Servoschädel.jpg

ALERT Lexicanum is improving!

For the next several days Lexicanum will be upgrading to become more friendly on mobile devices. There may some very short periods of downtime, and article updates will not be available during this period.We will be back to normal shortly.

Webway (Imperium)

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
(Weitergeleitet von Imperial Webway Project)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Webway, auch Imperial Webway Project, war ein Wegenetz des Imperiums im Warp und das Bestreben des Imperators und weiterer Unterstützer, um die Notwendigkeit von Psionikern zu neutralisieren.

"It was a failure, a dead end. We are left with what we see – our wars, our blades, our mutants. Our daemons."
+++ Jaghatai Khan, auf die Frage zum Webway Project +++2 Epilog

Allgemeines

Vermutlich bereits während des Weltenbrandes begann der Imperator mit Überlegungen, wie er die Menschheit unabhängig von Psionikern machen könnte, um das zu Erreichen, was im Großen Kreuzzug als Imperiale Wahrheit bekannt werden sollte. Die größten Schwierigkeiten lagen in der Notwendigkeit von Navigatoren für interstellare Reisen.2 K.15

Er überlegte sich hierbei eine Lösung mit Toren, die zwischen sich ein Wegenetze in den Fundamenten des Warp aufspannen sollten, ohne sich gleichzeitig dessen Gefahren auszusetzen.2 K.20, K.22 Grundlage war das Netz der Tausend Tore, dass um Tunnelstücke ergänzt wurde, die von Menschenhand geschaffen und gegen das Chaos abgeschirmt wurden.2 K.26 Eine Gruppe oder Flotte sollte in einem Menschentor in das Netzwerk einfliegen. Der Psioniker, der dort das Tor kontrollierte, sollte eine Verbindung zu seinem Gegenpart am Zieltor herstellen und beide würden der Gruppe dann den Weg durch das verwinkelte Netzwerk weisen. Wer der Austritt aus einem Menschentor nicht möglich, konnte stattdessen ein Eldartor genutzt werden.2 K.26

Während des Großen Kreuzzuges fand er Unterstützer in Malcador, dem Mechanicum und selbst einflussreichen Navigatorenhäusern. Mit ihnen begann er, an isoliert gelegenen Plätzen der Galaxis, mit dem Bau von Prototypen, bevor er auf Terra mit dem fortschrittlichsten Tor begann, dessen Ankerpunkt der Goldene Thron war. Bei der Errichtung der Tore scheute man nicht davor zurück, auf Technologie aus dem Dunklen Zeitalter der Technologie oder Xenostech zurückzugreifen.2 K.19

Andere Navigatorenhäuser unter Führung des Paternova erfuhren von diesem Vorhaben und bekamen Angst um ihre Macht und Stellung. Sie fürchteten irgendwann als unnütze Mutanten betrachtet zu werden und unternahmen daher Versuche, die Bauarbeiten zu unterwandern. Selbst im Großen Bruderkrieg waren diese Häuser und ihre Agenten noch immer bestrebt, die Tore zu vernichten.2 K.20

Warptore

Dark Glass

Targutai Yesugei, der den Kräften von Dark Glass erliegt.2 K.23

Während des Großen Kreuzzuges begann man im Catullus Rift mit dem Bau eines Prototypen für ein Warptor, die Station Dark Glass. Es entstand eine riesige Anlage, die direkt im Warp verankert war und von dort auch Energie beziehen konnte. Etwa 50 Jahre vor dem Bruderkrieg übernahm Pieter Helian Achelieux, Novator von Haus Achelieux, die Aufsicht der Bauarbeiten und trieb diese stetig voran. Für den Bau und die Berechnungen nutzte er unter anderem Navigatoren von Denel Five und Herevail. In seiner finalen Form sollte ein bestimmter Primarch auf dem Steuerungsthron Platz nehmen und eine Verbindung zu den anderen Toren herstellen.2 K.20 Spekulationen nennen Magnus, Lorgar, Sanguinius oder Konrad Curze als diesen Primarchen.2 K.22

