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Imperator

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Der Imperator ist der Herrscher des Imperiums und wird vom Großteil der Menschheit gemäß der Doktrin des Adeptus Ministorum als einziger Gott verehrt.

"Viele in dieser neuen Welt halten mich für einen Prahler und glauben Selbstüberhebung darin zu erkennen, dass ich offenkundig danach strebe, über die Sterne zu herrschen. Doch sie erkennen die Wahrheit des Universums nicht. Woher sollen sie wissen, dass dies ein Überlebenskampf der Spezies ist? Entweder brechen wir auf, die Galaxis einzufordern, und gewinnen diesen Krieg zur rechten Zeit oder uns ereilt ein langsamer Tod, vielleicht auch Stagnation, was sich sogar als das schlimmere Schicksal erweisen mag."
+++ Der Imperator an Perturabo über die Gründe des Großen Kreuzzuges +++3k K.17

Der Imperator

Allgemeines

Der Imperator, gemeinsam mit Malcador

Der Imperator residiert im Imperialen Palast auf Terra. Dort ist er untrennbar an eine lebenserhaltende Maschine, den Goldenen Thron, angeschlossen, denn er erlitt beim Zweikampf gegen Horus, der den Großen Bruderkrieg beendete, lebensgefährliche Verwundungen. Er ist nicht bei Bewusstsein, weshalb der Hohe Senat zu Terra für ihn die Staatsgeschäfte führt.8 S.399; 14 K.4

Der Imperator ist außerdem ein extrem mächtiger Psioniker. Sein Geist erzeugt, unterstützt durch zehntausende weitere Psioniker, das Astronomican.14 K.2 Durch die immensen psionischen Kräfte, über die durch den Imperator kanalisiert werden, kann man ihn schon seit langem kaum noch als menschliches Wesen bezeichnen. In seiner mentalen Beschaffenheit ähnelt er fast einem Gott. Vermutlich trennt ihn nur die Tatsache, dass sein Geist aufgrund seines noch lebendigen Körpers an den Realraum gefesselt ist, vom Erreichen des Gottesstatus. Er wird dennoch als Unsterblicher Gott-Imperator von Terra bezeichnet.10 S.4

Seine Leibwächter sind die Adeptus Custodes.3j K.15
Während des Großen Kreuzzuges gehörten zu seiner Leibwache auch zwei Warlord-Titanen. Sie waren goldfarben und mit dem Blitzwappen des Imperators verziert. Sie waren größer als normale Warlords und normalerweise auf Terra stationiert.3j K.15

Beschreibung

Vor seiner Einbettung in den Goldenen Thron, war er eine ehrfurchtgebietende Erscheinung. Ihn umgab die Aura eines Kriegers und er besaß ein schönes und perfektes Gesicht.3c Prolog Sein Gesicht schien von innen zu leuchten.3c T3K3 Er gestand alerdings Corax gegenüber, dass er so etwas wie ein wahres Gesicht gar nicht besäße: Er hätte im Lauf der Jahrtausende Millionen Gesichter je nach Notwendigkeit oder Willkür getragen.3f K.6
Er hatte ein ansteckendes Lachen, das aber irgendwie falsch klang, als hätte der Imperator so lange nicht mehr gelacht, dass er vergessen hatte, wie es klingen sollte.3e K.6

Bei seiner Ankunft auf dem Mars trug er eine prächtig verzierte goldene Rüstung mit einem roten Mantel und ein Zepter mit einem Adler obenauf.3c Prolog
Auch früher schon kleidete er sich ähnlich. Als er beispielsweise als Ritter unter den Menschen wandelte, trug er eine goldfarbene Rüstung und einen Helm mit scharlachrotem Busch. Sein persönliches Wappen war zu dieser Zeit ein rot-weißes Banner, auf dem ein fliegender Adler einen Blitz in den Klauen hielt.3c T3K3
Zu Zeiten des Großen Kreuzzuges enthielt sein Siegel einen Adler und zwei gekreuzte Blitze.3j K.18

