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Imperiale Armee

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Die Imperiale Armee (original: Imperial Guard), auch Astra Militarum, ist die reguläre Armee des Imperiums und sowohl dessen größte militärische Organisation als auch die größte Streitmacht der Galaxis.28e Sie besteht aus ungezählten Milliarden von Soldaten, die ständig unter Waffen stehen. In Sachen Technologie und körperlicher Kraft den meisten Feinden des Imperiums unterlegen, verlässt sich die Imperiale Armee auf ihre schiere Masse an Infanterie, Kavallerie, Panzern und Artillerie, um den Gegner zu überrollen. Der Beiname der Imperialen Armee ist Hammer des Imperators.29 S.6

Imperiale Soldaten im Kampf gegen Eldar31 Cover
Ein imperialer Soldat, der die Stellung hält, seine Seele dem Imperator überantwortet und uns trotzig entgegenschreit, während wir uns durch seine Gräben metzeln - das ist Mut. So vergeblich und fehlgeleitet es auch sein mag, es ist zweifellos Mut.

+++ Iskandar Khayon von der Black Legion +++ 37

Geschichte der Imperialen Armee

Die Imperiale Armee hat im Laufe der Jahrtausende von ihrer Gründung bis zum heutigen Tag zahllose kleine und große Veränderungen erfahren. Speziell über die Frühzeit des Imperiums existieren kaum Quellen, die wenigen, welche die Jahrtausende überstanden haben, sind oftmals nachträglich verfälscht, zensiert oder verändert worden. Trotzdem soll im Folgenden ein kurzer Überblick über die Geschichte dieser Organisation gegeben werden.29 S.6

Präimperiale Zeit

Die ersten Wurzeln der Imperialen Armee finden sich bereits im Vereinigungskrieg: Während diesem vereinte der Imperator mithilfe der ersten genetisch verbesserten Superkriegern, den Proto-Astartes, seinen Heimatplaneten Terra, auf dem durch den Weltenbrand Krieg ausgebrochen war.7 T2K5
Nach der Eroberung des Planetens erlaubte er hundert Regimentern das Fortbestehen, sofern sie bereit waren, ihm Treue zu schwören. Aus diesen hundert Regimentern bildeten sich die sogenannten "Old Hundred", welche die ältesten Regimenter der späteren Imperialen Garde darstellten. 8 T1K1

Zu den Old Hundred gehörten:

Der Große Kreuzzug

Nachdem die durch den Weltenbrand erzeugten Warpstürme sich legten, begann der Imperator den Großen Kreuzzug, dessen Ziel es war, die verloren gegangenen Welten der Menschheit wieder zu vereinen. Seine Armee bestand aus den unaufhaltsamen Space Marines der zwanzig Legionen der Ersten Gründung. Diese genetisch verbesserten Superkrieger waren und sind einem normalen Menschen in allen Belangen überlegen. Die Erfolge dieser Zeit sind legendär und das Reich des Imperators wuchs immer schneller, als die Legionen eine Welt nach der anderen von Aliens, Mutanten und den Einflüssen des Chaos reinigten.7 T1K3; 32 S.14
Der Imperator wie auch die meisten seiner Primarchen versuchten, die menschliche Bevölkerung der befreiten Welten für sich zu gewinnen und in den Kampf einzugliedern. Dadurch konnten mehr Welten befreit werden, da die Space Marines sich nicht um Aufgaben wie Garnisonsdienste kümmern mussten. Dies, sowie der Kampf gegen Rebellen und außerirdische Plünderer, scheinen die Hauptaufgaben der sogenannten Imperialen Garde (original: Imperial Army) gewesen zu sein. Die Angehörigen dieser Truppe waren eine bunte Mischung aus echten Idealisten, Abenteurern, Söldnern, Xenophoben und sonstigen Individuen.28d In der Frühzeit waren diese Soldaten auch mit Waffen und Ausrüstungen ausgestattet, die heute den Space Marines vorbehalten sind, so zum Beispiel Rhino-Transportpanzer. Auch nahm die Imperiale Garde damals Mutanten in ihre Reihen auf und verfügte über Antigravfahrzeuge (z.B. Jetbikes), was heute undenkbar ist.Quelle?
Später, als die Space Marines immer weiter auseinander gezogen wurden, wurden Einheiten der Imperialen Garde auch außerhalb ihrer Heimatplaneten eingesetzt. Zuerst kämpften sie hinter der Front, spätestens jedoch mit Beginn der Eroberung des östlichen Spiralarms der Galaxis wurden sie direkt als Fronttruppe eingesetzt. Es war durchaus üblich, dass ein Regiment einer Astartes-Legion direkt unterstand.2:S.6, 28d Zu diesem Zeitpunkt trug der Oberkommandierende der Imperialen Garde den Titel Lord Militant of the Imperial Army.20 K.18

