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Legio Cybernetica

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W40klogo1edigrau.jpg Bitte beachten: Die folgenden Informationen der 1. Edition können aufgrund einer Überarbeitung des Hintergrunds des Warhammer 40.000-Universums als ganz oder teilweise nicht mehr gültig und überholt gelten.


Die Legio Cybernetica ist eine Unterorganisation des Adeptus Mechanicus, die für die Wartung und den Bau sämtlicher imperialer Roboter verantwortlich ist. 1 S.96; 7 S.264

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Einheiten der Legio Cybernetica dienen an der Seite von Imperialer Armee und Space Marines, stehen letztlich aber immer unter der Kontrolle der Legio Cybernetica. Diese militärische Seite der Legio Cybernetica ist nicht zu vernachlässigen: Trotz teils katastrophaler Gefechtsverluste an Material und Menschenleben macht die Legio Cybernetica weiter, um ihren Wert wohl wissend.1 S.96


Allgemeines

Organisation

Die Legio besteht aus mehreren tausend Kohorten 1 S.97; 7 S.264 und ist in mehrere Fraktionen unterteilt, wobei jede wiederum aus mehreren Kohorten besteht3 K.6. Jede Kohorte besteht aus einer variierenden Anzahl Manipeln, etwa dreißig bis hundert, selten mehr als hundert.1 S.97; 7 S.264 Jedes Manipel besteht aus bis zu fünf Robotern und einem Techadepten, einem Magos Dominus.1 S.96; 7 S.264 Einer der Roboter bildet als Primus das Herzstück der Einheit und trägt beispielsweise ein Banner.4 K.7

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Jedes Manipel kann als unabhängige Einheit operieren und wird von dem Techadepten in der Schlacht überwacht. Dem Manipel sind noch weitere Techadepten zugeteilt, diese sind aber nur für Wartung und Reparatur zuständig und kommen nur dann auf das Schlachtfeld, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt. 1 S.97
Die Adepten der Legio sind auch neben ihrem Wissen in der Robotertechnologie gesuchte Personen: Es wird ihnen nachgesagt, dass sie ihr eigenes Gewicht in Ersatzteilen wert seien und dass sie praktisch jedes Teil der imperialen Ausrüstung reparieren können.1 S.97


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Die kompletten Streitkräfte der Legio Cybernetica sind nie gleichzeitig im Einsatz. Eine komplette Kohorte wird normalerweise nur größeren Einsatzgruppen zugewiesen, wie einer Streitmacht aus mehreren Space Marine-Orden oder einer anderweitigen imperialen Armee. Schlachten, bei denen mehr als fünf Manipel zum Einsatz kommen, sind selten, allerdings kann es auch zu richtigen Massenschlachten kommen, wie damals während des Großen Bruderkrieges.1 S.96


Ein bekannter Rang ist Mech-Lord. Ein Mech-Lord führt das Kommando über mehrere Kohorten.3 K.6

Für die Mitglieder der Legio Cybernetica ist typisch, dass sie möglichst subtile Bionik bevorzugen, die sie noch möglichst menschlich aussehen lässt.3 K.6

Einsatz

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Roboter werden gerne eingesetzt, wenn die menschlichen Verluste bis zur Entscheidungsschlacht minimiert werden sollen. 1 S.96 Darüberhinaus sind sie nicht so anspruchsvoll wie menschliche Soldaten: sie können in Raumschiffen ohne Lebenserhaltungssysteme transportiert werden, sie brauchen keine Verpflegung, sie haben ihre eigenen Schweren Waffen dabei, einige Robotertypen verwenden Standardpanzerungen und können auch weitere Teile mit Cybots austauschen... All dies macht sie bei praktisch veranlagten imperialen Kommandeuren sehr beliebt. 1 S.97


Bei Kampfeinsätzen besteht die Aufgabe des Techadepten darin, die endgültige Programmierung an die Kampfroboter zu übertragen. Während der Kämpfe überwacht er sie dann per Fernsteuerung.1 S.97 Er muss notfalls auch die Selbstzerstörung eines Roboters per Fernsteuerung auslösen, wenn ein beschädigter Roboter zur Gefahr für die eigenen Reihen wird.1 S.97; 7 S.269

