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Krieg gegen die Bestie

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Der Krieg gegen die Bestie war ein Kampf des Imperiums gegen die Orks Mitte M32, der das Imperium an den Rand des Untergangs brachte.

Vorgeschichte

Imperium

Das Imperium hat M32 eine längere Periode relativen Friedens hinter sich.1 K.6

Die zwölf Hohen Senatoren zu Terra berieten sich seit dem Ersten Schwarzen Kreuzzug, etwa 600 Jahre zuvor, oft nur noch im kleinen Kreis und nicht in den großen Senatssitzungen. Sie schotteten sich damit ab, festigten ihre Positionen und ergaben sich Machtkämpfen um die Führungsrolle im Imperium.12 K.4; 4 K.1; 1 K.3 An der Spitze der Senatoren stand der Lord Guilliman, der zugleich Lord Commander des gesamten imperialen Militärs war. Diese Position zu erobern, bzw. zu behalten, wurde zum Hauptzweck der zwölf Hohen Senatoren.1 K.4, 3 K.10
Das Adeptus Mechanicus war zugleich seit längerem der imperialen Herrschaft überdrüssig und der höchste Kreis unter Führung des Manufactor Principalis strebte nach der Sezession.4 K.8
Auf über einer Milliarde Welten herrschte Frieden. Nur kleine Scharmützel an den Grenzgebieten herrschten noch vor.1 K.6 Es gab zudem offene Fragen, ob sich das Imperium sein riesiges stehendes Heer weiterhin leisten müsse.1 K.2 Die Kämpfe die geführt wurden, waren zumeist Ausrottungskampagnen gegen Xenosvölker und Kämpfe der imperialen Flotte am Rande der Galaxis. Diese prestigeträchtigen Einsätze wurden vom Hochadmiral der Imperialen Flotte zur Stärkung seiner Position genutzt, zumal der Generalfeldmarschall der Imperialen Armee vollständig auf seine Hilfe angewiesen war. Befehligte er zwar die größte Armee der Galaxis, konnte er sie ohne Hilfe der Flotte nicht verlegen.1 K.4
Die Reihen der Space Marines waren nach dem Bruderkrieg und der Zweiten, sowie Dritten Gründung noch immer dezimiert. Ihr Zusammenhalt hatte zudem gelitten, auch unter Nachfolgeorden des gleichen Primogenitorordens.12 K.2
Die Inquisition bestand als loser Zusammenhang von Inquisitoren, welche die Hauptbedrohung zumeist im Chaos sahen und nicht in Xenosvölkern.T K.6 Dennoch hatte die Inquisition eine Ahnung von der Macht der Bedrohung, die sich zusammenbraute. Sie unterließ es jedoch, die anderen Hohen Senatoren zu informieren, in der Befürchtung eine Preisgabe würde Hochadmiral Lansungs Machtblock stärken, und es den Imperium unmöglich machen, korrekt und angemessen zu reagieren. Die Inquisition selbst wollte die Politik mitbestimmen, um sich von den herrschenden traditionellen militärischen Dogmen zu lösen.1 K.34

Viel Wissen ist zudem während des Bruderkrieges verloren gegangen und einige Technologien, wie der Bau und die Reparatur von Raumfestungsantrieben, sind nicht mehr reproduzierbar.9 K.9; 2 K.5

Orks

Zu einem unbekannten Zeitpunkt kehrten die Orks auf die Trophäenwelt Ullanor Majoris zurück.7 K.3 Was dann genau geschah, ist unbekannt, aber eine Gruppe von sechs riesigen Bestien stieg zur Anführerschaft je eines der sechs großen Ork-Klans auf. Antstatt sich gegenseitig zu bekämpfen, bildeten diese Orks eine Allianz und mit ihnen die Bad Moons, Blood Axes, Deathskullz, Evil Sunz, Goffs und Snakebites.10 K.17; K.18 In rasenden Schritten begann der genetische und technologische Fortschritt der Orks. Die Entwicklungen in Bereichen der Schiffskonstruktion und Fertigung von Teleporter-, sowie Gravitationswaffen überstieg bald den Stand des Imperiums.4 K.17; 9 K.2 Die Orks wurden immer größer. Sie vergrößerten ihr psionisches Feld und Weirdboyz nahmen wichtige Positionen ein. Eine der Bestien war ein mächtiger Psioniker, mit einem psionischen Potential von der Höhe, welche das Adeptus Astra Telepathica noch nie bei einem Ork wahrgenommen hatte.3 K.6 Für die Orks vollkommen ungewöhnlich entwickelte sich gar eine Kaste von Diplomaten.4 K.17

Auf Ullanor Majoris wurde die Palastfestung Gorkogrod gebaut und die Ausrüstung und Bewaffnung einer gigantischen Armee begann.8 K.8; 11 K.8 Es wurden Trägerschiffe gebaut, die größer und mächtiger als die Phalanx waren.6 K.5 Um einen Schiffskern herum erbauten die Orks Angriffsmonde, indem sie mithilfe ihrer Gravitationstechnologie tektonisches Material von anderen Welten ernteten.7 K.4 Ullanor Majoris wurde zu einem Angriffsplaneten umgebaut.8 K.8 Imperiale Kriegsschiffe und Handelsschiffe wurden geentert, umgebaut und ergänzten dann die Flotte der Orks.3 K.15 Selbst kleine Schiffe wurden mit Möglichkeiten für die Teleportation von Truppen ausgerüstet.3 K.17

Wie lange die Orks für ihre Aufrüstung benötigten, ist unbekannt, aber als sie dann zu schlugen, überrumpelten sie das Imperium gänzlich.11 K.1

In den letzten Jahrzehnten vor ihrem Generalangriff wurden die Gefechte am Rand des Imperiums zwischen den Orks und den imperialen Streitkräften häufiger zu "heißen" Kriegen. Das Imperium tat diese Konflikte jedoch als das periodische Erstarken eines Orkbosses ab, wie es seit langem ein- oder zweimal im Jahrhundert vorkam.1 K.6

Kampfhandlungen

Angriff der Orks

Mitte M32 entfesselten die Bestien ihre gewaltige Armee zeitgleich gegen verschiedene Orte in der ganzen Galaxis. Egal ob im Segmentum Ultima, Segmentum Tempestus, Segmentum Obscurus, Segmentum Pacificus, oder Segmentum Solar, in System über System erschienen Angriffsmonde, Raumfestungen, oder Flotten der Orks.4 K.1

Eines ihrer ersten Ziele war die Welt Ardamantua, auf der die Imperial Fists gerade gegen die Chromaten kämpften.1 K.9, K.10 Das Erscheinen des Angriffsmondes löste tektonische Beben aus und tötete große Teile der Space Marines, bevor die anderen im Kampf gegen die Orks dezimiert wurden.1 K.24, K.25 Nur Captain Koorland entging dem Tod und wurde von einem Beobachtungsschiff des Adeptus Mechanicus geborgen. Er war das letzte lebende Mitglied seines gesamten Ordens.2 K.10, K.21

Das erste Angriffsziel der Orks waren strategische Ziele, beispielsweise Ordenswelten oder Rekrutierungswelten. Systeme in denen die Orden bereits gegen Verräter, oder andere Xenos kämpften, wurden ebenfalls gezielt attackiert. Folgten die Orden zunächst noch alten Beistandspakten, war die Flut der Orks bald so groß, dass sie ihre Einsätze priorisieren mussten.11 K.1 Einige Angriffe führten zu unwichtigen Zielen und andere nahmen sich wichtige Flottenwerften vor. Einige Imperiale vermuteten, die Orks hätten viele Systeme einige Zeit ausgepäht und würden einer verborgenen Agenda folgen.3 K.15

