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Leman Russ

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Die Panzer mit der Bezeichnung Leman Russ listet der Artikel Leman Russ Kampfpanzer auf.


Leman Russ war der Primarch der Space Wolves und wurde als sechster Primarch vom Imperator erschaffen.

Nach ihm wurde der berühmte Leman Russ Kampfpanzer benannt.

Leman Russ: "Ich wurde geschaffen, um dich zu beschützen."
Imperator: "Nein. Darin hast du dich schon immer geirrt. Du wurdest erschaffen, um meine Schöpfung zu beschützen."

+++ Der Imperator in einer Vision nach der Schlacht um Terra an Leman Russ+++13 K.5

Beschreibung

Ahriman von den Thousand Sons beschrieb Leman Russ als eine große und sehr beeindruckende Erscheinung. Seine Haare waren hellblond und erinnerten an geschmolzenes Kupfer. Seine kalten, grauen Augen waren ständig in Bewegung; ähnlich wie bei einem wilden Raubtier, das seine Umgebung nach Beute absucht. Seine Aura im Warp war blendend grell.8a Der Primarch besaß begrenzte psionische Fähigkeiten:12 K.2 Auf Ark Reach Secundus stieß er einen Wutschrei aus, der auch eine psionische Komponente hatte: Die psionische Schockwelle war so mächtig, dass sie einige Thousand Sons tötete]].8 K.13

Seine Stimme klang wild und grob mit einen starken fenrisianischen Akzent. Jedoch hörte Ahriman heraus, dass dieser Akzent angelernt klang, als würde er absichtlich wie ein Barbar klingen wollen.8a

Seine graue Rüstung hatte überall kleinere Kratzer, als ob er ständig mit seinen Wolfsgeschwistern kämpfte. Zudem trug er einen schwarzen Wolfspelz um den Rücken.8a Leman Russ' Rüstung war in der Lage, psionische Angriffe zu reflektieren.8 K.29 Seine Waffe war ein Schwert mit einer anderthalbmeterlangen Klinge. Auf dem Schwertgriff befanden sich Runen, die die Kälte des Wintereises aus dem Warp in die Klinge beschworen.8a Er trug ein Artefakt, welches als Wolfsgürtel des Russ bekannt ist.Quelle? Begleitet wurde er stets von seinen Wolfsgeschwistern Freki und Geri.12 K.1, K.2

Wie viele seiner Bruderprimarchen hatte auch Leman Russ unterschiedliche Titel wie Wolf King, Great Wolf, Wolflord of Fenris, Feral One, Foebane oder Slayer of the Greenskins.8a Dazu kamen die Titel Lord of Winter and War oder kurz the Russ.11

Sein Charakter wird als sehr aggressiv und wild beschrieben. Zudem hatte Russ die Art an sich, die Dinge direkt anzugehen und nicht zu hinterfragen. Für ihn passierten manche Dinge einfach, so dass er keinen Grund sah, nach einem Warum zu fragen.8a Er wollte den Großen Kreuzzug einfach nur gewinnen: Am Ende werde man sich darum kümmern was übrig geblieben war und falls das nur noch Trümmer seien, dann könne er damit leben.8 K.13

Leman Russ und Magnus haben sich nie nahegestanden.8a

Leman Russ hing dem fenrisischen Aberglauben an, die Runenpriester der Space Wolves seien keine Psioniker. Ihre Macht käme von Fenris, aus der world forge und der Natur. Es war für ihn unvorstellbar, dass sie etwas mit Hexern gemeinsam haben könnten. Als Magnus das hörte, lachte er ihn aus und nannte ihn einen Narren.8 K.13

Der Primarch unterhielt einen Kriegsrat namens Einherjar bestehend aus etwa 40 Jarls und Thegns.12 DP Sein Flaggschiff war ein Schlachtkreuzer der Gloriana-Klasse, die Hrafnkel.12 DP Sein Huscarl und Mitglied seiner Leibgarde war Grimnr Blackblood.12 K.2

Geschichte

Vor dem Großen Kreuzzug, in dem der Imperator die Menschheit wieder einte, erschuf er, auf seinen Genforschungen basierend, 20 Überkrieger, die sog. Primarchen, um mit ihnen die Galaxis zu einen. Doch ein umstrittener Vorfall ließ die sich noch im Kindsalter befindlichen Primarchen verschwinden und verstreute sie über die gesamte Galaxis.3Quelle?

