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Iydris

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Karte Basisdaten
Galaxie karte wirbel des chaos.jpg Name: Iydris
Segmentum: Segmentum Obscurus1 K.18
Sektor: Wirbel des Chaos
Subsektor: unbekannt
System: unbekannt
Bevölkerung: unbekannt
Zugehörigkeit: zerstört1 K.27
Kategorie: Hexenwelt1 K.18
Tributrate: unbekannt



Iydris war eine Hexenwelt im Wirbel des Chaos.1 K.18

Allgemeines

Iydris war einst eine Welt im Reich der Eldar, die angeblich in der Gunst der Göttin Lileath stand.1 K.18 Der Planet hatte eine perfekte Kugelform und war komplett mit prächtigen Eldar-Gebäuden bedeckt, wie Tempeln und Palästen.1 K.18 Die Wände dieser Gebäude waren mit Mosaiken und Fresken von Eldar bedeckt, und in diese Darstellungen waren Seelensteine eingelegt.1 K.19 Von diesen Gebäuden ging ein grünlicher Schimmer aus, der jedoch nicht von spiegelnden Oberflächen reflektiert wurde.1 K.19 Es gab auch Statuen, die wie Phantomlords aussahen.1 K.19 Der Planet war eine ausgehöhlte Welt, in deren Kern sich ein gewaltiger Hohlraum mit einem sehr hellen Stern in der Mitte befand.1 K.23 Der Eingang befand sich am geographischen Nordpol unter einer Zitadelle namens Amon ny-shak Kaelis.1 K.18 Im Inneren von Amon ny-shak Kaelis befand sich ein interdimensionales Labyrinth.1 K.21 Wenn man es durchquerte, gelangte man schließlich auf eine Brücke über einer Halle. Der Weg führte schließlich auf den Boden der Halle. Im Zentrum war ein Loch von 200m Durchmesser, aus dem eine donnernde grüne Lichtsäule nach oben schoss, die im absoluten Nichts der Hallendecke verschwand. Auf dem Boden der Halle waren mit Seelensteinen bedeckte Säulen.1 K.22 Den Schacht hinab führte eine spiralförmige Rampe, deren Länge wegen einer Art Raumverzerrung aber unbekannt ist. Im Schacht wird offenbar, dass die brüllende grüne Lichtsäule mit den toten Eldar von Iydris in Zusammenhang steht. Die Rampe führt zum Ende einer Brücke in einen gewaltigen runden Hohlraum: Iydris ist eine Hohlwelt. Die Innenwand ist mit Millionen Seelensteinen bedeckt. Im Zentrum der Welt leuchtet eine Art grüne Sonne, zu der mehrere Brücken führen.1 K.23

Auf der Oberfläche hatte man ständig das Gefühl, beobachtet zu werden.1 K.19

Iydris befand sich direkt neben dem supermassiven Schwarzen Loch im Zentrum des Wirbels des Chaos, war aber irgendwie gegen dessen Anziehung immun.1 K.18

Geschichte

Iydris wurde nach dem Fall der Eldar von den Eldar absichtlich aufgegeben, in der Hoffnung, eines Tages zurückzukehren und ihr Erbe einzufordern.1 K.27

Zur Zeit des Großen Bruderkrieges befand sich der Planet mitten im Auge des Schreckens und wurde durch eine unbekannte Kraft, vor der Zerstörung und Verheerung durch den Warp bewahrt.1 K.18 Die Eldar hatten Warnungen auf verschiedenen Vox-Frequenzen zurückgelassen, um Besucher fernzuhalten.1 K.23
Captain Ulrach Branthan erfuhr in einer Eldar-Vision, dass der Planet Iydris um Hilfe schrie und wartete: Iydris wartete darauf, dass die toten Eldar von anderen Eldar gerettet wurden.1 K.20

Der Planet war der Endpunkt der Angelus Exterminatus-Intrige der Dark Eldar, in die während des Großen Bruderkrieges die Legionen der Emperor's Children und der Iron Warriors und das Iron Hands-Schiff Sisypheum hineingezogen wurden. (siehe Artikel Angelus Exterminatus für Details)

