegensatz zu den Squats bilden sie auch kein eigenes Volk, sondern scheinen sich auf verschiedenen Planeten parallel entwickelt zu haben.Quelle?

Daß sie im Imperium geduldet werden, liegt vor allem an ihrer Verwendbarkeit als Nahkampftruppen in der Imperialen Armee. Das Training erweist sich allerdings als aufwendig, somit werden meist nur die intelligentesten (teilweise durch medizinische Eingriffe "intelligent" gemachten, siehe auch BONE Behandlung) Individuen trainiert, welche dann als Sergeants ihre Untergebenen ins Feld führen. Wenn dies nicht möglich ist reicht es unter Umständen jedoch auch aus, ihnen eine Waffe in die Hand zu geben und zu sagen, wo (und wer!) der Feind ist.Quelle?
Eine berühmte Schlacht der Ogryns fand gegen Orks auf dem Planeten Peolosia statt.8 K.4

Aufgrund ihrer Schlichtheit sind Ogryns leicht für den Imperialen Kult zu begeistern. Sie sehen im Imperator einen großen Krieger und Anführer, dem sie sich beweisen wollen und der bei großen Taten wohlwollend auf sie herabblickt.Quelle?

Auf manchen Welten werden Ogryns für das Adeptus Arbites eingesetzt, da ihr Anblick manchmal schon reicht, um Unruhen im Keim zu ersticken, ebenso machen manche Inquisitoren Gebrauch von ihnen. Zuweilen dienen einzelne Ogryns auch als Leibwächter für höhere Ränge der imperialen Streitkräfte.Quelle?

Zu Zeiten des Großen Kreuzzugs wurden in der Provinz Nei Monggol auf Terra Ogryn-artige Menschen als Arbeiter gezüchtet. Sie wurden meist mit dem Spitznamen migou bezeichnet, in seltenen Fällen auch als Oger. Migou wurden auch beim Bau des Imperialen Palastes eingesetzt.12; A

Das Adeptus Mechanicus setzt gen-modifizierte Ogryns als Arbeitskräfte bei Bauprojekten ein.8 K.6

Ursprungswelten

Ogryns gehören zu den größten und mächtigsten Abhumanen-Variationen, die vom Imperium wiederentdeckt wurden. Nur die Minotauren und die Space Marines sind ihnen an Zerstörungskraft ebenbürtig.Quelle?

Ogryns sind normalerweise Bewohner von Welten mit hoher Gravitation. Auch auf Todeswelten sind sie oft zu finden.Quelle?

W40klogo1edigrau.jpg Bitte beachten: Die folgenden Informationen der 1. Edition könnten aufgrund einer Überarbeitung des Hintergrunds des Warhammer 40.000-Universums ganz oder teilweise als nicht mehr gültig und überholt gelten.

Die meisten Welten, auf denen Ogryns leben, dienten früher als Gefängniswelten und wurden nach dem Zeitalter der Zwietracht ins Imperium eingegliedert. Diese Planeten sind so gut wie immer unfruchtbar und bieten keine Fülle an Nahrungsmittelquellen, was dazu führt, dass nur sehr widerstandsfähige Individuen überleben konnten.Quelle?


Evolution und Physiologie

Ogryn-Veteran

Ogryns sind 2,5 bis 3 m groß und ihr Muskelmasse/Größe-Verhältnis ist zwei mal so hoch wie bei normalen Menschen. Ihre Knochen sind schwerer und ihre dicke Haut besitzt kaum Nervenenden. Ogryns sind groß genug, um es mit so gut wie jeder einheimischen Lebensform aufnehmen zu können, und das ohne oder nur mit primitiven Waffen. Quelle?

Ihr Verdauungssystem ist dem eines normalen Menschen ebenfalls überlegen, es kann Nährstoffe aus quasi jeder organischen Verbindung gewinnen. Ogryns können auch wesentlich mehr Nahrung auf einmal aufnehmen und dann lange davon zehren. Quelle?

Das Gehirn erfuhr eine gewisse Atrophie, viele betrachten sie einfach als dumm, aber genauer betrachtet ist ihr Denken lediglich komplett auf Überleben, Kämpfen und Essen ausgerichtet.Quelle?

