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Gideon Ravenor

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Gideon Ravenor als junger Interrogator6

Gideon Ravenor ist ein Inquisitor des Ordo Xenos Helican und Schüler des berühmt-berüchtigten Inquisitors Gregor Eisenhorn.

Allgemeines

Vor seiner Verwundung im Jahr 340.M41 war Ravenor ein gutaussehender Mann von hoher Statur, wenn auch nicht ganz so hoch wie Eisenhorn, stark und wohlgebaut. Er hatte langes schwarzes Haar, welches aus seinem hochwangigen, feinförmigem Gesicht gebunden war. Er war ein guter Kämpfer. Zu dieser Zeit trug er einen grauen Körperanzug und einen Lederumhang.1 K1 Er besaß einen messerscharfen Intellekt und war ein Psioniker der Delta-Stufe.2 K.16

Nach seiner Verkrüppelung lebte er in einem schwebenden Sessel, in ein undurchsichtiges Kraftfeld gehüllt.2 K.16 Er beschäftigte sich mit dem Themenkomplex Prophezeiungen und Vorhersagen und hatte Kontakt mit Weltenschiff-Eldar. Im Verlauf seiner Studien wuchsen auch seine psionischen Fähigkeiten an.2 K.16 Er erreichte schließlich die untere Gamma-Stufe.3 T1K3 Später benutzte er einen rundum gepanzerten Schwebestuhl.Quelle?
In Kombination mit den Psi-Verstärkern, die in seinem Stuhl eingebaut waren, konnte er wahrhaft mächtige Psi-Taktiken anwenden, beispielsweise die Kontrolle und Manipulation von Individuen aus dem Orbit heraus, die Tarnung seines Schiffes vor menschlichen Standardsensoren und verschiedene telekinetische Angriffe, auch gegen mehrere Ziele gleichzeitig.Quelle?

Gefolge

Ravenor unterhielt zumindest zeitweilig Kontakt zu Eldar, wobei er dies seinem Ordo gegenüber geheim hielt.2 K.16

um 386.M41:

Das Gefolge bestand zu dieser Zeit, während des Angriffs auf Ghül, aus etwa neun kämpfenden Leuten. Gustine und Kraine starben auf Ghül.2 K.19 Nach Ghül übernahm Ravenor von Gregor Eisenhorns Team Harlon Nayl, Kara Swole und Eleena Koi.2 Epilog

Antribus, Will Tallowhand, Eleena Koi, Norah Santjack und etwa die Hälfte der Besatzung der Hinterlight starben 395.M41 bei Majeskus, als der Chaoskultist Zygmunt Molotch einen Überraschungsangriff durchführte.3 T2K1

um 397.M41:

um 401.M41:

Die Hinterlight wurde bei Bonnner's Reach geentert und schwer beschädigt und erlitt zahlreiche Tote.3 T3K6 Cynia Preest verließ mit ihrem Schiff die Dienste der Inquisition und hatte nicht vor, zu Ravenor zurückzukehren.5 T4K3
Für seinen Rückflug in imperiales Territorium heuerte Ravenor den Händler Sholto Unwerth an.3 T3K6

um 403.M41:

Zael Efferneti flüchtete sich aus Angst vor dem Dämon Slyte in ein Koma.4 T3K1 Zeph Mathuin wurde von einem Dämon getötet.4 T2K9 Sholto Unwerth (Schiffskapitän), Maud Plyton (Polizistin) und Patrick Belknap (Arzt) traten in Ravenors Dienste, nachdem sie im Rahmen der Operation gegen Jader Trice rekrutiert worden waren.4 T3K10,Epilog

um 404.M41:

Gall Ballack wurde von Zygmunt Molotch getötet5 T4K7, Angharad Esw Sweydyr vom Dämonen Slyte5 T4K14. Carl Thonius starb ebenfalls durch Slyte.5 T4K14
Patrick Belknap und Sholto Unwerth verließen die Dienste von Ravenor.5 Epilog Wystan Frauka, Zael Efferneti und das Mädchen Iosob wurden Inquisitorin Ermina Lilith übergeben.5 Epilog Harlon Nayl brach nach Carthae auf, um Angharads Schwert zu ihrem Clan zurückzubringen.5 Epilog
Kara Swole wurde wegen ihrer Verwicklung in die Affäre Carl Thonius/Slyte von der Inquisition festgenommen.5 Epilog Ihr Verbleib ist unbekannt.