Russ' Aufstieg auf Fenris

Leman Russ mit seinen Wölfen

Leman Russ landete mit seiner Inkubatorkapsel auf der Eiswelt Fenris. Seiner Ankunft gingen laut den Runenpriestern des Planeten zahlreiche Omen voraus.13 K.2 Von den ersten Jahren nach seiner Ankunft ist kaum etwas bekannt, und selten sprach Russ darüber. Sicher ist nur, dass er von einem Rudel Fenriswölfe aufgenommen wurde. Er selbst war sich mit fortschreitender Lebensdauer nicht mehr aller Gegebenheiten sicher und empfand vieles als Dichtung und Legende.12 K.2; 13 K.2

In einem harten Helwinter überfiel er mit seinem Rudel eine Siedlung, um Nahrung zu erbeuten. Er lief auf allen Vieren und jagte gemeinsam mit den Wölfen. Später machte sich der Stamm auf, die Wölfe zu erlegen, und Russ kämpfte wie ein Berserker. Erst als seine Ziehmutter, entkräftet von den vergifteten Pfeilen in ihrem Körper über den Körpern der 5 Männer zusammenbrach, welche sie zerrissen hatte um ihre Jungen zu beschützen, schleppte er sich trauernd zu ihrem Leib, bis er von den Giften derart geschwächt war, dass man ihn gefangen nehmen konnte.Quelle?

Der junge Primarch wurde vor König Thengir gebracht. Man nahm ihm die Fesseln ab und der König befahl dem knurrenden jungen Mann, wie ein Hund um sein Leben zu betteln. Doch der Primarch richtete sich zu seiner vollen eindrucksvollen Größe auf und stieß ein derartiges wölfisches Heulen aus, dass eine Anzahl Männer vor Grauen die Halle verlassen mussten. Dann spuckte er vor dem König aus und funkelte ihn mit ungebrochenem Stolz aus seinen goldenen Augen an.Quelle?

Der König nahm den Jungen letztendlich auf und lehrte ihn alles, was er ihm beibringen konnte, vom Kämpfen mit der Streitaxt bis zum Sprechen. Wie von einem Primarchen zu erwarten, war er bald ungeschlagen in jeglicher kämpferischen Disziplin. Und er erkannte mit der Zeit, dass er mehr Mensch als Wolf war. Letztendlich bekam er einen Namen, und hieß von nun an Leman vom Stamm des Russ, und als König Thengir starb, übernahm Russ den Thron.11; 13 K.2 Keiner seiner Männer war ihm körperlich gewachsen, doch folgten sie ihm nicht aus Furcht, sondern aus Achtung. Als sie Svein Reijksson angriffen, führte dieser 200 Mann ins Feld und Russ nur 30, dennoch gewann der Primarch.13 K.2, K.3

Die Zusammenkunft mit dem Imperator

Als der Imperator von ihm erfuhr, begab er sich unerkannt in die Hallen des Wolfskönigs. Wissend, dass Russ sich niemandem ohne weiteres beugen würde, forderte der Imperator ihn zum Wettstreit. Erst gab es einen Esswettkampf, dann einen Trinkwettstreit.Quelle?
Beide verlor der Imperator, da Russ alles wegtrank und wegaß, bevor der Imperator nachlangen konnte.Quelle?
Letztendlich beleidigte der Herrscher der Menschheit den Primarchen, um ihn zu einem Zweikampf zu bewegen.Quelle? So offenbarte sich der Imperator und schlug Russ im Kampf mit seiner Energiefaust zu Boden. Als dieser nach kurzer Zeit wieder auf den Beinen war, schwor er dem Imperator seine Treue. Er nahm den Befehl über die Legion der Space Wolves an, welche aus seinen Genen erschaffen worden war, und begann, seinen Teil am Großen Kreuzzug zu leisten.3Quelle?
Das Gefolge des Königs Leman Russ, das sich der Gensaatimplantation unterzog und sie überstand, wurde Teil der 13. Großkompanie. Sie wurden auch "Brüder des Wolfes" genannt. Russ Kampfgefährte Jorin Bloodhowl wurde Jarl der Einheit. Der Wolfskönig fand es grausam, ihnen den Kelch zu verwehren und wachte am Sterbebett eines jeden einzelnen, der es nicht schaffte. Andere Jarls waren den Wolfsbrüdern gegenüber immer etwas zurückhaltend. Sie kannten Russ nur als übermenschlichen Primarchen, doch die Mitglieder der Dekk-Tra kannten ihn noch als "einfachen" Menschen. Auch auf dem Höhepunkt des Großen Kreuzzuges wollte er das Bindeglied zur vergangenen Zeit nicht verlieren.13 K.2

