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Iron Warriors

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Renegat Daten Legionssymbol

Iron Warrior mit Melter

Name: Iron Warriors

Ordenssymbol

Legion: Iron Warriors
Primarch: Perturabo
Chaoshingabe: Ungeteiltes Chaos
Gründung: Erste Gründung
Heimatplanet: ehemals Olympia, nun Medrengard
Farben: Eisenfarben, gelb/gold
Schlachtruf: "Eisern im Innern, eisern nach außen!" (monotoner Sprechgesang)

Die Iron Warriors sind die vierte Legion der Ersten Gründung.

Allgemeines

Farbschema vor dem Verrat

Die Iron Warriors gehören zu den Space Marines der ersten Gründung. Sie sind im Zuge des Großen Bruderkriegs zu Horus übergelaufen.14 K.1 Sie sind die Belagerungsspezialisten unter den Streitkräften des Chaos.23 S.12

Ihr Primarch ist der Dämonenprimarch Perturabo. Die Erzfeinde der Iron Warriors sind die Imperial Fists im Besonderen und ihre Nachfolgeorden. Seit jeher herrschte eine Fehde zwischen den beiden Legionen, die sich in endlosen Duellen und Herausforderungen vor dem Bruderkrieg äußerte.14 K.3 Horus selbst soll diese Schwäche der Iron Warriors ausgenutzt haben um sie zu korrumpieren.14 K.1 Die Iron Warriors sind heute noch voller Stolz über die Tatsache, dass sie die von den Imperial Fists erbauten und verteidigten Befestigungen auf Terra und um den Imperialen Palast eroberten.Quelle?

Die größte Schmach erlitten die Imperial Fists bei der Jagd auf die Iron Warriors nach dem Tod des Kriegsherren Horus.Quelle?
Die Iron Warriors zogen sich von Terra zurück und verschanzten sich in ihren Festungen, welche die Nachschubrouten der Verräter nach Terra schützten. Die imperiale Armee erlitt schwere Verluste bei dem Versuch, die oft nur von wenigen Trupps bemannten Festungen zu erobern, jedoch wurden alle diese Festungen gnadenlos ausgemerzt,da die Besatzungen zu klein waren, um lange Widerstand zu leisten.Quelle?

Geschichte

Großer Kreuzzug

"We are Iron Warriors. We are the Olympian-born, the Legion that did what others would not deign to do, the breakers and makers of war."
+++ Cybot Hrend +++18 K.5

Die Legion wurde am Ende der Vereinigungskriege auf Terra gegründet, ihre ersten Musterungsorte lagen auf den Überresten einer alten Festung auf dem Auro Plateau von Sek-Amrak und die Rekruten entstammten den nahen kriegerischen Stämmen. Die Gensaat der Legion war sehr anpassungsfähig und die Abstossungsrate nur gering, dies führte zu einem schnellen Wachsen ihrer Reihen und sie konnte bereits früh Bataillone ins Feld führen. Dieses schnelle Wachstum brachten die IV. Legion an die Seite der I. und V.11 S.105

Die ersten Kampfhandlungen fanden auf Terra statt, als sie die letzten Widerstandsnester beseitigte und führten sie dann durch die Befriedung des Sol-Systems. Ihre frühen Erfolge in der Cydo-Tyre Orbital, dem Zidec Archipelago, Ice Station Echo und Mehr Yasht waren auf Fresken im Imperialen Palast verewigt. Die Schlacht um Mehr Yasht war eines der Schlüsselereignisse der Venusian Campaign und die Legion wurde vom Imperator selbst in den Kampf gegen die Litho-Gholemarmeen der War Witches geführt. Diese frühen Erfolge brachten die Legion in den vorzeitigen Genuss neuer Klassen von Waffen und Kriegsmaschinen vom Mars und von Rekruten die ursprünglich für die III. Legion vorgesehen waren.11 S.105

Die Navigatoren für die Schiffe der Legion stammten aus Haus Thal.12

In den Anfangsjahren des Großen Kreuzzuges wurde die IV. zu einer der größten Legionen und wurde auf eine Reihe von wichtigen Expeditionsflotten aufgeteilt. Die wichtiste davon war die 8. Expeditionsflotte, in der die Legion die Führungsrolle wahrnahm und innerhalb einer elfjährigen Kampagne 29 Systeme zurückgewann und mehrere interstellare Xenosreiche vernichtete, damit wurde die Macht des Imperiums im Segmentum Solar gesichert.11 S.105 Die Legion übernahm von der Flotte den Winged Bolt als erste Ikone.11 S.106

Mit dem Fortschreiten des Großen Kreuzzuges verlor die Legion die speziellen Bande mit Terra und war immer an den Fronten der Expansion zu finden. Die Organisation der IV. unterlag keinen Anpassungen, auch ihre Strategien und Taktiken änderten sich nicht, die Legion war es gewohnt ihre Feinde durch Überzahl und überlegenen Waffeneinsatz niederzuringen. Dies brachte ihnen die Prädikate unkreativ, roboterhaft und sogar ehrlos von den anderen Legionen ein, während die Führungsebene des Kreuzzugs sie als verlässlich empfand. Dadurch bot sich die Legion für Missionen an, in denen oft ruhmlose Abnutzungskämpfe und Blutvergießen gefordert waren. Wiederholt kämpften sie in undankbaren Belagerungen oder Unterdrückungsfeldzügen, und wurden auf Planeten als Garnison eingesetzt, auf denen nur Astartes überleben können. Die IV. Legion folgte einem einfachen Mantra, kämpfen und falls nötig sterben, wo es ihnen befohlen wurde.11 S.106

Die IV. Legion war in technologischem Belangen fortschrittlich, wurde dabei aber von den Iron Hands überflügelt. Sie bevorzugte den Kampf aus einer überlegenen Position mit maximaler Stärke und Macht, die Ausarbeitung detaillierter Schlachtpläne und den massiven Einsatz von vorbereitendem Artilleriefeuer. Ihr Artillerietross war der umfangreichste von allen Legionen.11 S.106