Er besaß die nötige Intelligenz und Skrupellosigkeit, um Langzeitpläne durchzuführen, die Jahrtausende überspannten. Das war allerdings kein Zeichen schlechten Charakters, denn er wusste ganz genau, auf welchen Weg er die Menschheit zwingen musste, damit sie langfristig überleben würde.3c T3K3
In einer psionischen Botschaft an den Astropathen Kai Zulane wurde der Imperator durch ein facettenreiches Abbild beschrieben: gleichzeitig ehrwürdig, weise, mitleidslos und zielstrebig. Gleichzeitig ein Krieger, Poet, Diplomat, Attentäter, Ratgeber, Mörder, Mystiker, Friedensstifter, ein Bote des Krieges und vieles mehr.3e K.9

Wahrer Name

Der Imperator führte im Laufe seines Lebens viele Namen, an die er jedoch keine sentimentale Bindung hatte.3e K.6 Nicht einmal die Primarchen kannten seinen wahren Namen und nannten ihn nur Vater oder Imperator.3h K.1 Magnus war es durch seine Reisen im Warp gelungen, den wahren Namen des Imperators zu erfahren. Zu Beginn des Bruderkrieges ließ er Jaghatai Khan gegenüber fallen, dass der Name ihn sehr überraschen würde.3g

Geschichte

Geburt des Imperators

Als das Universum erwachte, war der Warp schwach und instabil, genährt lediglich von der Energie von Pflanzen und den natürlichen Instinkten der Tiere. Seine psionischen Energien waren harmlos und beruhigend. Sie flossen sanft durch alle Lebewesen des jungen Universums. Mit der Entwicklung intelligenten Lebens begann sich der Warp mit neuen, stärkeren und gefährlicheren Energien zu füllen.Quelle?


W40klogo1edigrau.jpg Bitte beachten: Die folgenden Informationen der 1. Edition können aufgrund einer Überarbeitung des Hintergrunds des Warhammer 40.000-Universums als ganz oder teilweise nicht mehr gültig und überholt gelten.

Diese Informationen wurden in zukünftigen Editionen nicht bestätigt, daher ist es möglich, daß sie nicht mehr zutreffen. Der Imperator könnte also auch normal zur Welt gekommen sein und seine Kräfte gewöhnlichen Mutationen zu verdanken haben, anstatt aus der Verschmelzung mehrerer Schamanen entstanden zu sein.

Die natürlichen Energien des Warps waren harmlos, doch die ungezügelten Gefühle der denkenden Lebewesen: Furcht, Hass, Eifersucht und viele mehr, füllten ihn mit negativen und gefährlichen Kräften. Die Harmonie des Warp wurde gestört und in einigen Zonen sammelten sich die negativen Energien, bis sie sich zu Intelligenzen weiterentwickelten. So entstanden die ersten drei Götter des Chaos, aus den gesammelten schlechten Eigenschaften aller denkenden Lebewesen im Universum. Auch wenn diese drei Wesen erst schwach und unbedeutend waren, so wurden sie von weiteren schlechten Gedanken gespeist und gewannen über die Jahrtausende so sehr an Macht, dass sie ihre Kräfte auf die Materielle Ebene ausbreiten konnten. Noch lange vor dieser Zeit brachte die Menschheit ihre ersten Psioniker hervor. Diese Menschen hatten eine starke, natürliche Bindung an den Warp und konnten ihn mit der Kraft ihrer Gedanken formen. Sie wurden als die Schamanen bekannt und von vielen Völkern als weise Führer oder Berater geachtet. Wenn einer der Schamanen starb, so kehrte sein Geist in den Warp zurück und wartete dort auf seine Wiedergeburt in der materiellen Welt. Dieser natürliche Kreislauf herrschte Jahrtausende vor, bis zur Geburt der Chaosgötter.Quelle?

