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Horus

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Horus und Fulgrim

Horus war der Primarch der Lunar Wolves, welche ihm zu Ehren später in Sons of Horus umbenannt wurden. Sein cthonischer Spitzname, der nur von seiner Legion verwendet wurde, lautet Lupercal.

Beschreibung

Äußere Erscheinung

Horus hatte ein edles Gesicht mit weit auseinanderstehenden Augen. Er besaß eine wohlklingende, einnehmende Stimme. 1Quelle?

Horus

Er trug meist weiße oder goldene Rüstungen bzw. Rüstungsteile, mit Fellen dekoriert.1Quelle? Auf der Rüstung trug er das Auge des Horus.2Quelle? Es sollte während der Horus Häresie zum Wappen seiner Gefolgsleute werden.Quelle?
Während des Triumphzugs von Ullanor schenkte der Imperator ihm einen goldenen Ring mit einem Centauren darauf: Er war in Persien, im Jahr vor der Geburt des Imperators angefertigt worden.1 T3K1 Ferrus Manus schenkte Horus zu dessen Ernennung ein selbstgeschmiedetes Schwert unglaublicher Qualität, mit golden leuchtender Klinge.2 K.7 Der Imperator schenkte Horus einen selbstgeschmiedeten Streitkolben namens Weltenschleifer, der zur favorisierten Zweikampfwaffe des Primarchen wurde.9 K.1; 10 K.19

Horus war zwar nicht auf Cthonia aufgewachsen, sprach aber trotzdem dessen Sprache, um sich mit seinen Space Marines zu verbrüdern. Er sprach sogar absichtlich einen Dialekt einer besonders heruntergekommenen Gegend.1 T2K1

Der rote Widerschein in seinem Gesicht stammte von einer Leuchtleiste, die im Kragen seiner Servorüstung eingebaut war.2 K.2

Anlässlich des Bündnisses mit dem Mechanicum schenkte Kelbor-Hal ihm eine spezialangefertigte, obsidianschwarze Terminatorrüstung. Sie war bedeutend stärker als andere Terminatorrüstungen und die schwarze Farbe war eine Anspielung auf Trupp Justaerin. Die Gliedmaßen waren aus dicken Plaststahl-Platten gefertigt. Die Ränder der Rüstung waren mit Gold und Bronze verziert und die Rüstung besaß einen Gürtel aus Achat und Bronze. Auf der Brust und den Schulterpanzern war sie mit dem Auge des Horus verziert, wobei das Auge auf der Brust aus Bernstein bestand und von goldenen, knurrenden Wölfen flankiert wurde. Die Rüstung besaß auch eine rote Leuchtleiste im Kragen. Einer der Handschuhe besaß lange Klingen anstelle der Finger.3 K.4; 8 Die Rüstung besaß ein Kraftfeld zum zusätzlichen Schutz des Trägers.10 K.19 Die Rüstung war von Urtzi Malevolus angefertigt worden.7 K.1; 8
Selbst in inaktivem Zustand, bevor sie Horus übergeben und ihr Maschinengeist aktiviert wurde, strahlte sie schon eine Aura von Brutalität und Krieg aus.8

Charakterisierung

Obwohl ein herausragender Krieger, war Horus' größtes Talent doch seine Begabung als Politiker: Sein natürliches Charisma nutzend, konnte er oft Geprächspartner ablenken und das Thema wechseln. Diese wurden sich oft erst später darüber bewusst. 1
Seine größte Schwäche war sein Stolz: Ohne Bewunderer fühlte er sich unwohl. Auch beeinflussten ihn die Einflüsterungen Erebus' zum Verrat, da dieser behauptete, Horus würde mit dem weiteren Aufstieg des Imperators vergessen werden. 2 K14

Horus spielte oft Spielchen mit Untergebenen: Er provozierte sie oder forderte von ihnen, etwas herauszufinden, was er schon längst wusste. Dabei ging es ihm darum, sie zu einer wütenden, ehrlichen Reaktion zu provozieren oder er wollte ihre Intelligenz und Reaktionsgeschwindigkeit testen. 1, 2

