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Nathaniel Garro

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Nathaniel Garro war Battle-Captain der Death Guard zu Beginn des Bruderkrieges.

Beschreibung

Nathaniel Garro besaß ein blasses, edles Gesicht, überzogen mit feinen Narben. Er war glatzköpfig.4 K.1 Wegen der Space Marine Implantate in seinem Gehirn funktionierte sein Erinnerungsvermögen nicht richtig: Manche Erinnerungen aus seiner Kindheit erschienen ihm klarer als solche an kürzlich zurückliegende Schlachten.4 K.5 Nach seiner Verwundung auf Istvaan Extremis wurde ihm als Ersatz für sein verlorenens rechtes Bein ein bionisches Bein exzellenter Qualität implantiert. Das Skelett bestand aus Stahl und polierte Messingplatten gaben ihm die Form eines menschlichen Beins.4 K.6

Im Kampf besaß Garro eine Mk IV-Servorüstung, einen mit Silber beschlagenen Bolter und das Energieschwert(4 K.2) Libertas. Libertas besaß eine Stahlklinge und Teile von ihm waren noch zu Zeiten des Weltenbrands gefertigt worden.4 K.1 Als sein Bolter bei den Kämpfen auf Istvaan Extremis zerstört wurde, übernahm er den Kombibolter(4 K.2) des verstorbenen Pyr Rahl.4 K.9
Bei Gefechten und für zeremonielle Anlässe trug Garro über der Rüstung noch einen aus Ceramit und Messing gefertigten Adlerkürass: Auf dem Brustpanzer befand sich ein Adler mit ausgebreiteten Schwingen. Auf dem Rücken erhob sich ein anderer Adler wie ein Kopfschutz von den Schultern. Im Unterschied zum imperialen Aquila waren diese Adler einköpfig.4 K.1 Dieser Kürass wurde ihm vom Imperator verliehen.4 K.4

Sein Kommandotrupp bestand aus Sergeant Andus Hakur, Apothekarius Meric Voyen, Tollen Sendek, Solun Decius und Pyr Rahl.4 K.1,K.2

Er hatte in der Death Guard den Spitznamen "Straight-Arrow Garro" wegen seiner Aufrichtigkeit und Ehrenhaftigkeit. Grulgor sah in diesem Namen aber seine Vorurteile, Garro wäre hochnäsig, bestätigt.4 K.4,K.8

Geschichte

Nathaniel Garro wurde auf Terra geboren und wuchs dort in der Region Albia (A) auf.4 K.5

Großer Kreuzzug

Er wurde ein Space Marine der Dusk Raiders. Zu dem Zeitpunkt, als die Legion bei Barbarus ihrem Primarchen Mortarion begegnete und zur Death Guard wurde, war Garro noch einfacher Space Marine ohne Rang.1 K.5

Während des Pasiphae Uprising diente Garro auf der Unerbittlich. Sie wurde durch einen selbstmörderischen Angriff schwer beschädigt und viele Space Marines, darunter auch Garro, wurden ins All gerissen. Garro überlebte nur knapp und erwachte nach mehreren Monaten mit neuen Narben aus dem Koma.4 K.6

Irgendwann verlor Nathaniel Garro den Überblick, wie alt er eigentlich war, denn durch die vielen Reisen im Warp, in kryogenischer Stasis und bei relativistischen Dilatationsflügen war die Zeit für ihn anders vergangen, als beispielsweise auf Terra.4 K.12

Captain Garro

Die Emperor's Children und die Death Guard kämpften in der Preaixor Campaign Seite an Seite. Sie erlitten schwere Verluste und in dieser Schlacht wurden Nathaniel Garro und Saul Tarvitz zu engen Freunden. Sie ritzten sich gegenseitig als Zeichen einen kleinen imperialen Adler in die Armschiene. 4 K.5, 5 K.9

Als Kaleb Arin bei der Aufnahmeprüfung für die Death Guard versagte, machte Nathaniel Garro von einer alten Tradition seiner Legion Gebrauch und machte ihn zu seinem Housecarl.4 K.3

Garro führte die 7. Kompanie der Death Guard auch während des Triumphzugs von Ullanor.4 K.4

Vor der Kampagne im Istvaan-System war Garro an der Pacification of the Carinea Moons4 K.1 und an einer Schlacht gegen Jorgall beteiligt4 K.2.

Nach der Schlacht gegen die Jorgall wies Garro Solun Decius zurecht, weil dieser unnötigerweise in den Nahkampf gegangen war. Garros Unterhaltung mit seinen Männern wurde unterbrochen, als Mortarion und Calas Typhon auftauchten. Mortarion belobigte Garro, indem er ihn für ein besonderes Ritual der Death Guard auswählte: Nach jeder Schlacht in der Mortarion persönlich kämpfte, wählte er einen Krieger aus, der mit ihm einen Becher Gift trinken sollte. Mortarion, Typhon und Garro bekamen jeder einen extrem gefährlichen Gift-Cocktail in einem Pokal serviert. Mortarion trank, als wäre es bloßes Wasser. Typhons Gesicht wurde knallrot, aber ansonsten zeigte er keine Reaktion. Als Letzter trank Garro und seine Kehle und seine Brust brannten davon so sehr, dass er mehrere Minuten lang nicht reden konnte, aber er versuchte, sich nichts anmerken zu lassen.4 K.3
Gleich danach nahm Mortarion ihn zur Seite und unterhielt sich mit ihm. Insbesondere fragte er Garro, wieso dieser sich nie einem der Kriegerbünde angeschlossen hatte. Garro antwortete, sie hätten zwar ihren Wert für die Moral, aber sie würden der Aura von Offenheit und Wahrheit zuwiderlaufen, die der Imperator proklamierte. Deswegen würde er selbst nicht eintreten und wenn andere es taten, wäre das ihre Sache. Mortarion eröffnete ihm schließlich, dass er ihn als Equerry zur Stabsbesprechung für die Istvaan III-Kampagne mitnehmen würde.4 K.3 Bei dieser Besprechung fiel ihm auf, dass es irgendwelche Spannungen bei den Sons of Horus gab.4 K.4

