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Lectitio Divinitatus

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Das Lectitio Divinitatus ist ein Buch, das sich mit der Göttlichkeit des Imperators beschäftigt.1,2,3Quelle? Der Begriff wird selten auch synonym für diesen Glauben verwendet. 3Quelle?

Manchmal wurde dieser Kult auch als Cult of Terra bezeichnet.4 K.12

Beschreibung

Die Lectitio Divinitatus enthält Lobpreisungen auf den Imperator und argumentiert, er wäre ein göttliches Wesen.7 K.8

Ihr wurde beispielsweise die Form eines kleinen gebundenen Buches gegeben. Zu Propagandazwecken wurden auch lose Pamphlete verteilt. 2Quelle?9 K.39 Geschrieben häufig in leuchtender roter Schrift.13 T2K14

Kultanhänger trugen häufig einen kleinen goldenen Anhänger in Form eines Aquila.13 T2K14

Inhaltsauszüge

Die ersten beiden Sätze:

"Frohlocket, denn ich bringe euch glorreiche Kunde.
Gott wandelt unter uns."
14 K28

Der Anfang:

"Love the Emperor for He is the salvation of Mankind. Obey His words for He will lead you into the light of the future. Heed his wisdom for He will protect you from evil. Whisper his prayers with devotion for they will save your soul. Honour His servants for they speak in His voice. Tremble before His majesty for we all walk in His immortal shadow"6

unbekannte Stellen:

"The Word of the Emperor must be Read and Heard with Diligence so that you may arrive to the Knowledge that is needful for you."6

"Let the Emperor's grace keep you and stay away harm. His light guides us."9 K.27

"In the Emperor's shadow, I shall not falter, for it is He that banished the denizens of Old Night with the light of the Imperial Truth. I am His servant. By his will and my deeds am I shielded from evil, for the Emperor Protects and His luminance shall ..."9 K.43

Geschichte

Die Lectitio Divinitatus wurde von Lorgar vor seiner Läuterung durch den Imperator während des Großen Kreuzzuges geschrieben, als der Primarch noch offen dessen Göttlichkeit verbreitete.11; 13 T3K15

Schon vor dem Großen Kreuzzug existierte im Taebian-Sektor ein Kult namens Theoge, der den Imperator als Gottheit verehrte. Er ging auf ähnliche Kulte zurück, die den Imperator schon auf Terra verehrten. Die Theoge übernahm während des Großen Kreuzzuges das Lectitio Divinitatus als heilige Schrift.5 K.13 Später sollte sie zudem das Standardwerk des Adeptus Ministorums werden.12

Während des Großen Kreuzzugs begann sich dieser Kult langsam auszubreiten. Allerdings war das Imperium damals noch atheistisch durch die Imperial Truth geprägt: Religion und Glaube galten als altertümlich, fast schon barbarisch. Auch der Imperator selbst lehnte diese Anbetung ab.8 S.139 Der Besitz des Lectitio Divinitatus wurde mit Freiheitsentzug bestraft. Fand man die Pamphlete bei Offizieren, waren ihre Karrieren beendet.9 K.23 Es war und ist allerdings nicht allgemein bekannt das Lorgar ihr Autor war oder das er und seine Legion den Glauben an den Imperator verbreiteten.2

Es gab Anhänger dieses Kultes auch auf der Eisenstein der Death Guard4 K.12 und der Charybdis der Salamanders.9 K.23 Auch in die Reihen der Navigatoren fand das Werk seinen Weg.9 K.27

Auch in der 63. Expeditionsflotte gab es Spuren dieses Kultes. Durch eine Reihe von Ereignissen begann er stärker zu werden: Euphrati Keeler begegnete dem Dämon Samus 1, die Lunar Wolves töteten aus Versehen Zivilisten und Horus erkrankte.2Quelle? Immer mehr Leute traten ihm heimlich bei. Als Horus beschloss gegen den Imperator zu rebellieren, wurde der Kult ein echtes Problem: Horus konnte niemanden gebrauchen, der loyal zum Imperator war, also ließ er alle Gläubigen mit Waffengewalt jagen. Natürlich benutzte er dabei die imperiale Doktrin als Vorwand. Als Euphrati Keeler einen Dämon bannte, hatte der Kult erstmals eine Richtung. Sie wurde als Heilige verehrt und Kyril Sindermann, der ihr half, galt als ihr Apostel.3Quelle?