Truppen eines Ordens wurden häufig auseinander gezogen und verloren den Kontakt zueinander, auch die Orden untereinander büßten bald jegliche Kommunikation ein.11 K.1 Ein Grund dafür war die Entfesselung des psionischen Potenzials der Orks, das als grünes Rauschen, oder Brüllen bald die normale und astropathische Kommunikation überlagerte.3 K.6 Ein Nebeneffekt das ausgedehntes Feldes war eine annähernde Echtzeitkommunikation und schnelle Befehlsübermittlung der Orkkommandeure.8 K.1, K.5

Die Verräter wurden keinesfalls von den Orks verschont, Angriffsmonde erschienen auch über ihren Welten, beispielsweise im Klostra- und Ostrom-System.4 K.3 Black Templars berichteten von Orkflotten, die Verräterstützpunkte am Rande des Mahlstroms4 K.9 und Rande des Wirbel des Chaos angriffen.4 K.14

Die Orks griffen zudem Welten in der Verbotenen Zone und in den imperialen Randgebieten an.2 K.1

Die ersten angegriffenen Welten in Ultramar waren Tarentus und Quintarn. Innerhalb weniger Stunden mobilisierten die Ultramarines drei Kompanien mitsamt einer Flotte für den Gegenangriff.4 K.1 Als das Ausmaß der Angriffe offenbar wurde, zogen die Ultramarines ihre Truppen aus dem Segmentum Ultima nach Ultramar zurück, um sie besser organisieren zu können. Die zurückkehrenden Truppen wurden von Kompanien des Genesis Ordens, der Novamarines und Inceptors begleitet.11 K.1

Die tektonische Stabilität der Fabrikwelt Lankast litt, als ein Angriffsmond nahe dem Planeten in den Realraum eintrat. Die Planetenkruste brach auf und Lavaströme ergossen sich über die Welt. Die Orks landeten denoch auf dem Planeten und die 3. Kompanie der Red Talons stellte sich ihnen entgegen.4 K.1

Die Einheiten der Space Wolves erreichten Berichte von veränderten Feindbewegungen in Richtung Fenris. Sie brachen daraufhin ihre Kämpfe ab und eilten zur Ordenswelt, wo es schließlich zu einem gewaltigen Raumkampf zwischen den Space Wolves und tausenden Xenosschiffen mit Millionen von Orks kam.11 K.1

Die Dark Angels waren zu Beginn des Krieges über mehrere Subsektoren und Einzelaufträge verteilt. Es gelang ihnen nicht, sich zu sammeln und einen Gegenangriff zu organisieren. Stattdessen sahen sie sich verzweifelten Kämpfen um ihre eigenes Leben und dem von imperialen Bürgern gegenüber.11 K.1

Admiral Thaddeon Trassq hielt etwa eintausend Schiffe der Randwärtigen Kriegsflotte Solar im Fantine-Nebel zurück, während um ihn herum der Phadrian-Sternenhaufen brannte. Zu spät bemerkte er, dass eine weitere Orkflotte direkt auf ihn zu hielt. Seine Armada wurde von verschiedenen Space Hulks versprengt und dann geentert.11 K.1

Im Nazarex System starben Millionen Bewohner der Agrarwelten, als Angriffsmonde im System erschienen und die Planeten aus ihrer Bahn warfen. Während einige auf ihrer Bahn aus dem System geschleudert wurden, wurden andere zur Sonne geleitet.11 K.1

Die Schreinwelt Koryban-Proctor und die Grabmonde Pulchra V, Pulchra VI und Pulchra VII wurden von ihrer kompletten Adeptus Ministorums-Bevölkerung gesäubert.11 K.1

Nicht alles war verloren, in den Berichten die Terra erreichten, fanden sich kleine Hoffnungsschimmer: Einer kombinierten Streitmacht aus Blood Angels und Novamarines gelang die Zerstörung eines Angriffsmondes.6 K.3 Einer anderen Gruppe von Blood Angels gelang die Zerstörung eines weiteren Angriffsmondes.4 K.9 Einer kleinen Gruppe von Ultramarines gelang das Ausschalten eines Angriffsmondes über Calth.6 K.3 Der Imperialen Armee auf Valhalla gelang es standzuhalten und damit eine Angriffsbewegung der Orks ins Segmentum Ultima zum Stehen zu bringen.6 K.3

Hochadmiral Lansung versammelte einen Großteil der Flotte des Segmentum Solar, um eine Reihe von Gegenangriffen bei Syani, Locarastes, Asgarand und anderen System am Rande des Segmentums zu führen und damit die Streitmacht der Orks zur Aufteilung zu zwingen.3 K.7 Womit er nicht rechnete, war die Eigenmächtigkeit von Admiral Crziel Acharya, der große Teile der randwärtigen und der kernwärtigen Flotte nach Port Sanctus führte, um dort einen Angriffsmond zu attackieren.3 K.5, K.7 Die Angriffsstrategie führte nicht zum gewünschten Ziel und Lansung übernahm selbst das Kommando, um sich vor dem Senat keine Blöße zu geben.3 K.11 In zähen Kämpfen gelang ihnen die Zerstörung des Angriffsmondes, aber unter erheblichen Verlusten an Großkampfschiffen, Eskorten, Bombern, Jägern und Besatzungen.3 K.19

Die Kämpfe um das nackte Überleben führten gar zu temporären, stellenweise langfristigen, Allianzen zwischen Orden und Verrätern. So verbündeten sich beispielsweise Elemente der Black Templars6 K.5 und Fists Exemplar mit den Iron Warriors.6 K.10

Oft kämpften Truppen isoliert auf Welten und hofften auf imperiale Verstärkungen. Gardisten, wie die 17. Gammischen Dragoner, bedienten sich aus Methoden der Guerillakriegsführung.6 K.15

Die Orks errichteten auf Agrar- und Makropolwelten riesige Mastanlagen. Sie versorgten dort Menschen mit Nährstofflösungen und verwandelten sie in Futter für ihr Armeen.6 K.14 Mit dem Übel der Orks konfrontiert und mit dem Gefühl, das Imperium habe sie im Stich gelassen, schlossen sich Menschen gar als Hilfstruppen den Orks an.6 K.15 Im späteren Verlauf des Krieges schlossen sich die Schreinwelten Fidessa Secundus und Pontefax XIII, auf Befehl von Ekklesiarch Mesring, der Bestie an, um der Vernichtung zu entgehen.11 K.1 Auch die Industriewelt Trantis Di-Delta ergab sich den Orks und errichtete ihnen ein Denkmal für die Orkgötter, dann wurden sie zu deren Ehren getötet.11 K.1

Das Adeptus Mechanicus nutzte die Aufzeichnungen von Beobachtungsposten und -schiffen,2 K.8 um mehr Informationen über die Orks zu sammeln und deren Teleportationstechnologie zu reproduzieren. Sie erbauten eine Anlage auf dem Mars und waren in der Lage Phobos auf seiner Bahn weiter zu teleportieren.4 K.8 Das ultimative Ziel des Manufactor Principalis war die Teleportation des Roten Planeten aus dem Sol-System, zum Vollzug der Sezession aus dem Imperium.4 K.8

Entgegen ihres vorher bekannten Kampfverhaltens wichen die Orks nun mit unorthodoxen Strategien und Taktiken davon ab. So wandten sie beispielsweise psychologische Kriegsführung an,4 K.9 legten Hinterhalte,4 K.15, führten Hit-and-Run-Angriffe mit ihren Schiffen gegen überlegene imperiale Flotten3 K.9 und griffen bei Enterungen ganz gezielt an, wobei sie das Layout der feindlichen Schiffen ausnutzten.4 K.15 Sie provozierten damit die imperialen Truppen wiederholt zu irrigen Annahmen, um sie dann zu überrumpeln.4 K.9, K.15, K.16

