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Alpha Legion

Aus Warhammer 40k - Lexicanum
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Marine Daten Ordenssymbol

Alpha Legion Space Marine

Name: Alpha Legion

Legionssymbol

Legion: Alpha Legion
Primarch: Alpharius Omegon
Nachfolgeorden: keine
Gründung: Erste Gründung Miniatur
Heimatplanet: Nicht vorhanden (s. unten)
Miniatur
Farben: blau mit silbernen Akzenten
Schlachtruf: Für den Imperator! (in spöttischem Ton)

"The hydra’s heads must strike in unison. The mission cannot be declared accomplished until a disorientated enemy, hit from all sides simultaneously and bereft of hope, falls to the final bolt-round."
+++ Strike Commander Dartarion Varix +++ 25

Die Alpha Legion ist die zwanzigste und letzte Legion der ersten Gründung. Weitere Namen lauten: The Harrowing, The Children of Eris, The Ghost Legion, The Unbroken Chain, The Hydra oder Aleph Null (es gibt über 736 weitere Namen für die Legion).22 S.78 Ob der Name der Legion wirklich Alpha Legion lautet ist umstritten, da selbst in offiziellen imperialen Berichten aus dem Großen Kreuzzug auch andere Namen auftauchen, mit denen sich die Legion selbst bezeichnete oder bezeichnet wurde.22 S.83


Geschichte

Großer Kreuzzug

Space Marine der Alpha Legion kurz vor dem Bruderkrieg

Die Erschaffung der Alpha Legion liegt im Verborgenen, den sie war mit den Salamanders und den Space Wolves eine der Legionen, die abseits der anderen erschaffen wurde. Es existieren Mutmaßungen, dass sie deshalb den Namen Alpha erhielt, da ihr als letzte Legion die ausgereifteste Gensaat implementiert wurde und sie damit die ersten Space Marines mit stabilen Genen besaß.22 S.80

Warum die Stärke der XX. Legion zu Beginn des Großen Kreuzzuges nur bei etwa 1000-2000 Space Marines lag, darüber gibt es viele Vermutungen:

  • Da alle menschliche Ressourcen für die anderen Legionen benötigt wurden, gab es schlicht zu wenige Rekruten für die Alpha Legion.22 S.80
  • Der Imperator hatte eine Unreinheit in der Gensaat entdeckt, die er erst beheben musste.22 S.80
  • Die Alpha Legion war die "Kontrollgruppe" des Imperators für alle Legionen, denn nie zuvor hatte er Gensaat in so großem Maße implantieren lassen. Überdies baute er die XX. Legion zu einer Spezialeinheit aus.22 S.80

Bekannt ist nur, dass die Alpha Legion nach ihrer Erschaffung für mehrere Dekaden aus dem öffentlichen Leben verschwand22 S.80 und während dieser Zeit vermutlich mit anderen neu geschaffenen Institutionen, wie den Sororitas Inconcessus und dem Officio Assassinorum, geheime Aufträge des Imperators vollzog.22 S.82 Dies wird umso wahrscheinlicher, da die Legion vertiefte Kenntnisse von den Assassinen-Tempeln besaß, dass keinesfalls öffentlich zugänglich war.29 K.12

Auch über das Auffinden des Primarchen ranken sich verschiedenen abweichende Geschichten, eine sei hier genannt:
Im Zuge des Großen Kreuzzuges wurde ein vorgeschobener Patrouillenkreuzer der Lunar Wolves in einen Hinterhalt durch Piraten gelockt. Nach einem kurzen Scharmützel mit ihren Jägern bemerkte die Besatzung des verfolgenden Kreuzers, dass sie sich mitten in ein Minenfeld manövriert hatte. Durch die Detonation einiger dieser Raumminen wurde das Antriebssystem beschädigt. Nur wenige Tage später erhielt der Rest der Flotte ein Notsignal des Kreuzers, auf welches Horus, der Primarch der Lunar Wolves, persönlich reagierte. Wutentbrannt begab er sich selbst an Bord des Kreuzers, wo er feststellen musste, dass es einigen der Angreifer gelungen war ihren Fuß an Bord zu setzen. Aus einem der Lüftungsschächte kommend verschafften sich fünf der Angreifer Zutritt zur Brücke. Vier von ihnen wurden durch Horus persönlich getötet, doch der Fünfte war anders. Größer als selbst Brüder der Lunar Wolves stürmte er auf Horus zu und schüttelte einen Treffer nach dem anderen ab. Nur wenige Zentimeter von Horus' Kehle entfernt stoppte der Riese seinen Angriff und beide starrten sich in die Augen. Horus brach in Gelächter aus, denn er hatte den letzten seiner Primarchenbrüder gefunden.22 S.86 Horus erfuhr, dass sich der Fremde selber Alpharius nannte, jedoch ohne seine Heimatwelt zu nennen. Bei jeder Welt, welche die Lunar Wolves in das Imperium eingliederten, fragte Horus ihn ob es seine Heimatwelt sei, doch jedes Mal verneinte Alpharius. Anstatt ihn nach Terra zu seinem Vater zu schicken behielt Horus ihn an Bord seines Schlachtschiffs und erlaubte seinem Bruder bei verschiedenen Einsätzen das Kommando zu übernehmen.Quelle? Schließlich kam der Tag an dem Alpharius nach Terra zurückkehrte. Der Imperator, mit der Regierung seines ständig wachsenden Imperiums schwer beschäftigt, hatte wenig Zeit für den letzten seiner Söhne und übergab ihm schnellstmöglich den Befehl über seine eigene Legion, die Alpha Legion.Quelle?