Mit ihren Fähigkeiten ging auch Sturheit einher und sie weigerten sich aufzugeben und zu versagen, egal wie hoch die Opfer waren, wichtiger war es, den Feind niederzuringen. In einer Kampagne zwischen 842.M30 und 843.M30 eroberte die 8. Expeditionsflotte die Fabrikwelt Incaladion und vernichtete sich dabei beinahe selbst.11 S.106 Im Nachgang wurden einige kritischen Stimmen im Oberkommando und von anderen Primarchen laut, hatte die IV. Legion scheinbar aufzeigen wollen, dass sie allein in der Lage ist, eine Fabrikwelt zu erobern. In der ersten Angriffswelle, waren die Legionäre von einem unerwarteten Gegenangriff überrascht worden und verweigerten den Rückzug. In den anschließenden Abnutzungskämpfen verlor die IV. 29.000 Space Marines, dies war einer der verlustreichsten Kämpfe des Zeitalters.11 S.106

Nach Incaladion war die Reputation der Legion am Boden. Sie hatte verdiente Kommandeure verloren, über zwei Millionen Imperiale Gardisten waren gefallen, mehrere Legionen waren größer geworden und der Ruhm anderer Legionen überstrahlte sie.11 S.107

An diesem Punkt trat Perturabo in Erscheinung, der den unmittelbaren Befehl über 35.000 Space Marines übernahm, weitere 17.000 waren über die Galaxis verstreut.11 S.107

Der Primarch war mit der Historie seiner Legion vertraut und befand sie für mangelhaft, seine Strafe war Dezimierung.11 S.107 Per Los wurde einer von zehn Legionären ausgewählt, der unehrenhaft sterben musste, getötet von den bloßen Händen seiner Kameraden. Die Protestler gegen diese Handlungen, lautstark angeführt von Roboute Guillaume, wurden vom Imperator zum Schweigen gebracht. Für die Space Marines war die neue Führungslinie klar ersichtlich, Tod ist die Strafe für Versagen, unbarmherzig, unversöhnlich und ohne Bevorzugung. Sie wurden nicht bestraft, weil sie im Großen Kreuzzug versagt hatten, sondern da sie nicht ihr volles Potenzial erreicht hatten.11 S.110

Perturabo begann sofort mit der Anpassung seiner Legion und führte sie zuerst gegen den Rest des Meratara Clusters, von dem Olympia ein Teil war. Sie vernichteten die Black Judges, die Ecto-Saurids von Verikhonia und unterjochten die abtrünnige Knight World Lyxos. Durch letztere Tat gewannen sie das Wohlwollen des Mars. Am Ende der Kampagne erhoben sich die neugeschaffenen Iron Warriors aus den Trümmern der IV. Legion.11 S.110 Als Perurabo nach Olympia zurückkehrte, strotzen die neuen Orbitalen Raumdocks und Fabriken vor Aktivität und Ströme an Rekruten gelangten aus dem Cluster zur Welt.11 S.110

An der Spitze der neugeschaffenen 125. Expeditionsflotte, der die Mehrzahl der Iron Warriors zugeordnet wurde, wurden die Legion zum Rammbock des Großen Kreuzzuges. Sie kämpften an der Seite jeder anderen Legion und erwarben sich den Ruf gnadenloser Effizienz und großen Könnens als Artilleristen und in gepanzerter Kriegsführung.11 S.110

Die Iron Warriors nahmen, über die Dauer des Großen Kreuzzuges zusammengerechnet, vermutlich mit Abstand die höchsten Verluste aller Legionen hin. Diese Verluste wurden durch eine hohe Regeneratiosnrate ausgeglichen, aber es steht zu vermuten, dass es über die Jahre, an der Psyche der Space Marines nagte.11 S.111

Die Legion machte und suchte sich keine Freunde unter ihren Waffenbrüdern, außer vielleicht dem Mechanicum, denn für sie waren alle anderen Legionen schwach. Die Regimenter der Imperialen Garde glaubten in den Augen der Legion, verzichtbares Kanonenfutter zu sein. Als immer häufiger offene Meutereien gegen die Befehle der Iron Warriors ausbrachen und von diesen blutig niedergeschlagen wurden, befahl Horus, die bevorzugte Zuteilung von Straflegionen, um die Moral nicht weiter zu schwächen.11 S.111

Die Iron Warriors unternahmen teils große Anstrengungen, um ihre Garnisonswelten zu sichern, bzw. sie für einen Feind unbrauchbar zu machen. Auf der Welt Prax erbauten sie einen kilometerlangen Schacht innerhalb des Erdmantels. An einem Ende befand sich ein Bunker mit einem "Planetenknacker". War es abzusehen, dass die Welt nicht gehalten werden konnte, hätte der Sprengkörper abgeschossen werden können. Er hätte sich, im Schacht beschleunigt, durch tausende Kilometer Erdmantel gebohrt, bis er an der tektonischen Grenze zwischen Erdmantel und Erdkern explodiert wäre. Diese Sprengung wäre die Initialzündung für eine tektonische Kettenreaktion gewesen, durch die sich der Planet selbst zerrissen hätte. (Ein Ereignis das Mitte M32 absichtlich herbeigeführt wurde.)30 K.22

Gegen Ende des Großen Kreuzzuges kam es zur offenen Antipathie zwischen den Iron Warriors und der Raven Guard, sowie den Imperial Fists. In Berichten zu den Kämpfen des Waaagh Mashogg, erfassten die Space Wolves und White Scars nicht den Namen der vierten Legion, sondern nur einen "Waffenbruder".11 S.111