Der Bürgerkreuzzug

Als ein Angriffsmond über Terra erschien, bracht auf der Thronwelt Panik aus. Bei Massenpaniken wurden viele Menschen einfach zu Tode getrampelt. War der Aufruhr zunächst lokal begrenzt, weitete er sich innerhalb von 24 Stunden planetenweit aus. Das plötzliche Auftauchen des Angriffsmondes in Erdnähe verursachte gravitonische Stürme, welche den Planeten erschütterten und Feuer ausbrechen ließen.4 K.1 Das Erscheinen des Mondes schwächte die Position von Hochadmiral Lansung erheblich, hatte dieser doch weite Teile seiner Flotte nach Port Sanctus geschickt. Beim Auftauchen des Mondes waren weitere Schiffe zerstört worden, sodaß er nun nur das Flaggschiff Ewiges Autocephalax, dessen Eskorte und ein paar Systemverteidigungsschiffe zur Verfügung hatte. Dem Kontingent an Schiffen blieb also lediglich die Option, eine Verteidigungshaltung einzunehmen und auf schnelle Hilfe zu hoffen.4 K.1

Die Tage vergingen und die Orks griffen nicht an, dies war auch gar nicht notwendig. Trotz des massenhaften Einsatzes von Arbitratoren starben Hunderttausende in Massenpaniken und Feuern. Das erste Mal seit Jahrzehnten versammelten sich annähernd 500.000 Senatoren in der Großen Ratskammer.4 K.5 Aus Verzweiflung rief Juskina Tull den Bürgerkreuzzug aus - wenn die Imperiale Armee, die Adeptus Astartes und die Imperiale Flotte nicht in der Lage waren Terra zu schützen, mussten es die einfachen Bürger tun. Sie versprach, ihre Handelsflotte würde jeden zum Angriffsmond transportieren, um sich dort einer Invasion gegen die Orks anzuschließen. Der Generalfeldmarschall der Imperialen Armee versprach seine Truppen auf Terra bereitwillig. Tull zog Tobias Ekhart als Vertreter des Adeptus Administratums auf ihre Seite, weil alles organisiert werden musste. Ekklesiarch Mesring schloss sich ihr an, da nur mit Glaube und Inspiration der Kampf zugewinnen sei. Lediglich Drakan Vangorich und Lastan Neemagiun Veritus wagten es, offen die Frage zu stellen, was geschehen würde, wenn der Plan fehlschlagen würde. Sie wurden jedoch überstimmt.4 K.5
Der Senat forderte auch Imperiale Titanen von Manufactor Principalis Kubik, was dieser aber ablehnte. Wenn er den Mars weg teleportieren wollte, wollte er keine Aktivposten zurücklassen.4 K.8
Auf den Feldern des Geflügelten Sieges schrieben sich zehntausende in die Freiwilligenlisten ein, um am Kreuzzug teilzunehmen. Viele von ihnen hatten noch nie eine Waffe in der Hand gehalten, also wurden ihre Reihen von Soldaten verschiedener Regimenter ergänzt, die als Ausbilder und Anführer dienten. Unter den Regimentern waren die Granitschergen,4 K.10 Aurora-Füsiliere,4 K.10 Sturmkader des Jupiter (z.B. der 546. Sturmkader des Jupiter),4 K.13 Adler von Nazca4 K.10 und Orionwache.4 K.10 Nach einiger Überzeugungsarbeit hielt Hochadmiral Lansung seine Flotte zurück und schickte sie nicht mit der Handelsflotte, auch er sah den Angriff als sinnlos an.4 K.13

Als die Flotte ihren Angriff schließlich begann, passierte eine ganze Weile gar nichts, bei weiterer Annäherung sandten die Orks Jäger aus, die jedoch nicht feuerten, sondern stattdessen um die Massenfrachtkähne schwärmten. Gezielt taten sie so, als würden sie an einigen Stellen entern, um dort die Verteidiger zu sammeln. Dann sprengten sie gezielt Stücke der Hülle weg und töteten damit schnell große Kontingente der Schiffsverteidiger.4 K.15 Die Orks nahmen einige der großen Transporter ein, setzten jedoch nur Jäger ein und erlaubten damit hunderten imperialen Schiffen die Landung auf dem Mond. Diese Flotte versammelte sich zentral auf einem etwa 50 Kilometer breiten Feld. Hunderttausende Soldaten hatten es auf das Gebilde geschafft, doch viele waren Zivilisten, die nur in Uniformen steckten und die meisten Panzer hatten es nicht geschafft. Als sich die Armee in Bewegung setzte, wurden sie stundenlang von Bombern überflogen, die jedoch nicht feuerten. Die Truppen marschierten durch ein Tal, mit nicht erklimmbaren metallenen Wänden, in Richtung einer Bergkette mit großem Tor. Etwa einen Kilometer davor öffneten die Orks ein Tor und etwa 1000 Grünhäute stürmten den Imperialen entgegen. Nach dieser ersten gewaltsamen Konfrontation begannen die Orks den gesammelten schnellen Rückzug. Als die Orks wieder durch das Tor verschwanden, begannen sich die Talwände aufeinander zu zuschieben, kilometerhoch und kilometerlang war der Bürgerkreuzzug in eine Falle getappt, die Millionen Menschen töten sollte. Mit immenser Geschwindigkeit schlossen sich die Wände und ein Blutstrom ergoss sich im Tal. Die Landestelle war verschont worden und es offenbarte sich, dass die Orks nur jene Schiffe geentert hatten, die für eine Landung zu groß waren. Die gelandeten Schiffe holte sich dann die Orkarmee für ihre eigenen Zwecke.4 K.16

Ein einzelnes Schiff flog vom Mond zurück zum Imperialen Palast. An Bord waren Orks, die zum Senat gebracht werden wollten. Ein Anführer und zwei Adjutanten traten aus dem Schiff, unbewaffnet und ohne Rüstung, stattdessen in Roben gehüllt. Die Orks hatten "Botschafter" geschickt.4 K.17 Als die Orks vor dem Senat Imperiales Gotisch sprachen, verstummte der ganze Raum. Nachdem Bezhrak die Kapitulation gefordert hatte, brachen Tumulte aus. Die Orks grinsten sogar, als die Senatoren sich gegenseitig und ihnen Beleidigungen zu warfen.4 K.18 Der Senat kapitulierte nicht, sprach sich aber auch nicht offen für Krieg aus. Die Orks empfanden weitere Gespräche als sinnlos, verkündeten das Todesurteil für das Imperium und flogen wieder ab.4 K.18

"Die Große Bestie hält eure Eingeweide in der Hand. Wenn ihr euch wehrt, reißt er sie euch heraus. Wenn ihr euch ergebt, dürft ihr sie behalten. Wählt."
+++ Orkbotschafter Bezhrak an den Hohen Senat +++4 K.18