Der Große Kreuzzug

Leman Russ war nach seinem Auffinden einige Zeit in der Obhut des Imperators auf Terra, wo ihm langsam Informationen vermittelt wurden, wie beispielsweise die Benutzung von Servorüstung, das Kommandieren von Raumschiffen und auch wie Russ seine Warp-Empfindsamkeit kontrollieren konnte.12 K.2 Russ wusste, was sich in der Canis Helix befand. Er hatte gesehen, wo und wie sie geschaffen worden war.13 K.4 Zu diesem Zeitpunkt verbanden den Primarchen noch keine engen Bande mit Fenris, darum schlug er dem Imperator vor, seine Legion auf einer anderen Welt aufzubauen, für ihn war der Planet zu lebensfeindlich.12 K.2
Der Imperator befahl ihm jedoch zu bleiben. Die Space Marines wurden durch die Welt geformt und begannen den Reißzahn zu bauen. Mit der Zeit wurde Russ immer mehr zum Einheimischen: er trank Mjod mit den Baresarks, rang mit Schwarzmähnen im Schnee und trug Krieg in die Galaxis. Runenpriester gravierten seine Waffen und Rüstung. Der Primarch hielt sich vom Rat Roboute Guillaumes und Lion El'Jonsons fern und ignorierte Lorgars Gesandte.12 K.2 Wie vom Allvater befohlen, wurde er zur Waffe des letzten Ausweges, dem Kämpfer dreckiger Kriege. So verspürte er keinen Groll als Fulgrims Krieger die Aquila annahmen, Vulkan für lange Zeit vom Imperator tief ins Vertrauen gezogen wurde oder Horus zum Kriegsherrn ernannt wurde. Leman Russ akzeptierte seinen Platz und den seiner Legion: jegliche Thronräuber des Anführers der Menschheit niederzuringen.12 K.2

Neben den Dark Angels waren die Space Wolves die einzige Legion, welche mit der unglaublichen Anzahl Siege des ersten Sohnes des Imperators, Horus, und seinen Lunar Wolves mithalten konnten. Diese Tatsache war umso erstaunlicher, da sie zu jedem Zeitpunkt die kleinste aller Legionen waren.3Quelle?

Der Löwe und der Wolf

Leman Russ

Der Große Kreuzzug trug die Space Wolves genau wie die Dark Angels in die entferntesten Winkel der Galaxie, und beide Orden vollbrachten mit die größten Taten des Kreuzzuges. Bei dieser Gelegenheit entwickelte sich auch die Fehde, die auch heute noch von beiden Legionen mitunter ausgetragen wird.12 K.5