999.M30 führten die Iron Warriors einen langwierigen Feldzug gegen die Hrud in den Sak'trada-Tiefen. Die 51. Expeditionsflotte unter Kriegsschmied Barabas Dantioch sollte dabei mit zwei Großbataillonen die Vulpa-Enge sichern,27 K.2 während Perturabo an der Spitze der 125. Expeditionsflotte mit 150.000 Legionären weiter in die Tiefen hinein vordrang.27 K.10 Ihre Aufgabe war die Auslöschung der größten bekannten Hrud-Population der Galaxis und die Sicherung der rohstoffreichen Welten, wobei Exterminati ausdrücklich untersagt waren.27 K.2, K.12 Nicht in der Lage den Feind zu bezwingen, verbitterten Primarch und Legion immer mehr. Perturabo überlegte mittlerweile auch seinen Trident abzulösen.27 K.5 Barabas Dantioch bezeichnete diese Art von Mission als perfekt, um den Geist einer Legion zu brechen.27 K.2 Die Truppen in der Vulpa-Enge wurden beinahe vollständig von den Xenos vernichtet.27 K.11 Von den 15 Hauptwelten der Hrud und 84 kleineren Welten gelang es der IV. Legion gerade einmal drei Planeten zu erobern, und das bei eigenen Verlusten in Höhe von 30.000 Legionären und beinahe allen Hilfstruppen, sowie menschlichen Besatzungsmitgliedern der Raumschiffe.27 K.12 Nachdem die Iron Warriors eine Massenmigration der Xenos ausgelöst hatte, zog sich Perturabo zurück und arbeitete tagelang an einem Schlachtplan. Als er diesen vor seiner Legion verkünden wollte, erreichte ihn die Nachricht einer Rebellion auf Olympia.27 K.12 Dem unglückseligen Flottenoffizier, der die Nachricht überbrachte, brach der Primarch das Rückgrat. Die Legionäre auf der Brücke legten unwillkürlich die Hände auf ihre Bolter, Erasmus Golg trat einen Schritt zurück, Harkor suchte nach einem Fluchtweg und Forrix, sowie die anderen Personen auf der Brücke, verharrten regungslos. Ihr Anblick brachte Perturabo wieder zu Sinnen, obwohl er kurz überlegte, alle auf der Brücke zu töten.27 K.12

000.M31 wurden die Städte des Planeten Olympia niedergeworfen, der Primarch hatte dabei sein Urteil schon gefällt, bevor er im System ankam. Wie einst seine Legion, sollte auch Olympia mit Dezimierung bestraft werden. Jeder Zehnte sollte getötet werden, jene die sich unterwarfen sollten leben, wer Widerstand leistete, sollte sterben, oder versklavt werden. Obwohl ein Orbitales Bombardement ein Leichtes gewesen wäre, wurde nur Kardis auf diese Weise zerstört, um Angst zu schüren. Die IV. Legion sollte ihre eigenen Befestigungen von Hand niederreißen.27 K.13 Vor allem mit dem letzten sinnlosen Angriff trieb Perturabo einen Keil in seine Legion. Bereits bei den ersten Angriffen auf die Städte hatten sich Legionäre geweigert, dem Befehl zu folgen und waren dafür bestraft wurden. Lochos jedoch sollte vollständig geschleift werden. Dies war einigen Legionären zu viel, so ist beispielsweise ein Trupp zu nennen der in drei Fraktionen zerbrach. Die Erste erinnerte sich an die Zeit, in der Ehre noch eine Bedeutung hatte und haderte mit den Befehlen. Die Zweite Fraktion befolgte äußerst loyal jeden Befehl des Primarchen. Die dritte Fraktion bestand aus den jüngsten Legionären, jenen, die noch vor Kurzem von Olympia rekrutiert worden waren, bei denen die Indoktrination aber auch noch am frischesten war. Die Stimmung heizte sich derart auf, dass die Legionäre schließlich mit Fäusten, Messern und Boltern aufeinander losgingen.27 K.14
Perturabo wurde am Ende der Kämpfe vor Scham in eine Sinnkrise gestürzt, da der Imperator ihm nie vergeben würde.27 K.15 Er hatte seine Stiefschwester Calliphone erwürgt und sah das Grauen, als er seinen Blick über Lochos schweifen ließ. Er brach zusammen und wurde Stunden später, immer noch weinend, von Forrix im Thronsaal gefunden. Der Triarch schickte, die ihn begleitenden Terminatoren, weg und bestellte sofort einen Thunderhawk. Kein Legionär durfte Perturabo so sehen, oder die Legion würde zerbrechen. Der Primarch bot einen Anblick, den der Kriegsschmied noch nie an ihm gesehen hatte und offenbarte ihm sogar seine innersten Gefühle. Schließlich ließ sich Perturabo von Forrix wegführen. Er war beruhigt, als der Triarch ihm mitteilte, dass einige Legionäre sich geweigert hatten, ihre Befehle zu befolgen. Bevor er den Thunderhawk betrat, sollte Forrix das Ende der Kampfhandlungen verkünden und die Überlebenden sollten zurückgelassen werden, um Neues zu bauen. Jeder Legionär, der sich nicht zügeln und von den Menschen ablassen würde, sollte erschlagen werden.27 K.15

Nach der Ernennung von Horus zum Warmaster, bluteten Befehle von Horus und Terra die Legion weiter aus, als sie über viele Splitterexpeditionsflotten verteilt wurde. Perturabos 125. Expeditionsflotte stellte sich Feind über Feind, fragte nicht nach Verstärkungen und erhielt auch keine, außer jenen, die sie selbst generieren konnte.11 S.111

Stück für Stück hatten die Kriege des Imperators die stolzen Krieger der IV. Legion aufgerieben, bis sie nichts anderes als mahlende Maschinen geworden waren, die mit dem Blut und Schlamm der Welten bedeckt waren, die sie in die Konformität gezerrt hatten. Perturabos Krieger hatten alles getan, was von ihnen verlangt worden war, und ihr einziger Lohn war es gewesen, zurück in eben jene Kriege geschickt zu werden, die das Herz ihrer Legion vergifteten.14 K.1 Kein Respekt war ihnen entgegen gebracht worden, unwissend darüber, was dies in ihrem Inneren anrichtete. Aussagen wie "Perturabo wirft Männer gegen Mauern, wenn die Araakiten nur an eine Mauer dachten, stürmte er sie mit unseren Legionären, als gebe es keinen anderen Weg." spaltete die Legion immer weiter von den anderen.14 K.23 Für die Iron Warriors gab es keine jubelnden Massen und Triumphzüge, oder Verherrlichung in Bildern.14 K.18, K.23 Horus war der Einzige, der den Iron Warriors ein andere Zukunft versprach und von dem sich Perturabo eine Verbesserung erhoffen konnte. Tiefer noch band beide Horus' Vergebung nach der Zerstörung von Olympia.14 K.5, K.27 Kriegsschmiede wie Forrix fragten sich jedoch, ob der Kriegsherr tatsächlich andere Befehle erteilen würde, als der Imperator.14 K.3