Großer Bruderkrieg

Istvaan

Garro führte die Death Guard-Streitmacht auf Istvaan Extremis an. Dort verlor er während der Schlacht durch einen Warsinger sein rechtes Bein, aber er humpelte zurück in die Schlacht und kämpfte noch eine Weile Rücken an Rücken mit Solun Decius weiter, da er ja alleine nicht mehr stehen konnte. Als er schließlich zusammenbrach, ging Decius einen Apothekarius suchen, aber bevor er mit Meric Voyen zurückkam, hatte längst Fabius Gallus Garro gefunden und ihm das Leben gerettet.4 K.6
Garro wurde in einen Heiltank gelegt und ein bionisches Bein wurde ihm als Ersatz implantiert.4 K.6, 5 K.5 Während er im Koma lag, schottete der Cataleptische Knoten in seinem Gehirn ihn von den verwundeten Teilen seines Körpers ab. Garro erinnerte sich an seine andere Nahtod-Erfahrung, damals während des Pasiphae Uprising. Dann hatte er eine Vision: Er nahm war, wie ein mächtiger Geist ihn aus der Ferne mit flüchtigem Interesse beobachtete. Ganz in seiner Nähe war ein ähnlicher, aber viel geringerer Geist, der eines der Gebete der verbotenen Lectitio Divinitatus-Bewegung sprach. Dann brach ein Sturm herein und hüllte ihn ein. Er sah verwirrende Symbole, darunter immer wieder ein Dreifältiges. Schließlich kam aus der Ferne die Erscheinung einer Frau (Euphrati Keeler) und zog ihn aus dem Sturm. Die Schmerzen seines verwundeten Körpers kehrten zu ihm zurück und er erwachte aus dem Koma. Neben seinem Heiltank war sein Diener Kaleb Arin.4 K.6
Garro wurde in einen Behandlungsstuhl umgebettet, wo er an Geräte und Infusionen angeschlossen wurde. Als er von Ullis Temeter hörte, er wäre als nicht-gefechtsfähig eingestuft, machte ihn das so wütend, dass er in Typhons Büro humpelte, um ihn zur Rede zu stellen. Typhon schmetterte seine Einwände jedoch ab: Seinetwegen könne er sich in seinem geschwächten Zustand ruhig auf das Schlachtfeld begeben und dort umbringen lassen, aber der Befehl käme von Mortarion. Garro wurde zusammen mit Ignatius Grulgor auf die Fregatte Eisenstein versetzt. 5 K.9, 4 K.6

Eisenstein

Als Tarvitz dahinter kam, dass die Space Marines auf Istvaan III getötet werden sollten, kaperte er einen Thunderhawk und versuchte auf den Planeten zu gelangen, um sie zu warnen. Abfangjäger verfolgten ihn. Glücklicherweise befahl Garro, zu dem unbekannten Schiff auf Abfangkurs zu gehen. Tarvitz erzählte Garro über Funk von dem bevorstehenden Verrat. Garro kämpfte mit sich selbst und beschloss dann seinem Schlachtenbruder zu glauben: Er ließ die Abfangjäger abschiessen und gab die Explosionswolke als Zerstörung des Flüchtigen aus. Tarvitz und Garro verabschiedeten sich ein letztes mal: Tarvitz würde versuchen, die Imperiumstreuen auf dem Planeten zu retten, Garro würde versuchen, Terra zu warnen. 4 K.8; 5 K.9 Als Solun Decius abschätzig fragte, wie Garro sich in so einer wichtigen Frage auf das bloße Wort von Tarvitz verlassen könne, packte dieser ihn am Kragen und schnauzte ihn an, sein Pakt mit ihm als Ehrenbruder wäre alles was er benötige. Wenn Decius erst einmal so lange gedient hätte wie er, würde er erkennen, dass es Wichtigeres gibt als die Befehle von Vorgesetzten.4 K.8
In diesem Augenblick kam Kaleb Arin auf die Brücke gestürmt und berichtete von den Virus-Bomben auf dem Waffendeck. Garro nahm Tollen Sendek und Kaleb mit und sie wurden schon von Meric Voyen erwartet. Garro zeigte sich offen und forderte Grulgor auf, sich zu erklären. Dieser antwortete, der Imperator hätte sie verlassen und die Macht an Zivilisten übergeben, die nicht wüssten mit wieviel Blutvergießen das Imperium geformt wurde. Grulgor erklärte, er würde Horus und Mortarion dienen und wenn Garro damit nicht einverstanden wäre, solle er ihn auf der Stelle töten. Garro zögerte bei dem Gedanken, einfach so einen anderen Death Guard zu töten, selbst wenn es ein Verräter war. Grulgor sah das, zog seine Boltpistole und sein Kampfmesser und der Kampf begann. Grulgors Kommandotrupp stürzte sich auf Garro, Sendek und Voyen, während die Ladearbeiter sich nur mit Kaleb anlegten. Garro verletzte zwei Gegner schwer und tötete einen Dritten instinktiv, was ihn später schwer schockierte. Während alle im Handgemenge beschäftigt waren, zielte Grulgor sorgfältig mit seiner Boltpistole, um Garro mit einem Kopfschuss zu töten. Kaleb hatte jedoch einem seiner Angreifer eine Pistole abnehmen können und schoss auf Grulgors Hand, wodurch sich dessen Schuss verzog und als Querschläger eine der Glaskugeln mit dem Virus traf. Voyen zog Sendek sofort zurück in den Gang. Der tödlich verwundete Kaleb konnte Garro noch zurufen, die Hand des Gott-Imperators läge auf ihm, dann betätigte er den Notschalter für das Explosionsschott. Garro konnte sich noch knapp unten durchrollen, bevor die Sektion luftdicht versiegelt wurde.4 K.8

