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Medrengard: Unterschied zwischen den Versionen

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Kurz nach dem Ende der Kämpfe, infiltrierten Ventris' Gruppe und die [[Unfleshed]] die Festung. Sie waren die Klippen hochgeklettert und legten sich auf dem nun leeren, von Leichen und Wracks übersähten, Burghof zwischen die Leichen. Wie geplant kamen Bagger Khalan-Ghols und luden die Leichen auf Lasttransporter, um sie in das Innere zu transportieren und zu Nahrung für die [[Daemonculaba]]s zu verarbeiten.{{A|3 K.18,K.19}} Tatsächlich wurden sie bis in die ''Halls of the Savage Morticians'' gebracht. Uriel und [[Pasanius]] wollten dort heimlich die Maschinen sabotieren, aber dann griffen die Unfleshed brüllend die [[Savage Morticians]] an. Die Unfleshed kämpften tapfer, waren aber der Technik der Savage Morticians und ihren Massen an [[Mutant]]en-Dienern nicht gewachsen und würden langfristig die Schlacht verlieren.{{A|3 K.19}}<br>
 
Kurz nach dem Ende der Kämpfe, infiltrierten Ventris' Gruppe und die [[Unfleshed]] die Festung. Sie waren die Klippen hochgeklettert und legten sich auf dem nun leeren, von Leichen und Wracks übersähten, Burghof zwischen die Leichen. Wie geplant kamen Bagger Khalan-Ghols und luden die Leichen auf Lasttransporter, um sie in das Innere zu transportieren und zu Nahrung für die [[Daemonculaba]]s zu verarbeiten.{{A|3 K.18,K.19}} Tatsächlich wurden sie bis in die ''Halls of the Savage Morticians'' gebracht. Uriel und [[Pasanius]] wollten dort heimlich die Maschinen sabotieren, aber dann griffen die Unfleshed brüllend die [[Savage Morticians]] an. Die Unfleshed kämpften tapfer, waren aber der Technik der Savage Morticians und ihren Massen an [[Mutant]]en-Dienern nicht gewachsen und würden langfristig die Schlacht verlieren.{{A|3 K.19}}<br>
Ventris, Pasanius und Leonid versuchten währenddessen die Maschinen zu sabotieren und fanden dabei den gefolterten [[Obax Zakayo]]: Im Austausch gegen das Versprechen, ihn zu töten, erzählte er ihnen, dass das [[Heart of Blood]] die Festung vor den Angriffen [[Toramino]]s schützen würde: Toramino hätte eine der stärksten [[Hexer]]-Armeen im gesamten [[Wirbel des Chaos]], aber der vom Heart of Blood erzeugte Schild würde Khalan-Ghol beschützen. Wenn sie das Heart of Blood zerstören würden, würde Toramino ihnen die Arbeit abnehmen, Khalan-Ghol zu zerstören. Ventris und Pasanius schafften es, eine der Nadeln aus dem Heart of Blood herauszuziehen, aber anstatt es zu zerstören, wurde es dadurch befreit.{{A|3 K.19}}
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Ventris, Pasanius und Leonid versuchten währenddessen die Maschinen zu sabotieren und fanden dabei den gefolterten [[Obax Zakayo]]: Im Austausch gegen das Versprechen, ihn zu töten, erzählte er ihnen, dass das [[Heart of Blood]] die Festung vor den Angriffen [[Toramino]]s schützen würde: Toramino hätte eine der stärksten [[Hexer]]-Armeen im gesamten [[Wirbel des Chaos]], aber der vom Heart of Blood erzeugte Schild würde Khalan-Ghol beschützen. Wenn sie das Heart of Blood zerstören würden, würde Toramino ihnen die Arbeit abnehmen, Khalan-Ghol zu zerstören. Ventris und Pasanius schafften es, eine der Nadeln aus dem Heart of Blood herauszuziehen, aber anstatt es zu zerstören, wurde es dadurch befreit. [[Onyx]] bemerkte das sofort und warnte in Panik [[Honsou]].{{A|3 K.19}}
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[[Toramino]]s [[Hexer]] hatten ihre [[psionisch]]en Angriffe die ganze Zeit fortgesetzt. Honsou waren ohne das Heart of Blood nicht stark genug, den Schirm um Khalan-Ghol aufrechtzuerhalten und es war nun nur noch eine Frage der Zeit, bis er zusammenbrechen würde. [[Honsou]] eilte mit seinen [[Iron Warriors]] sofort in Richtung der unteren Gewölbe.{{A|3 K.20}}<br>
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Die Ankunft des Heart of Blood beendete die Schlacht der [[Unfleshed]] gegen die [[Savage Morticians]]. Die Savage Morticians und ihre [[Mutant]]en-Diener flohen, während die Unfleshed irritiert stehenblieben. Der ''Lord of the Unfleshed'' forderte das Heart of Blood zum Zweikampf, wurde aber mit einem einzigen Schlag gegen die Wand geschleudert. Die übrigen Unfleshed versteckten sich daraufhin. Das Heart of Blood stieß ein mächtiges Brüllen aus, ein Signal durch den [[Warp]] und rief damit seine Rüstung, die in Gestalt einer prächtigen [[Iron Warriors]]-[[Servorüstung]] erschien. Die Rüstung vereinigte sich wieder mit dem Heart of Blood und verwandelte sich dazu in Rüstungsstücke, die sich auf den Körper des Heart of Blood legten. Die Trägerin der Rüstung, [[Larana Utorian]], blieb bewusstlos zurück.{{A|3 K.20}}<br>
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Anschließend tötete das Heart of Blood einzeln und genüsslich die [[Hexer]], die mit seiner Hilfe den Schirm erzeugt hatten. Dadurch brach der Schirm zusammen und Toraminos Hexer griffen Khalan-Ghol endlich direkt an: Mächtige Blitze schlugen ein, mutierende Regengüsse zersetzten Stein und [[Dämon]]en wüteten. Gleichzeitig überschüttete Toraminos Artillerie Khalan-Ghol mit vernichtenden Explosionen.{{A|3 K.20}}
  