um 405.M41:

Bibliographie

Geschichte

Gideon Ravenor wurde im Jahr 304.M41 geboren und nach der Bemerkung seines latenten psychischen Talents durch die Schwarzen Schiffe aufgesammelt. So kam es, dass er 332.M41 ein Diener der Inquisition wurde. Nach seiner Ausbildung in den Reihen der Inquisition wurde er als Interrogator dem schon damals berühmten Inquisitor Gregor Eisenhorn unterstellt.1 K1

Interrogator

In Eisenhorns Team war er mit Arianrhod Esw Sweydyr, einer Schwertmeisterin von Carthae, in einer Beziehung1 K1 und wurde durch deren Ermordung durch einen Haemonculus auf Lethe 11 in 338.M41 im Rahmen der Festnahme von Beldame Sadia schwer getroffen.1 K2

Danach war Ravenor 339.M41 gemeinsam mit Eisenhorn auf der Heiligen Novenaparade auf Thracian Primaris,1 K5 einem Triumph anlässlich der erfolgreichen Rückeroberung des Ophidia Subsektors. Durch das Einwirken Cherubaels sollte dieses Ereignis jedoch als die berüchtigte Thracian Atrocity in die Geschichte eingehen, bei welcher Hunderttausende imperialer Bürger ihr Leben ließen. Unter den Opfern war auch Ravenor, dessen gesamter Körper durch die Explosion eines Lightning auf das Schwerste verbrannt wurde, weshalb Ravenor von da an auf lebenserhaltende Systeme angewiesen war.1 K8 Im Anschluss an seine lebensgefährliche Verwundung wurde Ravenors Körper in einen mit einem Psibolter und einem Voxsponder ausgestatteten Force Chair (Heyne-Übersetzung: Antigrav-Stuhl) eingebettet.2 K15 Da sein Geist jedoch weitgehend unbeschadet geblieben war, konnte er seinen inquisitorischen Aufgaben auch weiterhin nachgehen und stieg mit der Unterstützung seines ehemaligen Mentors Eisenhorn 346.M41 zum Inquisitor auf.5 K1

Die Eisenhorn-Verschwörung

Auch wenn er durch seine Verletzungen an sein Bett gefesselt war, hinderte dies Ravenor nicht, Eisenhorn bei seiner Suche nach Quixos von Thracian Primaris aus zu helfen. So war es Ravenor, der herausfand, dass sich Quixos auf Farness Beta befinden müsste, indem er einen Zusammenhang zwischen Quixos' Faszination für die Pylone von Cadia und einem mysteriösen Auftrag an die Maurer-Gilden von Serebos fand. Diese hatten im Dienste eines unbekannten Auftragsgeber eine exakte Replik eines cadianischen Pylons aus Serebit, einem Material ähnlich demjenigen der Pylone selbst, angefertigt und nach Farness Beta transportieren lassen. Außerdem versorgte er Eisenhorn mit Bannspruch-Rollen und Amuletten zur Abwehr der Besessenen, die Quixos zu Dienste waren.1 K21 Ravenors Fund ermöglichte es dann Eisenhorn und seinen Verbündeten schließlich direkt gegen Quixos vorzugehen und ihn schlussendlich zu vernichten.1 K23

Inquisitor

Mit der Unterstützung von Eisenhorn gelang es Ravenor 346.M41 in den Rang eines Inquisitors des Ordo Xenos aufzusteigen.2 K16 Bei seinen vielfältigen Studien zum Thema Prophezeiungen und Vorhersagen hatte er Kontakt zu den Weltenschiff-Eldar, die er bewunderte und respektierte. Allerdings erzählte er niemandem davon, nicht einmal seinem ehemaligen Meister Eisenhorn. Ravenor drückte sich so aus, er hätte gewisse Dinge gelernt und er musste versprechen, absolut nichts zu erzählen.2 K16