Seiner Memoratorin Petronella Vivar erzählte er, dass er an Stelle des Imperators Sanguinius zum Kriegsmeister ernannt hätte. Sanguinius hätte von allen Primarchen sowohl das militärische Genie um in Kriegszeiten zu siegen, als auch die Weisheit, um in Friedenszeiten zu herrschen. 2 K10
Er erzählte ihr auch, jeder Primarch verkörpere einen Aspekt der Persönlichkeit und Fähigkeiten des Imperators: Horus entspräche dem Ehrgeiz zu Herrschen. 2 K10

Geschichte

Das Auffinden

Horus war der erste der Primarchen, der wiedergefunden wurde. Er war da noch ein Kind und der Imperator wurde für ihn eine Vaterfigur. Schon früh erzog der Imperator ihn zum Militärischen und lehrte ihn seine Vision einer geeinten, friedlichen, ausschließlich von Menschen besiedelten Galaxis.3a T3K1 In späteren Jahren glaubte der Primarch, der Imperator habe ihn zuerst gesucht, da Horus seine Brüder spüren konnte, wenn sie in der Nähe waren.9 K.1
Fast dreißig Jahre lang kämpften der Imperator und Horus Seite an Seite, als Vater und einziger Sohn.11 K.16

In dieser Zeit wuchs ein starkes Band der Freundschaft zwischen ihnen. Er hatte das volle Vertrauen des Imperators und erhielt darum einige Male die Kontrolle über die gesamten Imperialen Streitkräfte. Beim Kampf um die Stadt Reilis rettete der Imperator sein Leben, als sie von Angreifern überrascht wurden. Der Imperator wich damals keinen Schritt von seinem betäubten Sohn. Während der Schlacht um den Planeten Gorro zahlte Horus dann diese Schuld zurück und schlug einem rasenden Ork, der den Imperator zu erwürgen drohte, den Arm ab.Quelle?

Der Große Kreuzzug

Artwork für das Horus Heresy CCG

Der Imperator führte Horus, Fulgrim, Lion El'Jonson und Jaghatai Khan nach Molech. Dies fand statt bevor die III. Legion groß genug waren, um alleine zu operieren. Auf dem Planeten löschte der Anführer der Menschheit einen Großteil der Erinnerungen der vier Legionen und ihrer Primarchen.9 K.2

Die Lunar Wolves kämpften auf Bakheng und zumindest Magnus war auch anwesend. Ein Glückstreffer schoss ein Metallstück aus dem Schulterpanzer von Horus. Horus übergab das Metallstück als Amulett an Magnus, als Andenken an diesen Krieg. Magnus nannte das Amulett Moon Wolf.11 K.23

970.M30 sammelte Horus innerhalb von kurzer Zeit eine schlagkräftige Armee für die Recompliance der Welt Zaramund. Dieser Planet hatte sich wieder vom Imperium losgesagt und damit waren seine Lieferungen an Raumschiffen und Nachschub an die Lunar Wolves ausgeblieben. An der Spitze seiner Legion, unterstützt von der Ersten Kompanie der Death Guard unter Calas Typhon und Truppen der Dark Angels unter Luthor, stellten die Truppen zügig die Ordnung wieder her. Während der Siegesfeierlichkeiten wurde Horus von der unerwarteten Ankunft seines Bruders Lion El'Jonson überrascht, der sehr erbost über Horus Rückgriff auf seine Legionäre war. Der Löwe verbot Horus jemals wieder seine Ritter für Kämpfe zu benutzen und schickte Luthors Truppen in Schande zurück nach Caliban.13 Prolog

Horus stieg im Ansehen der Bürger, der anderen Primarchen und des Imperators so weit, dass dieser ihm schließlich die Kontrolle über den Großen Kreuzzug im gesamten Östlichen Spiralarm übergab, wobei er Alpharius, den Primarchen der Alpha Legion entdeckte. Horus war nicht nur ein großartiger Kämpfer, sondern auch ein guter Stratege, und er eroberte viele Welten, ohne einen Tropfen Blut zu vergießen. Er war es auch, der als erster die Bräuche und Riten der einzunehmenden Welten annahm, um den Einwohnern Sympathie zu zeigen und damit einen Kampf zu verhindern. Er wusste auch, wo und wie die anderen Primarchen mit ihren Legionen einzusetzen waren. Wenn ein Sturmangriff vonnöten war, schickte er die Night Lords oder die White Scars. Waren Nahkämpfer gefragt, entsandte er die Blood Angels oder die World Eaters. Er stachelte die Legionen somit auch gegeneinander an, damit sie noch ehrgeiziger kämpften. Nach Sieg über ein mächtiges Orkimperium im Ullanor-Kreuzzug, zog der Imperator sich zurück und ernannte Horus zum Kriegsmeister.Quelle?