Mitten während der weiteren Tumulte kam es zu einer Explosion und Berichten über Eldar im Imperialen Palast.4 K.18 Eldrad Ulthran ermöglicht es einer Gruppe von sechs Eldar, unter Führung von Lhaerial Rey, in den Imperialen Palast vorzudringen, um eine Botschaft an den Imperator zu überbringen. Der erste Widerstand stammte von den Lucifer Blacks, die jedoch den Xenos nicht gewachsen waren. Rey trennte ihre Gruppe auf, damit sie zum Sanctum Imperialis gelangen konnte, während ihre Begleiter die Wachen ablenkten.4 K.2 Rey traf mit einem Begleiter nahe des Thronraumes auf die Adeptus Custodes. Die Schattenseherin bat mehrfach um eine Feuerpause, doch je näher sie dem Imperator kam, desto erbitterter wurde der Widerstand der Custodes. Als sie es in den Vorraum des Thronsaals schafften, warteten bereits die beiden Wächter-Warhound Scout-Titanen auf sie. Reys Begleiter fiel im Kampf und sie selbst wurde niedergerungen. Nur das Eingreifen von Drakan Vangorich und Lastan Neemagiun Veritus hinderten Captain-General Beyreuth daran, die Eldar direkt hinzurichten. Sie übergab ihnen den Zahn eines nocturnischen Salamanders, den Vulkan einst Eldrad Ulthran gegeben hatte. Der Inquisitor verschonte daraufhin ihr Leben und ließ sie zur Inquisitionsfestung in der Antarktis bringen.4 K.4 Dort wurde sie verhört und offenbarte, die Menschheit solle die Hoffnung bewahren, eine große Streitmacht an Space Marines sei bereits auf dem Weg nach Terra. Zudem solle das Imperium nicht den tatsächlichen Feind vergessen, wenn die Orks besiegt seien, warte das Chaos noch immer auf seine Chance.4 K.6

Letzter Wall

Überall im Imperium kämpfte das Adeptus Astartes um das Überleben. Die Verluste bei der Verteidigung, oder Gegenangriffen waren gewaltig. Einzelne Kompanien und ganze Orden gingen beim Versuch verloren, Orkblockaden zu durchbrechen und nach Terra zu eilen.11 K.1

Einzig den Imperial Fists und ihren Nachfolgeorden war es gelungen, ihre Marines in Masse zu sammeln und ins Sol-System vorzustoßen, bevor das innere Segmentum Solar von Orks überrannt wurde.11 K.1

Zu Beginn des Krieges gegen die Bestie wurde Eidolica, Ordenswelt der Fists Exemplar, das Ziel eines Angriffsmondes der Orks. Beinahe der gesamte Orden stellte sich den Xenos auf ihrer eigenen Welt entgegen.2 K.5 Mit dem Tod ihres Ordensmeisters und Ersten Captains fiel das Kommando an den Zweiten Captain Maximus Thane.2 K.15, K.17 Es gelang dem Orden bis zur Dämmerung auszuhalten, danach verbrannte die Strahlkraft von Frankenthals Stern große Teile der Orkarmee. Die Kampfunterbrechung musste Thane nutzen, um seinen Orden neu zu organisieren, Sergeants rückten für Captains nach. Thane selbst war nun offiziell der dritte Ordensmeister der Fists Exemplar.2 K.17 Grossmarschall Bohemond der Black Templars traf auf Eidolica ein und sprach dann mit Thane. Bohemond überzeugte den Ordensmeister vom Rückzug, mit dem Verweis darauf, dass Rogal Dorns Ruf bald folgen würde und sich die Orden sammeln müssten.2 K.19 Von Bohemond gerettet, reisten die Fists Exemplar mit ihnen zusammen ins Phall-System, da Koorland, Letzter der Imperial Fists, das Letzter-Wall-Protokoll ausgerufen hatte.3 K.14

Im Phall-System trafen Koorland (Captain der Imperial Fists), Bohemond (Grossmarschall der Black Templars), Issachar (Ordensmeister der Excoriators), Maximus Thane (Ordensmeister der Fists Exemplar) und Quesadra (Ordensmeister der Crimson Fists) aufeinander. Koorland offenbarte, dass er der letzte Überlebende der Imperial Fists war und seinen Wunsch, die Orden der VII. Legion zu vereinigen, um gemeinsam zurückzuschlagen, jeder Orden sollte jedoch seine Identität beibehalten. Aufgrund seines Ranges und als Ordensmeister mit der längsten Dienstzeit forderte Bohemond das Kommando. Als kurze Zeit später die Nachricht, von in Richtung Terra vorrückenden Orks, die Ordensmeister erreichte, reklamierte Koorland im Namen von Rogal Dorn und der VII. Legion das Kommando für sich. Bevor Bohemond etwas erwidern konnte, versprach Thane dem Imperial Fist Gefolgschaft, direkt gefolgt von Issachar. Quesadra stimmte danach zu. Bohemond akzeptierte schließlich auch, mit einem implizierten Hinweis, Koorland möge lieber gut kommandieren.4 K.4 Eine weitere Nachricht von einem Angriffsmond über Terra verleitete Koorland beinahe dazu, den Aufbruch zur Thronwelt zu befehlen, doch Thanes Worte überzeugten ihn, innezuhalten und einen Plan zu erstellen, sowie Informationen zu sammeln, bevor er blindlings losrannte.4 K.9

Koorland sammelte seine Truppen und führte schätzungsweise 4.000 Space Marines gesammelt ins Sol-System und den Angriff auf den Angriffsmond.5 K.5 Die hohen Senatoren Drakan Vangorich und Lastan Neemagiun Veritus nahmen als einzige Kontakt zu ihm auf und baten ihn, seine Truppen zuerst zum Mars zu führen, um den Manufactor Principalis zum Handeln zu bewegen.5 K.7
Kurze Zeit darauf begann eine gemeinsame Flotte aus sieben Schlachtkreuzern, vierzehn Angriffskreuzern und zahlreichen weiteren Kampfschiffen des Letzten Walls, unterstützt von einer Mechanicus-Arche plus deren Begleitschiffen, den Angriff. Die Hauptgravitationswaffe der Orks wütete verheerend, bis sie von den frisch eingetroffenen Iron Knights ausgeschaltet wurde, die danach die Fists Exemplar bei der Blockade von Orkflügen in Richtung Terra unterstützten.5 K.9 Als Koorland sich auf den Mond teleportierte, wurde er von einem Trupp aus allen Orden begleitet.5 K.10 Vor der erfolgreichen Notfall-Teleportation vom Mond fiel Ordenmeister Malfons der Iron Knights im Kampf.5 K.11
Nach den Kämpfen waren noch dreitausend Space Marines des Letzten Walles übrig.5 K.15 Die Fists Exemplar stellten die Hälfte der verbliebenen Flotte.6 K.5

Der amtierende Lord Guilliman Udin Makht Udon befahl den Orden auf Terra zu landen, sich dort feiern zu lassen und vor dem Hohen Senat ihren Treueschwur zu erneuern. Damit sollten sie alle Zweifel ausräumen, eine eigene Agenda zu verfolgen und die Macht übernehmen zu wollen. Jeder Orden sollte zudem Astartes an Koorland abtreten, um die Wälle des Imperialen Palastes mit Marines in der Rüstungen der Imperial Fists zu besetzen und deren Unbesiegbarkeit zu zeigen.5 K.15
Es folgte eine große Parade von 3000 Marines, der größten Ansammlung von Astartes seit Hunderten von Jahren auf der Thronwelt.5 K.16

Maximus Thane sympathisierte mit den im Raum stehenden Vorschlag von Issachar, die Legion neu zu bilden, da sich die Hohen Senatoren als unfähig erwiesen hatten. Koorland bat ihn, das genau zu durchdenken, bevor er eine Entscheidung traf. Lord Guilliman Udin Macht Udo schickte die Fists Exemplar fort und Koorland bat Thane, die Abwesenheit zu nutzen und die anderen Nachfolgeorden der Imperial Fists, sowie der anderen Legionen, anzusprechen und sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, für die Dauer des Krieges unter einem Kommando vereint zu kämpfen. Danach sollte sich dieser Verbund, wie einst von Roboute Guillaume gewollt, wieder auflösen.5 K.21 Basis von Thanes Operation wurde das Phall-System. Aufgrund von Udons Druck, war Koorland gezwungen weitere Teile der anderen Letzte Wall-Orden ebenfalls nach Phall zu schicken, um seine guten Absichten zu zeigen.6 K.2