Großer Bruderkrieg

"There is no one left to trust besides the Warmaster, and serpents coil around him. There are two wars now, the war to topple the Emperor and the war against those who would betray us in turn."
+++ Perturabo +++18 K.7

Perturabo und die meisten seiner Iron Warriors stellten sich im Bruderkrieg auf die Seite von Kriegsherr Horus. Der Verrat der vierten Legion wurde offenbar als sie während des Landungsplatzmassakers auf Istvaan V das Feuer auf die Iron Hands, Salamanders und Raven Guard eröffnete.11 S.14

Die Iron Warriors griffen das Kalium-Gate an und nutzen geschickt den Umstand, dass die Verteidiger sich noch nicht über den Verrat der Legionen im klaren waren.20 K.1, K.2 Sie brachen die von den Dark Angels erbauten Befestigungen und überwältigten die Imperiale Garde. Dann legten sie ein großes Minenfeld aus, um loyale Schiffe, die den sicheren Knotenpunkt aus vier Warprouten nutzen wollten, beim Einflug in den Normalraum zu vernichten.20 K.2

Während des Bruderkrieges waren 18.000 Imperial Fists, auf etwa 350 Schiffen für 141 Tage im Phall-System gefangen.13a Diese Falle hatte Horus noch vor Istvaan ausgelegt und am 141ten Tag kam es zu schweren Gefechten, als die Loyalisten von Perturabos zahlenmäßig überlegenen Iron Warriors angegriffen wurde. Das Gefecht wurde verbittert geführt, mit hohen Verlusten auf beiden Seiten. Die Imperial Fists waren die Verlierer, da sie nach einer astropathischen Aufforderung von Rogal Dorn, die Kämpfe abbrachen und aus dem System eilten.13b Nur wenige schafften es sich abzusetzen und diese gerieten in einen Warpsturm.13 Epilog

Kriegsschmied Idriss Krendl erhielt eine Batterie von Iron Warriors zugeteilt und zog mit diesen nach Euphoros, dort begann er eine Belagerung der Festung der Emperor's Children. Zuvor hatte er eine Nachricht gesendet, Imperial Fists wären im System gesichtet worden. Der Angriff der IV. auf die III. Legion war eine der ersten realen Simulationen für einen Angriff auf eine befestigte Stellung, die Aspekte mit dem Imperialen Palast teilte. Es ging dabei um die Ermittlung realer empirischer Daten und die Erprobung neuer Taktiken, die schließlich im Angriff auf Terra zum Einsatz kommen sollten.15

Als Ausgleich der Verluste im Gefecht bei Phall führte Perturabo über 200 Großbataillone nach Hydra Cordatus, um die dortige Festung der Imperial Fists zu schleifen. Über drei Monate konnte Captain Felix Cassander die Stellung halten, bis Kriegsschmied Harkor einen Großangriff seines 23. Großbataillons anordnete. Unter massiven Verlusten gelang nur wenigen Legionären die Erstürmung des Wehrganges, unter ihnen wütete Subkommandant Kroeger schwer, stand jedoch auch davor getötet zu werden. Perturabo griff persönlich mit seinem Iron Circle ein und gewann die Schlacht. Harkor wurde für das ignorieren seiner Befehle zum einfachen Legionär degradiert und Barban Falk, sowie Kroeger wurden zu den neuen Mitgliedern des Tridents an der Seite von Forrix.14 K.1; K.2

Wenige Tage danach trafen die Emperor's Children auf der Welt ein. Perturabo hatte gehofft seine Legion zur Eroberung des Mars in Marsch zu setzen und war umso mehr überrascht, als Fulgrim ihm eine alte Eldarlegende erzählte und ihm um Hilfe bat, um nach Iydris zu reisen.14 K.3, K.4

Auf der Reise Richtung Iydris versuchte Lord Commander Eidolon den Steingeschmiedeten Soltarn Vull Bronn zu überzeugen, die Verehrung von Slaanesh im Dodekatheon einzuführen, dies konnte durch das Eingreifen von Cadaras Grendel verhindert werden.14 K.12

Auf Iydris drangen die beiden Legionen in einen zentralen Kuppelbau der Eldar vor. Perturabo hoffte dort mächtige Kriegsmaschinen zu finden, unwissend das ein Geschenk Fulgrims ihn Teile seiner Kräfte absog, um den Phönizer zu einem Dämonenprimarchen aufsteigen zu lassen. Unter der Kuppel kam es schließlich zur Konfrontation beider Legionen und ihrer Anführer, bei der Perturabo schwer verwundet wurde. Fulgrim wollte ihn sogar töten, fest davon überzeugt, das Horus ihm dies vergeben würde, wenn er mächtiger daraus hervorginge. Perturabo zeigte sich jedoch als schwer verwüstlich, genau wie seine Legion. Es gelang ihnen die Emperor's Children zurückzudrängen, genau wie die Eldargeister und Loyalisten. Perturabo war nun noch mehr überzeugt, allein Horus trauen zu können.14 K.23, K.25, K.26, K.27