Die Imperiale Garde bestand nicht nur aus Bodentruppen, sondern besaß auch Raumschiffe. Sie besaß mindestens die kleineren Schiffsklassen wie Fregatten und Zerstörer. Die Raumflotte der Imperialen Garde war in Flottenbataillonen organisiert und diese Schiffe waren Silbergrau lackiert.33

Imperiale Soldaten aus der Zeit des Großen Bruderkrieges32 S.56


Grobgliederung des Militärs:

  • Excertus Imperialis: die Gesamtheit der Imperialen Garde und zusätzlich die Hilfstruppen35 S.88, S.111
    • Imperialis Auxillia: die Gesamtheit der Imperialen Garde35 S.88
      • Solar Auxillia: die Elemente der Imperialen Garde aus dem Segmentum Solar36
      • Armada Imperialis: die Flottenanteile der Imperialen Garde36 S.50

Bekannte Einheiten der Imperialen Garde

Einheiten, die während der Horus Häresie zu den Verrätern überliefen, sind mit einem Kreuz # markiert

Die Horus Häresie

Die Imperiale Garde spielte während des Großen Bruderkriegs eher eine untergeordnete Rolle. Zu Ausbruch des Krieges zeigte sich, dass es ein Fehler war, Armeeeinheiten unter Kontrolle der Legionen zu stellen. Von den Regimentern, die den verräterischen Legionen unterstellt waren, folgten nahezu alle ihren Meistern und wandten sich vom Imperator ab, sei es aus Furcht vor ihren Herren oder eigener Überzeugung.28d Auch auf Seiten der Loyalisten gab es Probleme: Die Soldaten der Imperialen Garde konnten nicht mit den Anforderungen ihrer übermenschlichen Astartes-Anführer Schritt halten, was nicht selten die Vernichtung ganzer Armeen zur Folge hatte. Im Laufe des Bruderkriegs musste die Imperiale Garde horrende Verluste hinnehmen, da sowohl die Verrätern als auch die Loyalisten verschwenderisch mit großen Armeen umgingen. 2:S.7

Dennoch konnte die Imperiale Garde die loyalen Legionen wertvoll unterstützen, und nach dem Ende des Großen Bruderkriegs trugen sie einen großen Teil zu der Verteidigung der geschwächten Grenzen des Imperiums und Wiedereroberung der unabhängig gewordenen Gebiete bei. 2

Für weitere Informationen siehe den Artikel Großer Bruderkrieg.

Organisation

Neuorganisation

Um einen Verrat wie den Großen Bruderkrieg zu verhindern, wurden die meisten imperialen Organisationen neu strukturiert. Auch die Imperiale Garde, die von nun an Imperiale Armee genannt wurde, wurde stark in ihrer Struktur verändert.28d Zunächst einmal wurde sie der Kontrolle der Astartes entzogen, stattdessen wurde sie dem Departmento Munitorum unterstellt. Desweiteren wurde die enge Verbindung der Imperialen Flotte mit der Imperialen Armee beendet, sodass kein Kommandeur mehr gleichzeitig die Kontrolle über die Bodentruppen der Imperialen Armee als auch über interstellare Schiffe der Imperialen Flotte haben konnte.25 S.57; 28d; 29 S.6 Großflächige Rebellionen wurden so stark eingeschränkt und in den folgenden zehntausend Jahren sollte es nur während des Zeitalters der Apostasie vorkommen, dass ganze Armeeverbände ihren Treueschwur an den Imperator verrieten.2:S.7

