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Macharius

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Generalfeldmarschall Solar St. Macharius war ein Befehlshaber der Imperialen Armee.

Das Raumschiff Macharius beschreibt der Artikel Generalfeldmarschall Solar Macharius (Schiff).
Den Schweren Panzer Typ Macharius beschreibt der Artikel Macharius (Schwerer Panzer).


Allgemeines

Macharius auf dem Schlachtfeld

Generalfeldmarschall Solar Macharius ist unzweifelhaft der größte Befehlshaber der Imperialen Armee aller Zeiten. In seinen Kreuzzügen zu Beginn des 41. Jahrtausends zogen Streitkräfte der Imperialen Armee in alle Ecken der Galaxis. Beinahe eintausend Welten blieben von den von ihm in sieben Jahren Kampf eroberten Welten unter imperialer Kontrolle. Macharius war ein brillianter und skrupelloser Stratege, den das Leiden, die Zerstörungen und Verwüstungen und was weiter mit den von ihm eroberten Gebieten geschah, nicht interessierte, was ihm den Hass vieler Menschen einbrachte. Seine Truppen hingegen liebten ihn aufgrund seines Charismas, seines Wagemutes, der ihn öfters in tödliche Gefahr gebracht hatte, und seiner Großzügigkeit abgöttisch.
Er sowie alle seine Generäle wurden nach seinen Kreuzzügen heilig gesprochen.

Ich gebe Menschen Träume, und Menschen werden von ihren Träumen geleitet.

+++ Generalfeldmarschall Solar Macharius +++


Die gesammelten Zitate von Macharius finden sich hier.

Frühes Leben und Aufstieg des Macharius

Macharius wurde 356.M41 als Sohn des Imperialen Gouverneurs der Welt Donia, Pella, geboren und war dessen Erbe. 374.M41 bekleidete er bereits die Position eines Oberst im XXVI. Donia. Mit zwanzig wurde er General der Imperialen Armee bzw. 379.M41 General der IV. Streitmacht von Donia während der Roxane Rebellion. 380.M41 beendete Macharius die Rebellion durch die Eroberung der Festung des Rebellenführers Roxane Mountjoy. Macharius köpfte den Verräter persönlich. Im Zuge dieser Operation wurden einige hohe imperiale Beamte und Offiziere, darunter der amtierende Generalfeldmarschall Solar Phillips gerettet und Macharius erregte dadurch die Aufmerksamkeit des Hohen Senats zu Terra. Phillips ernannte ihn daraufhin zu seinem Stellvertreter. Zu dieser Zeit lernte Macharius auch seine späteren Generäle kennen: Sejanus, einen seiner Cousins, Borgen Crassus, einen Oberst des donianischen Militärs, Tarka von Hymenes, Arrian von den Mellenitern, Lysander von Choripoli und Cyrus, den Erzherzog von Larrentine.

386.M41 fiel Generalfeldmarschall Solar Phillips während der Invasion von Lemortes, Macharius wurde vom Senatorum Imperialis zu seinem Nachfolger und damit zum jüngsten Generalfeldmarschall Solar in der Geschichte des Imperiums ernannt.

Rahmenbedingungen

Macharius betrat zu einer Zeit die Bühne der Geschichte, als sich das Imperium nach einer langen Zeit interner Querelen wieder im Aufschwung befand: während der Konklave von Gathalamor hatten über 800 Ordensmeister des Adeptus Astartes ihre Treueschwüre gegenüber dem Imperium erneuert, das Bündnis von Ceres hatte aufs Neue die Allianz zwischen Adeptus Mechanicus und Adeptus Terra besiegelt, der Einfluss der Ekklesiarchie war am Schwinden und die Überbleibsel der Dissenter von Bucharan waren in die östlichen Grenzgebiete des Imperiums vertrieben worden.