 
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Medrengard ist eine Dämonenwelt im Wirbel des Chaos. Sie wurde nach dem Bruderkrieg die neue Heimatwelt der Iron Warriors.

Allgemeines

Der Himmel über Medrengard ist blendend weiß und wird von einer schwarzen Sonne beschienen.1; 3 K.3 Nacht existiert nicht1; 3 K.5 und Uhren funktionieren nicht richtig3 K.5. Egal wieviel Rauch und Abgase die Industrie Medrengards ausstößt, die Rauchwolken lösen sich irgendwann auf und der Himmel bleibt weiß.3 K.5 Doch die Verschmutzung verschwindet nicht: Die Luft stinkt nach Abgasen und Metall3 K.3 und ist voller Dreck, der sich auf die Lunge legt3 K.6.
Wenn man hoch genug aufsteigt, endet dieser weiße Himmel irgendwann und wird zum Schwarz des Alls.2 Im Orbit Medrengards befinden sich die lost stars.2

Die bewohnten Gebiete Medrengards sind gigantische Fabriken und Raffinerien, Berge aus Kohle, Flüsse aus geschmolzenem Metall, riesige mit Zähnen verzierte Schornsteine. Selbst Makropol- und Fabrikwelten können sich nicht mit der Größe der Anlagen messen.3 K.3

Die Wildnis besteht aus felsiger Ödnis aus Schiefergestein.3 K.3,K.5 Der Fels ist so hart, dass er Servorüstungen zerkratzt.3 K.6 Der Boden ist mancherorts mit feinen Metallspänen bedeckt.3 K.3 Unberührte Natur scheint nicht zu existieren: Selbst mitten in der Wildnis findet man in den Fels getriebene Eisenstangen. Aus Bergflanken ragen Abluft- und Abgas-Öffnungen.3 K.5 In der Landschaft finden sich beispielsweise an den Straßenrändern zerfetzte Leichen von Menschen, Xenos und Mutanten. Es gibt hier Türme aus aufgeschichteten Schädeln, Monolithen aus Knochen, ganze mit Fleisch bedeckte Felder...1 Giftige, stinkende Wolken sammeln sich in Tälern. Es gibt auch hier Flüsse aus geschmolzenem Metall und aus Rissen im Boden stoßen Geysire und heiße Gase.3 K.6