Die Iron Warriors und Emperor's Children flogen nach Iydris. Vor der Landung ließ Perturabo die Welt gezielt bombardieren: Alles in einem Abstand zwischen 3 und 100 km zur Amon ny-shack Kaelis-Zitadelle wurde wurde durch Orbitales Bombardement zerstört. In dieser Zone landeten dann die beiden Legionen in neun Angriffswellen. Die Iron Warriors befestigten danach die Landezone, indem sie mit Grabungsmaschinen und aus mitgebrachten Modulen Festungsmauern hochzogen. Die Arbeiten verzögerten sich allerdings massiv, da der Fels von Iydris sich widersetzte: Maschinen fielen aus, steinerne Mauern bekamen binnen Minuten Risse und metallene Stützen verzogen sich. Die Iron Warriors arbeiteten aber verbissen und frustriert weiter und kamen mit den Bauarbeiten langsam voran.1 K.18 (Der mysteriöse Verfall hörte aber nicht auf, und die Pneumachina und die Iron Warriors-Garnison waren noch Stunden später mit permanenten Reparaturen beschäftigt.1 K.21)

Eine gemeinsame Streitmacht aus Iron Warriors und Emperor's Children brach zur Amon ny-shak Kaelis auf. Sie waren auf eine große Schlacht eingestellt, aber es gab keinerlei Widerstand und Amon ny-shak Kaelis besaß nicht einmal verschließbare Tore. Perturabo ging trotzdem extrem langsam und misstrauisch vor. Es gab einen Zwischenfall, als die Emperor's Children bemerkten, dass das Zerstören von Seelensteinen einen ekstatischen Schub auslöst. Die Truppen der Emperor's Children blieben zurück, bis sie sich ausgetobt hatten.1 K.19

Am Rand der Amon ny-shack Kaelis-Zitadelle angekommen errichteten die Iron Warriors einen zweiten, kleineren Brückenkopf indem sie ihre Rhinos zu einem viereckigen Verteidigungsring zusammenkoppelten.1 K.19 Dann brachen Fulgrim, Perturabo und eine Eskorte in das Innere auf. Sie fanden sich in einem interdimensionalen Labyrinth wieder, aber Perturabo führte sie Dank seiner mathematischen Kenntnisse sicher hindurch.1 K.21 Inzwischen brachte der Eldar-Führer Varuchi Vohra heimlich die Iron Hands in das Innere von Amon ny-shak Kaelis.1 K.20

Währenddessen zogen die Emperor's Children gröhlend immer wieder um den zweiten Brückenkopf der Iron Warriors, weil ihnen langweilig war. Julius Kaesoron spürte psionisch den Widerwillen, den der Planet ob ihrer Anwesenheit empfand und wünschte sich, er könnte das irgendwie entfesseln. Er verwundete sich hysterisch selbst und als sein Blut auf den Boden tropfte, merkte er, wie dieser Widerwille zunahm. Er zog sein Schwert und stürmte in seine eigenen Männer und begann, sie zu töten. Den Emperor's Children gefiehl das und schnell war die gesamte Emperor's Children-Garnison damit beschäftigt, sich gegenseitig umzubringen. Das Vergießen von so viel von Slaanesh infiziertem Blut erweckte schließlich die toten Eldar von Iydris wieder zum Leben. Die Statuen verwandelten sich in Eldar-Titanen und Phantomlords und aus dem grün leuchtenden Nebel bildeten sich Massen an gerüsteten Eldar-Geistern.1 K.21 Nur Nahkampfwaffen und Laserkanonen konnten die Eldar-Geister töten. Währenddessen duellierten sich die Eldar-Titanen mit den Titanen der Legio Mortis.1 K.22
Gleichzeitig erreichten Fulgrim und Perturabo die Halle mit dem Schacht und den Säulen. Plötzlich begannen aus den Säulen Phantomdroiden zu wachsen und eine Schlacht entbrannte. Diese Gelegenheit nutzte Fulgrim, um die Iron Warriors zurückzulassen und den Schacht hinabzusteigen. Die Emperor's Children und die Sklaven, die die Kristallscherben von Prismatica transportiert hatten blieben oben zurück. (Perturabo wurde bereits deutlich durch den Maugetar geschwächt.) Perturabo folgte Fulgrim in den Schacht.1 K.22 Fulgrim wartete bei der grünen Sonne im Zenturm Iydris' auf ihn.1 K.23

