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Iacton Qruze

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Material aus Age of Darkness (Roman) fehlt

Iacton Qruze war der Captain der 3. Kompanie der Lunar Wolves. 1 Er stellte sich bei Horus' Verrat auf die Seite des Imperators.3

"Don’t listen to him. He’s betrayed us all, made us monsters in the eyes of the very people we were wrought to protect.
+++ Iacton Qruze über Horus +++6 K.24

Beschreibung

Iacton Qruze8

Er hatte wegen seines hohen Alters ein verdrehtes, knorriges Gesicht mit ledriger Haut.3 K.7,K.11 Seine Fähigkeiten als Krieger blieben aber tadellos.1

Iacton Qruze trug den Beinahmen "The Half-Heard", weil ihm nur wenige noch Gehör schenkten, da er als antiquitiert galt. Er war sehr alt und hatte bereits am Vereinigungskrieg um Terra teilgenommen. Er galt unter den Reihen der Lunar Wolves eher als folkloristische Ikone als ein "echter" Captain. Man suchte nach Ausreden, ihn abzuschieben, aber seine Fähigkeiten auf dem Schlachtfeld waren tadellos. Er hielt sich aus den meisten Dingen raus und bevorzugte es eher von den "guten, alten Zeiten" zu erzählen. 1
Er selbst wusste durchaus, wieso man ihn "Half-Heard" nannte, aber er hatte zuviel Würde um darauf einzugehen und tat so, als würde er denken, es läge an seiner leisen Stimme. 2

Er war nicht glücklich damit, dass die Space Marines im Großen Kreuzzug von all diesen Memoratoren und Bürokraten begleitet wurden. Er bevorzugte die guten alten Zeiten, als es nur um das Kämpfen ging. 2

Er verstand nicht warum seine Legion auf einmal einen Kriegerbund benötigen würde, er sprach sich dagegen aus und wurde kein Mitglied.6 K.21

Auch als Space Marine folgte er sein ganzes Leben lang dem Ehrenkodex der Ganger von Cthonia, während sich um ihn herum seine Legion langsam veränderte. Er versuchte sich anzupassen, um wieder dazuzugehören, schaffte es aber nicht. Der Verrat von Istvaan III machte ihm klar, wie sehr sich die Sons of Horus von ihren Ursprüngen entfernt hatten.3 K.13

Die Krieger der Death Guard empfand er als zu ernsthaft und pessimistisch.4 K.13

Geschichte

Großer Kreuzzug

Iacton Qruze wurde auf Cthonia geboren. 3 K.11

Er kämpfte schon im Vereinigungskrieg auf Terra für den Imperator1 und wurde Mitglied der Lunar Wolves, noch bevor Horus wiedergefunden wurde.2 Aus dieser Zeit hat er noch den militärischen Gruß in Fleisch und Blut, sich mit der Faust auf die Brust zu schlagen.1

Während des Großen Kreuzzugs kämpfte seine Kompanie ein Jahr lang einen Feldzug gemeinsam mit ihrem Gegenstück von den Imperial Fists, der 3. Kompanie unter Captain Efried. Iacton Qruze sah ihn während der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal lächeln.4 K.14

Er kämpfte unter anderem auf Murder.1

Als Horus wegen des Anathame im Sterben lag, litt er nicht unter den selben Depressionen wie die anderen Lunar Wolves: Er kannte auch ein Leben ohne ihn.2