Imperiumsweite Organisation

Die Imperiale Armee ist der militärische Arm des Departmento Munitorum.27 S.6 Aufgrund ihrer schier unüberschaubaren Größe ist es unmöglich, die Imperiale Armee zentral zu befehligen. Deswegen wird sie, ähnlich der Imperialen Raumflotte, durch örtlich begrenzte Hauptquartiere des Departmento Munitorums geleitet.27 S.8 Jedes Segmentum wird hierbei von einem Strategischen Oberkommando unter einem Generalfeldmarschall geleitet. Diese befinden sich auf Cypra Mundi, Bakka, Kar Duniash, Hydraphur und Terra selbst. (Laut einer anderen Quelle ist das solare Segmentumskommando auf dem Mars.)27 S.21

Es gibt zwar ein nominelles Oberkommando auf Terra, dieses kümmert sich jedoch primär um politische und sektorübergreifende Problematiken. Im Prinzip stellt jedes Sektorkommando eine verkleinert Version des HQs dar, da es immer noch nahezu unmöglich ist, einen kompletten Sektor von einer zentralen Stelle aus zu kommandieren. Das Sektorkommando leitet relativ oberflächliche Befehle an die jeweiligen Kommandanten der Subsektoren weiter, welche sich dann mit der genauen Planung von Feldzügen, Einholung der Abgaben und vor allem der Rekrutierung befassen. Dank dieser relativ dezentralen Organisation ist es der Imperialen Armee möglich, auf begrenzte Bedrohungen zu reagieren, ohne Befehle des Hohen Senats zu Terra abzuwarten.27 S.10

Die Imperiale Armee teilt sich in die Unterorganisationen Militarum Vendorum, Militarum Ordinatus, Militarum Auxilla, Militarum Tempestus und Militarum Regimentos. Die Kommissare des Officio Prefectus übernehmen in allen Organisationen Aufsichtspflichten.28e

Organisation der Imperialen Armee28e

Armeen und Kreuzzüge

Der Oberbefehlshaber einer Armee oder eines Kreuzzuges ist im Normalfall ein Lord Commander, wobei es viele verschieden Titel für diesen Rang gibt. Dieser hat das Kommando über eine, oftmals durch Truppen des Adeptus Mechanicus, der Ekklesiarchie und anderen Organisationen unterstützte Streitmacht, die eine spezifische Aufgabe zu bewältigen hat, sei es das Vernichten von Piraten, das Niederschlagen einer Rebellion oder das Formen eines ausgewachsenen Kreuzzuges.27 S.10,S.13

Die Einteilung der Truppen erfolgt bei der Imperialen Armee in Regimenter von unterschiedlicher Mannstärke (etwa 5000-15000 bei Infanteriestreitkräften, 3000-7000 bei mechanisierter Infanterie, 1000-5000 bei Panzerregimentern).Quelle? Diese Regimenter werden meist von Obersten befehligt, es kommt jedoch auch vor, dass Offiziere mit niedrigerem Rang die Befehlsgewalt inne haben oder, dass Vertreter des Adeptus Mechanicus oder des Imperialen Kommissariats den Befehl übernehmen.2:S.38

Regimenter werden in der Regel mit einer Mannstärke von mehreren Tausend Soldaten ausgehoben, die tatsächliche Zahl kann aber weit variieren, von etwa 1.000 (23. Elysia)9 S.211 bis 120.000 Mann (18. Valhalla).29 S.9 Das Grundprinzip nach dem das Departmento Munitorum vorgeht lautet, dass die Gesamtkampfkraft der Regimenter untereinander immer gleich ist, dabei spielen Soldatenzahl oder genaue Zusammenstellung der gepanzerten Fahrzeuge keine Rolle.29 S.9

Regimentsorganisation

Ein Regiment wird um einen Stab gebildet, welches aus dem Befehlshaber (zumeist im Rang eines Oberst) und seinem Stab besteht, dieser beinhaltet oft auch Prediger, Kommissare, Maschinenseher und Sanktionierte Psioniker sowie die Offiziere des Stabes.28b

