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Menschen

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Die Menschheit ist eine Spezies der Galaxis.

"Überall in der Leere des Weltraums leben Menschen so wie sie es seit Jahrtausenden tun, auf dem Sand, Fels und Erdboden von Welten im Licht fremder Sonnen. Der Samen der Menschheit wird in alle Richtungen davongetragen und gedeiht in der fernen Finsternis. Er schlägt Wurzeln, klammert sich fest und kämpft mit grimmiger Entschlossenheit um sein Leben."11 S.193

Allgemeines

Die biologische Bezeichnung des Menschen ist homo sapiens.1 Es existieren Sub-Spezies: Der homo navigo hat eine Sonderstellung, der Rest wird unter dem Begriff Metamenschen zusammengefasst. (siehe jeweilige Artikel für nähere Details)

Weitere Sonderfälle sind der Imperator und die von ihm erschaffenen Primarchen, Custodes und Astartes. (siehe jeweilige Artikel für nähere Details)

Ab und zu treten bei Menschen außergewöhnliche Missbildungen auf. Solche Menschen heißen Mutanten und ihre Nachkommen sind ebenfalls Mutanten. Sie werden im Imperium verteufelt und unmenschlich behandelt: Manchmal werden sie nur versklavt und ausgebeutet, aber manchmal werden sie auch gezielt ausgemerzt.2

Die Lebenserwartung kann bei entsprechender medizinischer Betreuung mehrere hundert Jahre betragen:
Dank Juvenor-Behandlungen kann man mit über 100 noch wie Ende Dreißig aussehen und auch körperlich fit sein.12 T2K1 Es ist möglich, mit 200, 250 Jahren noch wie 40 oder 50 auszusehen.12 T1K5,T2K1 Das gilt unter den höheren Gesellschaftsschichten des Imperiums als mittleres Alter.14 K.1 Mit 300 Jahren ist man allerdings schon eher gebrechlich.13 T1K3 Die maximale Lebenserwartung kann über 400 Jahre betragen, was aber schon als sehr alt gilt.12 T2K3

Vergangenheit

Inquisitor Brehm Sasham fand auf Biegel-9 in der Bibliothek von Inquisitor Maturin Ralei eine Abbildung einer Steintafel, die Ralei auf der Exoditen-Welt Torakal IV gefunden hatte. Die Steintafel zeigt in Piktogrammen, dass Die Alten verschiedene Völker erschufen, die für sie gegen die Necrons kämpften. Die oberste Symbol-Reihe, die vierte, zeigt, dass einige wenige Alte überlebt haben oder zumindest in irgendeiner Weise fortbestehen. (Eine der Figuren, die die Alten repräsentiert, ist mit einem Symbol verknüpft, das auf den Lachenden Gott der Eldar hindeuten könnte.)3 S.86f Laut seinen Notizen fand Ralei in der Bibliothek des Conclave Conservati des Ordo Xenos eine Zeichnung, die ein Fragment der darüberliegenden, fünften Symbolreihe zeigt. Das Fragment zeigt einen menschlichen Embryo samt Nabelschnur in einem Kreis. Vom Kreis gehen Dreiecke aus, die Pfeilspitzen sein könnten und auf etwas zeigen, was ein stilisierter Nachthimmel sein könnte.3 S.87 Die Schlussfolgerung wäre also, dass die Menschheit von den Alten erschaffen wurde.
Dies passt beispielsweise zu dem, was Ralei über das Wirken des Alten Qah zusammengetragen hat, dass er nach dem Krieg gegen die Necrons an einem großen Projekt gearbeitet hat und dass das Projekt möglicherweise mit einem neuen gewaltigen Krieg gegen die Necrons zusammenhängt.3 S.36,S.78 Es passt auch zu der Tatsache, dass es in der Galaxis bemerkenswert viele humanoide Spezies gibt: Menschen, Eldar3 S.23f, Orks3 S.39f, Tau3 S.17f, Hrud3 S.75f ...
Andererseits könnte diese Information auch eine komplette Fälschung und Bestandteil von Maturin Raleis Experiment sein, zu sehen, wie Inquisitor Brehm Sasham mit verlockenden ketzerischen Schriften umgeht.3 S.93
Ralei, Sasham und Raleis Aufzeichnungen verschwanden durch die Ereignisse auf Biegel-9 spurlos3 S.95f, die Vertreter des Conclave Conservati sind seitdem untergetaucht3 S.96.