In dieser Zeit erledigte er viele Fälle und Einsätze, insbesondere die Gomek Violation und die Cervan-Holman-Affair auf Sarum.2 K16

Irgendwann in dieser Zeit schrieb Ravenor diverse Essays und Bücher, die schnell zu Standardwerken innerhalb der Inquisition wurden und ihn einer breiten Nachwelt bekannt machten.2 K16

Jagd auf Pontius Glaw

Durch eine Vision eines Eldar-Runenpropheten gewarnt, eilte er nach Messina, um die Vernichtung des Distaff zu verhindern, konnte aber lediglich den Kopfgeldjäger Harlon Nayl, die Agentin Kara Swole und die bewusstlose Pariah Alizebeth Bequin retten.2 K16 Die Prophezeiungen der Eldar bezogen sich auf einen Khanjar the Sharp und auch als er die Spuren der Vessorine Janissaries verfolgte, stieß er auf diesen Namen. Nicht einmal die apokalyptischen Prophezeiungen der Eldar hatten Pontius Glaws neue Identität als Khanjar durchschauen können. Erst beim Treffen mit Eisenhorn auf Promody erfuhr er, wen er wirklich jagte.2 K.17

Erneut mit Eisenhorn unterwegs, gelang es ihm in 386.M41 auf Ghiil bzw. 5123X Pontius Glaws Bestreben, Kontrolle über das übermächtige Schlachtschiff des dort begrabenen Dämonenkönigs Yssarile zu erlangen, zu vereiteln.2 K19 Nach Eisenhorns Verschwinden nahm er Nayl und Swole in sein Team auf.2 K19

Die Verschwörung von Jader Trice

Später vereitelte Ravenor eine den gesamten Angelus-Subsektor betreffende Verschwörung, in deren Rahmen die Ministry of Subsector Trade auf Eustis Majoris Schmuggler finanzierte, um aus den warpverseuchten und durch die imperiale Flotte blockierten Welten des angrenzenden Vincies-Subsektors logikfähige Maschinen zu bergen, insbesondere von der ehemaligen Makropolwelt und Hauptwelt der Vincies, Spica Maximal. Es war dann auch auf dieser Welt, wo das Schmugglerkartell die süchtig machenden Flects fand und mit diesen einen weitreichenden Drogenhandel im gesamten Subsektor aufbaute; um ihre Interessen zu schützen, tolerierte die imperiale Regierung den Handel stillschweigend.3 T3K6 Ursprünglich auf die Unterbindung des Flect-Handels abzielend, deckte Ravenor die gesamte Tragweite der Verschwörung auf, nachdem er auf Bonner’s Reach im Lucky Space nur knapp einer raffinierten Falle des Kartells entkommen war.3 T3K5

Danach reiste Ravenor unerkannt auf der Arethusa, dem Schiff von Schiffsmeister Sholto Unwerth zurück nach Eustis Majoris, um die Verschwörung aufzudecken. Dabei arbeitete er unter dem Status Special Condition, welcher eine Abkapselung des betroffenen Inquisitors von jeglichen offiziellen Behörden des Imperiums vorsieht, auch der Inquisition.4 Gegenwart

Auf Eustis Majoris gelang es Ravenor schließlich den Grund für den Import der Chaos-verseuchten Logik-Maschinen von Spica Maxima herauszufinden: der Lord Governor von Eustis Majoris, Oska Ludolf Barazan, der kein Geringerer als der totgeglaubte Häretiker Zygmunt Molotch war, und sein Untergebener Jader Trice, Erster Kanzler des Ministry of Subsector Trade, wollten das antike Lexikon Enuncia rekonstruieren, mit dem es möglich sein sollte, die Realität selber durch eine magische Sprache zu verändern.4 T3K3 Um das Lexikon zu aktivieren, wollten die Ketzer die vom verrückt-genialen Architekten Theodor Cadizky entworfene Makropole und Hauptstadt von Eustis Majoris, Petropolis als gigantisches spirituelles Resonanzbecken nutzen, indem sie die Menschenmassen von Petropolis zu einem gegebenen Zeitpunkt in die imperialen Kirchen und Kathedralen schicken würden.4 T3K5 Letztlich gelang es Ravenor und seinem Gefolge, vor allem aber dem vom Warp-Dämon Slyte besessenen Carl Thonius, Molotch und Jader Trice aufzuhalten und die Aktivierung von Enuncia zu verhindern.4 T3K9 Im Chaos der Sakristei des Großen Tempels von Petropolis konnte Molotch allerdings mit der Hilfe des Gelehrten und Experten für arkane Angelegenheiten, Orfeo Culzean, und seiner Leibwächterin Leyla Slade entkommen.4 T3K10