870.M3013 K.5 scheiterte die Imperiale Garde bei der Niederwerfung des Sternenreichs von Dulan. Leman Russ war wütend, dass man abschätzig von seiner Legion sprach und sie nicht an der Lage sah, einen richtigen Krieg zu führen. Er sprach daher beim Kriegsrat vor und versprach dem Imperator, ihn den Kopf des Tyrannen von Dulan zu bringen. Die Space Wolves, genauer die 13. Großkompanie, hatten aber ebenso Schwierigkeiten gegen das Sternenreich, dass sehr stark militärisch durchorganisiert war, technologisch fortschrittlich und große Teile seiner menschlichen Truppen mit einer Art Servorüstung ausstattete. Es gelangen der Legion zwar Siege, jedoch war sie nicht in der Lage den Standort der Hauptwelt zu ermitteln. Der Kriegsrat wurde nach Monaten ungedulig und übergab an die Erste Legion die Aufgabe, die Kampagne zu beenden. Russ erfuhr dies und sprach bei Malcador vor, der sich jedoch nicht in der Lage sah, den Befehl an die Dark Angels zurückzunehmen. Ohne sich einander abzustimmen, verfolgten beide Legionen die Verfolgung der feindlichen Truppen, beide Primarchen hegten sowieso keine große Sympathie füreinander. Russ führte nun die 3. Großkompanie mit ins Feld.13 K.2
Als die Space Wolves schließlich den Standort der Hauptwelt ermittelten, fanden sie dort bereits die I. Legion im Kampf gegen den feindlichen Flottenverband und den Orbitalen Verteidigungsring vor, wobei sich die Großkampfschiffe der Engel seltsam zurückhielten. Der Wolfskönig befahl den direkten Angriff seiner Schiffe, wobei sie jeglichen Kommunikationsversuch der Dark Angels ignorierten. Dem Schiff Aesrumír unter Jarl Jorin Bloodhowl gelang die Zerstörung eines feindlichen Schlachtschiffes, doch wurde er plötzlich vom Schiff Klinge von Numarc der I. Legion beschossen. Russ verlangte per Vox, Lion El'Jonson zu sprechen, dieser teilte ihm mit sein Captain sei wütend, da der Jarl das Schiff mit mehreren Veteranentrupps der Dark Angels vernichtet hatte, die gerade dabei gewesen waren, die Brücke zu stürmen. Russ gab seiner Legion zähneknirschend den Befehl, das Feuer nicht zu eröffnen und versprach seinem Bruder eine Entschuldigung. Wütend darüber, dazu gezwungen gewesen zu sein, befahl der Wolfskönig seiner Legion den Angriff auf den Befestigungsring. Dort ließen die Wölfe ihre Wut an den Feinden aus. Einige Krieger von Jorin Bloodhowls Großkompanie wurden von den Dulanern gefangen genommen. Nach der Eroberung des Rings gingen die imperialen Flotten im Orbit vor Anker und Russ trat vor seinen Bruder. Lion El'Jonson erzürnte seinen Bruder damit, dass er eine ganze Abteilung seiner Legionäre als Zuschauer zur Entschuldigung hatte aufmarschieren lassen. Russ war gewillt darüber hinwegzusehen, da ihm der Löwe den Kopf des Tyrannen versprach. Sie einigten sich auf einen Angriffsplan.13 K.3

"So höre mich an. Dir wurde unrecht getan. Wir taten dir Unrecht. Ich bin gekommen, um deine Vergebung zu erbitten.
Unter uns sage ich dir noch etwas: Wenn du jemals wieder auf meine Söhne schießt, Bursche, werde ich dir die Kehle herausreißen und sie verschlingen."