Auf einmal waren die Schamanen im Warp nicht mehr sicher. Die Götter jagten und verschlangen jeden Geist den sie finden konnten und die Anzahl der Schamanen nahm erschreckend schnell ab, als viele ihrer verstorbenen Brüder und Schwestern nicht mehr wiedergeboren wurden.Quelle?

In großer Angst um die Zukunft der Menschheit versammelten sich die letzten Schamanen und berieten, was zu tun war. Die hitzige Debatte zwischen ihnen dauerte viele Jahrhunderte, doch als ihre Zahl weiter und weiter schwand entschlossen sie sich zu einem radikalen Schritt. Alle gemeinsam nahmen sie tödliches Gift ein und gingen gemeinsam als Geister in den Warp hinüber. Während einige von ihnen zurückblieben und sich opferten, um die Chaosgötter abzulenken, vereinten die anderen Schamanengeister ihre Macht und wurden zu einem verbundenen Wesen, das ein Jahr später in der materiellen Welt wiedergeboren wurde.Quelle?

In einer Region, die als Zentral-Anatolien bekannt ist,3a K.1 wurde 8.000 Jahre vor Beginn der christlichen Zeitrechnung ein kräftiger Junge geboren. Er wuchs in einer abgeschiedenen und kargen Landschaft mit normalen Eltern und vielen Brüdern und Schwestern auf, doch irgendwann stellte er fest, dass er etwas Besonderes war.Quelle?

Er wuchs erst wie ein normaler Junge auf, doch irgendwann schien seine Alterung einfach zu stoppen. Seine Geschwister waren schon alte Menschen, als er noch immer in der Blüte seines Lebens stand, seit Jahrzehnten unverändert. Doch das war nicht seine einzige Kraft. Er war in der Lage Menschen den Schmerz zu nehmen, ja sogar ihre Gedanken zu lesen.Quelle?

Mit den Jahren wurde er weiser und ruhiger. Er beobachtete die Welt um sich herum und griff hier und dort ein, um die Menschheit in die richtige Bahn zu lenken. Er achtete immer darauf im Hintergrund zu bleiben, doch sein über die Jahre angesammeltes und weiterentwickeltes Wissen brachte viele der bedeutendsten Erfindungen der Menschheit hervor.Quelle?

Sein Wirken auf Terra

Der Gott-Imperator

Im Altertum bzw. MittelalterA kam der C'tan Drache nach Terra. Er hatte Krieg gegen seinesgleichen geführt und war erst vor kurzem erwacht. Er versteckte sich auf Terra, um dort zu fressen und sich zu stärken. Er nistete sich in einer Höhle bei der Stadt Cyrene ein und verlangte jeden Tag eine junge Frau als Opfer. Alle Ritter, die auszogen, um ihn zu zu vernichten, tötete er. Der Drache nährte sich von der Angst seiner Opfer. Schließlich war nur noch die Tochter des Königs übrig. Der Imperator war zu dieser Zeit ein hoch angesehener Soldat in den Diensten von Imperator Diocletian. Die Prozession der Frauen war schon auf dem Weg zur Höhle, als der Imperator in Gestalt eines Ritters mit Lanze und Pferd auftauchte: Seine Rüstung war goldfarben und sein Helm trug einen scharlachroten Busch. Sein Pferd war schwarz. Von seiner silberfarbenen Lanze hing ein rot-weißes Banner mit seinem persönlichen Wappen: Ein Adler mit einem Blitz in den Klauen. Kaum hatte der Imperator die Höhle des Drachen erreicht, als er schon herauskam und sofort entbrannte ihr Kampf: Der Imperator stach mit der Lanze nach dem Drachen, aber dessen silberne Schuppen waren so hart, dass die Lanze einfach zerbrach. Der Drache schlitzte die Rüstung des Imperators auf und schlug ihm den Helm vom Kopf. Er schoss auch aus seinen Augen Blitze auf ihn. Als der Imperator einen Gegenschlag führte, wurde der Drache so wütend, dass er ihn umschlang. Da fand der Imperator die Schwachstelle am Körper des Drachen: eine Stelle unter seinem linken Flügel. Dort bohrte der Imperator sein Schwert hinein und der Drache brach hilflos zusammen. Der Imperator verkündete den herbeigeeilten Bürgern, er wäre nicht stark genug, um den Drachen zu töten, deswegen würde er ihn wegbringen, um ihn in der Dunkelheit festzubinden.3c T3K3
Die Guardians of the Dragon entnahmen diese Geschichte später den Gedanken des Drachen und schrieben sie in einem Buch nieder, allerdings ist die obige Darstellung nur eine von mehreren Versionen, in der Erinnerung des Drachen.3c T3K3 Die Darstellung des Imperators als gerüsteter Krieger scheint aber eine Konstante zu sein.3c T2K2