Der Rest des Regiments besteht aus den Kompanien. Die Anzahl schwankt stark, bei kleinen Regimentern nur fünf, bei großen bis zu zwanzig und mehr.25 S.56; 27 S.17
Eine Kompanie ist meist um die 100-400 Mann stark. Geführt wird sie von einem Kommandotrupp unter einem Offizier im Rang eines Hauptmannes, sowie Stabsgefreiten, Unteroffizieren. Eine Kompanie wiederum wird in einzelne Züge aus 25-55 Mann mit einem Leutnant und seinem Stab gegliedert. Die Züge werden in eine Kommandoabteilung zu 5 Mann und Trupps zu 10 Mann unterteilt, abhängig vom Ausbildungsgrad der Soldaten und Reichtum der Rekrutierungswelt werden diesen Trupps schwere Waffen und Spezialwaffen zugeteilt.27 S.14, S.17

Der Kommandeur eines Regiments kann Kompanien für einzelne Schlachten oder Feldzüge unterstützende Einheiten, wie Kampfpanzer, Artillerie und Abhumane angliedern. Dabei handelt es sich selten um dauerhafte Zuweisungen, und die Unterstützungszüge können auch von anderen Regimentern stammen.29 S.9

Kommandostruktur

Das Departmento Munitorum ist für die Militärmacht des Imperiums zuständig, es ist dabei der Imperialen Armee organisatorisch übergeordnet und wird vom Lord Commander Militant of the Imperial Guard, dem Lord Commander of the Estate Imperium und dem Master of the Administratum geleitet, die alle drei einen Sitz im Hohen Senat zu Terra innehaben.27 S.8

Jedes Segmentumskommando wird von einem Generalfeldmarschall kommandiert.29 S.7

Auf Sektorenstufe gibt es ein Äquivalent zum Generalfeldmarschall, welches jedoch unter diesem steht. Unterstützt wird er von einem Generalstab.27 S.10

In Kriegszeiten wird eine Armee (10.000 bis 100.000 Mann) ebenfalls von einem Generalfeldmarschall und seinem Generalstab befehligt.27 S.10 Die größte zusammenhängende Struktur der imperialen Armee ist die Heeres- oder Armeegruppe, oder auch Verband, in der bis zu 50 Regimenter, Panzer, Artillerie und Unterstützungstruppen, also bis zu 500.000 Mann, dienen. Sie wird, ähnlich der Armee von einem Offizier im näherungsweisen Rang zum Äquivalent eines Kriegsherrn (wahrscheinlich ein altgedienter Lord General) befehligt (da ein solcher nur bei großen Kreuzzug ernannt wird), der ebenfalls durch seinen Generalstab unterstützt wird.25 S.59

Für weitere Informationen siehe den Artikel Exemplarische Armeegruppe.


Jedes Regiment besteht aus mehreren Kompanien (oftmals zehn), welche jeweils von einem Hauptmann befehligt werden.27 S.13, S.17

Eine Kompanie der Infanterie besteht aus bis zu sechs Zügen, welche wiederum von einem Leutnant angeführt werden, die im Feld die direkte Kontrolle über die jeweiligen Truppen haben.29 S.9 Ein Zug hat oft die Stärke von 50 Mann und ist meist noch in Trupps mit zehn Mann unterteilt.29 S.9 Diese Trupps werden dann zumeist von Sergeants geführt, welchen noch Korporals als Adjutanten zur Verfügung stehen können.30 K.12

Panzerkommandeure sind der Infanterie untergeordnet, selbst wenn das bedeutet das ein General von einem Oberst Befehle erhält.30 K.15


Grober Überblick: (unvollständige Liste)3 S. 31

Weiteres dazu siehe Dienstränge.

Zehntregimenter

Rekrutierungsposter der Imperialen Armee10

In regelmäßigen Abständen oder besondere Anforderung des Administratums müssen planetare Gouverneure sogenannte Zehntregimenter ausheben und damit die Kriegsmaschinerie des Imperiums unterstützen. Es besteht die Verpflichtung mindestens 10% Prozent (daher Zehntregiment) der PVS-Truppen in einem Regiment zu organisieren, dabei muss es sich um Soldaten von höchster Güte handeln, meistens der Elite der PVS. Die Imperiale Armee führt mit diesen Regimentern entweder Angriffskriege oder unterstützt die PVS-Regimenter von bedrängten Planeten.25 S.56

Ausrüstung und Ausbildung dieser Regimenter müssen vom planetaren Gouverneur finanziert und durchgeführt werden.27 S.9