Die Iron Warriors rüsten scheinbar ihre wertvolleren Arbeiter und Sklavenaufseher auf Medrengard mit Ganzkörperschutzanzügen aus, um sie vor der Umweltverschmutzung zu schützen.3 K.5,K.9

Die Iron Warriors von Castellax lieferten Tribut an Medrengard4 K.5,K.9, darunter beispielsweise Flieger des Typs Rückgratbrecher4 K.5. Allerdings erfolgte die Lieferung wegen der Unsicherheit von Warpreisen nur in unregelmäßigen Zeitabständen.4 K.9

Geographie

  • Crooked Tower - Der Crooked Tower' ist ein gezackter Berg aus schwarzem Stein, in den Stufen geschlagen sind. Die Stufen nach unten führen in Perturabos tiefste Schmieden. Die Stufen nach oben reichen bis ins All. An der Spitze des Crooked Tower liegt die Flotte der Iron Warriors wartend im Orbit. Die Stufen führen direkt bis zur Schleuse des eigenen Schiffes. Die anderen Schiffe schweben frei im All.2
  • flesh-farms - Die flesh-farms waren schwer befestigte Camps im Ödland von Medrengard. Dort wurden Sklaven im großen Stil gehäutet.3 K.6 Die Haut wurde dann in anderen Camps weiterverarbeitet und gereinigt.3 K.5 Die Haut war für die von den Daemonculabas neugeborenen Iron Warriors bestimmt, da diese hautlos waren.3 K.14 (siehe Artikel Daemonculaba für Details)
  • Khalan-Ghol - Festung des Warsmith, später die von Honsou 3 Prolog; Khalan-Gol liegt im Süden Medrengards3 K.3
  • Perturabos Sitz auf Medrengard ist eine gewaltige Stadt, die in einem riesigen Gebirgszug aus extrem hohen Gebirgen liegt. Von dem ganzen Gebiet geht eine überwältigende Aura der Lebensfeindlichkeit, der Bitterkeit, des Hasses aus.3 K.3

Fraktionen und Bewohner

  • Renegaten
    • Eine Zeit lang gab es auf Medrengard eine Gruppe Renegaten-Space Marines unter der Führung von Ardaric Vaanes. Sie waren weder loyale imperiale Space Marines, noch dienten sie dem Chaos. Um zu überleben, führten sie kleinere Überfälle durch, um die Iron Warriors zu sabotieren.1 Sie benutzten solche Überfälle auch, um sich aus den Vorräten der Iron Warriors auszurüsten und zu versorgen.3 K.8

Geschichte

Der Warsmith war mit den Kriegsschmieden Toramino und Berossus verbündet. Beim Angriff auf Hydra Cordatus erbeutete er Gensaat und stieg zum Dämonenprinzen auf. Er ernannte Honsou zu seinem Nachfolger und Erben.3 Prolog Ob Honsou die Gensaat auftragsgemäß an Ezekyle Abaddon weiterleitete, ist unbekannt: Fest steht, dass er nach Hydra Cordatus auf Perdictor II gegen eine Einheit der Black Legion kämpfte und sie mit Leichtigkeit besiegte.3 K.5 Auf jeden Fall behielt er zumindest einen Teil der Gensaat für sich. Als Honsou nach Khalan-Ghol zurückkehrte, statteten Toramino und Berossus ihm einen Besuch ab: Sie verlangten einen Anteil an der Gensaat, mit der Begründung, dass der Warsmith ihr Verbündeter gewesen war und Honsou als dessen Nachfolger den Pakt einzuhalten habe. Honsou wies die Forderung kurz und unfreundlich ab, woraufhin Toramino und Berossus ihm den Krieg erklärten.3 Prolog