Garro befahl seinen Kommandotrupp in das Observatorium der Eisenstein. Andus Hakur sollte noch seinen eigenen Trupp mitbringen. Garro traf als Letzter ein: Er hatte Shipmaster Baryk Carya und Racel Vought abgeholt. Garro berichtete zunächst vom bevorstehenden Virusbomben-Angriff auf die Loyalisten auf Istvaan III und dem Kampf mit Ignatius Grulgor. Dann erklärte er, die Verschwörung reiche hinauf bis Mortarion, Horus, Angron und Fulgrim. Garro eröffnete, da sie hier nichts ausrichten könnten, müssten sie nach Terra fliehen und den Imperator warnen. Er befahl Carya, das Schiff auf einen Sprung durch den Warp vorzubereiten, was diesem gar nicht gefiel: Der Warp war zurzeit so stürmisch, dass sie ihren Kurs nicht würden kontrollieren können. Garro befahl Hakur, das Schiff von Grulgors Männern zu säubern. Als Garro ihnen allen gerade einen Augenblickseid abnehmen wollte, platzte Funkoffizier Tirin Maas herein: Er hätte eine Nachricht für Grulgor, aber dieser würde sich nicht melden. Carya las sie laut vor: Der Bombenabwurf sei zu beginnen und alle Hindernisse der Operation seien zu beseitigen. Ale Astartes im Raum, sowie Carya und Vought, leisteten auf Garros Schwert Libertas einen Eid, die Warnung nach Terra zu bringen.4 K.8

Während seine Space Marines die Eisenstein von Grulgors Männern säuberten, zog Garro sich in die Quartiere zurück: Die Ereignisse hatten ihn stärker erschüttert, als er sich hatte ansehen lassen. Er bemerkte nebenbei, dass Kaleb Arin zur Lectitio Divinitatus-Bewegung gehört hatte. Unter dem Druck, dass alles woran er bisher geglaubt hatte durch Verrat befleckt und zerstört worden war, erlitt er einen Zusammenbruch. Instinktiv fing er an, obwohl Atheist, zum Imperator zu beten, als er eine Vision einer blonden Frau hatte, die ihn um Hilfe bat. Obwohl nicht unangenehm, brachte ihn der Schock dieser telepathischen Kontaktaufnahme wieder auf die Beine. In diesem Moment stürmte Solun Decius herein. Garro verstaute die Lectitio Divinitatus-Schriften in einer seiner Gürteltaschen. Decius berichtete, alle von Grulgors Männern wären tot und bestürmte Garro dann mit Vorwürfen, er habe eine Entscheidung getroffen, die ihm nicht zustünde: Wer gäbe ihm das Recht, den gesamten Rest ihrer Legion zu Verrätern zu erklären? Decius erhielt seine Antwort, als er und Garro durch ein Fenster die Bombardierung von Istvaan III beobachteten.4 K.9
Kurz darauf nahm die Eisenstein Flüchtlinge von der Vengeful Spirit auf: Iacton Qruze, Kyril Sindermann, Mersadie Oliton und Euphrati Keeler hatten sich mit dem Thunderhawk Nine-Delta abgesetzt. Garro war geschockt als er erkannte, dass die blonde Frau aus seinen Träumen kein Hirngespinst sondern Realität war: Euphrati Keeler.4 K.9

Als die Eisenstein ihre Flucht aus dem Istvaan-System plante, wurden sie vom Funkoffizier Tirin Maas verraten, der weiterhin Horus die Treue hielt. Als er sie beschuldigte, sie wären Verräter, brach Garro ihm das Genick. Die Terminus Est ging auf Abfangkurs zur Eisenstein und diese begann ihr Fluchtmanöver. Die Eisenstein wurde mehrmals schwer getroffen, konnte die Terminus Est durch einen engen Vorbeiflug an Istvaan IIIs größtem Mond abhängen. Die Eisenstein war kaum noch flugfähig und der Warp so stürmisch wie schon lange nicht mehr. Alle auf der Brücke wussten, dass es Selbstmord war, in ihrem Zustand einen Flug durch den Warp zu wagen, aber dann betrat Euphrati Keeler die Brücke und beschwor sie, das Wagnis einzugehen: Wenn sie hierblieben, würden sie sterben.4 K.10