Nicht alle waren mit der Wahl einverstanden, wie Angron, Roboute Guillaume und Lion El'Jonson. Sie waren der Meinung, sie hätten diese Ehre verdient. Nur Lorgar, Mortarion, Sanguinius, Fulgrim und Rogal Dorn unterstützten seine Wahl voll und ganz.2 K.10

Der Fall des Horus

Mit der 63. Expeditionsflotte hatte Horus den Planeten Davin erobert. Die Bewohner wurden in das Imperium aufgenommen. Als planetaren Gouverneur ließ Horus Eugan Temba mit ein paar Soldaten des Byzant Janizars-Regiments zurück, der gar nicht glücklich darüber war, hierbleiben zu müssen, während der Rest der Expeditionsflotte weiter glorreichen Eroberungen nachging.2Quelle?

Unter den Bewohnern gab es jedoch auch heimliche Chaosanhänger, wie die Lodge of the Serpent, mit welcher Erebus, erster Ordenspriester der Word Bearers, Kontakt aufnahm. Mit ihrer Hilfe wollte er Horus zum Chaos bekehren und gegen den Imperator hetzen. Zu diesem Zweck stahl er von den Interex das Anathame, eine Waffe der Kinebrach. Aus unbekannten Gründen verfiel Eugen Temba dem Chaosgott Nurgle. Eugen Temba wurde von einem Dämon des Nurgle besessen und errichtete einen Stützpunkt auf Davins Mond, welcher ebenfalls von Nurgle umgeformt wurde. Erebus übergab ihm das Anathame.2Quelle?

Anschließend kontaktierte Erebus Horus, er müsse nach Davin zurückkehren, da der Planet vom Imperium abgefallen wäre. Horus war wütend darüber, irgendwo hinbestellt zu werden, aber die 63. Expeditionsflotte flog trotzdem zurück. Bei einer Zusammenkunft eröffnete Erebus, Eugen Temba hätte sich vom Imperium losgesagt und Horus in einer öffentlichen Erklärung beleidigt. Erebus' Ziel war es, Horus so wütend zu machen, dass er persönlich in den Einsatz gehen würde, und Dank seiner schauspielerischen Fähigkeiten schaffte er es auch.2Quelle? Hinzu kam, dass Horus in seinem Amt als Kriegsmeister immer mehr bürokratische Arbeit aufgehalst bekam. Er sehnte sich danach, wieder einfach nur ein Krieger sein zu können.2 K.7

Horus brach sofort mit einer Streitmacht nach Davins Mond auf: vier Kompanien Sons of Horus, Infanterie und Panzer der Byzant Janizars und drei Titanen der Legio Mortis. Unterwegs wurde plötzlich ein permanentes Funksignal empfangen, das nur von den Verrätern stammen konnte und Horus' Truppen zum Ziel führen würde.2Quelle?
Davins Mond war verändert worden: statt trockenem Klima war alles mit Sumpf, kranken Pflanzen und undurchdringlichem Nebel bedeckt. Da die Panzer feststeckten, mussten Titanen und Infanterie alleine vorrücken. Sie stießen auf die verwesten Leichen der ehemaligen Soldaten Tembas und wurden von ihnen angegriffen, als sie mit dämonischer Magie wiedererweckt wurden. Die Imperialen konnten sie aber unter teilweise schweren Verlusten zurückschlagen. Dann stießen sie auf die Quelle des Signals: die abgestürzte Glory of Terra. Horus drang mit zwei Kompanien Sons of Horus ein, während der Rest draußen Wache halten sollte. Als das Wrack umkippte, wurde Horus von seinen Soldaten abgeschnitten. Außerhalb wie innerhalb des Schiffes tauchten plötzlich Unmengen an Seuchenhütern auf, welche die Sons of Horus an den Rand der Niederlage brachten. Horus musste ebenfalls gegen sie kämpfen, aber plötzlich verschwanden sie und gaben den Weg zur Brücke frei. Dort traf er auf den grotesken Eugen Temba. Dieser bot ihm Unsterblichkeit in den Diensten Nurgles an, aber Horus bezeichnete ihn als Abscheulichkeit und so begannen beide zu kämpfen. Durch seine Besessenheit war Temba ein extrem gefährlicher Gegner und steckte seine Verwundungen klaglos weg. Schließlich durchbohrte Horus Temba, aber dieser konnte ihn dabei auch verwunden.2Quelle?