Etwa zur gleichen Zeit entführte der Omphalos Daemonium Uriel Ventris und Pasanius und brachte sie nach Medrengard. Er wusste von ihrem Auftrag, die Daemonculabas zu töten und hatte beschlossen, die Beiden für eigene Zwecke zu benutzen. Er sagte ihnen, wo die Daemonculabas sich befinden und befahl ihnen, von dort einen Gegenstand namens Heart of Blood zu stehlen und zu ihm zu bringen. Er drohte mit der Vernichtung Macragges und so stimmten Ventris und Pasanius zu.3 K.3 Ventris fasste jedoch den dieses Heart of Blood zu zerstören, was auch immer es war.3 K.4 Kurz darauf wurden sie von einem Schwarm Delirium Spectres angegriffen, konnten aber entkommen.3 K.4

Inzwischen war die Belagerung von Khalan-Ghol durch die Armee von Berossus in vollem Gange. Toramino hielt seine Armee noch zurück. Berossus zerstörte nach langem Artillerie-Bombardement den unteren Befestigungsring von Khalan-Ghol völlig und ließ die Ruinen dann von Infanterie stürmen. Noch während die Ruinen erobert wurden, ließ er den nächsten Festungsabschnitt durch hunderte Dämonenmaschinen stürmen: Geisseln und Chaos-Cybots. Honsou hatte das jedoch vorhergesehen. Er sprengte durch unterirdische Sprengladungen den eroberten Bereich, der in einer gewaltigen Lawine den Berg hinunterstürzte. Die Dämonenmaschinen, Berossus' Infanterie und die dort noch kämpfenden Verteidiger wurden von der Lawine mitgerissen und vernichtet.3 K.5

Uriel Ventris und Pasanius stießen zufällig dazu, als die Renegaten unter Ardaric Vaanes eine flesh-farm der Iron Warriors zerstörten. Ventris und Pasanius kämpften mit und Vaanes nahm sie danach mit in sein Lager.3 K.6 Er konnte sie dazu überreden, ihm bei seiner Mission zu helfen und dadurch ihre Ehre wiederherzustellen.3 K.8

Bei der Belagerung von Khalan-Ghol infiltrierte Honsou persönlich mit einem Kommando die Stellungen von Berossus' Armee, was relativ einfach war: Zum einen kämpften hier Iron Warriors gegen Iron Warriors, zum anderen besaß Berossus nicht genug Fantasie, um so etwas vorherzusehen. Honsou ließ Sprengladungen platzieren und eroberte dann ein schweres Artilleriegeschütz und feuerte damit auf Berossus' Kommandozentrale. Ein Chaos-Titan kam anmarschiert und zertrat das Geschütz, wobei Honsou und seine Iron Warriors knapp entkamen. Die explodierende Munition kostete den Titanen jedoch das Bein.3 K.7

Uriel Ventris führte Ardaric Vaanes Renegaten mitten während der Belagerung mit einem gestohlenen Lastwagen durch Berossus' Lager bis vor die Mauern von Khalan-Ghol. Als sie ankamen, zerstörte ein Glückstreffer von Berossus' Artillerie einen Mauerabschnitt und Honsou und einige Iron Warriors stürzten den Abhang hinunter. Die beiden Gruppen kämpften gegeneinander, Ventries duellierte sich mit Honsou, wurden aber wieder getrennt, als die kämpfenden Chaos-Titanen ein Erdbeben erzeugten. Ventris' Gruppe drang durch die Bresche in Khalan-Ghol ein, während Honsous Gruppe einstweilen noch festsaß.3 K.10 Ventris' Gruppe verirrte sich im Inneren Khalan-Ghols und wurde dann von Onyx und den Exuviae überwältigt und gefangengenommen.3 K.11 Sie wurden zu Honsou gebracht, der sie für eine Renegaten-Söldnerbande in Diensten Toraminos hielt. Er bot ihnen an, stattdessen für ihn zu arbeiten.3 K.12 Als Antwort griff Uriel Ventris Honsou an, was diesen so verärgerte, dass er die ganze Gruppe dazu verurteilte, zu den Savage Morticians gebracht zu werden. Ventris sollte durch Implantation in eine Daemonculaba sterben: Er würde durch die Wechselwirkung mit der Gensaat mutieren und sterben. Die Savage Morticians freuten sich schon darauf, seine Leiche hinterher zu sezieren.3 K.13 Pasanius' Arm aus Lebendem Metall wurde abgeschnitten, um ihn Honsou zu übergeben. Dann fingen die Savage Morticians an, Ardaric Vaanes Renegaten zu töten: Sie töteten Seraphys von den Blood Ravens und schlachteten und zerlegten seine Leiche fachgerecht und routiniert. Ventris konnte die Betäubung durch die Daemonculaba aber überwinden und brach aus ihrem Körper aus.3 K.14 Gleichzeitig konnte Pasanius seinen Armstumpf aus der Fessel ziehen und befreite sich ebenfalls. Pasanius und Ventris kämpften gegen die Savage Morticians, befreiten die Renegaten und flohen durch die Kanalisation, mit der die Abfälle der Savage Morticians aus Khalan-Ghol gespült wurden. Dabei starben bis auf zwei alle von Vaanes' Renegaten-Space Marines und von den beiden menschlichen Renegaten wurde Ellard tödlich verwundet.3 K.15