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Auch die Inquisition findet Verwendung für die Roboter der Legio. Von ihrer mechanischen Natur aus völlig unbestechlich und unbeeinflussbar, macht es sie zu den optimalen Truppen beim Einsatz gegen Mutanten und anderen Kreaturen, die einen normalen menschlichen Soldaten beeinflussen könnten. Auch die Angst, die eine Roboterkohorte bei schlecht vorbereiteten und bewaffneten Truppen auslösen kann, ist der Inquisition nicht entgangen. Zusammen mit ihrer unbestechlichen Natur sind sie zu einer verlässlichen Waffe im Arsenal der Inquisition geworden. Normalerweise werden die Manipel jedoch von Technician-Inquisitoren und nicht von Adepten der Legio befehligt. Ein Roboter mag unbestechlich sein, ein Mensch ist es jedoch nicht immer.1 S.97


Roboter

Saul Lliamson von den Desert Lions und sein Roboter-Manipel 1 S.99f

Die Roboter sind alle etwa 5 m groß, grob humanoid und bewegen sich auf unelegante, schwankende Weise. Ihnen werden Eigennamen zugewiesen und ihre Stimmen klingen blechern.4 K.7

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Viele Komponenten imperialer Roboter sind denen von Cybots ähnlich oder gar mit ihnen identisch. Das hatte Situationen zur Folge, in denen Roboter ausgeschlachtet wurden, um Cybots zu reparieren oder Cybots ausgeschlachtet wurden, den Tod des Piloten in Kauf nehmend, um Roboter zu reparieren.1 S.97
Viele der Roboter werden nach Vorlagen aus den STK-Datenbanken hergestellt. Von den Castellan- und Crusader-Baureihen ist bekannt, dass sie schon im Großen Bruderkrieg eingesetzt wurden und dass ihr Design seit damals, bsi auf kosmetische Verbesserungen, nicht verändert wurde.1 S.97

Ein imperialer Roboter besitzt, neben Waffen und Panzerung, als wichtigste Komponenten eine eigene Energiequelle, künstliche Muskeln zur Fortbewegung, und einem künstlichen Nervensystem, in dem der Cortex dem Gehirn entspricht.1 S.97 Darüberhinaus verfügt jeder Roboter standardmäßig über einen Kommunikator, sodass er Daten an die Führungsebene weitergeben und mit seinen Manipel-Kollegen Beschuss koordinieren kann. Ein Roboter kann auch über den Kommunikator als slave an die Programmierung eines anderen Roboters angehängt werden, sodass er keinerlei eigene Kampfprogrammierung benötigt. Der Nachteil ist, dass der Ausfall des Kommunikators oder die Zerstörung des masters den slave zum Stillstand bringt und er dann nicht mehr weiterkämpfen kann.1 S.100,S.106 Jeder Roboter verfügt über Sensorenmit einem 180°-Frontsichtfeld, die gegen Blendgranaten und dergleichen unempfindlich sind.1 S.100

Der Cortex ist eine Art Gehirn, bestehend aus künstlichen Proteinen und Enzymen. In ihn sind einfache Algorithmen die abseits des Schlachtfelds benötigt werden, zum Beispiel Bewegungsbefehle, fest verdrahtet einprogrammiert. Der Aufbau der Cortizes ist dabei oft lebenden Kreaturen entlehnt, sodass ein Roboter beispielsweise eine hündische Anhänglichkeit zu seinem Techadepten entwickeln kann.1 S.97


Es gibt auch Sonderanfertigungen, die einen Reserve-Cortex besitzen, falls der erste durch Beschädigung ausfällt.3 K.6
Der organische Ursprung des Cortex ist der zentrale Unterschied, wieso die imperialen Roboter von der imperialen Doktrin akzeptiert und nicht als Abominable Intelligence verteufelt werden: Durch ihre organische Beschaffenheit ist diese Form der Intelligenz an die Perfektion der menschlichen Form gebunden, was bei völlig künstlichen Gehirnen nicht der Fall ist. Obwohl diese Argumentation nur schwer zu verstehen ist, reagieren die Mitglieder des Adeptus Mechanicus schwer beleidigt, wenn man diesen Unterschied vergisst. Auch die imperialen Roboter gelten als von einem Maschinengeist bewohnt.4 K.7

