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Badabkrieg

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Der Badabkrieg war die größte Rebellion gegen das Imperium seit der Rebellion im Vierten Quadranten und dauerte von 901 bis 913.M41. 8. Er ist nach Badab Primaris benannt, dem wichtigsten Planeten der Region und der damaligen Heimatwelt der Astral Claws, die allgemein als Verantwortliche für die Rebellion angesehen werden. Drei der vier rebellischen Orden kehrten schließlich wieder in die Reihen des Imperiums zurück, lediglich die Astral Claws schworen ihm für immer ab. 1

Verlauf

Das Badab Schisma

Eine Karte des Kampfgebietes 7, S. 136

Die Wurzeln des Krieges lassen sich zurückverfolgen bis zur Ernennung Lufgt Hurons zum Tyrann von Badab nach einem fehlgeschlagenen Aufstand auf Badab 587.M41. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Astral Claws die Herrschaft über den gesamten Badab Sektor. Mit der Begründung, die Ressourcen zur Verteidigung der Mahlstromzone zu benötigen stellten die Astral Claws ihre Tributzahlungen an das Adeptus Administratum ein. Kurz danach hörten sie auf, Proben ihrer Gensaat an das Adeptus Mechanicus zur Überprüfung zu schicken. 8, S. 15 Der Streit um den Tribut, auch Badab Schisma genannt, sollte die Segmentum Courts Temporal noch lange beschäftigen. Besonders problematisch war das Ausbleiben des Tributs im Karthago Sektor. Dessen Gouverneure hatten seit 1.100 Jahren den Freibrief, die industrielle Produktion aus der Mahlstromzone zu verteilen, und den Transport des Tributs von Sagan III in den Westen des Segmentum Ultima zu bewachen. Jetzt waren sie natürlich nicht mehr in der Lage, ihre eigenen Verpflichtungen gegenüber dem Adeptus Administratum zu erfüllen. 8, S. 16

Der eigentliche Krieg lässt sich in fünf Phasen gliedern:

Beginnende Feindseligkeiten

901.M41

Als es danach aussah, dass die Gerichte zu Gunsten des Administratums entscheiden würde sahen die Herrscher von Karthago und ihre Verbündeten im Administratum ihre Chance gekommen. Eine Flotte, die Tributflotte VX542/11, unter dem Kommando eines Assayer General (General (Buch)Prüfer) mit Gesandten des Adeptus Mechanicus und des Karthago Sektors zusammen mit einem Inquisitor wurde ausgesandt, um den fehlenden Tribut und die ausstehende Gensaat einzufordern. Die Flotte und ihre mehr als 20.000 Besatzungsmitglieder wurden 6 899 901.M41 bei ihrer Ankunft im Badab System, beim Versuch in das System einzudringen, zerstört. 7 S.20

Da keine Hilfe vom Adeptus Terra zu erhalten war beschlossen die Herrscher des Karthago Sektors selbst aktiv zu werden. Sie sandten in den nächsten drei Jahren zwei Strafexpeditionen, die jedoch beide unter ungeklärten Umständen verloren gingen. In der Zwischenzeit verschwanden immer mehr zivile Raumschiffe in der Mahlstromzone und obwohl die Maelstrom Warders behaupteten, dass dies die Schuld von Piraten sei, wurde immer öfter der Verdacht geäußert, Hurons Männer wären verantwortlich. Der Karthago Sektor und das Administratum reagierten, indem sie von allen anderen erreichbaren Welten in der Mahlstromzone höhere Produktions- und Tributraten forderten. Ab 903.M41 streuten sie auch gezielt negative Propaganda gegen die Maelstrom Warders und insbesondere Huron. 7 S.21

903.M41

Dieser reagierte 5 995 903.M41: in den so genannten Articles of Just Secession, die auch der Regierung und dem Gerichtshof des Segmentum Ultima übergeben wurden, erklärten Huron und die Ordensmeister der Mantis Warriors und Lamenters als Antwort auf die "vielen und schweren Beleidigungen, Anmaßungen und Verweigerungen der Imperator-gegebenen Rechte und Titel des Adeptus Astartes, durch die verlogenen und eigensinnigen Diener des Administratums und der Gebieter des Karthago Sektors und ihrer Verbündeten" ihr Ausscheiden aus dem Imperium. Sie betonten weiterhin, dass sie an ihrem Schwur, die Mahlstromzone zu verteidigen festhalten würden, dafür aber freie Hand bräuchten. Zu Begründung dieser Ansprüche wurde auf die Rechte und Pflichten der Astartes verwiesen und auch Ultramar als Beispiel erwähnt. Zuletzt verlangten sie noch eine Überprüfung der Herrscher des Karthago Sektors durch die Inquisition. 7, S. 21

Nachdem die Überfälle auf die zivile Schifffahrt immer weiter zunahmen beschloss man im Karthago Sektor sich direkt an das Munitorum, die Imperiale Flotte und das Administratum auf Segmentum-Ebene zu wenden, damit ein Feldzug gegen die Maelstrom Warders unternommen würde. Alle drei Institutionen betrachteten die Angelegenheit jedoch als internen Streit und blieben neutral. Auch die Inquisition nahm sich der Angelegenheit nicht an, da keine Anzeichen für Verrat oder Häresie bei einer der Konfliktparteien vorlagen. Deshalb begann man im Karthago Sektor damit, vermehrt neue Regimenter aufzustellen und die Sektor-Gouverneurin Satrap Tanit Koenig wandte sich offiziell an verschiedene Space Marine Orden, mit der Bitte die Handelsschiffe in der Region zu schützen. 7, S. 21

904.M41

Die ersten die auf den Hilferuf reagierten waren die Fire Hawks. Sie waren ohnehin in der Nähe im Einsatz und hatte schon des öfteren die Dockanlagen des Karthago Sektors benutzt und zudem hatte ihr Ordensmeister seine eigenen Gründe, den Astral Claws eine Lektion zu erteilen. 350 904.M41 flog eines ihrer Schiffe, in den Endymion Cluster, der unter der Aufsicht der Mantis Warriors stand, ein. Es weigerte sich, von den Mantis Warriors durchsucht zu werden und wurde von diesen geentert, wobei das Schiff schwer beschädigt wurde und 20 Fire Hawks gefangen genommen wurden. 7, S. 23