Flug der Eisenstein

Beim Angriff auf Istvaan III hatte er keine Position in den kämpfenden Truppen, weder bei der ersten Angriffswelle (den Loyalisten), noch bei den Reservetruppen, die (angeblich) folgen sollten. Vor seinem Aufbruch bat Garviel Loken ihn, auf Mersadie Oliton, Kyril Sindermann und Euphrati Keeler aufzupassen.3 K.7 Kurz bevor Horus seinen Verrat offenbarte, traten die Drei vor ihn und baten ihn, ihnen zur Flucht zu verhelfen.3 K.11 Er wollte sie mit einem Thunderhawk von Bord der Vengeful Spirit schaffen, als sich ihnen im Hangar Maggard entgegenstellte. Er war ein ebenbürtiger Gegner für Qruze und verwundete ihn gleich zu anfangs schwer. Qruze kämpfte aber verbissen weiter. Erst als Kyril Sindermann Maggard anschoss, konnte Iacton Qruze ihn töten, indem er ihm einen Dolch von unten durch den Kiefer rammte.3 K.13
Sie trafen zufällig auf die Eisenstein, die sie an Bord nahm.3 K.13

Als Thunderhawk Nine Delta an Bord der Eisenstein landete, stieg als Erster Qruze aus. Er begrüßte Nathaniel Garro und übergab ihm seinen Bolter: Sie könnten nicht mehr weiter. Wenn er sie erschießen wolle, solle er es bitte damit tun. Garro nahm die Waffe entgegen und antwortete, Qruze werde sie gereinigt zurückbekommen. Qruze schloß sich Garros Mission, eine Warnung nach Terra zu bringen an und betonte, er wäre wieder ein Lunar Wolf. Er wolle nie wieder als Son of Horus bezeichnet werden.4 K.9

Iacton Qruze war bei der Besprechung dabei, als das Fluchtmanöver der Eisenstein geplant wurde, er verstand allerdings nicht viel von Raumfahrt, wie er gestand.4 K.10

Während des Flugs der Eisenstein durch den Warp war ihr Geller-Feld instabil und mehrere Seuchenhüter konnten eindringen. Garro brach auf, um sich an den Kämpfen zu beteiligen. Er ließ Tollen Sendek und Iacton Qruze auf der Brücke und übergab ihm das Kommando.4 K.11

Nachdem die Eisenstein im Realraum gestrandet war, machte Qruze aus eigenem Antrieb eine Aufstellung des überlebenden Personals: Es waren noch siebzig Space Marines, die Verletzten und den komatösen Solun Decius eingerechnet. Als er sich umhörte erfuhr er auch, dass die Lectitio Divinitatus-Bewegung in den untewren Decks heimlich eine Art Kirche eingerichtet hatte. Als er Garro den Bericht übergab, driftete das Gespräch zu anderen Themen ab. Garro und Iacton Qruze hatten einen halbherzigen Streit, wer der Ältere sei, aber da die Zeit nicht immer linear verläuft, besonders bei Reisen im Warp, kamen sie zu keinem Ergebnis. Sie kamen auf das Thema Verrat zu sprechen und Qruze machte sich Vorwürfe, dass er damals die Korrumpierung der Lunar Wolves erst übersehen und dann ignoriert hatte. Zum Schluss wies er Garro noch auf die Kirche hin.4 K.12

Qruze war auf der Brücke, als Nathaniel Garro den aktivierten Warpantrieb der Eisenstein absprengen ließ, um so ein Leuchtfeuer im Warp zu erzeugen. Er war der Einzige, den Garros verrücktes Manöver zwar überraschte, aber nicht schockierte.4 K.12

Das Manöver erfüllte seinen Zweck, beschädigte die Eisenstein aber noch mehr. Nathaniel Garro schrieb einen Bericht all ihrer Erlebnisse und fertigte eine Black-Box an. Er ließ Iacton Qruze unterschreiben, da er gegenüber den anderen Death Guard nicht zugeben wollte, dass er mit dem Schlimmsten rechnete.4 K.13