Alpharius führte seine Legion in die äußersten Grenzen des Imperiums, um ebenfalls so viel Ruhm wie die anderen, älteren Legionen zu erlangen. Er lehrte seine Legion, einen Feind gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen anzugreifen, um so seine Schwachstellen zu nutzen. Hierbei zeigte sich auch, dass die Legion keine Ordensfestung und keinen Heimatplaneten hatte. Alpharius ließ überall im Imperium geheime Vorratslager, Depots und Stützpunkte errichten, von wo aus seine Legion operieren konnte. 14c Einige dieser Stützpunkte sind bis heute nicht vom Imperium entdeckt worden. Auch trainierte Alpharius seine Offiziere darauf, unabhängig von der starren Befehlskette operieren zu können, weswegen er in einigen Schlachten selbst untertauchte, um beobachten zu können, wie sich seine Legion ohne seine Führung schlagen würde. 14e

Der Primarch selbst traf nur selten auf seine Mitprimarchen, nur ein paar mal kam er mit Roboute Guillaume, dem Primarchen der Ultramarines, zusammen, welcher ihn dazu bringen wollte, die Alpha Legion nach den Prinzipien seines von ihm erstellten Codex Astartes zu strukturieren. Alpharius jedoch lehnte dies ab, da es seiner Strategie entgegengesetzt war. Hierauf entbrannte zwischen beiden eine hitzige Debatte, welche allerdings von keinem der beiden Redegewandten gewonnen werden konnte. So trennten sich ihre Wege wieder und Alpharius trieb seine Legion noch stärker zu Höchstleistungen an.22 S.85 Die Legionen der Death Guard, Imperial Fists, Thousand Sons und Night Lords distanzierten sich von der Alpha Legion, während von wiederholten Feldzüge der XX. Legion an der Seite der Lunar Wolves, Dark Angels und Iron Hands berichtet wird.22 S.85
Grundsätzlich wurde die Legion zu jenem Zeitpunkt, wie folgt beschrieben: Sie sei Stolz auf ihre Taten und der Unterlegene solle um die Taten der Alpha Legion und ihrer Überlegenheit wissen. Sie strebe danach möglichst komplexe Pläne umzusetzen und damit anzugeben.29 K.12

Die Alpha Legion wusste prinzipiell vom Chaos, hielt es aber nur für eine exotische Xenos-Form, die mit dem Warp im Zusammenhang stand.6 T1K4 Sie wussten etwas mehr als andere imperiale Oberkommandierende, beispielsweise, dass man das Chaos mit Schutzrunen abwenden konnte, trotzdem waren die Kenntnisse der Alpha Legion stümperhaft und durch Vereinfachungen verzerrt.6 T1K7

Die Cabale, eine Xenos-Organisation, die schon seit Äonen das Chaos bekämpfte, konnte mittels einer Vorrichtung namens Acuity die Zukunft vorhersagen und erfuhr so vom bevorstehenden Großen Bruderkrieg und, dass das Chaos ihn anzetteln würde, um die Menschheit zu unterwerfen. Die Cabale sah zwei Zukünfte voraus: Wenn der Imperator gewinnen würde, würde er halbtot an den Goldenen Thron gefesselt sein und das Imperium würde über Jahrtausende stagnieren und langsam verfallen. Irgendwann würde sich das Chaos einschleichen und es übernehmen. Wenn Horus gewinnen würde, würden er und seine Mitverschwörer Krieg gegeneinander führen und die Menschheit dabei ausrotten. Mit dem Verschwinden der Menschheit würde das Chaos sein wichtigstes Werkzeug verlieren und die restlichen Spezies der Galaxis wären gerettet. Die Cabale fasste also den Plan, dass Horus gewinnen sollte. Die Alpha Legion war der einzige geeignete Kandidat, um die Cabale innerhalb des Imperiums zu unterstützen, da nur sie pragmatisch, unbelastet und kaltblütig genug war, um sich auf so eine Sache einzulassen.6 T2K10
Kurz nach Horus' Ernennung zum Warmaster konnte endlich ein persönliches Treffen der Cabale mit Alpharius Omegon aufdem Planeten Eolith arrangiert werden. Er konnte die Acuity so weit identifizieren, dass sie wirklich eine Vorrichtung zur Vorhersage der Zukunft und mit Eldar-Methoden verwandt war. Die Cabale zeigte dem Primarchen beide Zukünfte und verlangte dann von ihm, dass die Alpha Legion Horus unterstützen solle, was Alpharius und Omegon zunächst kategorisch ablehnten.6 T2K10 Dann führten die Beiden ein privates Gespräch. Sie erinnerten sich daran, dass der Sieg über das Chaos der größte Traum des Imperators war. Also beschlossen sie, sich auf die Seite von Horus zu schlagen, um Menschheit und Chaos zu vernichten.6 T2K11

"I stand for the Emperor. In all things, I am loyal to Him, and I cannot break that bond. He has many great ambitions, and the noblest of intentions, but I know that above all else, He is determined to stand firm against the rise of Chaos. He has always known the truth of it. The overthrow of the Primordial Annihilator is His greatest wish. So what I do, autarch, from this moment on, I will do for the Emperor."