Ventris' Gruppe wurde von den Unfleshed überfallen und beinahe getötet, aber dann doch nur gefangengenommen.3 K.16 Indem Ventris den Hass der Unfleshed auf die Iron Warriors, und ihre Naivität, ausnutzte, konnte er sie dazu überreden, ihn bei einem Angriff auf Khalan-Ghol zu unterstützen. Von den Renegaten würde ihn nur Mikhail Leonid begleiten: Ardaric Vaanes und die beiden anderen verbliebenen Renegaten-Space Marines verließen Ventris, da sie das ganze als Selbstmordkommando betrachteten.3 K.17
Währenddessen ging die Belagerung von Khalan-Ghol in die Endphase: Berossus hatte eine gewaltige Rampe aufschütten lassen, um seine Armee bis direkt vor die Mauern von Khalan-Ghol zu führen. Gleichzeitig ließ er im Inneren der Rampe einen Tunnel unter Khalan-Ghol bohren, durch den ebenfalls Truppen eindringen sollten.3 K.17 Dieser Tunnel basierte auf Koordinaten, die der Verräter Obax Zakayo geliefert hatte, aber Honsou hatte gewusst, dass Zakayo ihn verraten hatte: Honsou hatte sämtliches verfügbare Metall und sämtliche Ressourcen Khalan-Ghols eingesetzt, um die Katakomben an der Durchbruchstelle des Tunnels mit Millionen Tonnen geschmolzenen Metalls zu fluten.3 K.18
Als Berossus schließlich seine Truppen direkt vor der Mauer hatte, ließ er im Tunnel den letzten Durchbruch freisprengen, aber dadurch strömte das geschmolzene Metall in den Tunnel und zerstörte die Rampe von unten. Die Rampe kollabierte und riss den Großteil von Berossus' Armee und einen seiner beiden Chaos-Titanen in den Abgrund. Nur Berossus und sein Vorrauskommando, bestehend aus Iron Warriors, Chaos-Cybots und einem Chaos-Titanen, überlebten. Sie durchbrachen Khalan-Ghols Mauer und stürmten den Burghof, aber dort hatten sich Honsous Iron Warriors verschanzt und es kam zu einem brutalen Kampf, in dem beide Seiten gleich stark waren. Honsous zwei Chaos-Titanen griffen Berossus' Chaos-Titanen an, und am Ende stand nur noch einer von Honsous Titanen. Berossus' Chaos-Cybots wurden von Honsous verschanzten Truppen nach und nach zerstört, aber der Nahkampf Iron Warrior gegen Iron Warrior war brutal. Berossus forderte Honsou zum Zweikampf und er und Onyx stellten sich ihm im Nahkampf. Sie konnten Berossus töten, was die kämpfenden Iron Warriors innehalten ließ. Honsou wusste, dass sich beide Seiten in diesem Kampf gegenseitig vernichten würden und bot Berossus' Männern an, von nun an für ihn zu kämpfen. Als Captain Cadaras Grendel fragte, wieso sie das tun sollten, nutzte Honsou ihre Verachtung für Toramino, der sie die Drecksarbeit bei der Eroberung von Khalan-Ghol hatte machen lassen und sie verraten würde. Berossus' Iron Warriors schlossen sich Honsou an.3 K.18