Der Imperator brachte den Drachen auf unbekannte Weise auf den Mars in das Noctis Labyrinthus und kerkerte ihn dort ein. Er wusste, die Aura des Drachen würde jede Zivilisation, die sich auf dem Mars ansiedelte technophil werden lassen, und genau das würde ihm in ferner Zukunft eine wissenschaftlich-industriell ausgerichtete Zivilisation liefern, die er zum Wohle der Menschheit und zur Eroberung der Galaxis benutzen könnte.3c T3K3
Zusätzlich beeinflusste der Imperator auf Terra die Entwicklung der Menschheit auf bestimmte Weisen: er verbreitete bestimmte Philosophien, förderte die Wissenschaft, streute Prophezeiungen und sorgte für ihr Eintreten... Am Ende sollte die potentielle Zivilisation auf dem Mars ihn als Gottheit anbeten, wenn er sich ihr offenbaren würde.3c T3K3

Zu einem unbekannten Zeitpunkt gründete der Imperator die Organisation der Guardians of the Dragon. Der Imperator gab ihnen einen Bruchteil seiner psionischen Macht, damit sie selbst zu Psionikern wurden. Auf diese Weise alterten sie nur sehr langsam und sie besaßen die Fähigkeiten, um den Kerker gegen Befreiungsversuche der Necrons zu verteidigen. Wenn die Zeit eines Guardians zu Ende ging, übertrug er diese Macht an seinen Nachfolger.3c T3K3

Jahrtausende lang reiste er über den Globus, und hier und dort trat er als großer Kriegsherr oder weiser Berater auf, um den Menschen zu helfen. Seine Rollen über die Jahre waren mannigfaltig. Er war ein religiöser Führer, ein Berater des Königs, ein Hofmagier, ein Pionierwissenschaftler und vieles mehr. Immer wenn es eine große Krise gab, oder Zeit für eine große neue Entwicklung kam, war er da. In dieser Zeit, in der er die Menschheit ohne ihr Wissen leitete, erlangten die Chaosgötter die Macht die Materielle Ebene zu beeinflussen.Quelle?

Sie alle erkannten den Mann, der später als der Imperator bekannt sein würde, als ihren größten Feind und begannen gegen ihn und Terra vorzugehen. Als erstes erwarb Khorne die Macht und Kriege breiteten sich wie ein Lauffeuer auf dem ganzen Planeten aus. Schon kurz später erwachte auch Tzeentch vollends und die Politiker aller Nationen wurden von Korruption und Missgunst durchsetzt. Als drittes kam Nurgle zu Kräften und eine Welle der Krankheiten erschütterten den Globus.Quelle?

Der Imperator wusste, dass Terra auf immer das Hauptziel der Attacken der Chaosgötter sein würde, und auch wenn er viele ihrer Kräfte durch seine eigenen zu blocken vermochte, so richtete sich sein Blick doch auf die Sterne, in der er die neue Heimat der Menschheit sah.Quelle?