Im Sterben bereute Temba verzweifelt seine Schwäche und seinen Verrat. Zutreffend teilt er Horus mit, dass nur dieser die kommende Zukunft meistern könne. Horus müsse Stärke beweisen. Aber diese Ankündigung wurde von Horus in der falschen Weise verstanden.2Quelle?

Horus schaffte es noch aus dem Wrack, aber dann brach er zusammen: Die Klinge war vergiftet gewesen. Der Ursprung dieses Giftes ist unklar, aber es war speziell auf ihn abgestimmt und unterlief seine Selbstheilungskräfte. Die Apothecarii der Sons of Horus waren aufgrund ihrer Unkenntniss der Physis eines Primarchen nicht in der Lage ihm zu helfen und so fiel Horus in ein Koma, aus dem er nur kurz wieder erwachte. Die Sons of horus waren verzweifelt und so waren sie bereit, auf den waghalsigen Vorschlag von Erebus einzugehen: Auf Davin gäbe es Naturheiler, denen man Wundertaten nachsagte. Vielleicht könnten sie helfen. Die Loge der Sons of Horus war sich uneins, aber sie wussten, dass Horus immer schwächer wurde und ohne irgendeine Hilfe sterben würde. So brachten sie ihn in den Tempel der Lodge of the Serpent, wo er mit deren Priestern angeblich allein eingeschlossen wurde. In Wahrheit hatte sich auch Erebus hineingeschlichen.2Quelle?

Zur selben Zeit erfuhr Magnus durch eine Vision im Schlaf von Horus' Verwundung.2 K.9 Er ließ auf Prospero ein mächtiges Ritual durchführen, dass seinen Body of Light nach Davin bringen würde. Dazu benutzte er das Amulett Moon Wolf, seine Verbindung zu Horus.11 K.23

Im Tempel wurde eine Beschwörung aller vier Chaosgötter durchgeführt (mit einem Ritual aus Blut, Verrat, Sex, Krankheit) und Erebus wurde von der Hohepriesterin in die Traumwelt geschickt, in der Horus' Seele weilte. Erebus gab sich dort das Aussehen eines Sons of Horus und zeigte Horus verschiedene Visionen. So erfand er eine Geschichte über mächtige Wesen im Warp, die seine Hilfe bräuchten und ihn im Gegenzug stärken würden. Er erzählte, der Imperator hätte für die Erschaffung der Primarchen einen Handel mit diesen Wesen geschlossen und sie dann betrogen. Und er erzählte vom Größenwahn des Imperators, zum Gott werden zu wollen. Er zeigte ihm eine grässliche Zukunft eines theokratischen Imperiums, in dem der Imperator als Gott verehrt wird und Horus' Großtaten vergessen sind.2Quelle?
Es ist unbekannt, welche dieser vielen Argumente Horus letztendlich ansprachen. Er glaubte ihnen keinesfalls leichtfertig, aber sie trafen bei ihm doch einen wunden Punkt: Schon seit längerer Zeit ärgerte er sich über die wachsende Bürokratie im Imperium, über seine anmaßenden Beamten und taktlosen Steuereintreiber. Er war der Sohn des Imperators und musste Befehle vom Senat annehmen! Und wo waren die Lobpreisungen über ihn? Der Imperator hatte sich nach Terra zurückgezogen und überließ es anderen, sein Imperium für ihn zu vergrößern. Und was sollte überhaupt aus den Primarchen und den Space Marines werden, wenn dereinst die ganze Galaxis erobert wäre? Gäbe es dann noch einen Platz für sie im Imperium? Und wenn die Eroberung beendet wäre, welche anderes Ziel gäbe es dann noch für den Imperator, außer dem Streben nach Göttlichkeit? Und das ausgerechnet bei ihm, der doch angeblich alle Religionen zerstören und das Imperium auf Wissenschaft gründen wollte.2Quelle?
Plötzlich tauchte Magnus ebenfalls in der Traumwelt auf und entlarvte Horus' Führer als Erebus. Magnus beschwor Horus, dem Imperator treu zu bleiben, während Erebus seine Einflüsterungen fortsetzte. Erebus erwähnte noch, dass Lorgar sich längst dem Chaos angeschlossen hätte und dass der Pakt mit dem Chaos ganz einfach wäre: Eine Auslieferung des Imperators an die Mächte des Warp im Austausch gegen unbegrenzte Macht im Realraum. Das sei alles, da die Chaosgötter kein Interesse an der Menschheit hätten. Horus beendete den Streit mit einem Machtwort, während Magnus' Traumgestalt sich bereits auflöste.2Quelle?