Die Eldar-Titanen besiegten die begleitenden Titanen von Legio Mortis. Als der letzte Eldar-Titan die Iron Warriors angreifen wollte, traf endlich das unterstützende Artillerie-Feuer der Iron Warriors ein.1 K.23 Der Shadowsword Tormentum konnte den Titanen zerstören, aber dann traf das Artilleriefeuer scheinbar versehentlich die Stellung der Iron Warriors. (Toramino wollte Forrix töten, um dessen Platz im Trident einzunehmen.)1 K.24
Fulgrim offenbarte Perturabo, der Angelus Exterminatus sei keine Eldar-Waffe. Stattdessen werde er selbst zum Angelus Exterminatus werden, indem er Perturabo opferte. Perturabo war inzwischen durch den Maugetar extrem geschwächt und kämpfte um jeden Atemzug. Fulgrim lobte seine Stärke: Er sei vermutlich der mächtigste aller Primarchen und sein Verlust werde für Horus' Sache schwer wiegen. Er sei damit ein hervorragendes Opfer. Fulgrim sorgte psionisch dafür, dass die Millionen Seelensteine in der Halle auf ihn zuflogen. Dann nahm er Perturabo den Maugetar ab und dieser brach zusammen. Fulgrim umarmte Perturabo und flog mit ihm zusammen nach oben, zurück in die Halle mit den Säulen, begleitet von den Seelensteinen. Gleichzeitig begannen die Sklaven damit, die Kristallsplitter in den Schacht zu schütten.1 K.23 Auf dem Flug nach oben überlistete Perturabo den Maugetar und begann damit, sich seine Lebensenergie wieder zurückzuholen. Fulgrim bemerkte das empört. Er erstach ihn und schleuderte ihn dann davon, bemerkte aber nicht, dass Perturabo ihm mit letzter Kraft den Maugetar stahl.1 K.24
Durch Fulgrims Manipulation der Seelensteine waren die Eldar-Konstrukte erstarrt. Zumindest die Iron Warriors in der Säulen-Halle waren nach dem harten Kampf ausgelaugt. Plötzlich kam die Wolke aus Seelensteinen aus dem Schacht geschossen, gefolgt von einem in Flammen gehüllten Fulgrim. Fulgrim schleuderte Perturabo davon und dieser landete regungslos auf dem Boden der Halle.1 K.24 Die grüne Lichtsäule war erloschen und nur ein fahles grünes Schimmern war übrig.1 K.25

Die Emperor's Children konnten sich nicht bewegen, nur Eidolon, und die Iron Warriors waren vor Verwirrung erstarrt. Eidolon trat vor, um Fulgrim bei dem Ritual zu helfen, mit dem er zum Angelus Exterminatus aufsteigen wollte. Er hob das Anathame vor sich, sprach rituelle Worte und rammte es Fulgrim mehrmals in den Körper. Dann riss er die Wunden mit den Händen weiter auf. Fulgrim brüllte furchterregend vor Schmerzen, unterdrückte aber die Selbstheilungskräfte seines Körpers. (Lucius spürte, dass etwas , dass auf Iydris von den Eldar gefangengehalten war, kurz davor war auszubrechen.) Dann hob Eidolon eine Hand und ein Seelenstein schwebte auf ihn zu: Er drückte ihn in eine von Fulgrims Wunden und wiederholte das noch viele Male, bis alle Wunden gefüllt waren. Als Abschluß sollte eigentlich der Maugetar folgen, aber Eidolon fand ihn nicht. In diesem Augenblick enthüllte Perturabo, dass er den Maugetar besitze. Er versuchte Fulgrim zur Rede zu stellen, aber dieser war ohne Reue. Fulgrim riss Perturabo in eine gemeinsame Vision, um dessen Wunschtraum zu erfahren. Er sah ein utopisches Olympia. Fulgrim versprach Perturabo, die Zerstörung Olympias rückgängig zu machen, als Angelus Exterminatus könne er das, aber Perturabo müsse ihm den Maugetar geben. Perturabo lehnte ab, weil Fulgrim ihn einfach nicht verstand. Fulgrim beendete die Vision, aber bevor er etwas unternehmen konnte, warf Perturabo den Maugetar in den Schacht, um ihn zu zerstören. In diesem Augenblick schoss der Cyberadler Garuda(1 K.8) heran und fing den Maugetar und die Iron Hands der Sisypheum griffen an.1 K.25