Nachdem sie davon erfuhren verlegten die Fire Hawks alle ihre Streitkräfte in die Mahlstromzone, um sich mit der Sektorflotte Karthago bei Sagan III zu treffen. Nachdem die Mantis Warriors bei Galen die gefangenen Space Marines unter gegenseitigen Drohungen übergeben hatten starteten die Fire Hawks einen Angriff auf die Feudalwelt Iblis III, in der Hoffnung die Mantis Warriors dort zum Kampf zu zwingen. Das war lediglich, worauf die Sezessionisten gewartet hatten: während die Mantis Warriors die Fire Hawks auf Iblis durch hit and run Taktiken hinhielten eroberten die Astral Claws und Lamenters in kürzester Zeit das Sagan System. Da die Sezessionisten nun das wichtigste System der Mahlstromzone nach Badab kontrollierten blieb den Fire Hawks und ihren Verbündeten nur der Rückzug. 7, S. 23

Ab 710 904.M41 griffen die Marines Errant in den Konflikt ein. Sie erkannten die Situation besser als die Fire Hawks und verteilten ihre sechs Kompanien und die zugehörigen Kriegsschiffe auf mehrere Einsatzgruppen, die den zivilen Schiffsverkehr bewachen sollten. Es gab in den nächsten Monaten diverse kleinere Scharmützel in verschiedenen Regionen der Mahlstromzone. Bemerkenswert ist, dass die Marines Errant und die Lamenters, die zuvor beim Corinth-Kreuzzug Seite an Seite gekämpft hatten, zum Missfallen ihrer Verbündeten, darauf verzichteten, einander ernsthaft Schaden zuzufügen. Nichtsdestotrotz konnten die Sezessionisten mit Ausnahme der Festungswelt Surngraad fast die gesamte Mahlstromzone einnehmen. 7, S. 26

Als gegen Ende 904.M41 auch noch die Executioners ihre alte Blutschuld bei den Astral Claws beglichen und in den Konflikt eingriffen versuchten die fast komplett bankrotten Gouverneure des Karthago Sektors noch ein letztes Mal das Blatt zu wenden. Sie sandten eine große Flotte nach Vyaniah und Khymara, um hier den eingelagerten Tribut mitzunehmen, damit sie wenigstens ihre Schulden beim Administratum zahlen konnten. Der Konvoi wurde von den Astral Claws und Lamenters überfallen und fast vollständig vernichtet oder gekapert; lediglich ein Angriffskreuzer der Marines Errant konnte entkommen. Nach dieser Schlacht war der Karthago Sektor nicht mehr wesentlich am Badabkrieg beteiligt. 7, S. 27

Anschließend wandten sich die Astral Claws der Aufgabe zu die Fire Hawks zu vertreiben, was ihnen unter großen Verlusten auf beiden Seiten gelang. Die Fire Hawks konnten gegen Ende 904.M41 schon nicht mehr als ernsthafte Streitmacht bezeichnet werden, aber die Kampfkraft der Astral Claws schien keinen Schaden genommen zu haben. Schließlich gelang es den Mantis Warriors den Marines Errant auf Bellerophon's Fall eine große Niederlage beizubringen, womit die Herrschaft der Sezessionisten, die schon begannen, die äußeren Welten des Surngraad Systems anzugreifen, über die Mahlstromzone zunächst gefestigt war. 7, S. 27

905.M41

Der Kampf hatte mittlerweile eine Dimension angenommen, die auch der Hohe Senat zu Terra nicht mehr ignorieren konnte. Darum wurde 0 016 905.M41 ein Trio imperialer Gesandter mit umfassenden Vollmachten, zusammen mit einer Abordnung des Ordo Haereticus und einer Gruppe Auditoren (i.e. Buchprüfer) des Adeptus Administratum losgeschickt, um die Situation zu untersuchen. Bei den Astral Claws wurden die mangelnden Proben der Gensaat und die Angriffe auf andere imperiale Truppen als Hauptanklagepunkte festgestellt, bei Tanit Koenig und ihren Verbündeten waren es vor allem Missregierung und Raffgier. Nach diesen anfänglichen Feststellungen verlangten die Gesandten einen sofortigen Waffenstillstand und die Kapitulation der Sezessionisten, was von Huron mit einem Hinweis auf die Verteidigung der Mahlstromzone kategorisch abgelehnt wurde. Aus diesem Grund ordneten die Gesandten an, dass alle sezzesionistischen Ordensmeister zu verhaften wären, ihre Welten, Aufzeichnungen, sowie ihr Hab und Gut zu beschlagnahmen seien, bis ihnen der Prozess gemacht war. Diesen Befehl hätten alle loyalen imperialen Truppen, die von ihm hörten mit allen Mitteln auszuführen. 7, S. 28

Damit war der Konflikt nicht mehr nur ein Streit um Handel und Einfluss zwischen verschiedenen Fraktionen des Imperiums, sondern zwischen loyalen Truppen und Abtrünnigen. 7, S. 28

Offener Krieg

Ab 0 764 905.M41 erklären sich die Red Scorpions, aber auch einige Kompanien der Salamanders, Raptors und Fire Angels bereit, die Befehle des Imperators auszuführen. Auch den Marines Errant und Fire Hawks wurde befohlen, sich dem Oberbefehl der Loyalisten zu unterstellen. Letztere taten dies jedoch erst, nachdem sie Rache an den Mantis Warriors nahmen. Nominell hatte den Oberbefehl der Gesandte Inquisitor Jarndyce Frain. Tatsächlich wurde Verant Ortys von den Red Scorpions zum Magister Militum gewählt, auch wenn Frain sich sicher einen Anführer von einem lenkbareren Orden gewünscht hätte. 7, S. 30