Zygmunt Molotch und Slyte

Nach Molotchs Flucht verfolgte ihn Ravenor bis nach Tancred, wo er jedoch durch die durch Inquisitor Myzard vorgetragenen Bitten der Inquisition aufgehalten wurde, seine Jagd aufzugeben und sich um die Verwaltungsangelegenheiten, die mit dem Massenmord an Tausenden bei der versuchten Aktivierung von Enuncia auf Eustis Majoris verbunden waren, zu kümmern und nach Petropolis zurückzukehren.5 T1K3

Da Ravenor jedoch der Inquisition nicht zutraute, mit Molotch fertigzuwerden, widersetzte er sich den Anweisungen der Inquisition und verfolgte Molotch weiterhin. Weil Ravenor allerdings nicht genau wusste, wo Molotch und Culzean waren, versuchte er die prophetischen Weisen von Utochre zu befragen und geriet in eine Falle von Molotch. Dieser stellte ihm das Ultimatum gemeinsam mit ihm den Dämon Slyte zu stoppen oder zu sterben.5 T2K14 Ravenor lehnte das Angebot Molotchs ab, woraufhin er auf einen Planeten in der Zukunft gebracht wurde, der mit Tyraniden verseucht war.5 T2K15 Schließlich gelang es Ravenor durch die unerkannte Intervention von Carl Thonius/Slyte, die Tür zu öffnen und zurück auf die Unterwasserstation der Weisen von Utochre zu gelangen. Da jedoch immer ein Mitglied von seinem Team, Angharad Esw Sweydyr, in der Alternativdimension gefangen waren, kehrte er durch das Dimensionstor, eine Holztür, zurück und rettete sie.5 T3K3

Leider war die Unterwasserstation bei dem Ausbruch der Tyraniden so stark beschädigt worden, dass den zurückgebliebenen Ravenor, Angharad, Nayl und dem Mädchen Iosob, das ihnen als Führerin durch die Dimensionen gedient hatte, nichts anderes übrig blieb als durch die Dimensionstür zurückzukehren, da sie ansonsten zusammen mit der Station durch den Tiefendruck des Ozeans vernichtet werden würden.5 T3K4 Dies taten sie dann auch und gelangten durch verschiedene Umwege und die zunehmende Fähigkeit des verletzten Ravenor, die Tür zu kontrollieren, zurück in ihre eigene Zeit auf die Hinterlight, Ravenors erstes Raumschiff.5 T3 K7,9 Dort erkannte Ravenor, dass nicht - wie zuvor angenommen - der passive und reflektive Psioniker Zael Efferneti der Wirt des Dämons Slyte war, sondern in Wirklichkeit Carl Thonius.5 T4K3

Carl Thonius hatte zu diesem Zeitpunkt zusammen mit einem Teil der Gruppe beschlossen, Molotch, der sich auf Gudrun aufhielt, zur Strecke zu bringen.5 T4K4 Bei diesem Unterfangen wurde Thonius jedoch von Culzean gefangen genommen und in dessen Kerker gesperrt.5 T4K6 Nicht länger fähig, den Dämon zurückzuhalten, verwandelte sich Thonius in Slyte.5 T4K8 In der Zwischenzeit war Ravenor ebenfalls nach Gudrun gereist, wo er sich mit Molotch verbündete, um Slyte aufzuhalten.5 T4K10 Schließlich gelang es den beiden mit vereinten Kräften, Slyte mithilfe der Dimensionstür zurück in den Warp zu bannen.5 T4K16 Hiernach brachte Ravenor schließlich den erschöpften Molotch ohne Gegenwehr zur Strecke und löschte dessen Geist psionisch aus.5 Epilog

Quellen