Die Besiedelung der Galaxis

Im Laufe des zweiten, dritten und vierten Jahrtausends nach Christus trieb er die Raumfahrttechnik so schnell voran, wie er es vermochte. Langsam bildete die Menschheit die ersten Kolonien in der Galaxie und breitete sich dann immer schneller aus. Auch wenn sie auf viele andere Rassen trafen, so waren doch viele von ihnen klein und unbedeutend, oder hatten die Blüte ihrer Existenz schon lange hinter sich gebracht. Das mächtigste Volk, auf das sie stießen, waren die dekadenten Eldar, denen die wilde und primitive Menschheit vollkommen egal war, solange sie sie in Ruhe ließen. Lediglich die zahlreichen Orks machten der Menschheit zu schaffen, doch mit ihrer überlegenen Technologie gelang es der Menschheit auch die von ihnen ausgehende Gefahr vorerst zurück zu drängen.Quelle?

Artwork für das Horus Heresy-Kartenspiel

Die Menschheit erlebte ein goldenes Zeitalter, das später als Dunkles Zeitalter der Technologie bezeichnet wurde.

Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende vor dem Vereinigungskrieg reiste der Imperator zum Planeten Molech,3i K.2 dort fand er ein Tor ins Reich der Chaosgötter.3i K.16 Er bot ihnen verschiedene Dinge an und sie vertrauten ihm. Er erhielt einen Teil ihrer Macht, damit war es ihm möglich die Geheimnisse der Schöpfung zu enträtseln und später die Primarchen zu schaffen.3i K.16 Der Imperator lies Alivia Sureka auf der Welt zurück, eine Unsterbliche, die diejenige töten sollte, die dem Tor zu nahe kamen. Im größten Notfall sollte sie es versiegeln.3i K.22 Er benötigte ein Raumschiff, um die Welt zu erreichen, aber ausgestattet mit der Macht eines Gottes kehrte er ohne es zurück.3i K.2

Der Weltenbrand

Wilde Warpstürme begannen durch die Galaxie zu fegen und ganze Planeten wurden in den Warp gezogen und waren auf immer verloren. Terra wurde für zehn Jahrtausende von seinen Kolonien getrennt und fiel in einen chaotischen Zustand, gegen den nicht einmal der Imperator etwas zu tun vermochte. Die Menschen begannen sich wieder selber zu bekämpfen und mächtige Kriegsherren legten alles in Schutt und Asche. Dieses Zeitalter ist als Weltenbrand bekannt.7 S.14

Der Vereinigungskrieg auf Terra

Als Slaanesh mit einem gellenden Schrei erwachte, wurden die Warpstürme hinweggefegt und interstellare Reisen wurden wieder möglich.Quelle?

Zu dieser Zeit war der Imperator nur ein weiterer von vielen Kriegsfürsten auf Terra. 3b T1K3 Er erschuf die Proto-Astartes und begann mit ihnen den Vereinigungskrieg. Nach und nach eroberte er alle Staaten und Reiche Terras. 3a T2K6 In dieser Zeit war Haus Carpinus seine persönlichen Geschichtsschreiber. 3d T1K1 Der Terrawatt Clan schloss sich dem Imperator an und stattete ihn mit den Waffen für seinen Krieg aus, nach eigenen Aussagen stammte von ihnen auch die Technologie für die Genforschung.3i K.5

Die besten Genetiker der Menschheit erschufen die Primarchen, die Prototypen des neuen Kriegers. Doch trotz aller Bemühungen die sich noch im Kindesalter befindlichen Primarchen vor den Chaosgöttern zu verstecken, wurden sie von ihnen entdeckt und entführt, nur um auf scheinbar zufällig ausgewählten Planeten in der Galaxie wieder ausgesetzt zu werden. Geschockt über diesen Verlust nutzte der Imperator das Genmaterial der Primarchen um normale Menschen aufzuwerten und erschuf so die ersten Space Marines, die stärksten Krieger der Menschheit.Quelle?