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Vor einem Kampf wird dem Roboter eine Kampfprogrammierung überspielt, in Form einer Software für proteinbasierende Computer, die die fest verdrahtete Software dominiert. Dieses Programm, das für jeden Kampf neu überspielt werden kann, bestimmt zum Beispiel, wann und unter welchen Umständen ein Roboter seine Waffe benutzen oder sich selbst zerstören soll. Diese Kampfprogrammierungen sind auf kleinen, kreditkartengrossen Bioplastik-Kärtchen gespeichert. Ohne diese Karte ist ein Roboter nicht für den Kampf zu gebrauchen. Diese Kärtchen werden auf dem Schlachtfeld den irreparabel beschädigten Robotern abgenommen und von ihnen wird geglaubt, dass etwas von der Persönlichkeit und vom Mut des Roboters auf den Träger übergeht, wenn man sie am Körper trägt. Selbst von einigen der Space Marine Orden weiß man, dass sie diese Tradition ebenfalls aufrecht erhalten.1 S.97
Die Algorithmen der Kampfprogrammierung werden als Markov-Algorithmen mit der Fähigkeit zu Sprunganweisungen formuliert und sind daher sehr übersichtlich und intuitiv.1 S.101f Der Schwachpunkt ist, dass Roboter nicht von ihrer Programmierung abweichen können und es daher vorkommen kann, dass ein Roboter in der falschen Situation das Richtige tut.1 S.101


Roboter nehmen zum Beispiel nur dann Rücksicht auf Unschuldige, die in die Schusslinie geraten, wenn ihre Programmierung das ausdrücklich vorsieht.3 K.6
Es ist möglich, einen Roboter durch mündliche Kommandos auf ein anderes vorbereitetes Programm wechseln zu lassen.3 K.6

Einige namentlich bekannte Roboter-Modelle sind:

Zumindest für den eigenen Gebrauch fertigt die Legio Cybernetica auch Spezialanfertigungen an. Ein Modell ist beispielsweise dem weiblichen Körper nachempfunden, glänzend poliert, und fungiert als Vorkoster und Gehilfe.3 K.6

Geschichte

Gründung

Nach den Schrecken des Silica Animus im Dunklen Zeitalter der Technologie wurden Forschung und Produktion der Abominable Intelligence mit den Crimson Accords stark eingeschränkt. Die Crimson Accords waren eines der Gründungsdokumente des Mechanicums. Allerdings erlaubten die Crimson Accords den Bau primitiver Roboter. Die Verantwortung für dieses Forschungsgebiet wurde einer eigens dafür gegründeten Unterorganisation des Mechanicums übertragen: Der Legio Cybernetica.7 S.264

Um die Gefahr weiter einzuschränken, wurde die Legio Cybernetica schon bei der Gründung in viele kleine unabhängige Einheiten zerlegt, die Kohorten. Die Kohorten besaßen die Infrastruktur und Raumschiffe um sich selbst zu erhalten, aber es war ihnen verboten, eigene Schmieden zu gründen. Damit war sichergestellt, dass sie auf ewig in ein Beziehungsgeflecht mit dem Mars und anderen Fabrikwelten eingebunden wären.7 S.264

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Die Legio Cybernetica ist eine der ältesten Abteilungen des Adeptus Mechanicus, seine Aufzeichnungen reichen fast ununterbrochen zurück bis zu den ersten Tagen des Imperiums. Es wird angenommen, dass selbst bevor das Imperium entstand, bereits eine ähnliche Organisation existierte. 1 S.96


