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Brainboy

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Die Alten und das Volk der Krork

Obwohl auch die ältesten Aufzeichnungen der Menschheit schon von wilden Kriegen mit den Orks berichten, gibt es keine genauen Angaben über die Ursprünge dieses Volkes. Uralte Schriften der Eldar wissen von einer Zeit zur berichten, in der die legendären Alten das Schreckensimperium der C'tan nur mit der Hilfe jüngerer Völker besiegen konnten, die alle eine starke Verbindung zum Warp aufwiesen. Den C'tan waren die Mächte des Empyrean fremdartig und unbegreiflich, so dass sie dem unerbittlichen Vormarsch der Alten nicht lange standhalten konnten.

Doch der zunehmend kriegerische Gebrauch von Psikräfte ließ ältere Wesenheiten des Warpraums zu grauenhaften Raubtieren mutieren, die schließlich über die Bewohner des Realraums herfielen. Zur Abwehr dieser neuen Bedrohung warfen die Alten neue Kreationen in den Kampf um ihre letzten Stützpunkte innerhalb der Galaxis. Unter ihnen waren auch die harten, grünhäutigen Krork. Wenn man die einzigartigen Psikräfte der Orkoiden und ihre Resistenz gegenüber Einflüssen seitens des Chaos berücksichtigt, könnte es sich bei den mystischen Krork und den heutigen Orks um ein und dieselbe Rasse handeln. Doch ohne eindeutige Beweise bleibt dies bis auf weiteres reine Spekulation.

Die Legende der Brainboyz

Brainboy

Fest steht, dass die Orks die Überbleibsel einer uralten grünhäutigen Rasse darstellen, die einst ein großes Sternenreich beherrschten. Imperiale Gelehrte nehmen an, dass auf der Ork Heimatwelt - wo immer diese auch sein mag - eben diese uralte Rasse existierte, die indirekt für die spätere Ausbreitung der orkoiden Rasse verantwortlich war. So schwierig sich das auch vorzustellen zu sein vermag, diese uralte Rasse war hochgradig intelligent und erlangte innerhalb weniger Generationen die Herrschaft über den gesamten Planeten. Sie brachte unglaubliche technologische Errungenschaften hervor, unter anderem die legendäre - und mittlerweile verloren gegangene - Transmitter-Technologie. Wie Historiker behaupten, war es diese mysteriöse Superrasse, welche den Aufbruch der Orks zu den Sternen überhaupt erst ermöglicht hat.

Damals bestand das orkoide Volk aus der Sklavenkaste der Grots, der Kriegerkaste der Orks und einer Herrscherkaste, die sich selbst als Brainboyz bezeichnete. Die Orks benutzten für sich selbst bis zum heutigen Tag immer noch die Namen, die ihnen vor langer Zeit von den Brainboyz gegeben wurden, auch wenn sie heute überhaupt nicht mehr wissen, welche Bedeutung Namen wie Madboy, Mekboy oder Weirdboy besitzen. Da die Brainboyz den Überlieferungen nach auch grün waren und von Technik und anderen spannenden Dingen irgendwie unheimlich Plan hatten, werden sie schon gewusst haben, was richtig ist.

Das Volk der Brainboyz ist jedenfalls viel älter als Orks und Grots und hat diese wahrscheinlich zur Erfüllung bestimmter Aufgaben geschaffen. Da sich Forschungsarbeiten auf Ork-Planeten in der Vergangenheit als extrem gefährlich erwiesen haben - kein Wunder, dort leben nämlich jede Menge Orks - wird man hierüber wahrscheinlich niemals gesicherte Informationen sammeln können.

Einer absonderlichen Theorie imperialer Genetiker zufolge, sind die Snotlings - jene physisch unterentwickelte Sklavenkaste innerhalb der orkischen Gesellschaft - die einzigen noch lebenden Nachkommen der einstmals so mächtigen Superrasse. Das recht spontane Auftreten von superintelligenten Snotlingen kann nur anhand eines besonderen Katalysators erklärt werden.
Über Generationen hinweg ernährten sich die Snotlings von verschiedenen Pilzsorten, die am Boden ihrer unterirdischen Wohnhöhlen wuchsen. Eine spezielle Sorte besaß einen geringen mutagenen Anteil, der eine entsprechende Veränderung in den Gehirnen der Snotlings hervorriefen. Ihr neuronales Wachstum nahm um ein vielfaches zu, wodurch sie nach und nach immer intelligenter wurden. Die schlauer gewordenen Snotlings fingen an, diese spezielle Pilzsorte bevorzugt zu sich zu nehmen, bis sie sich schließlich fast nur noch von ihr ernährten.

Orkischen Schöpfungsmythen nach zu urteilen, waren die hochintelligente Brainboyz jedoch körperlich immer noch sehr klein. Aus diesem Grund erschufen sie zwei weniger intelligente, orkoide Rassen, die für sie die Arbeit übernehmen und ihr Hab und Gut schützen sollten. So entstanden wohl die Orks, welche um ein einiges größer, zäher und brutaler als die Brainboyz waren, und die wieselflinken Grots.