906.M41

Die Ziele der Loyalisten waren zweierlei: es sollten möglichst schnell die abtrünnigen Orden zur Kapitulation gezwungen werden und die Handelsrouten aus der Mahlstromzone ins restlichen Imperium sollten gesichert werden. Dazu wurden die Truppen der Loyalisten, auf mehrere Einsatzgruppen verteilt, in das Kampfgebiet geschickt, um die Verteidigung der Sezessionisten zu testen. Daraus entwickelten sich mehr als ein Dutzend Gefechte, unter anderem auch die bislang größte Raumschlacht des Krieges. Es gelang Anfang 906.M41 den Loyalisten so zwar den Vormarsch ihrer Gegner aufzuhalten, aber sie machten wegen des unerwartet hartnäckigen Widerstands auch keine eigenen Fortschritte. Als nächstes führten sie Überfälle auf Vyaniah durch, die ihr Ziel, die Wirtschaft des Planeten zu schwächen, allerdings nicht erreichen konnten. 115 906.M41 wurde die Situation für die Loyalisten schlimmer als mehrere Nachschubkonvois vom Schlachtschiff Night Hag der Executioners vernichtet wurden. Um die Lage noch schlechter zu machen war es den Sezessionisten durch Verrat gelungen, die nördlichen Festungen Surngraads einzunehmen. 7, S. 30, 31

3 390 906.M41 beendete Lufgt Huron das Patt im Kriegsverlauf, indem er Friedensverhandlungen im Grief System vorschlug. Trotz der Bedenken von Inquisitor Frain willigte Verant Ortys ein. Die Verhandlungen schlugen katastrophal fehl und führten unter anderem zum Tod von Ortys und Yarvan Sartaq, dem Ordensmeister der Mantis Warriors. 7, S. 31

Der Höhepunkt der Kampfhandlungen

Carab Culln kurz nach seiner Ernennung zum Ordensmeister und Magister Militum. Er trägt als Zeichen seines Amtes das Blade of the Scorpion und einen blutroten Mantel. 7, S. 45

Zunächst waren die Loyalisten schwer damit beschäftigt sich überhaupt in der Mahlstromzone zu halten. Die Situation änderte sich erst, als Truppen der Novamarines, Howling Griffons und Sons of Medusa sich den Kämpfen anschlossen und Carab Culln zum neuen Oberkommandierenden gewählt wurde. Er ließ als erstes eine aufgegebene Basis auf Hallows Point zum neuen Hauptquartier ausbauen, das trotz eines Überfalls zügig fertiggestellt werden konnte. Anschließend schickte er seine Truppen aus, um die Oberhand im Weltraum zu gewinnen. Die Loyalisten konnten ihre eigenen Nachschublinien sichern und mehrere Konvois der Sezessionisten ausschalten. Die Novamarines und Sons of Medusa hielten durch fortgesetzte Angriffe auf das Sagan System und den Endymion Cluster ihre Gegner beschäftigt und ermöglichten so die Konstruktion einer vorgeschobenen Basis im Khymara System und verstärkte Operationen im Gargathea System, die aber noch bis Ende 907.M41 andauern sollten. 7, S. 39

907.M41

Als monatlich immer mehr Verstärkungen eintrafen wurden die Sezessionisten weiter und weiter in die Defensive gedrängt. Die imperialen Truppen nutzten dies aus und eroberten das Surngraad System zurück. Das Jahr 907.M41 sollte das bislang blutigste des Krieges werden. 4 003 907.M41 überfielen die Executioners, die mittlerweile größtenteils im Kriegsgebiet eingetroffen waren, das Khymara System und fügten den dort stationierten Howling Griffons eine schwere Niederlage zu. 7 S.40

Im Verlauf von 907.M41 nahmen Angriffe von Piraten und Xenos in der Mahlstromzone drastisch zu. Auch wenn die imperialen Geheimdienste Lufgt Huron als den Drahtzieher hinter diesen Angriffen vermuteten stellte sich später heraus, dass die Sezessionisten sogar mehr darunter zu leiden hatten, als die Loyalisten: eine Invasion von Orks in den Endymion Cluster zwang die Mantis Warriors zu einem Gegenangriff, um nicht in einen Zweifrontenkrieg zu geraten mussten die Astral Claws eine Streitmacht unter Corien Sumatris von der Front abgeziehen, um gegen dämonenverseuchte Korsaren auf Magog vorzugehen. 7 S.41f; 9 S.43

5 440 907.M41 kündigten die Minotaurs ihre Anwesenheit im Kriegsgebiet mit einem Angriff auf das Kyro System an, der nicht nur die 46.000 köpfige Garnison der Tyrant's Legion auslöschte, sondern auch die Bergwerke unbrauchbar zurück ließ. Anschließend schickten sie einen Gesandten zum loyalistischen Oberkommando, um sich deren strategischer Befehlsgewalt zu unterstellen, obwohl sie sich bewusst aus der Befehlshierarchie heraus hielten. Asterion Moloc nahm nie an Planungssitzungen teil, sondern schickte seinen Reclusiarchen Ivanus Enkomi als permanenten Repräsentanten. Auch sonst operierten die Minotaurs unabhängig. Sie zogen marodierend durch The Pale Stars und den Südosten der Mahlstromzone, wobei sie auch neutrale Welten nicht verschonten, im Larsa und Crow System bedeutende Armeen der Tyrant's Legion besiegten und die Bevölkerung des Sektors um 20% reduzierten. Lediglich die ähnlich brutalen Executioners schienen den Minotaurs Paroli bieten zu können. 7 S.43

908.M41

Iscario Seneca von den Astral Claws. Gefangen genommen während der Vyaniah Raids. Von der Inquisition für Häresie hingerichtet.