Großer Kreuzzug

Die Teilnahme der Legio Cybernetica am Großen Kreuzzug gehörte zum Vertrag, den das Mechanicum mit dem Imperator geschlossen hatte. Viele Kohorten wurden dafür von ihren Aufgaben als Verteidiger der Mechanicums-Domänen abgezogen. Sie kämpften auf praktisch jedem erdenklichen Schlachtfeld und an der Seite praktisch aller Truppentypen des Imperiums.7 S.264
Die Haltung der Kommandeure und Soldaten war zwiegespalten: Manche sahen in ihnen eine willkommene Verstärkung, für andere waren sie ein Schrecken aus einem vergangenen Zeitalter.7 S.264

Während des Großen Kreuzzugs war den Thousand Sons wenigstens eine Cybernetica-Streitmacht von mehreren Manipeln Stärke zugeteilt. Sie waren in den Farben der Thousand Sons lackiert und wurden von einem Techmarine betreut, nicht einem Techadepten. Zusätzlich war ihnen ein Splitter psi-aktiver Kristall in den Cortex eingesetzt worden, wodurch sie von einem Psioniker telepathisch ferngesteuert werden konnten, was ihren Gefechtswert erheblich erhöhte. Diese Roboter, u.a. Cataphractes, wurden auf Ark Reach Secundus eingesetzt.2 K.12 Dort schützten sie während der Schlacht die Rückseite der vorstoßenden Thousand Sons-Streitmacht 2 K.12 und halfen nach der Schlacht dabei die letzten Widerstandsnester auszuräuchern, da sie ohne Furcht und ohne zu ermüden die steilsten und felsigsten Berghänge emporklettern konnten2 K.14.

Zwei Kohorten der Kapekan Sect unter dem Kommando von Mech-Lord Gergerra Rei kämpften einige Zeit an der Seite von Horus und den Lunar Wolves. Zusammen bestritten sie einige berühmte Schlachten.3 K.6

In der Frühphase des Großen Kreuzzuges bot die Legio Cybernetica den Word Bearers eine Zusammenarbeit an und Lorgar bot an, das Innere seiner Schiffe an ihre Bedürfnisse anzupassen. Lorgar besuchte den Fabricator-General auf dem Mars und ein Pakt unbekannter Natur wurde geschlossen: Die Cartage Cohort, eine der besten Armeen der Legio Cybernetica, wurde den Word Bearers zugeteilt und reiste fortan auf ihren Schiffen. Gemäß der Legende ereichten Lorgar und der Fabricator-General ein besonders gutes Verhältnis, allerdings akzeptierten die Word Bearers niemals richtig, dass die Diener des Mechanicums mitten unter ihnen lebten.4 K.13

Horus Häresie

Während der Horus Häresie war die Legio Cybernetica stark gespalten. Da sie sowieso auf viele imperiale Einheiten verteilt war, stellten sich viele Kohorten einfach auf die Seite desjenigen, dem sie gerade dienten. Andere Kohorten gaben der Loyalität zum Imperator selbst Vorrang oder wollten die Rebellion als Chance nutzen, die Beschränkungen duch die Crimson Accords abzustreifen.7 S.264

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Vor der Horus Häresie wurden mehrere Kohorten dem Befehl von Horus unterstellt, als sich ein neuer Kreuzzug in Planung befand. Als Horus zu seinem Feldzug gegen den Imperator aufrief, ließen sich die Führer der Kohorten korrumpieren und die Kohorten liefen als eine der ersten Einheiten überhaupt auf die Seite des Chaos über.1 S.97


Zu Beginn der Horus Häresie half Mech-Lord Gergerra Rei von der Kapekan Sect beim Bau der Furious Abyss. Seine genaue Rolle ist nicht bekannt, möglicherweise ging es um die Arrangierung von Frachtflügen und Schmiergeldern, und die Hinweise hätten niemals für ein Gerichtsverfahren ausgereicht, aber es reichte, um ihn zu belasten. Er wurde im zweiten Kriegsjahr von der Callidus-Assassine Koyne getötet. Seine Roboter-Leibwache versuchte, Koyne zu töten, und metzelte dabei viele Unschuldige nieder, die einfach in der Schusslinie standen. Die Assassine entkam knapp. 3 K.6

Eine berühmte Schlacht Roboter-vs-Roboter fand während des Scouring of Entessian statt.5