Vor diesem Hintergrund versammelte Macharius, der Generalfeldmarschall des Segmentum Solar, die größte Eroberungsarmee in der gesamten Geschichte der Galaxis.

Die Feldzüge des Macharius

Ausdehnung der Feldzüge des Macharius
Übersicht über die Feldzüge des Macharius
3D-Übersicht über die Feldzüge des Macharius

Während sich die Armeen des Macharius noch für den großen Feldzug sammelten, eroberte er selbst zwischen 387.M41 und 391.M41 mit Truppen von Donia die Welten Land's End, Morbellum und Jalfrezi III.

392.M41 begannen die Feldzüge des Macharius. Als erstes wandten sich die neuen Regimenter der Imperialen Armee den Welten zu, die in den vorhergehenden anarchischen Jahrhunderten von Xenos erobert worden waren oder sich vom Imperium losgesagt hatten und eroberten diese zurück. So wurde auch die Makropolwelt Persepolis erobert, die seit 5000 Jahren keinen Kontakt mehr zum Imperium gehabt hatte. Macharius selbst schloß sich General Sejanus an, der in den Wüsten von Gedrosia operierte. Dort stieß Macharius auf die Gruft von Indijona, dem Wanderer, und nam dort ein Artefakt an sich, das seitdem als Helm des Macharius bekannt ist und seinen Träger mit einem Energiefeld beschützt.

Im ersten Jahr wurden 100 Welten erobert, im zweiten bereits 300 und im dritten beinahe 700, was die Wirksamkeit der Taktiken von Macharius, den Feind durch blitzschnelle und entscheidende Angriffe zu vernichten, eindrucksvoll bewies.

393.M41 wurde Macharius während der Kämpfe gegen Chaos Space Marines auf Zaga IV von einem Boltgeschoss in die Brust getroffen, das jedoch glücklicherweise nicht explodierte. Dieses Ereignis wurde daraufhin von den ihn begleitenden Konfessoren als Wunder des Imperators deklariert und steigerte den Glauben der Truppen des Generalfeldmarschalls an ihn.

395.M41 erreichte er mit Verstärkungen Thoth, wo General Arrian in schwere Kämpfe verwickelt war. Borgen Crassus erreichte in der Zwischenzeit mit nur noch einem Zehntel seiner ursprünglichen Truppenstärke Adrantis V und begann die zwei Jahre andauernden Kämpfe gegen die hochtechnisierten Menschen dieses Planeten.

396.M41 überschritten die 2. Armeegruppe und die 5. Armeegruppe die Grenze des Astronomican und Macharius schloß sich eneut den Truppen des Sejanus an. Sie eroberten Welten, die teilweise seit über 5000 Jahren keinen Kontakt mehr zum Imperium gehabt hatten. An der Grenze des Astronomicans wurde es für die Navigatoren der Flotte zunehmend schwieriger sich zu orientieren, als Macharius weiterzog, hinaus in den Halo aus alten Sternen, wo Menschen lebten, die von Pionieren abstammten, die den Herrschaftsbereich der Menschheit vor mehr als 30.000 Jahren verlassen hatten. Hinzu kam die Tatsache, dass aufgrund der großen Entfernungen kein Kontakt über Astropathen mehr möglich war und die Generäle und Truppen des Macharius zu erschöpft waren um noch weiter in die Leere des Alls vorzustoßen. Für weitere Unruhe unter den Armeen sorgten Gerüchte über die Halo-Sterne, ihre seltsamen Phänomene und das Verschwinden einiger Spähabteilungen im Halo.

397.M41 befahl Macharius die Zerstörung von Adrantis V durch einen umgelenkten Kometen. Dies brachte ihm andauernde Beschwerden des Adeptus Mechanicus ein, dass den Verlust der Hypertechnologie der Welt beklagte. Danach befahl er General Tarka seine 3. Armeegruppe aufzulösen und Garnisonen auf den eroberten Welten einzurichten.