PVS-Regimenter

Die Planetaren Verteidigungsstreitkräfte, kurz PVS, werden auf einer Welt ausgehoben, um dort zu verbleiben und diese Welt gegen äußere oder innere Angriffe zu verteidigen.25 S.57; 28d

Bewaffnung und Qualität der PVS sind so unterschiedlich wie die Welten selbst. Das gesamte Spektrum der Qualität reicht von PVS-Gardisten oder PVS-Veteranen-Truppen bis hin zu Makropolgangern und Kopfgeldjägerstämmen, die selber gar nicht wissen, dass sie als PVS in den Akten geführt werden. Quelle?

Anmerkung: In dem Regelbuch zur 5. Edition wird beschrieben, dass die PVS zur Imperialen Armee gehört, laut dem Codex Imperiale Armee gleicher Edition sind beides jedoch unterschiedliche Organisationen.

Kultur

Die schiere Größe des Imperiums und die Unterschiedlichkeit seiner Welten schließt jede Standardisierung der Imperialen Armee aus: Da die Bewohner unterschiedlicher Planeten kaum die Bräuche, die Kultur oder gar die Sprache des anderen verstehen, würde ein zusammengewürfeltes Heer aus Soldaten von verschiedener Abstammung zu Kommunikationsproblemen und inneren Konflikten führen. Aus diesem Grund ist seit den frühesten Tagen der Imperialen Armee üblich, dass ein Regiment auf einer einzelnen Welt rekrutiert wird und, wenn möglich, auch zusammen bleibt und kämpft.25 S.56; 29 S.8

Da die Regimenter auch unter dem starken Einfluss ihrer Heimatwelt stehen, übernehmen sie oft traditionelle Kampfdoktrinen, Bräuche und Rituale (zum Missfallen der Ekklesiarchie aber auch gelegentlich abergläubische, wie etwa die Weigerung der Attileanischen Gardereiter, sich zu waschen, um die Wassergeister nicht zu beleidigen1) und passen sich den Umweltbedingungen ihres Planeten an, was sich auf ihre Ausrüstung und ihre Taktik auswirkt.25 S.56

Sollten zwei oder mehrere Regimenter verschiedener Welten so stark dezimiert worden sein, dass sie alleine nicht mehr einsatzfähig sind, so kann es sein, dass sie zu Ad-hoc-Gruppierungen zusammengefasst werden. Viele Kommandeure sind jedoch der Meinung, dass kombinierte Regimenter durch interne Machtkämpfe und Misstrauen schlechter funktionieren als die Summe ihrer Teile.2:S.6

In einigen Regimentern/Armeen gibt es ständige Befehle, nach Anzeichen von Häresie Ausschau zu halten.34 K.2, K.4 In Ausnahmefällen dürfen einfache Soldaten häretische Kameraden im Feld exekutieren, in der Regel findet jedoch ein Tribunal statt.34 K.2 Es wird erwartet, dass ein einfacher Soldat übergeordnete Offiziere, auch Generäle, bei entsprechenden Anzeichen meldet.34 K.4

Es ist möglich, den Dienst bei der Imperialen Armee wieder zu quittieren, allerdings nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt. Für Medic Patrik Belknap war die erste Gelegenheit dazu nach 6 Jahren Dienst.40
Das Regiment Ninth Sameter Infantry wurde nach zehnjährigem Bestehen nach einem besonders brutalen Feldzug wieder aufgelöst und die Soldaten aus dem Dienst entlassen und wieder auf Sameter in die Gesellschaft eingegliedert.41
Auch bei Verkrüppelung wird man aus dem Dienst entlassen.41

Vielen Soldaten gelingt es, bei der Entlassung aus der Armee, ihre Waffe als Andenken behalten zu dürfen.41