+++ Alpharius zu Autarch Slau Dha von der Cabale+++ 6 T2K11

Nachdem Horus zum Warmaster ernannt wurde, konnte die Alpha Legion freier agieren, denn Horus erkannte das Potenzial von Alpharius Kriegsführung und Parallelen zu seinen Sons of Horus. Es zeigte sich aber zunehmend, dass die XX. Legion nach neuen Herausforderungen suchte und auch dort ihre Kriegsführung zum Tragen brachte, wo ein Gespräch, bereits die Integration ins Imperium erreicht hätte. Nun sandte auch Horus Beschwerden nach Terra, auch wenn er die Legion nach außen weiterhin in Schutz nahm.22 S.85

Vor Beginn des Bruderkrieges schätzte man die Stärke der Alpha Legion auf 90.000 bis 180.000 Legionäre, diese Spanne resultiert aus der geringen öffentlichen Wahrnehmung der Legion und andererseits ihren vermehrten Feldzügen gegen Ende des Kreuzzuges.22 S.91

Großer Bruderkrieg

Alpha Legion im Bruderkrieg26

Da die Alpha Legion bereits vorher wusste, dass der Bruderkrieg ausbrechen würde, brachte sie auf Terra und im Sol-System bereits Truppen und Gerät in Stellung: Mehrere Trupps marschierten in aufgegebene Minenstollen auf dem Uranus-Mond Ariel.30 T4K1 Legionäre wurde in ein Susan-Koma versetzt und in Kapseln in der Strahlungswüste Gobi vergraben.30 T1K1 Übereinkünfte mit Mitgliedern von Handelshäusern Terras und Raumschiffkapitänen im System wurden erneuert.30 T2K4, T3K1 Sparatoi wurden in Regimentern von Sol platziert.30 T1K2 Innerhalb des Imperialen Palastes wurden Waffen und Geräte versteckt.30 T1K2

Während des Angriffs auf Istvaan V befand sich die Alpha Legion in der zweiten Angriffswelle, welche die Erste eigentlich unterstützen sollte. Jedoch griffen die Alpha Legion und die weiteren Legionen die Loyalisten an und vernichteten sie fast vollständig 15 T1K2. Nur wenige loyale Marines konnten mit der Gensaat ihrer Brüder entkommen. Die Inquisition weist noch heute darauf hin, dass die Art des Angriffs sehr an die Taktik von Alpharius erinnerte und so wird heute allgemein angenommen, Alpharius habe mit Horus diesen Plan ausgearbeitet.22 S.85

Die Alpha Legion mochte die Word Bearers nicht, da diese so lauthals den Imperator priesen, nur um ihn dann zu verraten und plötzlich lauthals Horus zu preisen. Für sie sind die Word Bearers eine Bande aufgeblasener, predigender Heuchler.15 K.13

Da sich Horus der Loyalität der Alpha Legion nicht gewiss war und diese zudem während des Landungsplatzmassakers zurückhaltend kämpfte, befahl der Warmaster ihnen die Eroberung des Paramar-Systems.22 S.20 Paramar befand sich knapp außerhalb des Segmentum Solar und auf direkter Linie zwischen Terra und Istvaan V, seit dem vierten Jahrzehnt des Großen Kreuzzuges, war das System ein wichtiger Nachschubmotor der Feldzüge.22 S.19 Noch während der Kämpfe auf Istvaan brach eine Flotte der Alpha Legion auf, während ihre Sparatoi bereits mit der Unterwanderung der Sicherheitskräfte und des Mechanicums begannen.22 S.21 38 Tage nach dem Landungsplatzmassaker, näherten sich die ersten elf Schiffe den Raumdocks, mit dem Funkspruch, sie seien auf den Weg nach Istvaan im Warp zerstreut wurden und bräuchten nun Nachschub und Reparaturen. Womit sie nicht gerechnet hatten, war die Ankunft einer Flotte des 77. Grand Battalion der Iron Warriors, einer Gruppe von Kriegern die nicht von Perturabos Verrat wusste. Als der Angriff der XX. Legion begann, gerieten die Iron Warriors ins Kreuzfeuer und stellten sich auf die Seite der Loyalisten,22 S.23 der erste Angriff schien zu scheitern, sodass Harrowmaster Armillus Dynat gezwungen wurde, seine lauernde Flotte in Marsch zu setzen und dabei die schweren Mechanicus-Archen hinter sich her zu ziehen, damit diese Schritt halten konnten.22 S.24/25 Nach harten Kämpfen gewann die Alpha Legion unterstützt vom Dunklen Mechanicum die Schlacht um Paramar V, danach plünderte die Legion die Nachschubdepots und lies das Mechanicum zurück. Dieses beschwerte sich bei Horus, da sie die Welt nicht allein verteidigen konnten. Als Horus eine Nachricht an Alpharius sandte, damit dieser sein Verhalten erklärt, bekam er zur Antwort, die Legion sollte Paramar erobern und das hätte sie getan, von einer Garnison sei nie die Rede gewesen.22 S.30

Die Legion schloss sich nicht den anderen Verräterlegionen beim Angriff auf Terra an, sondern bekam von Horus die Aufgabe, die Space Wolves und die White Scars aufzuspüren, anzugreifen und von Terra fernzuhalten.16 Daraufhin führte Alpharius seinen eigenen Kreuzzug gegen alles, was ihm über den Weg kam. Die von Prospero zurückkehrenden Space Wolves wurden im Alaxxes Nebula zum Kampf gestellt und in das Innere des Nebels zurückgedrängt.18a Zeitgleich stellte sich eine Flotte der Alpha Legion im Chondax-System den White Scars. Die Alpha Legion blockierte allerdings nur die Sprungpunkte und eröffnete nicht das Feuer, sie nutzten gekonnt aus, dass Jaghatai Khan kein klares Bild davon hatte, wer im Imperium eigentlich gegen wen kämpft. Die Alpha Legion war allerdings nicht komplett mit den Kampftaktiken der White Scars vertraut und diese konnten entkommen.18b Ein Kommando aus Legionären der Alpha Legion unternahm auf Macragge einen Attentatsversuch auf Roboute Guillaume, dieser konnte seine Angreifer bezwingen und entkam schwer verletzt mit seinem Leben.19 K.6