Das Geller-Feld der Eisenstein war instabil und so konnten mehrere Dämonen eindringen. Andus Hakur wurde von ihnen überrascht und in einen harten Kampf verwickelt, aber Garro eilte ihm zu Hilfe als er den Funkspruch hörte und hatte Solun Decius und weitere Verstärkung mitgebracht. Bei Hakur fand er eine Gehilfin des Navigators Severnaya, eine Navigator tertius, die panisch von Tod und Verfall schrie und stammelte und sich selbst dabei blutig kratzte. Sie schrie Garro zu, er könne es auch sehen und warf sich auf sein Schwert, bevor er reagieren konnte. Während es in ihrem Bauch steckte, schob sie sich noch näher an Garro heran und keuchte, alles würde enden. Dann begann ihr Körper rapide zu altern und rutsche dabei von Libertas. Ihre Leiche alterte immer weiter, bis nur noch Asche übrig war. Garro war geschockt und hatte übergangslos eine Vision: Er sah, wie seine Death Guard-Brüder um ihn herum von Verfall eingehüllt wurden. Ihre Rüstungen waren ekelhaft grün, das Ceramit eingedellt und mit ihrem Fleisch verschmolzen, das vor Parasiten und aufgeblähten Organen pulsierte. Eiter, Rost und schwarzer Schleim tropften aus allen Ritzen und Öffnungen. Das Schädel-Wappen der Death Guard war verschwunden, ersetzt durch drei schwarze Scheiben. Plötzlich sah Garro eine hohe Gestalt im Gang stehen, obwohl der eigentlich zu niedrig für sie war. Es war Mortarion, in einer schwarzen Kutte, seine Rüstung verfärbt und korrodiert, seine ganze Gestalt in benutzte Bandagen und Rost gehüllt. Garro sprach seinen Namen und Mortarion nickte ihm zu. Dann flüsterte Mortarion, er solle zu ihm kommen. Bald würden sie alle die Umarmung des Lord des Verfalls erfahren... Garro sah an sich hinab und sah, wie seine Hände sich auflösten und verfaulten. Der Schock beendete die Vision. Plötzlich war alles wieder normal. Für die Umstehenden hatte er einfach nur ein paar Augenblicke teilnahmslos dagestanden.4 K.11
Meric Voyen gab über Funk Meldung, auf dem Waffendeck würde etwas vor sich gehen und Garro und die Anderen brachen dorthin auf. Im großen Backbord-Korridor der Eisenstein kamen ihnen plötzlich die vom Lebensfresser-Virus Getöteten als enststellte, wiederbelebte Leichen entgegen. Ignatius Grulgor und seine Space Marines waren zu einer Art Seuchenmarines geworden, während die Crew-Mitglieder wenig mehr als Zombies waren. Unter ihnen war auch Kaleb Arin, dem Garro instinktiv den Kopf abschlug. Er hoffte, Kaleb hätte diesmal endgültig Ruhe gefunden. Während der anschließenden Kämpfe verpasste Garro einem Seuchenmarine eine volle Bolter-Salve in den Torso. Dieser wurde gegen die Wand geschleudert, war aber nicht tot, obwohl er blutete und ihm Eingeweide heraushingen. Erst als Garro ihm den Kopf abschlug, starb er. In der Zwischenzeit konnte Ignatius Grulgor Solun Decius mit seinem Seuchenmesser schwer verwunden. Bevor er ihn jedoch töten konnte, ging Garro dazwischen. Die beiden duellierten sich und Garro stieß ihm Libertas in den Bauch, aber das störte Grulgor nicht. Libertas' Energiefeld begann zu versagen. Garro verstärkte das Feld und rammte Grulgor das Schwert noch tiefer in den Bauch, was die Wunde soweit vergrößerte, dass er Libertas wieder herausziehen konnte. Während Grulgor sich die Eingeweide zurück in den Bauch stopfte, begann das Gellar-Feld immer stärker zu fluktuieren. Garro wusste, dass es kurz davor war zu versagen, und dann würden sie von Dämonen überrannt werden. Er befahl einen Not-Rücksturz in den Realraum. Grulgor versuchte einen letzten, tödlichen Schlag, aber Garro parierte ihn. Dann fiel die Eisenstein in den Realraum und Grulgor, seine Seuchenmarines und die wiederbelebten Crew-Mitglieder brachen leblos zusammen. Garro sah noch, wie Grulgors Seele aus seinem Körper gesaugt wurde und im Warp zurückblieb.4 K.11