Horus hatte sich für den Verrat entschieden.11 K.24

Der Verrat

Horus nach der Tötung von Sanguinius

Nach seiner Rückkehr aus dem Tempel begannen schleichende Veränderungen in der Legion der Sons of Horus. Viele Space Marines wurden immer arroganter und skrupelloser. So wurde beispielsweise in der Loge die Ermordung von Leuten gefordert, die Space Marines vor ein normal-sterbliches Gericht stellen wollten. Auch verschob sich die Loyalität innerhalb der gesamten 63. Expeditionsflotte langsam vom Imperator zu Horus.2Quelle?

Horus wich von den vorbereiteten Schlachtplänen ab und griff als nächstes gemeinsam mit den World Eaters die Auretian Technocracy an. Ihre STKs nutzte er, um sich die Loyalität der Mechanicus in seiner Flotte zu erkaufen. Gleichzeitig ließ er Lord Commander Hektor Varvarus, den Befehlshaber der Byzant Janizars, durch einen Gefechtsunfall töten, weil er zu loyal zum Imperator war. Als die Emperor's Children zu Besuch kamen, nutzte er die Gelegenheit für eine private Besprechung mit Fulgrim.2 K.18,K.19,K.20 Als Zeichen seiner Verbundenheit schenkte Horus ihm sein goldfarbenes Schwert.2 K.20

Nach dem Sieg auf Aureus rief Horus einen geheimen Kriegsrat ein und eröffnete seinen Plan, den Imperator zu stürzen und selbst Herrscher der Menschheit zu werden. Bis jetzt hätte er den Großteil der 63. Expeditionsflotte hinter sich, die Emperor's Children und die Word Bearers. Und Ferrus Manus und die Iron Hands würden sich ihm bestimmt auch anschließen. (Was sie aber nicht taten.) Um andere Legionen auf seine Seite zu ziehen, wollte er Abgesandte schicken, um auch in ihnen Logen zu gründen. Außerdem eröffnete er, er hätte bereits vorbeugend Gegenmaßnahmen gegen das Imperium ergriffen: Er hätte Leman Russ gegen Magnus und dessen schändliche Hexerei aufgehetzt, sodass Magnus nicht mehr gegen ihn aussagen konnte. Die Ultramarines würden von den Word Bearers angegriffen werden und die Blood Angels würde er auf einen langen Kreuzzug schicken.2 K.21

Über stark kodierte Botschaften verhandelte Horus mit Kelbor-Hal und sicherte sich dessen Loyalität. Wenn Horus die Rebellion beginnen würde, solle das Mechanicum bereit sein Horus zu unterstützen.3 K.1

Kurz vor dem Angriff auf Istvaan III schloss Horus einen Pakt mit den Chaosgöttern. Sie würden ihm große Macht geben, aber im Gegenzug müsse er diese Macht einsetzen, um den Imperator zu beseitigen. Horus hatte eine Bedingung: Die Streitkräfte des Chaos würden sich erst nach der Schlacht von Istvaan III mit seinen Truppen vereinen. Diese Angelegenheit müsse er alleine regeln.3 K.4

Der Große Bruderkieg

Als er den Befehl erhielt, das Istvaan-System nach seiner Abspaltung vom Imperium wieder zu befrieden, nutzte er diese Gelegenheit und stellte eine Einsatzgruppe zusammen: 63. Expeditionsflotte, Death Guard, Emperor's Children und World Eaters. Mortarion und Fulgrim hatte er schon auf seiner Seite. (Fulgrim war gerade nicht bei seiner Legion, da er versuchte, Ferrus Manus zu überreden, sich Horus' Rebellion anzuschließen.) Angron war nicht eingeweiht und protestierte wütend gegen den Schlachtplan, aber nach einem persönlichen Gespräch schloss er sich Horus an. 3Quelle?