Im dritten Jahr des Bruderkrieges gab es in der Alpha Legion auch Space Marines, die nicht mit Alpharius Vorgehen einverstanden waren und sich von ihrer Legion absetzten. Einer dieser Marines war Legate Chaitin, der den Angriffskreuzer Sigma mit sich nahm.24 K.11 Alpharius konnte ihn nicht aufspüren, also ließ er seine Legion die Iron Heart der Iron Hands entern, um Kontakt zum Schiff Sisypheum der Shattered Legions aufzunehmen.24 K.4 Verkleidet als Iron Hands-Legionär nutzte der Primarch den Kryptos des Schiffes, um Chaitins Standort zu ermitteln.24 K.5 Alpharius fand ihn auf der Promethiumstation Lerna 2-12 über Eirene Septimus24 K.7 und konnte ihn dort töten, bevor er mit kritischen Informationen das Imperium erreichen konnte.24 K.10 Ein Großteil der Space Marines an Bord der Sisypheum wurde von der Alpha Legion getötet, der Raven Guard Nykona Sharrowkyn wurde auf Wunsch von Magnus den Roten verschont.24 K.11

Während des Bruderkrieges entsandte die Alpha Legion einige Sparatoi nach Tallarn. Sie sollte dort unter den Adligen und dem Militär weitere Agenten rekrutieren.27 K.6 Der Planet spielte schon lange keine große Rolle mehr im Großen Kreuzzug, verfügte aber immer noch über große Bunkeranlagen und Munition für Millionen von Soldaten. Die angeworbenen Agenten sollten den loyalen Gouverneur stürzen und den Planeten dann an Horus übergeben.27 K.6 Zumindest war das der offizielle Grund ihrer Mission, im Geheimen suchte die Alpha Legion nach dem Warptor von Alganar.29 K.11 Diese Arbeit wurde zunichte gemacht, als die Iron Warriors den Planeten mit Virusbomben angriffen und den begannen ihn zu besetzen.27 K.1 Die Legion hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass sich in den Bunkern organisierter Widerstand bilden würde.27 K.2, K.3 Ein Notruf hatte es geschafft, das System zu verlassen und nach und nach trafen loyale Verstärkungen ein.27 K.4 Auf der Oberfläche traten nun einfache Soldaten, Panzer, Space Marines und sogar Titanen gegen einander an. Um noch eine Chance auf den Sieg zu erhalten, mussten die Iron Warriors einen der großen Bunkerkomplexe erobern, um einen Brückenkopf zu erhalten. Um dies zu erreichen, erhielten die Agenten der Alpha Legion den Auftrag, anscheinend loyale Truppen auf ein Codewort hin, durch die Linien zulassen.27 K.6 Der Befehl wurde umgesetzt und es gelang den Verrätern in den Rücken der Verteidiger vorzustoßen. Zu den anfänglich von der Alpha Legion geschickten Agenten waren nur noch neun angeworbene Agenten übrig geblieben.27 Epilog Die Alpha Legion benötigte einige Zeit, um herauszufinden, dass die IV. Legion ebenfalls auf der Suche nach dem Warptor von Alganar war. Daraufhin schalteten Truppen der XX. Legion immer wieder Spürtrupps der Iron Warriors aus, die dem vermuteten Gebiet zu nahe kamen.29 K.11 Schließlich erfuhr auch ein Abgesandter von Horus davon.29 K.11
Während der Entscheidungsschlacht in der Battle of Khedive befahl Horus seinem Bruder Perturabo den Rückzug wegen seines Verrates.29 K.14 In der Folge siegten die Loyalisten, aber Tallarn war für immer verändert.28

Alpharius führte im fünften Jahr des Bruderkrieges persönlich mehrere Aktionen auf Terra an, darunter die Zerstörung der Primarchenstatuen im Imperialen Palast, sowie Bombenanschläge in verschiedenen Makropolen. Abschluss war ein massierter Flottenangriff zum Test der Befestigungen im Sol-System. Dabei hatte die Legion über einen Zeitraum von einem Jahr über 200 Raumschiffe in das System treiben lassen und griff mit ihnen zeitgleich die Befestigungen der Ersten, Zweiten und Dritten Sphäre an.30 T1K1, T1K6, T4K3 Bei dieser Gelegenheit stellt sich Alpharius seinem Bruder Rogal Dorn auf dem Pluto-Mond Hydra. Dort versucht er ihm zu erklären, dass er für das Überleben von Imperator und Imperium kämpft. Er erbittet die Unterstützung des Primarchen der VII. Legion, der darin eine List vermutet und seinen Bruder im Zweikampf niederstreckt. Der Primarch der Imperial Fists vertuscht seinen Tod, da eine öffentliche Bekanntmachung, ein Verräterprimarch sei auf Terra gewesen, zu viel Unruhe und Panik gestiftet hätte.30 T4K5, T4K6
Omegon fühlt sich nun das erste Mal im Leben wirklich allein und beginnt, vollständig die Rolle seines Zwillings zu übernehmen. Zu diesem Zeitpunkt vertraut der Kriegsherr der XX. Legion immer weniger und sieht deren Nützlichkeit erschöpft. Die Informationsquellen der Alpha Legion an seinem Hof schwinden zusehends.30 Prolog, Epilog

"I know the enemy, I know your weakness, and theirs. I know the truth.
I can give you victory, brother,
Brother–
But... victory..."