Mars

Nach Terra begab er sich zum Mars. Begleitet von allerlei Phänomenen, wie sie Pico della Moravec für die Ankunft des Omnissiah vorhergesagt hatte, landete sein Raumschiff auf dem Olympus Mons. Als er ausstieg, erwartete ihn Taymon Verticorda von den Knights of Taranis. Der Imperator reparierte durch Handauflegen und mit den Worten ""Machine, heal thyself." das defekte Knie von Verticordas Knight, woraufhin er für den Omnissiah gehalten wurde.3c Prolog Verticorda führte den Imperator zu Kelbor-Hal und dieser war gezwungen, ihn als Omnissiah anzuerkennen.3c T1K4

Zielsicher begab sich der Imperator, begleitet von Kelbor-Hal und einigen Adeptus Custodes, durch ein unterirdisches Labyrinth zu den Vaults of Moravec. Er versiegelte sie mit einem psionischen Schild und Kelbor-Hal musste ihm schwören, dass niemand die Vaults of Moravec je öffnen würde. Falls doch, wäre die Allianz von Mars und Terra beendet. Sofort danach verließ der Imperator den Mars und brach zum Großen Kreuzzug auf.3c T1K6 Das war das letzte Mal, dass der Imperator den Mars betreten hatte.3c T1K4

Der Große Kreuzzug

Der Imperator begleitete seine Armeen auf den Feldzügen persönlich und nach und nach wurden die Primarchen wiedergefunden. Der Erste war Horus. Horus war da noch ein Kind und der Imperator zog ihn wie einen Sohn groß. Schon früh erzog er ihn zum militärischen und lehrte ihn seine Vision einer geeinten, friedlichen, ausschließlich von Menschen besiedelten Galaxis. 3a T3K1 Fast dreißig Jahre lang kämpften der Imperator und Horus Seite an Seite, als Vater und einziger Sohn. Dadurch hatten der Imperator und Horus eine ganz besondere Bindung, vor den anderen Primarchen, auf die diese auch etwas neidisch waren.3j K.16

Etwa 906.M30 kehrte der Imperator an der Spitze der Lunar Wolves, Emperor's Children, White Scars und Dark Angels nach Molech zurück und dies obwohl der Planet sich schon vorher dem Imperium unterworfen hatte. Er blieb für 111 Tage und manipulierte die Gedanken aller Legionen, sodass sie sich nur schwerlich an den Planeten erinnerten. Beinahe einhundert Regimenter der Imperialen Garde, drei Titanenkohorten und Garnisonen von zwei Legionen wurden zum Schutz von Molech zurückgelassen.3i K.2 In einer Höhle, die einen Verbindungspunkt zwischen Realraum und Warp herstellt, schuf er einen psionischen Feuerengel, der alle Eindringlinge unbarmherzig angriff.3i K.15

