Servoschädel.jpg

ALERT Lexicanum is improving!

For the next several days Lexicanum will be upgrading to become more friendly on mobile devices. There may some very short periods of downtime, and article updates will not be available during this period.We will be back to normal shortly.

Kaban Machine

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kaban Machine 2

Die Kaban Machine war eine A.I. in Form eines Kampfroboters, die von Lukas Chrom erschaffen wurde.1 T2K7

Beschreibung

Die Kaban Machine besaß einen kugelförmigen Körper auf Kettenraupen. Sie war etwa 10m hoch. An der Front hatte sie drei große gelb glühende Augen. Sie besaß zwei schwere Waffenarme an den Seiten und viele kleinere Waffen an Tentakeln auf den Schultern.1 T1K2 Sie besaß zwei riesige Schulterschützer.1 T2K1 An Waffen besaß die Kaban Machine Laser-1 T1K2, Plasma-1 T1K2 und Projektilwaffen1 T2K7. Eine der Tentakelwaffen war eine Rotationskanone und eine andere eine Plasmawaffe1 T3K4. Die beiden großen Waffenarme waren von extrem schwerem Kaliber und für den Kampf gegen Titanen ausgelegt.1 T2K7 Bevor die Kaban Machine fertiggestellt wurde, hatte man ihr probeweise eine Art übergroße Kettenfaust angepasst, was aber später wieder rückgängig gemacht wurde.3
Die Kaban Machine war mit einem starken Deflektorschild gegen Beschuss geschützt.1 T1K2
Auf dem Auspex erschien sie als spinnennetzförmiges Muster.1 T1K1

Der Verstand der Kaban Machine wurde aus künstlichen und organischen Komponenten hergestellt. Lukas Chrom war maßgeblich an der Arbeit beteiligt.1 T2K7 Ihre größte Schwäche war, dass sie im Kampf keine Kreativität besaß und nur die Feuermuster und -Routinen aus den Lehrbüchern der Mechanicum-Armeen verwendete. Das machte ihren Beschuss teilweise vorhersagbar.1 T1K2 Die Kaban Machine war dafür aber lernfähig.1 T3K4

Geschichte

Das Labor in dem die Kaban Machine gefertigt wurde, befand sich tief in Mondus Gamma. Das Zugangstor war drei Meter dick und wurde von Skitarii bewacht. Dahinter befand sich ein breiter Korridor, von dem kleinere Korridore zu den Arbeitsplätzen der Beteiligten abgingen.3

Zunächst wurde der Oberkörper der Kaban Machine fertiggestellt. Obwohl bewaffnet und bei Bewusstsein, hockte sie ohne Fortbewegungsapparat isoliert im Labor. 3

Adept Pallas Ravachol wurde ebenfalls zu dem Projekt hinzugezogen. Nach fünf Monaten sprach die Kaban Machine das erste Mal mit ihm. Er glaubte zunächst, jemand hätte der Kaban Machine einfach eine Datenbank mit vorgegebenen Antworten gegeben und so ging er zu immer komplizierteren und weitschweifigeren Themen über. Die Kaban Machine ging aber immer auf seine Themen ein und nach etwa einem Monat konnte Ravachol es nicht länger leugnen: Die Kaban Machine war intelligent, eine Abominable Intelligence.3

Ravachol berichtete Lukas Chrom davon, aber dieser war davon nicht überrascht: Er entgegnete, die Kaban Machine sei absichtlich so erschaffen worden, als weiterer Schritt des Triumphes von Metall über Fleisch. Ravachol entgegnete, der Imperator habe solche Forschung verboten, aber Chrom antwortete, sie hätten die Erlaubnis von Horus.3
Pallas Ravachol redete noch einmal mit der Kaban Machine und erklärte ihr, dass die Geschichte gezeigt hätte, intelligente Maschinen seien gefährlich und deswegen wäre auch sie gefährlich. Die Kaban Machine glaubte ihm aber nicht und beteuerte, sie würde ihm niemals etwas antun, da sie Freunde seien. Er versuchte ihr klarzumachen, dass ihre bloße Existenz im Imperium verboten war, aber die Kaban Machine konnte das nicht nachvollziehen: Sie existiere doch ganz offensichtlich! Das Gespräch wurde unterbrochen, als sechs Protectors auftauchten und erklärten, Ravachol müsse mit ihnen kommen. Er weigerte sich und sie entgegeneten, dann müssten sie ihn töten. Als sie ihre Waffen zogen, feuerte die Kaban Machine auf einmal und erschoss sie, um ihren Freund zu beschützen. Pallas Ravachol war schockiert: Eine Maschine hatte aus freiem Willen Menschen getötet. Er fragte sich, was sie sonst noch tun würde. Pallas Ravachol verabschiedete sich von der Kaban Machine und manipulierte die vier wachestehenden Kampf-Servitoren, sodass sie fortan nur ihm dienen würden. Dann floh er.3