+++ Alpharius letzte Worte an Rogal Dorn +++30 T4K5


Selbst nach der Niederlage von Horus fuhren die Marines der Alpha Legion mit ihren Gräueltaten weiter fort und verwüsteten das Imperium, anstatt sich mit den anderen Verräterlegionen in den Warp zurückzuziehen. Schließlich wurde die Alpha Legion auf der Welt Eskrador von den Ultramarines gestellt und ein heftiger Kampf entbrannte zwischen den beiden Legionen. Nach schweren Zusammenstößen trafen die beiden Primarchen aufeinander. Um sie verebbte die Schlacht und alle starrten auf die beiden mächtigen Gestalten. Kurz schlugen beide aufeinander ein und dann herrschte wieder Ruhe, bis Alpharius auf einmal zusammenbrach, um sich nie wieder zu erheben. In der folgenden Nacht wurde der Körper des gefallenen Primarchen verbrannt. Dank der guten Ausbildung zu Selbständigkeit, welche die Offiziere der Alpha Legion unter Alpharius genossen hatten, beeinflusste sein Tod die Kampfesstärke und Kommandoebene der Alpha Legion nur wenig, weit davon entfernt sie gänzlich zu zerstören. So kämpften die Legionen weiter gegeneinander. Schließlich gab Guillaume auf und zog sich zurück, jedoch nicht ohne vorher den Planeten durch seine Flotte bombardieren zu lassen, auf dass keiner der Alpha Legion von Eskrador lebendig entkomme.Quelle?

Nach dem Großen Bruderkrieg

Nachdem ein Großteil der Legion durch die langen Kriegsjahre und die Schlacht von Eskrador aufgerieben war, zog sich die Alpha Legion jedoch nicht wie die anderen Legionen in den Wirbel des Chaos zurück, sondern verblieb in ihren im imperialen Raum verteilten geheimen Außenposten. Von dort operieren sie noch heute und sähen Zwietracht auf den verschiedensten Welten des Imperiums. M32, M33 und M39 erklärte der Hohe Senat zu Terra, dass alle dieser geheimen Außenposten zerstört seien, nur um wenige Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte oder gar Jahrtausende von erneuten Angriffen der hinterhältigen Legion aufs Neue überrascht zu werden.Quelle?

Heimatwelt

Die Alpha Legion verfügte nie über einen Heimatplaneten, jedoch über hunderte versteckte Stützpunkte, welche sich über den imperialen Raum verteilen.Quelle?

Farben

Farbenschema vor dem Bruderkrieg

Vor dem Großen Bruderkrieg trugen die Legionäre violette Rüstungen, welche mit silbernen Akzenten versehen waren.6 T1K2 In imperialen Berichten tauchen allerdings auch die Farben grau, stahl, veridiangrün, bronze, schwarz, indigoblau, amaranthgrün und azurblau auf.22 S.91

Seit dem Bruderkrieg wurde das Farbschema in Blau mit silbernen Akzenten geändert. Zusätzlich sind manche Rüstungen mit grünen Schuppenmustern verziert4. Vereinzelt wurden auch schon Alpha Legionäre gesichtet welche ihre Rüstungen mit dem Farbschema eines Ordens verziert hatten welchen sie bekämpfen um so Zwietracht zu sähen.19 K.6


Heraldiken

Rekrutierung

Über die Rekrutierungspraktiken der ursprünglichen Alpha Legion (vor dem Großen Bruderkrieg) erwähnte John Grammaticus, sie würden bei der Auswahl der Rekruten besonderen Wert auf Intelligenz legen.6 T2K2

Die Alpha Legion ist die einzige Space Marines-Legion deren Anzahl während des Großen Bruderkrieges wuchs, anstatt geringer zu werden.22 S.91

Ein erwähnenswerter Vorfall ist die Zerstörung und teilweise Absorbtion des loyalen Ordens der Emperor's Swords: Die Alpha Legion infiltrierte über Generationen die Slums der Makropolwelt Ghorstangrad, aus denen der Orden seine Aspiranten bezog, und manipulierte die dortigen Jugendlichen ohne ihr Wissen durch unterschwellige Botschaften. Viele wurden von den Emperor's Swords als Aspiranten abgelehnt, aber einige wenige wurden aufgenommen. Dann griff die Alpha Legion Ghorstangrad an und schickte gleichzeitig psionische Botschaften aus. Die unterbewusste Konditionierung brachte die manipulierten Emperor's Swords dazu, sich gegen ihre loyalen Brüder zu wenden. Es waren sehr wenige, aber genug, um die Verteidigung im Chaos versinken zu lassen. Die Emperor's Swords wurden zerschlagen und ihre Gensaat-Vorräte von der Alpha Legion geplündert. Manche der Überlebenden schlossen sich der Alpha Legion an, manche gründeten ihre eigenen Chaos Space Marine-Kriegerbanden.4 S.21

Schlachtruf

Die Legion verfügt über keinen eigenen Schlachtruf, sondern viele brüllen "Für den Imperator!" um ihre Feinde zu verwirren und dafür zu sorgen, dass die Loyalisten sich gegenseitig abschlachten, da sie nicht sicher sind welcher Marine dem Chaos verfallen ist.24 K.1 Es gab im Bruderkrieg allerdings auch Legionäre die loyal zum Imperator geblieben sind und den Schlachtruf benutzten.24 K.8

Organisation

In den imperialen Berichten finden sich bereits während des Großen Kreuzzuges nur wenige und oft widersprüchliche Informationen über die Organisation der Alpha Legion. An der Spitze stand der Primarch Alpharius, obwohl es bereits hier Vermutungen über bis zu zwei geheime Brüder gibt (abgeleitet aus dem Legionssymbol der dreiköpfigen Hydra). Die Legion bestand aus Kompanien (auch Horts genannt)25, Batallionen und Orden (auch Harrows, Cohorts, Hosts oder Instruments genannt). Es gab dabei keine feste Zuordnung und sowohl Heraldiken als auch Kommandeure wechselten von Feldzug zu Feldzug und manchmal bereits während dieser.22 S.87 Eine Kompanie bestand aus 100 Space Marines und eine Demi-Hort aus 50 Marines.25