Danach führte Perturabo seine Legion zu einem schwarzem Stern im Inneren des Auge des Schreckens. Dieser Stern war der Schnittpunkt zwischen Realraum und Warp.12; 14 K.27 Als die Legion von dort zurückkehrte, hatten sich ihre überlebenden Navigatoren transformiert und waren zu den Black Oculus geworden. Sie konnten nun Chaosartefakte erspüren und dies führte die IV. Legion nach Tallarn.18 K.12
Während des Bruderkrieges entsandte die Alpha Legion einige Sparatoi nach Tallarn. Sie sollten dort unter den Adligen und dem Militär weitere Agenten rekrutieren.16 K.6 Der Planet spielte schon lange keine große Rolle mehr im Großen Kreuzzug, verfügte aber immer noch über große Bunkeranlagen und Munition für Millionen von Soldaten. Die angeworbenen Agenten sollten den loyalen Gouverneur stürzen und den Planeten dann an Horus übergeben.16 K.6 Diese Arbeit wurde zunichte gemacht, als die Iron Warriors den Planeten mit Virusbomben angriffen und den begannen ihn zu besetzen.12; 16 K.1 Die Legion hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass sich in den Bunkern organisierter Widerstand bilden würde.16 K.2, K.3 Ein Notruf hatte es geschafft, das System zu verlassen und nach und nach trafen loyale Verstärkungen ein.16 K.4 Auf der Oberfläche traten nun einfache Soldaten, Panzer, Space Marines und sogar Titanen gegeneinander an. Um noch eine Chance auf den Sieg zu erhalten, mussten die Iron Warriors einen der großen Bunkerkomplexe erobern, um einen Brückenkopf zu erhalten. Um dies zu erreichen, erhielten die Agenten der Alpha Legion den Auftrag, anscheinend loyale Truppen auf ein Codewort hin, durch die Linien hindurchzulassen.16 K.6 Der Befehl wurde umgesetzt und es gelang den Verrätern in den Rücken der Verteidiger vorzustoßen.16 Epilog Die Alpha Legion und Iron Warriors verfolgten insgeheim das gleiche Ziel, beide waren auf der Suche nach dem Warptor von Alganar.1 K.12 Kampfgruppe Cyllaros fand das Relikt, doch nachdem Cybot Hrend von einem Dämon besucht wurde, beschloss er seinen Primarchen nicht zu benachrichtigen. Er wollte vermeiden, dass seine IV. Legion endet, wie die Emperor's Children.18 K.13, K.14 Als Argonis, der Botschafter von Horus, von der geheimen Suche der Iron Warriors erfuhr, drang er bis zu Perturbao vor und aktivierte dort einen Metatron. Horus erschien vor seinem Bruder und verlangte dessen Gefolgschaft und die Beendigung der Kampfhandlungen. Die Verräter zogen sich daraufhin zurück.18 K.14 Die Loyalisten hatten gewonnen, doch Tallarn war für immer verändert.17

Im vierten Jahr des Bruderkrieges führten die Iron Warriors verstärkt Kämpfe an vorderster Front, um die zunehmende Zahl von Befestigungen auf dem Weg in Richtung Terra auszuschalten. Sie erhielten dabei Unterstützung durch die Sons of Horus.20 K.7

Ein Teil der Truppen, der vor dem Bruderkrieg isoliert von der Legion operierte, verblieb loyal:

Der Eiserne Käfig

Nach der Niederlage auf Terra, während der Flucht der Renegaten zum Wirbel des Chaos, verschanzten die Iron Warriors sich in einer Festung, die als Falle erbaut war. Die Imperial Fists wurden mit dem Hinweis auf die Gegenwart Perturabos angelockt.Quelle?

Rogal Dorn schwor, Perturabo in einem eisernen Käfig nach Terra zu bringen. Doch der fast komplett angerückte Orden der Imperial Fist wurde vor der Festung in eine Falle gelockt, ihre Flotte vertrieben und die loyalen Kräfte der Imperial Fists lieferten sich mit den schwer bewaffneten und verschanzten Iron Warriors mehrere Wochen dauernde, für beide Seiten äußerst verlustreiche Grabenkämpfe.Quelle?

Nur die Hilfe der Ultramarines konnte Rogal Dorn und die Handvoll Überlebenden retten. Perturabo selbst opferte die Progenoide der gefallenen Imperial Fists den Chaosgöttern und wurde dafür in den Rang eines Dämonenprimarchen erhoben.Quelle?

Kampfdoktrin

"Krieg war eine Gleichung, deren genaues Endergebnis unerheblich war, solange es über Null lag. Jedes Resultat im positiven Bereich entsprach dem Sieg und den würde er sich zu jedem Preis holen."
+++ Perturabos Ansichten zum Krieg, 999.M30 +++27 K.10

Belagerung

Die Iron Warriors waren schon immer brillante Festungsbauer und Belagerer. Hinzu kam, dass Vernunft und Technologie für sie während des Großen Kreuzzuges zu den höchsten Tugenden zählten, was ihnen einen kaltherzigen Charakter verlieh. Die Iron Warriors waren obendrein so sehr von permanenter Wachsamkeit durchdrungen, dass die anderen Legionen sie für paranoid hielten.9 Selbst im Angesicht eines sicheren Sieges lassen sie sich nicht zu unvorsichtigem Verhalten verleiten.13b

Die Iron Warriors sind Experten für Belagerung, Festungsbau, Feuergefechte auf große Distanz und Abnutzungskriege.10 K6T2 Diese Spezialisierung hatten sie aber nicht von Anfang an, sondern wurde ihnen vielmehr im Großen Kreuzzug aufgedrängt: Die Iron Warriors hofften durchaus, für leichtere Feldzüge mit Bewegungsgefechten eingeteilt zu werden. Stattdessen wurde die Legion wieder und wieder für die Belagerung der stärksten bekannten Festungen eingeteilt, was zu undankbaren, grausamen Schlachten führte.14 K.23
Obwohl sie Schusswechsel bevorzugen, können sich die Iron Warriors, was ihre Fähigkeiten im Nahkampf angeht, durchaus mit nahkampforientierten Legionen wie den World Eaters und Blood Angels messen. Im Gegensatz zu diesen stürzen sich die Iron Warriors aber nicht voller Inbrunst auf einen Gegner, sondern kämpfen kaltblütig.9