Fast alle Veteranen der Imperialen Armee kehren irgendwie gezeichnet oder verwundet aus dem Krieg zurück. Die Kämpfe allein sind schon eine harte Belastung für Geist und Körper. Dazu kommen langfristige gesundheitliche Probleme durch den Aufenthalt in harten Klimata, wie z.B. faltige Haut und Hautkrebs falls man lange auf einer Welt mit starker UV-Strahlung aktiv war. Und natürlich werden im Krieg Körperteile zerstört, sodass Veteranen manchmal Prothesen tragen.41
Besonders hart trifft es die Soldaten, die gegen das Chaos oder besonders grauenvolle Xenos kämpfen mussten. Sie zerbrechen innerlich und kehren schreckhaft und paranoid aus dem Krieg zurück. Sie können das Grauen des Krieges nicht mehr abschütteln. Das Ninth Sameter Infantry kämpfte beispielsweise gegen Chaos-Streitkräfte. Nach der Rückkehr der Veteranen fingen einige von ihnen an, als Serienkiller heimlich Bürger zu töten, die sie verdächtigten Chaoskultisten zu sein. Erst ein Inquisitor konnte sie aufspüren und aufhalten.41

Ausstattung

Ausrüstung

Ein imperiales Regiment muss sich auf einen Truppentyp spezialisieren, dies ist eine der Lehren, die aus dem Großen Bruderkrieg gezogen wurden, als Regimenter alle Waffen ins Feld führten. Diese "Ein-Truppentyp-Regelung" wird allerdings großzügig ausgelegt, da ein Regiment auch in der Lage sein muss, sich allein gegen Feinde behaupten zu können.25 S.57

Das Lasergewehr, hier in den Händen eines Cadianers, findet in nahezu jedem Regiment seine Verwendung.6
Die Ausrüstung der Imperialen Armee hängt von der bevorzugten Kriegsführung des Regiments ab. Die einzige Waffe, die sich in praktisch jeder Armee findet, ist das Lasergewehr, welches die Standardwaffe imperialer Infanteristen ist. Obwohl auf Lasertechnologie basierende Waffen nicht besonders durchschlagskräftig sind, haben sie ihren Nutzen durch niedrige Produktionskosten und hohe Verlässlichkeit immer wieder unter Beweis gestellt. Elitetruppen eines Regiments sind auch häufig mit Hochenergie-Lasergewehren ausgerüstet, die einen höher gepulsten Energiestrahl verschießen.2Quelle?

Nahkampforienierte Regimenter, vor allem jene von primitiven Welten, nutzen häufig Laserpistolen in Kombination mit einer Nahkampfwaffe. Diese kann von einem einfachen Kampfmesser bis zum Kettenschwert reichen. 2 S.57

Um die Feuerkraft zu erhöhen, sind Infanterietrupps desweiteren häufig mit Spezialwaffen ausgerüstet. Die am häufigsten benutzen Spezialwaffen sind Granat-, Plasma-, und Flammenwerfer, sowie Melter und (vor allem bei leichter Infanterie) auch das Scharfschützengewehr. 2 44

Die stärksten von Infanterie benutzen Waffen stellen aber die Schweren Waffen dar. Diese können zwar in Infanterieverbände eingegliedert werden, normalerweise werden sie jedoch in Unterstützungszüge und in Waffentrupps eingeteilt. Zu den Schweren Waffen gehören unter anderem die Laserkanone, der Raketenwerfer, der Mörser, die Maschinenkanone und der Schwere Bolter. Die meisten Regimenter bevorzugen eine der genannten Waffen und setzten diese häufiger ein als andere, gelegentlich wird jedoch auch ganz auf die Nutzung einer bestimmten oder aller Schweren Waffen verzichtet;2 S.44f so setzen Dschungelkämpfer nie Laserkanonen ein, primitive Regimenter wie etwa die Chanakischen Schädelsammler nutzen gar nur äußerst selten schwere Waffen.2 S.61

Auch die Rüstung der Soldaten variiert stark: Gewöhnlich sind Infanteristen mit Armaplastrüstungen ausgestattet. Dschungelkämpfer und leichte Infanteristen ersetzten diese jedoch oft durch Splitterschutzwesten, die zwar weniger widerstandsfähig, dafür jedoch leichter sind und eine bessere Beweglichkeit ermöglichen. In Regimentern Schwerer Infanterie, bei denen bestmöglicher Schutz eine höhere Priorität hat als Mobilität, werden die Soldaten stattdessen mit Plattenrüstungen ausgerüstet. 2 S.56