+++ Leman Russ an Lion El'Jonson +++13 K.3

Die Dark Angels landeten in drei Angriffsformationen. Die Erste schützte die linke Flanke, die Zweite die rechte Flanke und die dritte griff die Schildgeneratoren. Die Space Wolves landeten in der Mitte und brachen durch die zentralen Wälle bis zur Blutroten Festung. Sie taten dies in drei Angriffskeilen und kurz vor dem Erreichen des letzten Walls brach Jarl Jorin Bloodhowl mit einem Teil seiner Truppen in eine andere Richtung aus. Er hatte Biosignale seiner vermissten Legionäre empfangen und wollte sie retten. Er hatte seinem Lehnsherren nichts davon erzählt, da kurz zuvor die ersten Marines seiner Großkompanie im Kampf zu Wulfen geworden waren, und er dies nicht öffentlich machen wollte. Russ war wütend, dass sein Jarl nicht zu ihm kam und ließ seine Truppen stoppen. Dann machte er sich auf den Weg zu Jorin Bloodhowl, um seinem Kommandeur Gehorsam einzubläuen. Der Jarl erreichte seine Marines und die Dulaner speisten in jedes imperiale Gerät auf dem Planeten ein Video des degnerierten Legionärs in ihrer Hand ein. Jorin Bloodhowl gelang es, die Verbindung zu unterbrechen und es brach ein Kampf aus. Russ erschien am Ende des Kampfes und war fassungslos, das sein Jarl ihm dies verschwiegen hatte, er war sich aber auch bewusst, dass die Canis Helix einen animalischen Teil in die Körper seiner Legionäre pflanzte. Der dritten Angriffsformation der Dark Angels war es gelungen, den Schild zu vernichten und den Weg zum Thronraum per Teleportation zugänglich zu machen. Mehrfach wies Lion El'Jonson die Forderungen seiner Kommandeure, den Angriff zu führen, zurück. Eine seiner Angriffsformationen wurde aber von immer stärkeren Feindkräften attackiert und er war schließlich gezwungen, die Teleportation zu befehlen, nachdem Russ seiner Forderung zum Angriff nicht nachkam. Er teleportierte sich in den Thronraum und verlangte die Kapitulation, der Tyrann wollte nicht, sie kämpften kurz und der Löwe tötete den Tyrannen. Als Russ von der Teleportation erfuhr, bestieg er Flieger und brach zum Thronraum auf. Fassungslos sah er dort den toten Tyrannen und ging wütend auf seinen Bruder los. Nach wiederholten kurzen Waffenkämpfen gingen sie mit Fäusten aufeinander los, demolierten den halben Thronsaal und fielen schließlich vom Balkon, um am Boden weiterzukämpfen. In einer kurzen Ruhepause wurde sich Russ der Komik der Situation bewusst und brach in Gelächter aus. Lion El'Jonson forderte seine Aufgabe, doch er lachte einfach weiter. Er sah den Schlag des Löwen nicht kommen, der ihm den Schädel brach.13 K.4 Lion El'Jonson trug das Geheimnis der Wulfen nie nach außen.13 K.6

Seitdem herrscht zwischen den beiden Orden eine Fehde, die schon des öfteren blutig ausgefochten wurde. Normalerweise jedoch werden bei einem Zusammentreffen bloß die besten Kämpfer beider Parteien ausgewählt, um den Zweikampf von einst nachzustellen.3Quelle? 5Quelle?

Der Große Bruderkrieg

Artwork von John Blanche

Magnus erfuhr von Horus Verrat auf Davin und versuchte den Imperator schnellstmöglich zu warnen, auf psionischem Weg, was allerdings katastrophale Folgen hatte.8 K.25 (siehe Artikel Goldener Thron und War within the Web für Details)
Die Space Wolves wurden nach Prospero geschickt, um die Thousand Sons zu bestrafen.8 K.26 Allerdings trafen die Space Wolves mit dem Wunsch ein, die Thousand Sons zu vernichten: Horus hatte auf Leman Russ eingeredet, aber nicht nur das. Sogar Constantin Valdor wollte die Vernichtung der Thousand Sons, wenn auch aus anderen Gründen, und erzählte Leman Russ Lügen, um ihn auf diesen Kurs zu bringen.8 K.30

Russ erhielt eine weitere Bitte von Malcador und entsandte einen Trupp seiner Space Wolves zu jedem anderem Primarchen, um über deren Loyalität zu wachen.11