Das Ende der Brainboyz

Die Grots stellen wohl eine frühere Entwicklungsstufe des Zuchtprogramm der Orks dar. Während die Grots mit der Aufzucht beschäftigt waren, sollten die Orks die Pilzanlagen kultivieren, pflegen und gegebenenfalls verteidigen. Zum Pech der uralten Rasse verspeisten einige Orks ein paar der Pilze, die sie eigentlich nur ernten sollten. Ihre Herrscher nahmen davon kaum Notiz, denn ihnen war nicht klar, dass sie ihre Intelligenz dem Verspeisen der Pilze zu verdanken hatten. Es dauerte nicht lang, bis nun auch die Intelligenz der Orks nach und nach anstieg, aber nur soweit, dass sie in der Lage waren, sich gegen die Brainboyz aufzulehnen und spontan die Macht an sich zu reißen. Die Brainboyz wurden versklavt und es wurde ihnen nur erlaubt, eine kleine Menge der Pilze zu sich zu nehmen. Langsam nahm ihr überragender Intellekt ab, bis er ein Niveau erreichte, dass selbst für Orkoiden als kindlich zu bezeichnen ist. Die kriegslustigen Orks scherten sich einen Dreck um die Pilzzucht, weswegen allgemein angenommen wird, dass diese legendäre Pilzart mit der Zeit schließlich ausstarb.

Als die Pilze seltener wurden, begannen auch die Orks wieder stärker zu verdummen. Zu diesem Zeitpunkt war die hohe Technologie und Kultur der Brainboyz, sowie die Eroberung des Weltraums durch die Orks am weitesten fortgeschritten. Allmählich entwickelt sich die Orks zu ihrer ursprünglichen Form mit ihrer geringen mentalen Kapazität zurück, doch sie blieben auch weiterhin die dominierende Rasse unter den Orkoiden. Dies liegt sicherlich an dem rechtzeitigen Eingreifen der Brainboyz zur Sicherung ihres Wissens in der Genstruktur der Orks.

Die Orks glauben jedenfalls mittlerweile, dass die Brainboyz einer verheerenden Epidemie zum Opfer fielen, und dass sich ihre Anzahl über Jahrhunderte hinweg immer weiter verringerte, bis irgendwann auch der letzte ihrer Art hingerafft wurde. Kein Ork kann sich auch nur im entferntesten vorstellen, dass ausgerechnet die nervtötenden Snotlings ihre einstigen Schöpfer gewesen sein sollen. Dazu reicht der simple, geradlinig denkende Verstand eines Orks nicht aus.

Das Erbe der Brainboyz

Die Brainboyz hingegen müssen sofort erkannt haben, dass der Orkaufstand ihr sicheres Ende einläutete, denn sie hatten noch genügend Zeit, große Teile ihres Wissens in die Gene der Orks einzupflanzen, die daraufhin einen merkwürdigen technologischen Instinkt entwickelten. Nur auf diese Weise lässt es sich erklären, dass Orks überhaupt die Fähigkeit besitzen, komplexe Geräte, wie riesige Garganten oder sogar Warpantriebe herzustellen. Diese Konstruktionen sind zwar eine einzige Katastrophe und verabschieden sich schon nach kurzer Zeit regelmäßig mit einer gewaltigen Explosion, aber vorher erfüllen sie auf unerklärliche Weise ihre Funktion und schleudern mächtige Raumschiffe voller brüllender Orkhorden durch den Warp ihrem Ziel entgegen. Bis zum heutigen Tag hat sich an dieser Situation nichts verändert. Es stellte sich heraus, dass es fast unmöglich ist, die genetische Entwicklung der Orks im Detail nachzuvollziehen. Die Theorie über die Brainboyz stützt sich nur auf vage Informationen, und wie die meisten Geschichten und Legenden der Orks wurde sie aus Fragmenten uralter Überlieferungen zusammengesetzt, die sich auf die Brainboyz beziehen. All dies ist jedoch nur ein kleiner Einblick in eine Zeit, als die Orks unter den Orkoiden selbst noch nicht an der Macht gewesen sind.

Nun, in einem Zeitalter, wo die orkische Gesellschaft allein durch Brutalität und Stärke geführt wird, kristallisiert sich auch ein großes Problem heraus: Der Großteil des Wissen um die alles überragende Technologie der Brainboyz ging über Generationen hinweg langsam aber sicher verloren. Die Orks fanden nach einiger Zeit nur eine offensichtliche und erfolgsversprechende Lösung: Sklaven.

Abgesehen von dem, was die Mekboyz erschaffen, versklaven die Grünlinge Menschen und andere außerirdische Wesen für ihre Werkstätte und Fabriken. Außerdem erpressen sie Tribut von unterworfenen Rassen. Diese Tribute werden in Form von Waffen, Rüstungen und nützlichen Technologien zu den orkischen Hauptwelten gebracht, wo man sie dann entsprechend verteilt. Manchmal werden ganze Planeten von Orks erobert, unterjocht und komplett zur Rüstungsindustrie gezwungen.
Nach mehreren siegreichen und extrem destruktiven Kriegen in der Vergangenheit gibt es mittlerweile Unmengen von außerirdischen Gemeinschaften, die freiwillig für die Orks Ausrüstungen aller Art herstellen und sie anschließend damit beliefern, nur damit die Waaaghbosse ihre grünhäutigen Krieger von deren Kolonien fernhalten.

Quellen