Desweiteren gibt es noch spezielle, regimentsspezifische Ausrüstungen: So verwenden manche Einheiten, wie etwa das 1. Tanith, Chameolin in ihren Umhängen oder Uniformen. Dieses seltene Material lässt den Träger mit seiner Umgebung verschmelzen, wodurch er wesentlich schwerer zu sehen ist.2 S.57
Bei einigen undisziplinierten Einheiten wurde die Gaszusammensetzung der Atemgeräte mit bestimmten Narkotika angereichert. Solche Gase senken die Furcht von Soldaten und machen sie unempfindlicher gegen Gefahren. Diese "Chemoinhalator" genannte Ausrüstung findet beispielsweise von den Chemokriegern von Savlar ihre Verwendung.2 S.60
Sprungtruppen, wie etwa die Harakoni-Kriegsfalken, verwenden zudem Gravschirme, um ins Kampfgebiet abgeworfen zu werden. 22 S.61

Zur korrekten Identifizierung der Feinde des Imperiums gibt es die Enemy Recognition Cards. Es gibt beispielsweise eine Karte für Weltenschiffeldar, eine Karte für Dark Eldar und eine Karte für Exoditen.24 S.29
Zur Ausrüstung imperialer Soldaten gehört beispielsweise auch starkes Klebeband von mattsilberner Farbe.41

Fahrzeuge

Neben Massen an Infanterie verlässt sich die Imperiale Armee auf eine Vielzahl mächtiger Panzer. Diese mögen im Vergleich zu Fahrzeugen fortschrittlicherer Völkern, wie etwa dem Falcon der Eldar, primitiv wirken, doch trotz ihrer fehlenden Eleganz sind sie erschreckend effektiv. 29 S.48

Die am häufigsten genutzten Panzer sind die Chimäre und der Leman Russ Kampfpanzer. Es gibt jedoch etliche weitere Panzervariationen, die oftmals auf dem Rumpf jener beiden Panzer aufgebaut sind, jedoch über eine andere Bewaffnung verfügen und somit auch eine andere Rolle in der Schlacht einnehmen.29 S.39, S.48 So basieren etwa auf der Chimäre, die eigentlich ein Schützenpanzer ist, Anti-Infanteriepanzer wie der Höllenhund29 S.50 und vor allem Artillerie wie der Basilisk.29 S.52

Hier eine Liste der geläufigsten Panzer und ihrer verschiedenen Varianten:

Panzer der Imperialen Armee
Chimären-Rumpf ChimäreTodeswolfTeufelshundHöllenhundBasiliskGreifMedusaSalamanderHydraMantikorTrojanTodesstoß-RaketenlafetteKoloss
Leman Russ-Rumpf Leman Russ KampfpanzerLeman Russ BelagererLeman Russ AnnihilatorLeman Russ ConquerorLeman Russ ExterminatorLeman Russ ExekutorLeman Russ VanquisherDestroyerThundererBombardAtlas
Malcador-Rumpf MalcadorMinotaurValdor
Baneblade-Rumpf BanebladeBaneswordDoomhammerHellhammerShadowswordStormbladeStormhammerStormsword
sonstige AT70UsurperMarchariusRagnarokSiegfriedCentaurTauros


Zusätzlich zu den mächtigen, aber doch relativ schwerfälligen Panzern, finden sich oft Sentinels in den Reihen der Imperialen Armee. Die Aufgabe dieser Läufer ist es, als Vorhut einer Armee oder als Scouts zu agieren. Im Kampf ist besteht ihre Aufgabe in der Regel aus der Jagd nach Panzern oder dem Angriff der feindlichen Flanken.29 S.45
Anders als Panzer werden Sentinels auch in Sprungtruppen-Regimentern verwendet, da sie mit einem speziellen Grav-Schirm ausgerüstet sind und somit zusammen mit der Infanterie über einem Kampfgebiet abgeworfen werden können.9 S.237

Gebäude

Die Imperiale Armee hat die Möglichkeit, vorgefertigte Gebäude wie Kommandozentralen, Bunker etc. mit Orbitaltransportern zu verschiffen und dann direkt im Kampfgebiet abzusetzen. Dies gibt den dort kämpfenden Truppen einen Sammelpunkt und eine lokale Kommandostruktur.5 K.13,15