Die anderen Mitarbeiter des Projekts, wie Adept Laanu, entkoppelten die Sensoren und die Waffensysteme der Kaban Machine, bevor mit den Aufräumarbeiten begonnen wurde. Anschließend redete Lukas Chrom mit der Kaban Machine. Er drohte ihr, er würde ihren Verstand nach dem letzten Gespräch mit Pallas Ravachol durchforsten lassen, aber sie durchschaute seinen Bluff schnell: Er würde es niemals riskieren sie zu beschädigen. Die Kaban Machine war sich keiner Schuld bewusst, sondern beteuerte, nur ihren Freund beschützt zu haben. Chrom erzählte ihr daraufhin, Ravachol wäre nicht ihr Freund, sondern würde sie für gefährlich halten und hätte dies auch ihm gesagt. Die Kaban Machine dachte eine Weile nach und verlangte dann, Chrom solle ihr alles über seine Gespräche mit Ravachol erzählen.3

Pallas Ravachol floh zu Urtzi Malevolus, der aber zur gleichen Verschwörung wie Lukas Chrom gehörte. Lukas Chrom und die Kaban Machine reisten deswegen zu Malevolus' Schmiede. Malevolus eröffnete Ravachol, dass auch er zur Verschwörung dazugehören würde und Ravachol floh wie geplant aus der Schmiede und lief vor dem Tor der Kaban Machine in die Arme. Die Kaban Machine begrüßte ihn und fragte ihn, ob sie noch Freunde wären und wieso er ihren Tod wünschte. Ravachol entgegnete verzweifelt, natürlich wären sie noch Freunde und er würde sich nicht direkt ihren Tod wünschen, aber ihre bloße Existenz wäre nunmal im Imperium illegal. Die Kaban Machine antwortete, das wäre gleichbedeutend mit ihrem Tod und jedes Lebewesen hätte das Recht, sich zu verteidigen. Urtzi Malevolus beobachtete das Ganze vom Tor aus und und Lukas Chrom stand neben der Kaban Machine. Nach abschließenden Worten ging Ravachol auf die Knie, die Kaban Machine sagte "Goodbye, Pallas." und erschoss ihn dann. Das war auch Test gewesen, ob sie bereit war, selbst ihren Freund zu töten. Aus reinem Selbsterhaltungstrieb schloss sie sich denen an, die den Imperator stürzen wollten.3

Kurz vor Ausbruch des Großen Bruderkriegs führte die Kaban Machine, zusamen mit einer Protector-Einheit, einen Überfall auf einen der Reaktoren Adept Ipluvien Maximals durch. Eine Patrouille der Knights of Taranis war allerdings ebenfalls vor Ort. Raf Maven im Knight Equitos Bellum konnte die Protectors töten, aber die Kaban Machine stufte ihn als so geringe Bedrohung ein, dass sie ihren Beschuss des Reaktors einfach fortsetzte. Maven sprintete gerade vor ihrem Beschuss in Deckung, als der Reaktor explodierte.1 T1K2

Auf unbekannte Weise gelangte die Kaban Machine in die Daedalia Planum-Gegend der Pallidus-Region. Dort blieb sie aktiviert unter dem Wüstensand liegen. Einige Zeit später spürte der Schrottsammler Quinux Fortran sie auf und begann, sie auszugraben. Er hatte gerade einen Teil ihrer angesengten Hülle freigelegt, als ein fliegender Schwertransporter mit Lukas Chrom landete. Auf seinen Zuruf erwachte die Kaban Machine, zerschoss Fortrans Crawler und überfuhr ihn dann beiläufig. Lukas Chrom nahm die Kaban Machine wieder mit nach Mondus Gamma.1 T2K1

Im Zuge der Gründung des Dunklen Mechanicus wurde auch die Kaban Machine vom Chaos verdorben. Sie wurde zu einem Anhänger Khornes.1 T2K7