Vermutlich bereits während des Weltenbrandes begann der Imperator mit Überlegungen, wie er die Menschheit unabhängig von Psionikern machen könnte, um das zu Erreichen, was im Großen Kreuzzug als Imperiale Wahrheit bekannt werden sollte. Die größten Schwierigkeiten lagen in der Notwendigkeit von Navigatoren für interstellare Reisen.3l K.15 Er überlegte sich hierbei eine Lösung mit Toren, die zwischen sich ein Wegenetze in den Fundamenten des Warp aufspannen sollten, ohne sich gleichzeitig dessen Gefahren auszusetzen.3l K.20, K.22 Grundlage war das Netz der Tausend Tore, dass um Tunnelstücke ergänzt wurde, die von Menschenhand geschaffen und gegen das Chaos abgeschirmt wurden.3l K.26 Während des Großen Kreuzzuges fand er Unterstützer in Malcador, dem Mechanicum und selbst einflussreichen Navigatorenhäusern. Mit ihnen begann er, an isoliert gelegenen Plätzen der Galaxis, mit dem Bau von Prototypen, bevor er auf Terra mit dem fortschrittlichsten Tor begann, dessen Ankerpunkt der Goldene Thron war. Bei der Errichtung der Tore scheute man nicht davor zurück, auf Technologie aus dem Dunklen Zeitalter der Technologie oder Xenostech zurückzugreifen.3l K.19 Andere Navigatorenhäuser unter Führung des Paternova erfuhren von diesem Vorhaben und bekamen Angst um ihre Macht und Stellung. Sie fürchteten irgendwann als unnütze Mutanten betrachtet zu werden und unternahmen daher Versuche, die Bauarbeiten zu unterwandern. Selbst im Großen Bruderkrieg waren diese Häuser und ihre Agenten noch immer bestrebt, die Tore zu vernichten.3l K.20

Im 202. Jahr des Großen Kreuzzugs zog der Imperator sich vom Krieg zurück. In einer gigantomanischen Zeremonie, dem Triumphzug von Ullanor, ließ er seinen Abschied feiern und ernannte Horus zum Warmaster, dem Oberbefehlshaber der imperialen Streitkräfte. 3a T1K1 Bei dieser Zeremonie schenkte der Imperator Horus einen Goldring mit einem eingravierten Centaur, der im Jahr vor der Geburt des Imperators in Persien gefertigt worden war. 3a T3K1 der Imperator zog sich nach Terra zurück, um dort an seinen Geheimprojekten zu arbeiten. Parallel ernannte er Rogal Dorn zum Praetorian of Terra.6 S.61

Der Große Bruderkrieg

Der Imperator im Goldenen Thron

Nur wenige Jahre später trug eine Intrige des Chaos Früchte, und Horus beschloss, den Imperator zum Wohle der Menschheit abzusetzen. Sein Amt und seine persönlichen Beziehungen nutzend, schuf Horus sich zuerst ein Netzwerk von Verbündeten und schlug dann in einem brutalen Vernichtungskrieg zu. Dies wurde als der Große Bruderkrieg oder die Horus Häresie bekannt.
Der Imperator konnte allerdings nicht persönlich in den Großen Bruderkrieg eingreifen: Magnus hatte von Horus' Verrat erfahren und versuchte den Imperator sofort zu warnen, was allerdings zu den katastrophalen Ereignissen um den Goldenen Thron führte. Der Imperator hatte versucht, mit dem Goldenen Thron das Netz der Tausend Tore zu übernehmen und Magnus' Ankunft ließ das Experiment außer Kontrolle geraten.3j K.25 Nur die psionische Macht des Imperators verhinderte fortan, dass sich das Portal in eine Öffnung direkt zum Warp verwandelte. Deswegen durfte er den Goldenen Thron nicht mehr verlassen, bis die Situation wieder unter Kontrolle war.9 S.324

Der Große Bruderkrieg endete mit dem Angriff von Horus' Armeen auf Terra. Am Ende der Schlacht gelang es dem Imperator und einigen Auserwählten Kriegern, das Flaggschiff von Horus zu entern. Es kam zu einem epischen Zweikampf zwischen Horus und dem Imperator selbst, doch in dem Moment, in dem der Imperator Horus niederstrecken konnte, zögerte er. Er liebte Horus noch immer über alles, ein Gefühl, das der Kriegsmeister nicht erwiderte. Dieser streckte den Imperator mit einem mächtigen Hieb zu Boden. Tödlich verletzt erkannte der Imperator, dass es keine Rettung mehr für Horus gab und dass die gesamte Menschheit verloren wäre, wenn er weiterleben würde. Er sammelte seine letzte Kraft und tötete Horus mit seinem Schwert, indem er in die beschädigte Stelle seiner Rüstung stach, welche kurz zuvor Sanguinius, Primarch der Blood Angels geschlagen hatte. 5