Als Euphrati Keeler und Kyril Sindermann auf die Eisenstein flohen, stießen sie dort auch auf Anhänger der Lectitio Divinitatus.4 K.12 Während die Eisenstein am Ende ihrer Flucht beschädigt im All trieb, kamen immer mehr Menschen zu den Versammlungen, darunter auch ein paar Space Marines der Death Guard.4 K.13 Es ist bestätigt, dass mindestens zwei der Death Guard-Space Marines von der Eisenstein zu gläubigen Anhängern des Kultes wurden: Nathaniel Garro und Meric Voyen.4 K.17
Die Eisenstein wurde von den Imperial Fists gerettet und alle an Bord der Phalanx evakuiert.4 K.14 Als die Phalanx das Sol-System erreichte, wurden sie bereits vom Sororitas Silentum erwartet. Irgendwie hatte dieses von Euphrati Keeler und ihren besonderen Fähigkeiten erfahren. Es hatte das Council of Terra informiert und dieses schickte Rogal Dorn Anweisung, Euphrati Keeler und ihre Begleiter seien an das Sororitas Silentum zu übergeben.4 K.15 Euphrati Keeler wurde von Amendera Kendel auf der Phalanx abgeholt und Mersadie Oliton und Kyril Sindermann beschlossen, mit ihr zu gehen. Als Nathaniel Garro bei ihrer Ankunft sah, dass man sie quasi verhaftet hatte, protestierte er, aber Keeler versuchte ihn zu beruhigen, sie müsse mitgehen und ihr werde nichts geschehen. Oliton und Sindermann erklärten, sie würden auch weiterhin an ihrer Seite bleiben.4 K.15

Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde Mersadie Oliton von Sindermann und Keeler getrennt und in einem Orbitalgefängnis von Titan inhaftiert.7 K.7 Laut Informationen von imperialen Agenten wurden Keeler und Sindermann von Euphratis Anhängern von Orbitalstation zu Orbitalstation Terras geschleust, um der Verhaftung zu entgehen. Zu diesem Zeitpunkt verbreitete sich der Lectitio Divinitatus und der Glauben an Keeler, als Heilige des Imperators, wie ein Lauffeuer im Sol-System. Dorn hätte dies gerne unterbunden, sah er darin doch eine Unterminierung seiner Verteidigungsbemühungen. Denn warum sollte ein Sterblicher notwendig sein, um einen Gott zu verteidigen?7 K.8
Sigismund hielt ein wachsames Auge auf die Reisen der Heiligen des Imperators, um sie bei Bedarf schützen zu können. Als er dazu aufgrund seiner Aufgaben nicht mehr in der Lage war, übergab er an Nathaniel Garro.13 T3K17
Malcador war der Kult egal, er hatte eingesehen, dass er nicht mehr einzudämmen war.13 T3K15

Während des Bruderkrieges breitete sich der Kult auch in Ultramar aus, dort fand er vorallem Verbreitung nach dem Bekanntwerden des Kampfes gegen Dämonen, die an der Seite der Word Bearers und World Eaters marodierend durch die 500 Welten gezogen waren.10 K.15 Zunehmend setzte sich der Glaube im Imperium Secundus durch und täglich strebten mehr Menschen zum Palast auf Macragge, um einen Blick auf Sanguinius zu werfen, den Engel des Gott-Imperators, der nun zunehmend die Göttlichkeit von sich und seinem Vater dementieren musste.10 K.22

Nach dem Bruderkrieg verbot Guillaume das Lectitio persönlich im gesamten Imperium, jedes Exemplar, welches von offiziellen Stellen gefunden wurde, wurde verbrannt. Der Siegeszug ließ sich jedoch nicht mehr aufhalten.14 K28
Guillaume selbst lass erstmals nach dem Indomitus-Kreuzzug das Buch.14 K28

Anmerkung

Der Begriff ist vermutlich Pseudo-Latein und von "lectio divinitas" abgeleitet, was sich mit "die Lektüre zur Göttlichkeit" übersetzen lässt.

Quellen