Die Thousand Sons erwiesen sich trotz des Mangels an Vorbereitung den vereinten Kräften der Space Wolves, Adeptus Custodes und Sororitas Silentum als mehr als gewachsen. Leman Russ war die einzige Gefahr. Dann jedoch wandten sich ihre Tutelarii gegen die Thousand Sons und der Flesh-change brach wieder aus, wodurch sie ihre Psi-Fähigkeiten nicht mehr einsetzen konnten. Es folgte Niederlage auf Niederlage, in denen die Thousand Sons schwerste Verluste erlitten und immer weiter zurückgedrängt wurden. Magnus stellte sich Leman Russ zum Duell, um den Thousand Sons die Zeit für einen Rückzug zu erkaufen. (siehe Artikel Schlacht von Prospero für Details)
Magnus und Leman Russ lieferten sich einen epischen Zweikampf, in dem beide bis an ihre Grenzen gingen. Der Kampf wurde jedoch durch Glück entschieden: Leman Russ verwundete Magnus am Auge und als dieser abgelenkt war, hob er ihn hoch und brach ihm über dem Knie das Rückgrat. Leman Russ wollte Magnus gerade mit Mjalnar köpfen, als dieser einen letzten und sehr mächtigen Zauber aussprach: Magnus opferte seinen fleischlichen Körper und verwandelte sich in eine neue Zustandsform. Gleichzeitig wurden die Thousand Sons von Prospero fortgerissen und landeten auf dem Planeten der Zauberer.8 K.31

Als die Legion nach Fenris zurückkehren wollte, wurde sie von der Alpha Legion im Alaxxes Nebula angegriffen, nach schweren Kämpfen mussten sich die Wölfe tief in das Innere des Nebels zurückziehen, um den Sensoren der feindlichen Schiffe zu entgehen.10 Russ zog sich zurück und beschäftigte sich mit den Lesen von Runen. In Besprechungen suchte er scheinbar im Gesicht des Neuankömmlings Bjorn Wolfsklaue nach Rat, eine Tatsache welche die altgedienten Wölfe ganz und gar nicht mochten. Als sein Einherjar eine zweite Schlacht gegen die verfolgende Flotte forderte, erlaubte er Gunnar Gunnhilt diese anzuführen, aber er gab ihm nur zwei Stunden, dann musste der Sieg errungen sein, oder der Rückzug beginnen. Gunnhilts Angriff schlug fehl und er machte insgeheim Russ dafür verantwortlich, denn seiner Meinung nach, hätten Befehle des Wolfkönigs sie angespornt.12 K.1
Verzweifelt suchte Russ währenddessen in den Runen nach einer Zukunft für seine Legion. Jedesmal wenn er die Runen warf, blieb der Bär verdeckt liegen. Für ihn war dies ein Zeichen, dass er und Bjorn aus dem gleichen Holz geschnitzt seien. Aus Männern wie Bjorn wollte er seine neue Legion formen. Die Anführer seiner Legion machten sich derweil Sorgen, dass die Ermordung von Magnus und die Ablehnung der Unterstützung durch Jaghatai Khan ihren Vater gebrochen hätten. Im Gespräch mit Bjorn offenbarte sich Russ: Er empfand keine Gram für die Ermordung Magnus. Ihm war bewusst geworden, dass sie sich als stets willige Befehlsempfänger von Horus hatten missbrauchen lassen. Nun war ihm klar geworden, was der Imperator ihm immer vermitteln wollte. Sie waren zu den Kettenhunden, den Wächtern geworden und waren willig gewesen, alles zu tun, um den Großen Kreuzzug am Leben zu halten. Sie arbeiteten stets allein und waren arrogant geworden.12 K.2 (siehe auch Ghenna Scouring)
Als Gunnar Gunnhilt einen Weg aus dem Alaxxes-Nebel sah, dirigierte er die gesamte Flotte dahin um. Nun sah sich Russ gezwungen einzugreifen und seinen Jarl wieder unter Kontrolle zu bringen.12 K.2 Er befahl dem Kommandanten seiner ersten Großkompanie, den Weg tiefer in den Nebel zu nehmen, doch dieser widersprach offen. Russ flüsterte ihm ins Ohr, dass Gunnhilt von seinem Gefolgschaftseid entbunden sei, woraufhin sich Lord Gunn auf sein Schlachtschiff Ragnarok zurückzog. Während die Space Wolves-Flotte den Kurs wechselte, blieb Gunnhilt zurück und sicherte den Rückzug gegen die verfolgende Alpha Legion Flotte, bis sein Schiff zerstört wurde. Der angebliche Fluchtweg offenbarte sich jedoch als falsche Hoffnung und Russ war gezwungen seine Flotte in ein drittes Gefecht gegen die XX. Legion zu führen.12 K.3 Die Hrafnkel stieß in Richtung der Alpha vor, von der schließlich Terminatoren auf Russ Brücke teleportiert wurden, mit Geschrei wütete der Primarch in ihren Reihen. In der Menge machte er einen Terminator aus, von dem er annahm es sei sein Bruder Alpharius und kämpfte sich zu ihm vor. In diesem Moment kam den Space Wolves eine mächtige Flotte der Dark Angels zu Hilfe, die einen versteckten Außenposten im Nebel unterhielten. Für den Primarch war dies ein ungewohntes Gefühl, war er doch das erstemal gerettet worden.12 K.4
Russ wurde an Bord der Ramilies-Raumfestung Chimaera willkommen gehießen und vor Castellan Althalos geführt. Für ihn war es erfrischend, das der Lord Commander überrascht war, als Russ ihm zu den üblichen Ehrenduell forderte. Als Althalos ihm offenbarte, Caliban würde seine Stärke seit Jahrzehnten aufbauen und man habe lange nichts von Lion El'Jonson gehört, malte sich der Wolfskönig eine große Allianz beider Legion mit unverbrauchten Kräften aus, die Horus zurücktreiben könnte. Castellan und Primarch kamen überein, Versorgungsgüter und Munition gegen Informationen über die aktuelle Kriegslage zu tauschen. Für Russ war die alte Legion im Nebel gestorben und eine neue weiterentwickelte würde daraus hervorgehen. Er bestimmte Bjorn zu seiner Stellvertreter, der die Reparaturen den Flotte überwachen sollte und brach selbst nach Terra auf, um mit Malcador zu sprechen.12 K.5 Diese Befreiung fand im dritten Kriegsjahr statt.9 K.2