Die Eisenstein strandete in einem unkartographierten Raumgebiet der Galaxis. Da ihr Navigator beim Rücksturz durch den Schock gestorben war, saßen sie nun fest. Die folgenden Tage verbrachten sie damit, die Verletzten zu versorgen und aufzuräumen. Nach den nervenaufreibenden Ereignissen, die hinter ihnen lagen, kamen Garro diese Tage vor wie Wochen. Er ließ sich von Meric Voyen über die Verwundeten Bericht erstatten und erkannte, wie sehr ihn, den Heiler, der Anblick der Untoten getroffen hatte. Als Voyen für den komatösen Solun Decius einen Gnadentod vorschlug, warf Garro ihm vor, er würde das für sich selbst fordern: Voyen wolle alle Beweise der Verdammnis beseitigen, die seine Kriegerbünde über sie alle gebracht hatten! Garro entschuldigte sich sofort, aber Voyen zog sich verletzt zurück, als Iacton Qruze auftauchte, um Garro Bericht zu erstatten. Qruze hatte aus eigenem Antrieb eine Aufstellung des überlebenden Personals angefertigt: Es waren noch siebzig Space Marines, die Verletzten und den komatösen Solun Decius eingerechnet. Als er Garro den Bericht übergab, driftete das Gespräch zu anderen Themen ab. Garro und Iacton Qruze hatten einen halbherzigen Streit, wer der Ältere sei, aber da die Zeit nicht immer linear verläuft, besonders bei Reisen im Warp, kamen sie zu keinem Ergebnis. Sie kamen auf das Thema Verrat zu sprechen und Garro machte seine Verzweiflung deutlich, dass er einfach nicht verstand wieso Horus den Imperator verraten hatte. Am Ende ihrer Unterhaltung machte Qruze eine mysteriöse Anmerkung, an Bord der Eisenstein gäbe es seit Neuestem eine Kirche und Garro solle sie mal besuchen.4 K.12
Garro ging allein hin und wollte die Leute wütend zur Rede stellen, weil sie gegen die atheistischen Dekrete des Imperiums verstießen. In einem Gespräch unter vier Augen mit Euphrati Keeler zeigte sie ihm jedoch seine innere Zerrissenheit und seine Zweifel: Er hatte genug gesehen und erlebt, um an die Göttlichkeit des Imperators zu glauben, aber er hatte auch soviel Verlust und Verrat erlebt, dass er es nicht wagte, seinem erwachenden Glauben zu vertrauen. Euphrati Keeler sprach ihm Mut zu: Er wäre ein Werkzeug des Imperators und er hätte eine Aufgabe zu erfüllen.4 K12
Garro begab sich zurück auf die Brücke und befahl, den Warpantrieb zu laden und die Triebwerke einsatzbereit zu machen. Am Ende des Countdowns sollte dann der Warpantrieb abgesprengt und zurückgelassen werden, während die Eisenstein auf Sicherheitsabstand ginge. Die Explosion des Warpantriebes würde für kurze Zeit ein Leuchtfeuer im Warp erzeugen. Als Meric Voyen das hörte, zog er seine Boltpistole und drohte Garro, ihn zu erschiessen, falls er nicht den Abbruch befehle: Das Manöver wäre viel zu riskant und würde ihrer aller Tod bedeuten. Er brachte es aber nicht fertig, auf Garro zu schießen und dieser konnte ihm die Waffe gewaltlos abnehmen.4 K.12 Garros Plan wurde ausgeführt. Tatsächlich machte das Leuchtfeuer die Flotte der Imperial Fists auf die Eisenstein aufmerksam.4 K.13

Während die Eisenstein die folgenden Tage im All trieb, bereitete Nathaniel Garro heimlich eine Black Box vor, die einen Bericht all ihrer Erlebnisse enthielt. Selbst falls die Eisenstein zerstört werden sollte, würde die Nachricht überleben. Als Zeugen für seinen Bericht ließ Garro Iacton Qruze unterschreiben, da er gegenüber seinen Männern nicht offenbaren wollte, dass er für das Schlimmste plante. Im anschließenden Gespräch gab Garro dann endlich zu, wieso er Solun Decius unbedingt am Leben erhalten ließ und ihm einen schnellen, schmerzlosen Tod verweigerte: Außer seinen Männern waren alle Death Guard Tod oder Korrumpierung anheim gefallen. Er würde es nicht zulassen, noch einen Mann zu verlieren.4 K.13
Danach besuchte Garro Solun Decius auf der Krankenstation und dieser war für ein paar Minuten ansprechbar. Decius hatte allerdings alle Hoffnung verloren: Sie wären vom Imperator verlassen worden und die Warnung würde niemals Terra rechtzeitg erreichen.4 K.13
Schließlich erreichte die Flotte der Imperial Fists die Eisenstein. Da sie aber die Flotte nicht identifizieren konnten, befahl Garro, alles für die Abwehr von Entermannschaften vorzubereiten. Rogal Dorn teleportierte sich mit einer Leibgarde an Bord. Der Anführer der Leibgarde forderte von Garro, sich zu identifizieren, aber dieser schrie trotzig zurück, dies wäre sein Schiff und sie müssten sich identifizieren. An dieser Stelle trat Rogal Dorn vor und stellte sich vor. Erst danach wurde Garro kooperativ und es kam zur eigentlichen Begrüßung.4 K.13