398.M41 nahmen Macharius' Truppen trotz der schwierigen Verhältnisse weitere fünfzehn Welten ein und zerstörten sieben weitere.

399.M41 ließ der Generalfeldmarschall den Carnelianischen Palast auf Leminitus so lange bombardieren, bis sich die Welt ergab. Dort erreichte ihn auch die Nachricht seiner Generäle, dass seine Truppen nicht mehr in der Lage seien, weiterzukämpfen. Nachdem er sich bis zur Besinnungslosigkeit betrunken hatte und seinen Generälen sogar Verrat vorgeworfen hatte, entschloß er sich schweren Herzens, den Flotten die Rückkehr ins Imperium zu erlauben. Leminitus wurde in Ultima Macharia umbenannt, der Ort des letzten Sieges von Macharius.

Der Rand der Galaxis war von Macharius erreicht worden, ohne dass er eine Niederlage hätte erleiden müssen, wobei Welten, die sich Macharius erfolgreich widersetzten einfach zerstört wurden. Macharius wurde auch durch Untersuchungsgruppen der Inquisition und Missionare des Adeptus Ministorum belastet, die die eroberten Welten besuchten und entsetzt waren über das Leiden und die Zerstörungen, die auch nach Abschluss der Eroberung noch zum Tode von Millionen Menschen führten.

Anmerkung: die vorhandenen Quellen und Kartenmaterial widersprechen sich z. T. bei den Beschreibungen, welcher General wo kämpfte.

Macharius' Tod

Auf der Rückreise starb Macharius, der inzwischen von seinen Anhängern beinahe wie ein Gott verehrt wurde, noch bevor seine Schiffe die alten Grenzen des Imperiums erreichten. Nach Aussage seiner Apothecarii starb er an den Nachwirkungen eines Dschungelfiebers, das er sich auf Jucha zugezogen hatte. Nach Überzeugung seiner Generäle starb er allerdings vor allem aufgrund seines durch den Abbruch des Feldzuges verlorengegangenen Lebenswillens.3 Sein Leichnam wurde in Stasis gebettet und zu der Nachschubbasis, die er zu Beginn der Feldzüge hatte einrichten lassen, überführt, die nun in Macharia umbenannt wurde. Dort wurde Macharius in einem eigens errichteten Grabmal zur letzten Ruhe gelegt und einhundert Generäle und Millionen von Soldaten erweisen ihm die letzte Ehre.


Manche nannten ihn ein Monster, einen Wahnsinnigen. Tatsächlich ist die Grenze zwischen ekstatischer Entschlossenheit und wahnsinniger Skrupellosigkeit dünn und fließend.. Es ist wahr, daß er anordnete, Welten bis zu deren Kapitulation zu bombardieren. Es ist auch wahr, daß er seine Leute bis in alle Ewigkeit in die Klauen des Todes getrieben hätte, wären sie nicht zu guter Letzt müde und zu Tode erschöpft gewesen. Es ist wahr, daß er manchmal die Vernichtung ganzer Welten befahl, wenn sie sich ihm nur widersetzten. Aber dies ist nicht alles, was ihn ausmachte. Er war großzügig im Sieg, und viele Welten verschonte er, wenn deren Stärke und Mut ihn beeindruckt hatten. Er war auch ein sehr gläubiger Mensch, und der Dienst für den Imperator trieb ihn an, nicht nur sein eigener Ruhm. Er war verzehrt von seinen Visionen, ein leidenschaftlicher Mann, der alles der Erfüllung seiner Eroberungsträume geopfert hätte. Das Imperium brauchte zu dieser Zeit solch einen Mann, da es erneut an der Schwelle zur Größe stand. Die Apostasien waren vorüber, das Bündnis von Ceres hatte Erde und Mars vereint, und die Konklave vom Amalathberg wurde wieder Zeuge großer Versprechen. Er war der Mann, diese Versprechen einzulösen und den Griff des Imperators erneut auszudehnen. Er war es, der das wiedergeborene Imperium durch das Feuer der Schlacht führte, während es seinen Geburtsschrei brüllte und sein goldenes Zeitalter begann, den Zenit der Macht der Menschheit. Wer kann sagen, was ohne ihn geschehen wäre, welche Zweifel erneut im Herzen des Imperiums gesät worden wären. Niemand wagt es zu behaupten, ohne unterwürfige Dankbarkeit ob seiner glorreichen Taten an ihn zu denken. Viele Männer wurden für wahnsinnig erklärt, weil sie das in die Tat umsetzten, was viele Heilige predigten. Generalfeldmarschall Macharius war solch ein Mann.