Kurz nach dem Ende der Kämpfe, infiltrierten Ventris' Gruppe und die Unfleshed die Festung. Sie waren die Klippen hochgeklettert und legten sich auf dem nun leeren, von Leichen und Wracks übersähten, Burghof zwischen die Leichen. Wie geplant kamen Bagger Khalan-Ghols und luden die Leichen auf Lasttransporter, um sie in das Innere zu transportieren und zu Nahrung für die Daemonculabas zu verarbeiten.3 K.18,K.19 Tatsächlich wurden sie bis in die Halls of the Savage Morticians gebracht. Uriel und Pasanius wollten dort heimlich die Maschinen sabotieren, aber dann griffen die Unfleshed brüllend die Savage Morticians an. Die Unfleshed kämpften tapfer, waren aber der Technik der Savage Morticians und ihren Massen an Mutanten-Dienern nicht gewachsen und würden langfristig die Schlacht verlieren.3 K.19
Ventris, Pasanius und Leonid versuchten währenddessen die Maschinen zu sabotieren und fanden dabei den gefolterten Obax Zakayo: Im Austausch gegen das Versprechen, ihn zu töten, erzählte er ihnen, dass das Heart of Blood die Festung vor den Angriffen Toraminos schützen würde: Toramino hätte eine der stärksten Hexer-Armeen im gesamten Wirbel des Chaos, aber der vom Heart of Blood erzeugte Schild würde Khalan-Ghol beschützen. Wenn sie das Heart of Blood zerstören würden, würde Toramino ihnen die Arbeit abnehmen, Khalan-Ghol zu zerstören. Ventris und Pasanius schafften es, eine der Nadeln aus dem Heart of Blood herauszuziehen, aber anstatt es zu zerstören, wurde es dadurch befreit. Onyx bemerkte das sofort und warnte in Panik Honsou.3 K.19

Toraminos Hexer hatten ihre psionischen Angriffe die ganze Zeit fortgesetzt. Honsou waren ohne das Heart of Blood nicht stark genug, den Schirm um Khalan-Ghol aufrechtzuerhalten und es war nun nur noch eine Frage der Zeit, bis er zusammenbrechen würde. Honsou eilte mit seinen Iron Warriors sofort in Richtung der unteren Gewölbe.3 K.20
Die Ankunft des Heart of Blood beendete die Schlacht der Unfleshed gegen die Savage Morticians. Die Savage Morticians und ihre Mutanten-Diener flohen, während die Unfleshed irritiert stehenblieben. Der Lord of the Unfleshed forderte das Heart of Blood zum Zweikampf, wurde aber mit einem einzigen Schlag gegen die Wand geschleudert. Die übrigen Unfleshed versteckten sich daraufhin. Das Heart of Blood stieß ein mächtiges Brüllen aus, ein Signal durch den Warp und rief damit seine Rüstung, die in Gestalt einer prächtigen Iron Warriors-Servorüstung erschien. Die Rüstung vereinigte sich wieder mit dem Heart of Blood und verwandelte sich dazu in Rüstungsstücke, die sich auf den Körper des Heart of Blood legten. Die Trägerin der Rüstung, Larana Utorian, blieb bewusstlos zurück.3 K.20
Anschließend tötete das Heart of Blood einzeln und genüsslich die Hexer, die mit seiner Hilfe den Schirm erzeugt hatten. Dadurch brach der Schirm zusammen und Toraminos Hexer griffen Khalan-Ghol endlich direkt an: Mächtige Blitze schlugen ein, mutierende Regengüsse zersetzten Stein und Dämonen wüteten. Gleichzeitig überschüttete Toraminos Artillerie Khalan-Ghol mit vernichtenden Explosionen.3 K.20

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Trivia

Der Name ist zusammengesetzt aus dem altenglischen "medren" (mütterlich, von einer Mutter abstammend) und dem altdeutschen "gard" (Garten, Hof).

Quellen