Die Kriegsführung der Iron Warriors basiert auf kontrollierter Gewaltanwendung, mathematischer Präzision und ausgiebiger Planung.14 K.1 Es gibt dabei zwei zentrale Elemente: Feuerkraft und befestigte Stellungen:
Bestandteil jeder Iron Warriors-Armee ist ein riesiger Fuhrpark aus gepanzerten Baggern, Lastwagen und Schleppern. Sie dienen dazu, noch während der Schlacht Gräben zu ziehen und Wälle aufzuschütten und vorgefertigte Mauer-Elemente zu platzieren. Sie werden dabei von Arbeits-Sklaven unterstützt. Manche Bagger werden dabei von Iron Warriors gesteuert, die für den Kampf zu schwer verwundet sind aber keinen Cybot-Körper (mehr) besitzen. Allerdings leistet kein Iron Warrior diesen Dienst als Baggerfahrer freiwillig.24 Obendrein ist jeder Iron Warrior im Ingenieurwesen geschult und kann so bei Bauvorhaben persönlich mithelfen. Die höherrangigen Iron Warriors besitzen dabei mehr Erfahrung und Geschick.14 K.5 Wenn zuwenig Arbeits-Sklaven verfügbar sind, oder die Schanzarbeiten anspruchsvoll oder gefährlich sind, dann graben die Iron Warriors auch höchstpersönlich Belagerungsgräben.4a K.2 Dazu besitzt grundsätzlich jeder Iron Warrior ein persönliches Schanzzzeug, auch wenn er es nicht ständig mit sich führt. Es gilt auch als Notfall-Nahkampfwaffe. Es gilt unter den Iron Warriors als Ehrensache, das eigene Schanzzeug selbst anzufertigen. Dabei gibt es auch verschiedene Stile: Die Schanzzeuge aus den Schmieden von Kriegsschmied Tarasios waren grundsätzlich kürzer and Richtung Schaufelblatt ausbalanciert, damit man sie besser als Nahkampfwaffe benutzen kann.24 Obendrein ist jeder Iron Warrior ein Experte für Sprengstoffe.14 K.16
Die Kriegsführung der Iron Warriors basiert zu einem guten Teil auf Bombardements mit großkalibrigen Geschützen. Das macht sie abhängig von einem ausgeklügelten Logistik- und Nachschubsystem.14 K.11 Diese langsame, methodische Art der Kriegsführung macht die Iron Warriors so überaus gefährlich bei Belagerungen14 K.1, allerdings haben die Iron Warriors dadurch Probleme auf Schlachtfeldern, auf denen Geschwindigkeit und Beweglichkeit gefragt sind22.

Die Iron Warriors bauen ihre Festungen nicht, um sich auf ewig zu verschanzen. Sie wissen, dass jede Festung irgendwann fällt und so ist auch der Fall einer eigenen Festung von vorneherein eine eingeplante Eventualität. Stattdessen bauen sie ihre Festungen mit dem Ziel, möglichst lange durchzuhalten und möglichst viele Feinde zu töten.9
Die Iron Warriors verfügen über viele Tricks zur Verteidigung einer Festung:

  • Die geographische Lage ist für sie das grundlegendste Kriterium, wo eine Festung errichtet und wie sie aufgebaut sein sollte.9 Die Iron Warriors benutzen auch die natürliche Umgebung: So verstecken sie Sprengladungen, um Lawinen auszulösen, oder Pumpen, um den Wasserspiegel eines nahegelegenen Gewässers zu ändern, oder Brandbomben, falls in der Umgebung feuergefährliches Material natürlich vorkommt.9; 10 K7T1
  • Generell achten Iron Warriors beim Bau ihrer Festungen auf Details und ausgiebige Planung: Selbst Sichtlinien und Schusswinkel, die sich bei einem Verteidigungsgefecht ergeben könnten, werden bei der Architektur eingeplant.9 Das Gleiche gilt für die Städte und Fabriken, die die Iron Warriors für ihre Arbeiter errichten: Überall gibt es Unterstände, Bunker, Flaktürme und strategisch positionierte Schutzmauern, die die Verteidiger unterstützen.21 K.9,K.11 Die Straßen sind als Labyrinthe angelegt.21 K.11 Ebenso besitzen die Fabrikanlagen eine Doppel-Funktion zur Verteidigung: geschmolzene Schlacke und Industrieabfälle werden in den Angriffspfad der Invasoren gepumpt, giftige Dämpfe werden nicht abgeführt sondern in Gebäude umgeleitet die der Feind eingenommen hat, Gebäude werden schon mit Sprengsätzen in den Fundamenten errichtet um sie eines fernen Tages sprengen zu können...21 K.11
  • Für den Kampf im Inneren einer Festung selbst, bauen sie beispielsweise auch in die Struktur der Festung selbst Bunker, um den Feind so noch länger hinhalten zu können, auch wenn er die Festung längst gestürmt hat.9 Die Iron Warriors legen beispielsweise zwei Arten von Gängen an: Imposante, offensichtliche Gänge, die aber voller Fallen und automatischer Waffen sind. Hier gibt es dann Sackgassen und Treppenhäuser, die nirgendwo hin führen. Daneben gibt es dann ein zweites System aus unscheinbaren kleineren Gängen, das die Iron Warriors eigentlich benutzen.26 K.16 Für Notfälle legen die Iron Warriors sogar Geheimgänge an, zu denen keine Tür führt: Diese Geheimgänge werden erst zugänglich wenn man eine bestimmte, zu dünn gebaute Wand einreisst.9
  • Für die äußeren Verteidigungsgürtel verwenden sie Minenfelder21 K.7, vergrabenen Stacheldraht der bei Vibrationen nach oben springt21 K.7, Panzersperren aus Ferrobeton21 K.7, versteckte Gaswerfer21 K.7, versteckte Fallgruben21 K.7, Gräben mit Säure und scharfem Metall 21 K.11 ... Die Iron Warriors errichten auch vor der eigentlichen Festungsmauer kleine Bunker, um den Feindansturm zu bremsen.10 K6T2; 21 K.7 An den Festungsmauern selbst gibt es Stachel-Verhaue10 K6T2, Wehrgänge10 K6T2, Geschützstellungen10 K6T2, Wachtürme10 K6T2, Splitterkapseln zur Abwehr von Nahkämpfern und Sappeuren10 K7T1, versteckte Feuerschlitze10 K7T1 ...
  • Beobachtet wurden auch auf die Mauern gemalte Chaos-Runen, bei deren Anblick einem die Augen schmerzen 10 K6T2
  • Es wurde auch ein Zauber beobachtet, der verhindert, dass man beispielsweise zählen kann, wieviele Mauern die Iron Warriors-Festung überhaupt besitzt.10 K6T2
  • Eine der ungewöhnlicheren Taktiken ist, dass sie ihre gefallenen Brüder wie Puppen aufstellen, um eine größere Mannschaftsstärke vorzutäuschen oder sie als falsche Wachposten abschrecken sollen.10 K6T2