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Die zu Horus übergelaufenen Roboter wurden ebenfalls geschlagen und flohen, zusammen mit dem Rest der Chaos-Streitmacht, in den Warp, aus dem sie bis zum heutigen Zeitpunkt auch nicht wieder aufgetaucht sind. 1 S.97


danach

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Nach der Niederlage von Horus versicherte die Legio Cybernetica erneut dem Imperium die Treue. Die Treue-Eide, die sie seitdem ablegen, sind sogar noch strikter und radikaler als die der Space Marines. Während der vergangenen Jahrtausende konnte die Legio Cybernetica die Bewunderung und den Respekt des Adeptus Mechanicus, der Imperialen Armee und des Adeptus Astartes zurückgewinnen. 1 S.97

Während Operation Carthage, der Zweiten Befriedung von Istvaan V durch die Marines des Ordens der Desert Lions, wurden Roboter eingesetzt. Sie wurden so programmiert, dass sie sich den gegnerischen Widerstandsnestern in einer scheinbar ziellosen Formation näherten und so den Verteidigern ein leichtes Ziel boten. Dadurch gelang es den Desert Lions, den Aufbau der Verteidigung so genau zu studieren, dass bei ihrem Angriff lediglich sieben Marines ihr Leben lassen mussten. Alle der überlebenden Roboter wurden aus Respekt für ihre Leistungen als Ehrenmitglieder in den Orden aufgenommen.1 S.97

Einige der Kohorten der Legio Cybernetica behaupten, dass ihre Robotertruppen aus der Zeit des ersten Großen Kreuzzuges oder sogar noch davor stammen. An diesen Behauptungen könnte, mindestens zum Teil, auch etwas Wahres sein, denn angeschossene Roboter werden oft als Ersatzteillager für ihre Brüder verwendet. Es kann also durchaus sein, dass, geht man von einer guten Wartung aus, ein Bein eines Roboters, sein Kraftfeld oder sein Rumpfpanzer tatsächlich noch dasselbe ist, das bereits vor mehr als zehntausend Jahren mit dem Imperator selbst in die Schlacht zog.1 S.97


Diskrepanzen zwischen Editionen

Die Legio Cybernetica wurde bereits mit der 2. Edition als spielbare Tabletop-Fraktion entfernt. Dadurch verschwand sie im Laufe der Zeit auch nahezu komplett aus dem offiziellen Hintergrund und wurde nicht mehr als Teil des aktuellen Warhammer-Universums angesehen.
Ähnlich wie die Imperialen Knights, die in Mechanicum eine "Wiedergeburt" erleben, wird auch die Legio Cybernetica in einem Teil der Horus Heresy-Romanreihe wieder aufgegriffen; in The First Heretic spielt sie eine tragende Rolle. Die in dem Roman gegebenden Inforamtionen stimmen mit denen älterer Publikationen (wie dem Warhammer 40.000 Compendium) überein. Man kann die Legio Cybernetica deshalb also wieder als Teil des aktuellen Hintergrunds betrachten.
Während der 6. Edition wurden von Forgeworld mit Horus Heresy Book Two - Massacre erstmals wieder Regeln für die Legio Cybernetica aufgestellt. Die Gefechts-Programme der 1. Edition wurden durch allgemeine Regeln wie z.B. "muss den nächstgelegenen Feind angreifen" ersetzt.


Adeptus Terra und weitere zentrale Institutionen des Imperiums
Adeptus Administratum
Imperiale ArmeeImperiale FlotteHandelsmarineDepartmento Munitorum
Adeptus Mechanicus
Adeptus TitanicusCenturio OrdinatusOrdo ReductorSkitariiLegio CyberneticaAdeptus BiologisDepartmento ManafacturumKnight Hausstände
Inquisition
Ordo MalleusOrdo XenosOrdo HaereticusOrdo Sicarius
Adeptus Ministorum
Adeptus SororitasMissionarus GalaxiaSchola Progenium
Adeptus Astartes Adeptus Custodes
Adeptus Astra Telepathica
Sororitas Silentum
Adeptus Astronomica Navis Nobilite Officio Assassinorum Adeptus Arbites


Quellen