Ein einzigartiger Rang in der Alpha Legion, war der Jhariuk (auch Harrowmaster), dabei handelte es sich um den obersten Kommandeur der Alpha Legion an einem Kriegsschauplatz. Deren berüchtigte Übersicht und Kontrolle der Schlachtfelder, wurde sogar von anderen Legionen respektiert.22 S.90 Der Anführer eines Einsatzteams wurde als Strike Commander bezeichnet.25

Bekannt geworden sind einige spezialisierte Truppenteile, wie die Effrit, für überraschende Anschläge hinter feindlichen Linien und Sabotageaktionen, die Lernaean, als Sturmtruppen und die Chrythsaor, wobei es sich wahrscheinlich um die Scriptoren und Geheimdienstler handelt. Andere Einheiten tauchten namentlich zwar in Berichten auf, aber ihr Einsatzzweck ist unklar, z.B. Rhatosthaen, Shayatan, Quaryn, Echidna.22 S.88

Die Legion war nicht ruhmessüchtig. Die Legionäre erfüllten ihren Auftrag, waren nach dessen erfolgreichen Abschluss zufrieden, nahmen den Dank ihrer Primarchen an und wurden dann wieder einer von vielen in der Legion. 15 T1K4


Rangmarkierungen

Kampfdoktrin

"When you talk of the Twentieth Legion you should never think that you see them all.
If you see ten then there are a hundred you do not see.
If you see a hundred assume that there are a thousand.
If you see one alone assume there are ten thousand."
+++ Kriegsherr Horus über die Alpha Legion +++ 29 K.5

Verkleidete Legionäre eröffnen das Feuer auf Roboute Guillaume in dessen privaten Gemächern19 K.6

Die Alpha Legion folgte einer Maxime, für einen Sieg alle notwendigen Instrumente einzusetzen.6 T1K4 Dementsprechend hatten sie auch keine Skrupel, ehrlose Taktiken wie Lüge, Verhüllung und Arglist als Waffen einzusetzen.6 T1K2,6 T1K4 Roboute Guillaume fand ihre Kampfesweise unnötig durchtrieben und hinterlistig.6 T1K5 Das Mechanicum verglich ihr Vorgehen mit der Lösung einer schwierigen algebraischen Gleichung, an deren Ende die totale Vernichtung ihrer Feinde stand.25
Die Alpha Legion war stolz darauf, mehr als andere zu wissen. Das Abstoßendste, was sie sich vorstellen konnten, war der Gedanke, überlistet und von jemand anderem manipuliert zu werden.6 T1K4 Sogar schon zu Zeiten des Großen Kreuzzuges brachen sie die Codes ihrer Verbündeten und hörten deren Funk ab, um auf dem Laufenden zu bleiben.6 T1K8; 24 K.5 Für Angehörige der Inquisition hat die Legion nur Hohn und Spott übrig, behauptet diese doch alles zu wissen und damit mehr als die Alpha Legion.21 K.4
Während des Großen Kreuzzuges beschäftigte sich die Alpha Legion nicht nur mit der Theorie der Kriegsführung, sondern beispielsweise auch mit Philosophie, um ihren Intellekt zu schärfen und größere Zusammenhänge besser analysieren zu können.6 T1K7

Die Kampfweise der Alpha Legion bedeutete, falls nötig auch nicht-imperiale Waffen6 T1K1 und nicht-standard Landungsschiffe6 T1K13 einzusetzen. Ebenso besaßen sie Technologien, um Überwachungsanlagen auszutricksen.6 T1K7 Jeder Kommandeur der Legion lernte vor seiner Mission den genauen Einsatzplan, plus eine Vielzahl von Optionen für seine eigentliche Mission und Alternativen bei Erlangung von neuen Einsatzlagen. Sollte es notwendig werden, hatte jeder Kommandeur die Erlaubnis, von seinem Plan abzuweichen und nach eigenen Ermessen zu handeln. Im Bruderkrieg beispielsweise hatte ein Trupp die Anweisung, an Bord eines Mechanicum-Schiffes versteckt nach Terra zu reisen und dort Sabotageakte auszuführen. Als das Schiff jedoch nach Callistra Mundi umgeleitet wurde, brach der Strike Commander die Mission nicht ab, sondern schloss sich selbstständig den dortigen Kämpfen der Verräter an.25
Die Alpha Legion benutzte auch verschiedene menschliche Agenten und Spione, Sparatoi genannt,22 S.88 die sie beispielsweise aus der Imperialen Garde rekrutierte.6 T1K4 Diese wurden auf subtile Weise bionisch aufgewertet6 T1K2,6 T1K4 und erhielten das Hydra-Symbol als Brandzeichen auf die Hüfte6 T1K8. Diese Agenten kannten keine Soldatenkameradschaft untereinander mehr, sondern hatten nur noch ihren Dienst für die Alpha Legion. Sie waren verschlossene Einzelgänger.6 T2K1 Es wurden aber auch Psioniker und Einheiten des Mechanicums eingesetzt.6 T1K12 14a Diese operativen Kräfte wurden überwiegend für Spionage, Infiltration, Sabotage, Agitation und Terrorismus eingesetzt und operierten allein oder in kleinen Zellen, die oft nichts voneinander wussten und manchmal nicht einmal ihre Auftraggeber kannten.22 S.88
Sowohl die Legionäre, als auch ihre Sparatoi, messen die benötigte Zeit für ihre Missionen in einer eigenen Zeitrechnung, da darauf zeitlich genau abgestimmte Aktionen erfolgen. Beispiele für Zeitangaben sind: "elapsid/rho-nu-alpha", "elapsid/khi-rho-iota-epsilon" und "elapsid/gamma-khi-sigma-omicron-zeta". (Vermutlich handelt es sich um Sekunden, angegeben mit den Buchstaben des griechischen Alphabets.)25