Manche Iron Warriors besitzen zusätzlich am Rückenmodul ihrer Servorüstung einen Servo-Arm.4c K.4; 28

Für die Iron Warriors ist das Chaos nur ein Werkzeug, das man für eigene Zwecke benutzen kann. Gleichzeitig betrachten sie die Mutationen, die das Chaos verleiht, als ein Zeichen der Schwäche, die unterdrückt werden muss. Dazu gehört auch das Obliterator-Virus.21 K.8 Mutationen werden beispielsweise amputiert und durch Bionik ersetzt.21 K.2 Auch Dämonen sind in den Armeen der Iron Warriors sehr selten, höchstens als Besessene.3 S.41
Sich mit dem Chaos einzulassen, bedeutet für die konservativeren Iron Warriors, ihre Vergangenheit, ihre Identität, ihre Aufgabe zu vergessen, ihren Hass auf das Imperium mit dem Dienst an den Chaosgöttern zu verwässern.21 K.19 Es gibt aber auch Iron Warriors, die einen neuen Weg an der Seite des Chaos bevorzugen.21 K.15

Fahrzeuge

Die Iron Warriors setzen Fahrzeuge und Artillerie in großer Zahl ein. Sie requirieren auch eroberte imperiale Artillerie, wie den Basilisk, für eigene Zwecke.3 S.41 Die Iron Warriors setzen auch den Vindicator in großen Stückzahlen ein.23 S.55 Dazu kommt ein riesiger Fuhrpark aus gepanzerten Baggern, Lastwagen und Schleppern für die Schanzarbeiten.24 Die Iron Warriors benutzen zum Beipiel auch sog. sap-roller. Das sind im Prinzip Panzerplatten auf Rädern, die die Arbeiter vor Beschuss von oben schützen, sodass sie darunter den Schützengraben graben können.4c K.2

Während des Großen Kreuzzuges, und bis in den Großen Bruderkrieg hinein, waren alle Rhinos der Iron Warriors vom Kastellan-Schema. Perturabo hatte diesen Typ entwickelt und seine Besonderheit war, dass die Panzerung aufklappbar und beweglich war und sie sich zusammenkoppeln konnten. Die Iron Warriors konnten damit binnen Minuten eine Bunkerlinie improvisieren.14 K.19

Hilfstruppen

Die Iron Warriors verwenden auch menschliche Hilfstruppen, um ihre Armeen zu vergrößern. So benutzen sie Piraten als Offiziere und Besatzung für gewisse Raumschiffe, beispielsweise Patrouillenschiffe. (Die Piraten sind aber nicht sehr loyal und müssen daher irgendwie unter Kontrolle gehalten werden.)21 K.2
Die Iron Warriors setzen auch Brandschiffe ein, die sog. Höllenbrander. Das sind alle Arten von gestohlenen zivilen Raumschiffen, die mit Sprengstoff und Treibstoff vollgestopft werden und dann mit einer Sklavenbesatzung als fliegende Bomben gegen den Feind geschickt werden. Die Höllenbrander besitzen keine Warptriebwerke, sondern werden von anderen Schiffen geschleppt.13b

Die Iron Warriors verwenden auch Unterstützungstruppen, die sehr grob der Imperialen Armee ähneln.13b; 21 K.3 Während des Großen Bruderkrieges wurden sie beispielsweise von den Regimentern der Seleukidischen Thorakitai begleitet.14 K.3
Die Ausrüstung besteht beispielsweise aus einem Mantel und einem Helm.21 K.3,K.6 Eine andere beobachtete Uniform war ein roter Overall mit einem Chaosstern auf der linken Brust.4 K.4 Bewaffnung ist entweder ein Lasergewehr oder ein Automatikgewehr.21 K.3,K.6 Es handelt sich bei diesen Soldaten nicht etwa um fanatische Chaoskultisten, sondern um kaltblütige Soldaten. Sie sind nicht unbedingt Anhänger des Chaos, sondern wurden durch Gewalt, Einschüchterung und Drill zu gehorsamen Soldaten geformt.21 K.3,K.6 Es gibt auch Chaoskultisten5 K.9 und chaosgläubige Mutanten5 K.7 unter den Dienern der Iron Warriors. Aber auch die Chaoskultisten sind eher kaltblütig als fanatisch.4c K.5
Ein beobachteter Panzer dieser Hilfstruppen war eine unbekannte Variante des Leman Russ, mit Symbolen des Chaos verziert.4b K.3

Die Iron Warriors haben es sich offenbar auch zur Angewohnheit gemacht, sich ihre Arbeitskräfte selbst herzustellen. So ist bekannt, dass sie ihre eigenen Servitoren anfertigen, die Ghoul-Drones genannt werden10 K7T2. Sie klonen sich auch menschliche Arbeitskräfte: manchmal muskelbepackte, stumpfsinnige Arbeiter9, und manchmal normale Menschen21 K.2.
Die Iron Warriors setzen als Arbeiter menschliche Sklaven und Mutanten ein, wobei es scheint, dass die Mutanten als wertvollere Arbeiter gelten und auch als Sklavenaufseher eingesetzt werden.5 K.7,K.9

Für die Iron Warriors sind ihre normal-menschlichen Diener und Sklaven nur eine Ressource, nur "Fleisch". Ob das "Fleisch" tot oder lebendig ist, ist für sie ohne große Bedeutung: Tote Sklaven können immer noch an lebendige Sklaven verfüttert werden.21 K.6,K.13 Die Iron Warriors machen sich auch nicht die Mühe, schwerverletzte Diener und Sklaven medizinisch zu behandeln: Sie werden auch zu Nahrung verarbeitet.21 K.14 Die Leichen werden in industriellen Bottichen verdaut, chemisch zerlegt und zu einer Protein-Paste aufbereitet, die dann den Sklaven als Nahrungsergänzungsmittel ausgeteilt wird.21 K.15 All das wird aber aus Gründen der Moral geheimgehalten.21 K.13,K.14