+++ Auszug aus General Sejanus' "Durch die Finsternis" +++


Plutanius schrieb ein Gedicht mit dem Titel "Das Zeitalter des Macharius", das traditionell an jedem Himmelfahrtstag des Imperators auf Macharia und allen von Macharius eroberten Welten rezitiert wird. Außerdem gelten sowohl Macharius als auch die Führer seiner Armeegruppen im Imperium als Heilige.

Die Macharius-Häresie

Nach dem Tod von Macharius kam es zu blutigen Bürgerkriegen zwischen den Generälen seiner Armeen, die das eroberte Gebiet nicht zusammenhalten konnten und es stattdessen in von ihnen geführte Reiche verfallen ließen, was als die Macharius-Häresie in den Annalen der Geschichte bekannt wurde. In diesen chaotischen Zuständen lösten sich einige der neu eroberten Welten auch wieder aus dem Imperium, da sie annahmen, mit dem Tod des Generalfeldmarschalls sei auch die Macht des Imperiums gebrochen.

Diese Zustände wurden durch einen Kreuzzug beendet, an dem fast einhundert Orden des Adeptus Astartes teilnahmen und der knapp 70 Jahre andauerte und der es zwar nicht schaffte, alle von Macharius in Besitz genommenen Welten ins Imperium zurückzuführen, aber doch den größten Teil davon.

Die Pilgerfahrt des Macharius

Heute können Gläubige eine sieben Jahre währende Pilgerfahrt des Macharius unternehmen, die auf Macharia beginnt.

Ereignisse während der Feldzüge des Macharius

Medaillon Solar mit der Abbildung von Macharius

chronologische Reihenfolge z. T. unklar

Macharius' Streitkräfte

Macharius' Streitkräfte bestanden aus sieben Armeegruppen und der Flotte des Segmentum Solar:

Desweiteren sind folgende Schiffe und Regimenter namentlich bekannt:

Macharius als Namenspatron

Macharius steht auch für viele Orte und Schiffe als Namensgeber, darunter:

Miniatur

Das Modell für Macharius wurde von Alan Perry designt und erschien im Januar 2000. An dieser Miniatur ist im Gegensatz zum abgebildeten Artwork auch der Helm des Macharius zu sehen, ein wertvolles Artefakt, das seinen Träger mit einem Energiefeld schützte.

Galerie

Sabertooth Games

Trivia

Macharius basiert auf der historischen Figur Alexander der Große, der im Jahr 356 v. Chr. (vgl. 356.M41) geboren wurde. Der Name des Vaters von Macharius, Pella, leitet sich wiederum von Pella der Hauptstadt des antiken Makedonien und dem Geburtsort von Alexander ab. Der Name stammt vermutlich von einer dieser Personen.
Auch hieß der Vater Alexanders Phillip, ähnlich also wie der Vorgänger Macharius' Phillips; zudem erinnert die Macharius-Häresie an die sprichwörtlich gewordenen Diadochenkriege.

Nach dem Regelbuch, fünfte Edition, S. 125 beginnen die Kriege von Macharius schon 995.M40 und laut Imperial Armour Volume Ten, S. 107 dauert die Macharius Häresie 057 bis 077.M41.

Quellen