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Moriana

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Moriana ist eine Hexe und ehemalige Beraterin von Abaddon.

Allgemeines

Moriana und Abaddon der Vernichter4

Moriana trägt Beinamen wie Zofe des Imperators und Seherin des Vernichters. Im gesamten Wirbel des Chaos ist sie als das Weinende Mädchen bekannt.3 K.9

Die mächtigsten Champions des Chaos suchen ihren Rat.1 K.1

Moriana sieht aus wie eine extrem alte Frau, mit grauem, zerfurchtem Gesicht. Ihre Augen wurden ihr einst von einem Folterknecht herausgerissen, aber sie bluten immer noch. Als Kleidung trägt sie eine zerlumpte, verblichene, grüne Kutte. Manchmal hat sie Hustenanfälle1 K.1; 2
Es ist unbekannt wie, aber Moriana weiß viele Dinge. So wusste sie schon vor dessen Ankunft, wer Honsou war, wieso er zu ihr kam und wie er sie gefunden hatte.1 K.1

Es scheint, dass Morianas Versteck immer eine Höhle auf einem verlassenen Planeten ist.1 K.1; 2

Es gibt über Moriana verschiedene Anspielungen in Büchern über das Chaos, wie beispielsweise "the Hag that dwells in the Bone House" oder "a former handmaiden of the Imperium's master, who dwells in endless darkness on a nameless world".1 K.1

Geschichte

Moriana war einst eine Dienerin des Imperators und stand vor dem Goldenen Thron, später fiel sie aber in Ungnade.1 K.1 Genaueres ist nicht bekannt.

Eine Zeit lang diente Moriana Abaddon und der Black Legion als Seherin.3 K.9 Abaddons Stellvertreter hassten sie. Mehrere versuchten, sie zu töten, und wurden dafür exekutiert. Eine der Exekutionen wurde von Iskandar Khayon durchgeführt, und er hat ihr das nie verziehen. Abaddon schätzte seine Seher und Weissager sehr, ging aber nie so weit, sich vollständig auf ihre Aussagen zu verlassen.3 K.14

Es war Moriana, die Abaddon zu den Schwarzen Festungen führte und so den 12. Schwarzen Kreuzzug mitgestaltete.1 K.1
Abaddon fand Moriana in einer Höhle eines Planeten, der um eine sterbende Sonne kreiste. Das Gras war schwarz, und um den Höhleneingang standen kraftlose Bäume. Die Höhle war mit aufgehängten Tier- und Menschenschädeln geschmückt, mit Innereien, mit toten Pflanzen und Kunstwerken aus Knochen. In der Mitte befand sich eine Feuerstelle mit violetten Flammen und dort saß Moriana.2
Abaddon forderte, sie solle ihm die Zukunft weissagen. Sie fragte nach einer Bezahlung und Abaddon drohte, sie zu töten. Moriana wies ihn zurecht, sie hätte schon mit Dämonen verkehrt, fürchte ihn nicht, und wenn er sie töten würde, würde er nicht erfahren, weswegen er gekommen sei. Adaddon ließ widerwillig von ihm ab. Sie starrte mit ihren leeren Augenhöhlen in die Flammen und erzählte Abaddon Metaphern und Allegorien: Sechs Festungen zwischen den Sternen, die er finden müsse. Die Hand der Finsternis an einem Ort zwischen Läuterung und Verdammnis. Das Auge der Nacht beim kleinen Volk. Abaddon wurde wütend und verlangte klare Antworten, aber Moriana wies ihn zurecht, wenn er aufsteigen wolle, müsse er auch seinen Kopf gebrauchen. Abaddon ging nach einer letzten Drohung und brach mit seiner Flotte auf.2

Der Planet, auf dem Moriana sich zu Honsous Zeiten versteckte, besitzt eine Oberfläche aus Glassplittern, Quarz, Basalt und Obsidian. Es gibt hier kein Leben. Die Oberfläche wird von starken Winden durchtost, sodass die Splitter alles zerschneiden und abschmirgeln. Der Planet trägt eine deutlich fühlbare, psionische Aura: Der Planet ist hoffnungslos vergiftet durch Verbitterung, durch einen aus Verrat geborenen Hass.1 K.1
Der Planet wurde vom Imperium kurz nach dem Großen Bruderkrieg entdeckt. Als die Forscher landeten, kam es bald zu Wahnsinn, Mord und Selbstmord. Die Forscher flogen eiligst wieder ab und ließen den Planeten absichtlich ohne Namen zurück, damit andere von diesem Unglück verschont blieben.1 K.1
Auf dem Planeten gibt es eine Höhle, der Eingang liegt zwischen großen Felsen. Dort stehen abgestorbene Bäume, was ungewöhnlich ist. Am Eingang der Höhle hängen Talismane und Fetische und aus dem Eingang dringt aromatischer Rauch.1 K.1
Wenn man in die Höhle eintritt, wird man an einen anderen Ort versetzt: Hinter sich sieht man nur noch Finsternis, nicht mehr den Eingang. Die Höhle ist erkennbar einst mit Hilfe von Maschinen gefertigt worden, aber jetzt sind die gesamten Wände eng mit einem Text beschriftet. Von der Höhlendecke hängen weitere Fetische und Talismane, aus menschlichen Überresten gefertigt und aus Knochen gefertigte Tische sind mit Kerzen in Schädel-Schalen und Pergamenten aus Menschenhaut bedeckt. In der Mitte der Höhle gibt es ein amethystfarbenes Feuer, und dort saß Moriana.1 K.1
Etwas weniger als zwei Jahrzehnte vor Honsous Ankunft kam ein Trupp der Deathwatch, darunter Uriel Ventris, auf den Planeten, um Moriana zu töten. Sie versagten.1 K.1
Honsou kam etwa 800 Jahre nach dem 12. Schwarzen Kreuzzug zu Moriana, weil er den Thrice-Born finden wollte. Er versuchte, Moriana einzuschüchtern, aber diese wies ihn zurecht, sie hätte schon mit Dämonen aus den tiefsten Tiefen des Warp verkehrt und würde sich vor seinen kleinen Drohungen nicht fürchten. Honsou wusste, er brauchte ihre Hilfe, also hielt er sich zurück. Moriana fragte, was er ihr im Tausch für ihren Rat anzubieten habe. Er antwortete spontan "alles", aber sie verlangte einen Blutschwur, dass er seinen Plan bis zuletzt umsetzen würde, egal wie hoch der Preis sei und welche Opfer es kosten würde. Moriana verriet Honsou schließlich, dass der Thrice-Born auch als M'kar bekannt sei und in der Raumfestung Indomitable eingekerkert sei. Die Indomitable fliege umher, könne aber Ultramar nicht verlassen. Dann befragte Moriana die Dämonen, die M'kar dienten, wo er zu finden sei.1 K.1

Quelle