Rückkehr nach Terra

Die Eisenstein wurde von der Flotte der Imperial Fists gefunden und alle Überlebenden auf die Phalanx evakuiert. Danach wurde die Eisenstein vorbeugend zerstört. Gleich nach der Ankunft auf der Phalanx färbte Iacton Qruze seine Rüstung wieder in die Farben der Lunar Wolves um.4 K.14
Iacton Qruze war dabei, als Nathaniel Garro Rogal Dorn von den Ereignissen auf Istvaan III erzählte. Als Garro schließlich offenbarte, dass Horus das alles geplant hatte, schlug Dorn ihn aus Wut über diese Verleumdung nieder. Da trat Qruze vor und erklärte, er müsse sich den Rest der Geschichte anhören. Die anderen Imperial Fists hoben ihre Bolter wegen dieser Impertinenz. Dorn war immer noch wütend, aber Qruze hatte seine Reaktion durchschaut: Er hätte mit diesem Schlag problemlos Garro das Genick brechen können, aber er hatte ihn nur zu Boden geschickt. Dorn war neugierig. Zähneknirschend befahl er Garro fortzufahren.4 K.14

Die Phalanx brachte die Überlebenden der Eisenstein ins Sol-System und die Space Marines wurden in der Somnus Citadel der Sororitas Silentum unter Hausarrest gestellt, da niemand wusste, ob man ihnen trauen könne.4 K.15,K.16
Solun Decius war mit seinen Kräften am Ende und übergab sich Nurgle. Er tötete zuerst Iago aus Andus Hakurs Trupp, dann Tollen Sendek. Sendek hatte noch Zeit, einen halben Notruf an Hakur abzusetzen. Dieser benachrichtigte Garro. Garro beschloss, dem nachzugehen und befahl Hakur, Iacton Qruze und ein paar Death Guard-Space Marines sollten sich mit ihnen am Fahrstuhlschacht treffen. Von der Krankenstation aus nahmen sie die Verfolgung des mysteriösen Monsters auf. All der Tod und die Verwüstung machten Qruze so wütend, dass er fürchtete, den Verstand zu verlieren. Als sie es schließlich stellen konnten, stellte Garro sich ihm allein zum Nahkampf, während Qruze und die anderen es über die Laufgitter und Balkone umzingeln sollten. Garro war seinem Gegner unterlegen und verlegte den Kampf auf die Mondoberfläche, wo Decius leichter angreifbar wäre. Aber auch dort unterlag er ihm fast und konnte ihn nur durch Glück töten.4 K.16

Einige Zeit später kam Malcador in die Somnus Citadel, um mit Nathaniel Garro, Iacton Qruze und Amendera Kendel zu reden. Nur eine Custodes-Wache und die Novizin, die als Kendels Übersetzerin fungierte, waren noch anwesend. Malcador erklärte, der Imperator wäre indisponiert, aber er, Malcador, hätte die Warnung gehört und das müsse für den Augenblick genügen. Ihre Aufgabe wäre beendet. Als Garro aufbegehrte und eine Aufgabe verlangte, um dem Imperator weiter dienen zu können, sann Malcador nach: Es gäbe da eine Angelegenheit. Das Imperium würde in Zukunft Jäger, Personen "inquisitiver" Natur brauchen, um gegen zukünftige Gefahren durch Hexer, Verräter, Mutanten und Xenos vorzugehen. Garro, Qruze und Kendel würden für diese Aufgabe benötigt werden.4 K.17

Knights Errant

Iacton Qruze wurde ein Mitglied der Knights Errant.5 S.243 Garviel Loken empfand ihn nun als traurigeren aber auch weiseren Mann.6 K.2 Mit Qruze Erlaubnis hatte Loken den anderen Mitgliedern der Knights den Spitznamen Half-heard erklärt.6 K.5

Rogal Dorn reiste mit Qruze zu dem Gefängnis auf Titans Mond, um ein Urteil über den Memorator Solomon Voss zu fällen. Damit Voss Aussagen nicht die Moral des Imperiums schädigen konnten, wurde er von Dorn hingerichtet. Hätte es dieser nicht getan, wäre Iacton die Aufgabe zu gefallen.6 K.13; 7