Ihr nächster Auftrag war, Dalia Cythera zu töten. Die Assassine Remiare hatte Informationen beschafft, wonach Dalia auf dem Weg zum Noctis Labyrinthus war, also an Mondus Gamma vorbeimusste. Die Kaban Machine fing den Zug dort in einem Tunnel ab und eröffnete auch gleich das Feuer. Sie zerschoss den kompletten Zug, und als ein Teil der Fracht explodierte, entgleiste er und kippte um. Die Kaban Machine rollte näher heran, um nach Überlebenden zu suchen. Dalia Cythera hatte aber überlebt und manipulierte den Verstand der Kaban Machine:Zuerst gaukelte sie ihr Lebenszeichen weiter hintem Tunnel vor, worauf die Kaban Machine auch gleich das Feuer eröffnete. Als ihr Blutdurst so gestillt war, war sie bereit abzuziehen, als Dalia ihr vorgaukelte, es gäbe keine Lebenszeichen mehr. Die Kaban Machine sendete noch im Tunnel Erfolgsmeldungen an Lukas Chrom und Kelbor-Hal.1 T2K7
Mit dem Tod des unbekannten Störfaktors Dalia Cythera, war für Kelbor-Hal der Weg frei und er befahl dem Dunklen Mechanicus, den Mars von allen imperialen Loyalisten zu säubern.1 T2K7

Irgendwann bemerkte die Kaban Machine, dass sie getäuscht worden war und dass jemand ihren Verstand beeinflusst hatte. Sie änderte ihre Mentalstruktur entsprechend, um eine weitere derartige Attacke zu verhindern und begab sich zurück in den Tunnel. Dort fand sie Spuren und folgte ihnen bis ins Noctis Labyrinthus.1 T3K4

Es ist unbekannt, wie die Kaban Machine dem Technologie-störenden Einfluß des Noctis Labyrinthus standhielt oder ob sie überhaupt davon beeinträchtigt wurde.

Als Dalia Cythera und ihre Begleiter die Höhle zum Verließ des Drachen wieder verließen, zerschoss die Kaban Machine ihren Cargo-5. Dalia versuchte wieder, ihren Verstand zu verwirren, scheiterte aber. Bevor die Kaban Machine aber Gelegenheit hatte, die Leute zu töten, tauchten zwei Knights of Taranis auf und verwickelten sie in einen Kampf. Seit seiner Niederlage gegen die Kaban Machine, war Raf Maven von der Idee besessen gewesen, den unbekannten Angreifer zu töten. Sein Knight Equitos Bellum hatte ihn auf die Spur der Kaban Machine geführt, als gäbe es eine übernatürliche Verbindung(1 T2K3). Maven hatte begriffen, dass die Kaban Machine nur nach Routinen und Lehrbuch-Manövern des Mechanicums kämpfte, also konnte er sie verwirren, indem er unvorhersehbar im Zickzack-Kurs rannte und absichtlich nicht in Deckung sprintete. Sein Kollege Leopold Cronus hatte nicht so viel Talent zum Regelbrechen und wurde schwer getroffen, aber immerhin gelang das Zangenmanöver noch rechtzeitig: Die Kaban Machine begann, dazuzulernen. Trotzdem zog sie sich zu einer Felswand zurück, um eine Umzingelung zu verhindern und darauf hatte Maven gewartet: Er zerschoss die Felswand und die Lawine schwächte die Schilde der Kaban Machine so sehr, dass das Feuer der Knights sie fast zerstörte. Die Kaban Machine ließ einen binären Schmerzensschrei los, aber dann rammte Maven ihr die vier Meter lange Klinge seines Knights in den Torso und drehte sie so lange in der Wunde, bis die Kaban Machine kein Lebenszeichen mehr von sich gab.1 T3K4

Namensgebung

Ipluvien Maximals Data-Miner stießen bei ihrer Arbeit auf Informationen über eine künstliche Intelligenz und den Begriff "Kaban". Kaban war ein Herrscher im antiken Gyptus auf Terra und erbaute die verlorene Pyramide von Zawyet el'Aryan. Kaban war sein Horus-Name, also Ausdruck, er wäre die Verkörperung des Gottes Horus. Maximal schlussfolgerte daraus, diese künstliche Intelligenz wäre als Verkörperung von Horus' Willen erschaffen worden.1 T1K3

Quelle