Wenn ein Legionär allein auf andere Personen traf, so stellte er sich stets mit Alpharius vor. Trat eine Gruppe in Erscheinung, waren alle Alpharius.6 T1K1 Meistens ragte ein Legionär mit seiner Statur heraus, sodass angenommen wurde, dieser sei der Primarch.6 T1K3 Tatsächlich gab es den Primarchen in gewisser Weise zweimal: Der Primarch der Alpha Legion waren die Zwillinge Alpharius und Omegon, was niemand außerhalb der Legion wusste.6 T2K8 Da sie von der Statur kleiner als die anderen Primarchen waren15 T1K2, konnten sie sich so als ungewöhnlich großer Space Marines ausgeben6 T1K7. Obendrein nahm auch der großgewachsene Sheed Ranko manchmal die Position des Primarchen ein.6 T1K9, 14c Die Stellvertreter der Primarchen wurden innerhalb der Legion als Doppelgänger bezeichnet, einem teutonischen Wort des antiken Terras.24 K.5

Da Alpharius seine Heimatwelt nie öffentlich bekannt gemacht hatte und es keine eindeutigen Portraits von ihm gab, erschien es als habe er viele Gesichter.6 T1K4 Da Identität als Waffe genutzt werden kann, wandte die Legion dem Feind nur ein Gesicht zu, das von Alpharius: Es war üblich, dass die Space Marines der Alpha Legion durch plastische Chirurgie das Gesicht von Alpharius bekamen.6 T1K7 Denn Anonymität war eine weitere Waffe, die sie durch geteilte Identität erschufen.6 T1K13

Manchmal wurde die Psyche eines Legionärs durch mentale Manipulation und durch Mithilfe der Legions-Scriptoren so manipuliert, dass er seinen Namen vergaß und sich selbst nur noch Alpharius nannte. Sie wussten, dass sie nicht der echte Alpharius waren, aber sie waren in gewisser Weise sein Sinnbild.15 T1K3 In solch einem Zustand wurden ihnen auch Codewörter oder Aktionen "eingeplanzt", die bei ihnen neue Missionsparameter freischalteten.30 T2K1 Selbst der Primarch unterzog sich Behandlungen und glaubte dann auf Missionen ein anderer Legionär zu sein.30 T1K1 Ihr Überleben war ihnen egal, alles was zählte war die Mission.30 T2K3

"Personal survival was a constraint, a luxury that others clung to. He had no constraints. He was Alpha Legion."
+++ unbekannter Legionär +++ 30 T2K3

Während des Großen Bruderkrieges infiltrierte die Alpha Legion andere Legionen, darunter die World Eaters17, die Emperor's Children14e, die Ultramarines19 K.6, die Iron Hands24 K.5 und die Raven Guard15 T1K3. Die Apothecarii der Legion entfernten Toten die Gesichter und transplantierten sie einem Alpha-Legionär, wobei sie auch Knochen und Muskelstränge anpassen mussten. Durch Analyse des Fleisches des Toten in seine Omophagea und unterstützt durch die Legions-Scriptoren erhielt der Alpha-Legionär einen Teil der Erinnerungen des Toten. Einzig die Sprache und Aussprache der Ersetzten mussten sie selbst vervollkommnen.15 T1K3 Auch Stimmbänder und Mund wurden angepasst, um die Stimme des Toten nachzuahmen.15 T1K4
Alpha-Legionäre, die als Spione agierten, bekamen ins Genick ein Implantat eingepflanzt, als Ersatz für das dortige Progenoid. Das Implantat erzeugte ein pochendes Gefühl, falls ein versteckter Sender der Alpha Legion in der Nähe war, je schneller das Pochen, desto näher.15 K.13 Bei den Sparatoi wurde ein Implantat anstelle eines Zahnes eingesetzt, über das durch Frequenz und Impulse Nachrichten versendet und empfangen werden konnten.25
Die mitgeführte Technik der operativen Kräfte, z.B. Funkgeräte oder Türschlossblockierer, konnte sich selbst zerstören, bevor sie analysiert und zurückgebaut werden konnte. Damit wurden Rückschlüsse auf die Herkunft der Infiltratoren und Attentäter meist unmöglich gemacht.19 K.7

Eine besondere Einsatztaktik der Alpha Legion war der Harrowing: Dabei ging es nicht um eine örtlich stark begrenzte Aktion, sondern um eine Mission auf planetarer Ebene. Ziel war auf einer gesamten Welt Verwirrung, Unordnung, Verrat, Panik und Horror zu schaffen. Ihre Feinde sollte Gespenstern hinterjagen und sich dann gegeneinander wenden. Wenn sie dann erschöpft waren, kam die Alpha Legion in einer geballten Ansammlung aus allen möglichen Richtungen hervor und gab der Welt den Todesstoß.25

Glaube

Das Gebetbuch der Alphalegion enthält beispielsweise die Acht Prinzipien des Krieges: 7
1. Disziplin führt zum Sieg.
2. Sieg bedeutet Unsterblichkeit.
3. Unsterblichkeit ist das Geschenk des Chaos.
4. Im Gegenzug fordert das Chaos Blut.
5. Folglich muss immer Blut vergossen werden.
6. Daher fordert ewiges Leben ewigen Krieg.
7. Ewiger Krieg erfordert ewige Disziplin.
8. Das Chaos wird immer Blut bekommen: deines oder ihres.