Malcador bat Leman Russ eine Strafexpedition nach Cthonia zu leiten, dieser lehnte dies als unehrenhaft ab und bat seinerseits darum, einige Knights Errant zu erhalten, um direkt auf die Jagd nach Horus zu gehen.9 K.2 Die Knights drangen verdeckt in die Vengeful Spirit ein und markierten einen Weg zu wichtigen Zielen an Bord in Symbolen des futharc.9 K.16 Auch wenn sie am Ende fliehen mussten, war der Weg für einen zukünftigen Angriff der Space Wolves markiert.9 K.25

Die Space Wolves kämpften auf Yarant.13 K.5

Im weiteren Verlauf des Krieges trieben die Kämpfe die Space Wolves weit weg von Terra, als Horus die Geburtswelt des Imperiums attackierte. Als der Primarch von dem Angriff erfuhr, legte er sofort jedwede Kampfhandlung und seine Fehde mit Lion El'Jonson, dem Primachen der Dark Angels, bei, und die beiden Legionen brachen sofort nach Terra auf, alles in ihrem Wege beiseite schmetternd.13 K.5

Sowohl Lion El'Jonson als auch Leman Russ kamen zu spät zur Schlacht um Terra. Der Imperator war bereits im Goldenen Thron eingebettet und keiner der Brüder durfte mehr zu ihm. Russ wanderte Tage durch den Imperialen Palast und sank schließlich an einer Wand zu Boden. Der Löwe fand ihn dort, ironischerweise unter einem Mosaik zum Gedenken an ihren Sieg auf Dulan. El'Jonson war wütend, aufgrund seiner späten Ankunft, und forderte vom Wolfskönig Genugtuung für Dulan. Russ hatte den Frust von eins längst überwunden und wehrte sich nicht, als der Löwe mit seinem Schwert zustieß und seinen Körper durchbohrte. Als der Primarch wieder zu sich kam, war der Löwe weg.13 K.5 Später erzählte er dem Wolfskönig, kurz vorm Zustoßen hätte er die Schwertspitze ein Stück angehoben, um seinen Bruder nicht zu töten. Das beseitigte das böse Blut zwischen ihnen und sie konnten wieder miteinander reden.13 K.6

Nach dem Bruderkrieg

Russ auf dem Cover von Prospero Burns

Nach der Flucht der Verräter aus dem Sol-System vollendete Roboute Guillaume, Primarch der Ultramarines, den Codex Astartes. Dieses Werk legte fest, dass sich alle noch loyalen Legionen aufspalten sollten zu Orden von je 1000 Space Marines, um eine erneute Rebellion zu vermeiden. Die Proteste des Russ, seine Legion aufzuspalten, waren zum Teil erfolgreich, da die Space Wolves nie besonders groß waren. Dennoch spaltete sich der Orden, und aus ihnen gingen zusätzlich die Wolf Brothers hervor, deren Schicksal ungeklärt ist.3Quelle?