Nathaniel Garros Traum

Phalanx

Die Überlebenden der Eisenstein wurden von den Imperial Fists auf die Phalanx evakuiert. Anschließend wurde die Eisenstein zerstört. Rogal Dorn verlangte von Garro eine Erklärung, wieso ihr Schiff mitten in der interstellaren Einöde gestrandet war und wieso es Schäden durch imperiale Waffen getragen hatte. Garro erzählte von den Ereignissen auf Istvaan III. Als er schließlich erwähnte, dass Horus hinter all dem gesteckt hatte, schlug Dorn ihn binnen eines Sekundenbruchteils zu Boden wegen dieser Verleumdung. Da trat Iacton Qruze vor und erklärte, Dorn müsse sich den Rest der Geschichte anhören. Die anwesenden Imperial Fists hoben ihre Bolter wegen dieser Impertinenz. Qruze erklärte Dorn, dass er Garro mit diesem Schlag sehr wohl hätte töten können, wenn er es denn gewollt hätte. Er hätte es aber nicht getan, also sei er neugierig, also müsse er sich den Rest anhören. Dorn schluckte seine Wut hinunter und befahl Garro, fortzufahren. Garro erzählte seine Geschichte zuende, aber Rogal Dorn weigerte sich, ihm zu glauben. Garro war schockiert und am Boden zerstört. Er hatte Tod und Verdammnis getrotzt und jetzt glaubte man ihm nicht. Traurig erklärte er Rogal Dorn, sein Urteilsvermögen sei getrübt. Rogal Dorn explodierte vor Wut und zog sein riesiges Kettenschwert, um Garro an Ort und Stelle zu exekutieren, als Euphrati Keeler hereinplatzte. Sie erklärte, sie könne Garros Bericht beweisen. Mersadie Oliton schloss ihre bionischen Gehirn-Implantate an einen holographischen Projektor an und alle Anwesenden konnten die von ihr aufgezeichnete Szene miterleben, wie Horus sich vor den Remembrancern der 63. Expeditionsflotte wie ein kriegslüsterner Massenmörder benahm und dann die Bombardierung von Istvaan III befahl. Daran folgten mehrere sprungartige kurze Ausschnitte ihrer Flucht aus dem Istvaan-System. Dorn war schockiert über die Bedeutung all dessen und über seine Blindheit. Garro versuchte ihn zu trösten, er hätte es damals auch nicht glauben wollen.4 K.14
Rogal Dorn gab Befehl, die anderen Captains zu informieren, aber ansonsten dürfe die Information vorerst nicht weiter verbreitet werden. Danach schloß er sich für einen Tag und eine Nacht in seinem Quartier ein.4 K.14
Garro versuchte zu entspannen oder zu schlafen, konnte aber nicht, da er immer wieder den selben Traum hatte: Er, seine Brüder von der Death Guard, und einige Imperial Fists kämpfen auf einer unbekannten Welt gegen eine riesige Bestie aus Krankheit und Pestilenz. Und das war nicht das Einzige, das ihn beschäftigte: Garro war sich immer noch nicht sicher, ob er nun an die Göttlichkeit des Imperators glauben solle oder nicht. Er erzählte Keeler, wie all diese Ereignisse ihn immer mehr zu der Überzeugung führten, dass der Imperator wirklich ein Gott wäre und dass er wirklich in seinem Auftrag handeln würde. Euphrati Keeler freute sich, dass er nun endlich verstanden hätte.4 K.14
Meric Voyen hatte auf der Krankenstation der Phalanx ein Gespräch mit Garro: Er entschuldigte sich für sein Benehmen auf der Brücke der Eisenstein, bot ihm sein Kampfmesser und erklärte, er werde seine Strafe akzeptieren. Garro gab ihm das Messer zurück und antwortete, Voyens Fehler wären nicht auf Charakterfehler zurückzuführen. Schließlich gab er ihm die Lectitio Divinitatus-Drucke aus Kaleb Arins Nachlaß.1 K.14

Als Rogal Dorn wieder herauskam, gab er Befehl, die Legion zu teilen: Er würde mit der Phalanx und einem kleinen Teil der Legion nach Terra fliegen, um die Warnung zu überbringen, da nur der Imperator in so einer Situation entscheiden könne. Der Rest der Flotte und der Legion solle ins Istvaan-System fliegen um die dortigen Loyalisten zu unterstützen und Informationen zu sammeln.4 K.14

Als die Phalanx das Sol-System erreichte, wurden sie bereits vom Sororitas Silentum erwartet. Es hatte das Council of Terra informiert und dieses schickte Rogal Dorn Anweisung, Euphrati Keeler und ihre Begleiter seien an das Sororitas Silentum zu übergeben. Das verärgerte Dorn sehr, denn er vermutete, Garro hätte ihm verschwiegen, dass Keeler Psionikerin wäre. Garro entgegnete, sie wäre keine. Außerdem informierte Dorn ihn, da ihre Legionen Verräter seien, müssten die überlebenden Space Marines der Eisenstein aus politischen Gründen ebenfalls einstweilen unter Arrest gestellt werden. Garro war schockiert und beleidigt, aber er hatte keine Wahl.4 K.15