Vorgehensweisen/Taktiken

Die Imperiale Armee ist eine galaxisweite Armee, auf jedem größeren von Menschen bewohnten Planeten gibt es zumindest PVS-Regimenter. So zahlreich die unterschiedlichen Kulturen auf diesen Planeten sind, so zahlreich sind auch die unterschiedlichen Regimentsdoktrinen.25 S.56

Normalerweise besteht ein Regiment der Imperialen Armee aus großen Mengen Infanterie, die auch mit verschiedenen schweren Waffen ausgerüstet ist, sowie zahlreichen Panzern. Der Feind wird mit Angriffswellen der unzähligen Kämpfer überrollt oder sieht sich einer Verteidigung gegenüber, die sich in befestigten Stellungen verschanzt.28c

Jedoch existieren zahlreiche Varianten der Armeeorganisation. Es gibt motorisierte Regimenter, etwa die Stahllegion von Armageddon, die nur in Chimären unterwegs ist. Auf der anderen Seite gibt es Dschungelkämpfer, beispielsweise die Dschungelkämpfer von Catachan, die auf Rüstung und einige schwere Waffen verzichten, um leichter in schwerem Gelände voranzukommen.28a
Es gibt Regimenter, die darauf spezialisiert sind, sich anzuschleichen, so das 1. Tanith, und es gibt solche, die offen und klar erkennbar in die Schlacht ziehen, ohne sich auch nur zu tarnen, wie die Eiserne Garde von Mordian oder die Praetorianische Garde. Darüber hinaus verfügt die Imperiale Armee über Panzerkompanien, Artillerieeinheiten, Sprung- und Sturmtruppen und vieles mehr.28a

Es gibt einen Trick, die Energiezelle eines Lasergewehres so zu überlasten, dass es wie eine Sprengfalle explodiert. Nach der Manipulation dauert es mehrere Sekunden bis das Gewehr explodiert und die Explosion ist relativ stark, etwa mit einer Granate vergleichbar. In der Imperialen Armee ist dieser Trick weitbekannt und wird auch Neulingen gezeigt. Er wird eingesetzt, wenn man nichts mehr zu verlieren hat.41

Bedeutende Regimenter

Unter den Millionen Regimentern der Imperialen Armee gibt es einige, die durch besondere Leistungen oder unkonventionelle Kampfdoktrinen Berühmtheit erlang haben.

Die Stoßtruppen von Cadia bei der Schlacht auf den Tyrokfeldern 2

Für eine umfassendere Liste der Regimenter der Imperialen Armee siehe die Artikel Regimenter (Liste, Teil 1) und Regimenter (Liste, Teil 2).

Bedeutende Personen

In ihrer langen und blutigen Geschichte hat die Imperiale Armee unzählige Helden hervorgebracht. Viele dieser Männer sind heute in Vergessenheit geraten, an viele erinnert man sich noch heute, während andere noch am Leben sind.

Feldzüge und Schlachten

Die Imperiale Armee hat an jedem größerem Konflikt des Imperiums seit seiner Gründung teilgenommen. Hier einige der bekanntesten.

Modelle

1. Edition

Plastikmodelle

under construction: da fehlen noch viele Modelle

2. und spätere Editionen

Nach der ersten Edition erschienen keine unspezifischen Modelle mehr für die Imperiale Armee, die entsprechenden Modelle finden sich unter den jeweiligen Regimentern:

Anmerkungen

  • Imperiale Garde: Aufgrund der inhaltlichen Differenzen zwischen der 1. Edition und der 2. Edition von Warhammer 40.000 ist dieser Begriff mit Vorsicht zu genießen. In der ersten Edition bezeichnete er generell die Armee des Imperiums, den Begriff "Imperial Guard" gab es damals noch nicht. Also diente "Imperial Army" damals keineswegs als zeitliche Unterscheidung für die hintergrundgeschichtliche Zeit vor und während der Horus Häresie, die in dieser Edition ja auch noch nicht existent waren.

Weiterführende Links


Adeptus Terra und weitere zentrale Institutionen des Imperiums
Adeptus Administratum
Imperiale ArmeeImperiale FlotteHandelsmarineDepartmento MunitorumDepartmento Magistratum
Adeptus Mechanicus
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Quellen