Die imperiumstreuen Space Marines der Legionen wurden für den Angriff auf Istvaan III eingeteilt, wo Horus sie dann mit einem Virusbombardement auslöschen wollte. Ein sauberer Abschluss und er könnte fortfahren. Horus teilte persönlich die Trupps der Sons of Horus zu, die abgeworfen werden sollten. 3Quelle?

In der Zwischenzeit ließ Horus alle Memoratoren der 63. Expeditionsflotte hinrichten, da er so kritische Geister bei seiner Rebellion nicht gebrauchen konnte. 3 K.12

Der Plan ging nicht auf, da Saul Tarvitz die Loyalisten warnen konnte und sie Deckung suchten. Als Angron sah, dass Feinde überlebt hatten, führte er die Verräter-World Eaters in einen Sturmangriff auf die Oberfläche. Es kam zur Schlacht von Istvaan III. Horus war wütend über diese Komplikation, aber auch wütend über sich selbst, weil er das nicht vorhergesehen hatte. Er sah sich gezwungen, einen massiven Bodenangriff zu befehlen.3 K12 Einmal angefangen, wollte keiner der Primarchen sich die Schwäche geben, sich vernünftigerweise zurückzuziehen. Horus wollte außerdem den Tod von Garviel Loken sicherstellen. 3Quelle?
Die Kämpfe zogen sich über vier Tage und die Loyalisten bluteten langsam aus. Dank Lucius' Verrat, konnten die Verräter die Verteidigungslinien der Loyalisten durchbrechen und Loken und Torgaddons töten. Sogar der Dies Irae griff in die Kämpfe ein, aber dann zogen sich die Verräter kurz vor ihrem Sieg zurück. Loken war tot und die World Eaters unrettbar zu blutigen Schlächtern degeneriert, also hatte Horus keinen Grund, die Schlacht fortzusetzen. Die Verräter verließen den Planeten und danach wurde die Hauptstadt, wo praktisch alle Loyalisten sich verschanzt hatten, durch ein Orbitales Bombardement vernichtet, dem diesmal alle Überlebenden zum Opfer fielen. Sie machten sich nicht einmal die Mühe in Deckung zu gehen, da ihnen bewusst war, dass sie nichts mehr tun konnten. 3Quelle?

Horus in Terminatorrüstung

Danach zog Horus sich auf Istvaan V zurück, wo er die vom Imperator geschickten Truppen, insgesamt 7 Space Marine Legionen, erwartete. Diese sollten ihn nach Terra bringen wo er sich für seine Greueltaten vor dem Imperator verantworten sollte. Als die Truppen nun eintrafen, wurde das ganze Ausmaß des Verrates sichtbar. Vier der Sieben Legionen lehnten sich gegen die loyalen Space Marines und den Imperator auf. Die loyalen Legionen wurden fast vernichtend geschlagen und nur eine Handvoll Krieger konnten dem Gemetzel entkommen.Quelle?

Auf dem Planeten Dagonet entging Horus nur knapp einem Anschlag von Angehörigen verschiedener Tempel des Officio Assassinorum.9 K.1

Horus führte seine Legion nach Dwell, um wichtige Informationen zu sammeln bevor er den Planeten Molech angriff.9 K.1 Während der Kämpfe entging Horus nur knapp einem Hinterhalt von fünf White Scars, unter Führung von Hibou Khan.9 K.1 Mortarion und Fulgrim stießen auf der Welt zu ihrem Bruder, denn er wollte die komplette Death Guard und Fulgrim mit seinen Sons of Horus nach Molech führen.9 K.1 Bei diesem privaten Treffen überlebten die drei Primarchen einen zweiten Anschlag durch Fire Raptors der Iron Hands. Fulgrim konnte schnell genug einen psionischen Schutzschild errichten und Horus zerstörte die Flieger mit Mortarions Sense.9 K.2