Am Tag an dem die ersten neuen Mitglieder der 3. Großkompanie nicht in die Legion, sondern den Orden der Space Wolves aufgenommen wurden, erhielt Russ die Mitteilung vom Tod seines Bruders Lion El'Jonson. Er zog sich in das Innere des Reißzahns zurück und hielt dort eine Andacht, die sonst nur gestorbenen Vertretern der Einherjar zugedacht wurde. Der junge Marine Haldor Twinfang fand seinen Primarchen dort und Russ erzählte ihm die Geschichte von Dulan und Terra. Der Wolfskönig wollte nicht, dass die Wurzeln der Legion vergessen wurden.13 K.1, K.6

Das Verschwinden des Russ

197 Jahre nach der Einbettung des Imperators in den Goldenen Throns verschwand Russ mit seinen engsten Vertrauten, nur Bjørn Wolfsklaue, den jüngsten seiner Wolfslords zurücklassend.Quelle?

Wohin Russ gegangen ist, ist ungeklärt. Einige behaupten, er wäre auf der Suche nach seinem verschollenen Bruder und Rivalen Lion El'Jonson, andere meinen er wäre auf einer Mission, auf welche der Imperator persönlich ihn geschickt hätte.2,3,5Quelle?


Hört gut zu meine Brüder, denn der Atem meines Lebens ist fast verbraucht. Es wird eine Zeit kommen in der unser Orden stirbt, so wie ich jetzt sterbe, und unsere Gegner werden sich versammeln um uns zu vernichten.

Dann meine Kinder, werde ich euren Ruf im Reich des Todes erhören, und werde kommen, egal was die Gesetze des Lebens und des Todes verbieten. Am Ende werde ich bei euch sein. In der letzten Schlacht. Zur Zeit des Wolfs.

+++ Letzte Worte von Leman Russ, bevor er verschwand +++ Quelle?

Weitere Zitate von Leman Russ finden sich hier und hier.

Leman Russ im Wandel der Editionen

W40klogo1edigrau.jpg Bitte beachten: Die folgenden Informationen der 1. Edition können aufgrund einer Überarbeitung des Hintergrunds des Warhammer 40.000-Universums als ganz oder teilweise nicht mehr gültig und überholt gelten.

Zu Beginn der 1. Edition war Leman Russ zwar schon existent, jedoch in einer ganz anderen Form. Der folgende Hintergrund ist nicht mehr gültig und wurde schon während der Edition geändert.

Leman Russ wurde im Jahre 016.M32 auf Guranta geboren und diente ab dem Jahre 041 dem Adeptus Terra. Ein Jahr später wurde er nach dem Lucan Crusade zum Imperial Commander von Lucan ernannt und gründete den Orden der Space Wolves. Durch Säurestürme auf der Welt Susa trug er schwere Lungenschäden davon, so dass er mit Transplantaten zur Atmung ausgestattet werden musste. Leman Russ' Andenken wird von den Space Wolves bis heute bewahrt, so sind ihm etwa in der Ordensfestung drei Kapellen gewidmet.6

Miniatur

Es gab bzw. gibt eine Rogue Trader-Miniatur für Russ. Das Blister enthält auch Freki und Geri:

Leman Russ mit den Wölfen

Das Modell war zwar lange Zeit nicht erhältlich, ist aktuell jedoch trotz widersprechender Meinung vieler Leute, die versuchen die Miniatur teuer als "out of production" zu verkaufen, regulär über die Mail Order zu beziehen. Allerdings entspricht die Größe der Miniatur nicht mehr genau den heutigen Miniaturen-Standards der Space Marines, da sie zu klein ist.

Quellen