Der ursprüngliche Typus der Menschheit wird in den Legenden der Goldene Mensch genannt. Er erschuf sich den Steinernen Menschen, um die Kolonisierung der Galaxis zu erleichtern, und dieser wiederum erschuf den Eisernen Menschen. Die Galaxis wurde besiedelt, es kam zu einem goldenen Zeitalter, das später Zeitalter der Technologie genannt werden sollte. Dann rebellierten die Eisernen Menschen und wurden in einem großen Krieg besiegt, in dem auch die Steinernen Menschen ausstarben. Zusammen mit weiteren galaxisweiten Katastrophen sorgte das dafür, dass viele der menschlichen Kolonien in der Galaxis isoliert wurden und entweder ausgelöscht wurden oder in Primitivität zurückfielen. Dieses Zeitalter wird der Weltenbrand genannt. (siehe jeweilige Artikel für nähere Details)

Gegenwart

Das Imperium vertritt den Absolutsheitsanspruch, die gesamte Menschheit zu vertreten.4 T1K4 Es gibt/gab aber auch andere menschliche Staaten, siehe hier.

Das Imperium untersucht auch archäologisch die evolutionäre Entwicklung des Menschen. Die Planeten Dimmamar und Tallarn sind für solche Forscher besonders interessant. Und es gibt Befürworter und Gegner der "Out of Terra"-Hypothese.14 K.12

Die imperiale Kultur beruht auf der Erhaltung des status quo, auf Traditionen und Zeremonien, auf Misstrauen gegenüber Neuerungen. Wissenschaftliche Neugier ist selten und existiert praktisch nur im Adeptus Mechanicus. Die meisten Menschen im Imperium sind abergläubisch und halten Maschinen für Magie, die Fähigkeit zu kritischem Denken ist kaum vorhanden. Stattdessen glauben viele, Ignoranz ist Stärke.5

Die repressive Politik des Imperiums führt aber gerade bei den Mächtigen, den Korrupten und den Gebildeten zu einer tiefen Faszination für das Fremdartige und Exotische: Sei es der Kontakt mit Xenos oder der Besitz von Xenos-Gegenständen, aus Neugier oder wegen dem Reiz des Verbotenen 6, oder die intellektuelle Neugier, etwas über das Unbekannte zu erfahren 3 S.93. Neugier ist, trotz aller imperialen Indoktrination und sorgfältig gepflegter Vorurteile, immernoch die große Schwäche der Menschheit.3 S.93

Laut dem Dämon Raezazel planen die Chaosgötter, die Menschheit zu korrumpieren und zu ihren Dienern zu machen, um dann mit ihrer Hilfe die Macht über die Galaxis an sich zu reißen.7 Dies deckt sich grundsätzlich mit den Erkenntnissen der Cabale.4 T2K10

Zukunft

Der Menschheit steht ein Evolutionssprung bevor, hin zu einer Spezies, in der Psioniker der Normalfall sind.8 Mutanten und Psioniker treten immer häufiger auf 9: Vor Jahrtausenden traten Psioniker mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1 Million auf 10, heutzutage hat ihr Bevölkerungsanteil schon fast die Promille-Grenze erreicht 9. Dies muss allerdings relativ gesehen werden: Beim überwiegenden Anteil der Psioniker ist ihr Talent nur äußerst schwach ausgebildet.10

Es ist nicht sicher, ob die Menschheit die Umwälzungen des Evolutionsprunges überleben wird.8

Quelle