Ein Trupp der Knights Errant stieß auf der Orbitalfestung zu ihnen,6 K.7 sie hatten die Aufgabe die Vengeful Spirit für einen Angriff der Space Wolves zu markieren. Bei einer zukünftigen Enteraktion sollte VI. Legion zu wichtigen Lagern und anderen Orten geleitet werden.6 K.16 Qruze teilte Loken mit, das Mersadie Oliton in dem Gefängnis inhaftiert sei und persönlich nach ihm gefragt habe. Sie übergab Garviel etwas für Iacton und übermittelte ihm eine Prophezeihung von Euphrati Keeler.6 K.7 Die Begegnung mit Mersadie hatte Loken sehr aufgewühlt und als er Qruze wieder sah, stürzte er sich auf ihn. Nur die psionischen Fähigkeiten von Tylos Rubio verhinderten das Iacton umkam. Als sein Angreifer eine Erklärung verlangte, offenbarte sich Rogal Dorn und erklärte Loken, dass er für zwei Jahre das Stillschweigen befohlen hatte.6 K.8

Danach machten sie sich auf den Weg nach Molech, auf der Reise versöhnten sich Loken und Qruze und Ersterer übergab die Box von Oliton. Darin befand sich ein leerer Momentseid den Iacton in Vorbereitung der Istvaan III-Kampagne geschaffen hatte, da er nie in den Kampf zog, war er leer.6 K.13 Jede Stunden fanden er und Ares Voitek sich zusammen und spielten Regicide.6 K.16

An Bord der Vengeful Spirit drangen sie vorsichtig ins Innere vor und brachten ihre Markierungen an.6 K.19 In einer Situation kam es zu einem Kampf mit den Dämonen Samus, der schließlich von Proximo Tarchon getötet wurde, den sie kurz zuvor befreit hatten.6 K.22 Sie wurden von Sons of Horus unter Führung von Grael Noctua überwältigt, der Qruze beleidigte, weil er im Moment des größten Triumphs seine Legion verraten habe. Darauf hatte Iacton nur eine Erwiderung, nämlich das die Legion in diesem Moment gestorben sei.6 K.22 Die Knights wurden in Lupercal's Court Horus vorgeführt und der Primarch sagte ganz offen, dass er sich niemals vorstellen konnte, dass Iacton sich von ihm abwenden würde.6 K.24 Der Warmaster wollte Loken wieder an seiner Seite haben und dieser konnte dem Drang nur schwer standhalten. Eine Ausruf von Qruze ließ ihn innehalten und sich final gegen seinen Primarchen stellen. Dadurch wurde ein Kampf ausgelöst, in dem Iacton sich vier Luperci erwehren musste und sich dann dem Warmaster stellte. Loken sah wie Horus ihn in einer Umklammerung hielt und etwas ins Ohr flüsterte, dann rieß er Iacton beide Herzen heraus. Dadurch entstand eine Kampfpause und Garviel rannte an Iactons Seite, er konnte keine letzten Worte mehr sprechen, sonder drückte seinem Freund etwas in die Hand. Nachdem er tot war, legte Loken zwei cthonische Mirror-coins auf seine Augen und schwor Horus ins Gesicht von nun auf jedem Wall und jeder Welt gegen ihn zu kämpfen.6 K.24

Einige der Knights kontnen entkommen und sie schauten sich an Bord der Tarnhelm, was Qruze an Loken weitergegeben hatte. Es war der Momentseid mit dem eingeritzten Wort Murder darin.6 K.25

Widersprüche

Die Tatsache, dass er bereits im Vereinigungskrieg auf Terra gekämpft hat (und er demzufolge sogar ein Donnerkrieger sein müsste, die jedoch fast alle in den letzten Erdenkriegen umkamen), widerspricht der, dass er von Cthonia stamme da im Weltenbrand keine Warpreisen möglich waren. Im Roman Vengeful Spirit sagt Horus, dass Qruze das Beste von Terra und Cthonia verkörpert.

Quelle