Lucius konnte den Adler abschießen, aber er ging weit entfernt zu Boden. Das Auftauchen der Iron Hands riss die Emperor's Children und Iron Warriors aus ihrer Starre und sie fielen übereinander her. Erst Barban Falk konnte die Emperor's Children und Iron Warriors mit der Macht seiner entstehenden Besessenheit dazu bringen, gemeinsam gegen die Iron Hands zu kämpfen. Aber selbst gemeinsam waren sie den Iron Hands zahlenmäßig immer noch unterlegen. Obendrein waren sie durch den Kampf gegen die Eldar ausgelaugt und ihre Munition war knapp. Und Perturabo und Fulgrim waren zu schwach, um mitzukämpfen. Während der Schlacht gelangte Lucius bis zum abgestürzten Adler und dem Maugetar, aber dann tauchte Nykona Sharrowkyn auf und forderte ihn zum Duell. Nykona Sharrowkyn besiegte ihn nach einem harten Duell und tötete Lucius. Es machte ihm aber kein Vergnügen: Für ihn war Lucius nur ein tollwütiger Hund, der erschlagen werden musste. Er zerschoss den Maugetar mit Lucius' Boltpistole, einfach weil Fulgrim ihn haben wollte. Die vermischte Lebensenergie Perturabos und Fulgrims schoss zurück in Perturabo. Der Vorgang war extrem qualvoll, aber Perturabos eiserne Disziplin ließ ihn durchhalten. Danach fühlte er sich so stark wie schon lange nicht mehr. Er exektierte Fulgrim, indem er ihm mit seinem Hammer den Schädel einschlug.1 K.26
Doch Fulgrims körperlicher Tod war genau das, was das Ritual voranbrachte. Fulgrims Leiche verwandelte sich in grelles Licht, aus dem Fulgrim in seiner ursprünglichen Gestalt nackt wiedergeboren wurde, wie der Imperator ihn erschaffen hatte, ohne die ganzen Verzierungen, die er in seiner Dekadenz hinzugefügt hatte. Fulgrims perfekter Körper mutierte dann zu seiner Dämonenprimarchen-Gestalt. Überall auf Iydris wurden die Seelensteine von Slaanesh verschlungen: Die Opfergabe mit der Fulgrim seinen Aufstieg erst möglich machte. Mit der Zerstörung der Seelensteine erlosch die grüne Sonne im Herzen Iydris' endgültig und der Mechanismus, der den Planeten vor den Gewalten des Schwarzen Loches beschützt hatte, erlosch. Fulgrim verabschiedete sich gutgelaunt von Perturabo und teleportierte dann sich und alle Emperor's Children und ihre gesamte Flotte weg von Iydris.1 K.27
Der Planet Iydris wurde von Erdbeben geschüttelt und überall bildeten sich Felsspalten. Perturabo widmete den Iron Hands einen letzten Blick und marschierte dann mit seinen Iron Warriors zurück in das Labyrinth und an die Oberfläche. (Die Raumverzerrungen existierten auch nicht mehr. Das Labyrinth war nur noch eine Reihe von normalen Gängen.) Die Iron Hands sprengten das Dach und zogen sich mit Landungsschiffen zurück. Der Eldar-Führer Varuchi Vohra offenbarte den Iron Hands wütend, dass sein Plan gescheitert war und teleportierte sich ebenfalls davon. (Ein Dark Eldar-Schiff war die ganze Zeit getarnt der Sisypheum gefolgt.)A; 1 K.27
Nach einem Gewaltmarsch erreichen Perturabo und der Rest seiner Einheit die Landezone der Iron Warriors. Toraminos Bombardement hat den kompletten Vorposten bei Amon ny-shak Kaelis zerstört. Nur Forrix und Soltarn Vull Bronn hatten im Inneren des Shadowswords Tormentum überlebt.1 K.27

Iydris zerfiel. Gleichzeitig konnte die Flotte der Iron Warriors der Schwerkraft des Schwarzen Loches nicht mehr entkommen. Darauf vertrauend, dass Fulgrims Versprechen wahr war, dass sie sich wiedersehen würden, befahl Perturabo der flotte, in das Schwarze Loch zu fliegen.1 K.27

Anmerkung

Quellen