Ihre Gliedmaßen sind generell kurz und massig, die Hände groß und plump-aussehend. Ihre Köpfe sind überproportional groß, da sie durch dicke Knochenwülste geschützt sind und zeichnen sich durch auffällig massige Kiefer aus. Die unteren Eckzähne wachsen oft zu beeindruckender Größe heran.Quelle?

Je nach Ursprungswelt unterscheiden sich Ogryns in gewissem Maße:

  • Skraag: relativ großgewachsen und feingliedriger als andere Ogryns, die Haut weist aufgrund vulkanischen Schwefels in der Atmosphäre eine typische gelbbraune Färbung auf und sie zeichnen sich durch einen eindringlichen Körpergeruch aus.
  • Ugglob: von hier stammende Ogryns sind bulliger und besitzen größere Schädel. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit weisen sie eine beeindruckende Vielzahl an Warzen und Pilzerkrankungen auf.Quelle?

Auf ihren Heimatwelten, die meist auf mittelalterlichem Technologieniveau liegen, tragen Ogryns meist Häute, Felle, Kettenpanzer und ähnliches und bekanntermaßen legen sie wenig Wert auf persönliche Hygiene.Quelle?

Die Mutationswahrscheinlichkeit liegt bei Ogryns in etwa so hoch wie bei normalen Menschen, allerdings sind psionische Ausprägungen praktisch unbekannt.Quelle?

Ogryns und Imperialer Kult

Ogryns und Tiermenschen 2

Auch wenn ihnen die Feinheiten des imperialen Glaubens aufgrund ihrer geistigen Beschränkheit normalerweise entgehen, so verehren Ogryns den Imperator als allwissende, omnipräsente Macht, die jede ihrer Bewegungen auf dem Schlachtfeld beobachtet und dessen persönliche Befehle an sie über vorgesetzte Offiziere direkt an sie weitergeleitet werden. Aus diesem Grund empfinden sie es auch als höchste Ehre, wenn ihnen gesagt wird, dass der Imperator zufrieden mit ihnen ist. Dies und ihre natürliche Kampfeslust führen dazu, dass Ogryns zu Taten unvorstellbarer (manche würden sagen dummer) Tapferkeit fähig sind.Quelle?

Ogryns zur Zeit des Bruderkriegs6

Kommissare stellen für Ogryns besonders respektierte Individuen dar, da sie glauben, die Kommissare stünden in ständigem Kontakt zum Imperator. Deswegen zeigen sie den Kommissaren auch höchsten Respekt und fragen ständig, was der Imperator von dem hält, was sie gerade getan haben und versuchen sogar, den Kommissar durch Essensrationen zu bestechen, damit der Imperator ihnen wohlgesonnen sein möge (siehe auch Ogryn-Kommissar).Quelle?

Großer Bruderkrieg

Im Großen Bruderkrieg wurden Ogryns auf beiden Seiten mit großem Erfolg eingesetzt. Allerdings stellte sich im Nachhinein heraus, dass den auf der Seite von Horus kämpfenden Einheiten erzählt wurde, dass sie für den Imperator gegen die Verräter kämpfen würden.Quelle?

Galerie

Miniaturen

1. Edition

Eine umfassende Auflistung der verfügbaren Modelle für die Imperiale Armee findet sich hier und hier.

2. Edition

Auch für diese Edition erschienen modulare Modelle, siehe hier.

4. Edition

In der 4. Edition erschienen neue Miniaturen von Ogryns, die stärker an das Erscheinungsbild der Stoßtruppen von Cadia angepasst sind:

Ogryns

Anmerkung

  • A: Das Wort "Migou" scheint aus der tibetischen Sprache entlehnt zu sein. Dort bezeichnet das Wort "Mi-go", oder "Migoi" (མི་རྒོད) den Yeti (Schneemenschen) des Himalaya. In eben jenem Gebirge wo der Palast des Imperators errichtet wurde. H. P. Lovecraft verwendet in seinem Cthulhu Mythos eine Kreatur mit der Bezeichnung "Mi-go" oder "Abominable Snow-Men" (abscheuliche Schneemenschen). Die Provinz Nei Monggol entspricht vermutlich der chinesischen Provinz Innere Mongolei (chin: 內蒙古 Nèi Měnggǔ).

Quellen