Kampf auf dem Mars

Koorland übernahm auf Terra die Position des Lord Commanders, unterstützt von den Lucifer Blacks, Anwar Zeck und den Inquisitor Lord Terrans. Udin Mackt Udon wurde in Schande abgeführt. Dann führte Koorland den Letzten Wall wieder ein.6 K.18 Stunden später kehrte Maximus Thanes angeschlagene Flotte der Fists Exemplar ins Sol-System für dringende Reparaturen zurück.6 K.23 Koorland leitete sie zum Mars um, wo die Fists Exemplar in geballter Stärke landeten, um die Herausgabe von Magos Biologis Eldon Urquidex zu fordern. Dieser hatte Nachrichten an Terra geschickt, um den Ursprungsort der Orks mitzuteilen, war vom Adeptus Mechanicus aber verhaftet worden. Vor der Tharsis-Pforte standen sich die Kampfgruppen der Fists Exemplar und des Mechanicus mit weniger als 50 Metern Abstand gegenüber. Thane forderte Urquidex, Van Auken forderte den Rückzug, woraufhin Thane den Vormarsch befahl. Van Auken befahl seinen Skitarii standzuhalten, als die Fists Exemplar in ihre Reihen drängten. Seine Fahrzeuge erzeugten einen Wall aus Eisen. Das zwang Thane eine Sturmlandung zu befehlen. Durch einen Zufall wurde die letzte Landungskapsel, durch eigentlich als Warnung abgegebene Schüsse, getroffen. Die Space Marines an Bord vermuteten einen Angriff und erwiderten das Feuer. Das zwang Thane dazu, den Angriff zu befehlen.7 K.1 Parallel führten Koorland und Manufactor Principalis Kubik im Senat ein Wortgefecht über die Lage. Als das Mechanicus immer größere Kräfte gegen ihn auffuhr, befahl Thane der Erinnerung an Alcazar gezielte Schüsse mit dem Bombardementgeschütz. Beantwortet wurde dies mit dem Einsatz von Mechanicus-Schiffen gegen die Flotte der Fists Exemplar. Als die Astartes durch die Tharsis-Pforte in Pavonis Mons eindrangen, fuhr das Mechancius seine stationären und mächtigen Verteidigungsgeschütze aus. Thanes Antwort war die Ausweitung des Bombardements. Koorland überzeugte Kubik nachzugeben und beide Seiten sandten Befehle über das Einstellen der Kampfhandlungen.7 K.2

Thane befragte dann Urquidex. Er erfuhr, dass das Mechanicus ausgiebig mit der Ork-Teleportationstechnologie experimentiert hatte und das die Grünhäute auf Ullanor Majoris zu finden waren.7 K.3

Rückkehr eines Primarchen

Koorland plante einen Angriff auf Ullanor Majoris und Inquisitor Lastan Neemagiun Veritus teilte ihm mit, auf Caldera könne er möglicherweise Primarch Vulkan finden.7 K.3 Also begab er sich mit den Fists Exemplar zu dieser Welt, begleitet von Regimentern der Imperialen Armee und Flottenkontingenten des Adeptus Mechanicus. Die Flotte sollte die Orks ablenken, während die Marines auf dem Planeten vordrangen.7 K.4 Maximus Thane folgte Koorland, mitsamt seiner Veteranen, auf den Planeten. Die gesamte Bodenstreitmacht stieß im Rücken der Orks nach Nordosten vor, wo diese sich in Kämpfen gegen Vulkan befanden.7 K.5 Die Kämpfe waren für die imperialen Truppen schwer und verlustreich,7 K.6 doch erlaubten sie es Koorland und zwanzig Terminatoren, per Thunderhawk Vulkan zu erreichen und dessen Schlacht zu gewinnen.7 K.7 Vulkan führte persönlich einen Angriff auf das Kommandozentrum der Gravitationswaffe auf Caldera an, während die anderen imperialen Truppen geführt von Thane, zu ihm eilten, um ihn abzusichern. Als der Magos Dominus und Vulkan ihre Aufgaben erfüllt hatten, zogen sich die Überlebenden imperialen Truppen zurück, sie hatten auf Caldera gesiegt und den Angriffsmond zerstört.7 K.9

Als Vulkan auf Terra den Hohen Senatoren im Monitus gegenüber trat, tat er dies in Anwesenheit von Koorland für die Imperial Fists, Valefor für die Blood Angels, Macrinus für die Ultramarines, Asger Warfist für die Space Wolves und Adnachiel für die Dark Angels. Die direkten Nachfahren der Legionen der Ersten Gründung sollten ein eindeutiges Signal senden. Wenn sie für die weiteren Kriegsbemühungen nicht notwendig gewesen wären, hätte Vulkan die Senatoren eigenhändig für ihre Verfehlungen umgebracht.7 Epilog

"Ich habe mit Chapter Master Koorland gesprochen. Ich habe einen Tag und eine Nacht lang über die Worte und Taten der Hohen Senatoren nachgedacht. Ihr solltet für die Orks und die Bedrohung, die sie darstellen, dankbar sein. Andernfalls hätte ich jeden von Euch eigenhändig getötet."
+++ Vulkan beim ersten Treffen auf den Hohen Senat +++7 Epilog


Erste Schlacht von Ullanor

Der finale imperiale Kriegsrat vor dem Aufbruch nach Ullanor Majoris bestand aus folgenden Personen: Primarch Vulkan, Lord Commander Koorland der Imperial Fists, Captain Valefor der Blood Angels, Wolfslord Asger Warfist der Space Wolves, Ordensmeister Odaenathus der Ultramarines, Grossmeister Sachael der Dark Angels, Grossmarschall Bohemond der Black Templars, Ordensmeister Quesadra der Crimson Fists, allen Hohen Senatoren und Drakan Vangorich vom Officio Assassinorum.8 K.1

Koorland kommandierte von Bord der Erinnerung an Alcazar aus die Truppen und gab Maximus Thane die Hoheit über die Flottenkoordination der Space Marines, der Imperialen Flotte, der Imperialen Armee und des Adeptus Mechanicus. Vulkan hielt sich in seinen Privatgemächern auf und überließ alles Koorland. Die Armada hatte etwa ein Zehntel der Größe, mit der Horus einst nach Ullanor gezogen war. Dem späteren Kriegsherrn hatten 100.000 Legionäre, acht Millionen Soldaten, 100 Imperiale Titanen und sechshundert Kriegsschiffe zur Verfügung gestanden.8 K.2

Innerhalb von zehn Tagen eroberten die Imperialen bei nur minimalen Verlusten und Widerstand die Hoheit in Ullanors Raum. Dann kam es zum Kriegsrat mit allen Ordensmeistern, Captains, Admiralen und Kommodoren, plus den Kommandanten des Mechanicus. Sie vermuteten eine Falle, sahen aber keine andere Möglichkeit, als dennoch zu landen. An Bord der Erinnerung an Alcazar versammelten sich die führenden Skriptoren der Orden und hielten ein Ritual ab, um den psionischen Nebel um Ullanor zu durchdringen und Informationen zu sammeln. Einige von ihnen wurden von der psionischen Aura der Bestie übermannt und wanden sich gegen ihre Brüder, bevor sie gestoppt werden konnten.8 K.3