Ein Kampf-Konstrukt im Arsenal der Iron Warriors ist die Feuerwespe. Sie wird beispielsweise zur Enterabwehr eingesetzt.13b Die Bartizan Class Remote Seeker Drone ist eine kleine, schnell fliegende Drohne, die zur Frontaufklärung eingesetzt wird.25

Organisation

Die Großbataillone und Großkompanien werden von Kriegsschmieden geführt, deren Machtfülle reicht vom einfachen Kompaniecaptain, über das Bataillonskommando bis zum Äquivalent eines Ordensmeisters.14 K.1,K.3
Eine Besonderheit ist der Rang des Over-Captain. Er steht in der Befehls-Hierarchie etwas höher als die anderen Kompaniecaptains, aber falls der Kriegsschmied stirbt, steht der Over-Captain in der Nachfolge-Hierarchie unterhalb der anderen Kompaniecaptains.21 K.21

Innerhalb der Legion bestand eine Reihe von Kriegergesellschaften, die außerhalb der normalen Befehls- und Kommandostruktur standen: Dodekatheon, Apolakron, Kheledakos und Lyssatra. Diese Orden verhinderten das Aufkommen der, von Horus unterstützten, Kriegerbünde.11 S.109

Vor dem Bruderkrieg gab es unter den Iron Warriors Ordenspriester deren Crozius Arcanum geformt war, wie ein Hammer, und der Altar eines Schreines wie ein Amboss. In diesen rituellen Schmieden brannte immer ein Feuer und von der Decke hingen Eisenstäbe herab. Eines ihrer Gebete war die Unbreakable Litany.9

Organisation der Iron Warriors Legion
Primarch Perturabo
Trident11 S.116
Dodekatheon11 S.109 Apolakron11 S.109 Kheledakos11 S.109 Lyssatra11 S.109 Stor-Bezashk11 S.112 mehrere Grand Battalions (je 500-4000 Space Marines)11 S.112
Tyranthikos, einmal pro Bataillon11 S.112 Kohorten, mehrere pro Bataillon11 S.112

Grand Companies, mehrere pro Bataillon11 S.112

Heraldik

Die Servorüstungen der Iron Warriors sind von einer dunkel-metallischen Farbe, verziert mit schwarz-gelben Streifen. Diese Streifen gehen auf die Zeit zurück, als die allerersten Servorüstungen eingeführt wurden: Damals wurden in der Testphase die Gelenke mit schwarz-gelben Streifen markiert. Die Iron Warriors übernahmen das als Wappenzeichen, als Symbol für Funktionalität und gnadenlose Brutalität.26 K.2

Truppmarkierungen im Großen Kreuzzug

Truppmarkierungen11 S.118

Feldzüge und Schlachten

Iron Warriors im Gefecht

Großer Kreuzzug

Bruderkrieg

Weitere

Gensaat

Eine Gruppe Iron Warriors

Die Gensaat der Iron Warriors war ursprünglich von hoher Qualität, sehr anpassungsfähig, und die Abstoßungsrate der Space Marine Implantate war bemerkenswert gering.11 S.105 Da frische Legionäre damit schnell die Reihen auffüllen konnten, gingen Kriegsschmiede wie Harkor entsprechend verschwenderisch mit den Leben ihrer Männer um.27 K.12

Seit der Hinwendung zum Chaos hat die Qualität der Iron Warriors-Gensaat deutlich gelitten: Unerwünschte Mutationen in der Gensaat sind weit verbreitet und so ist es inzwischen keine Seltenheit, dass neue Iron Warriors mit einer hybriden Kombination aus Iron Warriors-Gensaat und anderer Gensaat erschaffen werden müssen.21 K.2,K.5 Diese andere Gensaat kann beispielsweise einfach aus den Progenoiden getöteter Feinde stammen.21 K.5 Diese Iron Warriors werden von den echten Iron Warriors als "Halbblüter" missachtet, allerdings kann sich ein Halbblut bei entsprechender Intelligenz trotzdem auf einen Offiziersposten hocharbeiten.21 K.2

Die Iron Warriors der Festung Khalan Ghol auf Medrengard benutzten zur Herstellung neuer Iron Warriors Kreaturen namens Daemonculaba. Die Betreuung dieser Kreaturen übernahmen die Savage Morticians, eine Fraktion des Dunklen Mechanicus. Die Daemonculaba waren gewaltige aufgeblähte Frauen, mit einer Kombination aus Technologie und Hexerei erschaffen, die mit den Überresten toter Iron Warriors gefüttert wurden. In ihre Körper wurden Jugendliche eingenäht.5 K.13 Die von den Daemonculaba geborenen Kreaturen waren ohne Haut. Manche waren extrem missgebildet und starben binnen Minuten. Manche der Missgebildeten überlebten länger und wurden wie Abfall aus der Festung gespült. Sie wurden zu den Unfleshed. Einige waren schließlich als Chaos Space Marines geeignet und wurden zu Iron Warriors nachdem man ihnen Haut aus den Hautfarmen aufgenäht hatte.5 K.14 Die Daemonculabas wurden bei den Kämpfen in Khalan-Ghol vom Heart of Blood getötet.5 K.21

Es wurden auch von den Chirumeks die Space Marine Implantate toter Iron Warriors geerntet, um sie der nächsten Generation Iron Warriors einzupflanzen.4d K.5

Möglicherweise haben die Iron Warriors von Malodrax versucht, neue Iron Warriors zu klonen.26 K.4

Persönlichkeiten und Helden

Für eine vollständige Liste siehe auch : Personen (Iron Warriors)

Namhafte Einheiten

Für eine vollständige Auflistung der bekannten Einheiten und Fahrzeuge siehe hier.

Raumschiffe

Für eine vollständige Auflistung der bekannten Raumschiffe siehe hier.

Galerie

Waffenbeispiele

Miniaturen

Quellen