Luna

Nathaniel Garro und seine Space Marines wurden mit zwei Imperial Fists-Stormbirds nach Luna zur Somnus Citadel der Sororitas Silentum gebracht. Dort wurden sie bereits von einer bewaffneten Eskorte erwartet, allerdings freundlich empfangen. Als er sah, wie Solun Decius von ihnen getrennt und auf die Krankenstation gebracht wurde, erinnerte er sich an die inquisitive Natur der Sororitas und schärfte ihnen ein, sie sollten ihn mit Respekt behandeln, nicht wie ein Versuchsobjekt. Schließlich traf ein Landungsschiff der Sororitas ein und es stellte sich heraus, dass sie Euphrati Keeler ohne sein Wissen in Gewahrsam genommen hatten. Er protestierte, diese Leute stünden unter seinem Schutz, aber Keeler hielt ihn zurück: Sie müsse mitgehen und ihr werde nichts geschehen. Garro war unzufrieden, aber Amendera Kendel rang ihm sein Wort ab, er werde keinen Ärger machen.4 K.15
Garro litt in den folgenden Tagen an Schlafstörungen. Er schlief nur schlecht ein und wenn doch, dann träumte er vom Kampf gegen Ignatius Grulgor. Allerdings spürte er auch, dass es ein Gegengewicht zu diesem Grauen gab: Ein gewaltiges goldenes Licht, ein Wesen, sehr alt und sehr weise. Er spürte auch Euphrati Keelers Präsenz, aber sie war nur ein Fünkchen gegen diese Sonne. Garro begriff im Laufe der Zeit, dass der kommende Krieg nicht nur um Gebiet und Material geführt werden würde, sondern auch um die Seelen und Herzen der Menschheit.4 K.15
Solun Decius war schließlich am Ende seiner Kräfte und gab sich in seiner Verzweiflung Nurgle hin, um zu überleben. Er verwandelte sich in ein Monster und nannte sich von nun an Lord of the Flies. Er tötete Iago und Tollen Sendek, aber Sendek konnte noch einen halben Notruf an Andus Hakur absetzen. In diesem Moment rief Euphrati Keeler telepathisch Garros Namen udn er ließ vor Schreck seine tasse fallen. Nur Sekunden später kam Hakur herein und berichtete von Sendeks Notruf. Er befahl Hakur, eine Truppe zusammenzustellen, während Meric Voyen hierbleiben und sich bereithalten sollte: Garro befürchtete, die Sororitas würden sie angreifen. Sie machten sich auf zu Decius Krankenstation, wo Verfall, Pestilenz und Leichenteile fanden: Irgendeine Art Monster war unterwegs. Dann hörten sie Schüsse. In der Krankenstation nebenan fanden sie tödlich infizierte Sororitas und einen Vigilatortrupp, der offensichtlich von einem Wesen mit riesigen Klauen getötet worden war. Im Gang dahinter kamen sie schließlich in einen Hangar, wo sie Amendera Kendel und ein Dutzend Sororitas im Nahkampf mit einem Monster in einer Fliegenwolke vorfanden. Garro befahl ihnen, die Ausgänge zu verteidigen, seine Space Marines würden den Kampf übernehmen. Wegen der unübersichtlichen Umgebung, musste er sich dem Gegner allein stellen. Im Zentrum der Fliegenwolke fand er den verwandelten Solun Decius. Garro machte Decius Vorwürfe, wenn er an den Gott-Imperator geglaubt hätte, wäre er gerettet worden, aber der Lord of the Flies bezeichnete den Imperator als leeren Götzen: Das Wesen, das Decius gerettet hatte (er sprach von sich in der dritten Person), das war ein Gott. In seiner Wut griff er schließlich an. Garro merkte schnell, dass er ihm unterlegen war: Decius war der beste Nahkämpfer der Kompanie gewesen, aber jetzt war er so schnell und so stark, dass nicht einmal Garro ihn besiegen könnte. Garro versuchte es mit einem Wechsel des Schlachtfeldes: Erst brachte er den Kampf von einem Gang auf den Boden des Hangars, dann ließ er Kendel das Schott öffnen und er und der Lord of the Flies wurden auf die Mondoberfläche gesaugt. Als Garro sich wieder orientierte, war der Lord of the Flies verschwunden. Garro fand eine Stelle am Boden, wo tote Insekten herumlagen und als er sie untersuchen wollte, brach der Lord of the Flies aus dem Boden und griff ihn an und schlug ihm Libertas aus der Hand. Die Beiden kämpften unbewaffnet, aber schließlich landete der Lord of the Flies auf Garro und fing an, seine Rüstung auseinanderzunehmen. Er riss ihm den Kürass ab und bohrte Löcher in seine Servorüstung. Garro war noch Sekunden vom Tod entfernt und gab auf, als Euphrati Keeler sich wieder telepathisch meldete und ihm Mut zusprach. Er tastete herum, fand einen Steinbrocken und schlug ihn dem Lord of the Flies ins Gesicht, was ihn blendete. Dann wälzte er sich herum, schnappte sich Libertas und enthauptete voll Trauer das Wesen, das einst Solun Decius gewesen war.4 K.16