Grossmarschall Bohemond befahl ohne Absprache die Landung und zwang damit die anderen zum Handeln.8 K.5 Mit der Landung der Unterstützungstruppen ließen die Orks die Falle zuschnappen und offenbarten Ullanor als Angriffsplanet, viele tausend Imperiale starben in kurzer Zeit.8 K.7 Ein Viertel der Flotte war in Minuten vernichtet.8 K.8 Die Raumschiffe setzten alle Bodentruppen ab und zogen sich dann zurück. Thane begleitete mit seinen Veteranen Koorland und Vulkan.8 K.9
Einen Tag und eine Nacht bildete eine versammelte Streitkraft aller Orden die Speerspitze des Vorstoßes auf Gorkogrod, der Palaststadt auf Ullanor. Im Kampf forderte Bohemond von Vulkan den Rang des Lord Commander. Der warf seinen Hammer hin und der Grossmarschall sollte damit ein Energiefeld zerschlagen. Er konnte ihn nicht einmal anheben, genauso wenig wie Quesadra. Dann bekam Koorland seine Chance und bat Thane und ein paar Fists Exemplar ihm zu helfen und sie erfüllten Vulkans Aufgabe. Damit machte der Primarch Bohemond klar, dass nicht der beste Kämpfer Lord Commander sein sollte, sondern der beste Anführer.8 K.10
Die Kämpfe waren hart: Von den Marines, welche die Oberfläche von Ullanor erreicht hatten, war ein Drittel gefallen. Bei den imperialen Soldaten war es die Hälfte. Das Mechanicus kämpfte ebenso mit schweren Verlusten, nur noch eine handvoll Titanen und sieben Knights waren übrig.8 K.14 Nach einigen Tagen harter Kämpfe erschien der Assassine Esad Wire aus dem Orkpalast und brachte die Botschaft, ein direkter Angriff sei sinnlos, da eine weitere Falle voller Orks warten würde, die alle bisher besiegten Orkarmeen übertreffen würde. Doch der Angriff musste geführt werden.8 K.15 Thane leitete von der Alcazar ein finales Bombardement auf die Schilde des Palastes und verschiedene Nahrungs- und Nachschubzentren, dann begann er mit der Koordination der Vorbereitungen für eine kurzfristige Notevakuierung.8 K.18 Die imperialen Truppen zwangen die Bestie in Erscheinung und die letzten 3.000 Legionäre aus den Orden der Fists Exemplar, Black Templars, Soul Drinkers, Ultramarines, Executioners, Dark Angels, Crimson Fists, Excoriators, Salamanders, Space Wolves, Blood Angels und Imperial Fists eilten zu dessen letzter Bastion.8 K.19
Eine gemischte Kompanie aus zweihundert Marines unter Koorland und Vulkan bildete die Speerspitze. Dann standen sie der Bestie gegenüber, die zweimal so groß wie Vulkan war.8 K.20 Quesadra und Odaenathus starben im Kampf.8 K.20, K.21 Vulkan gab sich dem Zweikampf hin und befahl Koorland den Rückzug aus dem Tempel-Garganten, was dieser weitergab.8 K.21 Danach erging der Befehl für einen gesammelten Rückzug vom Planeten. Vulkan glaubte, den Plan der Orks erkannt zu haben, der Angriffsmond über Terra war zugleich eine Funkboje. Was wäre, wenn die Grünhäute Ullanor dorthin teleportieren würden? Ihr Vormarsch wäre unaufhaltsam, wenn die Thronwelt fallen würde. Er beschloss sich selbst zu opfern, um die Bestie zu töten. Als der Tempel-Gargant explodierte, glaubte man den Primarchen zwar verloren, doch die Bestie galt als tot.8 K.22

Als die Truppen im Sol-System eintrafen, waren noch wenige hundert Astartes übrig, vielleicht zehnmal so viele Soldaten der Imperialen Armee, der Imperialen Flotte und des Mechanicus. Sie dachten gewonnen zu haben, doch dann erklang eine Vox-Schleife mit der Stimme der Bestie.8 Epilog

(siehe auch Erste Schlacht von Ullanor)

Gründung der Deathwatch

Mitglied der Deathwatch

Koorland entwickelte die Idee von spezialisiert zuschlagenden Trupps und ließ sich die Ideen des Officio Assassinorum von Drakan Vangorich erläutern.9 K.1 Dann schlug er im Hohen Senat die Schaffung einer neuen Organisation mit Mitgliedern aus einer Vielzahl von Orden vor. Diese sollten als Kill Teams operieren und zur Erfüllung ihrer Operationen vollständig autonom agieren dürfen. Unterstehen sollten sie dem Lord Commander. Die Hohen Senatoren sahen darin den Versuch eines Putsches, durch die Schaffung einer Privatarmee und stimmten dagegen, nur Vangorich stimmte dafür, Lastan Neemagiun Veritus und Kubik enthielten sich. Dann erwachte der Angriffsmond über Terra wieder zum Leben. In einer neuen Sitzung stimmte nur noch Ekklesiarch Mesring dagegen, Kubik und Veritus enthielten sich abermals, alle anderen stimmten für die Kill Teams.9 K.2 Mitglieder verschiedener Orden wurden in einzelnen Trupps gemischt, etwas das vor Ullanor Majoris undenkbar gewesen wäre, aber nun bittere Notwendigkeit war. Einige Marines ließen ihre Rüstung schwarz lackieren, mit Ausnahme ihres Ordenssymbols auf der rechten Schulterplatte. Die Astartes kamen im Monitus zusammen und erkannten die Vorsehung in ihren schwarzen Rüstungen. Sie wurden zur Deathwatch und Mitglieder vieler Orden, die auf Ullanor gekämpft hatten waren unter ihnen.9 K.3
Dreizehn Mitglieder der Deathwatch flogen für eine Infiltration zum Mond, begleitet von Koorland und Maximus Thane, die weiter ihre eigenen Ordensfarben trugen.9 K.3 Sie führten eine Sabotagemission durch und es gelang den Angriffsmond, ohne eigene Verluste, partiell weg zu teleportieren, bevor der Rest über Terra explodierte.9 K.4 So glorreich der Sieg auch war, so schlimm war er doch stellenweise für Terra. Bruchstücke des Mondes schlugen auf dem Plaenten ein, verursachten Druckwellen mit mehreren hundert Stundenkilometern Geschwindigkeit und lodernde Feuerstürme.9 K.4 Hunderte Millionen Bürger auf der Thronwelt starben, einige Regionen des Imperialen Palastes waren durch Einschläge vernichtet worden, die zehn kilometerbreite Krater gebildet hatten. Es war derart viel Staub in die Atmosphäre geschleudert worden, dass für Jahre kaum Licht hindurch drang.9 K.6

Veritus offenbarte Koorland, dass noch einige Sororitas Silentum leben könnten, die er brauchen würde, um die Gefahr der Weirdboyz zu neutralisieren. Der Lord Commander schickte Thane mit Deathwatch Kill-Team Gladius, um die Schwestern zu suchen.9 K.6
Thane wurde auf seiner Suche nach den Sororitas von den Inquisitoren Veritus und Marguerethe Wienand begleitet, die beide hofften, Profit daraus zu schlagen.9 K.6 Ihre Reise führte sie nach Sacratus, im Sacratus System,9 K.7 nach Vultus, im Extorris System9 K.7 und schließlich nach Nadiries, in den westlichen Ausläufern des Segmentum Pacificus.9 K.8 Unter Thanes Kommando sprengten fünf Mitglieder der Deathwatch ein Ork-Raumschiff in die Luft und in einer Kettenreaktion deren Flotte. Dann sprengten sie auch noch einen Garganten vor der Festung der Schwestern, während Wienand diese zur Rückkehr ins Imperium überzeugte.9 K.9

Thane brachte die letzten 50 Schwestern nach Terra, wo sie ihr Schweigegelübde vor dem Goldenen Thron des Imperators erneuerten.9 Epilog