Im Anschluss führte Horus seine Truppen nach Molech.9 K.9 Dabei nahm er an der Enteraktion der Guardian of Aquinas teil, weil er des Raumkampfes überdrüssig wurde.9 K.10 Er kämpfte zudem während der Bodenkämpfe mehrfach in den ersten Reihen seiner Truppen.9 K.11, K.13 Der Warmaster führte einige Truppen und sein Mournival in die Höhle, in der der Imperator, die Erinnerungen der vier Legion im Kreuzzug gelöscht hatte. Dort wurden sie von einem psionischen Wesen angegriffen, das der Imperator dort zum Schutz zurückgelassen hatte. Sie konnten das Wesen besiegen und Horus konnte sich wieder an Molech erinnern.9 K.15 Mit seinem wiedererlangten Wissen konnte er seinem Mournival offenbaren, woher das Wissen für die Erschaffung der Primarchen tatsächlich stammte.9 K.16 Mithilfe des Dämonen Tormageddon und dem Book of Lorgar folterte Horus einen Dämon namens Cruor Angelus, um zu erfahren, wie er dieselbe Macht wie der Imperator erlangen könnte.9 K.18 Anschließend koordinierte Horus die finale Schlacht um die Stadt Lupercalia.9 K.20 Nachdem Sieg führte er Mortarion und einen kleinen Trupp seiner Legion in den geheimen Bereich unter der Stadt. Dort überwältigten sie einen Trupp Ultramarines, unter Führung von Legate Castor Alcade und verhinderten die Versiegelung des Warptores durch Alivia Sureka. Der Warmaster ließ sich von seinem Bruder schwer verletzen, um das Tor betreten zu können. Er war nur wenige Augenblicke weg, als er zurückkehrte hatte sich seine Erscheinung verändert und seine Ausstrahlung war viel stärker.9 K.23 Im Immaterium waren viele Jahrzehnte vergangen in der Horus tausende Warp-Königreiche erobert hatte und sich damit das gleiche Wissen wie sein Vaters erkämpft hatte.9 K.25

Vor seinem Gang in Lupercalias-Höhlensystem hatte er Grael Noctua, Tormageddon und einen kleinen Trupp Sons of Horus zurück an Bord der Vengeful Spirit geschickt, um Eindringlinge der Knights Errant zu jagen.9 K.18 Die gefangenen Knights wurden ihm in Lupercals Court vorgeführt. Er wollte Garviel Loken dazu überreden, wieder an seine Seite zurückzukehren. Loken war kurz davor nachzugeben, aber Iacton Qruzes Worte brachten ihn davon ab, als dann ein Kampf ausbrach, tötete Horus Qruze. Einige der Knights Errant, darunter Loken, konnten lebend, aber schwerverletzt entkommen.9 K.24 Horus hatte sich durch seine Erfahrungen im Reich des Chaos verändert und war nicht mehr zu Späßen aufgelegt, wie früher noch.12 K.7

"Since Molech, there are no good humours. I am become vengeance, the destroyer of creation." "
+++ Horus an Mortarion +++12 K.7

Mortarion drängte seinen Bruder mehrfach, endlich den entscheidenden Vorstoß in Richtung Terra zu führen und der Kriegsherr gab im vierten Jahr des Bruderkrieges schließlich nach. Er forderte aber vorher, dass die Death Guard die White Scars zur Strecke bringt. Die V. Legion war zu jenem Zeitpunkt, die einzige loyale Legion, die sich als vereinte Macht den Verrätern fern von Terra entgegenstellte und eine Bedrohung für die Flanken von Horus' Armee darstellte. Das Vertrauen in Angron hatte Horus verloren, Alpharius meldete sich nur selten und Fulgrim war nicht erreichbar.12 K.7 Sobald Mortarion seinen Auftrag erfüllt hätte, wollte Horus die Sons of Horus und Iron Warriors gegen die mächtigen Befestigungen auf dem Weg nach Terra führen. Die Death Guard sollte die Ehre erhalten, an der Seite der Sons of Horus als Erste auf der Thronwelt zu landen.12 K.7


Horus schaffte es, mit seinen Flotten bis nach Terra, welches er um ein Haar vernichtet hätte. Dort endete das Leben von Horus in einem Kampf gegen den Imperator, jedoch verstarb der ehemalige Primarch nicht, ohne den Primarchen Sanguinius von den Blood Angels mit in den Tod zu nehmen und zu erkennen, welchen Fehler er begangen hatte. In dieser Auseinandersetzung wurde auch der Imperator so stark verwundet, dass man ihn in den Goldenen Thron betten musste.Quelle?