3 151 908.M41 stellte man beim Verhör eines Apothecarius, der bei der Befreiung von Surngraad gefangen genommen wurde fest, dass dieser nicht zu den Astral Claws, sondern den Tiger Claws gehörte. Die schockierten Inquisitoren befahlen verdeckt operierenden Space Marine und Inquisitionstruppen, gezielt Astral Claws gefangen zu nehmen. Es wurde schnell offensichtlich, dass der Orden seit 100 Jahren eine der schrecklichsten vorstellbaren Häresien begangen hatte. Nachdem den Maelstrom Warders Verstärkungen immer wieder verweigert worden waren, hatte Lufgt Huron beschlossen die Stärke seines Ordens auszubauen, bis sie der einer der alten Legionen entsprach. Um alles noch schlimmer zu machen hatte das Apothecarium der Astral Claws auch noch mit beschleunigten Wachstumstechniken für Zygoten experimentiert. Es scheint, dass Huron damit zunächst nicht vorhatte, zu rebellieren, sondern eigentlich den gesamten Mahlstrom für das Imperium erobern wollte. Der Konflikt mit dem Administratum kam für ihn leider äußerst ungelegen. Nichts desto trotz blieb Inquisitor Frain nichts anderes übrig, als die Astral Claws für Excommunicate Traitoris zu erklären. Ab diesem Zeitpunkt änderte sich die Art des Krieges ein weiteres Mal: beinahe alle Vorkommnisse wurden unter Geheimhaltung gestellt und Inquisitionsgardisten rückten hinter der Front nach um jede eroberte Welt genau auf Zeichen von Häresie und Verrat zu überprüfen. 7, S. 42 Auch die anderen sezessionistischen Orden wurden von der Inquisition auf Häresie untersucht: die Mantis Warriors erlaubten zwar keinen Zutritt zu ihren Basen, übergaben aber Proben ihrer Gensaat, die für rein befunden wurde. Die Executioners kooperierten vollständig und auch ihre Gensaat wies keinen Makel auf. Die Lamenters wurden nicht extra untersucht und auch alle Daten, die nach ihrer Kapitulation gewonnen werden konnten wurden nie veröffentlicht. 7, S. 50

Auch an anderen Fronten konnten die Loyalisten Erfolge erzielen, insbesondere bei dem Battle of Galen und der Invasion of Vyaniah. Ein War Clan der Sons of Medusa zusammen mit einer Kompanie der Exorcists begann 908.M41 eine zweijährige Säuberungsaktion auf der zerstörten Makropolwelt Cygnax V, um zu verhindern, dass die Sezessionisten dort alte Waffenlager plündern konnten. 7, S. 43 3 330 908.M41 startete die bislang größte Streitmacht der Loyalisten mit einem groß angelegten Angriff zur Rückeroberung des Sagan Systems. Der Feldzug war für beide Seiten und auch die Zivilbevölkerung sehr verlustreich, besonders, weil die Sezessionisten Viruswaffen in großem Umfang einsetzten. Mit Sagan III unter ihrer Kontrolle als neues Hauptquartier konnten die imperialen Truppen Surngraad vollständig befreien. Dadurch war die Mahlstromzone effektiv in zwei Regionen, den Endymion Cluster und den Badab Sektor, geteilt worden. Die Offensiven der Sezessionisten beschränkten sich ab diesem Zeitpunkt auf Überfälle auf Konvois und kleine Vorstöße durch die Astral Claws und Executioners, was es Carab Culln erlaubte den Endymion Suppression Feldzug zu starten. 7, S. 47

Da man der Meinung war, dass die Sezessionisten geschwächt genug waren konnten die Novamarines, Raptors und Howling Griffons, die alle durch Verluste gesschwächt waren, zusammen mit Teilen der Flotte des Segmentum Solar im Rahmen einer imperiumsweiten Aktion verlegt werden, um gegen diverse neue Ork Waaaghs im Segmentum Ultima eingesetzt zu werden. 7, S. 47 Obwohl die Bedrohung durch die Orks vorhanden war gibt es Stimmen, dass die verlegten Orden von Inquisitor Frain als nicht verlässlich genug betrachtet wurden, um weiterhin gnadenlos gegen andere Space Marines vorzugehen. Trotz allem konnten die Loyalisten noch Erfolge verbuchen: 6 888 908.M41 zwangen die Minotaurs die Lamenters in einem blutigen Gefecht zur Kapitulation und 4 897 908.M41 unterbanden die Red Scorpions und Salamanders weitere Waffenlieferungen vom Adeptus Mechanicus an die Sezessionisten im Angstrom System. 7, S. 48

Übermacht der Loyalisten

909.M41

Als das Jahr 909.M41 anfing hatten die Loyalisten die absolute Oberhand auf den Warprouten der Mahlstromzone. Die Sezessionisten hatten besonders einen großen Mangel an schweren Kriegsschiffen, da ihnen mit Ausnahme der Produktionskapazitäten im Badab System, die aber nur für Flieger ausreichten, keine Möglichkeit für Nachschub zur Verfügung stand. Die wenigen Schlachtschiffe der Aufständischen waren im Badab Sektor zusammen gezogen, in Erwartung des unvermeidlichen Angriffs. Das konnten die imperialen Kräfte ausnutzen, um den Badab Sektor blockieren und, um die Bodenschätze der Pale Stars wieder sicher in den Rest des Imperiums transportieren. Die Mantis Warriors konnten der Wiedereroberung des Endymion Clusters nur noch mit Guerillataktiken entgegentreten, mit Ausnahme einiger besonders blutiger Gefechte in den Systemen Iblis, Sigard und Tranquility. 7, S. 50

Die einzigen ernsthaften Angriffe der Abtrünnigen wurden von den Executioners durchgeführt. Sie schlugen mit Dutzenden von Überfällen auf befreite Welten und imperiale Konvois zu. Besonders problematisch war, dass ihre Basis in der Mahlstromzone unauffindbar blieb. Auf der anderen Seite weigerte sich der Orden, direkten Befehlen Hurons Folge zu leisten; er blieb dabei nur ein Alliierter zu sein, was für große Irritationen bei den Sezessionisten sorgte. Gegen Ende 909.M41 war der Aufstand fast eingedämmt, aber es war allen Beteiligten klar, dass der blutigste Teil des Krieges, die Eroberung des Badab Sektors, noch bevorstand. 7, S. 51