Koorland weitete die Ränge der Deathwatch, aufgrund ihrer Erfolge, auf weitere Orden aus.10 K.1 In der nächsten Senatssitzung forderte Koorland Schiffe. Die Inquisition war gewillt, diese zu stellen, verlangte jedoch die Kontrolle über die Deathwatch. Der Lord Commander stimmte zu, jedoch unter der Bedingung sie auf Ordensgröße zu limitieren, nach dem Krieg wieder aufzulösen und einen Space Marine als Kommandanten an die Spitze zu stellen. Koorland wollte Thane die Position übertragen, da er seit Gründung der Deathwatch alle ihre Missionen geleitet hatte. Doch er wusste auch, der Senat würde Maximus Thane in dieser Rolle nicht akzeptieren, da der Ordensmeister bereits in vielen Aspekten als Koorlands rechte Hand fungierte.10 K.3

Als der Ekklesiarch in die Versammlung stürmte, alle wild beschuldigte und dann verkündete, die Menschheit könne nur gerettet werden, wenn die Bestie verehrt werden würde, erschoss Koorland ihn.10 K.3 Grossmarschall Bohemond der Black Templars ließ das Adeptus Ministorum eine Liste mit möglichen Nachfolgern erarbeiten und überreichte sie Koorland. Der Lord Guilliman teilte den Gott-Imperator-Glauben nicht, für ihn war die Imperiale Wahrheit, vom Imperator selbst verkündet, das Maß aller Dinge. Nun wollte er die ideologische Verklärung vollends ausschalten. Er wies die Liste der Templars zurück und nahm dem Ministorum den Platz unter den Hohen Zwölf Senatoren. Er kündigte zudem die Sonderprivilegien der Kirche und den Einsatz von deren Männern und ihrer Habe im Krieg auf,10 K.6 dazu rückte das Officio Assassinorum in den Hohen Senat auf.10 K.7

"Das Adeptus Ministorum stellt nicht länger einen Hohen Senator. Es verliert seine Privilegien und seine Besitzungen werden besteuert wie jede andere Einrichtung des Imperiums. Es wird neu erstehen!"
+++ Koorland an den Großen Senat +++10 K.6

Zweite Schlacht von Ullanor

Für einen neuerlichen Angriff auf Ullanor Majoris wählte Koorland die Erinnerung an Alcazar als Flaggschiff. Maximus Thane musste den Befehl über seine Schiffe an Ordensmeister Issachar abgeben. Er nahm dies klaglos hin, da der Verlust von Eidolica, der Verlust der Hälfte der Flotte im Vandis-System, sowie die Kämpfe auf dem Mars, Caldera und Ullanor den Orden derart geschwächt hatten, das er nicht mehr in der Lage war, größere Operationen allein durchzuführen.10 K.6
Bei einem gesammelten Angriff auf Incus Maximal galt es Koorlands neue Strategie zu testen.10 K.8 Sie setzten einen Weirdboy, dessen Kräfte durch eine Sororitas Silentum geschwächt worden war, plötzlich den anderen Orks aus und er konnte die Kräfte nicht kanalisieren, sein Kopf explodierte und mit ihm die Orkköpfe in einem großen Umkreis.10 K.10

Koorland offenbarte seinen Kommandeuren, einen zweiten Schlag gegen Ullanor führen zu wollen. Ihm stand gerade einmal ein Zehntel der Schiffe vom Angriff des Primarchen zur Verfügung. Doch er wusste bereits einiges über Ullanor und die Deathwatch sollte die Boden-Luft-Verteidigungen ausschalten. Der Deathwatch als ersten Welle, sollten die Fists Exemplar, Black Templars und Excoriators folgen, am Ende sollte die Imperiale Armee und das Adeptus Mechanicus landen.10 K.12 Etwa 100.000 Soldaten und zwei Imperiale Titanen der Legio Ultima kämpften auf dem Planeten. Thane sollte den Kampf anführen und die Orks beschäftigen, während sich Koorland ins Innere des Palastes der Bestie teleportierte.10 K.13 Thane erkannte, dass sich seine und Koorlands Position durch verschiedene Taktiken und Strategien der Orks vertauscht hatten, also übernahm er den Vorstoß in Richtung des Palastes.10 K.14 Bis zum Erreichen der Palastmauern erzielte der Ordensmeister 318 Kills bei 319 verschossenen Boltergeschossen.10 K.15 Im Inneren des Palastes gelang es Koorlands Gruppe, mithilfe ihres Weirdboyz, eine Bestie zu töten.10 K.17 Dann offenbarte sich, dass die Orks von sechs Bestien angeführt wurden. Eine zweite Bestie, jene die Vulkan besiegt hatte, tötete Koorland und Marguerethe Wienand befahl den Rückzug, wobei sie von Thanes Thunderhawks ausgeflogen wurden.10 K.18

(siehe auch Zweite Schlacht um Ullanor)

Neugründung der Imperial Fists

Mit Koorlands Tod und damit der Auslöschung der Imperial Fists versammelten sich die Nachfolgeorden aus Excoriators, Crimson Fists, Black Templars, Soul Drinkers, Executioners, Iron Knights und Fists Exemplar zu einem Fest der Klingen auf Inwit. Die Fists Exemplar waren die Sieger im vorherigen Fest gewesen und Thane rief das neue 545.M32 zum Gedenken ein. Nach dem Tod ihres vorherigen Champions Kalman Volk auf Eidolica, nahm Maximus Thane seinen Platz ein. Die Champions kämpften ohne Servorüstung und nur mit einfachen Gladien, da jeder Kämpfer im Krieg gegen die Bestie gebraucht wurde, wollte man kein Risiko eingehen. Thane besiegte anerkannte Champions, wie Stormon Valdred (Black Templars), Morion Abermort (Iron Knights) und Gasparian Riguez (Crimson Fists). Der finale Kampf fand zwischen Thane und Dathan Tychor (Excoriators) statt. Während des Kampfes kam Thane eine Idee und um sie umzusetzen, brauchte er alle seine Kraft, um Tychor zu bezwingen. Thane überzeugte die Ordensmeister Issachar, Cuarrion, Euclydeas, Bohemond, Vorkogun und Verpall, die Imperial Fists mit Marines, Schiffen und Ausrüstung aus ihren eigenen Reihen neuzuschaffen. Ein Orden der Ersten Gründung durfte nicht untergehen, das Andenken musste bewahrt werden und die einfachen Menschen durften die Hoffnung nicht verlieren. Thane erhielt mit der Dornsklinge den Titel des Ordensmeisters der Imperial Fists. Thane wollte das Imperium abermals in den Kampf führen, dafür nahm er Kontakt mit Kubik und Drakan Vangorich auf.11 K.3 Die Ordensmeister Thane, Bohemond und Issachar legten Koorlands Körper an Bord der Alacazar Remembered in Stasis und gedachten seiner. Thane wollte es besser machen als Bohemond, der nach einem neuen Kreuzzug schrie und Issachar, der Terra befestigen und dort die finale Schlacht schlagen wollte.10 Epilog

Dritte Schlacht von Ullanor

Maximus Thane traf sich in der Somnus-Zitadelle mit Kubik, Kavalanera Brassanas und Drakan Vangorich, wobei sie zu einer Übereinkunft kamen.11 K.5

Ein Verband aus 1.000 Space Marines in den Farben der Imperial Fists präsentierte sich den Senatoren und ihrem Gefolge auf dem Forum Decamerata auf Terra. Mit einer Brandrede über den Schutz des Imperiums und unterstützt von Kubik und Vangorich übernahm Thane de facto die Rolle des Lord Commanders. Der Widerstand der anderen Senatoren wich, als sie sahen, dass das Officio Assassinorum auf Seiten Thanes stand, die Massen jubelnd hinter ihm standen und das Mechanicus ihm mit Ausrüstung half. Nur Hochadmiral Lansung und Generalfeldmarschall Abel Verreault stürmten davon, doch Vangorich brachte sie auf Linie, als er ihnen aufzeigte, dass seine Assassinen bereits deren Leibwache infiltriert hatten. Da es Callidus waren, konnten sie die beiden Senatoren jederzeit als Doppelgänger ersetzen.11 K.6