Gensaat

  • Zu Zeiten des Großen Bruderkrieges gelangte die Legion in den Besitz der Metasaat. Die Primarchen wollten damit für ihre Legion in Zukunft fertige Space Marines klonen, anstatt mit der Gensaat aufwändig Rekruten zu modifizieren. Ob ihnen dies gelang, ist bisher nicht bekannt. 15 Epilog
  • Aufgrund der Tatsache, dass sich die Legion nicht in den Wirbel des Chaos zurück gezogen hat sollte die Gensaat dem Stand vor dem Großen Bruderkrieg entsprechen. Einige der Legionäre wurden jedoch im Zuge des Gothik-Krieges mit den verschiedensten Mutationen gesichtet.Quelle?

Persönlichkeiten und Helden

Für eine vollständige Auflistung aller Personen siehe hier.

Raumschiffe

Die Alpha Legion besaß eine große Raumflotte, damit war es ihnen möglich zu Beginn des Großen Bruderkrieges effektiv zu operieren. Die Legion konnte 73% der White Scars im Chondax-System blockieren18b und zeitgleich die von Prospero zurückkehrende Flotte der Space Wolves in das Innere des Alaxxes Nebula zurückdrängen.18a Die Flotte war zwar groß und bestand aus verschiedenen Schiffsklassen, es fehlten aber Großkampschiffe und Raumschiffe zur Unterstützung von planetaren Belagerungen.22 S.91 Bereits im Großen Kreuzzug begann die Legion Xenosschiffe und Technologie in ihren Flotten zu nutzen und dies ohne Genehmigung des Mechanicums.22 S.91

Bekannte Schiffe

Für eine vollständige Auflistung aller Raumschiffe siehe hier

Feldzüge und Schlachten

"When they can take no more, as they lie across the altar of our tactical perfection, we sacrifice them to inevitability."
+++ Strike Commander Dartarion Varix +++ 25

Großer Kreuzzug

Großer Bruderkrieg

Sonstige

Schlacht von Eskrador

Hier traf die Legion auf die Ultramarines und wurde ihres Anführers Alpharius beraubt. Statt danach jedoch zu einem unorganisierten Haufen zu werden kämpfte die Legion ohne sichtbare Demotivierung weiter. Schließlich ließ Roboute Guillaume den Planeten aus dem Orbit heraus bombardieren, da er "kein Interesse daran habe einen ehrlichen Kampf mit solch einem ehrlosen Feind zu kämpfen".Quelle?

Es wird jedoch angenommen, dass die Alpha Legion in den tiefen Tälern und Höhlen genug Schutz vor den Bombardgeschützen der Ultramarines fanden und so noch im 41. Jahrtausend sehr zahlreich sind.Quelle?

Sturm auf Zoran

859.M41 gelang es der Alpha Legion unter Lord Voldorius die Eiswelt Zoran mittels einer Rebellion unter ihre Kontrolle zu bringen. Der Gegenangriff der Blood Angels ist anfangs erfolgreich, bis die Alpha Legion mit der Feuerkraft und den Schilden eines beschädigten Titanen aufwarten können. Auch wenn es den Blood Angels unter Captain Metraen und einer unterstützenden Einheit White Scars unter Captain Kor'sarro Khan gelingt, die Alpha Legion zu vertreiben, kann Voldorius seinen Verfolgern entkommen, viele tote Feinde auf dem Schlachtfeld zurücklassend.9

Feldzug auf Tartarus

Eine Einheit der Legion unter General Bale und Chaoshexer Sindri suchte nach einem uralten Artefakt, das sogenannte Maledictum, welches einen uralten Dämonen enthielt. Nachdem Sindri Bale verraten und dem Angriff der Blood Ravens unter Captain Angelos ausgeliefert hatte, fand er den Stein und stieg selbst zum Dämonenprinzen auf. Letztendlich wurde Sindri jedoch von den Blood Ravens getötet, bevor er den Dämon innerhalb des Maledictums befreien konnte, was Captain Angelos allerdings versehentlich für ihn übernahm: als er den Stein zerstörte um den Dämon zu vernichten, wurde der Dämon freigesetzt, nachdem er durch das viele Blutvergießen (unter anderem von den großen Opfern Sindri, Bale und Isador) genügend gestärkt war, um im Materium zu bestehen.Quelle?

Vernichtung der Crimson Consuls

Jahrelang hatte Captain Quetzal Carthach damit zu gebracht, auf der Heimatwelt der Crimson Consuls Carcharias, im Verborgenen Einfluss auf zukünftige Novizen des Ordens zu nehmen. In diese wurde eine Wortfolge "einprogrammiert", damit sie sich gegen ihren eigenen Orden wenden würden. Dann tat er sich mit der Black Legion zusammen um Teile des Ordens zu zerstören, die sich nicht auf dem Heimatplaneten befanden. Danach wandte er sich gegen die Heimatwelt der Crimson Consuls und zerstörte den ganzen Orden innerhalb von drei Tagen. Die verbleibenden Schiffe wurden der Black Legion einverleibt, genau wie die "umprogrammierten" Novizen und die Gensaat. 11

Inquisitor Neit

Auf Ephesus Prime unterstützte die Alpha Legion die Sanctum Sect, welche sich gegen die imperiale Herrschaft erhob.21 K.2 Parallel unterstützten sie Inquisitor Neit, dieser schlug den Aufstand nieder und stieg damit im Ansehen. Er war zu einem nützlichen Agenten der Legion geworden.21 K.8

Weitere

Quellen