Das Ende des Bruderkrieges

Der Imperator nach dem Bruderkrieg in seinem Goldenen Thron

Nach der Vernichtung Horus' lag der Imperator tödlich verwundet in dem Chaosschiff. Nichtsdestotrotz hatte der Schlag Wirkung gezeigt und mit Horus Hinscheiden begannen sich die Dämonen aufzulösen, und die verbliebenen Chaos Space Marines waren der Führung beraubt und kämpften zum Teil gegen sich. Als wenig später Rogal Dorn im Thronraum eintraf, fand er den sterbenden Imperator neben der zerstörten Hülle in der Rüstung von Horus vor und teleportierte sich mit ihm nach Terra. Rogal Dorn und Jaghatai Khan transportierten den Körper des Imperators zum Goldenen Thron, ein Techpriester entfernte den Körper Malcadors und der Imperator wurde eingebettet.8 S.399

"Dorn and Jaghatai, you have much work to do. Though the head of the serpent has been destroyed, its coils still choke the safety of mankind. You and your loyal brothers must fight on. Cleanse the taint of treachery from our stars. Never again must we allow the Ruinous Powers of Chaos to have such chance."
+++ Die letzten Worte des Imperators +++8 S.399

Nach dem Bruderkrieg

Der Imperator lebt seitdem im Goldenen Thron fort, um der Menschheit gegen ihre Feinde beizustehen8 S.399 und bündelt unter anderem das Astronomican.14 K.2 Bis heute schirmt er das Warptor innerhalb des Imperialen Palastes gegen einen Einfall des Chaos ab.14 K.2 Das Adeptus Custodes ist heute kleiner als im Großen Kreuzzug und konzentriert sich auf den Schutz des Kern des Palastes. Unmittelbar vor dem Sanctum Imperials stehen zwei Warhounds zum Schutz des Goldenen Throns.14 K.4
Die Gensaat der Grey Knights geht bis heute in einer direkten Linien auf den Imperator zurück. Sie ist damit reiner, als die der anderen Orden, die von einem Primarchen stammen.12

Nach seiner Einbettung in den Goldenen Thron verbreiteten sich die Lehren des Lectitio Divinitatus und etablierten über die Jahrtausende die Verehrung des Imperators als Gott-Imperator. Ein Glaube der vom Adeptus Ministorum forciert wird und auch viele Space Marine-Orden umfasst.10 S.4

"The Emperor is eternal."
+++ Grossmarschall Bohemond in M32 +++14 K.1

Die Imperial Fists und ihre Nachfolgeorden schworen bei ihrer Teilung, das Andenken des Imperators fortzuführen und die Expansion des Imperiums anzustreben, so wie es das Ziel des Großen Kreuzzugs gewesen war.14 K.1
Viele loyale Orden glauben, dass es eines Tages zu einem Endkampf kommen wird, in dem sie der Imperator mit den loyalen Primarchen zum finalen Kampf gegen das Chaos führen wird. Beispiele dafür sind z.B. die Novamarines,11 K.1 die Space Wolves, White Scars und Grey Knights.13 K.15

Die zwölf Hohen Senatoren zu Terra gelten nun als das Sprachrohr des Imperators, ebenso die Inquisition.14 K.4

Galerie

Anmerkung

  • A: Es ist nicht eindeutig, wann diese Ereignisse stattfanden, ob in Mittelalter oder Altertum. Semyon glaubte, diese Ereignisse hätten im Mittelalter stattgefunden, wozu auch die Schilderung des Imperators als Ritter mit Lanze zu Pferd passt. Allerdings werden ebenfalls ein Imperator Diocletian und die Stadt Cyrene erwähnt. Diocletian ist ein Hinweis auf das späte, Cyrene auf das frühe Altertum.3c T3K3

Quellen