910.M41

Das Jahr 910.M41 begann mit einem blutig niedergeschlagenen Aufstand auf Galen VI. 9, S. 10 3 327 910.M41, während die Loyalisten ihre Truppen in Position brachten, um den Badab Sektor anzugreifen, erreichten die Carcharodons, angeblich auf direkten Befehl des Hohen Senats, das Kampfgebiet. Nach einem geheimen Treffen mit ihrem Ordensmeister Tyberos the Red Wake akzeptierte Inquisitor Frain sie in seinen Reihen. Dieser Entscheidung beugte sich auch Carab Culln, der trotz seines Misstrauen gegenüber den Neuankömmlingen die Notwendigkeit von Verstärkungen einsah. Als erstes wurden die Carcharodons losgeschikt, um die Endymion Suppression zu einem schnellen Ende zu bringen. Dieses Ziel war bis zum Ende des Jahres erreicht, so dass die Loyalisten ihre Anstrengungen ganz auf Badab konzentrieren konnten. Allerdings zogen sich die Fire Angels aus dem Krieg zurück, da sie nicht mehr an der Seite der Carcharodons zu kämpfen bereit waren. 9, S. 13

911.M41

Gegen 911.M41 wurden verstärkte Aktivitäten von Piraten und Korsaren in der östlichen Mahlstromzone festgestellt. Daraufhin entsandte man eine Aufklärungsgruppe der Imperialen Flotte, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Nach ihrem von Warpanomalien und hohen Verlusten gezeichneten Flug konnte diese auf der von loyalen Zeloten beherrschten Grenzwelt Rook III endlich konkrete Beweise finden. Man berichtete den Kundschaftern, dass es verstärkt Überfalle in den umliegenden Systemen durch eine Einsatzgruppe unter der Führung des Astral Claws Angriffskreuzers Hyrcania gegeben hatte, deren Ziel es war Sklaven zu rauben. Dank der exzellenten Fähigkeiten der Navigatorin Onna Nostromo war es möglich die Spur der Plünderer in das Lamptan System zu verfolgen. 9, S. 22

Mittlerweile hatten die Sons of Medusa und Minotaurs zusammen mit mehreren Straflegionen der imperialen Armee mit einem Angriff auf das Isin System am Rand des Badab Sektors begonnen, dem die Tyrant's Legion jedoch unerwartet zähen Widerstand leistete. In der Zwischenzeit sammelten sich die Exorcists und Red Scorpions bei Sagan III zu einem entscheidenden Angriff auf das Piraeus System, das am Ende der wichtigsten Warproute in den Badab Sektor lag. Von den sieben noch im Krieg aktiven Orden hatten einige, allen voran die Fire Hawks, enorme Verluste erlitten während die Salamanders ohnehin nur mit einer verstärkten Kompanie angerückt waren. In dieser Situation war ein Abnutzungskrieg, wie ihn Lufgt Huron offensichtlich im Sinn hatte keine Option. Darum unterbreitet der hochgeschätzte Pellas Mir'San, einer der erfahrensten Kommandeure der Loyalisten, den Vorschlag, mit einem Blitzangriff das Lamptan System anzugreifen um einen Zweifrontenkrieg zu vermeiden. Erstaunlicherweise erbot sich der sonst so stille Ivanus Enkomi eine Einsatzgruppe der Minotaurs als Unterstützung anzuführen. 9, S. 23

Die Lamptan Intervention wurde 260 911.M41 ein voller Erfolg. 9, S. 23 Einige Schiffe der zurückkehrenden Einsatzgruppe wurden durch einen Warpsturm lahmgelegt, was 270 911.M41 zu den Ereignissen führen sollte, die als Red Hour bekannt wurde. Die Executioners erkannten zum ersten Mal die Verderbtheit der Astral Claws. Thulsa Kane selbst erklärte die Blutschuld seines Ordens für nichtig. Danach griffen die Executioners mit nie da gewesener Brutalität ihre einstigen Verbündeten an, wobei es ihnen natürlich gelegen kam, dass sie auch geheime Einrichtungen der Sezessionisten kannten. Gleichzeitig weigerten sie sich jedoch auch, gegenüber Loyalisten zu kapitulieren; am berühmtesten diesbezüglich wurde die Zerstörung des Angriffskreuzers Warspite der Sons of Medusa 310 911.M41. 9, S. 30

Huron betrachtete dies natürlich als Verrat. 5 319 911.M41 wurde überall im Badab Sektor eine Nachricht abgespielt in der er erklärte, dass Imperium sei korrupt und verdorben, während er und seine Getreuen zum Schutze und Überleben der Menschheit ein neues Reich aufbauen würden. Danach wurden im ganzen Sektor imperiale Symbole zerstört, Kirchen niedergerissen und Mitglieder von Ekklesiarchie und Adeptus Terra umgebracht. Auch für die normale Bevölkerung des Sektors änderte sich vieles: wo sie beislang noch gedacht hatten, gegen angreifende Häretiker zu kämpfen war es jetzt verboten den Namen des Imperators auszusprechen. Retaliators der Astral Claws gingen gnadenlos gegen jeden Ungehorsam vor und auf Badab Primaris wurde jeder, der es wagte einen Space Marine anzusehen geblendet. Aus Berichten imperialer Agenten weiß man, dass auch die Versorgungslage im Sektor immer dramatischer wurde. Verhungernde Menschen, die um Essen bettelten wurden bald ein alltäglicher Anblick im Sektor. Unter den Astral Claws selbst machte sich eine Belagerungsmentalität breit. Sie gingen davon aus, dem Tode geweiht zu sein und wollten noch so viele ihrer Gegner wie möglich mitnehmen. Ab diesem Zeitpunkt begannen sie auch die Zeichen ihrer Zugehörigkeit zum Imperium von den Rüstungen zu entfernen, indem sie sie entweder abschliffen oder mit roter Farbe übermalten. 9, S. 30

3 705 911.M41 starteten die Loyalisten den lange geplanten Angriff ins Piraeus System, während zusätzlich zu den noch laufenden Kämpfen im Isin System die Minotaurs und Salamanders zur Entlastung Überfälle auf das Eshunna bzw. Decaballus System durchführten. 9, S. 34 Die Astral Claws konnten den Angriff noch einmal zurückschlagen, aber sie verloren beinahe ihre gesamte verbliebene Flotte. 9, S. 39