Sechs Kampfgruppen flogen nach Ullanor Majoris.11 K.7 Sie lieferten sich schwere Gefechte mit den Orks. Die Fists Exemplar waren vollständig in den Imperial Fists aufgegangen, die Positionen der Captains übernahmen verdiente Veteranen der anderen Nachfolgeorden.11 K.8, K.9 Thane stellte sich im Thronraum auf Ullanor der Bestie, die Vulkan und Koorland bezwungen hatte. Der Ordensmeister wurde vor dem Tod gerettet, als Dathan Tychor, sein neuer Standartenträger und Champion, an seiner statt von der Bestie in den Boden gerammt wurde. Die letzte Sororitas Silentum Kavalanera Brassanas opferte sich, um den letzten gefangen Weirdboy zu aktivieren. Dessen Kopf explodierte, dann der der Bestie. Durch den Tod dieses mächtigen Weirdboyz, starb in einer Kettenreaktion jeder einzelne Ork auf Ullanor.11 K.10

(siehe auch Dritte Schlacht von Ullanor)

Sieg des Imperiums

Der Triumphzug nach dem Sieg auf Ullanor Majoris wurde auf Terra abgehalten, wo die Imperial Fists hinter Maximus Thane marschierten. Die Mitglieder der ehemaligen Nachfolgeorden hatten bereits vollkommen die Identität ihrer Primogenitoren angenommen. Hinter ihnen marschierten Abordnungen von einem dutzend weiterer Orden der Ersten, Zweiten und Dritten Gründung. Dahinter folgte eine zehn Kilometer lange Kolonne ihre Fahrzeuge, dann marschierten tausende Soldaten, Skitarii und Angehörige der Legio Cybernetica. Die zuschauenden Massen skandierten Thanes Namen. Maximus Thane hatte eigentlich nur temporär die Rüstung eines Imperial Fists annehmen wollen, doch er erkannte, dass er sie nicht mehr ablegen durfte. Er hielt eine öffentlich übertragene Rede und schlug dann der Bestie öffentlichkeitswirksam den Kopf ab. Dabei handelte es sich nicht wirklich um die Bestie. Das Adeptus Mechanicus hatte einen Körper sorgfältig ausgesucht und präpariert. Der Ork durfte nicht zu klein sein, um das Imperium nicht schwach wirken zu lassen, durfte aber auch nicht zu groß sein, um Angst und Furcht zu vermeiden.12 K.1

"Die Bestie ist tot, das Imperium besteht fort.
Ave Imperator! Lang lebe das Reich der Menschheit!
Die Herrschaft der Bestie ist vorbei!"

+++ Maximus Thane beim Triumphzug +++12 K.1

Nachkriegszeit

Drakan Vangorich sorgte dafür, dass Maximus Thane neuer Lord Guilliman wurde, um die Senatoren in Furcht und auf Linie zu halten. Er unterstützte dessen Bestreben, den Letzten Wall wieder aufzulösen, überzeugte ihn jedoch die Deathwatch zu erhalten und in die Hände der Inquisition zu übergeben.12 K.2

Thane verkündete den Senatoren auf der Phalanx in seiner neuen Rolle als Lord Guillaume neue Aufgaben:

  • Die kleinen Sitzung der zwölf Senatoren sollten enden, der gesamte Große Senat sollte wieder alles besprechen.12 K.4
  • Er rief die Vierte Gründung aus. Alle Gensaatreserven auf Terra und dem Mars, plus Veteranen aus allen bestehenden Orden sollten dafür genutzt werden. Dann sollte für 100 Jahre die Gensaat-Tributrate verdoppelt werden, um die Lager wieder zu füllen. Ziel war eine Neugründung in der Größenordnung der Ersten Gründung.12 K.4
  • Bestehende Orden sollten wieder verstärkt und neu ausgerüstet werden. Das Mechanicus sagte dafür bereitwillig seine Kooperation zu.12 K.4
  • Der Letzte Wall sollte sich auflösen und keine Legionen mehr entstehen.12 K.4
  • Thane wollte ein kreuzfahrender Lord werden, um die Rückeroberung der immer noch besetzten Gebiete von vorderster Front zu leiten.12 K.4
  • Drakan Vangorich wurde zum neuen Lord Protector, mit der Autorität Thanes sollte er diesen im Hohen Senat vertreten.12 K.4

Thane begann seinen Kreuzzug der Rückeroberung mit der Befreiung von Eidolica. Thanes Fists Exemplar waren Teil der Imperial Fists geworden, damit waren Zerberyns Fists alles, was vom Orden noch übrig geblieben war. Thane hoffte sie hätten überlebt. Wenn nicht, sollte der Orden neu geschaffen werden.12 K.4 Zerberyn erschoss im Immitis-System Grossmarschall Bohemond und schloss sich mit seinen Truppen den Reihen der IV. Legion an, an deren Seite sie im Krieg gegen die Bestie gekämpft hatten und denen sie glaubten ihr Überleben zu verdanken. Die Fists Exemplar waren damit der erste Orden, der seit dem Bruderkrieg Verrat beging. Thane ließ ihre Neugründung stoppen und sie aus allen imperialen Aufzeichnungen entfernen.12 K.14

Die Inquisition reformierte sich und jeder Inquisitor musste sich nun verbindlich einem von zwei Ordi zuordnen, ohne jedoch die Freiheiten bei seiner Amtsausübung aufgeben zu müssen. Der Ordo Malleus konzentriert sich seitdem auf die Bedrohung durch das Chaos und erhielt die Grey Knights als Ordo Militaris. Der Ordo Xenos beobachtet seither die verschiedenen Xenosrassen und erhielt die Deathwatch als militärischen Arm.12 K.6

Vangorich veränderte sich in den einhundert Jahren seiner Herrschaft. Er ließ die anderen Hohen Senatoren umbringen, ersetzte sie dann mit anderen Personen, oder gar Doppelgängern. Als der neue Senat drohte seiner Kontrolle zu entfliehen, löste er die Sitzungen faktisch auf. Marguerethe Wienand versuchte mehrfach Thane davon zu überzeugen, dass Vangorich die Senatoren getötet hatte und sich zum Diktator aufschwang. Wienand arbeitete mit Vangorich zusammen und milderte seine schlimmsten Exzesse. Terra und das Imperium wurden schrittweise wieder aufgebaut. In den letzten zwanzig Jahren von Vangorichs Herrschaft wurde es immer schlimmer und sein Regentschaftsstil sprunghaft.12 K.16
Die wiederaufgebauten und neugegründeten Orden drängen die Orks innerhalb von einhundert Jahren aus vielen Bereichen des Imperiums heraus und erreichen annähernd den Vorkriegsstand.12 K.16
Thane war einhundert Jahre nach seinem Aufbruch von der Thronwelt gezwungen, nach Terra zurückzukehren. Begleitet wurde er von vierhundert Space Marines, davon zweihundert der Imperial Fists und je einer Kompanie der Halo Brethren und Sable Swords. Das Adeptus Mechanicus verhielt sich still, ebenso das Astra Militarum, Adeptus Arbites und Adeptus Custodes. Wienand hatte Wochen vorher begonnen, die Adepta zur Zusammenarbeit zu überreden, um den Marines ihre Aufgabe zu erleichtern.12 K.16 Thane überlebte schließlich als einziger die Konfrontation mit Vangorich im Eversor-Tempel der Arktis, konnte ihn aber töten und die Schreckensherrschaft des Grossmeisters beenden.12 K.16

Quellen