Zu Beginn des Bruderkrieges gelang es Agenten der anderen Navigatorenhäuser, die Station Dark Glass zu infiltrieren und eine Rebellion zu beginnen. Pieter Achelieux war gezwungen, die Luftschleusen zu öffnen, woraufhin alle ins Vakuum des Weltalls gezogen wurden und der Novator allein zurückblieb. Damit die Arbeiten nicht umsonst gewesen waren, nahm er ein Hololith für den Imperator auf und versuchte dann die Verbindung des Tores zu initiieren. Er war den Kräften des Tores nicht gewachsen und wurde getötet. Zurückblieb die Station inmitten eines kleinen Warprisses.2 K.20

Im vierten Jahr des Bruderkrieges duellierten sich die White Scars mit der Death Guard und den Emperor's Children im Catullus Rift. Sie stießen auf Dark Glass und Sturmseher Targutai Yesugei versuchte sein Glück mit dem Warptor, um seiner Legion die Flucht zu ermöglichen. Der Scriptor war ebenso nicht in der Lage, die Maschine vollends zu kontrollieren, die schließlich zerstört wurde, jedoch vorher einen Tunnel schuf, durch den White Scars und einige Verfolger der Gebiet verlassen konnten.2 K.23

Goldener Thron

Als der Imperator mit dem Bau des Imperialen Palastes begann, begann er auch ein Warptor in den Katakomben darunter zu bauen, das Zugang zu einem Warpwegenetz erlauben sollte. Als Jaghatai Khan aufgefunden wurde, durchstreifte er allein den Palast und stieß in die Untergeschosse vor, in denen die Diener des Imperators eine riesige Halle aushoben. Der Khan wurde dort von seinem Vater überrascht, der auf die Frage, was er dort baue, antwortete: "Das Ende des Kreuzzuges".2 K.19

Zunächst gelang es dem Imperator ein eigenes Stück Wegenetz zu errichten und eine Verbindung zum vorhandenen Netz herzustellen. Durch den Einsatz von einem wenig seiner psionischen Macht, schirmte er den von Menschenhand geschaffenen Teil gegen das Chaos ab, parallel konnte er am Großen Kreuzzug teilnehmen.1 S.348 Beim Triumphzug von Ullanor übergab er das Kommando über den Kreuzzug an Kriegsherr Horus, um sich auf Terra seinen Forschungen des Wegenetzes zu widmen.3 K.16

All dies änderte sich mit Korrumpierung von Horus und Magnus' Versuch den Imperator davor zu warnen. Magnus wendete soviel psionische Energie auf, dass er einen großen Teil der Abschirmungen zerstörte. Nun musste der Imperator all seine Kraft und Zeit aufwenden, um ein Einfallen des Chaos in das vom Imperium kontrollierte Wegenetz abzuwehren.1 S.348 Als Sturmseher Targutai Yesugei die Station Dark Glass in Betrieb nahm, sah er Millionen von Dämonen zu dem Endpunkt auf Terra zuhalten.2 K.22 Der Imperator rief tausende von Techpriestern, Wissenschaftlern und Bauarbeitern zu sich, um den Goldenen Thron als Abschirmung zu erbauen.1 S.346A Währenddessen versuchten die Legio Custodes und die Sisters of Silence, die anstürmenden Dämonen zu verlangsamnen, die schließlich von Chaos Space Marines und sogar Titanen unterstützt wurden.1 S.350f Am Ende wurde ihre Zahl zu groß und die imperialen Truppen mussten sich zurückziehen. Nur der Imperator auf seinem Goldenen Thron war in der Lage, genug psionische Energie in das Warptor zu speisen und damit die Dämonen davon abzuhalten sich weiter zu nähern, dies machte ihn aber zu einem Gefangenen seines Throns.1 S.358
(siehe auch War within the Web)

Der Imperator sitzt Jahrtausende später noch immer auf dem Goldenen Thron und fokussiert von dort das Astronomican und schützt den Torausgang vor dem Eindringen des Chaos. Die Konzentration auf diese beiden Aufgaben erlaubt jedoch ein Eindringen von kleinen Gruppen anderer Psioniker. In M32 opferten 20 Runenpropheten ihr Leben, um acht anderen Eldar, darunter Eldrad Ulthran, das Warptor gerade soweit öffnen zu können, damit diese sich hindurchzwängen konnten. Es war Glück, dass diese Xenos kamen, um eine Allianz gegen den Waaaghboss Die Bestie anzubieten, anstatt die Vorhut einer Invasion zu sein.4 K.2

Anmerkungen

  • A: Eine andere Quelle spricht davon, dass der Goldene Thron in einer Wüste Terras gefunden wurde.3 K.25

Quellen