912.M41

Nach dieser Schlacht begann eine bis Mitte 912.M41 dauernde Phase des Krieges, die Silent War genannt wurde. Die Loyalisten waren in keiner Position weiter in den Badab Sektor vorzustoßen und es war nur der imperialen Armee und den Truppen der Inquisition zu verdanken, dass in den bereits eroberten Gebieten keine Aufstände ausbrachen. Die Minotaurs und Sons of Medusa waren schwer damit beschäftigt, die Schifffahrtslinien zu sichern und im Endymion Cluster leisteten versprengte Einheiten der Mantis Warriors immer noch Widerstand. Es kam zu hunderten Scharmützeln zwischen den verfeindeten Parteien. Gleichzeitig erreichten das loyale Oberkommando Berichte, dass die Astral Claws sich ins Badab System zurückzogen und die Verteidigung der anderen Welten nur noch der Tyrant's Legion und den PVS überließ. Man hörte auch immer wieder von einzelnen Gruppen der Astral Claws und Tyrant's Legion, die ihrem Herrscher den Rücken kehrten und in den Mahlstrom flohen. 9, S. 42

03 519 912.M41 kapitulierten endlich die letzten Mantis Warriors. Dies nahm Carab Culln zum Anlass einen Kriegsrat einzuberufen, an dem nicht nur Vertreter aller sechs noch aktiv kämpfenden Orden teilnahmen, sondern auch die Herrscher des Angstrom Systems und Stibor Lazaerek von den Fire Hawks teilnahmen. Man war sich einig, dass der Krieg schnell zu einem Ende gebracht werden musste, wenn es nicht Jahrhunderte dauern sollte, die Region zu befrieden und alle Widerstandsnester auszurotten. Da weitere Verstärkungen nicht zu erwarten waren, weil sie in anderen Kriegen gebraucht wurden fasste man folgenden Plan: die Raptorus Rex sollte das Piraeus System blockieren, während sich die übrigen Loyalisten um die Befriedung der restlichen Mahlstromzone kümmerten, bis genug Truppen frei wären, um Badab Primaris mit überwältigender Macht anzugreifen. Das Adeptus Mechanicus sagte seine Hilfe zu, sobald der Angriff beginnen würde. 9, S. 44

Die Sons of Medusa und Carcharodons arbeiteten zusammen, um die Executioners zur Strecke zu bringen. Pellas Mir'San war darüber tief betrübt, da er der Meinung war, letzere hätten sich dennoch ehrenhaft verhalten. Er machte sich deshalb mit frisch eingetroffenen Verstärkungen auf um mit Thulsa Kane in Kontakt zu treten. 03 838 912.M41 gelang es ihm endlich dieses Ziel zu erreichen. Die Obsidia traf gerade noch rechtzeitig ein, um die Phaeton's Wrath und die Night Hag daran zu hindern zwei Angriffskreuzer der Sons of Medusa zu vernichten. Den Worten des einflussreichen Salamanders folgend ließen sich Kane und seine Ehrengarde mit der Night Hag auf Nocturne internieren, während der Rest der Executioners die Mahlstromzone verließ. Carab Culln unterstützte diese Lösung, auch wenn viele andere die Auslöschung des Ordens forderten. 9, S. 46

913.M41

Anfang 913.M41 erreichten die Star Phantoms das Kriegsgebiet und das Adeptus Mechanicus sandte 3 Manipel der Legio Crucius aus dem Angstrom System. Da die beim Angriff auf Piraeus beschädigten Kriegsschiffe wieder in Stand gesetzt waren konnte endlich der Angriff auf das Badab System beginnen. 9, S. 46

Die Belagerung von Badab

In einer ersten Phase (117.913.M41) eroberten die Sons of Medusa und Exorcists Sentinel Sigma, während die Star Phantoms einen Angriff auf die größeren Raumfestungen des Systems anführten und die Minotaurs die kleineren bewohnten Welten des Systems (Badab Secundus und Rigeal) eroberten. 9, S. 46 Dann übernahmen Techpriester die Kontrolle über den Ring of Steel, so dass 3 118 113.M41 der Sturm auf Badab Primaris beginnen konnte. Die Exorcists und Einheiten der Imperialen Flotte blockierten das System, damit niemand entkommen könnte. In weniger als 48 Stunden, die einige der brutalsten Kämpfe des gesamten Krieges sahen, war der Kampf beendet. 9, S. 48 Die Carcharodons erreichten dieses Ziel, indem sie die Geothermalreaktoren der Makropolen von Badab zum Überladen brachten. Dadurch wurde eine Serie von Erdbeben ausgelöst, die die Oberfläche des Planeten unbewohnbar machte. In dem hierbei entstehenden Chaos erlitten die Loyalisten weitere Verluste und mussten Ausrüstung zurücklassen, die sonst hätte geborgen werden können. Dadurch wurde es Lufgt Huron und einigen Getreuen ermöglicht die Blockade des Systems zu durchbrechen und sich in den Mahlstrom abzusetzen. 9, S. 49

Der Badabkrieg jedenfalls war vorbei.

Nachspiel

Kriegsgerichtsverhandlungen

Den Überlebenden der vier abtrünnigen Orden wurde 2 859 913.M41 der Prozess gemacht. Obwohl Inquisitor Frain versuchte es zu verhindern wurden nach alter Tradition des Adeptus Astartes auch die Ordensmeister von fünf nicht an dem Konflikt beteiligten Orden zu Richtern ernannt. Nach langen Verhandlungen, in denen Stibor Lazaerek sich für ein Todesurteil aussprach, während Pellas Mir'San vor allem die Executioners verteidigte, wurden die Urteile gesprochen:

  • Die Astral Claws wurden zu Hochverrätern erklärt und alle Gefangenen wurden umgehend unehrenhaft hingerichtet. 9, S.53
  • Die anderen drei Orden wurden für schuldig befunden, die imperialen Gesetze gebrochen zu haben und mussten jeweils einen 100-jährigen Kreuzzug der Buße unternehmen, ohne in dieser Zeit rekrutieren zu dürfen. 9, S.53
    • Die Mantis Warriors verloren zudem auf Dauer ihre Domänen und Besitztümer im Endymion Cluster an die Fire Hawks. 9, S.53
    • Die Lamenters mussten den Minotaurs Reparationen in Raumschiffen und Waffen leisten. Damit wurde die von den Minotaurs nach dem Battle of Optera genommene Beute legalisiert. 9, S.53
    • Auch die Executioners mussten ihre Heimatwelt aufgeben, allerdings würde sie nur für die Dauer ihres Kreuzzugs in der Obhut der Salamanders bleiben. 9, S.53

Das Schicksal der Zivilbevölkerung der Mahlstromzone hingegen lag ganz in den Händen der Umerziehungseinheiten des Administratum, der Inquisition und des Adeptus Arbites. 9, S.53

Beute

4 995 913.M41 gab Jarndyce Frain den auf ein Drittel ihrer Stärke geschrunpften Star Phantoms die Herrschaft über den Badab Sektor. Obwohl dieser schwer verwüstet worden war nahmen die Marines dankend an und errichteten ihre neue Basis auf dem Eismond Jahga. 9, S.54

Um 997 913.M41 waren frische Einheiten der Imperialen Flotte und des Administratum in der Mahlstromzone eingetroffen um die Sicherung der Region zu garantieren, so dass die anderen Space Marine Streitkräfte zu ihren Heimatwelten und dem nächsten Einsatz flogen. Nur die Carcharodons ernteten mit der Zustimmung der Fire Hawks eine ganze Generation an Rekruten im Tranquility System, der alten Hauptbasis der Mantis Warriors, bevor sie in die Randbereichte des Imperiums aufbrachen. 9, S.54

Säuberung

1 009 915.M41, nach seiner Rückkehr nach Terra, erließ Inquisitor Frain als letzte Amtshandlung in seiner Funktion als Gesandter des Hohen Senats ein Edikt der Auslöschung in Bezug auf die Astral Claws. Damit begann ein langwieriger Prozess, in dem sämtliche Aufzeichnung revidiert und auf gefährliches Material gesichtet wurden mit dem Ziel den Namen und die Taten des ehemaligen Ordens auf Dauer aus der Geschichtsschreibung des Imperiums zu tilgen. 9, S.54

Die Roten Korsaren

Die wenigen überlebenden Astral Claws hatten sich unterdessen vollständig vom Imperium losgesagt. Lufgt Huron heilte trotz seiner lebensgefährlichen Verletzungen mit unnatürlicher Geschwindigkeit und stand bereits nach zwölf Tagen wieder an der Spitze seiner Anhänger. Unter seiner Führung unterwarfen die Astral Claws die Piratenbanden im Mahlstrom, tilgten die imperiale Heraldik auf ihren Rüstungen mit roter Farbe und nannten sich fortan Rote Korsaren. Sie dominierten bald ein Piratenreich im Mahlstrom und bedrohten den imperialen Handel. Neben versprengten Astral Claws schließen sich immer wieder Space Marines den Korsaren an, häufig lediglich einzelne Männer, gelegentlich aber auch ganze Trupps. Dieser Umstand beunruhigt die Inquisition zutiefst. 2 S.56