Das Ende

Nach seinem Tod wurde das Schlachtschiff mit dem Körper des Kriegsherren von Abaddon zurückerobert. Als Captain der 1. Kompanie befahl er den Rückzug in den Wirbel des Chaos. Dort angekommen, wurde Horus' Leichnam in einem Tempel aufgebahrt und einige Zeit verehrt. Währenddessen kämpften die Reste der Sons of Horus gegen die anderen Verräterlegionen und mussten dabei schwere Verluste hinnehmen. Auch der Planet, auf dem sich der Tempel befand, wurde angegriffen und dabei die Überreste von Horus von den Emperor's Children gestohlen. Sie wurden in einen Bunkerkomplex gebracht, in welchem Fabius Gallus Horus klonen wollte.Quelle?
Abaddon sammelte nun die Reste der Sons of Hours, übernahm selbst das Kommando, ließ die Rüstungen schwarz streichen und benannte sie in Black Legion um. Dann bemannte er den letzten verbliebenen Kreuzer und griff den Komplex an. Als er merkte, dass der Körper des Kriegsherrn nicht zu retten war, ließ er die Anlagen bombardieren und vernichtete so den Körper und alle Reste an Genmaterial oder schon entstandenen Klone.Quelle?

Noch heute führt Abaddon die Black Legion und trägt die Klaue des Horus.Quelle?

Klon

Während der Legionskriege griffen die Emperor's Children die Sons of Horus an und Fabius Gallus stahl Horus' Leiche.10 K.9 Es gelang ihm, ihn zu klonen, das Ergebnis war ein Horus etwas jünger als zu Zeiten des Großen Bruderkrieges und ohne die Berührung des Chaos. Er stattete ihn mit Weltenschleifer und Horus' Rüstung aus.10 K.19

Im Orbit von Harmonie wurde Fabius' Schiff, die Wohlgestalt, von Ezekyle Abaddon und dessen Verbündeten geentert. Sie wollten verhindern, dass Fabius Gallus mit Horus' Leiche experimentierte, nichtsahnend vom Erfolg. Nachdem sie das Labor zerstört hatten, griff Horus an. Er stürmte durch ihre Reihen und schlachtete sie ab. Er erkannte nicht, wen er da vor sich hatte. Trotz Dauerbeschuss und schwerer Wunden wütete er weiter. Telemachon Lyras konnte mit einem Schwertangriff Horus' Brustpanzer aufreißen, bevor er verletzt davongeschleudert wurde. Inzwischen hatte sich Ezekyle Abaddon von hinten an Horus angeschlichen und bot ihm mit nur einem Wort Einhalt: "Genug." Horus fuhr mit seinem Streitkolben herum, aber Abaddon stoppte den Schlag mit der Klaue des Horus und der Kraft seiner Terminatorrüstung und zerbrach dann Weltenschleifer. Erst da erkannte Horus ihn und begrüßte ihn erleichtert als Bruder und Sohn. Abaddon rammte die Klaue des Horus in Horus' Brust und feuerte dann den integrierten Zwillingsbolter ab. Horus bewegte sterbend noch die Lippen, aber es ist unbekannt, was er sagte. Falls er etwas sagte, war Abaddon der einzige, der es gehört hatte. Abaddons letzte Worte waren: "Ich bin nicht dein Sohn."10 K.19

Es gibt unter den Chaos Space Marines Geschichten, dass Horus vor seinem Tod noch eine erhebende Ansprache hielt, oder dass er um sein Leben flehte, oder dass er mit der Macht des Chaos überquoll. Sie sind alle falsch.10 K.19

Namensbedeutung

Das reale Symbol des Auge des Horus

Horus (oder Horos) ist der Hauptgott in der frühen ägyptischen Mythologie. Insbesondere wurde Horus häufig durch ein Auge (Auge des Horus) dargestellt. Siehe Horus (Wikipedia).

Horus Spitzname Lupercal basiert wohl auf dem Lupercal, einer Höhle am Fuße des Palatins in Rom, in der laut Sage Romulus und Remus von einer Wölfin gesäugt wurden.

Quellen