Im Folgenden vertiefte sich Garro immer weiter in die Lehren des Lectitio Divinitatus, bis er sie auswendig kannte. Einige Zeit später kam Malcador in die Somnus Citadel, um mit Nathaniel Garro, Iacton Qruze und Amendera Kendel zu reden. Nur eine Custodes-Wache und die Novizin, die als Kendels Übersetzerin fungierte, waren noch anwesend. Malcador las in Garros Gedanken und fand darin seinen Glauben an die Göttlichkeit des Imperators. Malcador erklärte, der Imperator wäre indisponiert, aber er, Malcador, hätte die Warnung gehört und das müsse für den Augenblick genügen. Ihre Aufgabe wäre beendet. Als Garro aufbegehrte und eine Aufgabe verlangte, um dem Imperator weiter dienen zu können, sann Malcador nach: Es gäbe da eine Angelegenheit. Das Imperium würde in Zukunft Jäger, Personen "inquisitiver" Natur brauchen, um gegen zukünftige Gefahren durch Hexer, Verräter, Mutanten und Xenos vorzugehen. Garro, Qruze und Kendel würden für diese Aufgabe benötigt werden.4 K.17

Als die Space Marines sich auf die Abreise vorbereiteten, isolierte sich Meric Voyen von seinen Brüdern. Als Garro ihn fragte, wieso, antwortete er, er müße Buße tun, so wie er es in den Schriften der Lectitio Divinitatus gelesen habe: Er wäre Mitglied des Kriegerbundes gewesen und dieser wäre am Ende für den Tod und das Grauen verantwortlich, das sie gesehen hatten. Er trete hiermit aus der Death Guard aus und der Apothecaria Majoris auf Terra bei, um sich der Suche nach einem Heilmittel für ihre Legion zu widmen, wenn sie sich in solche Kreaturen wie Ignatius Grulgor und Solun Decius verwandelte.4 K.17

In Diensten Malcadors

Garro als Agentia Primus des Regenten von Terra

Nathaniel Garro erhält von Malcador dem Sigliten als Agentia Primus14 den Auftrag, aus allen Legionen, Verrätern und Loyalisten, Space Marines zu rekrutieren und eine Truppe zu erschaffen, die direkt Malcadors Befehl untersteht.7; 6 S.243
Ihre Rüstungen tragen ein einheitliches Sturmgrau, nur verziert mit dem Sigel des Sigeliten7; 14 K. 1. Sie alle schwören auf Libertas, das Schwert von Nathaniel Garro, das ihm von Malcador überreicht wurde, einen Augenblickseid, der sie verpflichtet ihr Leben nur in den Dienst von Terra zu stellen.6; 6 S.375
Das zweite Mitglied dieser "Geister", wie sie Garro nennt, der wahre Name lautet Knights Errant, ist Rubio, ein Scriptor der 21. Kompanie der Ultramarines der nach dem Verbot des Einsetzens von psionischen Kräften wieder zum normalen Marine zurückgestuft wurde. Um seine Kompanie vor einer Meute Word Bearers Terminatoren zu retten, nutzte er seine psionischen Fähigkeiten und wurde aus der Legion der Ultramarines verstoßen.6: 14 K.2
Später wurden Garro, Rubio und der zwischenzeitlich rekrutierte World Eater Macer Varren9; 14 K. 6 auf die Welt Istvaan 3 geschickt um einen weiteren Krieger zu finden und ihn bei den "Geistern" aufzunehmen. Die Schlacht von Istvaan III war bereits lange vorüber und in den Trümmern des Planeten fanden sie Garviel Loken, den letzten Überlebenden der Luna Wolves, um mit ihm Nach Terra zurückzukehren.8

Anmerkung

  • A: Der Begriff Albia geht möglicherweise auf die germanische Bezeichung für den Fluss Elbe zurück.

Die Zeugenaussagen, die das Verbleiben von Captain Garro und den anderen 70 Helden des Imperiums aufzeigen sollten, sind widersprüchlich.Quelle?

Es gibt Gerüchte, das niemand mit diesen Helden etwas anzufangen wusste, da sie die einzigen ihrer Legion waren, die dem Imperator treu ergeben waren. Sie wurden eingesperrt und sollten auf ein Urteil vom Imperator warten, welches jedoch nie folgte, da er an Bord von Horus' Schlachtschiff tödlich verletzt und dann in den Goldenen Thron gesetzt wurde. Sie sollen als Gefangene gestorben sein und das Tageslicht nie wieder erblickt haben.Quelle?

Andere behaupten Garro kämpfte persönlich Seite an Seite mit den Verteidigern des Imperialen Palastes, legte jedoch seine Waffen nieder, als er sah, was seinen Brüdern von der Death Guard widerfuhr. Er begann eine Ausbildung als Apothecarius um nach dem erfolgreichem Abschluss der Ausbildung ein Heilmittel für seine Brüder zu finden, was jedoch erfolglos blieb. Er starb in hohem Alter.Quelle?

Fanatiker behaupten Garro und die 70 anderen Marines haben eine Geheimorganisation gebildet, die noch heute für das Imperium in die Bresche springt, wenn seine verräterischen Brüder und Mortarion das Imperium bedrohen.Quelle?

Wiederum andere behaupten, Garro konnte den Verführungen des Warp nicht wiederstehen, wie einst sein Primarch, und er wandte sich Nurgle zu um als Champion seiner Legion zu dienen.1Quelle?

Fakt ist nur, dass Garro von Rogal Dorn und einem Teil seiner Imperial Fists nach Terra gebracht worden war, dort jedoch nicht zum Imperator gebracht werden konnte. Somit konnte nur der Regent des Imperators von den ungeheuerlichen Umständen erfahren. Aufgrund der starken Warpstürme konnten jedoch nur die wenigsten der anderen Legionen informiert werden.Quelle?

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