Einzelne Schlachten

Konfliktparteien

Streitmacht Stärke Befehlshaber Aktivität
Sezessionisten Maelstrom Warders.jpg Lufgt Huron
Astral Claws Astral Claws Wappen neu.jpg 4.000 - 5.000+ Marines, inklusive der Überlebenden der Tiger Claws (~100 Marines); 2 Schlachtkreuzer, 1 Cardinal-Klasse, 7 Angriffskreuzer, 30 Eskortschiffe 7, S. 59 Lufgt Huron 901-913.M41
Executioners Executioners.jpg die 3. Kompanie mit der Night Hag ab 904.M41 7, S. 21, der gesamte Orden (~ sieben Kompanien) mit Ausnahme der Überreste der 2. Kompanie und der Hälfte der 10. Kompanie, 1 Schlachtkreuzer, 3 Angriffskreuzer, 2 leichte Kreuzer, 10 Gladius-Klasse Fregatten 9, S. 89 Thulsa Kane 9, S. 175 907-270.911.M41 9, S. 89
Lamenters Lamenters Wappen.jpg der gesamte Orden (800 Marines, 70 Scouts), 1 Warp Barque, 2 Forge Ships, 12 Versorgungsschiffe, 2 Schlachtkreuzer, 6 Angriffskreuzer, 3 Kreuzer, 22 Eskortschiffe 7, S. 114 Malakim Phoros † (?) 12, S. 170 bis 888.908.M41 7, S. 114
Mantis Warriors Mantis Warriors Wappen neu.jpg der gesamte Orden (~ 800 Marines, 80 Scouts), 1 Schlachtkreuzer, 3 Angriffskreuzer, 16 Eskortschiffe (u.a. umgerüstete Xenos Schiffe) 9, S. 68
  • 904-906.M41 7, S. 32
  • 390.906-Ende 910.M41 7, S. 50
Tyrant's Legion Tyrant's Claw.jpg Mehrere Hundert Millionen Soldaten und Panzer; Irreguläre Truppen; Flieger 7, S. 59 unbekannter Zenturio 901-912.M41
Mahlstromzonenflotte Mahlstromzonenflotte.jpg unbekannt unbekannter Admiral 901-912.M41
Loyalisten Aquilla.jpg Jarndyce Frain Inquisition1.JPG; der amtierende Magister Militum *
Carcharodons Carcharodons Wappen.jpg 6 verstärkte Kompanien, 1 Panzerkreuzer, 1 Angriffskreuzer, viele mittlere und leichte Großkampfschiffe 9, S. 119 Tyberos the Red Wake 9, S. 177 ab 910.M41 9, S. 119
Exorcists Exorcists.jpg die Hälfte der 1. Kompanie, die 2., 3., 5., 6., und 11./(Scout) Kompanien, 2 Schlachtkreuzer, 3 Angriffskreuzer, 17 Eskortschiffe 9, S. 132 Silas Alberec 9, S. 132 ab 908.M417, S. 43
Fire Angels Fire Angel Wappen.jpg der gesamte Orden (ca. 7 Kompanien), mindestens ein Angriffskreuzer 7, S. 93 unbekannter Ordensmeister 906-910.M41 7, S. 93
Fire Hawks Firehawksnewbadge.jpg der gesamte Orden (86% der Sollstärke), die Raumfestung Raptorus Rex, 2 Schlachtkreuzer, 7 Kreuzer, 30+ Eskortschiffe; nach 907.M41 wegen hoher Verluste nur Blockade des Angstrom Systems 7, S. 59 Stibor Lazaerek 7, S. 62 904-907.M41 7, S. 59
Howling Griffons Howling Griffons Wappen.jpg 250 Marines, 1+ Angriffskreuzer 7, S. 127
  • unbekannter Captain † 7, S. 127
  • Armand Titus7, S. 159
906-909.M41 7, S. 127
Marines Errant Marines Errant Wappen.jpg 6 Kompanien, diverse Kreuzer und Fregatten 7, S. 77
  • 904.M41 7, S. 77
  • 904-Anfang 907.M41 7, S. 77
Minotaurs Minotaurs.jpg der gesamte Orden (~ 10 Kompanien), 11 Kriegsschiffe 7, S. 42; 9, S. 109 Asterion Moloc 7, S. 43 ab 440 907.M41 7, S. 42; 9, S. 109
Novamarines Novamarines Wappen.jpg 3. und 5. Kompanie mit angeschlossenen Elementen der 1. und 10. Kompanie, 3 Angriffskreuzer, 12 Versorgungsschiffe 7, S. 119 Mordaci Blaylock 7, S. 119 906-908.M41 7, S. 119
Raptors Raptors Wappen.jpg 4 Kompanien, 1 Schlachtkreuzer, 2 Angriffskreuzer, 10 Eskortschiffe 7, S. 101 Lias Issodon 7, S. 101 906-908.M41 7, S. 101
Red Scorpions Red Scorpions Wappen.jpg erst 5 dann 8 Kompanien, 2 Schlachtkreuzer, 4 Angriffskreuzer 7, S. 85
  • 764.905-906.M41 7, S. 32
  • 390.906-912.M41 7, S. 32
Salamanders Salamanders Wappen.jpg die 2. Kompanie (unter Sollstärke), Garnisonstruppen und Ausbilder von Nocturne, 30 Veteranen der 1. Kompanie, 6 Ehrwürdige Cybots, schweres Gerät aus der Ordensreserve, mindestens 1 Schlachtkreuzer, 1 Angriffskreuzer 9, S. 78; ab 912.M41 ein weiterer Angriffskreuzer und eine halbe Kompanie an Verstärkungen 9, S. 45 Pellas Mir'San 9, S. 78 ab 906.M41 9, S. 78
Sons of Medusa Sons of Medusa.jpg der Atropos War Clan (~ 3 Kompanien) mit Elementen der Ordensreserve und der Lachesis und Magaera War Clans (~ 3 Kompanien), 1 Schlachtkreuzer, 6 Angriffskreuzer, 2 Forge Ships, 14 Eskortschiffe 9, S. 99 Vaylund Cal 9, S. 181 ab 907.M41 9, S. 99
Star Phantoms Star Phantoms.jpg der gesamte Orden (volle Sollstärke), mindestens 2 Schlachtkreuzer 9, S. 135 unbekannter Ordensmeister ab 912.M41 9, S. 135
Ordo Haereticus Ordo Haereticus.jpg Inquisitionsgardisten, Inquisitoren 9, S. 135 Jarndyce Frain ab 905.M41 9, S. 135
Imperiale Armee Aquilla.jpg mehrere Regimenter (besonders Straflegionen), vor allem zur Sicherung des Gebiets eingesetzt 9, S. 135 unbekannter Generalfeldmarschall ab 905.M41 9, S. 135
Legio Crucius Legio Crucius.jpg 3 Manipel (15 Titanen) 9, S. 50 Cadmon Krom 9, S. 50 912.M41 9, S. 50
Sektorflotte Karthago Karthan Ram.jpg unbekannt; (Großteil der Flotte) Tanit Koenig7, S. 31 901-906.M41 7, S. 31
Flottenreserve Solar unbekannt unbekannter Admiral 905-912.M41 7, S. 135
Adeptus Administratum Adeptus Administratum Symbol.jpg
  • Tributflotte VX542/11 7, S. 20
  • Bodentruppen von Sagan III 7, S. 56
  • Assayer General 7, S. 20
  • Oberster Beamter 7, S. 56
  • 901.M41 7, S. 20
  • 901-904.M41 7, S. 56
Adeptus Arbites Adeptus Arbites Symbol.jpg unbekannt, Truppen zur Befriedung und moralischen Umerziehung 9, S. 135 unbekannter Arbitor General ab 905.M41 9, S. 135
Neutrale Parteien
Adeptus Mechanicus ADEPTUS MECHANICUS SYMBOL A.JPG Skitarii, Flotte oberster Techpriester des Angstrom Systems 7, S. 52 901-912.M41
Chaos Renegaten Chaosstern.jpg unbekannt verschiedene 901-912.M41
Orks OrkMegabadge.JPG unbekannt verschiedene 901-912.M41
Piraten unbekannt verschiedene 901-912.M41

Anmerkungen

W40klogo1edigrau.jpg Bitte beachten: Die folgenden Informationen der 1. Edition können aufgrund einer Überarbeitung des Hintergrunds des Warhammer 40.000-Universums als ganz oder teilweise nicht mehr gültig und überholt gelten.

Im Warhammer 40.000 Compendium der 1. Edition wurde gemutmaßt, Lufgt Huron könnte ein außerirdischer Shapechanger (dt. etwa "Formwandler") sein, der sich nur als Ordensmeister ausgibt. Diese Information ist inzwischen ungültig, da Huron nach neueren Informationen dem Chaos verfiel. Ebenso galt im Compendium das weitere Schicksal der Astral Claws als ungeklärt, da es die Geschichten um Huron Schwarzherz und die Roten Korsaren zu dieser Zeit noch nicht gab.

Quellen